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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Kling und Freitag 1215-6

    • Jens Droessler
    • 30. Mai 2012 um 22:35
    Zitat von "mathias81"

    ziemlich schnell merken dass die FP10000 eigentlich eher auf den Elektronikmüll gehört als in ein Systemrack.
    Lustigerweise war die FP 10000 bei unseerem Amptest im Lager die einzige Endstufe jemals die es geschafft hat unbelastet direkt beim Einschalten den 16 Ampere Sicherungsautomat zu schmeissen auf dem die Steckdose abgesichert ist.


    Bei allem Respekt, da muss aber etwas mit dem Amp nicht in Ordnung gewesen sein, oder mit dem Automaten. Ich habe so einige FP10000Q, und ja, es sind mit Sicherheit nicht die besten Amps für Bass, aber einen B16 Automaten haben sie noch nie geschmissen, schon gar nicht beim Einschalten (was andere amps schon geschafft haben, z.B. T.Amp TA2400, Peavey CS1200 etc.). Die Einschaltstrombegrenzung funktioniert laut eigener Messung sehr gut, und an 4x 2 Ohm Bass würde ich bei dem Amp sowieso nicht denken. Damit laufen bei mir z.B. Stacks Nexo Alpha, also meist zwei Kanäle an 3 Ohm, zwei an 16 Ohm, oder AlphaE in Stereo, also ebenfalls zwei Kanäle 3 Ohm, aber die anderen zwei an 8 Ohm, dafür früher begrenzt. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass andere Amps da besser performt haben. Ausfälle gabs bisher null, trotz der Tatsache, dass die Amps schon älter sind (da allesamt gebrauht erworben). Das ist kein Gerede, weil ich meine Investition schützen und gut reden möchte, ich habe immer gesagt, wenn mir was an meinem Zeug nicht passt, aber hier gibts nichts auszusetzen, außer dass die 2 Ohm-Leistung ruhig höher liegen könnte (ist ja nur knapp mehr als an 4 Ohm).

    Und da K&F keine schlechten Lautsprecher baut, kann ichs ihnen nicht verdenken, in die (Verkaufs-)Klasse von d&b, Nexo, etc. aufsteigen zu wollen. Die Konsequenz ist dabei ein ähnliches "Verkaufssystem", eben Ampracks, immer nach Schema F. Wenn ich K&F wäre, würde ich dem Schweizer Vertrieb in den Hintern treten, wenn er nicht der Systemvision entsprechend verkauft. Denn im Endeffekt ist das letzte dB doch egal, wenn ich dafür von allen K&F-Vermietern identische Boxen samt identischen Ampracks dazu holen kann. Und Lab Gruppen ist eben international anerkannt, während Hoellstern doch eher ein deutschsprachiges Phänomen ist (und eben auch nicht in allen Vergleichstests so überragend wie immer dargestellt wegkommt). Und nein, ich will damit nicht sagen, dass Hoellsternamps nichts taugen, sondern nur, dass es Amps sind, keine magischen Wunderwaffen.

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 29. Mai 2012 um 23:12
    Zitat von "klauston"

    Man kann schon Geräte bauen, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, aber dann geht die Geiz ist Geil Mentalität nicht und man bekommt kein 48 Kanal Pult mit digitalem Core und Stagebox um 9000 Euro.

    Richtig. Zudem sollte man in der Preisklasse nicht erwarten, dass der Hersteller Features einbaut, die nicht jeder braucht, aber jeder einfach nachrüsten kann, z.B. eine USV, Überspannungsschutz etc. Da muss man eben schon mal selbst nachdenken und Hand anlegen, bevor was passiert. Wer weitergehende Sicherheitsmerkmale wie redundante Datenverbindung etc. benötigt, muss eben auch bei der iLive zum teureren Modularsystem greifen anstatt zur T oder R.

    Zitat von "andreas putz"

    und seit neustem: waves soundgrid server-system mit der neuen m-waves karte !!! :)


    Oh, das ging aber schnell :) Ich gebe zu, dass ich es auch interessant finde, aber mit nur einem Slot zur Verfügung ist es bei mir eben Dante...

    "Hersteller-empfohlen" ist ja schön und gut, aber glaubst du, dass Sommer da schlechtere Kabel liefert als die empfohlenen Hersteller? Wer was mit Namen kauft, wird was funktionierendes erhalten. Natürlich sollte man kein Baumarkt-Kabel mit einfachen RJ45 verwenden. Funktionieren würde es aber auch, wenn das Kabel spezifikationsgerecht ist.


