Naja, eine Passiv-Weiche hat immer gewisse Nachteile. Und wenns nur der erhöhte Widerstand ist.... Man muss es immer so betrachten: Teure Weichenbauteile sind gewissermaßen nicht "besser", sondern "weniger verändernd". Will sagen, je besser das Bauteil, desto weniger wird das Signal davon beeinflusst. Bei Passiv-Bauteilen ist eine Veränderung aber immer der Fall. Weil man das möglichst verhindern will, wirds dann richtig teuer.
Bei aktiven Weichen hingegen sind Frequenz-Bauteile relativ gesehen spottbillig, weil man riesige Eingangsimpedanzen hat. Natürlich muss die Qualität der OPs auch stimmen. Da muss ich mir dann keine Gedanen um die Impedanz im Übergangsbereich machen, wie sie sich auf die Trennfrequenz auswirkt usw....
Beiträge von Jens Droessler
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Naja, eine Passiv-Weiche hat immer gewisse Nachteile. Und wenns nur der erhöhte Widerstand ist.... Man muss es immer so betrachten: Teure Weichenbauteile sind gewissermaßen nicht "besser", sondern "weniger verändernd". Will sagen, je besser das Bauteil, desto weniger wird das Signal davon beeinflusst. Bei Passiv-Bauteilen ist eine Veränderung aber immer der Fall. Weil man das möglichst verhindern will, wirds dann richtig teuer.
Bei aktiven Weichen hingegen sind Frequenz-Bauteile relativ gesehen spottbillig, weil man riesige Eingangsimpedanzen hat. Natürlich muss die Qualität der OPs auch stimmen. Da muss ich mir dann keine Gedanen um die Impedanz im Übergangsbereich machen, wie sie sich auf die Trennfrequenz auswirkt usw.... -
Tja, ist eben so. Man kauft teure Sachen, die keiner haben will, "weils das billige auch tut" oder weils einem selber für Abifeten zu schade ist, aber leider macht so Kleinkram halt den größten Teil der Veranstaltungen aus. Ich bin nur einer von bestimmt 15 Verleihern in und um Kassel.... Manche sind nett, manche sind Halsabschneider, manche MACHEN die großen Events, manche hätten sie gerne (und machen durch Billigstangebote und dann unqualifizierte Arbeit die Preise hin). So bekomme ich von den großen Geschichten nicht so viel ab, wie ich gern hätte..... Aber für gewöhnlich kommen meine Kunden immer wieder.....
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Ich sehe zwar ein, dass man verhindern möchte, dass der AD clippt, klar, aber auch die OPs in allen Analog-Geräten clippen irgendwann, und zwar dann, wenn der Pegel über die Versorgungsspannung der OPs hinausgeht.
Wer aus seiner Konsole mehr als 10V raushaut, hat sowieso irgenwelche schwerwiegenden Probleme. Da gibts ja wohl keinen Zweifel.
Wer trotzdem Angst hat, kann ja einen analogen Limiter vor den Controller hängen.... :smile:
Ich weiß nicht, wo das Problem liegt, den Controller mal einen Blick zuzuwerfen und im Ernstfall die Verstärkung am Controller-Output hochzudrehen und dafür die Konsole etwas runter... -
Seit wann wird denn der L18P300 nicht mehr gebaut? Ich kann die noch bestellen.
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Wie, nichts bringen? Gegenüber was?
Die zusätzlichen Bits werden doch nicht verwendet, um einen höheren Pegel abzukönnen, sondern um die Auflösung zu verfeinern. Wenn das nichts bringt, warum nutzen wir dann nicht nur ein Bit?
Wenn ein AD-Wandler mit 24bit bei 10V 0dB erreicht, ist das die selbe Auflösung, als wenn ein 20bit-Wandler bei 0,6125V 0dB erreicht. Das ist auflösungstechnisch weit über dem, was ein handelsüblicher CD-Player mit 16bit leisten kann, der mit 16bit 0,775V bei 0dB liefert.
Jedes Bit erhöht den Dynamikumfang um 6dB.
