Das Rigging ist wirklich sehr einfach. Boxen stapeln, hinten einen Hebel reindrücken, das wars, dann hängen sie aneinander. Winkel wir an einem Rad eingestellt und mit einem weiteren Hebel "ausgelöst".
Beiträge von Jens Droessler
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So dacht ichs mir. War ja bei AZs NL408 auch nicht anders. Aber man hört ein Potential!
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Nun, für mich kamen die NXAmps nie in Frage, weil ich auch noch andere Boxen außer Nexo im Lager habe und sie einfach "unmodern" sind: Hohes Gewicht, alles andere als kompakt. Obendrein noch teuer. Aber jetzt "brauche" ich zum NXAmp dann auch noch ein teures aktives Panel? Nur weil Nexo es versäumt hat, bei den riesigen Amps auch vorne nochmal Ein- und Ausgänge sowie überhaupt Pegelanzeigen unterzubringen? Sorry, das finde ich etwas albern.
Dummerweise wird mit der 3er Load wohl auch das letzte Stündlein des NX242 geschlagen haben. Für den wirds sicherlich keine Dante-Karte geben und Single Channel-Presets wohl auch kaum... Sehr schade.Dank des hohen Gewichts der STM wird sich wohl auch weiterhin kein Nexo-LA mehr in meine Hallen verirren. Auch da hat man wohl "modern" verpasst: Ja, skalierbar ist es, aber wer will denn so ein gewichtiges System im kleinen Rahmen einsetzen? Minimum dürften ja drei "Stacks" pro Seite sein, wenn man quasi ein, vielleicht grad so zwei Stacks Alpha ersetzen möchte. Das sind aber mal eben fast 600kg, statt ca 200 für ein Stack Alpha. Als LA machts im kleinen Rahmen auch keinen Sinn. Wenn ich sechs Tops pro Seite brauche, um auf Entfernung zu kommen, sind das eben auch schon 650kg mit je einem B112 pro Top, nicht gerechnet der sauschwere Flugrahmen. Da kann es noch so gut klingen, das superduper skalierbare System, wie es beworben wird, ist es nicht. Und ja, das Rigging ist schon toll: Alles von hinten, Winkel am Boden per Rad einstellbar... aber eine einzelne Person (laut Werbung) soll Teile von 55kg riggen können?
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Im Zertifikat des Liftes müsste eigentlich etwas stehen zum Thema unsymmetrische Belastung. Wenn die Truss wirklich ungesichert auf der Gabel liegt, würde ich definitiv "nein" sagen. Aber da hätte ich auch ohne Stufenlinse dran so meine Bedenken...
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Nur zur Beruhigung: Es würde mich sehr wundern, wenn es zu einem aktuellen Chassis kein Recone-Kit gibt. Höchstens bei ganz billigen Chassis (deutlich unter 100 Euro) kommt sowas öfter vor (u.a. weil es sich da von den Lohnkosten fürs Reconen gegenüber dem Neupreis schon nicht lohnt).
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Es waren insgesamt acht B30 und vier BSX. Ich denke, beim Vera36 herrscht noch Optimierungsbedarf, was die Setups angeht. Ich fands ganz ok, könnte sicherlich noch besser werden, andere fandens wohl recht schlimm.
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Die ND-Version ist seltsamerweise mit 95dB angegeben.
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Das mit dem Wirkungsgrad erscheint mir auch merkwürdig, besonders vor dem Hintergrund, dass die ganze Kiste wohl 8 Ohm aufweist. Demnach müsste jedes Chassis 16 Ohm haben. Und dass der 16 Ohm-Front-18er genausoviel Pegel liefert wie ein einzelner 8 Ohm-18er mit mehr Volumen für sich, erscheint mir eben komisch...
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Ich habe auch nicht gesagt, dass sich die Phase verschiebt, sondern die relative Phase. Wenn sich die akustische Trennfrequenz verschiebt, und das tut sie, wenn man den Pegel eines Weges verändert (damit meine ich Gesamtausgangspegel, also auch die Anzahl der Boxen mit in die Rechnung genommen), dann bleibt der -3dB Punkt des unveränderten Wegs eben genau das: Unverändert. Der -3dB Punkt des Basswegs rutscht aber nach oben. Das heißt der Überlappungsbereich wird größer, und in diesem Überlappungsbereich müsste die Phasenlage beider Wege komplett identisch sein, damit es keine Verluste durch Auslöschungen etc. gibt. Das ist nicht allzuoft so. Das heißt, du kannst die beiden Wege natürlich messen und dir die Phasenlage anschauen. Damit weist du aber nur nach, dass pro Weg der Pegel keinen Einfluss auf die Phase hat. Das ist nichts Neues. Trotzdem ist die Phasenlage am nun verschobenen akustischen Trennpunkt nicht die gleiche wie wenn der Bass-Pegel nicht verändert worden wäre. Die einzige Ausnahme dafür wäre ein per FIR phasenlinearisiertes und getrenntes System, was aber bei Liveaudio zwischen Bass und Tops wegen der hohen Gruppenlaufzeit ausfällt.
