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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • Jens Droessler
    • 22. November 2011 um 09:44

    Der X1 kann nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn wirklich tief getrennt werden kann, z.B. 70Hz. Das geht zwar theoretisch mit 15ern im Top, praktisch siehts aber dann so aus, dass der 15er den Pegel im oberen Bassbereich stark begrenzt und zudem dann auch sonst kaum lauter spielt, als wenn die Box fullrange läuft.

    Zum L18P300 in Neodym: Der ist nicht einfach nur die ND-Version des L18P300, sondern doch schon anders. Er klingt nicht genauso.

  • Neues Analogpult gesucht

    • Jens Droessler
    • 22. November 2011 um 09:11
    Zitat von "Karel Noon"

    kann wirlich auch vom allerletzten bedient werden :D


    Das ist ein Irrglaube. Schon der durchstimmbare Hochpass stellt manche Knopfakrobaten vor ungeahnte Hindernisse. So einige Male standen Leute am Pult, mitgebracht von irgendeiner Band, die zwar wussten, dass sich was verändert, wenn sie an den Frequenzreglern der (halb-)parametrischen Mitten drehen, was gehörmäßig noch nachvollzogen werden kann, aber leider ohne eine Ahnung, was Frequenzen überhaupt sind oder bedeuten. Alles, was über die Knöpfe einer GL2400 oder eines ähnlichen Pultes in der Größenordnung hinaus geht, kann den "Techniker" ziemlich aus dem Takt bringen. Z.B. die durchstimmbaren Low- und HiShelves des ML4000, oder auch die umschaltbare Güte bei den Mitten... Klar, dass sich so mancher komplett gegen digitale Pulte sträubt. Einer hat doch ob der vielen Optionen beim ML mal gesagt "Wir haben doch extra geschrieben, dass wir kein Digitalpult wollen"...

  • Neues Analogpult gesucht

    • Jens Droessler
    • 22. November 2011 um 00:39

    Und ein ML4000 kostet doch schon nichts mehr. Meins habe ich schon gebraucht gekauft, hatte in all den Jahren null Ausfälle und wurde bis auf Kleberückstände achtloser Dry Hire-Kunden im Topzustand verkauft. Solide Technik, wie ich finde. Zudem wiegt ein ML4000 deutlich weniger als z.B. ein Midas Verona. Ich hatte nie Probleme, das ML4000 zu zweit auf einen Tisch zu heben. Gut, ein LS9-32 kann man auch allein aufstellen, aber Spaß macht das auch nicht. Natürlich will ich heute selbst kein Analogpult mehr nutzen, aber WENN schon, möchte ich wenigstens Komfort wie halbparametrische Shelves, durchstimmbarer Hochpass, umschalt- oder gar regelbare Güten bei den Mitten und auch VCAs samt Mutegruppen haben. Es macht preislich dank des Analogverfalls doch kaum einen Unterschied.

  • Neues Analogpult gesucht

    • Jens Droessler
    • 21. November 2011 um 20:36

    Ich weiß nicht, was das GL4 gekostet hat bzw. kosten soll, aber ich hätte eher ein ML4000 genommen. Klingt etwas besser, hat 12 Auxe und praktischerweise zu den acht Subgruppen noch acht VCAs. Genaugenommen habe ich sogar eins genommen... habs aber vor anderthalb Jahren verkauft, um ein iLive anzuschaffen.