Effektiv haben wir statt 24bit eher 23bit, da hat JF recht. Oftmals ist es sogar so, dass das kleinste Bit ignoriert wird, weil es zum Kippeln neigt (bei solch hohen Auflösungen. Bei 8bit hatte man so Probleme weniger, weil selbst das unterste Bit noch recht viel Pegel ausmachte).
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-11-27 20:51 ]</font>
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Jein, ein passiver EQ (und das ist es letzten Endes, wenn die Weiche ausser ihrer Pass-Funktion noch den Frequenzgang verändert), der mehr Pegel bringt, muss die zusätzliche Energie irgendwoher nehmen. Nun kann er nicht zaubern oder "die Macht" nutzen, sondern er holt sie aus der Endstufe, indem die Impedanz, die die Endstufe sieht, sinkt. Wenn du einen 3dB Huppel mit Passiv-Weiche hast, heißt das, dass die Impedanz auf die Hälfte sinkt, also 4 Ohm statt 8 Ohm bei der Huppelfrequenz. Wenn da dann eine gebrückte Endstufe dran ist, die keine 4 Ohm gebrückt auf Dauer bewältigen kann, kannst du ein Problem bekommen. Oder auch, wenn deine Endstufe 4 Ohm gebrückt kann und du deswegen gleich zwei dieser Eigentlich-8Ohm-Boxen dranhängst...... Aber für den Einzelbetrieb an passenden Endstufen bringt es eben Vorteile, weil du mehr Leistung nutzbar machst. Eine saubere Lösung ist das aber nicht. Wie schonmal gesagt, die Passivweiche wurde integriert, um den Wert zu erhöhen, wahrscheinlich vom Marketing-Büro aus.......
Den gleichen Effekt erzielt man, indem man eine dickere Endstufe nimmt und die Änderung am EQ macht, ausser, dass diese Lösung "sauberer" ist.
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Naja, ich muss schon sagen, bei manch einem Thread hab ich gar keine Lust, mich durchzufressen, z.B. bei der Sache mit den "neuen T.Amps". Das les ich doch nicht alles...... dafür hab ich doch zuvie zu tun.... :smile:
Neue Threads verfolge ich immer, wenns interessant ist oder ich helfen kann.....
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Naja, ich muss schon sagen, bei manch einem Thread hab ich gar keine Lust, mich durchzufressen, z.B. bei der Sache mit den "neuen T.Amps". Das les ich doch nicht alles...... dafür hab ich doch zuvie zu tun.... :smile:
Neue Threads verfolge ich immer, wenns interessant ist oder ich helfen kann.....
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Hmm, ich hatte Physik damals nur in den ersten beiden Semestern (Pflicht bei E-Technik in Kassel). Da haben wir den Schwinger durchgenommen, aber komplex haben wir da nichts beschrieben...... habs grad nochmal rausgekramt.
MUSS man es denn komplex beschreiben? Ich meine, für komplex bräuchte man doch eine Bezugsgröße..... Ich kenns eben nur von der E-Technik, wo man ohne Bezugsgröße keinen Winkel feststellen könnte, demnach auch nicht zeigen, dass es komplex ist. Nicht, dass man zwingend Winkel bräuchte, aber man kann es darauf zurückführen....
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Hmm, ich hatte Physik damals nur in den ersten beiden Semestern (Pflicht bei E-Technik in Kassel). Da haben wir den Schwinger durchgenommen, aber komplex haben wir da nichts beschrieben...... habs grad nochmal rausgekramt.
MUSS man es denn komplex beschreiben? Ich meine, für komplex bräuchte man doch eine Bezugsgröße..... Ich kenns eben nur von der E-Technik, wo man ohne Bezugsgröße keinen Winkel feststellen könnte, demnach auch nicht zeigen, dass es komplex ist. Nicht, dass man zwingend Winkel bräuchte, aber man kann es darauf zurückführen....
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Ja, das ist der Hauptgrund. Tops sind kompliziert. Man braucht eine Weiche, evtl. spezielle Gehäuseform (MF), evtl. Flugpunkte usw.... Messequipment, um die Weiche abzustimmen...... und und und
Bei Bass, gerade bei BR und geschlossen, aber dank AJHorn und Konsorten auch bei Hörnern kommt man der Realität schon sehr nahe durch Simulationen. Das macht die Sache einfach. Für ein ordentliches Top braucht man oftmals mehrere Prototypen des Gehäuses, in jedem Fall viele Weichenabstimmungen.... das dauert alles lange und wird im Endeffekt teuer. Insbesondere wenn man keine große Erfahrung mitbringt.
