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  1. PA-Forum
  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Erfahrungen und Messungen zu TW Audio PA-Sys-One

    • Jens Droessler
    • 15. Juni 2011 um 21:50

    Es kommt drauf an, was man vorhat. Ums überspitzt zu sagen: Auf einem Altennachmittag beschallt man damit sicherlich auch 2000 Leute. Für Rock, wo es schon Diskussionen hier im Forum gab, ob zwei Tops, von denen jedes eine gute Ecke lauter als ZWEI (untereinanderhängende) T24 ist, für 1000 Leute (nicht 1500!) reichen, braucht keiner zu kommen mit "das geht ausreichend laut". Zudem, für mich ist das nach wie vor kein Rock'n'Roll-System, es ist mir zu dünn in den Lowmids, und die brauche ich dafür, sonst klingt AC/DC nach Kirmesband. Ja, jetzt kommen wieder Posts von den TW-Besitzern, gerade weil ICH das geschrieben habe, tut mir leid, aber das macht für mich den Unterschied zwischen Kompaktsystemen und Concert-Sound. Das TW PA-Sys One ist nunmal ein Kompaktsystem, daraus macht auch das Marketing keine Großbeschallung. Und für den "vollen" Sound schleppe ich auch gerne etwas mehr Material an, das ist ja schließlich meine Entscheidung.

    Um die Sache mal gerade zu rücken: Das T24 ist eine kompakter gebaute Version eines "Standard-Doppel-12Zoll/1,4Zoll-Tops". Und genau in der Klasse liegt man eben leistungsmäßig. Der Vorsatz vor den 12ern ist mehr oder minder Mittel zum Zweck, um den Hochtöner vor den 12er zu bekommen anstatt darüber. Gerade der Herr Nomex wird ja wissen, warum er umgestiegen ist, vllt. sagt er ja auf was er umstieg, und warum.

    Ich weiß, weil ichs geschrieben habe ist es wieder ganz ganz böse gegen TW. Die Wahrheit ist aber, dass es nur um das Marketing-Geschwätz geht, wo dem System Leistung angedichtet wird, die in der Klasse einfach nicht drin sind. Wenn man sich im Klaren ist, wo die Box leistungsmäßig am Markt steht und was die Begrenzungen sind, dann ist das ein prima System, durchdacht und mit den neubestückten B30 und nicht bis zur absoluten Kotzgrenze geprügelt auch im Bass sehr brauchbar. Auch der Systemgedanke, dass Vera10, die M-Serie etc. mit in das gleiche Konzept passt, ist für den mittleren Verleiher sicher kein Fehler. Aber kann man eine Box nicht einfach Box sein lassen? Muss daraus immer gleich das Sound- und Pegelmonster schlechthin gemacht werden?

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • Jens Droessler
    • 15. Juni 2011 um 12:47

    @ niggles: Damit unterstellst du mir ja, ich hätte nur Amp-Headroom gemeint ;) Ich meinte schon das Gesamtsystem, und da würde ich zu Headroom auch die von dir erwähnten Dinge mit reinzählen. 3dB am Amp nützen ja nichts, wenns die Box nicht sinnvoll umsetzen kann.

    Allerdings glaube ich nicht, dass sich an der Abstrahlung etwas ändert, bis auf gewisse Auswirkungen im Übergangsbereich von Pappe zu Horn/Treiber, weil sich die Pegelverhältnisse zwischen den Beiden ändern (Power Compression, Xmax-Überschreitungen etc.).

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 15. Juni 2011 um 02:33

    WIE BITTE??? Was soll ich denn Negatives über den 18NLW9600 geschrieben haben???

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • Jens Droessler
    • 13. Juni 2011 um 23:08

    Naja, wenn ein kleineres Monitorsystem noch leicht Headroom hat, es aber trotzdem schon Feedbacks gibt, dann hilft mehr Headroom nicht.

  • 15.000 € zum ausgeben

    • Jens Droessler
    • 12. Juni 2011 um 20:03

    Mit den neuen Chassis im B30 fehlt mir da nichts an Tiefgang. Aber grad für Rock wäre die PA-Sys One nichts für mich. Es tut sich nach wie vor zuwenig in den Tiefmitten für meinen Geschmack.

  • 15.000 € zum ausgeben

    • Jens Droessler
    • 11. Juni 2011 um 07:16

    Vielleicht gehen ja die SL218 auch, ich kenne nur die SL218A, die man dann wohl wenn dann auch eher nehmen würde in Anbetracht der aktiven ConTourArray-Subs. Da schiebe ich es auf das Ampmodul bzw. dessen Netzteil, dass diese Subs so ekelhaft klingen.

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 10. Juni 2011 um 03:47
    Zitat von "Dirk Hahn"

    Also 2 dB weniger bei 100 Hz aber dafür 2 dB mehr bei 40 Hz. Das ist doch ein guter Tausch, oder?


