Zu dumm nur, dass die häufig schon nur noch auf iPad und Konsorten gesetzt wird, die gar keinen LAN-Anschluss haben...
Beiträge von Jens Droessler
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So ist es. In Zeiten von iLive habe ich die Funkstrecken zwar bei der Bühne, und deren Remoteüberwachung per LAN genauso wie die Controller über die LAN-Ports an der iDR per ACE zum FOH-Platz getunnelt, trotzdem steht bei der iDR der WLAN-AP, denn das ist meine Redundanz.
Überhaupt keine Kopfschmerzen macht mir das UHF-Band. Ich habe viele Strecken noch nicht umgerüstet, und bisher genau gar keinee Probleme, nie gehabt. Shure U4D- und nun verstärkt UR4D-Empfänger nebst passenden Sendern kommen zum Einsatz, da brauche ich auf 40m keine Richtantenne und es gab noch nie auch nur Dropouts, sodenn die Frequenzen so gewählt wurden, dass sich die Strecken nicht gegenseitig das Leben schwer machen. Selbst mit den Funkstrecken für den Billigsektor, da habe ich, was heute direkt von JTS vertrieben wird, und selbst die haben niemals Probleme gemacht.
Ich weiß allerdings, dass sich ein Kollege sehr über seine Sennheiser-Strecken (habe die Bezeichnung nicht im Kopf, war aber lt. seinen Aussagen nur geringfügig billiger als die Shure UHF-R) ärgert und sie nun verkauft, um auch auf Shure umzusteigen. Ob das generell so ist, sei mal dahingestellt. -
Ganz genau! Ich verstehe nicht, wieso digitale Funkstrecken unbedingt auf 2,4GHz laufen müssen. Scheinbar werden ja eh keine Standard-Transceiver benutzt, dann könnte man doch welche entwicklen, die bei 1,8GHz laufen und WLAN und Konsorten in Ruhe lassen. Digital und auch die Features, die die Line6-Strecken bieten, finde ich toll, aber doch nicht in einer mit WLAN und anderen standardisierten techniken nicht in Einklang zu bringenden Art!
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Ich schrieb ja "wenn es funktioniert". Natürlich sehe ich da unter gewissen Umständen auch Probleme. Das liegt aber oft nicht am System, sondern an den Personen vor dem System bzw. deren Zusammenspiel. Das Potential zur vernünftigen Funktion ist da, es muss nur genutzt werden bzw. eventuell idiotensicher gemacht werden. Bis dahin, da geb ich euch ja Recht, ist wenn es unbekannte Variablen gibt, der Analogsplitt die sichere Variante. Aber wie gesagt, darum ging es gar nicht, sondern darum, die A&H-Leute aus der Reserve zu locken, vielleicht Szenarien zu bieten, wo sie sagen "ist keine so dumme Idee, haben wir so ncoh nicht betrachtet".
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Nicht falsch verstehen, ich habe als ich das 01V96 hatte damit auch Bands gemacht. Vorher hatte ich an dessen Stelle das Behringer DDX3216, und ganz ehrlich, das habe ich vermisst, als das 01V96 dann da war. Ja, es geht, aber es macht einfach keinen rechten Spaß, damit Bands zu mischen. Ich habe angefangen, das Pult für solche Sachen zu hassen. Es ist nicht, dass ich damit nicht den Sound hinbekommen hätte, den ich wollte... Aber mir fehlt da einfach zuviel, und es ist zu unübersichtlich (das hat längst nicht nur mit den nicht recallbaren Preamps zu tun). Und wie gesagt, und wie es auch klauston sagt, für Sprachjobs, Konferenzen etc., ist es mir vielfach lieber als ein analoges Pult mit dem ganzen Kram drumherum. Und ein LS9-16 lohnt sich meiner Ansicht nach schon, wenn du einrechnest, dass die GEQs wegfallen, ebenfalls das Rack dafür und der Transport dieses Racks. Das 01V96 ist und bleibt ein Studiopult, die Features zeigen das deutlich auf. Auch die grade erschienene Neuauflage bringt an zusätzlichen Features Sachen mit, die sich im Studio sehr gut machen und live eventuell brauchbar, aber eben studiotypisch gelöst sind. Dass es "zweckentfremdet" wird, ist ja nun Sache des Anwenders, aber ist ob des Preises ja verständlich. Optimal ist aber für mich was anderes...
