Das sehe ich ähnlich, dennoch werden langjährige K&F-Kunden die Box in ihren Bestand aufnehmen, weil es einfach das aktuelle Produkt ist, das in ihr System passt. Wie gesagt, wer auf System, direkte Zumietbarkeit und auch Weitervermietbarkeit in diesem System verzichten kann, kann durchaus wesentlich günstiger an gleich oder besser performende Boxen kommen.
Beiträge von Jens Droessler
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Das ist vielleicht richtig, und gilt sicherlich sogar für viele andere Boxen, die zu Oberklassepreisen feilgeboten werden, aber die Kunden werden es anders sehen. Wie gesagt, eine Box zu optimieren ist kein Fehler, aber die Kunden kaufen sie wie nahezu erzwungen mit dem passenden Amprack, und um an Boxen zu kommen, die ohne Controller gut klingen, muss man sicher nicht so viel Geld ausgeben wie für die Gravis 12. Das ist ja auch keine Box, die sich der Garagenverleih hinstellt, sondern jemand, der im System arbeitet, und der kauft nicht nur vier Stück, sondern eher zwölf bis zwanzig Stück.
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Vereinbare doch, dass ihr diese Probe (inkl. PA!) macht und danach entscheidet, ob es geht oder nicht. Dann weißt du, was dich erwartet. Wenn die Band Schwierigkeiten macht, wenn der InEar-Sound "set and forget" abgehandelt wird, dann lehnst du eben ab.
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Nun, ich habe ja schon geschrieben, dass ich es logischer finden würde, wenn sich Bands nur den Monitortech mitbringen würden anstatt nur den FOHtech und einen lokalen Monitortech den wichtigen Bühnensound basteln lassen. Geht doch auch viel schneller, wenn jemand dabei ist, der nicht erst nach jedem Monitor und Kanal fragen muss.
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Soweit mir mitgeteilt wurde, war es umgekehrt: Camco hat Pascal beim Netzteil geholfen, dafür hat Pascal die Technik für die Camco Class D-Amps geliefert.
Soweit ich beurteilen kann, tun die Pascal-Module, was sie sollen. Sie liefern ca. 1kW Dauerleistung, verteilt auf alle Kanäle. Auch die AllDSP-Module sind recht gut, die wurden tatsächlich in Deutschland entwickelt. Allerdings fertigen nach meinem Kenntnisstand sowohl Pascal als auch AllDSP in China.
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Laut Camco hat man sich gegenseitig unterstützt, was Pascal betrifft. Aber was hat Camco mit PL-Audio zu tun?
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Wie schon gesagt habe ich kein Problem mit Boxen, die einen Controller voraussetzen. Ohne Controller geht bei mri eh nichts aus dem Lager, nicht weil es zwingend bei allen Boxen nötig wäre, aber heutzutage ist einfach in jedem Amprack einer drin. Trotzdem schadet es nicht, wenn eine Box "aus dem Karton" an jedem beliebigen Amp spielt.
Das gesagt sehe ich die Sache im Falle Gravis 12 so: "Ersatzweichen" wie Tuningteile fürs Auto zu verkaufen funktioniert auch in etwa wie beim Auto. Für Kleinwagen (sprich billige Boxen) sehe ich noch eine Anpassung ein, für alte Autos egal welcher Größe auch. Aber an einer neuen S-Klasse (egal, ob die Technik nun funktioniert oder Probleme macht) bastelt man nicht rum.
Ja, das Produkt wird dadurch für den Einzelnen brauchbarer, aber wer so ein Produkt wie die Gravis 12 kauft, rechnet damit, dass er zumieten kann oder bei ihm zugemietet wird. Somit verbieten sich solche Modifikationen. Wer diese Box kauft, rechnet auch das Amping und Controlling mit. Für Hobbyisten, die an Boxen basteln, um sie zu optimieren, sind die Gravis12 wohl etwas teuer... -
Beim Vertrieb ist es als lieferbar in der Preisliste drin. Und der EK-Preis ist wirklich unfassbar niedrig für ein Pult dieser Größe.
