Die PS15 klingt IMO schon eine gute Ecke besser als das F9-Top. Da ist der Mitteltonbereich gegenüber dembei 1,6kHz getrennten Hochtöner doch eher unterbelichtet. Dafür ist der Bassbereich etwas schöner bei der Xa5.
Beiträge von Jens Droessler
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Das KV2 VHD ist in meinen Ohren ziemlich Bumm-Zisch-abgestimmt. Jeder S-Laut tut direkt weh in den Ohren, Hihats klangen deutlich zu laut und das Klavier vom Studer klang bei härteren Anschlägen hörbar nervig. Der Bass ist nicht nur um die üblichen 6 Spaß-dB lauter. Die Lowmids waren ok, aber "gut" ist was anderes. Das Auflösevermögen von Hoch- und insbesondere Mittelton ist aber sehr gut. Der furchtbar hohe Hochtonanteil (den im Übrigen doch so einige monierten) ist also nur ein EQing-Problem. Ich habe das System auch schon am Dienstag auf Vollanschlag gehört. Die Hochtonsymptomatik verschärft sich da noch und die Subs produzierten hörbare Artefakte, bei einem Track mit sehr tiefen Anteilen hörte man dann nur noch die Artefakte, und das sehr deutlich.
Die Cadenbach-Präsentation auf der Portable-Stage fand ich ziemlich enttäuschend. Der Bassbereich deutlich zu laut, die Subs (die links stehenden Doppel-15er eher als die rechts stehenden, aber auch hörbar leiser spielenden Single-15er), die Ankopplung bescheiden und viel zu viel Lowmids aus den Subs. Die Ansagen kamen deutlich hörbar mit aus den 15ern, was ja nicht sooo dramatisch wäre, wenn diese nicht deutlich zu laut eingepegelt wären. Die Snare klebte ebenfalls an den Subs und bei einem Track haben die Lowmids aus den Subs die Sprachverständlichkeit fast komplett ruiniert. Dabei klingen die Tops an sich recht gut. Auflösung im Hochtonbereich mehr als in Ordnung.
Zu Norton sage ich nur zwei Dinge: Deutlich besser als letztes Jahr, aber immernoch nicht super und: Erwarten die ernsthaft, dass diese vier Extrem-MiniLA-Teile pro Seite an die 8 18er Bandpässe 6. Ordnung ankoppeln? Radiowecker meets Bose-Sub!
Tja, LD... Pro Kiste zwei 12er plus ein 8er als Downfill. Davon 8 Kisten am Kran als Rundumstrahler. Das soll so 20000 (kein Fehler, VIER Nullen hinter der Zwei) beschallen... Mal abgesehen vom Phasing fand ich auch die Sprachverständlichkeit nicht gut. Da kamen kaum Mitten raus. Tiefmitten, dann obenrum etwas Schärfe... das wars.
Interessant fand ich auch beim Loud Professional (hat wohl nichts mit der Mackie- und EAW-Mutter Loud zu tun) das große LA-Modul. Zwei RCF 15er auf ein Kurzhorn, zwei RCF 10er mit sealed Back auf ein sehr kleines Horn und dann zwei BMS 4592 auf Horn... ohne Wellenformer.
Bei Nexo gabs den LA-Wedge zu hören. Schießt scharf, kommt Musik raus...
Mal sehen, was ich die nächsten Tage noch so entdecke...
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Nun, ich fand den Bassbereich der C4 schon immer etwas schwammig, mit B2 noch etwas mehr, aber das ist subjektiv. Wenn da aber ein C4-Sub auf einem B2 gestanden hat und der B2 nicht abgesenkt war (bzw. eher der C4 Sub geboostet, weil ein Sub für zwei C7-Tops nicht reicht), dann ist es kein Wunder, dass es sehr schwammig klingt, mit dem Tiefbassüberschuss und der nicht passenden Trennfunktion zwischen B2 und C4.
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Warum sollte das ein Mittenbrett geben? Der Treiber wird im Setup wohl passend eingebremst, sonst wäre das Ganze wohl recht unpraktisch...
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Ich denke, es sind zuviele Eckdaten hier unbekannt als dass man zum eigenen Mix für den Centerfill raten könnte. Steht immer der gleiche Techniker am Pult? Ist es einen Festinstallation? Ist es die Touring-PA immer der selben Band?