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Das magst du so sehen, billbo, andere auch. Mir ist es letztlich egal, solange ich nichts davon merke. Und wenns der Crew auch egal ist, wo soll das Problem liegen? Ordentlich gainen, da sollte wirklich der Monitorler machen, und dann beide auf Trimm umstellen. Die 6dB, die dann noch verändert werden, machen dann den Rauschkohl nicht fett. Was anderes ist es, wenn man der Meinung ist, dass der Sound sich durch den Gain grundlegend ändert und diesen auch unterschiedlich haben möchte für FOH und Monitor. Dann führt kein Weg an Analogsplitt vorbeoi. Aber solang die Band sich nicht daran stört und der FOH-Techniker nicht deswegen tot umfällt, warum nicht? Vorausgesetzt es funktioniert!
Letztlich ging es mir dabei aber darum, dass das irgendwo so beworben wurde. Meine reelle Anwendung wäre aber tatsächlich, die iDR als Stagebox zu verwenden. Davon stehen schon einige rum.
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@ Kracky: Das 01V96 ist kein Livepult, sondern ein Studiopult, was man auch deutlich merkt. Man kann es auch für Livesound nutzen, klar, aber es gibt auch Leute, die dafür DJ-Pulte wie z.B. von Rodek nutzen... Damit will ich sagen, nur weil man es dafür nehmen kann, ist es noch nicht dafür gedacht. Ich kann ja auch Die Rammstein-Tour-PA mit dem Passat Kombi ankarren... dann muss ich halt zweimal fahren

Die Presonus... naja, aus meiner Sicht sind sie dank der völlig fehlenden automatischen Recallbarkeit untauglich.
Und ja, 01V96 hatte ich früher selber, und Presonus hatte ich schon in den Händen, und ich war mir durchaus bewusst, dass diese Pulte auch live eingesetzt werden. Es sind halt für mich keine richtigen Livepulte. 01V96 z.B. endet bei mir bei Sprachjobs mit vielleicht noch einem Duo mit Gitarre und Cajon. Ein LS9-16 mag schlechter klingen, aber der Workflow und die Ausstattung sind eine gute Ecke livetauglicher.
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Das ist ein bekannter Wesenszug dieser Gattung, trotzdem scheuen die Pultbändiger wohl derartige Lockversuche bei Midas...
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Interessant! Ich hab mir die Tops nicht von Nahem angesehen, aber dann geh ich mal davon aus, dass sie mit NL8 verkabelt werden?
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Zitat von "LC2412"
wora - das stimmt nun nicht. Ich kann Dir aus dem Stehgreif eine Hand voll Digipulte aufzählen, bei denen gerade der Gain nicht recallbar ist, nicht einmal von Hand per Leiter oder ähnlichem.
Ja, natürlich gibts solche Pulte. Aber das sind Studiopulte und nicht für Livesound gedachte. In unserem Bereich kam soweit mir bekannt die letzten fünf Jahre kein einziges Pult ohne speicherbare Preamps heraus. -
Ich habe bisher noch kein einziges Midas-Digitalpult in "freier Wildbahn" gesehen.
