@ 4Art: Du scheinst nicht zu verstehen, was ich meine. Was bringt es dir, eine zweite Endstufe zu kaufen, wenn die andere dafür im Lager steht? Dann hast du zwei Amps, die den Job eines Amps machen und sich abwechseln. Wenn du die PA dann vermietest, müsstest du beim Vermietpreis den Anschaffungspreis beider Amps einkalkulieren, um einen ROI berechnen zu können. Oder anders gesehen, du musst den ROI jedes Amps aufs ganze Jahr hochrechnen, nicht nur pro Veranstaltung. Wenn du den 5000 Euro-Amp 20 mal im Jahr brauchst (nur als Beispiel) und ihn regulär für 60 Euro vermietest, aber manchmal eben auch für 30, hast du weniger Verlust gemacht, als wenn du noch einen Amp für 2000 Euro kaufst und beide insgesamt 20 mal vermietest (z.B. 14mal den teuren, 6 mal den billigen). Du würdest den Amp also nur kaufen, damit du zu dir selber sagen kannst "Ha, musste nicht den teuren Amp für wenig Geld vermieten". Es macht wirtschaftlich nur dann Sinn, wenn du den teuren Amp gleichzeitig mit dem billigen vermietet hast (muss natürlich nicht auf der selben Veranstaltung sein), und das nicht nur ein zwei mal, sondern meistens.
Beiträge von Jens Droessler
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Ach ja, wäre die M50 im Bass nicht extrem untermotorisiert? Die kann ja keine 2 Ohm pro Kanal, demnach ist nichts mit zwei Kanäle für zwei Bässe brücken, also nur ca 600-800W pro Sub. Oder sollen dann immer vier Subs mit?
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Die 220Hz habe ich aus einem Martin-Katalog. Und die 50Hz wurden gemessen, aber man hört es auch.
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Ich kenne die S1 und S2 wie auch die 215 auch nur vom Papier. Gesehen hab ich sie noch nie in freier Wildbahn. Die 215Mk1 kenne ich nicht mal vom Papier... Dafür aber wie gesagt größere Haufen der 115, die kommen hier öfters vor.
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Ich kenne keine M115 von Martin, aber ich nehme an, du meinst die Nussecken, die heißen einfach nur 115. Da bekommt man auch aus vier Stück nichts unter 50Hz raus. Ich habe auch schon zehn pro Seite gehört, selbst da ist nichts mit Tiefbass. Aus dem Grund hat Martin noch die S1 und S2 gebaut. Zudem gibt Martin selbst das Nutzband bis 220Hz an, und das scheint -10dB zu sein.
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Es ging mir um die Aussage, dass solche Details nach drei Wochen oder gar drei Minuten schon wieder vergessen werden. Bei Sepultura kann ich nur sagen, dass es sicherlich so ist, wie du schreibst. Aber wenn es alternative Locations in der Umgebung gibt, wird man sicherlich auch auf die bestehen. Hier ist es selten so, dass eine Location bzw. deren Manager direkt eine Band bucht, das machen externe Veranstalter, und die können notfalls mit der Veranstaltung auch umziehen. Das gabs kürzlich mit Cro.
Bei LoopTroop war es ja nicht so, dass die Künstler selbst gesagt haben "Boah, so mieses Zeug, da wollen wir nicht", sondern der Techniker hats ihnen richtig schön madig gemacht. Und grad der Obertyp von den Jungs, Promoe, hats dann selbst während der Show richtig raushängen lassen. Ich weiß es, weil ich anwesend war, der Veranstalter war ein Freund von mir, aber ich war ihm zu teuer. Es rächt sich eben. Und daher wusste ich genau, was ein anderer Veranstalter, ebenfalls ein Freund von mir, meinte, als er mir erzählt hat, was der Booker ihm sagte.
Natürlich hat es nichts mit dem Gibson Club zu tun. Mir gehts darum, dass hier mal wieder großzügig pauschalisiert wird, Richtung "Alle Bands werden da spielen, und nächstes Jahr trotz Beschwerde wieder".
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Ob du das nun für das Reich der Märchen hälst oder nicht, es ist die Aussage des Bookers, nachdem ein guter Bekannter die Jungs buchen wollte. Die waren vorher zwei, dreimal in Kassel, bei einem anderen Veranstalter, die Bude war immer brechenvoll, aber der Veranstalter hat immer bei der Technik sparen wollen. Das resultierte beim letzten Mal darin, dass der mitgereiste Techniker stinksauer war und den Künstlern brühwarm aufgetischt hat, wie scheiße doch alles sei. Warum die deshalb gar nicht mehr nach Kassel wollen, kann ich nicht nachvollziehen, aber es ist so.
