Nein, war sie nicht! Ich habe eine Weile damit verbracht, nach einer Sicherung gegen Umkippen zu suchen, weil ich es kaum glauben konnte...
Beiträge von Jens Droessler
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Zitat von "wora"
trotzdem ist es ein system, mit dem man arbeiten kann - wenn man es sinnvoll einsetzt!
Ja, das gilt ja nun für jedes System auf dem Markt, und ich sehe das genauso.Zitatich würde mit 3 tops pro seite nicht mehr als 600 leute beschallen (top40), dann macht das noch richtig spass.
Das ist genau meine Einschätzung!Schlimm war es halt beim letzten Mal. Stadtfest Kassel 2011, es ging um Partyschlager im Halbplayback, ich war technischer Support für den Künstler, weil dieser immer wieder mal Schwierigkeiten mit den Stadtfesttechnikern hat. FOH ca 18m von der Bühnenvorderkante entfernt, der Platz zwischen FOH und Bühne war prall gefüllt, und man hat schon Ducking vernommen, wenn der Hauptkünstler mit seiner kräftigen Stimme ins Mikro gesungen hat (nicht mal geschrieen, was er auch ab und zu tat) und am FOH-Platz konnte man sich noch ohne die Stimme zu erheben unterhalten, wenn man nebeneinander stand. Von hinten kamen Zuschauer (!), die gefragt haben, ob wir noch lauter machen könnten. Mir war klar, dass es nicht geht, aber einer der Begleiter des Künstlers fragten den Techniker vor Ort, "ob da noch was geht". Seine Antwort "Das einzige, was hier geht, seid ihr! Ich kann doch nichts dafür, dass ihr nen Hörschaden habt".
Mein Fazit dazu: Auf den Platz passen sicherlich 1500 Leute, es hingen drei VRX pro Seite. Ich sage, was Opa schon gesagt hat: Mit einem Spielzeuggewehr kann man keinen Krieg gewinnen. -
Der Kunde sieht es als LA an, da es ihm ständig als LA verkauft wird und er eh keine Ahnung hat, was überhaupt ein LA ist. Er weiß nur "das haben jetzt alle".
Ich habe bisher nur mit der Passivversion gearbeitet, auch passiv getrennt. Wenn man es ordentlich tritt, wird es bei ein, zwei Frequenzen recht aggressiv im Hochtonbereich. Möglicherweise ist das aber in der Aktivversion mit einem dynamischen EQ bedacht worden.
Was mich aber gar nicht beeindrucken konnte ist der Output und die Wurfweite. Bleiben wir doch mal realistisch: Man hat X 12"er pro Seite, die sind fest gewinkelt. Die 12er sind das begrenzende Element, man bekommt da nicht mehr Pegel raus als mit X 12/2er Tops pro Seite, nur eine bessere Abstrahlung im Hochtonbereich. Eine kohärente Wellenfront kann es durch den großen Winkel bei den Gehäusedimensionen und der Trennfrequenz nicht geben. -
Der einzige Digitalcontroller, den ich kenne, wo eine Gain-Einstellung nach dem Limiter erfolgt, ist der Dynacord DSP244 und noch sein Vorgänger. Das liegt aber daran, dass dort der Gain nochmal an analoger Stelle hinter den DACs geregelt werden kann. Sowas führt den Limiter bzw. dessen Sicherheit ad absurdum, weswegen Dynacord die Setups dann so entwickelt hat, dass die analogen Output-Gains auf Maximum stehen.
Wie schon vorher beschrieben liegt der minimale 5hreshold des DCX bei -2dBu.
Wieso sollte man von 0dBfs noch verstärken wollen? Mehr als digitales Maximumist nicht drin.
DirkB hat natürlich Recht, man sollte den Pegel so früh wie möglich in der Signalkette auf ein ordentliches Maß hochbringen.
@ partymucke: Wo sollte das herkommen? Die Anhebung erfolgt auf der Digitalseite. Da wird einfach das, was vom ADC kommt, um 6dB verstärkt. Die einzige Möglichkeit, dass so mehr Rauschen zustande kommt wäre, wenn du mehr als die 6dB bei der Umschaltung an der Endstufe im Eingang des DCX boostest. Wie DirkB schon sagte, wenn du den GLEICHEN Pegel durch Boosten im DCX erreichst anstatt durch Umschalten am Amp, hast du potentiell eher noch weniger Rauschen, weil der Amp das Rauschen der DACs und der Kabel zum Amp um 6dB weniger verstärkt.