    Das würde ich so pauschal nicht sagen. Es kommt ganz drauf an, wie es dazwischen aussieht. Wenn die 2dB mehr wirklich nur um 40-50Hz rum sind, dafür von 100 bis 70Hz runter 2dB fehlen, würde ich das nicht als guten Tausch empfinden, es sei denn ich baue gerade einen Infra. Aber wenn ich es richtig sehe, springt ja an dieser Stelle der 9000er in die Presche mit ähnlichem Antrieb, aber "konventionelleren" Parametern.

  • 15.000 € zum ausgeben

    • Jens Droessler
    • 10. Juni 2011 um 03:40

    Das geht so gut, wie sechs 8er pro Seite eben gehen. Ich kenne das System. Pegelwunder kann man keine erwarten (was die Augenwischerei in den Daten mit Halfspace bei einem Top soll frage ich mich), aber es klingt ganz gut. Ich denke, dass sechs bis acht Subs unter die sechs Tops reichen.

    Womit werden denn die restlichen Boxen geampt? Die Endstufen in den Subs reichen ja nur für die ConTourArray-Tops.

    Ich würde nicht die SL218A dazunehmen als Ergänzung. Erstens müsste dann wieder gebastelt werden, damit das phasenmäßig passt (wenns überhaupt sinnvoll möglich ist) und zweitens klingen die SL218A grauenhaft.

  • Gebrauchtanlage für einen Jugendclub? Zeck/Bell/Peavey/... ?

    • Jens Droessler
    • 8. Juni 2011 um 22:53

    Ich sehe das ähnlich. Spätestens, wenn da dann so halbwissende Hobby-Tontechniker mal nachsehen, wieso der Hochtonbereich "komisch" klingt, werden Argumente ala "Technik aus den 30ern", "der hat doch gar keine Ahnung, da ist ja nichtmal ein Hochtöner drin" etc. laut. Es geht hier nicht zwingend darum, was aus technischer Sicht geeignet ist, sondern was im Rahmen der ÜBLICHEN Lösungen auch den weniger in die Technik involvierten Menschen plausibel erscheint. Und "jeder" weiß doch heute, dass nur Billiglösungen Breitbänder benutzen, und je teurer es wird, umso mehr Wege hat die Box. Alte Mediamarkt-Faustregel...

    Nachrüsten würde ich Sofitten oder PTCs nicht, das geht in jedem Fall auf den Klang, weil man dadurch die Widerstandswerte in der Weiche ändert. Sowas müsste wenn dann gleich bei der Entwicklung mit "eindesignt" werden. Entsprechend dimensioinerte Hochtöner sollten eigentlich reichen. Ich betreue so einige Locations, die "jugendclub-ähnlich" betrieben werden, trotzdem habe ich nicht übermäßig viele Hochtöner verloren. Ja, sie altern dort schneller und fallen, wenn es soweit ist, dann alle innerhalb von drei vier Monaten aus, aber dann halten sie wieder Jahre, bis ihre Zeit gekommen ist. Das klappt natürlich nur mit geeigneter Ware. Chinaboxen, wo der Billigtreiber grademal um 3dB abgesenkt werden musste, um mit der 97dB Pappe mithalten zu können, können das nicht.

  • ...................................

    • Jens Droessler
    • 8. Juni 2011 um 22:04

    HKL: Nein, das ist kein Quatsch. Ob man hoch oder breit baut, macht schon einen Unterschied, aber ob dabei die Ports nun aneinander liegen oder die Pappen, oder immer abwechselnd, das ist bei BR recht egal.

  • Gesamtmix über JBL Monitor

    • Jens Droessler
    • 7. Juni 2011 um 23:54

    Wenn der Effekt so schnell auftritt, würde ich sagen, dass euer Mix von vorneherein auf dieser Box nicht sonderlich ohrenfreundlich klingt. Dazu müsste man das Ganze mit dem Output der Front vergleichen. Wenn es da "schöner" und "sauberer" klingt (Was habt ihr denn für eine PA?), würde ich die Eon G2 gegen eine bessere Box tauschen. Wenn es da genauso ist, dann müsst ihr nochmal am Mix feilen, hier und da mal aggressive Instrumente um 3kHz etwas zurückfahren und insgesammt aufräumen. Hier und da Kompressoren einfügen, Drums mit Gates versehen (kann das Blechgeschepper der Becken im Mix beherrschbar machen, wenn das schon ein Problem ist), und vor allem Prioritäten setzen. Was wichtig ist bei eurer Musik sollte auch gut hörbar sein. Wenn das nur durch aggressiven Klang machbar ist, stimmt was am Mixkonzept nicht. Dann lieber im Mix Platz machen für die wichtigen Teile, auch wenn es auf Kosten der anderen Instrumente geht. Denn es sind dann nicht nur eure Ohren, denen ihr das antut, sondern auch die des Publikums.

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    • Jens Droessler
    • 7. Juni 2011 um 23:34

    Und hast du deine Kabel auch mal geprüft?