    Ansonsten gab es jetzt drei Veranstaltungen mit besagtem T80 ohne Vorfälle (aber mit Backup-Pult in der Nähe, sicher ist sicher. Wenn das nochmal zwei drei Veranstaltungen durchläuft, verzichte ich wieder auf eine volle Backup-Lösung).

  • IDR16 oder IDR32?

    • Jens Droessler
    • 29. Mai 2012 um 23:02

    Kauf die iDR16, arbeite damit, und wenns knapp wird, nimm eine xDR16 dazu. Dann hast du maximale Flexibilität. Die kann dann nämlich auch woanders stehen, wo du nochmals Inputs und/oder Outputs brauchst. So war eigentlich mein Plan fürs Zweitsystem, aber da hatte mir jemand ein Komplettsystem mit iDR32 für einen sehr guten Kurs angeboten, sodass ich schwach wurde.

  • Von 2 auf 4 Ohm? Möglich?

    • Jens Droessler
    • 28. Mai 2012 um 22:24

    Wenn ich mich recht erinnere, wird die Rückkopplung des einen Endstufenkanals abgeschaltet und die des anderen auf beide ausgedehnt. Mit Toleranzen gibts da keine Probleme. Dennoch, der einzige Vorteil gegenüber einer einfachen Parallelschaltung am Eingang einer Endstufe ist dabei, dass man auch mit ungeraden Anzahlen von Boxen pro Amp alles symmetrisch auf "alle Transistoren" verteilt bekommt.

  • FOHHN PS-9 21" aktiver Subwoofer

    • Jens Droessler
    • 28. Mai 2012 um 16:05

    Mir wurde gesagt, dass da eine kleine Spule im Chassis steckt.

  • Shure UHF Antenne welche kaufen?

    • Jens Droessler
    • 27. Mai 2012 um 06:43

    Im Prinzip kannst du bei passiven Rundstrahl-Antennen alles nehmen, was den passenden Frequenzbereich hat, also z.B. auch die von JTS etc. Die größeren haben tatsächlich Vorteile beim Empfang, das macht schonmal den Unterschied zwischen "läuft rund" und "oh Gott, Aussetzer!".

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 27. Mai 2012 um 06:35
    Zitat von "simonstpauli"

    In der Tat hatte ich einen einzigen iDR-Ausfall, das war ein Laien-Schaupieler, der versehentlich den Schuko gezogen hat.


    Weil er ne Steckdose zum Handyladen gesucht hat? ;)

    Die iDRs haben bei mir eine USV im Rack. Da kann der Steckerzieher ruhig mal kommen... Bei den Surfaces überlege ich noch, ob eine Tisch-USV mit ins Case kommt.

  • Crown xti 4002/6002 oder Camco Q-Power10? Oder doch anders?

    • Jens Droessler
    • 25. Mai 2012 um 22:23

    Wie stehts mit einer gebrauchten Lab Gruppen FP10000Q? Die hat genug Leistung und liegt mit dem DR PA+ sicher noch im Budget.

    @ 4Art: War nicht die Rede von min. 1600W an 4 Ohm, zumindest für die Subs?

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 25. Mai 2012 um 22:07

    @ WurstWerner: Ich glaube, da haben wir uns missverstanden. Ich bin nicht gegen Spare-Pulte bzw. nur für Spare-Pulte gleichen Typs, sondern ich würde es begrüßen, wenn ein bekanntes Pult als Spare bereitsteht. SAC ist da "zu flexibel". Es gibt zuviele Möglichkeiten, das System zu gestalten als dass man immer wüsste, was einen erwartet. Gibts recallbare Gains? Welche Plugins sind auf der Maschine? Weißt du, was ich meine? Wenn du SAC für dich mitbringst, ist das ok. Aber es ist eben dein System. Als Spare für einen Gasttechniker find ichs nicht gut geeignet.

    Dass manch älteres Mischpult nicht mehr zu reparieren ist, liegt ja nun beim Hersteller, nicht beim Produkt an sich. Wenn der Hersteller der Meinung ist, nicht mehr für Ersatz sorgen zu müssen, dann ist das natürlich übel, aber auch schlehct für den Ruf. Hätte man da modularer gearbeitet, wäre auch hier Ersatz möglich.

    Zu Pulten mit "Windows" drauf: Das ist eine embedded- oder auch CE-Version. Da kann der Hersteller jede Komponente hinzufügen oder abwählen, sie landet dann gar nicht erst auf der Hardware. Diese Systeme sind genau auf die Hardware zugeschnitten. Und da haben wir eben auch den Unterschied zum Consumer-Windows-PC: Es gibt nur diese eine Hardware, wo es drauf laufen muss.