Falls meine Erklärung nicht verständlich genug war, kann ich nach der Messe sicherlich ein diagramm erstellen oder Messungen heranziehen.
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Der passende Flugbass soll wohl S33 heißen.
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Hab noch ein paar Infos. In alter Alpha-Manier heißt das Top M46 und der Bass B112. Es wird auch wieder 8polig zum Top verkabelt und dann 4polig weiter zu Bass und Sub.
Hier ein paar Bilder:
"Volles" System mit zwei B112 pro Top
Downfill
Rigging
EDIT: Auf der Nexo-HP sind die Daten nun online. Teilweise arg übertrieben, z.B. 109dB 1W/1m für den 18" BP-Sub, und was noch viel schlimmer ist, das Gewicht der Kisten. Sie sind ja schnuckelig klein, aber 55kg für Top und Bass und 87kg für den Sub... Da kommt man einerseits auf sage und schreibe 165kg pro Reihe beim "vollen" System, und wenn ichs im Groundstack als Alpha-Ersatz nutzen möchte, kann ich gewichtsmäßig auch gleich beim Alpha bleiben. Ich will mal sehen, wie irgendwer so schwere Kisten alleine stackt (und das oll ja laut Nexo gehen, man redet ja sogar von Kosteneinsparungen durch weniger Personal) UND ob aus dem gleichen Gewicht auch genauso viel rauskommt wie aus dem Alpha.
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Da! Die sehen wohl tatsächlich so aus:
Hier noch die Treiber:
Sorry für die großen Bilder, aber so kann man noch was auf den Schildchen lesen.
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Da sich bei Veränderung des Pegels nur eines Ausgangs die akustische Trennfrequenz verschiebt, verschiebt sich auch die relative Phasenlage zwischen Sub und Top. Das heißt, wenn man tatsächlich den Basspegel anpasst, indem man den Gain im Ausgang des Controllers verändert, muss man sogar die Trennfrequenz anpassen. Allerdings sehe ich da überhaupt keinen Sinn darin, wenn man doch einfach im Eingang einen Lowshelf-Filter nutzen kann, um den Pegel im Bassbereich zu erhöhen. So hat es überhaupt keinen Einfluss auf die Trennfunktion.
Damit will ich sagen, dass man generell Geschmacks- und Raum-EQing nicht in den Ausgängen machen sollte, sondern immer nur im Eingang. Jeder EQ schiebt die Phase, und je nach Controller sorgt er sogar für zusätzliche fixe Latenzen. Im Eingang stört das nicht, im Ausgang zerstört das das Phasenverhältnis zwischen den Wegen.
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Ach,kuck an, mit einer Passivmembran. Das macht die Abstimmung natürlich leichter. Die muss aber schon recht groß sein, oder sehr viel Hub können, sonst nimmt die Auslöschung mit dem Pegel irgendwann nicht mehr linear zu. Das muss ich mir mal anschauen.
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Ich habe den Bericht im PP nicht gelesen, gehe aber davon aus, dass man den Bandpass in diesen Subs so "gezimmert" hat, dass es mit seiner Gruppenlaufzeit gerade so hinhaut, als hätte man das gleiche Gehäuse wie der Frontlautsprecher dieser Subs besitzt per DSP bearbeitet. Natürlich läuft der Bandpass dann noch Gegenphase. Wenn man das tatsächlich so präzise und breitbandig hinbekommen hat, wie es die guten DSP-Lösungen können, ziehe ich meinen Hut vor den Entwicklern.
Nichtsdestowenigertrotz verbuche ich diese Subs eher unter "interessantes Konzept" als unter "nützlicher Fortschritt". Wie schon gesagt wurde, Amps kosten nicht mehr die Welt, und wer schon d&b in einem Maßstab hat, dass die V-Serie interessant erscheint, der ist es auch gewohnt, beinahe mehr Truckspace für die Amps als fürs Holz zu brauchen
Dazu kommt eben, dass selbst wenn der Sub ideal breitbandig arbeitet, er immer fest diese eine Cardioidform bietet. Bei den zweikanalig betriebenen Systemen kann man die Abstrahlung per DSP variieren.Mir hätte gut gefallen, wenn die Tops halbaktiv getrennt (also wie die J-Serie) und die Subs aktiv cardiodisiert worden wären. Die kommende D80 wäre dann umso interessanter.
