Fairerweise müste man doch die MA3600 mit der TA2400 vergleichen......
Wie ist das mit der SOA? Wird die FEST geregelt, oder arbeitet die dynamisch? Will sagen, muss man da was ändern, wenn man mehr Transistoren reinpackt?
Fairerweise müste man doch die MA3600 mit der TA2400 vergleichen......
Wie ist das mit der SOA? Wird die FEST geregelt, oder arbeitet die dynamisch? Will sagen, muss man da was ändern, wenn man mehr Transistoren reinpackt?
Die hat aber nur 2x400W an 8 Ohm.
2 Endstufen parallel sollte für keine Quelle ein Problem sein. Ich hab öfters auch noch eine gute Ecke mehr parallel.....
Nein, 2, 4 oder 8 geht nicht. Mit vier Treibern wären zwei SINNVOLLE Impedanzen möglich. Wenns 4 Ohm- oder 16 Ohm-Chassis sind, dann 4 und 16 Ohm, wenns 8 Ohm-Chassis sind gingen 2 und 8 Ohm.....
Wenn es um ALTE Boxen geht, die relativ wenig Leistung hatten, dann könnte ein Impedanzwandler (Trafo) drin sein. Sowas hab ich schon gesehen (im PA-Bereich, keine Rede von 100V-Technik).
Der Eingang jeder Endstufe hat eine Impedanz, genauso wie ein LS.
Schalte ich zwei Endstufen (hier einfach mal gleiches Modell) parallel, halbiert sich die Gesamtimpedanz, die die Signalquelle "antreiben" muss. Das heißt, dass die Quelle doppelt so viel Strom liefern soll, der sich dann auf die zwei Endstufen aufteilt. Die Spannung bleibt (wie bei Parallelschaltungen üblich) gleich. Für die einzelne Endstufe entsteht also kein Unterschied dadurch, dass weitere Endstufen parallel geschaltet wurden.
ABER: Wenn immer weiter Endstufen parallel geschaltet werden, bricht irgendwann die Quelle ein, ähnlich einer Endstufe, die an zu niedriger LS-Impedanz einbricht..... weil die Quelle ebenfalls eine Impedanz besitzt und die Quelle somit auch im Strom begrenzt ist. Wenn diese "Begrenzung" in relevante Bereiche tritt (also die Gesamtimpedanz der Endstufen auf ein ähnliches Niveau wie die Ausgangsimpedanz absinkt), bricht die Spannung ein.
Zitat von "sachsensound"
Das wiederrum ist nur für den Verstärker von Bedeutung.
Das stimmt so nicht ganz. Gerade bei dem Kleinzeug ist im Sub häufig eine Passiv-Weiche eingebaut, mitsamt Hochpass für ein Top. Dieser Hochpass ist natürlich auch Impedanz-abhängig, funktioniert (ordnungsgemäß!) also ENTWEDER bei 4 Ohm ODER bei 8 Ohm......
Meistens ist davon auszugehen, dass der Hochpass bei einem 8 Ohm-Sub auch für 8 Ohm-Tops ausgelegt ist.
@ oetzi: Der Impedanz-Wert einer Box oder eines LS, angegeben in Ohm, ist FEST. Eine Box hat also ENTWEDER 8 Ohm ODER 4 Ohm, aber nicht beides. Das führt gleich zum nächsten Punkt: Die Box "unterstützt" nicht eine Impedanz, sondern "besitzt" sie. Es ist ein physikalisches Merkmal.
Die Endstufe hingegen muss die Impedanz der Box "unterstützen", also vertragen und damit stabil arbeiten können.
@ tbf: Hmmm, die Feten von damals waren vom Pegel nicht so exzessiv...... auf einer "modernen" Gabber-Party war ich noch nicht wieder......
@ Klangterrorist: Wenn du die V17 mit den V18 im gleichen Frequenzband betreibst, kommst du bei Techno/Gabber/Hardcore in Teufels Küche. Laut wirds...... und "sumpfig". Besorg dir wenigstens einen Controller, lass die V18 BIS 80Hz laufen, die V17 AB 80Hz und die Tops am besten auch noch biamped! Dann hast du wenigstens einen etwas sauberen Tiefmittenbereich plus weniger "Sumpf".
Man sehe sich auch AEM an. Das Zeug klingt ziemlich gut. Und ALLE Boxen von denen sind aktiv.....
@ Wagsly: Das ist so nicht richtig. Die meisten Amps können an Stereo 2 Ohm ab. Das heißt gleichermaßen, dass sie in Brücke prinzipbedingt 4 Ohm können. Aber der DF sinkt, weil beide Endstufenkanäle "in Reihe" liegen.
Empfehelen möchte ich einerseits auch die Maintronic-Amps (FAT, PSE usw.).
Alternativ gäbe es auch noch die Peavey PV2600 bzw. Crest CPX2600 (so hieß sie glaube ich von Crest, ist der gleiche Amp).
Ein paar Punkte:
1. Egal, was in den Specs steht, die TA2400 liefert ca 800W an 8 Ohm.
2. Egal, was in den Specs steht, solange man MUSIK verstärkt, kommt die Endstufe nicht an 16A ran.
3. Egal, was in den Specs steht, zwei TA2400 performen an je 8 Ohm garantiert besser, länger und problemloser, als eine TA3200 an 4 Ohm. (nicht, dass es wirklich ein Problem wäre).
4. Zwei getrennt voneinander eingeschaltete TA2400 machen weniger Einschaltprobleme als eine TA3200. Zwei TA2400 kann man ausserdem nötigenfalls auf zwei Sicherungen verteilen!
