1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Tobias Zw.

Beiträge von Tobias Zw.

  • Texte für SAA

    • Tobias Zw.
    • 3. Dezember 2020 um 12:49
    Zitat von wora

    es gibt aber definitiv auch standard-texte, mit denen man erstmal nicht viel falsch machen kann.

    Naja, nicht ganz.

    Prinzipiell nehmen wir Geld dafür, dass wir solche Texte erstellen.

    Aber mal so als Tipp zum selber schreiben: Eine gute Alarmierungsdurchsage besteht aus folgenden Teilen:

    1.) Aufmerksamkeitston (Gong, Triller)

    2.) Ansprache der Besucher mit Signalwort: "Achtung, Achtung! Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, es folgt eine wichtige Sicherheitsdurchsage für Sie."

    3.) kurze Pause, ca. 0,5 - 1 Sekunde

    4.) kurze Situationsbeschreibung, die immer wahr sein muss: "Auf Grund einer Störung..."

    5.) Aufforderung zu definierter Handlung, möglichst nur zwei oder drei Anweisungen maximal: "...müssen Sie umgehend das Gebäude verlassen. Nutzen Sie den nächstliegenden Notausgang. Achten Sie auf andere Personen, die Hilfe brauchen."

    6.) ggfs. weitere Informationen: "Die Garderoben sind derzeit geschlossen."

    7.) Beruhigung und Kontinuität: "Wenn Sie diese Anweisungen befolgen, sind Sie sicher. Am Sammelplatz vor dem Gebäude erhalten Sie Informationen, wie es weitergeht."

    Und dann: dal segno al coda...

    Die Leute wollen

    - aufmerksam gemacht werden (deswegen die kurze Pause, um das "Umschalten" von Party auf Ernst zu erlauben) - betrifft mich das überhaupt?

    - Informationen: Was ist passiert?

    - Handlungsanweisungen: Was soll ich tun?

    - Zukunftsaussichten: Wie geht es dann weiter?

    Solchen Texten stimmen die Brandschutzbehörden dann im Regelfall auch zu.

    Mit besten Grüßen Tobias Zw.

  • Profilscheinwerfer oder Verfolger? 30m Abstand

    • Tobias Zw.
    • 26. November 2020 um 14:49

    Lässt sich ausrechnen; dafür bräuchten wir aber keine Wattangabe, sondern den Lichtstrom des angedachten Gerätes.


    In die Berechnung gehen effektiv der Lichtstrom des Leuchtmittels, der Wirkungsgrad des Scheinwerfers, der Abstrahlwinkel und die Entfernung ein. Wenn ich das alles kenne, kann ich ausrechnen, wieviel beim Redner ankommt.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

  • Profilscheinwerfer oder Verfolger? 30m Abstand

    • Tobias Zw.
    • 26. November 2020 um 11:55

    Das kann jeder ordentliche Profiler, sofern Du einen passenden Öffnungswinkel des Gerätes wählst.

    Für einen 2m durchmessenden Kreise brauchst Du eine Optik mit

    tan alpha = 1m / 30m = 0,0333333... --> alpha = 1,909° --> Öffnungswinkel = 2* alpha = 3,818°

    Heißt: Du brauchst eine recht lange Optik, die idealerweise bis auf ca. 5° runtergeht, und den Rest machst Du mit Irisblende und Messern.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

  • Sicherheitskonzepte in Zeiten des Terrors?

    • Tobias Zw.
    • 22. November 2020 um 19:15

    wora Nein, verbindlich ist sie nicht, sondern eine Empfehlung. Und nirgendwo steht geschrieben, dass die PA und die ELA identisch sein sollen... die Forderung zielt nur darauf, dass es eine netzunabhängige Möglichkeit geben soll, alle Personen in der Veranstaltung mit Sicherheitsdurchsagen zu erreichen. Da haben wir dann bei den großen Festivals ja auch so Themen wie Campingplätze, Verkehrsflächen usw...


    Das Ganze ist auch vor dem Hintergrund entstanden, dass man eben NICHT Gefahr laufen wollte, wegen eines übereifrigen Amtsschimmels unter die VDE 0833, DIN EN 54 usw. zu fallen.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

  • Sicherheitskonzepte in Zeiten des Terrors?