    @ klaus: Ich hatte kein Spare dabei, gerade weil das iLive bisher nie Probleme gemacht hat. Gestern hatte ich das zweite System als Spare dabei, nach den Vorkommnissen letzte Woche vielleicht verständlich. Aber das T80 lief völlig ohne Murren durch (wie auch alle anderen Geräte, alles in allem war die Veranstaltung identisch bestückt), was mich auf äußere Einflüsse für den Ausfall schließen lässt.

  • 18'' Chassis verschiedener Hersteller kombinierbar?

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2012 um 21:27

    Dass per se was kaputt geht, habe ich ja nicht gesagt. Passieren kann es in manchen Situationen. Wenn es zwei getrennte Kammern gibt, kann mans recht gefahrlos machen, aber klanglich verliert man in jedem Fall. Ja, man hat von beiden Qualitäten etwas, aber sie ergänzen sich eben nicht, da findet keine "Qualitäts-Addition" statt, sondern eine Subtraktion. Übrigens wie beim Auto: Wenn der Sommereifen links im Winter durchdreht, bringt der Winterreifen rechts gar nichts.

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2012 um 21:21

    @ WurstWerner: Dass es Turnkey-Systeme gibt, ist mir bekannt, aber an dem Punkt sind wir bei einem SAC-System auch schon wieder beim vollwertigen Pult inkl. getesteter Hardware, und auch preislich durchaus in einer Region, wo man ein LS9 oder iLive bekommen kann.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Aber SAC User brauchen nichts in einen Service zu schicken. Man geht in den örtlichen Computerladen, kauft ein neues Netzteil, RAM, GraKa what ever...


    ... was dann eventuell nicht mit der bisherigen Konfiguration zusammen spielt. Das muss ja nicht heißen, dass dann gar nichts mehr läuft, aber die Performance kann durchaus leiden, wenn die neue Grafikkarte mit dem aktuellen Treiber oder der neue Treiber mit dem Rest der Hardware nicht so richtig will. Der nächste zusätzliche Kanal kann dann eng werden, wo es vorhernoch alles problemlos lief. Das ist, was ich meine. Nicht falsch verstehen, die Flexibilität von SAC und Co. gefällt mir durchaus, gleichzeitig ist diese aber auch der Grund, warum das so schnell keine Lösung fürs Stadtfest oder Festival wird. Und das ist eben auch ein Grund, warum ein Backup-System ala SAC nicht in Frage kommt, wenn man als Hauptsystem iLive und Co stehen hat: Der nächste Techniker wird fragen "Was soll das denn bitte?"

    @ marcoboy: Doch, es ist und bleibt ein 0815-Windows. Du kannst Dinge wie unnütze Services und Treiber deaktivieren, ja, aber du wirst niemals diezusätzlichen Kernel-, Dateisystem-, Netzwerk-, Grafiksubsystemfunktionen und so weiter abschalten können. Da gibts nur alles oder nichts.

    Zitat von "marcoboy"

    Läuft ein System läuft es für immer.


    Da habe ich schon beim normalen Bürosystem andere Erfahrungen gemacht.

    Wie gesagt, ich will nicht SAC als Lösung schlecht machen, aber wenn ich die Wahl habe, dass mir wer ein Pult hinstellt oder eine Selbstbau-SAC-Lösung, dann nehme ich das Pult. Da weiß ich zu einem hohen Grad, was mich erwartet, bei SAC wirds schwer. Das ist nichts anderes als Lautsprecherselbstbau in einigen Situationen. Die Boxen sind ja nicht automatisch schlecht dadurch, aber über Zuverlässigkeit und Klang kann ich vorher nichts sagen, während bei Ansage von Nexo, L'Acoustics und Co. die Richtung schon klar ist.