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Ja, das ist der Hauptgrund. Tops sind kompliziert. Man braucht eine Weiche, evtl. spezielle Gehäuseform (MF), evtl. Flugpunkte usw.... Messequipment, um die Weiche abzustimmen...... und und und
Bei Bass, gerade bei BR und geschlossen, aber dank AJHorn und Konsorten auch bei Hörnern kommt man der Realität schon sehr nahe durch Simulationen. Das macht die Sache einfach. Für ein ordentliches Top braucht man oftmals mehrere Prototypen des Gehäuses, in jedem Fall viele Weichenabstimmungen.... das dauert alles lange und wird im Endeffekt teuer. Insbesondere wenn man keine große Erfahrung mitbringt.
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Die "Schäden" im Frequenzgang, die durch unterschiedliche Entfernungen zum Hörer bei eigentlich dicht beieinanderstehenden Boxen/LS entstehen, verschwinden auf Entfernung aber nicht! Da müsste man mit engen parametrischen Filtern nachhelfen, die dann die Gruppenlaufzeit und die Phasenlage negativ beeinflussen.
Es gilt eigentlich IMMER, möglichst zu vermeiden, dass LS im gleichen Passband weiter von einander entfern sind, als die halbe Wellenlänge der obersten Frequenz des Bandes. Es sei denn, man hat Horn-LS mit Phaseplug und/oder guter Directivity (die dann auch eingehalten werden muss beim Stacking). Auch bei flachstrahlenden LS könnte man mit einer Art PhasePlug arbeiten, um den Frequenzbereich zu erhöhen, wo es kohärent koppelt, z.B. wie bein Nexo Geo.
Nur, wenn diese Regel eingehalten wird, gibts kaum Interferenzen und die vollen 6dB bei Verdopplung der Anzahl (inkl. Amps!).Nun läßt sich das nicht immer vermeiden.... dann sollte man möglichst vertikal stacken, da dea menschliche Ohr unempfindlicher ist für vertikale "positionierungsinformationen" als für horizontale. (Von oben drohte dem Menschen nie Gefahr, sonst hätten wir noch mehr Ohren, um auch dieses gut zu erfassen :smile: )
Deshalb mag ich z.B. Doppel-12er plus BMS 4590 bei 700Hz getrennt. Da kann man hinstellen, soviel man will, der nächste LS ist gerade so eine halbe Wellenlänge entfernt.
Für 15er wäre dann 500Hz das Maximum bei Mehrfach-Anordnung. 10er sage ich immer 1kHz, ist aber eigentlich etwas tiefer.....
naja, ein bisschen dehnen kann man die Sache...In JEDEM Falle gilt es zu vermeiden, dass ein Top z.B. 40cm weiter vorne steht als das nächste und ähnliches, es sei denn, man könnte es am Controler einzeln ausgleichen.
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Die "Schäden" im Frequenzgang, die durch unterschiedliche Entfernungen zum Hörer bei eigentlich dicht beieinanderstehenden Boxen/LS entstehen, verschwinden auf Entfernung aber nicht! Da müsste man mit engen parametrischen Filtern nachhelfen, die dann die Gruppenlaufzeit und die Phasenlage negativ beeinflussen.
Es gilt eigentlich IMMER, möglichst zu vermeiden, dass LS im gleichen Passband weiter von einander entfern sind, als die halbe Wellenlänge der obersten Frequenz des Bandes. Es sei denn, man hat Horn-LS mit Phaseplug und/oder guter Directivity (die dann auch eingehalten werden muss beim Stacking). Auch bei flachstrahlenden LS könnte man mit einer Art PhasePlug arbeiten, um den Frequenzbereich zu erhöhen, wo es kohärent koppelt, z.B. wie bein Nexo Geo.