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Also bei ein paar Musikern hätte ich gerne solche SM58 mit Umschalter^^ Das ist vielleicht gar keine soo schlechte Lösung, wenn es denn alles vom FOH kommen muss, aber ich würde mir da eine Wedge hinstellen, wo der Sound rauskommt, wenn er sich von der Front abschaltet. Denn ständig den Kopfhörer aufhaben, das geht daneben.
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Tja, das GL4 ist auch schon eine Zeit her... Vielleicht ist es im iLive aber auch so, ich kenn die Schaltpläne nicht, ist aber unwahrscheinlich, da die All-in-one-ICs kaum zu schlagen sind im Preis, weil man auch noch die zusätzliche Beschaltung spart, demnach auch weniger Routing und auch weniger Platz auf der Platine nötig ist.
Für dieses Potential-Dilemma gibts auch Lösungen. Wie gesagt, die ICs gibts mittlerweile auch als Class D-Design, da hängt man dann die Versorgung zwischen -18V und 18V und hat somit 36V fürs Rail. Also wenn das nicht reicht...
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Zitat von "klauston"
Nein, Der Mix und die Qualität von einem FOH Pult oder von einem Monitorpult wird auch bei qualifizierten Personal nicht der selbe sein.
Ich habe auch nicht gesagt, dass die Qualität die selbe ist. Mir gehts darum, dass es vom FOH in bestimmten Dimensionen gut funktioniert und ein erfahrener Mann (auch mit der Band erfahren) vom FOH durchaus einen besseren Sound hinbekommen kann als ein Azubi am Monitorpult, der grad mal weiß, wofür all die bunten Knöpfchen sind. Von daher ist zu verstehen, dass Bands, die eh nur 4-5 Monitorwege brauchen lieber ihren erfahrenen Tontech für alles haben wollen als vielleicht eine Nase am Monitorpult sitzen zu haben. Wenn Musiker derart schwierig sind, wie du es geschildert hast, dann müssen sie wohl oder übel den Monitortechniker bezahlen. Allerdings sind meine fest betreuten Bands so "erzogen", dass der Monitorsound "steht", wenn der Monitorsound steht. Keine dieser Bands braucht mehr als fünf Wege, nur eine arbeitet mit InEar (alle bis auf den Sänger, der bleibt bei Wedges, und der Basser möchte, wenn machbar noch eine Wedge vor sich für etwas Gefühl).Dass bei größeren Festivals der Monitorsound immer von einem getrennten Tech gemacht werden sollte, versteht sich von selbst, selbst wenn eine Band es gerne anders hätte. Auch sonst sind die Vorteile unbestreitbar, darum gehts mir auch nicht. Nur darum, dass es auch einiges mit Vertrauen zu tun hat, gerade wenn die Musiker da gebrannte Kinder sind.
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Ich habs wohl noch nicht ganz klar ausgedrückt. Ich meinte, es sind die selben Knöpfe, die das Gleiche bewirken. Das Potential ist technisch vorhanden, es scheitert aber an der Fähigkeit des Bedieners, nicht beides auf einmal optimal machen zu können, was auch mit dem Platz zu tun hat, an dem er steht.
Aber was du jetzt meinst, scheint mir eher der Komfortfaktor im Kopf des Musikers als tatsächlich eine technische Beschränkung zu sein. Ich habe einige Bands fest in Betreuung, wo ich 80 Prozent der Gigs ohne Monitorpult mache. Auch da ist das Vertrauen in mich seitens der Bands so groß, dass schon gefragt wurde, ob ich trotz Monitormann nicht die Monitore machen kann. Ja, das ist wie gesagt nicht ideal, besonders weil zwei der Bands doch ein recht komplexes Setup fahren, aber wenn sie so innerlich ruhiger sind werden sie auch besser spielen, oder denkt ihr nicht?
