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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 16:18

    Ich meinte auch nicht, dass NUR das Wissen um die Technik reicht. Aber das ist Grundvoraussetzung für sauberes Arbeiten. Ja, es gibt Stresssituationen, wo es auch bei technisch gebildeten Leuten zu solchen Ergebnissen kommen kann, aber das sind dann Jobs, wo man von der ersten Minute kein Stückchen Ruhe hat und man durchgehend Blut und Wasser schwitzt.

    Zum Thema Ausbildung: Auch ein Autodidakt muss nicht zu solchen Ergebnissen kommen. SorryNichts für ungut, aber so eine Aussage kann nur von jemandem kommen, der seine teure Ausbildung rechtfertigen muss. Wieso sollte sich jemand in Eigenleistung nicht das gleiche Wissen aneignen können? Ich habe schon mit SAElern gearbeitet, wo ich mir nur "Oh Gott, OH GOTT!" gedacht oder mich innerlich fast krankgelacht habe. Es ist nicht ein bestimmter Qualifikationsnachweis in Papierform, der den Techniker zum Techniker macht.

    Im Übrigen denke ich auch nicht, dass man allzuviel über die Instrumente im Einzelnen wissen muss. Es reicht, wenn man Ohren hat, die funktionieren, und ein Gehirn, welches die Verbindung vom Gehörten zu den Pulteinstellungen herstellen kann.

  • HK Audio Actor 115 SubA Enstufenmodul

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 02:35
    Zitat von "marcoboy"

    Also die HK Module sind eigentlich gut aufgebaut.


    Ganz ehrlich, das sehe ich nicht so. Ich hatte lange Zeit 10 Subs und 8 Tops in Betreuung, die wurde kaum bewegt, eine Quasi-Festinstallation. Ich kann gar nicht zählen, wie oft da Ampmodule in Reparatur waren. Die Limiter würde ich unter "nicht existent" verbuchen, allzuoft gingen auch die Chassis hopps (nicht gleichzeitig).

    Gleiches gilt übrigens für die DART-Wedges, die wenigstens tatsächlich zwei Amps drin hatten, einen für den 12er, einen für den HT.

  • Kann Dante Gains übers Netzwerk kontrollieren?

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 02:21

    Im Grunde genommen hält sich Audinate heraus, wenn es um Steuerdaten geht. Jeder Hersteller, der Dante in sein Produkt integriert, kann sich also seine eigenen Steuerdaten für was auch immer per TCP/IP oder UDP/IP dazuzimmern. Schön für die Hersteller, absoluter Mist für die Endanwender! Ganz ehrlich, Dante ist eine wunderbare Lösung, um Sound zu streamen, aber dass man ein Protokoll mit solcher Spezifikation für digitale Multicoresysteme einsetzen möchte, liegt doch auf der Hand. Keinen Standard für eine im Prinzip recht einfache Aufgabe wie Gainsteuerung anzubieten, ist aus Sicht des Anwenders ein gravierender Fehler. "Fail!", wie der Netizen heute sagt.

    Allerdings würde sich wohl kaum ein großer Hersteller für Dante, das ja trotz der überzeugenden Performancedaten recht günstig ist, interessieren, wenn es den eigenen, proprietären und teuren MuCo-Systemen Konkurrenz macht. Das wird wohl der Grund für das Fehlen solcher Details im Protokoll sein... Schade.

    Ansonsten: IP6 braucht in diesem Bereich noch keiner. Computer werden mindestens die nächsten 10 Jahre IP4 und IP6 parallel nutzen können und ich kann mir momentan nur wenige Applikationen vorstellen, bei denen man die Dante-Karte direkt ans Internet anbinden müsste.

  • Grafischer Equalizer im Master inserten oder direkt

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 02:04
    Zitat von "hermste"

    Vorteil Insertierung: Wenn der Summen-EQ kaputt geht/Stromkabel wird herausgezogen spielt es entweder automatisch weiter (wenn der EQ Relais besitzt) oder du musst lediglich den Insert Knopf deaktivieren,


    Aber das trifft doch genauso zu, wenn der EQ hinterm Pult hängt. Er geht auf Bypass, wenn der Strom weg ist (Relais) oder du drückst Bypass von Hand und schon fließt das Signal an der EQ-Schaltung vorbei.