Nur, wenn diese Regel eingehalten wird, gibts kaum Interferenzen und die vollen 6dB bei Verdopplung der Anzahl (inkl. Amps!).Nun läßt sich das nicht immer vermeiden.... dann sollte man möglichst vertikal stacken, da dea menschliche Ohr unempfindlicher ist für vertikale "positionierungsinformationen" als für horizontale. (Von oben drohte dem Menschen nie Gefahr, sonst hätten wir noch mehr Ohren, um auch dieses gut zu erfassen :smile: )
Deshalb mag ich z.B. Doppel-12er plus BMS 4590 bei 700Hz getrennt. Da kann man hinstellen, soviel man will, der nächste LS ist gerade so eine halbe Wellenlänge entfernt.
Für 15er wäre dann 500Hz das Maximum bei Mehrfach-Anordnung. 10er sage ich immer 1kHz, ist aber eigentlich etwas tiefer.....
naja, ein bisschen dehnen kann man die Sache...In JEDEM Falle gilt es zu vermeiden, dass ein Top z.B. 40cm weiter vorne steht als das nächste und ähnliches, es sei denn, man könnte es am Controler einzeln ausgleichen.
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Ja. Es soll verhindert werden, dass die Wände mitschwingen und somit Schallenergie aufnehmen.
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Ja. Es soll verhindert werden, dass die Wände mitschwingen und somit Schallenergie aufnehmen.
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IMO hat der schräge Einbau keine große Auswirkung auf den LS selbst, sondern dient nur der Hornformung des BR-Kanals. Dadurch wird der Resonator breitbandiger, sodass er tiefer abgestimmt werden kann oder auch mehr Pegel bringt (was allerdings dann zum Huppel im Frequenzgang wird).
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IMO hat der schräge Einbau keine große Auswirkung auf den LS selbst, sondern dient nur der Hornformung des BR-Kanals. Dadurch wird der Resonator breitbandiger, sodass er tiefer abgestimmt werden kann oder auch mehr Pegel bringt (was allerdings dann zum Huppel im Frequenzgang wird).
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PMS ist einer der zwei Service-Firmen, die den Peavey-Service machen. Die heißt so und ist ansässig in Minden nahe Bielefeld.
Die DTH S5 sind ebenfalls von Peavey. Das komplette C-Rig besteht aus Peavey-Boxen und Amps (CS-Serie). Wie gesagt, drei DTH S5 pro Seite. Die DTH-Serie war eine Zeit lang die Top-Serie bei Peavey und haben als Nachfolger die Q-Wave-Serie, die allerdings keinen Nachfolger für die horngeladenen DTH S5 enthält. Wurde leider ersatzlos gestrichen. Ansonsten ist die Q-Wave-Serie sehr gut.
Meine HiSys118 haben keine interne Weiche und haben auch nie eine besessen. Erst die neue RX-Serie hat wohl sowas. Ich würde die aber nie und nimmer benutzen. Ich trenne bei ca. 125Hz mittels Behringer SuperX (demnächst evtl. LEM DX24). Das ist das niedrigste, was man den Tops zumuten kann. Mit anderen Boxen drauf trenne ich auch gern tiefer. Ich fahre die DTH S5 auch bei größeren Geschichten vollaktiv, also Mitten und Höhen an getrennten Endstufen(kanälen). Das C-Rig reicht so Open-Air für ca. 3000 Leute.
Wie es leider so ist, ist das C-Rig am häufigsten draussen, weils wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet für den Kunden und für mich am günstigsten wieder insatnd zu setzen ist, wenn mal was geschossen wird (was aber eigentlich noch nie passiert ist. Wenn isch LS getauscht habe, dann wegen dem Alter oder wegen der Blasen-Problematik, die Peavey eine Zeit lang hatte).Mangels hohem Tiefbasspegel kommt aber OpenAir und in großen Hallen selbst mit allen 18 HiSys118 kein Hosenflattern auf.....
Eigentlich ist alles, was unterhalb dem C-Rig angesiedelt ist, Peavey-Ware.... teilweise schon sehr alt, aber bezahlt und zuverlässig. Irgendwovon muss ich ja leben..... :smile:
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-11-27 15:56 ]</font>