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Zitat von "ThomasL"
Hm, mir wurde in einer Vormesse-Präsentation gesagt, dass das absichtlich nicht geht und auch nicht geplant ist
Zitat von "guma"... irgenwie müssen ja auch noch ein paar Gründe übrigbleiben, eine ilive T zu kaufen. Es gibt nicht "alles für kein Geld"

Das ist ja richtig, keine Frage. Mir gehts nur um die Gains, der Rest bleibt "iLive-exklusiv". Ich denke, man kann es auch so sehen: Wer ein GLD kauft, wäre ja finanziell schön blöd, wenn er als Stagebox eine iDR kauft. Man muss es den A&H-Leuten vielleicht nur gut genug erklären: Wer das GLD zum iLive als Monitorpult verwenden möchte, und das per Digital-Splitt (damit wird irgendwo geworben oder der Mensch von der Messe hat es mir erzählt, ich weiß es nicht mehr), möchte den Gain oftmals dem Monitorler in die Hände geben. Das geht so natürlich nicht. So gesehen gibt es also keinen Vorteil für das GLD gegenüber jedem anderen Digitalpult, welches ich z.B. via Dante auch mit dem iLive-FOH-System verbinden könnte... Also wäre die Gainsteuerung vielleicht nicht die cleverste Sache, wenn man nur intern denkt, auf den Gesamtmarkt bezogen aber ein Grund, bei A&H zu bleiben.Ansonsten wurden die Unterschiede zwischen GLD und iLive ja schon aufgezählt. Wer sich davon nicht gestört fühlt, wird wohl die fehlende iDR-Gainsteuerung auch nicht zum Anlass nehmen, statt GLD das deutlich teurere komplette iLive-System zu nehmen (Man darf ja nicht vergessen, dass man zum Digital-Spiltt da auch eine zweite iDR braucht, nicht nur das Surface).
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Sagen wirs es mal so: Wenn ich an einem Pult gut eingearbeitet bin, wie am iLive oder M7CL, LS9, dann nutze ich solche Möglichkeiten auch schon mal. Wenn ich mich aber auch noch auf dei Bedienung konzentrieren muss, weil ich das Pult nur alle paar Wochen vor mir habe, dann konzentriere ich mich auf das Wesentliche, um mich nicht zu verstricken. Ab und an ist ein Lowpass/Hicut schön, aber zwingend nötig fand ich ihn noch nie. Der Locut ist was anderes. Ich habe da auch schon mit zusätzlichen Filtern bei der Steilheit nachgeholfen. Da wäre die allgemeine Frage, wieso man die Steilheit nicht beeinflussen kann. Oder warum die Kanalfiltersektion nicht komplett uniform gestaltet wird, z.B. sechs Filter pro Kanal, und jeder konfigurierbar als Hochpass/Tiefpass mit verschiedenen Steilheiten (evtl. sogar Güte), Shelf mit verschiedenen Steilheiten und wie üblich PEQ. Perfekt wäre dann, wenn man jeden einzelnen dieser Filter in der Kanalsignalkette verschieben kann, z.B. zwei Filter (z.B. einen Lowpass und einen Hipass) vor das Gate, drei dahinter und noch einen hinter den Kompressor. Das ist momentan bei allen mir bekannten Pulten recht starr (Möglicherweise gibt es Pulte, die das können, vielleicht stand ich sogar schon an solchen, aber dann hatte ich wie gesagt anderes zu tun als mich mit den feinsten Details zu beschäftigen).
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Zitat von "wora"
was die sensationell schnelle und intuitive funktion der freien faderbelegung angeht, so hoffe ich ja dass dies auch im nächsten firmwareupdate der iLive kommt.
Hab ich erfragt. Soll kommen, dauert aber noch eine Weile.Zitatden erstaunlichen andrang am stand habe ich ja auch schon erwähnt, ich war 4 mal dort und kam nicht ein einziges mal an so ein pult ran...
Ich hab wohl einen guten Moment erwischt. Es waren gleich zwei Pulte frei. -
Hmm, hatte ich so gar nicht in Erinnerung. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich einen Lowpass recht selten nutze. Ich empfinde das nicht als K.O.-Kriterium für ein Pult.
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Gegenfrage: Welche Pulte bieten denn einen Lowpass unabhängig von den vier Bändern Kanal-EQ?
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@ tim maier: Sehr richtig. Ich hatte ja "gefordert", dass es quasi eine Pflichtauswahl an Demostücken gibt, die alle Hersteller gleichermaßen spielen müssen (also nicht das komplette Demoprogramm, sondern nur ein paar Stücke, der Rest steht frei), und man könnte beinahe sagen, dass das mit No Sanctuary here beinahe erreicht wurde
Es lief bei der Hälfte aller Vorführungen auf beiden Demobereichen.@ jan zipper: Das ist ja auch mein "Problem" mit TW Audio. Die Werbung. Ich habe das System in der letzten Vorführung am Donnerstag gehört, es war ok, bei Weitem nicht das schlechteste, was es zu hören gab, aber auch nicht super. Da lässt sich sicher noch was reißen. Aber dass daraus wie auch beim T24 schon die Lösung aller Probleme wird, finde ich unverhältnismäßig. Wie immer erfordert der Lautsprecherbau Kompromisse, die so oder so ausfallen können, je nach dem wie man die Prioritäten setzt. Da kommt keiner drum herum.