Ich wusst gar nicht, dass tatsächlich noch jemand Gabba hört..... aus irgendeinem Grund kann ich den Sound ganz gut ab
besser als das, was heute Techno heißt..... liegt vielleicht daran, dass ich zur "Gabba-Hoch-Zeit" selbst viele Technoparties veranstaltet hab.... ![]()
Zurück zum Thema:
Besorg dir mehr HD15 (die haben doch viele Leute) und nimm NUR die V12 Tops, den Rest vom Dynacord-Kram lass weg. Gerade das Mischen von Equipment wird dir beim nötigen Sound einen Strich durch die Rechnung machen. Eventuell noch höher trennen als Dynacord empfiehlt. Tops evtl. auch biampen.
PMS in Minden!
Nur noch mal kurz: Die meisten DJs stehen auf leichtgängige Fader und sehen es als ein Zeichen der Wertigkeit an. Die Pioneer-Geräte gefallen mir von der Bedienung, aber der Sound ist nunmal nicht gerade HighEnd, dazu noch das "unprofessionelle" Verhalten bei hohen Pegeln.
Die Bedienung finde ich beim großen Xone ok, allerdings spielen die DJs da verrückt, einerseits wegen 4fach Klangregelung ("Zuviel, damit kann ich meine Effekte nicht machen"), andererseits aktivieren sie den Hochpass und drehen ihn ganz runter ("So klingts am fettesten!", aber dass da unterhalb 70Hz nichts mehr kommt ist egal..... die Infras konnte ich dann getrost abschalten...)
Aber genug davon...
WIRKLICH genau der gleiche Trafo? Ich hätte da gerne mal genaue Messprotokolle, ob sie wirklich gleich performen.....
Ich weiß, dass "tolle" Teile drin sind, z.B. Sanken-Transistoren usw.
Es hilft aber nichts, wenn ich vier Endstufen habe und sie ständig defekt sind. Ich für meinen Teil bilde mir ein, dass ich mit dem Equipment umgehen kann und es deshalb nicht an mir liegt. Sie waren ja auch nicht wirklich defekt, sondern schalteten an diversen Boxen (quasi alles, was 4 Ohm hat und nicht von Bell war) einfach nach ein paar Minuten ab. Sie hatten mehr als genug Luft (Testweise völlig frei stehend, also nicht im Rack, gleiches Phänomen) und die Lüfterregelung war auch nicht defekt. Sie waren zwar warm, aber nicht wirklich heiß. Andere Endstufen trieben die gleichen Boxen quasi ewig ohne zu murren an, mit gleich auch mehr Output. Es ist leider eben auch so, dass diese Endstufe am Test-Widerstand ihre Leistung brachte, aber im Vergleich mit gleichstarken Endstufen IMMER weniger Output gebracht hat (an den gleichen Boxen natürlich). Ausnahme war da der Bell-eigene Doppel-18er (herrliche Boxen, hab noch zwei davon, aber haben eh 8 Ohm und laufen deshalb sowieso), der ging genauso gut. Bei uns in der Gegend (die Amps waren bekannt) sprach man von "Bell-Watt" und hat mit ca 0,7 echten Watt pro Bell-Watt gerechnet (kein Witz!). Dazu kam noch der eigentümliche Limiter...... wie gesagt, ich habe noch eine 8024 im Lager, die immermal für kleine Feten mit zwei 15/3ern rausgeht. Ein Kollege hat noch eine 9022, ein weiterer eine 9024 (die dieses besagte Problem NICHT aufweist).
Ich kritisiere nicht ALLE Bell-Produkte. Leider fragen die Leute fast ausschließlich nach denen, die ich für unbrauchbar halte. Für einen Kollegen versuche ich ja schließlich gerade, eine VPS400-Basiseinheit zu verkloppen.
Was diese Endstufen angeht, braucht man keine Allergie zu haben. Die taugen einfach nichts. Sag mal ehrlich, welche Firma, die noch ganz bei Trost ist, verkauft Amps mit einem 2stelligen DF?
Und was hat das mit Allergie zu tun, wenn ich 4 PA9022 hatte und beide mehr zur Reparatur unterwegs waren als sie im Einsatz waren?
Aktuelle Bell-Amps wie die CS-Serie sind gute Geräte! Aber auch mit der PCX-Serie habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Von den Messungen her sehen die Pioneer sogar recht bescheiden aus. Aber es gibt auch noch andere Mixer, die besser sind. Z.B. Allen&Heath Xone oder das Tascam-Ding.......
Der Preis ist schon ok. Aber ich möchte noch dazusagen, dass wenn an einem Amp betrieben, der Bass zu wenig ist. Dazu kommen noch die vielen kreischige Höhen (nicht ganz einfach unter Kontrolle zu kriegen, aber es wirkt LAUT, auch wenns nicht wirklich laut ist) und die fragwürdige 1-Endstufen-Abstimmung (Top läuft IMO passiv fullrange parallel zum Sub. In dieser Konfiguration treibt man das Top schon hörbar bis an die Grenze, selbst mit einer 2x600W an 4 Ohm Endstufe).
Man darf da einiges nicht verwechseln! Viele Endstufenhersteller geben die SPANNUNGSverstärkung in dBU an. Dabei steht das U für SPANNUNG!
Wenn man aber von genormten Signalpegeln spricht, meint man dBu (kleines u!). 0,775V = 0dBu!
Eine Verstärkung kann man nicht in dBu angeben!