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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Audio Zenit Topteil - ND212 vs P12H vs P208H

    • Jens Droessler
    • 27. September 2011 um 22:06

    Ja, dafür reicht es mehr als aus. Auch für Hintergrundmusik wird es reichen. Aber kleine Parties, wo der Bass dann schon "vorhanden" sein muss, ist das nichts.

    Die Crown XTI ist schon die richtige Richtung, aber nur wenn du NUR noch diese einsetzt, sonst ist der eingebaute DSP unnütz. Für den Bass gehen die ProLine 3000 schon recht gut. Dein Setup machts mit dem Amping aber auch nicht leicht, du brauchst für vier Doppel-18er auch vier einigermaßen potente Endstufenkanäle. Vom 2 Ohm-Betrieb würde ich in dieser Preisklasse abraten. Ich würde nachMöglichkeit nur Amps aus der gleichen Serie einsetzen. Wenn du ProLines für den Bass nimmst, würde ich sie auch für die Tops nehmen, bei allen Kompromissen. Oder halt die schweren Pronomic-Klötze vom Kammerer, im Bass leisten sie wohl gute Arbeit, wie es in den Höhen ist weiß ich nicht.

  • Audio Zenit Topteil - ND212 vs P12H vs P208H

    • Jens Droessler
    • 27. September 2011 um 14:32

    Die ND212 würde ich auch als reines Top sehen.Unter 100Hz geht da nicht viel, und die 12er sind nicht die langhubigsten.

  • 7001 / 8001

    • Jens Droessler
    • 27. September 2011 um 03:16

    Der FI fliegt raus??? Das kann und darf nicht sein. Dazu müsste ja Strom "fremdabgeleitet" werden. Ein FI springt zwar auch irgendwann bei Überstrom, aber regulär hat ein solcher mindestens 35A, das ist deutlich mehr als der 16A-Leitungsschutzautomat, der noch hinterm FI hängt.

    Zum Problem: Entweder eigene Unterverteilung bauen mit C-Automaten oder eigene Unterverteilung bauen mit 32A Powercons für die Amps und entsprechenden Automaten. Die Amps können mehr als 16A aufnehmen, auch längerfristig. Von daher würde ich dazu raten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, sonst kann man beim Bassamp an 2 Ohm schonmal jemanden beim Automaten postieren, der ihn den Abend über immer wieder reindrückt.

  • Audio Zenit Topteil - ND212 vs P12H vs P208H

    • Jens Droessler
    • 27. September 2011 um 03:10

    Bei deinen Subs würde ich von den Horntops komplett abraten. Der Grund, weshalb die PW215H bzw PW18H so tief getrennt werden ist unter anderem der steigende Pegel oberhalb von 100Hz. Wenn mich nicht alles täuscht, laufen die PW215H sogar nur bis knapp über 100Hz. Bassreflexkisten müssen mit Sicherheit deutlich höher laufen, damit die Pegel im Übergangsbereich passen, klingen aber mit gleicher Sicherheit über 100Hz deutlich schlechter. Gerade die günstigen Vertreter machen da keine gute Figur. Dazu kommt noch, dass es generell keine gute Idee ist, die Tops bei so hoher Trennung zu fliegen, es sei denn, man fliegt sie recht nah bei den Subs (~max. 1,5m Entfernung, besser nur 1m).

    Ums kurz zu machen: Zu deinen Subs passen die ND212 besser. Aber 1000 Leute beschallst du damit nicht, grade auf Abifeten nicht. Wenn du es richtig machen willst, musst du mehr Geld in die Hand nehmen und P208H und pro Top einen PW215H kaufen, wobei deine alten Subs dann unter ~70, 80Hz laufen können, damit das Fundament da ist (wofür ein entsprechendes Setup erstellt werden muss). Alles andere ist nur ein fauler Kompromiss.