    Ich wüsste auch nicht, was gegen ein A&H ML sprechen soll. Über EQs lässt sich eigentlich nicht streiten, sie tun, was sie sollen. Ich wüsste eigentlich gar kein Pult eines namhaften Herstellers, wo der EQ unbrauchbar wäre, noch nichtmal bei einem alten Behringer MX8000. Die Hauptunterschiede liegen meiner Ansicht nach darin, wie die Regelcharakteristik ausgelegt ist, also wieviel Potibewegung wieviel Gain bewirkt, bzw. ob das Ganze linear von statten geht (z.B. 30° Drehung 3dB, 60° 6dB) oder exponentiell (z.B. 30° 1,5dB, 60° 8dB). Ich zumindest arbeite nach Gehör, mir ist das egal, ich drehe solange am EQ-Gain, bis es passt. Natürlich gibt es auch anders arbeitende Kollegen und Kolleginnen, da frag ich mich aber dann oft, ob ddie nicht lieber Licht machen sollten, wenn sie lieber mit den Augen arbeiten^^ Da kommen dann Aussagen wie "Wenn ich das sonst auf 11 Uhr drehe, passt das immer. Der EQ ist schlecht!" Dann ist es wieder Zeit, sich die Hände vors Gesicht zu klatschen und leise zu verzweifeln...
    Es gibt aber schon Unterschiede zwischen den Güten der EQs verschiedener Pulte. Ich war schon immer Fan davon, wenn man diese umschalten konnte (wie beim ML4000) oder wenigstens die Cut-Güte höher ist als die Boost-Güte (ist zwar nicht immer sinnvoll, aber oft).

  • iLive-Tipp: Intercom selber bauen

    • Jens Droessler
    • 21. November 2011 um 03:39

    Zur oben genannten Lösung: Was spricht denn dagegen, auch auf Bühnenseite den Kopfhörerausgang zu nutzen? Dann hört man sich beiderseits eben selbst auch noch auf dem Kopfhörer...

    Zudem kann man auf Pultseite einen PreAmp verwenden, dann kann man das Mikro wirklich überall hinrouten.


    Nebenbei hätte ich da auch noch einen Verbesserungsvorschlag bei A&H anzubringen: Der Talkback-Kanal sollte umgeschaltet werden können, sodass er mit einem Druck auf den Talk-Knopf eingeschaltet und mit dem nächsten wieder ausgeschaltet werden kann. Oder wenigstens dauerhaft einschaltbar ist. Ich hab viele Gasttechniker, die ein eigenes Talkback-Mikro mit Schalter mitbringen und diesen Schalter auch zu nutzen gewohnt sind.

  • d&b M4 - Speakon

    • Jens Droessler
    • 21. November 2011 um 03:16

    Die Veränderung der Pegelverhältnisse an sich nicht, aber eine Verschiebung der akustischen Trennfrequenz bedeutet, dass sich auch die Phasenlage am Übergangspunkt verändert, weil der Übergangspunkt an einer anderen Stelle und eben nicht mehr da, wo der phasenmäßig ideale Punkt liegt.

    Und wie gesagt, wenn ich eh einen Controller brauche, um den Hochtonbereich zu entzerren, kann aich auch an dieser Stelle den gewünschten Sound erstellen.

    Weiterhin sind rein aktive Filter nicht anfällig für durch Hitze erhöhte Schwingspulenimpedanzen. Das spielt natürlich keine große Rolle, wenn man es bei mittleren Lautstärken belässt, ist aber ein Teil davon, warum einige Companies nur aktiv getrennte Wedges einsetzen. Da kann ein solches "Halb und halb"-Produkt nicht punkten.

  • d&b M4 - Speakon

    • Jens Droessler
    • 20. November 2011 um 14:52

    Für den aktiv getrennten Betrieb ist kein Adapter nötig, wohl aber für den passiv getrennten Betrieb. Schließlich muss man da am Speakon 1+/1- und 2+/2- vom selben Ampkanal versorgen. "Auf die Fresse" kann man doch jederzeit mit einem Shelvingfilter im eh vorhandenen Controller machen, dazu muss ich nicht aktiv trennen. Zudem, wenn man einfach nur die Pegel der Wege ändert ohne Einfluss auf die Filter zu nehmen (was bei den passiven Filtern schwerlich möglich ist), verschiebt sich die akustische Trennfrequenz, womit man sich eventuell Phasenprobleme einhandle.

    Zitat von "wetbf"

    - Bei der Linearisierung des Hochtonteils mit Controller wird der Headroom um den abgesenkten dB Betrag erhöht. Im 2-Kanalbetrieb ohne aktive Frequenzweiche steigt die Übersteuerungsfestigkeit im Mittel-Hochtonbereich dadurch signifikant an. Bei einer passiven Linearisierung in der Weiche ist das nicht der Fall.


