Beiträge von Jens Droessler
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Zitat von "hp"
Doch
Baue ein Horn einfach groß genug für den gewünschten Tiefgang ,
dann kannst Du 199 weitere dazustellen
Nein, das funktioniert eben nicht. Wenn in dem Horn ein Chassis sitzt, welches schon einzeln Tiefgang bringt, wird beim Stacken irgendwann eine "Wand", eine Grenze erreicht, wo der Pegel nicht mehr merklich zunimmt und der Klang plötzlich anfängt, mehr und mehr an Bandpässe zu erinnern. Natürlich wird die schallabstrahlende Fläche weiterhin größer, damit auch die Richtwirkung, was sich auf die Entfernungswirkung natürlich positiv auswirkt, aber dass dabei keine Einbußen auftreten, kann man nicht sagen! Auch dieser Gehäusetyp muss entweder auf große Stacks oder Singelbetrieb optimiert werden.Ein gangbarer Weg wäre ein recht langes Horn mit sehr kräftig angetriebenem Chassis inklusive steifer, aber nicht zu schwerer Membran. Die Pfadlänge sollte dabei so liegen, dass die Viertelwellenresonanz bei 45-50Hz liegt. Die sorgt dann für Output im Singelbetrieb, im Stacking geht der Anteil zurück. Damit kann man leben, es ist trotzdem ein Kompromiss, denn der Tiefbass im singelbetrieb klingt anders als im Stack, und das hängt nicht nur mit dem Pegel zusammen.
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Die Aussage war allgemein gemeint. Aber schon bei 8 oder 16 Bässen kann sich da schon Einiges tun, gerade bei Doppelsystemen wie BR oder BP6, und das ist nun nicht aus der Reichweite bei Selbstbau.
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Lustig, dass Companies Bell und dB Technologies im Lager haben ist gar nicht so selten. Passt ja auch vom Leistungsniveau in etwa...
Zur Sache: Ja, DVA-T4 und S20 ist ohne Weiteres keine gute Kombi. Ich habe da schonmal einen Filler zwischencontrollert, das war wesentlich angenehmer. Allerdings muss man da am Besten messen, da man ein wenig mit Überlappung spielen sollte.
15er statt 18er helfen zwar bei der Ankopplung, also das Tiefmittenloch zu stopfen, allerdings müssen die 15er dann (teilweise) mitgeflogen werden, wenn man es richtig machen möchte. Sehr gut gebaute und darauf optimierte 18er BR-Bässe können das aber auch, unter Hinnahme von Verlusten beim Output im Tiefbassbereich (siehe z.B. den Limmer 308-Flugbass: Nicht das Optimum, aber wesentlich besser als ohne Flugbass). Ich würde auch nicht pauschal unterschrieben, dass jeder 15er besser spielt als jeder 18er. Nehme ich z.B. den B&C 15SW115 in BR, ein ganz hervorragender 15er für Subwoofer, habe ich oberhalb 100 Hz keine nennenswerten Vorteile gegenüber einem 18er in ähnlich konzeptioniertem BR-Gehäuse. Nehme ich 15er, die drastische Vorteile oberhalb 100Hz gegenüber 18ern bringen, muss ich eben wieder Kompromisse im Tiefbassbereich eingehen.Limmerbass ist eine schöne Sache, aber mit echtem Tiefbass kann man da nicht unbedingt rechnen. Man kann untenrum boosten, damit da was kommt, allerdings gibts es in den üblichen Controllern keine Möglichkeit, den Bass ordentlich zu schützen, ohne dass man Pegel einbußt (Ich hätte so gern einen frequenzabhängigen Hublimiter...). Zudem würde ich den Limmerbass ungern fliegen.
Mein Fazit ist also, dass bei Boxen wie den DVA T4 dringend an zwei Wege im Bass gedacht werden sollte, z.B. kleine, leichte Doppel-12er oder 15er Boxen mit Lowmid-optimierten Chassis zum mitfliegen und Doppel-18er, Doppel-15er, Limmerbass oder ähnlich für den Tiefbass, auf dem Boden. Wie gesagt, mit geflogenen Lowmids macht dann auch der S20 eine nicht zu schlechte Figur, und der S30 sicherlich eine noch bessere.