    • Tobias Zw.
    • 22. November 2020 um 18:08

    TasteBerlin : Da laufe ich d‘accord, allerdings sollten solche Maßnahmen auch von entsprechend kompetenten Menschen vorbereitet werden. Das Durchsagemikro nutzt halt nix ohne entsprechende vorbereitete, unter Berücksichtigung psychologischer Erkenntnisse formulierte Durchsagen, ein ordentliches Krisenmanagement und die entsprechende Verantwortungsstruktur im Hintergrund. Das ist dann die Aufgabe für Veranstalter und Betreiber...


    Unter anderem deswegen wurde all das in der Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie aufgeführt.


    Mit für die Katastrophe planenden Grüßen Tobias Zw.


    postscriptum:

    Zitat

    (3) 1Bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen muss eine Durchsageanlage vorhanden sein, über die die Veranstaltungsteilnehmer im Gefahrfall alarmiert und ihnen Anweisungen erteilt werden können. 2Der Veranstalter hat die allgemeinen und besonderen Durchsagetexte vor der Veranstaltung mit der Feuerwehr und Polizei abzustimmen und mindestens einen verantwortlichen Sprecher für die Sicherheitsdurchsagen zu benennen. 3Das Abspielen vorgefertigter, aufgezeichneter Texte für definierte Gefahrensituationen ist zulässig. 4Die Durchsageanlage muss so ausgeführt sein, dass sie auch bei Ausfall der Stromversorgung noch für die Dauer von 120 Minuten weiter funktionsfähig ist.

  • Sicherheitskonzepte in Zeiten des Terrors?

    • Tobias Zw.
    • 20. November 2020 um 07:54
    Zitat von Marian Humann

    Erster Beitrag in diesem Forum und dann so eine Steile These.

    Ja, mir kommt der Kollege auch ein bisschen trollig vor. Vielleicht mag er oder sie sich hier mal kurz vorstellen und erklären, warum dieses Gefühl besteht?


    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

  • Sicherheitskonzepte in Zeiten des Terrors?

    • Tobias Zw.
    • 19. November 2020 um 12:55
    Zitat von Finelight

    Die Bedrohung durch Terror ist weder durch Techniker noch Veranstalter zu gewährleisten.

    Ja. Genau so. Vielleicht vor dem Posten noch mal korrekturlesen..?


    Da ich mich beruflich auch mit diesem Thema beschäftigen darf, muss ich leider schon Prämisse 1 zurückweise. Es wird nicht mehr. Leider aber auch nicht deutlich weniger. Bitte nicht die „gefühlte Sicherheitslage“ mit realer Lage verwechseln.


    Für die Kolleginnen und Kollegen, die da echte Sorgen wegen haben, hilft nur:


    Maßnahme 0.): zu Hause bleiben.

    Maßnahme 1.): Wegrennen.

    Maßnahme 2.): Verstecken.

    Maßnahme 3.): Hilfe rufen.


    Alles darüber hinaus kostet bei mir Geld ;) aber befürchte fast, das Ganze ist bei vielen derzeit mehr psychosomatisch: Link.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Tobias Zw.
    • 12. November 2020 um 10:50

    Ein Fallbericht:

    Zitat von Oberhessische Presse

    Mit Streaming aus der Krise

    Der Marburger Veranstaltungstechniker Flashlight stand während des ersten Lockdowns quasi mit dem Rücken zur Wand, denn die Veranstaltungsbranche lag komplett brach. Flashlight hat sich nun auf Streaming spezialisiert – und so die Chance der Krise genutzt.


    Marburg

    Aus der Krise können auch Chancen erwachsen – diese Binsenweisheit bewahrheitet sich auch in der Corona-Pandemie. Ein Beispiel dafür ist der Marburg Veranstaltungstechniker Flashlight. Im März – während des ersten Lockdowns – blickte Flashlight-Geschäftsführer Arwed Fischer wenig positiv in die Zukunft. Gerade waren Veranstaltungen wie Oberhessenschau oder Marburger Frühling ebenso abgesagt worden wie Konzerte, Tourneen und kulturelle Veranstaltungen. Fischer sagte damals: „Wenn es keine Veranstaltungen mehr gibt, kann ich den Laden abschließen.“