Man kann einem Fremdtechniker nicht blind zutrauen, einen zusätzlichen Centerfillmix zu erstellen. Man kann es dem Haustechniker kaum zutrauen, bei wechselnden Bands einen ordentlichen Centermix zu erstellen (Das Hochschieben des Gesangs kann z.B. auf der Haupt-PA in dem einen Moment grad sinnvoll sein, auf dem Center kanns schon den Mix zerreißen, und man kann beim vollen Haus wohl kaum mal schnell nach vorne gehen um zu hören). Wenn das jetzt eine Tour-PA einer Band ist und immer der gleiche Techniker dransitzt, dann klappt das auch mit dem zusätzlichen Mix, die Variablen sind gering. In allen anderen Fällen würde ich lieber die Centerfill-Boxen gut auf die Haupt-PA abstimmen, entsprechend vorfiltern, die Lowmids etwas reduzieren und das Summensignal draufgeben. So bekommt auch der faule Tech, der sich nicht hinterm Pult wegbewegen möchte, einen guten Centerfillsound hin. Ob da die Gitarre und die Drums nochmal mit drauf sind, ist doch egal, solang der Rest gut hörbar ist. Allerdings würde ich dann nicht erwarten, dass eine 6" Box dafür ausreichend Pegel liefert, wenn da Rock o.ä. läuft.
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Mein Senf: Am Amp liegt es nicht, wenn sich das Störgeräusch durch Drehen und Wenden der Gitarre ändert. Die Gitarre wird zum Empfänger der Oberwellen der Dimmerausgänge. 20m Kabel am Dimmerausgang sind eine tolle Sendeantenne!
In diesem Fall: Haben die Notenpultbeuchtungen vielleicht noch jeweils einen eigenen Trafo?
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Warum denn nicht die RAM S4044? Die macht 1kW an 4 Ohm pro Kanal, kann dann aber keine 2 Ohm, was aber auch nicht gefordert ist. An 8 Ohm sinds dann eher 600W, aber das ist doch kein Beinbruch, oder?
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Das ist klar. Aber für Leute, für die sich Lab Gruppen nicht lohnen, lohnen sich die Lexa ja auch nicht. Dass ich einem Garagenverleiher keine Lab Gruppen/Powersoft K/Crown I-Tech empfehle, versteht sich von selbst. Mir gehts doch darum, dass WENN einer das Geld für die "Oberklasse" ausgeben möchte, er doch mit einem anerkannten Produkt besser beraten ist, selbst wenn er nur 5 oder 10% mehr Kunden bekommt oder nur etwas mehr Geld in der Vermietung einnimmt. Dazu kommen ja immernoch Faktoren wie Wiederverkaufswert, anerkannte Zuverlässigkeit (was die neuen unbekannten erst beweisen müssen) und "Bewerbungsfähigkeit".
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Hmm, ich glaube nicht, dass der GSub kompakter oder leistungsfähiger ist als die Kisten anderer Hersteller mit dem Chassis.
Ich weiß nicht, ob die A6 in letzter Zeit überarbeitet wurde, aber die Version, die ich kenne, hat eine alles andere als ausgereifte Frequenzweiche. Die dp-Version klingt ganz gut, aber die passive gefällt mir überhaupt nicht.
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Bisher scheinbar ja, aber so ein paar Marken bleiben ja noch offen, z.B. Lab Gruppen wurde noch nicht getestet, Camco Vortex 8 sicher auch noch nicht.
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Richtig. Und das gilt für alle Bereiche, wo die 15er noch nicht Xmax überschreiten bzw. nur gering überschreiten. Also 50Hz wird mit Sicherheit bei den 15ern lauter gehen. Erst ein gutes Stück darunter kann der 18er möglicherweise durch seine deutlich tiefere BR-Abstimmung mehr Pegel erzeugen.
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Zitat von "tobias kammerer"
Den habe ich schon vor so vielen Kunden gemacht, da hat noch die Dynacord gewonnen, abe bitte!
Sag ich ja. -
Naja, ich glaube schon, dass drei gute 15er generell besser gehen als jeder noch so hochgezüchtete 18er. Grad der 18NLW9600 ist nun kein Effizienzwunder. Ich habe nur den Aussagen über Belastbarkeit und Powercompression widersprochen.