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2012 um 17:16

    Das sehe ich anders. Windows bringt zum einen zig Komponenten mit, die für SAC nicht notwendig sind. Bei Pulten ist das nicht so. Zum anderen hat dein PC irgendeine Grafikkarte, irgendeinen Prozessor, irgendwelche RAM-Bausteine, irgendeinen Chipsatz, irgendein Audiointerface und und und. Für all das müssen Treiber geladen werden, die müssen sich nicht alle 100%ig vertragen, die müssen nicht mal allein 100%ig laufen, deswegen sind ständig Updates nötig, und nicht jedes Update bringt nur Verbesserungen. Du denkst dir eines Tages "Ich könnt ja mehr Ein- und Ausgänge gebrauchen" und änderst was am System, was wieder Veränderungen in der Softwaregrundstruktur mit sich bringt. Fakt dahinter ist nunmal: Die SAC-Entwickler haben überhaupt keine Übersicht und Testmöglichkeiten über alle erdenklichen Hardwareansammlungen, die ihr eure SAC-Rechner nennt. Bei Pulten dagegen steht die Hardware fest. Keiner wird da irgendwas ändern, und wenn doch, kann diese eine neue Konfiguration ewig und drei Tage getestet werden. Ja, PC-Hardware wird millionenfach hergestellt. Und genau da ist aber der nächste Haken: Da wird auf Masse hergestellt, denn es ist Consumer-Ware. Fällt was aus, wird ersetzt und gut ist es. Das können sich Pulthersteller so nicht leisten, da jeder Ausfall, gerade beim Job, am Ruf kratzt. Es ist natürlich richtig, dass du für dein SAC-System auch High End-Industrieware nutzen kannst, zum entsprechenden Preis versteht sich.
    Um es kurz zu machen: Bei deinem SAC-System bist du der Beta-Tester, allein schon, weil der Programmierer dein System nicht kennt, beim Pult läuft vom Hersteller erprobte Hardware, dazu Software, die nur unterstützen muss, was der Hersteller auch nutzt.

  • Welcher Controller

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2012 um 15:41

    So sehe ich das auch. Das Modell kennt auch sicherlich nicht den Impedanzverlauf des Chassis im Gehäuse und weiß wie gesagt nur, wieviel Spannung zugeführt wurde. Dass der Hugo nicht gut klingt, habe ich nicht gesagt. Aber klanglich gibts besseres. Was dann passiert, wenn die Schutzschaltungen alle arbeiten müssen, ist wieder etwas anderes... und ganz ehrlich ist das nicht der Betriebszustand, der für eine PA normal sein sollte. Im Übrigen macht der Nexo-Controller das gleiche, und auch da gibt es ab und an Verluste. Der Controller kann über die Zustände in der Umgebung (z.B. 35°C im Schatten bei einem Open Air) und auch über die Zustände des Chassis (z.B. Alterung) nichts wissen. Auch hier ist nur die Spannung bekannt, und im Gegensatz zum Hugo sogar die, die die Endstufe ausgibt. Natürlich ist dieser nicht frei konfigurierbar.

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2012 um 15:19
    Zitat von "marcoboy"

    Sac kann schon erheblich stabiler laufen als ein Hardware Pult.


    Richtig, kann.

    Ich würde das iLive generell niemals schlecht reden, nur weil ein Pult einmal Schwierigkeiten gemacht hat. Natürlich auch kein anderes Pult.

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2012 um 12:02

    Es war nicht so gemeint, dass man kein Spare haben sollte, sondern dass mir ein Pult lieber ist als eine Softwarelösung, rein von der Statistik. Ein PC hat eben doch einiges mehr am Laufen und an Komponenten als für das Mischen nötig ist.

    Und ja, mir wäre durchaus lieber, wenn der Fehler reproduzierbar wäre. Aber vielleicht hatte die Versorgungsspannung bei der Veranstaltung ein gewisses Eigenleben, was die Anhäufung von Vorkommnissen erklären würde. Sowas hatte ich noch nie!

  • 18'' Chassis verschiedener Hersteller kombinierbar?

    • Jens Droessler
    • 22. Mai 2012 um 22:52
    Zitat von "krzysztof schwierz"


    Wenn jemand 2 Keyboards bzw. Synthesizer haben möchte sieht die Sache genau anders aus... :D Ja, sorry für OT.


    Nun, das ist ja wieder was ganz anders. Um mal wieder die Autos heranzuziehen: Zwei Synths sind wie zwei verschiedene Autos, ein Sportwagen und ein Transporter. Da hat jeder seine Vorzüge. Zwei verschiedene Lautsprecher gleichzeitig im selben Passband sind aber wie ein Auto mit links 17" Niederquerschnittsreifen und rechts LKW-Gummis. Wie soll man da ordentlich fahren?