    Den 8ern im P208H hört man schlechtes Amping deutlich an. Man muss auch genug Headroom zur Verfügung haben, 1kW pro Top an 8 Ohm ist kein Fehler. Den PW410H hat man es auch schnell angehört, die PW215H sind da unkritischer, die PW18H noch mehr. die ND212 sind da auch unkritischer, ich würde da mal 1,2 bis 1,5kW an 4 Ohm vorsehen. Die Leistung sollte in beiden Fällen für Peaks vorhanden sein und nicht dauerhaft ausgereizt werden.

  • Audioübertragung drahtlos - Entfernung 50-100m

    • Jens Droessler
    • 27. September 2011 um 02:53

    Durch die Fehlanpassung hast du aber nicht nur Verluste, sondern auch Reflexionen auf der Leitung, die die Sendeleistung oder den Empfang erheblich beeinträchtigen können. Ja, in den meisten Fällen funktionierts, aber reicht nicht ein einziges Mal auf einer Baustelle, wo es zu Problemen kommt, um den Mehrpreis zu investieren? Es müssen ja nicht die teuren Antennen von Shure oder Sennheiser sein, die billigen von DAP, JTS oder was auch immer funktionieren auch und sind korrekt angepasst.

  • PL-Audio - bitte keinen Glaubenskrieg!

    • Jens Droessler
    • 23. September 2011 um 16:58

    @ wora: Ich wollte sehen, dass alle Filter den gleichen Algorithmus verwenden. Manchmal haben die Programmierer Vorgaben wie 10 PEQs pro Ein- und Ausgang und nach 8 mit voller Qualität geht ihnen die Puste aus, sodass sie die letzten vier bis fünd mit verringerter Qualität ausführen, um Resourcen zu sparen. Wenn man die "guten" nimmt, und die "schlechten" dann wieder subtrahiert, kommt dann nicht "null" raus, sondern es bleiben Artefakte zurück.

  • Mischlult - Effectgerät - wie am besten verbinden?

    • Jens Droessler
    • 22. September 2011 um 23:08

    @ yamaha: Das hätte ich schon noch erklärt. Aber erstmal sollte er gucken, ob er so einen Vorteil erkennt. Wieso ein Kabel basteln, wenns hinterher eh nicht genutzt wird. Und nein, da hängt dann kein Verstärker mehr hinter, außer dem Summierer auf dem Bus, denn der Insertpegel ist der Arbeitspegel des Pultes.

  • PL-Audio - bitte keinen Glaubenskrieg!

    • Jens Droessler
    • 22. September 2011 um 23:05

    @ 4Art: Ist das der VK? Gibts da auch einen EK? Was wollen die für den DSP? Ich überlege, ob es Sinn macht, den Gorilla mit DSP zu nehmen, oder ob ich bei Pascal und AllDSP direkt bestelle (was aber wegen geringer Stückzahlen sicher nicht superbillig sein wird).

    @ chris216: sieht so aus, wie es sich für mich anhörte: Problemfrei.

  • Gehörschutz bei der Arbeit

    • Jens Droessler
    • 22. September 2011 um 03:40

    Es geht (in den meisten Fällen zumindest) nicht darum, sich selbst zu schützen, während das Publikum vollgeballert wird, sondern um Dinge wie Einwirkzeit usw. Selbst wenn man an der Grenze arbeitet, man selbst kann eben nicht mal ne Viertelstunde an die frische Luft, etwas Ruhe genießen. Sein Gehör zu schützen, selbst wenns an und für sich noch unkritisch ist, gehört für mich zum Investitionsschutz.

    Andererseits gibt es Veranstaltungen, wo Künstler, Veranstalter und/oder Gäste nach mehr Pegel schreien. Und ich habe schon erlebt, dass Kollegen den Job nicht mehr bekommen haben, weil es "zu leise" war, obwohl der Pegelmesser "gerade richtig nach DIN" gezeigt hat. Wieder anderen Künstlern stelle ich eine PA hin, wo ich selbst sagen würde, dass sie pegelmäßig jenseits von gut und böse ist und der Techniker des Künstlers hinterher meinte "war ein bisschen leise", und das obwohl ich schon beim Soundcheck das dringende Verlangen nach Gehörschutz hatte (ich bin da nicht zart beseitet, die Gehörschutzsache unterhalb extremer Pegel für meine Ohren ist eine Vernunftsache).

