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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Hornbass für Frequenzen von 40-200Hz

    • Jens Droessler
    • 26. Februar 2012 um 22:32

    Die Frage ist immer, was man unter "spielen" versteht. Sauberes Ausschwing-/Impulsverhalten bis 200Hz? Nicht von den genannten Hörnern. Es stimmt schon: Vereinbar ist Tiefbass mit Tiefmitten bis 200Hz als Horn nicht, wenn es transportabel sein soll. Das wäre nur ohne Faltung bzw. mit maximal mit einer Faltung sehr nahe am Hornhals machbar. Idealerweise wäre das Ganze dann kein Bandpasshorn. Das 1850 ist da schon nicht schlecht, was die grundsätzliche Idee betrifft, aber selbst das läuft nicht wirklich gut über ~150Hz. Da sieht man, wohin die Reise geht.

    Wenns nur drauf ankommt, dass Pegel in dem Bereich vorhanden ist, dann gehen die genannten Konstrukte vielleicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • Jens Droessler
    • 24. Februar 2012 um 22:58
    Zitat von "Volker"

    Mehrwegsystem passiv


    Stimmt das so, komplett passiv? Oder vielleicht doch teilaktiv, z.B. 10er aktiv getrennt, (mutmaßlicher) MT zum HT passiv? Scheinbar weiß da schon jemand mehr :)

  • 18" W-bin

    • Jens Droessler
    • 23. Februar 2012 um 16:12

    Das Loch ist in der Tat einfach nur ein Helmholtzresonator. Solange die W-Bins in einer Größenordnung stehen, für die sie mitsamt "Loch" entwickelt wurden (meistens ein oder zwei Stück auf einem Haufen), funktioniert das annehmbar. Dabei muss der Helmholtz so agestimmt sein, dass er da ansetzt, wo das Horn im Pegel schon ein wenig abgefallen ist (wie bei BR ja auch). Fängt man dann aber an, größere Mengen zu stacken, kann es passieren, dass die Helmholtzabstimmung nun schon im Bereich der Hornfunktion liegt, da diese ja durchs Stacking kräftig nach unten rutscht. Das wird zu Auslöschungen führen.

  • PKNC Endstufen

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2012 um 22:18

    @ sabbelbacke: So sehe ichs ja auch. Ich sage, ein Amphersteller muss, wenn er da 2 Ohm-tauglich draufschreibt, eben in Wirklichkeit mit Impedanzen rechnen, die bei vier echten 8Ohm-Boxen zustande kommen können. Sowas kann man nicht dem Endanwender überlassen.

    @ madmax: Wo bei Nexo 6 Ohm draufsteht, ist auch nominell 6 Ohm drin. B1, B1-18, LS1200 und auch PS15 haben 6 Ohm, S2 dann 3 Ohm. Bei tauglichen Amps kann man dann eben maximal 3 parallelschalten (S2 natürlich ausgenommen).

  • 18" W-bin

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2012 um 21:35

    Weil der 9000er eher "klassische" Parameter hat, womit man ihn irgendwo, wo ein BR-taugliches Chassis passt, "reinwerfen" kann. Der 9600er hat ein optimiertes Parameterset für mehr Tiefbass und möchte auch ein für ihn gemachtes Gehäuse haben.

  • PKNC Endstufen

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2012 um 06:25

    Was hat das mit Ehrlichkeit zu tun? Die Impedanzangabe einer Box ist ein nomineller Wert, um einen Standard zu etablieren. Ich möchte nicht zu jeder Box und zu jedem Chassis einen Impedanzverlauf im Kopf haben müssen, nur um sicherzustellen, dass die Boxen an den Amps laufen. Die Impedanzangabe der Boxen/Chassis ist von vielen Normstellen (DIN etc.) so anerkannt. Demnach liegt es bei den Ampherstellern, damit fertig zu werden.

  • 18" W-bin

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2012 um 01:22

    Vielleicht PD 186 oder wenn dus ganz aktuell haben willst und keine Kosten scheust, vielleicht den 18Sound 18NLW9000. Das sind Schüsse aus der Hüfte, den 18Sound bekommst du sicher mal zum Testen.