Im Übrigen ist das eine international sehr angesehene Truppe. Was spielt es für eine Rolle, welche Musik die machen? -
Sowas kann passieren, klar. Es gibt aber genug Bands, die sich sehr wohl daran erinnern. Es gibt Manager, die machen sich Notizen über die Auftritte. Zufällig kann ich zwei Beispiele nennen:
1. Sepultura. Der furchtbare Tourmanager hat alles schriftlich dokumentiert.
2. LoopTroop. Die treten in Kassel gar nicht mehr auf, weil dem Techniker das Equipment nicht gepasst hat (O-Ton vom Booker!) -
Macht es denn wirklich Sinn, Geld für einen Amp auszugeben, nur damit ein anderer Amp im Lager bleiben kann? Senkt das den ROI nicht eher noch über alles betrachtet? Oder hast du eher das Problem, dass du zu wenige Amps hast?
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Uiuiui, was sind denn das für Boxen? Große Kalotte, mittlere Kalotte und dann Bändchen? Lustige Idee, aber klappt das denn mit der Frequenzweiche auch richtig? Ziemlich enge Bänder bestimmt, oder? Zurück zum Topic

@ mike severloh: Das wäre/war ja auch meine Empfehlung. So läuft ja bei mir im Prinzip das Nexo Alpha und der nächste größere Selbstbau wird auch in die Kerbe schlagen (Nur noch ein Weg mehr, manchmal auch zwei).
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Klassische Midsysteme hatten aber oft genug zwei Basssysteme drunter, eines, welches annähernd 200Hz schafft, und eines, was dann Tiefbass nachlegt. Oder man hat auf Bass unterhalb 60Hz verzichtet bzw. ihn dazu-EQt, wenn man genug Reserven hatte (was bei früheren Hornwänden durchaus drin war). Zudem waren Midhörner früher auch nicht zwanghaft auf "klein" getrimmt. 200Hz elektrische Trennung bedeutet nicht zwangsläufig 200Hz akustisch. Mit so großen Hörnern kann man durchaus auch noch einiges an Output unterhalb der el. Trennfrequenz haben. Das ist ja bei Hochtontreibern samt Hörnern nicht anders.
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Natürlich haben die Vorteile von aktiver Trennung nichts mit Endstufenpreisen zu tun. Aber die Preise sind ein gutes Argument dafür, aktive Trennung auch dann zu nutzen, wenn das Budget gering ist. Für vier Tops z.B. kann eine Endstufe preislich schon da liegen, wo vier ordentliche Passivweichen liegen.
Und wenn der Controller noch thermische Limiter bietet, ist man damit wesentlich sicherer unterwegs als mit Passivweichen, gerade wenn die Mitteltonsektion selbst schon recht laut ist. Von der Performancevorteilen gar nicht erst zu reden.
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Ganz ehrlich, bei den heutigen Preisen für brauchbare Endstufen würde ich einfach aktiv trennen. Der Controller ist ja oft genug einer mit min. 6 Ausgängen.
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Laut Datenblatt hat der andere Treiber samt anderer Frequenzweiche eh keine Auswirkung

Mit gleicher Weiche den 4555 zu benutzen kannst du vergessen. Das passt hinten und vorne nicht, der BMS ist deutlich anders als der B&C.
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Es mag sich logisch anhören, und ich kann mich auch irren, aber der Bassbereich ist dahingehend etwas Besonderes, weil die Hörner so groß und lang werden, dass man zu den bekannten "Tricks" greifen muss, um sie in transportable Formate zu quetschen. Falten, schwingen, Vorkammern, Bandpasshorn, Resonator in der Rückkammer etc. Das macht es schwieriger, die zwei Oktaven hinzubekommen. Ich habe z.B. noch kein 2m+ Horn im PA-Bereich gehört, wo deutlich über 100Hz noch guter Sound rauskommt. Und ich rede hier nicht von 30Hz-Hörnern, wo 120Hz dann zwei Oktaven bedeuten würden, sondern eher so 40-45Hz. Meine Faustregel für echte Hörner im Bassbereich sind ca. 1,5 Oktaven. Das hat bisher erstaunlich oft mit der Realität gepasst. Selbst bei Kurzhörnern oder BP-Hörnern passt das ganz gut.