    Zitat

    Weiterer Vorteil: Du hast den EQ auch auf dem Kopfhörerausgang dabei.


    Ob das wirklich ein Vorteil ist? Ich möchte nicht unbedingt die querchen EQ-Einstellungen, die für manche PA nötig sind, auf meinem linearen Kopfhörer haben. Der EQ soll mir doch die PA entzerren, damit sie sich dem Ideal annähert. Den Kopfhörer, der schon nahe am Ideal ist, kann es doch nur noch davon wegbringen


    Zitat

    Nachteil: Der Insertpunkt ist je nach Pult möglicherweise unsymmetrisch.


    Wo liegt da der Nachteil? Auf den 3m zum Siderack und mit an gleicher Unterverteilung hängenden Geräten passiert da... nichts. Symmetriert wird im Pult erst nach dem Insert.

    Bei billigen EQs würde ich IMMER in den Insert des Pultes gehen, vorausgesetzt er funktioniert. Das Rauschen kann nämlich gewaltig nerven.

    Zitat von "wora"

    ich hatte vor vielen jahren mal einen anderen grund, den master-EQ hinter das FOH-pult zu hängen:
    der ausgang meines Varicurve klang einfach besser als der ausgang des vom club gestellten Spirit-Pultes... und damit hab ich dann 500 jobs gemacht ;)


    Das wird wohl dann ein Line Driver-Problem gewesen sein. Denn der Ausgang des Spirit-Pultes hat ja dann wohl letztlich den Varicurve versorgt.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 01:52

    Nunja, wenn die Zeit vor der Veranstaltung knapp ist, dann kann sowas schonmal passieren. Allerdings denke ich mir dann schon während mehr und mehr Fader nach unten wandern "So ein Mist!" Ich habs am liebsten, wenn an den GEQs möglichst wenig zu schrauben ist. Schön wäre es, wenn an dieser Stelle ein digitaler GEQ im Einsatz wäre, der eine nette Funktion haben könnte, die einfach alle Bänder gleichzeitg um den gleichen dB-Betrag verschieben kann. So kann man das Ganze wieder "um die 0dB-Linie" schieben. Denn solche EQ-Einstellungen resultieren doch nur aus panischem "Fader der Frequenz X komplett nach unten ziehen", was natürlich falsch ist. Auch hier sollte man vorsichtig vorgehen. Runterreißen, wars die richtige Frequenz? Ja? Dann wieder nach oben schieben, 3-4dB unter die ursprüngliche Einstellung. Auf keinen Fall bei -12 oder -15dB lassen. Wenn das tatsächlich nötig wäre, hätte es schon viel früher gepfiffen und nicht erst "irgendwann mitten in der Show". Und wenns nachvollziehbar ist, warums gekoppelt hat, z.B. Sänger beugt sich zum Publikum und Mikro zeigt im Abstand von 30cm direkt auf den Monitor, dann ist man da noch vorsichtiger mit dem Ziehen. Vllt. greift man da kurz hin und schiebt es dann wieder zurück...

    Fakt ist: Ein guter Tontechniker, der sein Geld wert ist, sollte sowas nach Möglichkeit verhindern. Das Problem ist, dass viele Techniker so eine Einstellung für normal halten und darin kein Problem sehen. Ich sehe das so: Ein Techniker ist jemand, der sich mit der Bedienung und den Eigenschaften der ihm anvertrauten Technik auskennt. Mit dieser Definition fallen schon so einige Kollegen aus der Gruppe "Techniker" heraus.

  • Endstufenlösung für M8/B15-Kombi

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 01:20

    Zur M10: Warum sollte eine 10/2er lauter gehen, nur weil ein 1,4" Treiber drin ist? Der dürfte da aus dem gleichen Grund drin sein, aus welchem ich einen 1,4"er in einer 10/2er verbaue: Weniger Klirr. Der 10er bleibt weiterhin das begrenzende Element. Wenn der 15er unter andere 10er reicht, wirds da auch gehen. Allerdings: Unter meine reicht ein 15er BR definitiv nicht. Mit einem Doppel-15er geht es sich gut aus. Ich will nicht bezweifeln, dass die M10 ähnlich laut geht. Mir ging es nur ums Prinzip: Ein 1,4"er macht die Box nicht lauter :) Ein sehr interessantes Produkt!

