Mich würde auch interessieren, warum Italiener nicht in Frage kommen, und ich denke nicht, dass ein einzelner Post als Antwort auf diese Frage einen neuen Thread rechtfertigt, der dann, damit der Threadstarter überhaupt weiß, dass ER gefragt ist, hier verlinkt werden müsste. Wenn dann allerdings eine Diskussion über diese Gründe ausbricht, dann sollte ein neuer Thread angelegt werden.
Beiträge von Jens Droessler
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Zitat von "guma"
Wattzahlen sind da aber eigentlich völlig sinn- und hirnlos und werden von Deppen für noch größere Deppen dort hineingeschrieben um diese zu beeindrucken. :roll:
Das finde ich aber doch sehr hart. Ich nehme mal an, dass du nicht allzu oft mit "kleinen" Kunden zu tun hast, die fragen nämlich immer nach der Leistung. Und irgendwann hat man die Nase voll davon, bei jedem zu erklären, warum Leistung kein Kriterium ist. Irgendwann, um den unausweichlichen Fragen doch zu entgehen, schreibt mans halt mit zu den Paketen oder ins Angebot rein. Das hat nichts mit der eigenen Kompetenz zu tun. -
Aus Erfahrung würde ich sagen, dass die B&C- und 18Sound-Modelle in dem Volumen spielen werden. Allerdings erscheint mir das Tuning ein wenig hoch. Gerade ser 18SW100 dürfte dann sogar ein nochmals tieferes Tuning brauchen, um sauber zu spielen. Der L18P300 passt sicher auch, der könnte sogar mit dem Tuning gut spielen.
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Zitat von "LechnerTom"
XTI6002 ist praktisch der "IT-5000HD" für Sparfüchse, die die zusätzlichen Gimmicks nicht benötigen. Der Leistungselektronik-Teil dürfte ziemlich gleich sein.
Das wäre wohl ob der MA5000i keine gute Geschäftsstrategie, denn die ist genau das: Nur der Leistungsteil der IT5000HD, ohne DSP. -
Eventuelle Hitzeprobleme sind aber wohl nicht "serienmäßig". Ich hab grade dieses heiße Wochenende mit drei NX242 ein Festzelt in der prallen Sonne beschallt, dabei sind sie das Wochenende durchgelaufen (inkl. Endstufen, somit wären Störgeräusche zwischendurch aufgefallen). War soweit in Ordnung. Was ich allerdings öfters schon hatte: Die Kaltgerätestecker rutschen immer wieder raus. Wenn sie noch halb stecken und Verbindung vorhanden ist, reicht schon mal ein kräftiger Schub aus den Bässen, um die Verbindung kurzzeitig zu trennen (Da mit Kleber zu agieren traue ich mich nicht so recht). Dabei ist das eine oder andere Gerät schon abgeschmiert, mit unvorhersehbaren Folgen. Wäre das eine mögliche Erklärung?
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Diese Peavey Amps sind bis auf den Limiter Stangenware aus China. Im Prinzip mit den altbekannten T.Amps wie TA2400 vergleichbar. Allerdings ist der Limiter natürlich ein Argument. Gibts da keinen Controller, womit man die Limiter realisieren könnte?
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Physikalisch gibt es natürlich keinen Unterschied zwischen den Helmholtzresonatoren einer Bandpassbox und einer Bassreflexbox. Die Funktionsweise ist identisch. Ein Helmholtzresonator bietet keinerlei Richtwirkung über die übliche, durch abstrahlende Fläche erreichte hinaus, da besteht kein Unterschied zum direktstrahlenden Lautsprecher. Nun kann man natürlich vor einen Helmholtzresonator noch ein Horn bauen, womit man Richtwirkung erreichen kann. Dieses kann oft kleiner ausfallen als bei Direktstrahlern mit Horn davor, weil die Resonatorfläche ja auch kleiner ist als die Membranfläche des Chassis.
Ein wichtiger Unterschied für mich zwischen Bandpässen 6. Ordnung (und höher) und Bassreflexboxen ist, dass der Resonator bei BR-Boxen nur im Tiefbassbereich eingesetzt wird, wo das Ohr weniger empfindlich auf Ein-/Ausschwingen und auch Sprünge im Zeitverhalten reagiert. Bei Bandpass-Subwoofern liegt der oberer Resonator meist schon oberhalb 100Hz, wo verschlechtertes Zeitverhalten selbst für weniger empfindliche Naturen schon auffällig wird, was die meisten Hersteller mit gutem Namen dazu bewegt, diese trotz des höheren Tunings deutlich unter 100Hz zu trennen. Nun ist es so dass das, was der Resonator ausspuckt, nicht mehr das ist, was er angeliefert bekam. So ein System kann nicht laufzeitfrei arbeiten, da ein Resonator erst Energie in Form von Schall bezieht, einschwingt, die Energie freigibt und wieder ausschwingt. Man könnte sagen, er nimmt das Original, zerstört es und benutzt dessen Energie, um eine Kopie zu erschaffen, die prinzipbedingt "an den Kanten etwas abgeschliffen" wird (was oft nicht stört, weil das Original-Signal eh schon in die Richtung geht). Zudem schwingt ein Resonator immer auf seiner Tuningfrequenz aus, was im Ernstfall störende Artefakte verursachen kann. Weiterhin ist die mechanische Dämpfung durch das Luftvolumen bei beidseitig geöffneten Konstrukten schlechter, was auch aufs Ein- und Ausschwingen wirkt.
