Die Reduktion der Spannung führt zu einer (statistisch!) deutlich längeren Lebensdauer. Ebenso finde ich, daß das Vorheizen der DWEs deutlich hilft - auch, was die Ansprechgeschwindigkeit betrifft.
MfG Tobias Zw.
Die Reduktion der Spannung führt zu einer (statistisch!) deutlich längeren Lebensdauer. Ebenso finde ich, daß das Vorheizen der DWEs deutlich hilft - auch, was die Ansprechgeschwindigkeit betrifft.
MfG Tobias Zw.
Na dann, mein lieber BillBo...
Wie meiner Signatur zu entnehmen, bin ich Meister. Angehender Doppelmeister, um genau zu sein. Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr auf der Straße, bin mit Bands gefahren und hab den Job wirklich von der Pike auf gelernt; habe Bands gemischt, Discos hunderterweise gemacht, Industriejobs durchgeführt, geleuchtet, geriggt,...
Um so mehr geht es mir auf den Sack, wenn manche glauben, wir in unserem Gewerbe wären etwas besseres, z. B. besser motiviert, ausgebildet, verantwortungsbewußter, kenntnissreicher... Bullensch***e!
Der einzige Unterschied zu anderen Jobs ist, daß in unserem Gewerbe mehr Leute arbeiten, die sich selber für das Größte seit der Erfindung des Eukalyptusbonbons am Stiel halten. Daher der alte Witz: "Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Tonmann? Gott glaubt nicht, er wäre ein Tonmann...".
Von daher sehe ich keinen Grund, warum in unserem Job andere Regeln herrschen sollten, als in anderen; Regeln, die dazu dienen, nicht nur den Arbeitnehmer vor ausbeuterischen Anwandlungen des Arbeitgebers zu schützen, sondern auch die Gesundheit des Arbeitnehmers durch selbstverschuldete Unfälle.
Wer mich kennt, weiß, daß ich der Letzte bin, der nach zehn Stunden pünktlich den Hammer fallen läßt. Aber irgendwann muß Schluß sein mit der Gefährdung der eigenen und fremder Gesundheit, nur um eines verstaubten, glorifizierten Rock'n'Roller-Ethos wegen.
Ich muß jedenfalls nicht mehr jede Veranstaltung um jeden Preis durchführen. Wenn der Veranstalter seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, bin ich nicht der, der den Karren aus dem Dreck ziehen muß. Und wenn das heißt, daß es weniger Zeltdiscos gibt... so be it. Das bereinigt den Markt.
Und ich habe Spaß an meinem Job, wenn's funktioniert! Nicht, wenn ich auf allen Vieren nach Hause komme und erst mal zwei Tage auf dem Sofa liegenbleiben muß.
MfG Tobias Zw.
- dem nach einer 24-Stunden-Schicht vor langen Jahren der Rigger mal einen 3-Tonnen-Schäkel aus dem Dach des Swissotel Neuss vor die Füße fallen ließ -
Vielleicht kann einer der Kollegen von der LuxAV Kassel (http://www.luxav.de) mal was zum Thema schreiben. Bei denen ist seit kurzem ein wirklich HDTV-tauglicher Beamer im Einsatz, allerdings mit 25.000 ANSI-Lumen - das dürfte für den gefragten Fall evtl. übertrieben sein... Ich habe bei einer der letzten Veranstaltungen, bei denen ich es allerdings nur am Rande mitbekam, da ich Sendeton in einer Außenstelle gemacht habe, gehört, daß das Gerät in dem Fall via Satellit mit SDI angesteuert wurde.
MfG Tobias Zw.
Raum Heidelberg ist's nicht direkt, aber LuxAV (http://www.luxav.de) in Kassel (mit Niederlassungen bundesweit) hat reichlich von dem Zeug und noch viel mehr, und vielleicht haben sie ja zu dem Zeitpunkt sonst noch etwas in der Gegend zu tun.