Das ist natürlich ein Ausnahmefall! -
@ gert: Das war so gemeint, dass technisch im Prinzip die gleichen Einrichtungen da sind, womit der Monitormix zustande kommt. Einfaches Beispiel: Wenn Band xy auf allen Monitoren nur trockenen Leadgesang braucht, macht es keinen Unterschied, wo man den Fader dafür hochdreht, wenn die Monitore ein gewisses Qualitätsmaß einhalten. Natürlich KANN der Monitortechniker da noch optimieren, er kanns sichs aber auch einfach machen. Das hängt ja auch mit der Qualität des Monitortechnikers zusammen

Bottomline: Pegel X von Kanal Z für Monitor Y einstellen geht technisch gesehen egal wo, das war meien Aussage. Dass es in der Praxis mit Monitortechniker in 99,9% der Fälle besser geht, stelle ich nicht in Frage.@ guma: Sehe ich auch so. Das geht öters daneben. Dann lieber vom FOH, vorausgesetzt, da sitzt ein erfahrener Tech und kein Azubi (was ich auch schon beobachten konnte).
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@ tobias kammerer: Du schmeißt irgendwie Leistung und Klang durcheinander. In Livepulten steht der Klang des Kopfhöreramps nicht im Vordergrund, es reicht, wenn er nicht allzu negativ auffällt. Dazu wird oft ein SMD-"All in one"-Amp-IC verbaut, das kostet selbst den Endkunden bei Conrad nen Euro, einen Hersteller, der dieses auch noch in mehreren Produkten einsetzt, nur Pfennige. Du glaubst, statt einem davon zwei einzubauen und das Sinal nochmal invertiert zur Verfügung zu stellen, fällt preislich so aus dem Rahmen, dass sowas undenkbar für das ach so jämmerliche iLive ist??
Ein Kopfhörerverstärker mit hohen Ansprüchen ist dagegen diskret aufgebaut, wie iene hochwertige Endstufe. Für Studios macht das auch durchaus Sinn, und sei es nur, um gewissen Erwartungen gerecht zu werden, die das Klientel ab einer gewissen Klasse hat.
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Zitat von "TomyN"
Brückenschaltung
Habe ich ja auch schon gesagt, und 15, eher 18V sind in Digitalpulten definitiv vorhanden. -
Es kann mit Monitor vom FOH natürlich schon genauso gut werden, die technischen Voraussetzungen sind vorhanden. Und bei der Band xy, die eh nur simpel "set and forget" wollen, kann es schon sein, dass sie mit Monitorplatz nicht zufriedener mit dem Monitorsound sind als ohne. Die normale Realität ist aber anders, hauptsächlich aus Zeitgründen: Die Zeit ist ja nur einmal vorhanden, somit kann eine einzelne Person nur eins von beidem richtig machen, und das andere nur akzeptabel.
Ich finde, Bands sollten sich eher den Monitortechniker als den FOH-Techniker mitbringen. Grad da brauchen sie doch einen Vertrauten. Wenn der sound auf der Bühne nicht passt und die Band kämpfen muss, kommt am FOH auch nur Scheiße an, und da steht eben das Mischpult und kein Klärwerk.
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Dass das mit jeder Möglichkeit funktioniert, irgendwie die Signale über den Rechner zu bekommen, ist ja klar. Aber Dante und Soundgrid machen es eben recht komfortabel und einfach: Nur ein Netzwerkkabel einstecken, das wars, keine zusätzliche Hardware wie Interfaces etc. nötig.
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Ich sehe, ich hab mich etwas unklar ausgedrückt^^ Ich meinte nicht, dass man die Filtersteilheiten "simpel" halten soll, da sollte man tun, was zum Schutz der Treiber notwendig ist (eventuell wie schon beschrieben "zweistufig" trennen), sondern auf EQing/Pegellinearisierung verzichten könnte (sofern die Übergangsfunktionen gewährleistet sind).