  • PKNC Endstufen

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 22:16

    Es würde ja reichen, wenn gegenüber der 2,66 Ohm-Spezifikation gemessen keine Steigerung zu 2 Ohm erfolgt, aber die Endstufe trotzdem klaglos und ohne Klangeinbußen läuft.

    Ansonsten sehe ich es so: Wer "2 Ohm tauglich" drauf schreibt, sollte es reell auch liefern können. Reelle Lautsprecher werden z.B. mit nominal 8 Ohm beschrieben, aber Re liegt oft knapp um 6 Ohm, und das ist so ziemlich die Unterkante dessen, was die Impedanz dann im Betrieb annehmen kann. Eine 2 Ohm-Spezifikation einer Endstufe bedeutet für mich damit letztlich, dass sie reelle 1,5 Ohm abkönnen muss. Alles andere wäre praxisfremd.

  • Rauschen von Aktivboxen

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 22:09

    Naja, bei rein analogen Schaltungen vor der eigentlichen Endstufe könnte man aber auch einfach sehr hohe Pegel durchjagen, dann wird der Rauschabstand schnell groß. 10V Spitze oder ähnlich, da wirds sicherlich ruhig.

    Digitale Pegelsteller können nur dann für Ruhe sorgen, wenn das Rauschen schon mitdigitalisiert wurde, also schon analog vorhanden war. Kommt das Rauschen aber durch eine Fehlanpassung von DAC-Pegel zu Endstufen-Gain, kann es nicht helfen.

    Die Frage wäre noch, wie sehr sich das Endstufenrauschen allein bemerkbar macht, nur die Endstufe, ohne DSP oder Weiche davor meine ich. Wenn das nicht so gravierend ist, könnte man doch einfach den DSP/die Weiche mit vollem Pegel arbeiten lassen, also die Pegelabsenkung für den Hochtöner nicht dort realisieren (oder dort nur die Feinanpassung) und einfach einen passiven Spannungsteiler zwischen DSP/Weiche und Endstufe packen. Das geht, da ja die Eingangsimpedanz der Endstufe fix ist.

  • Neues von Allen & Heath?

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 11:42

    20 Mixkanäle bedeutet letztendlich 20 Busse. Mehr unterschiedliche Ausgänge gehen nicht. Aber natürlich kannst du mehrere Ausgänge einem Bus zuweisen, da kommt dann das gleiche raus. So ist es zumindest beim iLive, wird sich zum GLD aber wohl nicht ändern. Warum man mehr Ausgänge als Busse haben kann, ist einfach: Man kann (zumindest beim iLive) ja auch noch Direct Outs patchen.

  • Neues Nexo-System STM zur ProLight&Sound

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 02:00

    Wie man andererortens schon lesen konnte, kommt Nexo mit einem neuen System zur Messe. STM soll es heißen, was für "Scalability through Modularity" steht. Im Grunde genommen ist es ein modulares Linearray. Es beinhaltet vier verschiedene Boxen:
    - Ein Top, bestückt mit vier 6"ern (ob die horngeladen sind, ist mir nicht bekannt) und vier Hochtontribern, laut Bericht mit nichtmetallischem Diaphragma und 10° vertikalem Öffnungswinkel
    - Ein Fill, wohl ähnlich bestückt wie das Top, allerdings mit 15° vertikal (wobei mir noch nicht klar ist, wieso zwischen Top und Fill gerademal 5° Unterschied sind, aber das klärt sich sicher zur Messe)
    - Ein "Bass" (wird von Nexo so bezeichnet), der ca. 60-200Hz abdeckt. Es handelt sich um einen Ehorngeladenen 12er, und es liest sich, als besitze er das gleiche Frontmaß wie das Top.
    - Ein Subbass, unterhalb der ca. 60Hz des "Basses". Über die BEstückung und Größe konnte ich nichts in Erfahrung bringen.
    Nun kann man also sagen, man hat LA und Alpha in den Mixer gegeben und das kam dabei heraus. Der Flugrahmen kann zwei oder drei Teile nebeneinander aufnehmen, also ein Top und daneben ein oder zwei Bässe, je nachdem, wie kräftig man die Lowmids braucht. Laut Bericht soll bereits einer der horngeladenen 12er die Performance der üblichen zwei 12" Direktstrahler in vergleichbaren LA-Systemen erbringen, mit zweien dann deutlich übertreffen. Das System ist zudem auch groundstackbar und soll so auch ähnlich wie Alpha verwendbar sein, z.B. zwei Subs, zwei Bässe, zwei Tops (wobei das ja nur 20° vertikal ergibt?!).
    Stacken und Fliegen soll durch eine einzige Person möglich sein. Toll, jetzt darf ein Einzelner immer die ganze PA alleine aufbauen ;) Ich bin gespannt, wie das Rigging gelöst ist und ob es denn gar nicht störend ist, dass man dann ja mindestens doppelt so viele Kisten riggen muss (Top und Bass dieses Systems sind ja bei den anderen eine Einheit, d.h. man muss nur einmal riggen statt zweimal)