Ja, Hochtontreiber wollen immer weiter nach unten. Ich nehme an, weil es theoretisch besser ist, den Hochtöner tief zu trennen, wenn man z.B. 15er als Tiefmitteltöner einsetzt und vielleicht auch, um den Boxenbauern Arbeit abzunehmen beim Bau von LAs und Horntops (Theoretisch, weil dieser Theorie in der Praxis dann doch einige Nachteile gegenüberstehen). Auch hier müsste man sich viel Arbeit machen, um entweder das Mitteltonhorn über 1kHz zu bringen oder die Mitteltonchassis über 1kHz zum Koppeln zu bringen. Bisher hatte so tiefe Trennung aber ihren Preis: Mehr Klirr (vermutlich durch die höhere Auslenkung, auch Intermodulationsverzerrungen sind nicht auszuschließen, wenn 800Hz und 12kHz gleichzeitig rauskommen müssen), weniger Belastbarkeit, und Treiber, die dazu geeignet sind, tendieren dazu, im obersten Hochtonbereich dann doch nicht mehr ganz so zart und detailiert zu spielen. Jetzt kann es bei den Beryllium-Treibern zwar anders sein, ich habe sie bisher weder gehört noch gemessen, aber einige der Probleme, warum das so ist, bleiben ja bestehen, z.B. die hohe Kompression, der große Hals und der erhöhte Klirr durch größeren Hub etc.. Interessant wäre für mich ein direkter Vergleich zwischen zwei, drei Beryllium-Treibern, dem BMS 4592 und dem B&C DCX50.
Ich persönlich hätte nichts gegen 5- oder gar 6wege-PAs, wenns denn richtig getrennt und prozessiert wird.
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An mich. Steht doch direkt drüber

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Wie wäre es mit einer ordentlichen Sackkarre?
Ansonsten ist am G-Sub wenig bis gar nichts horngeladen...
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Generell sind PS15 recht wertstabil, gerade wenn man sie schon gebraucht gekauft hat. Von daher brauchst du dir keine Sorgen zu machen, falls ihr es euch nochmal anders überlegt. Für Rock'n'Roll sind die PS15 in jedem Fall die bessere Wahl als die PS10 mit Subs. Eventuell würde ich noch Subs dazukaufen, das müssen aber nicht zwingend die LS1200 sein, die gefallen mir für Rock nicht so gut (wobei sie mir besser gefallen, wenn zusätzlich noch die PS15bass dazu laufen. Auch aktives Trennen der PS15 bringt klanglich nochmal einiges, wenn es da irgendwann hängen sollte.
Ansonsten: Es gibt immer Leute im Publikum, die auch hören, ob es gut klingt oder nicht, und man sollte sich schon Gedanken darüber machen, was andere zu der PA sagen. Man kauft die PA nicht für sich, sondern fürs Publikum, und dem tut man mit besserem Sound einen Dienst. Soviel dazu. Die PS15 sind aber nun wirklich keine schlechten Boxen. Sie sind über 10 Jahre ganz vorne mitgeschwommen, das hat schon seinen Grund. Ja, die R2 sind nochmal eine ganze Ecke besser, und auch die Konkurenz hat nicht geschlafen, aber das macht die PS15 ja nicht schlechter.
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1,4" auf 2"-Adapter sind generell eine Lösung, aber bei so langen Hörnern wie gefordert kann es zu gewissen Problemen kommen, da die Adpater nicht die gleiche Flarerate wie das Horn haben. Allerdings fängt das oft schon bei den Treibern an: Auch hier muss die Flarerate innerhlab des Treibers optimalerweise zum Horn passen, was auch einer der Gründe ist, warum nicht jedes Horn an jedem Treiber gut spielt.
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Einige Hersteller verwenden "Ganging", um es von "Linking" zu differenzieren, was viele Leute damit verbinden, nur zwei Kanäle "linken" zu können, während "Ganging" auch deutlich mehr Kanäle zusammenfassen kann. Natürlich gibts auch Geräte, die beim "Linking" mehr als zwei Kanäle verknüpfen können. Das ist eine Frage der Nomenklatur.
Zum Problem: Wähle die Matrix per "Sel" an, drück unterm Display auf Routing, dann klick auf die in Frage kommende Kanalgruppe (Mains? Subgruppen?) und guck, wie die Pegel und die Pans stehen. Da siehst du recht deutlich, wo solche Probleme zustande kommen.