    Auch dazu ist kein Aktivbetrieb nötig. Siehe z.B. Nexo PS15. Man muss die Passivfilter dafür nur sinnvoll abstimmen. Genau das wird ja bei der M4 gemacht, wenn sie in "Einzelkanalmodus" läuft.

    Ich betrachte die Sache trotzdem als unschönen Kompromiss, weil beim Aktivbetrieb der passive Tiefpass noch im Signalweg des 15ers liegt, wodurch Ampheadroom verschwendet wird, während beim Passivbetrieb eben nur mit 12dB/Okt. getrennt wird, wodurch aus Sicherheitsgründen die Trennfrequenz recht hoch gewählt werden musste (der Hochtontreiber darf ja auch im "Einzelkanalmodus"/Passivbetrieb nicht überlastet werden). Mit höherer Steilheit der aktiven Filter wäre mehr drin.

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • Jens Droessler
    • 20. November 2011 um 10:41

    Welcher Teil von

    Zitat von "Jens Droessler"

    Die Aussage war allgemein gemeint.


    ist so schwer zu verstehen?

  • d&b M4 - Speakon

    • Jens Droessler
    • 20. November 2011 um 08:28

    Ja, auf beiden Polpaaren wird das selbe Signal geschickt. So kann man zwischen rein passiver Weiche und Aktivbetrieb wechseln, ohne an der Box etwas umzubauen. Allerdings muss man natürlich für die Box einen Adapter oder passende Patchfelder speziell für den Passivbetrieb haben, damit beide Polpaare des Speakons der M4 mit dem selben Signal versorgt werden. Warum man nicht einen verriegelbaren Schalter einegbaut hat, um diese Kompromisse auszuräumen, ist mir schleierhaft. So liegt beim Aktivbetrieb immernoch die Passivweiche im Signalweg, dazu noch die "unsaubere" Adaptierorgie, und im Passivbetrieb muss mit 12dB pro Oktave gelebt werden.

    Für dich heißt das, dass am Ende des Lastmulticores jede NL4-Speakonbuchse komplett mit dem jeweiligen Signal belegt werden muss.

  • M8 Einbauplatte

    • Jens Droessler
    • 16. November 2011 um 20:57

    Was denkst du, wofür bei mir die Gummischeiben dabei sind? ;) Außerdem braucht man dann gar nicht so viel Kraft aufbringen, damit sich die Box nicht mehr verdreht.

  • M8 Einbauplatte

    • Jens Droessler
    • 16. November 2011 um 16:58

    Diese Platte wird wohl eher von außen verbaut. Da dann innen noch ein Brettchen drüberzusetzen, sollte nicht schwer sein.

  • MY8-LAKE angekündigt

    • Jens Droessler
    • 16. November 2011 um 16:24

    Wer ist Jörg? ;)

    Der Preis scheint mir sehr günstig, verglichen mit zwei Lake LM26 oder LM44 (bzw. ein LM26 und ein LM44), die das Gleiche leisten. Oder habe ich da falsche Preise für die LMs im Kopf? Dennoch wird die Karte dann wohl in der Größenordnung eines 01V96 liegen.
    Wenn ich es richtig sehe, werden sich die Lake-DSPs dann nicht direkt vom Pult bedienen lassen. Schade.

    Es wäre durchaus wünschenswert, wenn in Zukunft Pulte in der Größe LS9-32 drei oder vier Slots aufweisen würden, oder das Slotformat aufgebohrt werden würde auf 64 Kanäle pro Slot (natürlich rückwärtskompatibel). Oder gar beides. Im Grunde genommen also mindestens Slots für anderthalb bis zweimal so viele Kanäle wie das Pult in der Grundausstattung bietet.

  • M8 Einbauplatte

    • Jens Droessler
    • 16. November 2011 um 08:06

    Hast du da keine Angst, dass sich dadrin Dreck absetzt, der dann das Einschrauben erschwert? Den musst du ja dann auch erst beseitigen. Ich mach mal bei Gelegenheit ein Foto, wie das bei meinen Boxen aussieht. Natürlich muss ich dann einen Schraubendreher dabei haben, um die Schrauben zu entfernen, aber der ist bei mir in einer Tasche mit dem restlichen Kleinkram, den man zum Fliegen braucht, wie eben die Knebelschrauben oder die Gummischeiben, die zwischen Box und Bügel kommen.