    Der Bericht erwähnt auch, dass das System von Anfang an Ethersound unterstützt, wobei ich das nicht sehr überraschend finde, da weiterhin die NXAmps zum Einsatz kommen. Allerdings wird gemunkelt, dass wohl auch weitere Protokolle hinzukommen sollen. Ich würde mich sehr über Dante freuen :)

    Wenn jemand weitere Informationen hat, und sie auch herausgeben darf, bitte ich um Ergänzung. Für mich klingt das System aber durchaus interessant.

  • PKNC Endstufen

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 01:42

    Nun, laut HP gibt es einen Controller als Option, und ja, dann würde ich die Links auch vermissen. Aber so schlimm ist es nicht, das muss man dann eben im Patchfeld machen. Die Hauptanwendungen werden wohl eh mit einem der Vierkanal pro Rack abgedeckt sein, maximal zwei. So umständlich zu machen ist das am Patchfeld nicht.

    11500 retail für die 4Kanal, das ist mal ein Wort. Aber rechnet man hier mal übliche Prozente ab, ist man auch nicht weit von Hoellstern oder Digam K weg, bei deutlich mehr Gesamtleistung.

    Allerdings fiel mir auf, dass man die 2 Ohm-Specs wohl gestrichen hat. Nur noch 2,666 Ohm pro Kanal. Da kommt nun wieder die Frage auf, wo ich dann überhaupt mit der Leistung hinsoll^^

  • Rauschen von Aktivboxen

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 01:34

    Nun, man muss dabei schon zusehen, dass die Endstufe die für den Hochtöner nach der Vordämpfung noch genug Spannung bereitstellen kann. Alles andere ist eigentlich egal. dabei ist die benötigte Spitzenspannung nicht zu unterschätzen. Der Hersteller muss also nur die richtigen Module wählen. Wenn man z.B. eins der großen von Pascal Audio einsetzt, hat man für den Hochtöner 700W an 4 Ohm, bei 8 Ohm ca. 400W. Idealerweise sollte man für einen 1"er ca. 200W rechnen, dann klappts auch mit den Spitzen (noch idealer dann mit RMS-Limiter im DSP, damit man die thermische Leistung auf 40W oder ähnlich begrenzen kann). Also könnte man da schonmal 3dB dämpfen. Ein großer 1,4"er oder 2"er sollte aber ruhig die ganzen 400W für Spitzen zur Verfügung haben, da kann man nicht mehr groß vordämpfen, und dann ist so ein großer Treiber auch noch effizient... und so rauscht es dann im Aktiv-Horntop.

    Ich habe es heute mal überprüft. Die Art 412A rauscht zwar, aber wenn man den Gain zudreht, muss man mit dem Ohr schon direkt an das Horn, um zu hören, dass sie an ist. Wenn man den Gain auf ca. 2 Uhr stellt, kann man die Box mit üblichen Pulten gut aussteuern und das Rauschen ist noch unauffällig.