    Nun, acht Monate später und im zweiten Lockdown, ist Arwed Fischer wesentlich entspannter. „Damals haben wir erst einmal versucht, die Situation zu verstehen – dieser Vorgang ist immer noch nicht so ganz abgeschlossen, und wir mussten unheimlich viel lernen“, sagt Fischer. Flashlight habe Corona-Hilfen in Anspruch nehmen können. Und für Fischer steht damals wie heute fest: „Das Wirtschaftliche ist der eine Teil. Aber viel wichtiger sind die Menschen.“ Für Arwed Fischer sind die Mitarbeiter „eine große Flashlight-Familie. Und die besteht nicht nur aus den Angestellten, sondern auch aus Menschen darüber hinaus. Die alle sind es, die zählen“ – das sei in den 30 Jahren des Firmenbestehens schon immer so gewesen.

    Ziel sei es immer gewesen, diese Familie zusammenzuhalten. „Also haben wir geschaut, welche Ressourcen wir haben, was wir können, wo es Bedarfe gibt – und wie wir damit Geld verdienen können.“ Das sei aus heutiger Sicht „ganz gut gelaufen“, sagt Fischer. Um sich neu aufzustellen, sei es hilfreich gewesen, dass Flashlight in den vergangenen 30 Jahren „immer bescheiden in unseren Verhältnissen“ gelebt habe – und den Job „mit Leidenschaft und Disziplin“ gemacht habe. „Wir haben immer versucht, für jeden unserer Kunden etwas möglich zu machen – für jedes Budget.

    Und manchmal auch, wenn es kein Budget gab“, sagt Fischer. So sei über die Jahre „ein unglaubliches Netzwerk entstanden, in dem die Guten uns am Ende geholfen haben. Und natürlich auch, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Sache glauben und wollen, dass es diese Firma weiter gibt. Denn es ist keine normale Firma“ – sondern eben die Flashlight-Familie.

    Durch das Netzwerken seien auch viele alte Kontakte reaktiviert worden. „In der Branche ist gerade niemand auf Rosen gebettet – daher helfen sich jetzt alle.“ Das schaffe „in dieser Scheiß-Zeit einen Ausgleich über Menschlichkeit und Empathie“. Ja, Geld spiele eine Rolle, „das braucht man zum Überleben. Aber diese Branche lebt von ihrem Spirit und ihrer Kultur – das versetzt Berge und macht Spaß.“ So schwierig die Situation gerade sei, so spannend sei die Zeit auch. „Das sagt sich relativ leicht, weil ich davon überzeugt bin, dass wir die Zeit überstehen werden“, sagt Arwed Fischer. Und: „Corona hat dazu geführt, dass wir intensiv über unsere Firma nachdenken mussten.“ Das Ziel: Den Transformationsprozess einleiten und alte Zöpfe abschneiden.

    Doch wie kam Flashlight auf das Thema Streaming? „Wir machen schon seit Jahren Firmen-Veranstaltungen und beherrschen das Thema Video – da ist der Weg zum Streaming nicht mehr so wahnsinnig weit“, verdeutlicht Fischer. Klar habe man viel lernen müssen, „und wir mussten auch investieren. Das konnten wir uns zum Glück leisten, weil wir gut gewirtschaftet haben“, sagt der Geschäftsführer – und Flashlight habe sich auch „von Dingen getrennt, von denen wir glauben, dass wir sie in den nächsten Jahren nicht mehr brauchen werden“. Große Tourneen werde es in absehbarer Zeit wohl nicht geben, „das Geld haben wir in Equipment investiert, das wir nun benötigen“. Dennoch sei die Lernkurve recht steil gewesen. „Unser erstes Streaming war Robert Overbeck beim virtuellen ,Tanz in den Mai’“ – mit der Oberhessischen Presse, mr//media und Vila Vita als Partner. „Bei dieser Streaming-Reihe haben wir unglaublich viel gelernt, dafür sind wir sehr dankbar“, sagt der Flashlight-Chef. und: Auch über dieses Projekt wurde das Netzwerk erweitert.

    Wer Arwed Fischer kennt, der weiß: Halbe Sachen gibt es nicht. Also hat er sich mit seinem Team weiter intensiv mit Streaming & Co. beschäftigt – und in der Folge das Lager am Firmensitz auf dem Tannenberg komplett in ein Hochregal-Lager umgebaut, „um Platz für ein TV-Studio zu schaffen“.