Drei 15er, das ist mehr Fläche als zwei 18er. Ersetzt man Fläche durch Hub, muss sich der Hub vervierfachen, um die Fläche halbieren zu können, und das nur im Nahfeld. Das heißt, der GSub müsste schon ca. 5-6mal so großen Hub machen können wie ein TSM-Sub, damit dieser Vergleich zu seinen Gunsten ausgeht. Grob überschlagen, natürlich.
Zum Vergleich: D12-3 gegen A6dp: Wenn die D12 einen DSP davor hätte mit so gut ausgearbeiteten Setups die in den dp-Modulen, dann ginge der Vergleich klanglich sicherlich anders aus. Die A6 hat auf der passiv-elektrischen Seite doch so einige Defizite, die erst der DSP in Ordnung bringt, mit allen Kompromissen, die man dafür eingehen muss. Ein Vergleich A6 passiv gegen D12-3 passiv geht meines Erachtens nach eher für die Dynacords aus.
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Der GSub hat mindestens 3mal, eher 5mal so viel Schwingspuelenoberfläche wie der TSM-Sub, dazu kommen noch Fortschritte bei der Kühltechnik, da würde ich auch bei Einigem mehr an Leistung weniger Power Compression erwarten.
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Naja, wichtig wäre, dass es echte 2"er sind, also nicht 1,4"er mit fest angegossenem Adapter auf 2" wie es z.B. bei B&C DE10X0 ist. Wenn es die Selenium auch als 1,4" gibt, hätte ich dort diesen Verdacht...
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Das war auch nur eine Vermutung. Ich selbst habe noch nicht ausgiebig mit dem Pult gearbeitet, und ganz ehrlich, dank fehlender Motorfader werde ich das auch nicht...
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Zitat von "Mechwerkandi"
Nochmal:
Teures Werkzeug schafft kein gutes Handwerk.
Ich habe nichts anderes behauptet. Dennoch zeigt mir meine Erfahrung, dass es sich lohnt, z.B. Lab Gruppen zu kaufen. Nicht in allen Bereichen, wie erwähnt habe ich auch RAM S-Serie und sogar die TSA4700 im Lager. Zudem ist die Analogie nicht unbedingt 100% zutreffend, nicht waht? Ich meine, jeder Schrauber kann ein Loch machen oder eine Schraube eindrehen, aber nicht jede Box ist geeignet, einen guten Livesound zu liefern. Bei Amps ist der Unterschied im Sound natürlich längst nicht so gravierend wie bei Boxen.Um es nochmal klar auszudrücken:Du sagst ja, teures Werkzeug schafft kein gutes Handwerk, richtig. Aber gehen wir mal davon aus, dass ich als Handwerker das Geld in die Hand nehme und mir teures Werkzeug kaufen möchte, weil mir die Zuverlässigkeit oder der gebotene Komfort gut gefällt. Warum soll ich da etwas nehmen, was noch keiner inklusive mir selbst kennt, wo keine Dauererfahrung vorhanden ist (vllt. geht das Bohrfutter alle anderthalb Jahre kaputt...), wenn ich für ähnliches Geld etwas allseits bekanntes bekomme wie Hilti, wo selbst der interessierte Kunde sagt "Oh, Hilti!" (unabhängig davon, dass der Job auch mit anderem Werkzeug zu erledigen ist und es für den Kunden kaum einen Unterschied macht) und mir sonst keine groben Nachteile dadurch entstehen?
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Vielleicht ging er in einer früheren Firmware-Version. Sowas kann beim Upgraden schonmal "kaputtgedoktort" werden...
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@ mechwerkandi: Du hast schon Recht damit, dass der Mann mit der Hilti kein besserer Handwerken sein MUSS, aber wenn es Kunden gibt, die dafür mehr bezahlen bzw. überhaupt nur deswegen diesen Handwerker bestellen, dann hat er doch Grund, Hilti zu kaufen, ob er persönlich damit nun besserarbeiten kann oder nicht. Zudem würde ein Handwerker, der seine Geräte oft braucht, keine Baumarktschrauber (nicht, dass ich Lexa damit gleichsetze!) oder ein Gerät völlig ohne bekannten Namen oder anerkannte Dauererfahrungen kaufen.
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Was sollen denn nun diese Unfreundlichkeiten? Der, der damit gemeint ist, wird schon wissen, dass er gemeint ist und sich entweder outen oder "Insider-Manipulationen" unterlassen...