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • Jens Droessler
    • 21. Februar 2012 um 01:25

    Ich weiß, dass die Fragen keiner beantworten kann oder auch darf. Es war gedacht, dass die Fragen offen bleiben, bis man sie beantworten darf.

  • Rauschen von Aktivboxen

    • Jens Droessler
    • 20. Februar 2012 um 00:46

    Würde 26dB Gain denn nicht eher für wenig Rauschen aus der Kette vor der Endstufe sorgen? Man müsste doch recht hohe Pegel durch die Signalverarbeitung schicken, wogegen das Grundrauschen der Schaltungen gering ist, oder nicht?

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • Jens Droessler
    • 19. Februar 2012 um 20:28

    Das Q-System wird bestimmt nicht auslaufen. Wenn das hier im Thread gesagte stimmt, handelt es sich wohl eher um ein J in klein, richtig? Das Q ist ja mehr "Mädchen für alles", das V dann wohl reines Kompakt-LA. Das ergänzt sich ja im Produktportfolio.

    @ wora: Andersrum könnte man auch fragen, ob so viele das V kaufen werden, wenn sie schon größere Mengen Q im Lager haben. Wer bisher mit dem Q zufrieden war, muss sich ja überlegen, ob er nicht aus Flexibilitätsgründen das System erweitert. Oder ist die V-Serie deutlich potenter (Output und/oder Klang) oder besser handlebar?

  • Rauschen von Aktivboxen

    • Jens Droessler
    • 18. Februar 2012 um 23:10

    Es ist, wie Fabian es sagt. Das Rauschen ist bei den Markenprodukten seltenst die Endstufe selbst, sondern eher die Elektronik davor, also Analogweiche bzw. DSP. Mir ist bei den RCF Art412A allerdings noch kein Gate aufgefallen, nur dass das Rauschen schon mit dem Gain zusammenhängt. Falls es von Interesse ist, erforsche ich das bei nächster Gelegenheit mal.

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • Jens Droessler
    • 18. Februar 2012 um 01:11

    Da hast du schon recht. Trotzdem ist die Frage, ob SAC-Nutzer zum Behringerpult "konvertiert" werden können. Ich denke in den meisten Fällen nicht, wenn ich sehe, wie sehr sie die SAC-Lösung vertreten. Aus diesem Blickwinkel kann es geschäftlich Sinn machen, denen dann wenigstens die Stageboxen zu verkaufen (Ich meine, Behringer ist ja sicher auch nicht sauer über den Verkauf der Motorfaderkisten an die SACler). Aber ich sage auch gar nicht, dass Berhinger das tun soll, sondern nur, dass SAC-Nutzer sich dafür interessieren könnten. Die suchen doch immer nach bezahlbaren und vor Allem fernsteuerbaren Preamps.

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • Jens Droessler
    • 17. Februar 2012 um 22:51

    Also die ADAT-Ausgänge führen die gewandelten Inputs direkt wieder raus? Wenn Behringer jetzt noch so weit geht, dass man die Preamps auch vom PC steuern kann, ohne das eigentliche Pult dranzuhaben, könnten sie sicher auch eine Menge der Boxen an Nutzer von SAC oder ähnlich absetzen.

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • Jens Droessler
    • 17. Februar 2012 um 04:07

    Tja nun, lieber Marcus, ich lese aus deinen Beiträgen auch nur viel "Muss das noch erklärt werden?", "Ich mach das so und so, weil ich ganz toll bin" und einen Haufen Arroganz heraus, das magst du vielleicht anders sehen. Ich lasse mich für gewöhnlich nicht drüber aus, aber wenn du es schon zur Sprache bringst. Mit den Klugscheißern hast du natürlich recht, dich findet man ja schließlich auch hier. Aber wie immer, es liegt im Auge des Betrachters. Wenn du meine Ansichten nicht teilst, ja, nicht mal tolerieren kannst, kann ich auch dir nur raten: Bleib dem Internet fern!

    Über Kompetenzen in Sachen Boxenbau will ich mit dir nicht mal reden.

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