  • ilive IDR 48 Boot Error

    • Jens Droessler
    • 22. Mai 2012 um 22:44

    Also bitte! Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass dein PC Probleme macht als das Pult. Ja, jetzt sagst du "Mein PC lief bisher immer", allerdings kann ich das auch über M7CL, LS9 und iLive T112 inkl. iDR48 sagen. Statistisch gesehen machen PCs mit "Mehrzweck-Betriebssystemen" mehr Ärger als dedizierte Hardware. Klar ist es unwahrscheinlich, dass nach dem Pult auch noch der PC abkackt, dennoch wahrscheinlicher als dass ein Zweitpult hopps geht.

    Nun die Gegenseite: Grad hab ich ein gebrauchtes T80 samt iDR32 gekauft und gleich mit auf eine Veranstaltung genommen. Bei dieser hat irgendwas gestunken: Erst hat sich beim Lichtpult die Bedienoberfläche aufgehangen, dann haben diverse LED-Geräte seltsame Sachen veranstaltet trotz einwandfreiem DMX-Signal (z.B. ging bei zwei Spots kein Blau mehr, 10 Minuten später hats wieder funktioniert, und andere parallel adressierte hatten das Problem nicht), auch hat es einen Hochtöner im alpha gerissen, den ersten überhaupt! Und nun kommts: Während des Aftershow-DJ-Programms herrschte irgendwann plötzlich einfach Stille. Blick aufs Pult: Input-Pegelanzeige tut fröhlich ihren Job, Ein- und Ausgangsfader stehen, wo sie hingehören, aber Ausgangspegelanzeige tut nichts... Fader bewegen ändert nichts... Also erstmal an der Stagebox den DJ direkt auf die Amps geklemmt, damit wieder Musik läuft. Zurück zum FOH und das Problem analysiert. Erstmal alles neustarten. Es stellte sich heraus, dass beim Layer- und Mix-Umschalten die Fader nicht mehr gefahren sind. Sie standen einfach weiterhin da, wo sie vor dem Wechsel standen. Alles andere funktionierte aber, wie es sollte. Select holte den Kanal auf den Screen und die Knöpfe und lies sich bearbeiten, PAFL holte den Input auf den Kopfhörer. Nur die Fader... Mir kam der Gedanke, dass die Fader quasi intern auf -unendlich gefallen sind. Notebook dran, Editor auf, siehe da, es war so. Und sie ließen sich im Editor nicht hochschieben, sind immer wieder nach unten zurückgehüpft. Scene laden, keine Besserung, Show laden, keine Besserung... Aus Verzeifelung Update gestartet, fehlgeschlagen nach kurzer Zeit, System hängt im Updatemodus, also zum x-ten Mal Neustart. Geht immer noch nicht... Doch was ist das? Da zuckt ja was! Fader fahren einfach mal durch die Gegend, mal schnell, mal langsam, nach zwei Minuten ist der Spuk vorbei, alles steht. Layerwechsel, Fader fahren, aber nicht zur richtigen Position. Allerdings nähern sie sich bei jedem Wechsel der richtigen Position immer mehr an. Also drücke ich noch einige Male hin und her, bis es passt. Danach lief das Pult wieder 100% normal, die Fader fahren bei jedem Wechsel genau dahin, wo sie hin sollen. Ich habe das Pult im Lager nun etliche Stunden laufen lassen, alles normale. Auch durch Rütteln, Kabel abziehen etc. ist der Fehler nicht zu provozieren. Es hing auf der Veranstaltung netzwerktechnisch nichts anderes am Pult dran. A&H meint dazu, es könnte am nicht zertifizierten Kabel liegen könnte, was ich nun gar nicht glauben kann. Es ist ein Sommer Cat.6 mit Ethercon, zudem brandneu. Weiterhin lief ja der Rest noch ohne Probleme, also Kanal bearbeiten, selbst Audio lief ja weiter drüber (PAFL von Input ging ja). Komische Sache! Hab ich bisher noch nie erlebt, weder mit den Yamahas noch mit der T112/iDR48. Bin ich jetzt die Ausnahme?

  • 18'' Chassis verschiedener Hersteller kombinierbar?

    • Jens Droessler
    • 22. Mai 2012 um 03:50
    Zitat von "Holger"

    Ich könnte mir sogar vorstellen, daß das Ergebniss besser sein kann als
    wenn die Box nur mit dem einen oder anderen Treiber bestückt ist.


