Zitat von "mathias81"ziemlich schnell merken dass die FP10000 eigentlich eher auf den Elektronikmüll gehört als in ein Systemrack.
Lustigerweise war die FP 10000 bei unseerem Amptest im Lager die einzige Endstufe jemals die es geschafft hat unbelastet direkt beim Einschalten den 16 Ampere Sicherungsautomat zu schmeissen auf dem die Steckdose abgesichert ist.
Bei allem Respekt, da muss aber etwas mit dem Amp nicht in Ordnung gewesen sein, oder mit dem Automaten. Ich habe so einige FP10000Q, und ja, es sind mit Sicherheit nicht die besten Amps für Bass, aber einen B16 Automaten haben sie noch nie geschmissen, schon gar nicht beim Einschalten (was andere amps schon geschafft haben, z.B. T.Amp TA2400, Peavey CS1200 etc.). Die Einschaltstrombegrenzung funktioniert laut eigener Messung sehr gut, und an 4x 2 Ohm Bass würde ich bei dem Amp sowieso nicht denken. Damit laufen bei mir z.B. Stacks Nexo Alpha, also meist zwei Kanäle an 3 Ohm, zwei an 16 Ohm, oder AlphaE in Stereo, also ebenfalls zwei Kanäle 3 Ohm, aber die anderen zwei an 8 Ohm, dafür früher begrenzt. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass andere Amps da besser performt haben. Ausfälle gabs bisher null, trotz der Tatsache, dass die Amps schon älter sind (da allesamt gebrauht erworben). Das ist kein Gerede, weil ich meine Investition schützen und gut reden möchte, ich habe immer gesagt, wenn mir was an meinem Zeug nicht passt, aber hier gibts nichts auszusetzen, außer dass die 2 Ohm-Leistung ruhig höher liegen könnte (ist ja nur knapp mehr als an 4 Ohm).
Und da K&F keine schlechten Lautsprecher baut, kann ichs ihnen nicht verdenken, in die (Verkaufs-)Klasse von d&b, Nexo, etc. aufsteigen zu wollen. Die Konsequenz ist dabei ein ähnliches "Verkaufssystem", eben Ampracks, immer nach Schema F. Wenn ich K&F wäre, würde ich dem Schweizer Vertrieb in den Hintern treten, wenn er nicht der Systemvision entsprechend verkauft. Denn im Endeffekt ist das letzte dB doch egal, wenn ich dafür von allen K&F-Vermietern identische Boxen samt identischen Ampracks dazu holen kann. Und Lab Gruppen ist eben international anerkannt, während Hoellstern doch eher ein deutschsprachiges Phänomen ist (und eben auch nicht in allen Vergleichstests so überragend wie immer dargestellt wegkommt). Und nein, ich will damit nicht sagen, dass Hoellsternamps nichts taugen, sondern nur, dass es Amps sind, keine magischen Wunderwaffen.