Nuuuun, die Coax-Sache kann ich schon verstehen. Die üblichen MuFus mit Hochtöner über dem 12er/15er haben diesen ja im Wedgebetrieb neben dem 12er/15er. Mir hat das noch nie gefallen, auf die kurze Abhörentfernung hört man das dann doch schon heraus. Die meisten Musiker stört das aber gar nicht... es sei denn sie sind Coaxe gewohnt. Reine Wedges haben das Problem normalerweise auch nicht, weil der Hochtöner über dem 12er/15er sitzt, da gibts gehörtechnisch deutlich weniger Einzelortung. Letztenendes gibts die eierlegende Wollmilchsau so eben doch noch nicht: Auch bei MuFus muss man sich entscheiden: Topbetrieb und ab und an Monitoring? Dann die klassische Anordnung mit HT über Pappe, die Abstrahlung ist besser bzw. die Mitten sind sauberer (im Vergleich zum Coax ohne Horn bzw. mit Horn). Hauptsächlich Wedge und ab und an mal Topbetrieb? Dann der Coax, geschissen auf die Abstrahlung bzw. die Mittenquetsche. Beides gleichzeitig geht nicht. NOCH nicht.
Beiträge von Jens Droessler
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Wenn es so wäre, wie du es sagst, würde kein LineArray richtig funktionieren. Da kommt aber noch hinzu, dass alle Quellen in einem "Schlauch" mit dem Durchmesser Lambda Halbe aus dem Abhörpunkt betrachtet sein müssten. Das gilt im Bassbereich auch, aber dank der großen Wellenlängen spielt das keine so große Rolle. Das Wichtige dabei ist, dass eine Linienquelle entsteht, wodurch sich das Abstrahlverhalten ändert, und das klappt.
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Dafür ist dann irgendwann der Flansch in den Subs fertig. Der bricht dann auch schonmal, oft dann einfach so, während der Veranstaltung. Und dann kommen die Fragen an den Hersteller der Box oder des Flansches. Die können aber nichts dafür, dass Anwender die Hardware für Sachen missbraucht, die nie vorgesehen waren, getestet und demnach auch nicht zertifiziert wurden.
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Zitat von "hp"
@Jonnytrance
Wenn zwei Chassis kohärent koppeln , braucht ein weiteres nur mit einem von beiden kohärent koppeln usw. .
Richtig. Es geht hier ja nicht um die Erhöhung des Schalldrucks, sondern um eine Zeilenbildung. Dazu ist es nicht nötig, dass alle Quellen innerhalb von Lambda Halbe liegen, sondern nur Quelle zu Quelle. -
Wenn die gleiche PA für 100 Personen eingesetzt werden soll und da allein aufgebaut wird, muss es mit den Komponenten allein machbar sein. Keiner sagt, dass für 900 Personen auch allein aufgebaut wird.
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Um nochmal auf die internationale Akzeptanz zu kommen: Ich denke nicht, dass TW Audio schon die internationale Anerkennung gefunden hat. db Technologies wird sie mit dem Produktportfolio nicht bekommen, schließlich sind die Prdoukte unterhalb der RCF-Produkte angesiedelt. QSC K12 ist ein sehr gutes Produkt, allerdings auch noch sehr unbekannt. Da könnte man höchstens auf den Namen QSC bauen, aber der ist wiederum nur für Endstufen bekannt. Selbst HK würde ich nicht als weltweit akzeptiert ansehen. HK verkauft zwar in Deutschland gut, und teilweise auch nicht zu Unrecht (die C-Serien tun schon), aber die Bekanntheit im Ausland? Ich weiß nicht.
Bei der TW/AZ-Frage muss ich zustimmen. Das verstehe ich auch nicht. Ich zumindest habe noch keinen Rider in den Händen gehabt, wo TW Audio mit draufstand.
Und ja, die aktuellen RCF Art sind gut. Ich habe einige Art412A für Brot- und Butter-Jobs, die ich gelegentlich auch als Wedges einsetze. Das klappt sehr gut. Mir sind sie vom Sound her allerdings etwas zu brav, in den Mitten zurückgenommen (was für Playback und "leise" Jobs aber von Vorteil ist), trotzdem gehen sie für die 400W sehr laut. Die Art722 hat diese Mittensenke nicht und geht nochmal eine Ecke lauter.