  • Ursachenfindung: Lautsprecher festgebacken, Endstufe hin

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 01:14

    Ich habe auch schon so einige Aktionen an Aggregaten hinter mir. Amps hat es mich noch nie gekostet, allerdings habe ich auch immer Aggregate ziemlich überdimensioniert bestellt: Volle Last der PA und vom Licht und da nochmal 50% drauf.

    Allerdings hatte ich es schon, dass manche Amps sehr merkwürdige Sachen an Aggregaten gemacht haben. Es hat einmal tatsächlich einige Chassis gekostet.

  • Schutz eines Breitbandlautsprechers mittels Feinsicherung

    • Jens Droessler
    • 16. Mai 2011 um 16:01

    Ja, gabs oder gibts auch bei Monacor. Allerdings dürfte die Charakteristik nur für Hochton gut funktionieren. Schützen müsste es aber trotzdem auch fullrange.

  • Brauchbares Chasis für älteren Sub- wer kann helfen?

    • Jens Droessler
    • 15. Mai 2011 um 22:32

    Schwer zu simulieren... aber die Abstimmung wird wohl recht tief sein. Zusammen mit den knapp über 80l würde ich es mal mit dem B&C 15NW100 probieren. Der spielt zwar eigentlich noch lieber in noch kleineren Gehäusen, aber mit der tiefen Abstimmung könnt es wieder passen. Es ist eine ungünstige Volumengröße. Die aktuellen Sub-Chassis mögen weniger Volumen, die etwas älteren eher mehr...

  • Turbosound TMS

    • Jens Droessler
    • 14. Mai 2011 um 12:46

    Naja, die TSE111 hat wenigstens 104-105dB 1W/1m gemacht.

  • Fullrangetaugliches 8" Neodym Chassis 4 Ohm gesucht

    • Jens Droessler
    • 14. Mai 2011 um 02:05

    @ Hitower: Ich glaube, du hast das "fullrange" missverstanden ;)

  • Turbosound TMS

    • Jens Droessler
    • 14. Mai 2011 um 01:53

    Ja, das Top stammt recht klar vom Aspect ab. Ich habe es nicht gehört, nur die Daten betrachtet. Wenn Turbosound da nicht massiv untertrieben hat, sehe ich den Sinn eines solchen Produkts nicht ganz. 100dB 1W/1m und 400W program beim Top führen zu 126dB, braucht man dafür ein Horntop? Sicher, Richtwirkung kommt dann ab x Hz, aber da es 90x40° macht, kann mans ja dann doch nicht mehr so einfach von den Problemzonen fernhalten. Was bleibt, ist niedriger Klirr zwischen 1-4kHz, dafür möglicherweise Probleme im Tiefmittenbereich (Das Top ist recht kompakt, unter 300, 400Hz wirds aufgrund der geringen abstrahlenden Fläche schnell dünn klingen und die Kopplung zum Sub leidet... mit anderen Worten: Es wird schon seinen Grund haben, weshalb das Aspect-Top ein 3wege-Konstrukt ist). Die Frage ist nicht, ob es gut funktioniert, sondern ob sich bei den Leistungsdaten wirklich viele Abnehmer finden lassen.

  • Brauchbares Chasis für älteren Sub- wer kann helfen?

    • Jens Droessler
    • 14. Mai 2011 um 00:52

    Also der Reflexkanal ist innen über die gesammte Gehäusebreite, aber die beiden Enden sind kleiner? Die Öffnung ist innen dann nach oben gerichtet?

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • Jens Droessler
    • 11. Mai 2011 um 11:42

    Ich nehme mal an, deine Interkomverbindung ist "einmal hin, einmal zurück", richtig? Wird auf den Leitungen noch etwas anderes als Audio übertragen?

  • Schutz eines Breitbandlautsprechers mittels Feinsicherung

    • Jens Droessler
    • 10. Mai 2011 um 22:49

    Eine Glühbirne erhöht aber IMMER den Widerstand und wird auch schon warm (d.h. Widerstand erhöht sich weiter), bevor man sie glühen sieht. Das etzt ja nicht schlagartig ein. Und dass bei einem Breitbänder der Klang nicht verschlechterbar ist da werden dir so einige HighEnd-HiFi-Freaks aufs Schärfste widersprechen...