    Leistung würde ich den ESW1018 etwa 800-1000W pro Box gönnen. Mit der Q1212 landest du bei 600W pro Stück, wenn du zwei pro Kanal betreibst. Und wie gesagt, mit der Endstufe würde ich nicht mehr als zwei pro Kanal betreiben.

    Ob die Öffnungen oder die Pappen aneinanderstehen, oder Pappe an Öffnung macht keinen wirklichen Unterschied. Die Wellenlängen sind zu groß dafür.

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    • Jens Droessler
    • 7. Juni 2011 um 20:34
    Zitat von "Wurst Werner"

    Sind denn alle Bässe noch original Bestückt (RCF S800)?


    Ja, auch noch eine gute Frage!

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • Jens Droessler
    • 7. Juni 2011 um 01:04

    Natürlich.

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • Jens Droessler
    • 7. Juni 2011 um 00:52

    Allerdings. Denn im Monitorbetrieb stellt sich üblicherweise auch noch eine Senke je nach Größe der Box zwischen 300 und 500Hz ein, um die sich auch gekümmert werden möchte. Auch wird schonmal eine andere Mittelhochtonabstimmung geboten, die einige Frequenzbereiche etwas überbetonen, damit z.B. die Stimme leichter nach vorne kommt.

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    • Jens Droessler
    • 7. Juni 2011 um 00:33

    Ach ja, daran hab ich vorhin auch schon gedacht, aber dann beim Schreiben wieder vergessen. Hast du die Passivweiche drin? Oder nur in manchen? Ich würde sie aus allen rauswerfen, die taugt eh nicht.

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    • Jens Droessler
    • 6. Juni 2011 um 23:50

    Nun, ich kenne die Bassreflexabstimmung nicht, aber habe einen Frequenzgang gemessen, und der hat mich auf knapp über 50Hz schätzen lassen, dann gehts nämlich bergab.

    Bei den Wellenlängen so tiefer Frequenzen spielt es keine Rolle, wo die Ports sind. An diesen Amp würde ich nicht mehr als zwei Subs pro Kanal hängen. Zudem würde ich bei dem geschilderten Symptom mal prüfen, ob die Subs auch alle in der selben Polarität spielen. Vielleicht sind sie nicht richtig angeschlossen (passiert auch schonmal ab Werk) oder es liegt an einzelnen Kabeln. Ich kenne das Problem eigentlich ausschließlich umgekehrt: Durchs Stacking viel zu viel Tiefbass und unkontrollierter Punch. Und an der Stelle spielen die Tops dann schon wieder mit rein.

  • Umsetzung von Bandbreite Oktave auf Yamaha 01V

    • Jens Droessler
    • 6. Juni 2011 um 23:40

    Also ich komme für 5/60stel Oktave eher auf ein Q von 17,3....

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • Jens Droessler
    • 6. Juni 2011 um 23:17

    Ein "wilder" Phasengang macht die Sache aber noch unberechenbarer.

    Wichtig ist meiner Meinung nach ein definiertes Abstrahlverhalten und ein "glatter" Frequenzgang. Eine MuFu, die auf dem Stativ oder auf zwei Subss flat spielt, muss das im Monitorbetrieb noch lange nicht. Je nach Größe koppelt sie an den Boden und muss entsprechend entzerrt werden. Gute MuFus bieten im Controller ein Setup für Monitoranwendung. Dazu kommt, wie schon gesagt wurde, dass du auch deine Mikros "flat" machen musst, was nur klappt, wenn auch die Front so linear wie die Monitore sind (oder du Monitormix auf zusätzlichen Kanälen oder am zusätzlichen Monitorpult machst). Auch kanns durchaus mal hilfreich sein, unnütze Frequenzbereiche per EQ am Mischpultkanal auszublenden, aber generell kann das natürlich durch die Phasenverschiebung ein Feedback gerade wieder begünstigen. Problematisch sind ja eigentlich nur Sänger, die viel mit dem Mikro spielen und rumlaufen und natürlich Techniker, die während des Gigs noch viel rumspielen :D

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    • Jens Droessler
    • 6. Juni 2011 um 22:59

    Der ESW1018 ist nicht unbedingt ein Rudeltier, er beißt sich gern mal mit seinen Artgenossen. Die hohe Abstimmung und der große Port bringen gewisse Schwierigkeiten bei größeren Stacks mit. Das stört bei Disco/Techno etc. vielleicht nichtmal, bei Livesound finde ichs sehr unschön.

    Ich sage mal, ohne weitere Infos können wir dir hier nicht gut helfen. Fragen, die du beantworten solltest:
    Was genau gefällt dir im Stack nicht? Tiefbass zu blubberig? Nicht genug Punch im oberen Bassbereich?
    Was für Amping hast du dran?
    Womit und wie trennst du zu den Tops?
    Was für Tops stehen drauf? Oder fliegen sie darüber?

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