    Niemals! Subjektiv mag es dem einen oder anderem besser vorkommen, weil die entstehenden Probleme dem eigenen Geschmack entgegen kommen, analog zum Boomcar, was ja auch viele toll finden, weils so schön Boooooom macht, aber mit dem Ursprungssignal hats nicht mehr so viel zu tun hat. Objektiv hingegen kann jede Abweichung nur zu größeren Verfälschungen des Ursprungs führen als der Betrieb mit zwei gleichen Chassis. Identisches Verhalten kann besser kompensiert werden als zwei unterschiedliche Verhaltensarten. Das Ziel sollte doch sein, das Signal so wenig wie möglich zu beeinflussen! Dinge wie "der eine hat Stärken, wo der andere Schwächen hat" gibt es da reell nicht, weil man nicht nur den Frequenzgang betrachten kann, denn anderes Verhalten im Frequenzgang bedingt auch anderes Verhalten in den anderen Ebenen, z.B. Impedanz, Phasengang... Im Endeffekt kann man dabei nur verlieren, es sei denn man bedient nur bestimmte Geschmäcker.

  • Welcher Controller

    • Jens Droessler
    • 20. Mai 2012 um 17:26

    Deine Aussageliest sich aber so, als müsste für FIR-Filter immer irgendwas gemessen und vorberechnet werden. Das ist aber nicht so.

    Zitat von "marcoboy"

    Der Hugo hat Thermo Limiter der weiß wie heiß die Spule ist :D


    Nein, weiß er nicht. Er weiß nur, wieviel Durchschnittsleistung der Spule zugeführt wurde. Nein, genaugenommen nicht mal das, sondern nur wieviel Durchschnittsspannung zugeführt wurde, und dazu noch, wieviel Durchschnittsspannung der Setup-Ersteller dem Lautsprecher zumuten wollte. Das Minimum für eine Temperaturermittlung wäre wohl eine Stromessung zwischen Amp und Lautsprecher nebst Vorhandensein des Temperaturkoeffizienten des Schwingspulenmaterials im Controller. Damit ließe sich die Temperatur der Schwingspule berechnen. Eine Strommessung kann aber kein mir bekannter Controller, mit Ausnahme von in Endstufen integrierten, aber selbst da wüsste ich nicht, dass irgendeiner damit die Schwingspulentemperatur berechnen könnte.

  • 18 Sound 2 Way15"kit?

    • Jens Droessler
    • 20. Mai 2012 um 08:22

    Wenn man von idealen Lautsprecherchassis in idealen Einbauplätzen ausgeht, die sich mit lehrbuch-idealen Filtern perfekt trennen lassen (was beides in der Realität nicht der Fall ist), kann man grob eine Vorhersage treffen. Das kommt daher, dass jede Ordnung eine 45°-Drehung der Phase an der Trennfrequenz verursacht, diese aber an der Trennfrequenz für beide Chassis gleich sein muss. Je nachdem, ob es Hochpass oder Tiefpass ist, dreht sich die Phase in die andere Richtung. Dreht der Hochpass nun mit 12dB (2. Ordnung) in die eine Richtung, was 90° entspricht, und der Tiefpass mit 12dB in die andere, haben wir eine Differenz von 180° zwischen Hochton und Tiefton, und das kann man dann mit einer Verpolung eines der Chassis wieder in Ordnung bringen, das entspricht ja bei stationärem Signal (also z.B. Sinus-Signal ohne Modulation) einer 180°-Drehung der Phase. Haben wir 24dB-Filter, drehen beide Filter je um 180°, also einmal +180°, einmal -180° und somit ist man wieder ander gleichen Stelle der Periode.

    Aber wie gesagt, diese Betrachtung hilft reell nicht weiter, und wer das dennoch behauptet, hat wohl wenn überhaupt Frequenzweichen eher "nach Gefühl" gebaut als nach physikalischen Grundlagen. Denn erstens haben Lautsprecher für sich ja schon keinen linearen Phasengang, also würden ganz ohne Filter schon nicht gleichphasig spielen, und zweitens werden sie ja auch in ein Gehäuse gebaut, was einerseits wieder Einflüsse auf Phase etc. hat und andererseits auch für physikalischen Versatz sorgt. Der Urpsung für ein 20cm langes Hochtonhorn liegt eben 20cm hinter dem Tieftöner. Weiter kommt erschwerend hinzu, dass auch der Frequenzgang der Chassis nicht linear ist und somit einerseits die Hochpässe und Tiefpässe der Frequenzweiche elektrisch so ausgelegt sein müssen, dass sie mit dem Frequenzgang des jeweiligen Chassis eine symmetrische Steilheit beider resultierenden Hoch-/Tiefpässe ergeben und andererseits noch phasengangverändernde Schwing- und Saugkreise in die Weiche eingebracht werden müssen, um den Frequenzgang weiter zu linearisieren.

    Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich.

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