  • MY8-LAKE angekündigt

    • Jens Droessler
    • 15. November 2011 um 23:38

    Wenn ich mir die Lake-Preise ansehe, denke ich, dass kein Mensch so eine Karte in ein 01V96stecken wird. Sie wird wohl beinahe so teuer sein wie ein LS9-32.

    Und ja, die Sparsamkeit von Yamaha, was die Slots betrifft, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es gibt eine Menge toller Karten, und keine einzige ist nutzbar, wenn man eine "digitales MuCo" haben möchte. Dass Yamaha gefühlt seit dem 3. Jahrhundert vor Christi Geburt an dem Kartenformat mit nur 16 Kanälen festhält, hilft da gar nicht. Das ist zwar schön für Besitzer alter Pulte, aber zeitgemäß ist das nicht.

  • M8 Einbauplatte

    • Jens Droessler
    • 15. November 2011 um 23:02

    Wieso denn luftdicht? Üblicherweise schraubt man da eine M8-Senkkopfschraube ein, dann ist es zu. sieht doch auch unschön aus, wenn da einfach ein Loch ist.

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • Jens Droessler
    • 14. November 2011 um 21:54

    Wenns BR sein soll, geht das meiner Meinung nach in die richtige Richtung. Das durchschnittliche 18" Chassis braucht eigentlich mehr Volumen, evtl. eine geriungfügige höhere Abstimmung, aber wenn man stacken will ist das genau richtig mit kleiner und tiefer. Meiner Erfahrung nach rutscht das Helmholtztuning nicht so stark runter wie sich der Schallanteil der Pappe durchs Stacken nach unten ausweitet, sodass es bei idealer Singelabstimmung der Box beim Stacking zu Überlappung zwischen Port und Direktschall der Pappe kommt, was klanglich kontraproduktiv ist (Es sei denn, man steht auf Booooom). So spielt der Sub aber als Singel nicht optimal, und das ist, was ich meine. Man muss sich auch hier entscheiden, ob man auf Singel oder mal zwei auf einem Haufen oder eben größere Stacks optimiert. Ich habe durchaus auch schon bei sehr großen Veranstaltungen mit 24 Doppel-18ern aufwärts gesehen, dass alle Ports zugestopft wurden, wahrscheinlich um genau dem von mir beschriebenen Effekt entgegenzuwirken.

  • Spinnen die bei K&F??

    • Jens Droessler
    • 13. November 2011 um 23:02
    Zitat von "oton"

    Und es wurde gejammert, schnöde geheult und gejammert. Es mag sein, das hier elementare Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft fehlen, oder wie hier jetzt bereits mehrfach angemerkt einfach jemand nicht versteht, das eine Anlage XY einfach nicht für seine Anwendung/Markt gerechnet ist, und weil er vieles, was ein professioneller Verleiher ZWINGEND benötigt als nicht relevant ansieht, aber das ist nach vielen Seiten Thread und vielen Hinweisen darauf keine Entschuldigung .... hier wollte jemand einfach mal jammern.

    Mache ich auch oft ... zuhause auf dem Sofa, oder ich flenne einem guten netten Kollegen die Ohren voll ... das hilft. Was ich nicht mache, ist meine persönlichen kleinen Befindlichkeiten in einem Fachforum auszubreiten ... den da gehört es nicht hin. Und genauso wie es auch dem Klaus geht kann ich zwar eine Weile mitlesen und "weglesen", aber irgendwann langt es. Wenn ICH mich hier im Forum informieren/austauschen will, dann will ich das mit Leuten machen, die einen ähnlichen Background haben und denen ich einigermaßen vertrauen kann. Deswegen gibt es für alle, die ganzen Hobbybeschaller/Wochenend-DJ´s´und Elektofachkräfte/Mechatroniker etc. pp. mit starker Neigung zu Beschallungstechnik und großen schwarzen Boxen das Party-PA Forum. Und wenn ihr da bleibt, das müssen sich hier nicht 80% der User durch die ganze Grütze quälen, die 20% PA-Spaßvögel hier verbreiten.