  • Schutz eines Breitbandlautsprechers mittels Feinsicherung

    • Jens Droessler
    • 10. Mai 2011 um 18:59

    @ madmax: Ganz ehrlich, was soll man mit einer Glühbirne, außer die Frequenzweichenfunktion zu ruinieren? Eine Sicherung ist im Normalbetrieb unauffälliger. Ich würde aber beides nicht einsetzen. Für mich kommt nur etwas in Frage, was sich von allein zurücksetzt UND im Normalbetrieb keinen Einfluss auf die Frequenzweiche hat.

    In diesem Fall, wenn der Breitbänder gar keine Weiche hat, könnte man über eine Glühbirne nachdenken, ABER der Klang verändert sich trotzdem, wird tiefmittenlastiger. Wenn der Klang wichtiger ist als dass die Box immer "irgendwie" läuft, ist die Feinsicherung die bessere Wahl.

  • Endstufe für GAE PS4475T

    • Jens Droessler
    • 10. Mai 2011 um 18:52

    Wenn du schon so festgelegt bist auf eine bestimmte Serie eines bestimmten Herstellers, dann stellt sich doch gar keine Frage mehr. Die 3102 ist die Einzige, die passende Leistung liefert, nämlich 600W an 8 Ohm und 1000W an 4 Ohm. Ist nicht böse gemeint, aber darauf könnte man auch selber kommen^^

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 9. Mai 2011 um 02:42

    Ich glaube, die Leute sind zufrieden, wenn du die Scanner einfach auslässt... oder langsam rotierende Gobos auf den Background projezierst.

  • Klingt Audix OM7 Funk so anders als das OM7

    • Jens Droessler
    • 8. Mai 2011 um 19:33

    Idealerweise wird sie nicht verschlechter, aber diesem Ideal kommt, wie ich glaube, keine Funkstrecke nahe. Fast jeder Handsender hat ja seine Einstellmöglichkeit für die Empfindlichkeit, und selbst auf unterster Einstellung kann kaum ein Sender mit dem maximalen Spannungpegeln einiger dynmaischer Mikrokapseln umgehen. So kenne ich Leute, die zur Not ein SM58 oder gar Beta58 in die Bassdrum werfen. So überschalgsweise würde ich sagen, dass ein U2-Sender auch nur annähernd weit genug runtergedreht werden kann. Daraus ergibt sich also eine dynamische Einschränkung gegenüber der Kabelversion. Wie relevant die in der Praxis ist, ist wieder eine andere Frage...

    Im Übrigen gibt es auch analoge Funkstrecken ohne Kompander, die sogar brauchbar funktionieren. Die Zukunft wird aber dank fortschreitender digitaler Dividende irgendwann digital sein, und da ist man dynamikmäßig nicht mehr an den Frequenzhub gebunden.

  • Amp mit Senseleitung

    • Jens Droessler
    • 8. Mai 2011 um 19:12

    Die genannten Systemamps benutzen die Senseleitung, um dem Controllerpart der Endstufe über den Zustand der Endstufe und bestenfalls noch der Kabel zu informieren. Endstufen mit Senseleitung wie die von SA dehnen über diese Senseleitungen aber die Rückkopplung der Endstufe noch über die Boxenkabel bis zum Lautsprecher aus, das bedeutet, dass die Leitungseinflüsse auf Klang und Dämpfungsfaktor automatisch kompensiert werden.

    Allerdings zeigt sich, dass solche Technik im PA-Bereich eher etwas für die Graswachsenhörer ist, denn selbst im Direktvergleich fällt da nicht viel auf, vernünftig dimensionierte Kabel vorausgesetzt. Das bedeutet übrigens nicht, dass der Dämpfungsfaktor überschätzt wird, sondern nur, dass er meist falsch berechnet wir: In den DF fließt nämlich noch der RE des Chassis ein! Also nicht

    Chassisimpedanz : (Innenwiderstand des Amps + Kabelwiderstand)

    sondern

    Chassisimepdanz : (Innenwiderstand dees Amps + Kabelwiderstand + Re des Chassis)

    Und den Re des Chassis (als größten Anteil von alledem) kann der Amp nun beim besten Willen nicht kompensieren.


    Zurück zum Thema: Wer außer SA im PA-Bereich noch Amps mit erweiterter Rückkopplung angeboten hat, weiß ich auch nicht.

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