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Peak Voltage brauchst du gar nicht zu begrenzen, das stellt kein Problem dar, das ist ja gerademal 1kW pro Chassis. RMS würde ich auf 800W an 8 Ohm begrenzen, dann bist du auf der sicheren Seite. Das restliche Processing hängt komplett davon ab, was für Tops darüber spielen. Ohne die Angabe kann nichts empfohlen werden.
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Wenns auch international akzeptiert werden soll, ist die JBL SRX712M wirklich keine schlechte Wahl. Kompakt, nicht so schwer, klingt nicht ganz übel... nur darf man am Amping nicht sparen, sie ist nicht gerade effizient.
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Och, das dauert manchmal ein paar Minuten, aber bisher ist das iLive nie komplett hängengeblieben. Ich behaupte wie gesagt auch nicht, dass das iLive fehlerfrei ist oder von Anfang an weniger Fehler als andere Pulte hatte. Bei Soundcraft wars eben so, dass der Vorführende fast stolz verkündete, dass der "Affengriff" nicht mehr notwendig sei, ohne dass überhaupt jemand danach gefragt hat. Auch ist es für mich ungewöhnlich, schon während der Vorführung eines Pultes, das schon eine Weile verkauft wird, gleich mehrere Bugs zu finden. Aber um es nochmal zu wiederholen: Das betrifft nicht nur Soundcraft. Auch beim Presonus StudioLive ist ja jetzt kürzlich, nach mehreren Jahren am Markt, aufgefallen, dass die Compressoren nicht so arbeiten wie eigentlich eingestellt. Beim iLive lief auch schonmal ein Auswahllisting von allein nach unten durch, obwohl es nur ein zwei Zeilen runtergedreht wurde. Das LS9 hat auch schonmal Einstellungen erst nach einem Neustart übernommen... der Unterschied ist, dass es mir erst beim längeren Arbeiten auffiel, und nicht nach 10 Minuten.
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Eine ordnungsgemäß diemsnionierte Weiche habe ich noch nie kaputt gesehen. Höchsten, dass nach Jahren die Kondensatoren fertig sind. Die, die ich gebaut habe, hatten noch nie einen Defekt, und das bei 10 und mehr Baueilen pro Weiche. Bei Bernd gibt es EIN Bauteil, und das ist nichtmal ein Kondensator.
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@ klauston: Ich rede ja auch nicht von Pulten, die jahrelang schon am Markt sind, sondern von relativ neuen Produkten, die allerdings in dem Zustand wie ich sie sah schon einige Monate zu kaufen waren. Das Si1 zum Beispiel war zu dem Zeitpunkt ein halbes Jahr auf dem Markt. Ich hätte kein Pult zum Verkauf freigegeben, wo der Touchscreen immer mal neugestartet werden muss (was zum Zeitpunkt der Vorführung gerade abgestllt wurde), aber ich bin auch eher der idealistische Engineer als der Marketingmacher...
Wie gesagt, das gilt nicht nur für Soundcraft, aber da fiel es mir eben sehr auf. -
Ja, und wenn der Stecker an der Box oder am Amp, oder das Kabel, oder der Amp oder oder oder nicht funktioniert, dann funktioniert die Box auch nicht. Was soll an einem korrekt dimensionierten passiven Bauteil kaputtgehen?
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Natürlich sollte eine solche Eingang flat zu Ausgang-Überprüfung beim Vergleich dabei sein, wobei ich das aber eher als Test sehen würde, ob das Pult Macken hat. Sowas wie beim SiCompact weißt eher auf Probleme hin, die nicht mit Wandlern etc. zu tun haben, und mehr als die Wandler sollte bei einem Eingang flat zu Ausgang-Check nicht zu hören sein...