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Systemamps per se sind eine sehr gute Sache. Wie schon geschrieben wurde, man bekommt immer die gleiche Performance. Wichtig ist mir dabei aber, dass sich der Systemamp bzw. das Systemrack nicht nur für eine Box bzw. ein System verwenden lässt. Wenn es derartiger Optimierung bedarf, möchte ichs doch lieber "powered" haben.
Ob der DSP nun im Amp steckt oder es einen einzelnen Controller gibt, wozu es einen "empfohlenen" Amp gibt, den man aber auch durch jeden anderen fähigen Amp substituieren kann, spielt keine Rolle.
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Wenn ich mir das Wiring-Diagramm auf der Homepage ansehe, könnt ich mir vorstellen, dass die D80 auch gleich einen 8poligen Speakon drin hat. Ich kenne allerdings keine 8poligen Kupplungen, nur die 4poligen. Ist wohl was Neues.
Komplett passiv wurde ja schon gemunkelt. Da bin ich mal gespannt. Und wie es aussieht, sieht man es bei d&b wie ich auch: Zwei Hochtontreiber machen sich in dieser Größenordnung besser. Weniger Klirr und Waveformer einfacher zu machen. Da die Box vollkommen passiv ist, wäre pegelmäßig auch bei einem eh nicht zu befürchten, dass Mitten oder Lowmids dem Hochtöner wegrennen.
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@ wora: Genau. Aber die drei Jahre waren nicht so gemeint, dass der gleiche Hersteller innerhalb einer Klasse schon das nächste Pult präsentiert. Es ist wohl mehr so, dass die großen Pulte ca. drei Jahre für "angesagte" Produktionen gefragt sind, danach findet sich ein neues Objekt der Begierde für die "Top-Techniker", und die großen Companies haben auch kein Problem, diese dann für große touren zu kaufen, hinterher sind die Pulte eh bezahlt. Trotzdem bleiben sie im Bestand, werden aber deutlich billiger vermietet, auch weil neue Pulte im Stall sind, die dann bei den Produktionen gefragt sind, wo auch hohe Mietpreise bezahlt werden. Quasi rutscht die alte Topklasse ins Mittelfeld ab. Die neuen Pulte stammen dann oft nicht mehr aus dem selben Haus wie die alten, weil die Tourtechniker sich umorientiert haben, die neuen Features da haben wollen und der alte Hersteller eben noch nicht nachrückt. Mich berührt dasnicht sehr, ich kann keine 250000 Euro für ein Pult ausgeben, aber ich sehs bei den großen Companies und auch in der Nachbarschaft.
Insgesammt denke ich, sollte die Entwicklung mehr in Richtung völlig modularer Systeme gehen. Alles auf Karten, und zwar einzeln. Mehr Kanäle? DSP-Karte nachrüsten. Neue Features? DSP-Karte nachrüsten oder gegen neuere mit mehr Power austauschen. Neue Effekt-Engines? Software kaufen. Digitalcontroller-Features im Pult? Software kaufen. Mehr Inputs? 1HE-Kästchen mit 16 Ins und zwei Cat.7-Ports ins Rack schrauben? Mehr Outputs? Analog dazu. Und immer nur durchverkabeln. Und selbst die könnten noch modular aufgebaut sein, 4 Karten à 4 Ins oder Outs pro 1HE-Gehäuse. Alternativ könnte auch jede In/Out-Karte ihren DSP mitbringen. Es gibt viele Möglichkeiten, ein System flexibel und zukunftssicher zu gestalten. Selbst die Surfaces könnten nach alter Analog-Großtischmanier modular sein. Ja, der Einstieg wäre vermutlich tuerer, dafür könnten die Systeme aber vllt. 20 Jahre in ihrer Grundstruktur genutzt werden.
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Ich denke, Behringer könnte langsam mal einen Nachfolger rausbringen. Wird Zeit, oder? Das Gefummel zur Fernsteuerung ist nicht mehr zeitgemäß. Bitte mit Ethernet, evtl. RMS-Limitern, und schöneren Wandlern (bzw. Beschaltung), der Rest ist immer noch gut. AES50-Eingang?