Jetzt die Frage: Was wissen heutige Boxenbauer über Resonatoren, was man nicht schon vor 20, 30 Jahren wusste? Was hat sich geändert, dass Resonatoren nun auch im Mitteltonbereich in weiten Bereichen akzeptiert werden? Die Physik ja sicher nicht.Und vielleicht kann das ja auch noch jemand beantworten: Wie kann ich überhaupt von einer Chassis-"Seite" zwei Helmholtzresonatoren speisen? Hier ist es ja so, dass die Rückseite einen tief abgestimmten Resonator speist, der für die 100Hz-Ankoppelbarkeit verantwortlich ist. Da die Rede von drei Resonatoren ist, muss die Vorderseite also zwei Resonatoren speisen. Meine eigenen Versuche sowas zu machen, enden damit, dass sich die beiden Resonatoren untereinander ausgleichen und eine mittlere Tuningfrequenz zwischen den beiden angedachten bilden. Man müsste der Vorderseite nach meinen Erkenntnissen zwei getrennte Kammern verpassen, aber die bekommt man ob der schwingenden Membran ja nicht gegeneinander dicht...
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@ guma: Mein Post war darauf bezogen, dass wora und Co. gerne das Delay im Kanal zum Verzögern einzelner Mikrofone zueinander nutzen, während ERICH und Rockline aber die summe verzögern. Das ist aber nicht das, was wora erreichen wollte, daher ist das nicht der Trick (bzw. ein Ersatz dafür), um den es ging.
Wenn man einzelne Mikros verzögert bzw. alignen will, darf die PA in der Summe natürlich noch nicht auf einen Punkt auf der Bühne verzögert sein. Das Verzögern von PA ist aber auch kein ganz leichtes Thema, denn eine Delayzeit, die für alle Zuhörer passt, kann es ja bekanntlich nicht geben. Also muss man schon überlegt handeln, damit möglichst viele etwas davon haben.
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Nur der Vollständigkeit halber: Der Trick ist nicht, alle Kanäle um den gleichen Betrag zu verzögern, um die PA "nach hinten" zu schieben, sondern jeden einzelnen Kanal auf einen gewählten Bezugspunkt zu verzögern. Jeder Kanal braucht dafür sein eigenes Delay. Das Ziel der Aktion ist es, möglichst viel vom Störschall in Phase mit dem Nutzsignal zu bringen, z.B nehmen die Overheads bekanntlich nicht nur die Becken auf, sondern auch Hihat, Snare, Toms etc., welche aber auch eigene Mikros haben. Die eigenen Mikros sitzen in 5cm Abstand dran, die Overheads aber schon mal 1m weit weg. In dem Fall ergeben sich 3ms Laufzeitdifferenz, beide Signale werden aber zusammengemischt. t verwischt die zeitliche Wiedergabe, es kann weniger direkt und tight klingen. Dann kommen noch ein paar psychoakustische Effekte hinzu. Per Kanaldelay versucht man also, diese Umstände zu umgehen. Das sind reell vorhandene Probleme, aber um es klarzustellen: Ich selbst mache mir die Mühe eher selten. Das verlängert den Soundcheck nämlich nicht nur um Sekunden...
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Das Horn ist offensichtlich das XT1464 von Eighteensound. Und dass Seeburg heutzutage recht gerne Chassis und Treiber von Eighteensound verwendet, ist nun auch kein Geheimnis, daher tippe ich beim Treiber auf den 1460 oder 1480.
Kurze Nebenfrage: Weiß jemand, welcher 8er im G3 verbaut ist?
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Bandpass = Richtwirkung? Das empfinde ich als gewagte These

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Ich habe ja auch nicht "ein einfacher Durchschnittswert" geschrieben. Dass das bei einem Audiosignal kein einfacher numerischer Durchschnitt sein kann, sollte eigentlich klar sein. Im Prinzip geht es um den Energiegehalt in einem Zeitfenster.
Zitatein Kompressor ist aber ein nichtlineares zeitvariantes Systm, d. h. ihm ist es nicht egal bei der Bearbeitung eines Samples, was vorher war.
So sollte es sein, aber wenn er es nicht entsprechend programmiert, wird eben doch alles vor dem jeweiligen Sample ingnoriert. -
Nur um Missverständnisse auszuräumen: Ich meinte natürlich, dass dann quasi nur eine doppelt so lange Banane betrieben wird, nicht wie Double Hang, nur untereinander statt nebeneinander. Also "normale" Beschallung statt Double Hangs, dafür doppelt so lang. Dadurch weniger Pegel pro Modul --> weniger Klirr, weniger IM.
Aber du hast natürlich Recht, das ist nur eine Option, wenn man auch die nötige Höhe hat.
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Bebra, ist ja gleich ums Eck...