    Das sehe ich nicht ganz so. Auch für viele mittlere Companies ist die aktuelle Preisordnung von K&F nicht in Größenordnungen, wo es sich lohnt. Die gehören aber nicht unbedingt ins Party-PA-Forum, da sie seriöse Jobs mit seriösen Equipment machen. Nicht alles unterhalb K&F ist "China-Abfall", nicht wahr? Ja, es muss sich rechnen, und zu dieser Rechnung kommen viele Details. Die Anzahl dieser Details wird größer, je größer die Firma wird. Wie schon geschrieben, da hängt ein ganzer Rattenschwanz dran, der den mittleren Vermietmenschen nicht sonderlich interessiert, und den Kleinverleiher noch viel weniger. Der braucht acht MuFu-Boxen und zwei Stacks Horn-PA, damit macht er seine Feste, mehr kann er eh nicht stellen, weil ihm das Personal fehlt. Was interessieren ihn da Lösungen, die ihre Vorteile erst als Gesamtkonzept ausspielen? Demnach will er das Gesamtkomnzept auch nicht mitbezahlen und das ist ja auch richtig so. Dafür arbeitet er auch billiger, kann dafür aber auch keine 5000 Leute aufwärts beschallen (auch wenn mancher Disco-Jupp das aus absoluter Ignoranz der Physik gegenüber trotzdem versucht) oder eine Industriegala versorgen. Wenn die Leute ihren Job gut machen, wissen was sie tun und so weiter, werden sie eines Tages auch in die Position kommen, in der sie verstehen, warum man das Geld für solche Produkte ausgeben kann, selbst wenn man der Meinung ist, dass eine Holzkiste mit Pappen mit Magneten dran und ner Tröte drin unmöglich so viel Geld wert sein können. Denn es ist richtig: Wichtig ist nur, dass sie Geld verdienen!

    Als Beispiel nenne ich jetzt mal Nexo PS15R2 und Audiozenit ND15. Das sind zwei MuFus, ähnlich bestückt, und die ND15 klingt nicht schlechter. Wieso also für die PS15 drei- bis viermal so viel Geld abdrücken, plus Controller oder Controlleramp? Direkt im Umfeld finden sich sicher mehrere Nexobenutzer, wo man zumieten oder hinvermieten kann. es gibt ein vollständiges Hardwareset dazu, es gibt den Controller (den manche als Nachteil sehen, sehe ich nicht so), der die Kisten nahezu unkaputtbar macht und kaum Möglichkeiten bietet, den Sound zu versauen (Egal wo ich als Techniker hinkomme, die Box performt so einfach überall gleich, auch das ist eine Anforderung großer Companies). Die ND15 dagegen hängt bei jedem an einem anderen Controller, wo jeder noch dran "optimiert" hat. Die Box an sich ist also nicht unbedingt schlechter, aber das Drumherum... und das bezahlt man trotz des Extrapreises des optionalen Zubehörs bei der Box mit.

  • Spinnen die bei K&F??

    • Jens Droessler
    • 13. November 2011 um 18:02
    Zitat von "matthias falke"

    Ist schon lustig über Sachen urteilen zu wollen, welche einem nicht bekannt sind.


    Wieso? Hier wird über den Preis geurteilt, und der ist bekannt. Es muss doch jeder selber wissen, was einem etwas wert ist...

    Und im Falle K&F wäre es mir das beim derzeitigen internationalen Bekanntheitsgrad auch nicht wert. Ich verstehe ja, was sie vorhaben, aber zu dem Preis gibts Zeug von renomierteren Herstellern, die zudem auch noch verbreiteter sind. Vielleicht hat K&F ja in 10 Jahren einen internationalen Ruf erworben...

  • Spinnen die bei K&F??