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Zuersteinmal kommt beim DCX der Limiter NACH dem Output-Gain, also bleibt die Limiter-Threshold unbeeinflusst vom Gain des Ausgangskanal. Weiterhin hat der DCX keinen Compressor im Eingang, nur einen DynEQ, das ist was anderes. Dazu kommt dann noch, dass eine Aussage wie "die PA ist ausgefahren bei +6dBu" gar nicht so einfach gemacht werden kann: Wenn der Keyboarder grad mal nur Tiefbässe rumpeln lässt und niemand sonst spielt, hast du +6dBu am Ausgang stehen und es bringt deine subs zum Limit, die Tops haben aber nichts zu tun. Wenn du nun die selben +6dBu mit voller Band erreichst, hast du bei gleicher Abstimmung in jedem Frequenzbereich noch Headroom, da sich die +6dBu aufteilen auf die eingeteilten Frequenzbereiche.
Und ja, natürlich sollte man einen Amp nicht so einstellen, dass 0dBfs am Controller auch 0dB am Amp entsprechen, denn dann hat man nun gar keinen Platz mehr für bestimmte Gain- oder EQ-Anpassungen im Controller. Ich denke aber, dass im Normalfall 4-6dB Controller-Headroom ausreichen. Meine Amps stehen wie traditionell üblich auf 26dB, Probleme gibts weder gehörmäßig noch messtechnisch.
@ partymucke: Es macht keinen Unterschied für das Rauschen, ob du den Controller im Eingang oder Ausgang um 6dB hochdrehst oder der Amp 6dB mehr Verstärkung macht: Du hast am Ende das gleiche Gesamtverstärkungsverhältnis, und das bestimmt das Rauschen.
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Da es im Bezug auf die S6000 um den DCX geht: Die Endstufe sollte auf 26dB gestellt werden. Der maximale Ausgangspegel des DCX beträgt 22dBu, mehr als ausreichend für die S6000 auf 26dB. Warum sollte man 6 oder 12dB an Möglichkeiten bei den Parametern und an Rauschmaß verschwenden?
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Zitat von "tobias kammerer"
es gibt bei einer konventionellen Box kaum mehr Sinn, die Hochtöner BiAmped zu betreiben. Eine Weiche kann man heute so gut bauen, dass der Klangvorteil marginal ist. Auch die Laufzeiten sollte der Hersteller so im Griff haben.
Vorteil von Biamped ist bei so einer Box fast nur noch der bessere Hochtonschutz, da passiv der Hochtöner in Limitern nicht separat betrachtet werden kann. Ein riesen Fortschritt im Aktivbetrieb weist auf Baumängel bei der Box hin (Weiche und Timeallignement!).
Das sehe ich etwas anders. Ja, Passivweichen kann man mindestens so gut konstruieren, wie es mit einem frei einstellbaren 08/15-Controller möglich ist, aber hast du dir mal überlegt, wie gut die Passivweiche von Trennfrequenz und Phase her noch passt, wenn der 12"er mal richtig arbeiten muss und die Spule statt der nominellen 8 Ohm plötzlich 12 Ohm oder mehr hat (bzw. in diesem Fall beide 12er)? Wir sind hier schließlich im PA-Bereich, da fließt Leistung. Bei Hifi etc. gebe ich dir fast uneingeschränkt Recht (Auswirkung der Passivweiche auf den Dämpfungsfaktor). Bei aktiv getrennten Systemen ändert sich nur das Pegelverhältnis (gute Systeme gleichen das sogar automatisch aus), der Rest ist "starr". -
Ich höre hier immer wieder von geringer Sensitivity der KSM9-Kapsel, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Laut Spezifikation besitzt die KSM9-Kapsel mit 2,81mV/Pa die höchste Sensitivity überhaupt bei Shure.
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Bei diesem Chassis sollte man auch vorsichtig mit der Leistung sein. Es hat nur eine 2,5" Spule.
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Innenvolumen und Portmaße bemessen, dann hier posten. Es kennt ja nicht jeder diesen Sub

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Wenn man den richtigen Widerstand (Typ) wählt, ist es egal, wie heiß er wird, es gibt Materialien, die ihren Leitwert trotz Temperaturschwanungen in weiten Bereichen nicht ändern. Trotzdem muss man sie entsprechend dimensionieren, denn thermisch bekommt man sie natürlich umso schneller kaputtgeglüht.