Ich bin nicht sicher, ob du pegelmäßig glücklich wirst mit den FR12A. Das Problem ist, dass der AMT ab einem gewissen Pegel schlagartig deutlich mehr Klirr erzeugt, teilweise sehr ohrenunfreundlich. Das WG davor hilft natürlich, allerdings darf man auch die tiefe Trennung nicht übersehen. Ohne die tiefe Trennung hätte man allerdings auch nicht viel vom AMT. Zudem erscheint mir die Weiche von Beyma sehr "optimistisch" gestrickt. Sehr wenige Bauteile... natürlich wäre es möglich, dass die einzelnen Treiber sehr einfach in den griff zu bekommen sind, aber meine Erfahrung sagt mir was anderes.
Meine Empfehlung wäre daher eher eine Dreiwege-Box, wo der AMT eine gute Ecke höher getrennt werden kann und die Mitten trotzdem nicht unter der großen Pappe leiden. Natürlich gibts dafür keinen fertigen Plan, aber vielleicht hat ja jemand was in der Schublade oder schon eine Idee. Die Weiche könnte sicher jemand im Forum stricken.
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Die Frage wäre doch, ob man im Konzertbereich nicht mehr davon hätte, den zweiten Hang einfach noch an die erste unten dranzuhängen und pro Kiste weniger Leistung umsetzen zu müssen. Dann fällt die Intermodulation (sodenn sie überhaupt eine Rolle spielt) geringer aus und man hat noch Reserven, um die wichtigen Anteile nach vorne zu bringen. Mir gehts gerade nur um Doublehangs, nicht LCR etc.
Bei Monitoren ist das wieder etwas anderes. Mehrere Monitore mit verschiedenen Signalen bieten bessere Durchsetzungsfähigkeit, weil auch die Richtungsortung auf so kurze Distanzen hilft, die Signale zu separieren. Auch die Feedbacksicherheit dürfte höher sein, wenn nur auf zwei von vier Monitoren die Vocals liegen...
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Man kann sicherlich bei vielen Pulten per MIDI einen PC mit DMX-Software steuern, damit hätte man das Licht mit dem Ton auf einer Oberfläche zur Bedienung. An und für sich ist das auch eine lustige Idee, aber ganz ehrlich, ich möchte das nicht. Denn es wird damit enden, dass der Veranstalter dann immer das Geld für Lichtler als auch Lichtpult sparen möchte, wenn er davon Wind bekommt. Ja, ich mache gelegentlich auch nebenbei noch Licht, allerdings mit entsprechenden Automatismen wie Bassdrum oder Snare auf den Soundeingang vom Lichtpult und dann entsprechende Chases programmiert. Da fummel ich mir von Hand sicherlich keinen ab, denn man kann nicht den Job von zwei Männern aus zwei komplett unterschiedlichen Bereichen so gut machen, wie zwei einzelne Männer, die wissen was sie tun. Irgendwann leidet die Koordinierung darunter, man vergisst am Songanfang das Licht hochzufahren oder die Soundeffekte wieder zu entmuten etc. Und manchmal gehts auch nicht anders: Wenn der Programmplan mal wieder zum groben Anhaltspunkt wird und man bei jedem Song erstmal herausfinden muss, welcher es denn nun ist, hat man nicht die Zeit, beides auf den Song anzupassen, also eins nach dem anderen... Da helfen auch die besten Multitaskingfähigkeiten nichts - man hat ja nur zwei Hände!
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Das Datenblatt vom Limmer 488 habe ich. Wenn das gemeint war: Es ist leider wie gesagt nur mit 1,4". Oder hat jemand etwas von einer 2" Version gehört? Zudem ist es ja leider an und für sich auch höher als ich gerne hätte...
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Zitat von "TomyN"
Wirklich.... dann hab ich vor zwei Wochen ja was falsch gemacht.. Probleme gab's jedoch nicht...
Wie schon gesagt, Probleme wie Ausfälle etc. gibt es auch nicht, aber der Unterschied ist, wenn man die Endstufe ausreizt, gut zu hören. Ich denke mal, du hast dir bei deiner Veranstaltung nicht die Mühe gemacht, den Sound zwischen zwei Kanälen 4 Ohm und 4 Kanälen 4 Ohm (jeweils Bass, identisches Frequenzband) zu vergleichen. Auf Veranstaltungen bleibt ja selten Zeit dafür.Bei der hier angepeilten Anwendung, wo vier Subs je 4 Ohm selten vorkommt, ist das schon die richtige Wahl. Wenns aber öfters vorkommt oder auf das letzte Quäntchen Pegel und Sound ankommt, würde ich das anders lösen.
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Wie nun schon in zig Threads erwähnt, sind die meisten Vierkanal-Amps nicht darauf ausgelegt, an allen Kanälen Subs mit 4 Ohm zu betreiben. So auch die RAM Vierkanäler. Ja, es funktioniert ohne Ausfälle, aber die Performance leidet darunter. Solche Amps sind netzteilseitig darauf ausgelegt, an zwei Kanälen Subs zu treiben, an den anderen Tops mit entsprechend höherem Crestfaktor und daher niedrigerem "Strombedarf".