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • Jens Droessler
    • 22. September 2011 um 03:31

    Die 700Hz sind nur ein Beispiel. Wie groß das Horn im Beispiel ist, steht ja auch nirgends ;) Unabhängig davon sind Trennfrequenzen zwischen 700 und 900Hz keine Seltenheit im MuFu-Markt, zumindest bei den 15ern. Das wird zum Teil dem 15er an sich geschuldet, das ist eben kein filligraner Mitteltöner, zum anderen dem Fakt, dass man "laut" möchte, wozu hohe Belastbarkeit zumindest kein Nachteil ist. Also wird ein Chassis genommen, welches durch Antrieb und Membranmaterial eher ungeeignet für hohe Trennungen ist, und schon muss der Hochtöner in die Presche springen. Aber: Wir haben ja mittlerweile tolle Treiber wie den BMS 4592 oder den B&C DCX50! Baut jemand generische Coax-15er ohne Hochtontreiber und 2" Hornhals? :)

  • Gehörschutz bei der Arbeit

    • Jens Droessler
    • 22. September 2011 um 00:53

    Wie schon im kürzlichen Kopfhörer-Quest-Thread geschrieben isoliert der DT770pro sehr gut, es ist deutlich leiser darunter, und dazu klingt er noch gut. Nicht so gut wie die offenen oder halboffenen Modelle DT990pro und DT880, aber wesentlich natürlicher als ein Sennheiser HD25 oder ähnlich. Der Tragekomfort ist sehr gut.

    Ansonsten habe ich auch schon mit Hörschutzt gemischt. Ich nehme normale Ohropax soft aus der Apotheke. Der Trick ist, im Kopf die Verbindung zwischen dem "puren" Sound und dem mit Gehörschutz herzustellen. Soundcheck ohne Gehörschutz, dann erstmal zwei, drei Lieder ohne am Anfang der Show, dann Gehörschutz rein und sich dran gewöhnen, wie es damit klingt. Wenn es Pausen gibt, sollte man zum Anfang des Sets nochmal ohne hören, oder auch sonst zwischendurch immer mal raus damit. Das größte Problem bei dieser Arbeitsweise ist, dass das eigene Gehör nicht ermüdet und sich dem Sound anpasst, im Gegensatz zu dem der Zuhörer. Aber damit sollte man sich nicht beschäftigen! Jeder Mensch hört eh ein wenig anders, und man muss in diesem Job sein Gehör als Kapital ansehen. Der Zuhörer hat die Gelegenheit, nach draußen zu gehen, wenns zuviel wird, den Luxus hat man als Tonler nicht. Zudem stehts dem Gast ja auch frei, Gehörschutz zu verwenden.

  • PL-Audio - bitte keinen Glaubenskrieg!

    • Jens Droessler
    • 22. September 2011 um 00:29

    Was ich gerne sehen würde:
    1. Das Gleiche mal im Bassbereich, vllt. 50Hz, aber mit Verzerrungsmessung dazu.
    2. Nochmal ganz oben im Hochtonbereich, so 15kHz.
    3. Den ersten und den letzten Filter des Ausgangs benutzen, gleiche Frequenz, gleiche Güte, einmal +12dB, der zweite -12dB und sehen, ob es sich ripple-frei "nullt".

    Interessant wäre es, das 19" Gerät nochmal gegenzumessen, aber das wäre wohl etwas vielverlangt.


    Was rufen die denn eigentlich für den Gorilla auf?

  • Mischlult - Effectgerät - wie am besten verbinden?

    • Jens Droessler
    • 21. September 2011 um 21:26

    Zieh die Klinken mal ein kleines Stück raus, bis sie wieder rasten.

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • Jens Droessler
    • 21. September 2011 um 20:29

    Natürlich. Ich bin im Beispiel davon ausgegangen, dass der Hochtöner samt Horn 12dB mehr machen als der 12er. 108dB sind nicht unrealistsich, denke ich. Natürlich sind das alles ideale Treiber, mir ist klar, dass der Hochtöner ganz oben wieder absackt.