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Selbst wenn es die standardmäßige 8 ohm-Version ist, kannst du evtl. mit dem Hersteller einen Deal machen, sodass du die Chassis günstig getauscht bekommst.
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Ich behaupte mal, dass man da gar nichts empfehlen kann. Andere Chassis, die in dem Gehäuse gut spielen, werden einen ähnlichen Output liefern, allenfalls sauberer klingen. Wenn du mehr Pegel möchtest, brauchst du mehr Ampleistung (mit höher belastbaren Chassis) oder mehr Boxen.
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Mit dem AZ Hornsystem wird die Band zufrieden sein. Es sollte aber die aktuelle Variante sein, die ist leicht und kompakter. Wenn eh diese drei Endstufen vrohanden sind, könntet ihr auch bei Neukauf fragen, ob ihr die PW215H in 4 Ohm bekommen könnt, dann geht natürlich ca. 2dB mehr im Bassbereich. Ansonsten wird das Top mit Sicherheit auch mit drei PW215H fertig. Ich würde außerdem noch zwei ND12 oder NL208 als Infill dazukaufen, dann hören auch die Leute direkt vor der Bühne noch was.
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Zitat von "wora"
ich würde es anders herum formulieren, denn die parametrischen EQs sind ja gerade für einen lautsprechercontroller die bessere variante.

Der größere XP hat ja nicht nur GEQs in den Eingängen, sondern diese zusätzlich. -
Die Verfügbarkeit von vollparametrischen EQs in Digitalpulten, selbst im Low Budget-Bereich, ist für mich einer der Gründe, digital zu bevorzugen. Ich gehe die Sache ebenfalls wie Klauston an: Die Bandbreite kommt, wie man sie braucht. Dazu noch etwas in Richtung Vorahnung: Die üblichen Verdächtigen bekommen, wie schon beschrieben, schonmal ein zwei noch unbenutzte EQ-Bänder hingeschoben, wo sie vermutlich gebraucht werden, ohne Absenkung/Anhebung natürlich.
Viele Kollegen arbeiten "im Kopf" immer noch analog. Gerade vorgestern habe ich jemandem ein LS9-32 hingestellt, der eine Band mischen sollte, die eigentlich von mir gemischt wird. Ich habe mein Setup für die Band geladen und das Mischpult übergeben. Natürlich habe ich auch gesagt, dass das Setup der Band schon läuft. Als ich später wieder zur Bühne kam, lief die Show schon zwei Stunden. Ich habe dann mal über die Kanäle geschaut. Es sah so aus, als hätte der Techniker schon gehört, was er drehen musste, allerdings hat er die Güten völlig ignoriert. Das führte dazu, dass manche Bereiche, die breitbandig bearbeitet werden müssten, mit Güten um 5 bearbeitet wurden, weil es vorher bei dem EQ-Band schon eingestellt war. Die Bedienung des Pultes ansonsten war aber kein Problem.
Damit will ich sagen, dass es immer ein Problem des Kennens ist. Ich hab mich bei den Mittelklasse-Analogpulten in der Prä-Alles-digital-Ära immer geärgert, dass keine Güte verfügbar ist, andere fragen dann auf so einen Kommentar "Was macht denn die Güte??", wieder andere (z.B. "Techniker" von Schülerbands, die nur das 30 Jahre alte Schulequipment kennen) fragen "FREQUENZEN EINSTELLEN?????". -
Wieso sollte man das kritisieren? Es ist ein endfired Array, das funktioniert ohne Probleme. Was allerdings passiert und zu kritisieren wäre, hat er ja selbst schon erwähnt: Der Band dürfte das wenig gefallen, denn eine Holz- oder Podestbühne vibriert da mit, bis zu einem Punkt, wo die Musiker das Gefühl in den Beinen verlieren. Und unter die meisten massiven Bühnen kann man sowas nicht bauen.