Die passenden Flugbässe von dB Technologies sind allerdings keine Lösung, da sie allesamt der Kategorie "Mulmmacher" angehören. Ich weiß ehrlichgesagt auch nicht, warum so viele Flugbässe, die ja tatsächlich noch Lowmids bringen sollen, als Bandpass 6. Ordnung ausgeführt werden, ein Prinzip, das nur widerspenstig auf Impulse reagiert.Zum Chassis an sich: Für "normale" Bassansprüche würde ich den 18Sound 18NLW9000 empfehlen, mit kräftigen Endstufen dran, dann reichen in der Tat zwei Stück, um drei "normale" 18er zu ersetzen. Bei dieser Art von Betrieb ist der einzige Vorteil dann allerdings das eingesparte Volumen für den dritten 18er. Wenn dir diese Chassis zu teuer sind, bleibt noch der 18LW2400, der mit Ferrit entsprechend günstiger zu haben ist.
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Dass BR skalierbar ist, ist auch nur eine Illusion. Da geht man beim Hochskalieren nur andere Kompromisse ein. Die gefallen dem einen besser, dem anderen schlechter. Es gibt kein einziges Gehäuseprinzip, das sich von eins bis zweihundert ohne Kompromisse skalieren lässt.
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Weil Access Points viel seltener verkauft werden und trotz nahezu gleicher Hardware mehr kosten? Es schadet ja nicht, einen Router statt einem Access Point zu nutzen, und Router funktionieren auch im Werkszustand.
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Die 6 Stereo-Kanäle bei den ML gibt es nur in der B-Variante, sonst sind es nur zwei, dafür hat man die in der Bezeichnung (z.B. ML4000-32) angegebene Anzahl von Mikrokanälen (die B-Variante ersetzt eben vier davon durch Stereo-Kanäle). Gebraucht gibts für das Geld sogar ein ML5000, ausstattungstechnisch fast schon traumhaft, klanglich unauffällig. Viele Features, die es bei anderen Firmen nur bei viel teureren Pulten gibt.
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Wie, nochmal Subs dadrunter? Oder die 8003 als Subs unter andere Bässe?
Generell muss man sich bei solchen Aktionen darauf gefasst machen, seine schöne bereits per eingebautem DSP bearbeitete Box nochmals mit einem externen Controller zu versehen, denn Phasen und Trennung müssen schon angepasst werden, auch wenn man unter die 8003 noch z.B. den 21er aus der RCF NX-Serie oder den Doppel-21er aus der TT-Serie stellt. Das war nie so vorgesehen und die Resultate bei einfacher Nutzung der eingebauten Möglichkeiten sind unvorhersehbar. Fetter wirds sicher, besser mit höchster Wahrscheinlichkeit aber ganz und gar nicht.
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Um es ausführlicher zu beschreiben: Die Entwicklung an diesem Gerät wurde schon vor einiger Zeit eingestellt, weil man merkte, dass die Hardware nicht die Leistung erbringt, die man bei der Planung erhofft hatte.
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Gibts nicht, kommt auch nicht mehr.
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Es kommt eben darauf an, was man vorhat. Das trifft auf viele "moderne" PA-Systeme zu, und nicht nur in Sachen Klirr. Viele haben einen Grundsound, der gut zu einigen Musikstilen passt, zu anderen nicht so sehr. Dagegen anzukämpfen ist mühsam bis unmöglich. Da kommt der Klirr eben noch dazu. Ein wirklich universelles System weist möglichst wenig Klirr auf, damit ich entscheiden kann, wie der Sound sein soll, und nicht das System selbst. Man kennt das ja: Der Hartrock-Drummer haut auf die Bassdrum und es klingt für deren Musik auf Anhieb gut aus den Boxen. Dann kommt ein Jazzer, er haut drauf, und es klingt immernoch nach Hartrock, man dreht und dreht, man bekommts nicht komplett weg und wenn doch, dann nur mit viel Mühe. Und so ist es auch mit Klirr. Für einige Musikrichtungen macht sich das nicht schlecht, passt sich in die Musik ein, macht einen Grundsound, der nicht viel Arbeit erfordert... Für andere Musik ist es katastrophal.
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Zitat von "wora"
zu tief abgestimmte lautsprechersysteme gefallen mir auch nicht, vor allem weil sie nicht mehr "knackig" klingen. ich mag es, wenn ich im klang zwischen bassgitarre und bassdrum unterscheiden kann, bei vielen infras ist das leider sehr schwer oder gar unmöglich.
aber anderen leuten gefällt wiederum sowas... was ist also richtig?Ich denke, das ist nicht ganz richtig. Wirklich tief abgestimmte Boxen können für gewöhnlich sehr gut zwischen Bass und Bassdrum differenzieren, bzw. die Signale differenziert wiedergeben. Die Gruppenlaufzeit und/oder die zeitlichen Störungen verursacht durch Helmholtzresonatoren liegen dann nämlich so weit unten, dass sie im präzise hörbaren Nutzbassbereich weniger zur Geltung kommen. die Infras, die du meinst, sind wahrscheinlich eher Boxen wie der d&b B2, der eigentlich nicht wahnsinnig tief abgestimmt ist, sondern per Controller-Preset dahin "gezwungen" wird. Dazu kommt natürlich dann noch der Fakt "Bandpass 6. Ordnung aufwärts" und dessen Ein-/Ausschwingzeit und Impulswi(e)dergabe.
