AlphaC hat schon recht. Das Nahfeld ist sowohl bananenlängen- alsauch wellenlängenabhängig. Je höher die Frequenz, desto weiter reicht das Nahfeld bei gegebener Arraylänge. Das bedeutet im Umkehrschluss: Je höher die Frequenz, desto weiter reicht der Bereich, in dem nur mit 3dB pro Verdoppelung abgefallen wird. Dadurch ist klar, dass der Sound nicht überall linear sein kann, weil er sich immer mehr zu den Höhen "verzieht".
Beiträge von Jens Droessler
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Dazu kommt noch, dass nicht jeder Musiker jeden anderen gleich gut hört, weil jeder ja nur aus seinem eigenen Stäbchen zu hören ist. Was der Musiker auf der Bühne für einen "Mix" hört (akustisch gemischt), unterscheidet sich dann eben doch von dem, was der Zuhörer hört.
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Der Einzige, der hier Probleme mit der Bauteildiemsnionierung etc. hatte, ist Jonnytrance, und mit dem redest du, Bernd, selbst. Dazu glaube ich nicht, dass unknown_artist irgendwas mit Jonnytrance zu tun hat.
Richtig, ein Limiter mit Hubüberwachung wäre generell mal eine schöne Sache. Technisch ist das an und für sich gar kein Aufwand, aber scheinbar traut sich kein Controllerhersteller da ran.
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Hmm, bisher hat noch niemand bei mir mehr Subs geordert als ich vorgeschlagen/angeboten habe. Kommt vielleicht noch^^ An ein zwei Stellen dachte ich mir im Nachinein, dass es mit 50% mehr Subs entspannter gelaufen wäre, da gings aber hauptsächlich um die abstrahlende Fläche, weniger direkt um Pegel.
Von elektronischen Festivals reden wir auch nicht, wahrscheinlich aus gutem Grund. Da kann ja keiner sagen, was die Referenz ist. Klar, man könnte eine CD mit der Musik auf einer teuren, linearen Hifi-Anlage wiedergeben, dann hätte man eine Referenz... wo aber jeder Anhänger der Musik nach mehr Druck rufen wird. Da zählen andere Dinge als Ausgewogenheit...
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Die kompakten Maße des T24 sorgen aber auch dafür, dass die "Hornladung" kaum Gewinn bringt. Da kannst du in der Tat auch beim Direktstrahler bleiben.
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Äh nee, den unknown_artist kenne ich persönlich. Mattias Bost allerdings nicht
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Sorry, ich habe keinen Deut, was du meinst. Soll das auf mich abzielen?
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Das weiß ich schon. Aber der Tontech hört doch grad auf die Leute, die sagen "Ey, war hammergeiles Brett. Wie das gedrückt hat..." und denkt sich bei den "Soviel Bass, dass man nix anderes hören konnte"-Leuten auch nur "Hamm doch einen an der Waffel, war doch super zu hören bei mir".
Zudem gibts genug Leute, die selbst bei ausgewogenem Sound der Meinung sind, dass der Bass zuviel ist. Meist etwas ältere Leute, die sonst nur ihr Küchenradio zum Musikhören haben...
Ansonsten hast du schon Recht. Mir geht ja zuviel Bass, insbesondere Tiefbass auch auf den Wecker. Warum sollte es allen anderen anders gehen? Trotzdem wird es ja immer schlimmer und es trifft auch immer mehr Genres. Daher meine Vermutung mit der Verordnung und das Aufschaukeln.
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Was hat das mit Rechschreibung zu tun? Komplett groß schreibt man üblicherweise Akronyme, wie AKW für Atomkraftwerk und so weiter. Vielleicht liegt hier ja ein Missverständnis vor, das man ausräumen kann. Ich glaube nicht, dass Mathias Bost Rechschreibprobleme hat.
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Nein, die Trennung der beiden Aspekte ist mir ja klar. Aber ich behaupte, dass das ein Teufelskreis aus den beiden Aspekten ist. Es schaukelt sich mit den Jahren immer mehr auf. Der Tech bekommt wenig Bass ab, dreht diesen auf, vorne findens viele "geil", weils ihnen die Schuhe auszieht. Als nächstes wollen die Zuhörer das generell so von Bands, also auch im Kleinen, der Tech gewöhnt sich an diesen Sound und möchte ihn beim Großkonzert auch so fett mischen, was dazu führt, dass vorne NOCH mehr Bass ist, was einigen Leuten NOCH besser gefällt und so weiter und so weiter.
Was ich aber eben beschrieb en habe, bezog sich auf marcoboys Aussage, dass das früher ohne LAs besser war, weil alle Frequenzen mit 6dB pro Verdopplung abfielen, weil alles Fernfeld war. Aber das ist bei Groß-PAs grade im Lowmidbereich nicht so gewesen.