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Generell würde ich auch sagen, dass ein IE-Hörer für den Techniker am Meisten bringt, wenn es der Gleiche ist, wie die Band nutzt, sonst hört man ja nicht genau das, was die Band hört. Allerdings sollten die besseren Modelle ähnlich klingen... andererseits sollen das hochwertige Kopfhörer mit Muscheln untereinander auch, trotzdem gibts da größere Unterschiede. Also, bevor du kaufst, bilde doch mal grob einen Querschnitt aus dem, was du so vorgesetzt bekommst und kauf den häufigsten IE-Hörer, denn es bringt ja nichts, wenn du dir selbst den Besten kaufst, dir einen super-feinen Sound drehen kannst und sich die Band fragt "Was dreht der denn da? Viel zu viele Höhen" oder der Bass auf dem IEM alles zusammendrückt, weil die Band-IEs da weniger fähig sind. In dem Moment kannst du dann auch beim normalen Muschel-Hörer bleiben.
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Zitat von "Wurst Werner"
Hat das jetzt hier jemand behauptet?
Hier wurde es nur indirekt behauptet, bzw. die Werbung behauptet es, darum gings mir.ZitatWas ist denn ausreichend laut für Rock'n'Roll? Es gibt Mixe mit 95dBa am FoH die fetter klingen, als Pegelterror bei 105dB, der nur nervt und zudem keine Eier hat. Das wohl auch entscheidend damit zu tun, wie man seinen Mix aufbaut und ob man Ressourcen-schonend mischen kann... oder überhaupt mischen kann :wink:
"Ausreichend laut" heißt für mich, dass der Musikart und dem Anlass entsprechend ALLE Zuschauer zufriedenstellend beschallt werden. Wenn ein Rockkonzert einer bestimmten Band anliegt, kommen die Zuschauer, um die Band zu hören. Da muss auch die letzte Reihe noch "Spaß" haben, da heißt es nicht kleckern sondern klotzen. Das ist eine Größenordnung, wo ich mit zwei "richtigen" horngeladenen Tops pro Seite (plus Infill etc.) hinfahre (oder einem fähigen LA), plus Bass, plus Subbass, da hab ich dann noch ein wenig Headroom, kann fetten Sound drehen ohne dass es auf Kosten des Pegels der Tops geht, macht mir dann auch Spaß. Was anderes ist es, wenn es eine Kirmes, ein Stadtfest oder ähnlich ist, wo man durchaus damit rechnen muss, dass die Zuschauer zu einem gewissen Teil nicht wegen der Band sondern wegen des Festes da sind. Da ist es ok, wenn nicht sogar zu bevorzugen, wenn eben nicht alle "Spaßpegel" abbekommen, und da kann ich dann auch 1500 Leute mit vier T24 beschallen, ohne Zuschauer unglücklich zu machen, weil manch Zuschauer eben glücklich ist, eher nicht so viel abzubekommen. Können wir uns darauf einigen?@ hunterstudios: Nun, ich sage mal, es hängt immer davon ab, was du sonst gewohnt bist an PA. Gegen einiges ist das PA-Sys One schon ein echter Aufstieg, gegen anderes wiederum nicht, und wieder anderes spielt auf gleichem Niveau. Was mir an dem System stinkt, ist nicht das System selbst, sondern dass einige Leute das System als fähiger beschreiben als es ist, mit anderen Worten in den Himmel loben. Warum kann man nicht zufrieden sein, dass das System ordentlich ist? Wieso muss es "das Beste" sein? Das ist die Fragestellung, die mich bewegt.
@ tonmax: Das finde ich eine sehr gesunde Einstellung und wüsste auch nichts, was es zu widersprechen gäbe.
Zitat von "tonmax"Ich habe z.B. viel auf Seeburg Lautsprechern gemischt und habe noch 4 Stacks K2 im Lager. Wenn man von dort aus kommt ist die PA-SYS-ONE ein schon eine Verbesserung und hat auch auf jeden Fall mehr Low-Mids (wer hätte das gedacht)
Das ist nicht soo überraschend. Die K2 macht von sich aus "gar keine" Lowmids, sie geht knapp unterhalb 300Hz in den Sinkflug über, also gibts auch direkt vorne keine Lowmids. Das Loch wird angefüllt mit den B1801, die halt recht hoch laufen müssen, aber aus praktischen Gründen nicht den ganzen Grundton liefern können (die Stimmen kämen dann kräftig aus den Subs). Mut zur Lücke heißt es ja oft in der Größenordnung. Das T24 liefert wenigstens auf den ersten 10m Lowmids, gestackt noch eher als geflogen.