Im Falle von Soundcraft ist es mir nun schön öfters aufgefallen, dass die Pulte recht früh auf den Markt geschleudert werden, ohne dass die Software ausreichend getestet wurde (oder dass ausreichend getestet wurde, aber die Bugs nicht entfernt
). Bei einer Vorführung der Si1 hatten wir mit zwei Leuten innerhalb von Minuten zwei Bugs entdeckt. Der Vertriebler meinte, das wäre bei den Vorführungen bisher nie vorgekommen. Da frage ich mich, was die Betatester bei Soundcraft so treiben. Oder Aussagen wie "In dieser Firmwareversion wurde die Tastenkombination für den Touchscreenreset entfernt, sie ist nicht mehr nötig"... Es gab über mehrere Firmwareversionen Abstürze des Touchscreenteils?? Ist das nicht etwas, was sofort hätte in Angriff nehmen müssen anstatt einen Workaround in Form eines Affengriffs zu programmieren?
Ich will nicht sagen, dass andere Hersteller nicht ähnliche Probleme haben, aber bei Soundcraft, die Pult auf Pult auf den Markt bringen, häuft es sich eben. -
Nein, ist es nicht. Was macht es für einen Unterschied, ob die Spule oder die Schaltung abbrennt? Die Schaltung ist ja nun kein hochkomplexes Gerät mit hunderten Bauteilen.
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Soll das eine Art Scherz sein? Die Boxen "ziehen" so viel Leistung, wie es die Spannung hergibt. 2x16 Ohm parallel macht 8 Ohm, da leistet die R1500 gebrückt 1500W. Chassis ohne Schaltung 8 Ohm, die Endstufe läuft parallel, da leistet sie 500W pro Kanal. Die Schaltung kann nicht auf magische Weise trotz 16 Ohm weniger Strom fließen lassen als die Spannung der Endstufe bei 16 Ohm fließen lässt.
Wenn an der Schaltung was über den Jordan geht, gibts zwei Möglichkeiten:
1. Die Impedanz der Box sinkt, maximal auf die Impedanz des Chassis ohne Schaltung
2. Die Box funktioniert nicht mehr
Die Betriebssicherheit wird dadurch auch nicht geringer als nur mit dem Chassis, es sei denn die Schaltung wäre thermisch falsch dimensioniert. -
Ich finde solche Vergleiche nicht sehr zielführend. Die Nuancen, die sich ergeben, wenn man an zwei Kanälen ein Stereosignal einspeist und hinten am Master wieder herausbekommt, sind IMO nicht diskussionswürdig. Es ist viel zu viel Zeug im Signalweg, was einen viel größeren Einfluss auf den Sound hat, allen voran die Boxen und die Mikros. Interessant wird ein Vergleich, wenn man mal 32 Spuren vom Harddiskrecorder einspeist, sich anschaut, was passiert wenn so viele Kanäle summiert werden, oder man untersucht, wie gut Gates, Kompressoren, Deesser, EQs und Effekte funktionieren, dabei vielleicht auch noch Verzerrungen etc. erfassen.
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Ein PU-Beschichter hat mir gesagt, man könne PU einfach mit Acrylfarbe oder sogar 1K Warnex ausbessern. Für die ursprünglichen Eigenschaften von PU wird es keinen einfachen Ersatz geben, die Beschichtung ist einfach zu kompliziert, um es von Hand zu machen.
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Pascal ist kein ausgegliedertes Unternehmen von Camco. Zuersteinmal ist Pascal ein dänisches Unternehmen, dazu kommt, dass mir ein Camco-Mitarbeiter bestätigte, dass sie Know How von Pascal für die Class D-Module bekommen haben, und Pascal dafür ein wenig Hilfe für die Netzteile.
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Ich habe kürzlich NT1 gehört, vier pro Seite, und durfte auch mal an den Reglern drehen. Controlling und Amping war Nova, also original. Sound, Pegel als auch Wurf waren bestenfalls unbeeindruckend. Grad die oberen Mitten kamen überhaupt nicht raus.
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Von Peavey gabs mal ein Gerät namens Spectrum Filter. Das ist an und für sich ein Analogfilter, aber es bietet die Möglichkeit, per MIDI eine Note abzuschicken, wenn der Filter öffnet. Das kann man nutzen, um Drums per normalem Mikro zu triggern. Pro zu triggerndem Sound braucht man einen ddavon, aber die waren neu schon nicht teuer, gebraucht kosten sie noch weniger. Dahinter hängt man einen Sampler, sollte gebraucht auch billig zu haben sein, da ja kein Mensch sowas im Studio mehr als Hardware verwendet.