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Dass das mit den Lowmids früher nicht so schlimm war, liegt nicht an irgendwelchen Fernfeld-6dB-Abfällen, im Gegenteil, die haben es schon immer schlimmer gemacht, siehe heutige "Kompakt-PAs" ala TW Audio T24. So große Konzert-Systeme haben so viel abstrahlende Fläche gehabt, dass die Lowmids nicht nur vertikal gerichtet abgestrahlt wurden, sondern auch horizontal. Das Ganze war natürlich in beiden Ausrichtungen gecurvt, was den Effekt abschwächt. Die Systeme waren oft vertikal beinahe so lang wie heute die LAs sind, und horizontal so breit wie lang. Die Lowmids haben dabei genauso gekoppelt wie in gecurvten LAs, und das in zwei Dimensionen.
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Der/die Lautsprecher sitzen "zwischen" dem Horn. Wie rum ist doch egal. Wie wollte man denn genau das Konzept im Bassbereich umsetzen? So ist das Horn vielleicht etwas kurz für Bass und wenn man die Länge hochskaliert, wird das ja eine sautiefe Kiste! Der Hornpfad kommt doch allein durch die Tiefe der Kiste zustande.
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Zitat von "madmax"
Und gibts das Design auch für "Bass"?
Ja, das nennt man dann W-Bin. -
Mal kurz OT: Amp ist die Abkürzung für Amplifier. Warum schreibst du das komplett groß?
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Ach ja, viele jüngere Techniker kennen diesen Sound von den großen Festivals, halten den für "amtlich" und drehen den Sound sogar im Club so.
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Ich meinte auch nicht, dass dieser Sound extra auf niedrigen Leq getrimmt wird bei solchen Festivals, Großkonzerten, sondern dass die Techniker sich schon an diesen Sound gewöhnt haben von kleineren Shows, wo gemessen wurde. Und es sind meiner Erfahrung nach sogar eher schon die Systemtechs, die so einen Sound voreinstellen für die Summe (Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass der 2008 in Homberg gehörte Sound, das ist, was Herbert Grönemeyer standardmäßig mitbringt). Natürlich kommen die anderen genannten Faktoren auch noch dazu.
Bei 99dB muss man davor warnen, dass die 95dB überschritten werden, zudem müssen Ohrenstopfen ausgegeben werden.
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Wenn ein Filter in der KMT eingeschaltet gewesen wäre, wäre es links vom Stack kräftig und rechts schwach. Das liegt eindeutig daran, dass die Class D ein Wenig verzögert. Das Analogsignal auf PWM umzusetzten, dauert etwas, die Filterung am Ausgang der PWM-Endstufe dreht auch nochmal an der Phase.
Generell weisen unterschiedliche Endstufe auch unterschiedliche Phasengänge auf. Class D legt wie gesagt noch Wandlungslatenzen drauf. Es ist also generell keine gute Idee, innerhalb eines Frequenzbandes verschiedene Endstufen zu mischen. Bei fest programmierten Systemcontrollern wie z.B. bei Nexo sollte man komplett die gleiche Endstufenserie einsetzen, um sicherzustellen, dass die unveränderlichen Phasenübergänge 100%ig stimmen.
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@ SRAM: Ich fand das Design schon immer interessant. Was mich, und sicher auch den Threadersteller, interessiert: Wie hoch spielt das Design? Man muss ja mal kalkulieren können, was man an Hochton darüber braucht

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Hmm, das bekomme ich nicht mehr zusammen.
Ulla Meinecke war dabei, Chris Jones (möge er in Frieden ruhen), am Ende gabs Kalkbrenner. Mehr fällt mir momentan nicht ein.
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Ich vermute in dem beschriebenen Problem die Auswüchse unserer schönen "95dB Leq"-Verordnung. Im Bassbereich kann man pushen ohne Ende, ohne dass es sich nennenswert auf den Leq niederschlägt. Oft betrifft das sogar nur den Tiefbassbereich, das nervt dann extrem, wenn die Lowmids nicht pegelmäßig dazu passen. Das wiederum dürfte tatsächlich daher kommen, dass viele Techs nur noch PAs gewohnt sind, die Lowmids nur dreckig (sodass sie ausgefiltert werden) oder gar nicht können.
Ich verzichte auf solche Bassorgien, mache meinen ausgewogenen Mix, den ich ohrenfreundlich halte. Auch das schlägt sich nicht so auf den Leq nieder. Zu diesem Sound gibts auch immer wieder Komplimente, nicht nur von den Musikern und Freunden dieser, sondern von den normalen Zuhörern. Von daher würde ich sagen: Zurück zu den Wurzeln! Weg vom herbeiproblematisierten Sound.