    • Jens Droessler
    • 13. November 2011 um 00:45

    Wenn die einen billigeren Controller anbieten, dazu freistellen, was für ein Amp dabeigepackt wird, müssten da ja dann auch für alle Boxentypen Presets enthalten sein. Auf was soll dann verzichtet werden? DSP-Leistung kostet im Prinzip nichts. Eine Extra-Firmware für den billigeren Controller zu erstellen kostet wieder Geld. Packt man die gleiche Firmware rein, fragen sich andere Kunden, wieso der teurere denn teurer ist. Dann kommt dazu, dass eben doch wieder Unterschiede von Company zu Company vorhanden sind. Genau das möchte man als Hersteller vermeiden, gerade wenn man in der Oberklasse arbeiten möchte. Das Konzept seitens des Hersteller muss sich mit dem Konzept der großen Verleihbuden decken: Nämlich möglichst aus einem Guss muss es sein. Die Verleihbude will nicht jedem Mitarbeiter und Freiberufler dreißig verschiedene Varianten von Amprack- und Boxenkombinationen inklusive unterschiedlichen Verkabelungen erklären (Ums mal so zu sagen: Bei großen Companies gibts fünf Leute, die auch nen Mülleimer so verkabeln können, dass Musik rauskommt und dreißig Leute, die wissen, wie man einen Stecker nach Plan einsteckt und Sachen trägt). Und wenn zugemietet wird, muss das ganz genauso sein. Da darf nicht erst noch ein Spezialist mitkommen müssen, um die Fremdracks zu betreiben. Und genau an der Stelle hat K&F eben angesetzt und alle kleinen Verleihfirmen, für die das alles uninteressant ist, abgeschnitten. Die müssen sich eben nach etwas Anderem umsehen. Ich meine, K&F sieht eben auch, dass Nexo, L'Acoustics, d&b etc. auf diese Weise ihr Geld verdienen. Das sind Firmen, da kauft der Kleinverleiher keine Neuware. Wenn K&F dahin will und meint, das reißen zu können, lasst sie halt^^

  • Spinnen die bei K&F??

    • Jens Droessler
    • 12. November 2011 um 23:50

    Ach, wie herrlich...

    Ich sage mal, man zahlt das Geld nicht nur für Boxen, Endstufen und Controller (bzw. beliebig integrierte Einheiten aus den dreien), sondern auch für das Drumherum. Ja, es gibt sehr gut klingende Boxen für deutlich weniger Geld, das steht außer Frage und ist auch kein Streitpunkt. Aber es gibt auch noch Dinge wie Handling, Zubehör, Zu- und Weitervermietbarkeit, Wiederverkaufswert und nicht zuletzt Investitionsschutz, wozu auch der Schutz vor Fehlbedienung gehört, dazu kommt noch die Verwendbarkeit der Komponenten in anderen Umgebungen. Ganz sicher ist eine der aktuellen K&F-Boxen allein nicht das Geld wert, wofür sie verkauft wird. Der Wert kommt erst, wenn man ganze Systeme betrachtet. Das Endstufenrack von K&F treibt jede Kombination von Boxen an, die K&F offeriert. Man muss sich keine Gedanken machen, wo man welches Rack hinstellt. Das Preset wird gewählt, danach sollte (bei richtiger Ausführung durch den Hersteller) auch ein nahezu 100%iger Schutz vor Zerstörung gegeben sein, zumindest wenn man keine Fehler macht, die so weit außerhalb der Wahrscheinlichkeitszone liegen, dass sie nicht bedacht werden konnten (Z.B. der Mietkunde schnippelt selbst an den Kabeln rum). Brauche ich mehr, haben Kollegen genau die gleichen Boxen und Ampracks. Brauchen diese Kollegen mehr, wissen sie, wo sie kompatibles Material herbekommen.

    Wenn das alles keine Kriterien sind, die für den Kauf von Lautsprechersystemen für dich keine Rolle spielen, sind genannte Systeme auch nicht für deine Käuferschicht gedacht, und du kannst Geld sparen. Wie oft hilft hier ein Auto-Vergleich: Wenn dir ein Golf ausreicht, kaufst du ja auch keinen Porsche, aber du beschwerst dich üblicherweise trotzdem nicht über den Preis eines Porsche...

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