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • Jens Droessler
    • 20. September 2011 um 23:15

    Das wäre aber doch nur so, wenn die elektrische Trennfreuqnez des Hochpassfilters bei beiden Ansätzen die gleiche wäre. Aber im Falle der aktiven Entzerrung liegt sie doch viel höher, damit die akustische Trennfrequenz gleich liegt.

    Ums anschaulicher zu machen, was ich meine, habe ich mal diese aufwändige Frequenzkurve gebastelt:

    Die aktive Entzerrung müsste in diesem Idealfall nur aus einem Shelvingfilter mit 12dB bestehen.

    Warum sollte bei identischem Schalldruck der Einzelkomponente eine andere Leistung anliegen? Ich sage nicht, dass es bei der Gravis so ist (ist es offensichtlich nicht), aber so sollte es machbar sein.


    Und hier nochmal, wie ich mir das mit dem zweistufigen passiven Hochpass vorgestellt habe:

    Ich hoffe, es ist selbsterklärend. Die Entzerrung des Pegelüberschusses des Hochtöners erfolgt dabei immernoch aktiv, aber unterhalb der als Beispiel gewählten 700Hz fällt der Pegel mit 24dB für den Hochtöner ab, wodurch er im höheren Maße entlastet wird.

  • Mini-Mic DPA 4099 für Drums & Percussion?

    • Jens Droessler
    • 20. September 2011 um 21:55

    Richtig, von den Streichern kenne ich sie auch, aber längst nicht so häufig wie bei den Headsets und Schminkmikros.

  • Günstige 12" Hornpappe für Horntop

    • Jens Droessler
    • 20. September 2011 um 05:36

    Ja, die 15er in den RS880 bzw. SLS980 kommen von Eminence, allerdings wurde hier stark customized, z.B. Tripple Spider, und der Magnet wurde nochmals bei Community aufmagnetisiert, soweit mir bekannt.

  • Multieffekt mit (mind.) 2 Engines für Coverrock gesucht

    • Jens Droessler
    • 20. September 2011 um 05:31

    Für solche Zwecke habe ich noch ein TC M-One XL im Rack. Die Effekte gefallen mir deutlich besser als bei den billigen Lexicons, sie sind schnell und verständlich zu editieren und klingen für die Preisklasse fett und klar. Freundlicherweise gibts auch SPDIF Ein- und Ausgang, somit lässt es sich auch in diverse Digitalsetups einfach einbinden. Einziger Nachteil: Das Gehäuse ist nicht sonderlich hochwertig.

    Wenn du das Geld ausgeben möchtest, wäre ein M3000 natürlich besser.

  • Mischlult - Effectgerät - wie am besten verbinden?

    • Jens Droessler
    • 20. September 2011 um 05:25

    Ja, WZ3 kann sowohl pro Kanal Phantom schalten alsauch die XLR im selben Maße "padden" wie die Klinkeneingänge auch. Der PreAmp hängt übrigens auch an den Klinken! Du könntest allerdings überlegen, ob du nicht den Insert benutzt, um den Helicon ans Pult zu bekommen. Ich meine damit nicht, dass du das Mikro an den Preamp des Pults anschließen sollst und den Helicon über den Insert laufen lässt, sondern dass du vom Insert nur den In benutzt und daran die Ausgänge vom Helicon anschließt. Dann hast du die Preamps im Pult vollständig umgangen.

  • Soundcraft SI compact - Audioeigenschaften

    • Jens Droessler
    • 20. September 2011 um 05:21

    Ich will ja keinen Ärger anzetteln, aber als Tontechniker weiß man, dass bei Digitalpulten rot "böse" ist und pegelt entsprechend ein beim Soundcheck. Dass die Musiker teilweise nochmal 6dB mehr auf die Schippe legen gehört wohl genauso zur Erfahrung eines Tontechnikers. Von daher finde ich es nicht der Rede wert, wenn ein Pult dann noch Headroom hat: Man sollte auch wenn er vorhanden ist einfach so tun, als wäre er es nicht, denn schon das nächste Pult kann sich für eine solche Arbeitsweise übel rächen.

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