    Auch dabei spielte das Thema Netzwerk mit alten Weggefährten eine große Rolle: Alle haben geholfen – vom befreundeten Messebauer bis hin zum Licht-Designer, um kostengünstig ein professionelles Studio mit perfektem TV-Licht zu schaffen. „Ich habe Schaufensterpuppen besorgt und wir haben mit dem Licht-Designer das Beleuchten geübt – dass diese erweiterte Flashlight-Familie so funktioniert, darauf können wir stolz sein.“ Und: Auch die Azubis hätten sich „richtig ins Zeug gelegt. Die haben in den vergangenen sieben Monaten eine Entwicklung hingelegt – das hätte ich nicht für möglich gehalten“, lobt Fischer.

    Und auch das Streaming-Angebot von Flashlight hat enorm zugelegt: Konzerte, den „Marburger Wirtschaftstag“ oder jüngst die Veranstaltung am Marburger Garten des Gedenkens, alles bringt Flashlight in höchster Qualität ins Netz, das Unternehmen ist quasi das „Netflix“ der Region. „Das Ganze funktioniert aber nur, wenn wir den Laden gesund halten. Das ist eine enorme Anstrengung, die gerade von Tag zu Tag schwieriger wird“, sagt Arwed Fischer. Denn der zweite Lockdown trifft erneut auch die Veranstaltungsbranche extrem hart.

    Derzeit wird noch die IT neu aufgebaut. Arwed Fischer schaut auch nach vorne: „Nächstes Jahr gilt es, weiter Gas zu geben – um zu schauen, wie wir uns für die Zukunft positionieren können.“ Denn er glaubt nicht, dass das Thema Corona so schnell vorbei sein wird. Doch für ihn steht auch fest: Streaming schön und gut – „aber wenn es wieder Konzerte und Tourneen gibt, können wir sofort wieder loslegen.“

    Alles anzeigen

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

  • Ethik und Job

    • Tobias Zw.
    • 7. November 2020 um 23:38

    Nachdem ich heute die Berichterstattung aus Leipzig (entsetzt) verfolgt habe, möchte ich noch einmal an die Worte Edmund Burkes erinnern:


    “The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.”
    - Das einzige, was das Böse zum Sieg braucht, ist die Untätigkeit der guten Menschen. -


    Wir in der Branche wollen immer so stolz darauf sein, wie wichtig und vermeintlich systemrelevant unsere Tätigkeit ist? Dann nutzt diese Schlüsselstellung auch dafür, das Böse - hier also: Neofaschismus, Lügen, Volksverhetzung, Hass und Wissenschaftsfeindlichkeit - zu bremsen.


    Ich bin entsetzt. Wir haben wieder 20er Jahre.


    Euer Tobias Zw.

  • Ethik und Job

    • Tobias Zw.
    • 6. November 2020 um 22:19

    Ja!


    Genau das habe ich mich in letzter Zeit auch öfter gefragt. Wie moralisch und intellektuell verwahrlost muss man sein, um seine Technik für solche Veranstaltungen zu Verfügung zu stellen??!?


    „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“?

    Beste Grüße von Tobias Zw.

  • COVID: Luftreinigung durch Ionisation - Erfahrungen?

    • Tobias Zw.
    • 9. Oktober 2020 um 22:21
    Zitat von Gutachter Peter Tappler

    Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Einschätzung auf die übermittelten Unterlagen zugegriffen wurde, deren Richtigkeit und Vollständigkeit vom Unterzeichner nicht geprüft wurde.

    Zitat von Hersteller

    ASPRA PMC


    ... Kapazität bis zu 11.000 qm3/Std. sowie einen Luftabfluss von 3 oder 4 Seiten.
    ... Selbstreinigendes System
    ... Leicht erweiterbar in ein bereits integriertes Lüftungssystem/Lüftungskanäle
    ... konzipiert für die Luftreinigung in großen Räumen.
    z.B. Veranstaltungsräume, Industriebereiche, Lebensmittelverarbeitung oder
    öffentliche Bereiche wie Gemeindezentren, Einkaufszentren, Flughäfen sowie
    U-Bahn und Bahnhöfe.