Die vielen Wege sollten eigentlich ob der Nähe zueinander kein großes Problem darstellen. Aber ohne bereits finale Presets kann es durchaus eine Herausforderung sein, ein LA zum Klingen zu bringen, auch schon mit zwei Wegen, wie andere Hersteller beweisen konnten
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Um kurz bei Roland zu bleiben: Die Pulte kommen für mich optisch nicht in Frage. Das mag komisch klingen, aber die Geräte sehen eben so sehr nach Studio- oder gar DJ-"Spielzeug" aus, dass ich Angst hätte, dass Kunden bzw. Bands einen schlechten Voreindruck hätten. Der lässt sich selbst durch makellose Arbeit kaum beseitigen. Beim GLD, und selbst beim Behringer, hat man dagegen gleich den Eindruck, dass die Geräte auf die Straße gehören. Das sieht nach professoneller Touring-Arbeit aus. Über Klang und Bedienung möchte ich dabei keinesfalls meckern!
Im Übrigen plant Roland nun wohl größere Pulte und ein (rückwärtskompatibles) neues Digitalcore (REAC2).
Zum GLD:
Ich habe es befingert und kann von den Tastern, Potis und Fadern nichts schlechtes berichten. Ja, die Taster sind aus Gummi, aber nicht ganz so wabbelig wie mans von anderen Produkten kennt und ein gewisser Druckpunkt ist gegeben. Beim Durchsehen der "Kanaloptionen" dachte ich zuerst "Soll das ein Witz sein? Schon wieder diese Einschränkung der Kanal-EQs auf bestimmte Frequenzbereiche??", dann Kontrolle, ob die Umschaltoption im Surface-Setup vorhanden ist... Nein, ist sie nicht! Oh je... Ach, guck an, sie steckt direkt in dem kleinen Optionsmenü, das es in nahezu jeder Ansicht am unteren Bildschirmrand gibt. Um es zu öffnen, muss man es streicheln. Weiterhin hatte ich mich im Vorfeld gefragt, wie man den GEQ auf die "zu wenig" Fader bekommt. Das funktioniert mit dem GEQ-Flip-Taster. Der erste Druck legt den unteren GEQ-Bereich auf die Fader, ein zweiter Druck den oberen. Dabei stellte sich heraus, dass der GLD-GEQ sogar schon bei 31Hz anfängt!
Ich habe dann noch gefragt, ob man per ACE-Karte nicht wenigstens die Preamp-Gains einer iDR steuern könnte, man meinte das erscheine sinnvoll, mal sehen.Ich habe zudem noch gefragt, wie man den ungefähren Leistungsumfang eines T80 mit einer iDR32 für weniger als den Preis des T80 allein anbieten könnte. Die antwort war "Wir haben das GLD sehr sehr aggressiv bepreist"

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@ klauston: Ich meinte ja auch nicht, dass es wenig zu riggen ist, sondern nur, dass es recht einfach ist. Es stimmt schon, dass es da nicht allzuwenig zu verbinden gibt.
@ oton: Ich meinte damit, dass man nur einen Hebel drehen muss, damit man die Boxen überhaupt "auf Winkel" ziehen kann. Wenn der Hebel in Nullstellung ist, drückt sich da ja gar nichts.
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Ums genau zu beschreiben: Am Mic-Kanal "sel" drücken und unterm Bildschirm "routing", auf dem Bildschirm dann Main abwählen und die gewünschte Gruppe wählen. Danach bei dem Gruppenkanal "sel" drücken und die Gruppe auf Main routen. Das wars.
Aber deine restlichen "Beschwerden" verstehe ich nicht ganz. Lowpass bekommt man, wenn man den "obersten" EQ im Kanal auf eben Lowpass schaltet. Und was meinst du mit "EQs nicht durchstimmbar"?