JBL hat z.B. sehr tief abgestimmte Doppel-18er-BR-Subs im Programm, die klingen in passender Stückzahl schon fast so trocken wie ein größeres Hornstack...
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Nun, "Musikalität" mit geringem Klirr zu verbinden, halte ich für unangebracht. Schließlich schwören ja genug High End-HiFi, -Studio oder Live-Menschen auf ihre Röhren mit viiiieeeel k2 am Ausgang, die klingen so musikalisch. Auch viele subs, denen Musikalität nachgesagt wird, haben im oberen Leistungsbereich (wo sie im PA-Bereich bekanntlich öfters betrieben werden) einfach nur eine Menge Klirr zu beiten, was sie knackig klingen lässt. Da sehe ich also keine Verbindung.
Und damit möchte ich nicht sagen, dass ich viel Klirr gut finde, sondern nur dieser these widersprechen.
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Soweit mir bekannt, ist MADI eine Option. Es gibt eine MADI Cat.5 Option Card und eine MADI Optical Option Card.
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Zitat von "guma"
Ich sehe, während ich in einem Kanal schraube, gerne, was ich in den anderen Kanälen für einen Unsinn gemacht habe. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen ?
Hängt wohl von der Arbeitsweise ab. Ab und zu fänd ich das auch praktisch, aber das ist äußerst selten, daher vermisse ich z.B. sowas nicht. -
Aber wenns nur mit der Treiberstufe läuft, ist es doch nur "flüsterleise". Das Beschriebene klingt für mich auch eher nach einem Problem mit den Rails.
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Aber die modulare iDR10 und iDR0 haben doch auch nur zwei Optionsports, wovon man einen mit der ACE-Karte bestücken muss, wenn man Ton am Surface einspeisen oder abzapfen will.
Immerhin könnte man an den zweiten ACE-Port des Moduls eine xDR16 oder eine weitere iDR mit einer Dante- oder Ethersound-Karte hängen. Da es ja alles die gleiche Firmware ist, läuft die xDR ja sicher auch an den modularen iDRs. Oder an die iDRs mit ACE-Karte im Optionsport könnte man ja zwei xDR anschließen, jeweils mit einer weiteren Optionskarte (Ethersound, Dante, Aviom...). Ob das wirklich geht?. Selbst wenn, trotzdem keine billige Sache...
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Generell finde ich Kugel besser für ungeübte Sprecher, ploppt weniger. Kugel oder Niere ist doch gar kein so gravierender Unterschied bei Headsets. Die sitzen doch direkt am Kopf, die Reflexionen versauen die Richtcharakteristik.
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Da die mechanische Dämpfung nicht mehr von so hohem Stellenwert ist, warum verwendet man für die Spider nicht auch Gummi?
Weiterhin frage ich mich, warum man Doppel- und Triple-Spider überhaupt zusammenklebt. Ich verstehe schon, dass die Dämpfungs- und Rückstellwirkung dadurch noch deutlich höher wird, aber warum setzt man sie nicht physikalisch voneinander ab? Z.B zwei Aufhängepunkte am Korb vor dem Luftspalt und mit ein wenig Trickserei sogar noch einer dahinter?
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Zuersteinmal sollte man, WENN man schon Surface und/oder MixRack per DHCP die IP-Adressen zuweist, einen Router verwenden, wo man feste IP-Adressen an die MAC-Adressen binden kann. Das sollte man dann auch für Surface und MixRack tun, von Hand, damit man die Adressen im Kopf hat. Oder eben feste Adressen für die beiden Geräte vergeben, auch wenn ein DHCP im Netz ist (Viele andere Geräte setzen das voraus oder arbeiten viel problemloser mit einem DHCP im Netz, z.B. Shure UR4D).
Gute Router vergeben zwar standardmäßig die erste noch nicht vergebene IP-Adresse im für den DHCP freigegebenen Pool, aber geben trotzdem immer die gleiche IP an die jeweilige MAC. Und MACs sind zu 99,9 Prozent einmalig (theoretisch und laut Spezifikation 100 Prozent, aber bei einigen Geräten kann man sie dummerweise von Hand ändern).
Ein dringender Tipp noch an systemfremde oder Neulinge: Das Surface hat schon ZWEI IP-Adcressen für sich nötig. Standard ist x.x.x.2 und x.x.x.3, also muss das Notebook x.x.x.4 oder höher haben!