    Alles anzeigen

    Hm. FALLS das funktioniert wie beworben, wäre das von der durchgesetzten Luftmenge her interessant. Ich vermisse allerdings Angaben zur Geräuschentwicklung... das ist entscheidender Faktor im Veranstaltungseinsatz.

    Die vom Hersteller angegebene Filterleistung von 98,5% wäre besser als Filterklasse E11 nach EN 1822. Das ist zwar erheblich schlechter als z. B. die H14-Umluftfilter, die Trotec anbietet, aber die Trotec-Geräte schaffen nach meinem derzeitigen Kenntnisstand dieser Volumenströme noch nicht.

    Ich fände da jetzt eine echte Zertifizierung von einer entsprechenden Prüfstelle hochgradig relevant. Vorher glaube ich leider - dank der vielen Lügenprodukte auf dem Markt - erst mal gar nix ;)

    MfG Tobias Zw.

    - interessiert, aber misstrauisch -

  • Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie VaSi-Ri des Expertenrates Besuchersicherheit DEB

    • Tobias Zw.
    • 9. Oktober 2020 um 11:34

    Sonst noch sachliche Anmerkungen oder Verständnisfragen zur VaSi-Ri? Wie ein Blick in die Dateieigenschaften zeigt, bin ich mit der Materie einigermaßen vertraut... ;)

    VG Tobias Zw.

  • Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie VaSi-Ri des Expertenrates Besuchersicherheit DEB

    • Tobias Zw.
    • 8. Oktober 2020 um 15:16
    Zitat von secluded

    P.S.:

    gerade die mail von der AVB bekommen *lach* - naja - 10 Tage später :D

    ...wir haben ja nebenher auch noch andere Baustellen... ;)

    VG Tobias Zw.

    - Regelzustand: überarbeitet, überlastet, hysterisch und verwirrt -

  • Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie VaSi-Ri des Expertenrates Besuchersicherheit DEB

    • Tobias Zw.
    • 8. Oktober 2020 um 15:14
    Zitat von zegi

    Auf Seite 8, Abschnitt 2, Absatz 3 steht, dass die Einweisung dokumentiert werden muss. Hat jemand dazu ein konkretes Beispiel? Also so eine Dokumentation der Einweisung. Da würde ich gerne mal ein Beispiel sehen um zu wissen, was da erwartet wird.

    Die Dokumentation einer Unterweisung muss Datum, evtl. Zeit von - bis, Name und Unterschrift der Unterwiesenen sowie die unterwiesenen Inhalte und ggfs. ausgegebenen Lehrmaterialien enthalten. Das geht recht formlos, ich habe für mich persönlich sowas als Dokumentenvorlage in meinem Produktionsordner (siehe Anhang).

    Zitat von zegi

    Seite 9, §13, Abschnitt 1: Hier würde ich empfehlen, dass die Abgrenzung der Veranstaltungstechniker schriftlich festgehalten werden sollte. Wenns dann schief geht, war erfahrungsgemäss der Andere für diesen Bereich zuständig. So würde vielleicht auch auffallen, wenn ein Bereich nicht abgedeckt wurde und es liesse sich auch ableiten, wer für das Weglassen des Zuständigkeitsbereichs verantworltlich wäre.

    Regel 1 des "Hinterher weiß man's immer besser"-Gerichtsverfahrens: Alles, was nicht schriftlich fixiert ist, ist NIE GESCHEHEN, HERR VORSITZENDER! NIE! BEI DEN AUGEN MEINER KINDER!

    ;)

    MfG Tobias Zw.

    Dateien

    Unterweisungsprotokoll.pdf 89,69 kB – 698 Downloads
  • Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie VaSi-Ri des Expertenrates Besuchersicherheit DEB

    • Tobias Zw.
    • 8. Oktober 2020 um 10:36
    Zitat

    Weiss jemand, ob es in der Schweiz ein Pendant dazu gibt oder ob das Dokument annähernd auch so gültig ist?

    Da das Ganze auf deutschen Strukturen und Rechtsnormen aufbaut, wage ich keine Aussage dahingehend, ob das in CH anwendbar und rechtskonform wäre. "Gültig" ist die VaSi-Ri in Deutschland auch nur als Empfehlung, das muss man hier noch mal betonen. Der DEB hat sie als Empfehlung erarbeitet, und man könnte sie Stand der Technik sehen, aber sie ist keine verbindliche Rechtsnorm... so nett ich den Gedanken fände... ;)

    VG Tobias Zw.

  • Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie VaSi-Ri des Expertenrates Besuchersicherheit DEB

    • Tobias Zw.
    • 8. Oktober 2020 um 09:48

    Hallo zusammen,

    bisher haben wir in Deutschland die unzufriedenstellende Situation, dass - je nach Bundesland - insbesondere Open-Air-Veranstaltungen, die nicht unter den Einflussbereich der jeweiligen Landesversammlungsstättenverordnungen fielen, mehr oder weniger ungeregelt sind. Das bedeutete dann in der praktischen Umsetzung, dass die Genehmigung der Veranstaltung und die Auflagen, die von den jeweiligen örtlichen Ordnungsbehörden gemacht wurden, lokal sehr variieren können.

    Um bundesweit einheitliche Planungssicherheit zu fördern, hat der Deutsche Expertenrat Besuchersicherheit e. V. eine Veranstaltungs-Sicherheitsrichtlinie als Empfehlung für Veranstalter und Genehmigungsbehörden erarbeitet und nun veröffentlicht.

    Zur Website des Expertenrates Besuchersicherheit

    Diese Richtlinie wird vom DEB e.V. auch den Ordnungsbehörden als Empfehlung an die Hand gegeben, damit diese praxisgerecht, sicher und rechtskonform den Genehmigungsprozess von Großveranstaltungen durchführen können.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Tobias Zw.
    • 2. Oktober 2020 um 19:20
    Zitat von marce

    ja, nur lässt sich das weniger gut in brauchbarer Qualität via Internet verbreiten...

    Ich erkenne hier einen Altersunterschied... ich bin gerade echt am überlegen, wer das damals war, der mit einer Senkelmaschine unter der Jacke zum Konzert gegangen ist, um ein Bootleg in vernünftiger Qualität zu ziehen, und der dann an der Tür behauptet hat, er habe einen Buckel...

    ;) VG Tobias Zw.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Tobias Zw.
    • 2. Oktober 2020 um 14:52
    Zitat von marce

    ... wobei da ggf. dann wieder die Problematik des "unberechtigten Mithörens" relevant wird.

    Beim Autokino wäre "nur Ton, kein Bild" sehr abtörnend, bei einem Konzert sehe ich da mehr Probleme - und vermutlich lässt sich bei einem größeren OpenAir die Sendeleistung nicht so platzgenau einschränken, daß da das Umland nicht mehr partizipieren könnte...

    Ach weeßte, bei den großen Open Airs bleibt der Schall ja auch nicht am Heras-Zaun hängen... ;)

    Beste Grüße Tobias Zw.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Tobias Zw.
    • 2. Oktober 2020 um 14:31
    Zitat von wora

    na ja, ob das publikum diese ohrklemme wirklich ein paar stunden auf den ohren tragen möchte?

    Hydrocephalus, oder was...? :P

    Mich wundert, dass hier noch keiner die geistige Brücke zu den Autokinoveranstaltungen geschlagen hat.

    Die Band spielt, das Ganze wird über einen kleinen UKW-Sender abgestrahlt, und jeder Gast ist bei Auswahl des Empfängers und der zugehörigen "Ohrklemmen" <kicher> seines oder ihres Glückes Schmied.

    Das sehe ich durchaus als gangbare Lösung!

    Beste Grüße Tobias Zw.

    - Dienstmütze Größe 60 -

  • COVID Ampelsystem - DMX Lichtschranke, bitte um Input

    • Tobias Zw.
    • 30. September 2020 um 13:53
    Zitat von treibsand

    ...ich erkenne einen Hang zum Töpfern - Kannste einen Job mit Ton, kannste auch den mit dem anderen Ton.

    Ja, meine früher verwendete Bezeichnung "Tontechniker" wurde tatsächlich öfter mal mit einem Keramiker verwechselt. Muss an meiner allgemein künstlerischen Ausstrahlung wirken.

    Wobei: Es gibt ja auch Künstler, die denken, Tonerde sei ein musikalischer Planet...

    Aber jetzt HUSCH! mal back to topic... :)

    VG Tobias Zw.

pro-silentium.de

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™