MfG Tobias Zw.
Zitat von "TomyN"...eine MovingSchrotflinte basteln...
Selbstschüsse sind seit der vorletzten Waffenrechtsreform in den Achtzigern leider verboten. Ich empfehle daher die Anbindung an ein am Mikrofonstativ angebrachtes Weidezaungerät, das natürlich für den Gebrauch am Künstler auch manuell auslösbar sein sollte.
Ich sehe weiterhin ein Praktikabilitätsproblem: Der Mopsschutz müsste ja für jeden Kanal einzeln "scharfschaltbar" sein, damit er nicht bei absichtlich leeren Kanälen auslöst. Was geschieht beim hektischen Changeover?
Weiterhin @ Jörg: Setzt Deine Schaltungsidee nicht eine ziemlich genau bekannte Belastung der Phantomspeisung voraus?
MfG Tobias Zw.
- legaler Waffenbesitzer, dem noch nie ein Mikro geklaut wurde -
Ich verzögere inzwischen in mittelgroßen Venues STARNmäßig die Front zu einem Punkt irgendwo zwischen Drums und Frontmonitoren; vielleicht isses ja nur psychosomatisch, aber ich glaube im Regelfall eine deutliche Verbesserung des Klanges erkennen zu können.
Soweit, daß ich alle Mikros einzeln verzögere, bin ich noch nicht, obwohl ich als Digitalpultbesitzer da ja eigentlich prädestiniert wäre... Aber dann wird's mit dem Bezugspunkt doch ziemlich knifflig. :wink:
MfG Tobias Zw.
Zitat von "Montesuma"Theoretisch gesehen müsstest Du also für jeden Aux Regler einen OP verwenden, damit dieses nicht passiert.
Es müßte ein ausreichend hoher Widerstand zum Entkoppeln schicken, da die Sammelschienen ja in 0 Ohm-Technik ausgeführt sind.
MfG Tobias Zw.
Dann machst Du halt direkt danach die BGV A3-Prüfung - mußt Du doch 'eh regelmäßig mit den Dosen machen...
MfG Tobias Zw.
Nein, nein, Freelancer und Kofferjobtechniker... übrigens, noch vergessen: 4 Stück Adapter mit drei mal Banane (4mm Büschelstecker) auf XLR male, um aus Richtfunkstreckenempfängern der Bundespost 'rauszukommen...
MfG Tobias Zw.
So, will ich mal mein Adapterset zum Besten geben:
Kabeladapter:
3 x XLRm -> Stereoklinke
3 x XLRf -> Stereoklinke
2 x XLRm -> Monoklinke
2 x XLRf -> Monoklinke
2 x XLR -> XLR Groundlift
2 x XLR -> XLR Phase Reverse
2 x XLRm -> XLRm
2 x XLRf -> XLRf
2 x XLRm -> RCA
2 x XLRm -> RCA
1 x XLRm -> 2 x Monoklinke (2 Signale über ein symm. Kabel)
1 x XLR f -> 2 x Monoklinke
1 x XLRm -> 2 x RCA
1 x XLRf -> 2 x RCA
1 x Set DMX 3pol -> 5pol
1 x DMX (5pol) Phasendreher
1 x DMX (5pol) Groundlift
1 x DMX (5pol) male-male
1 x DMX (5pol) female-female
1 x Miniklinke -> 2 x RCA
1 x Miniklinke -> 2 x Stereoklinke erdfrei
1 x Miniklinke -> 2 x XLRm erdfrei
Adapter am Stück:
'n Sack voll RCA -> Monoklinke
'n paar große Stereoklinke auf kleine Stereoklinke
'n paar kleine Stereoklinke auf große Stereoklinke
'n paar RCA-Verlängerungsstücke
1 x Stereoklinke -> 2 x Stereoklinke
1 x Stereoklinke -> 2 x Monoklinke
2 x Stereoklinke -> 2 x RCA
2 x BNC -> RCA
2 x BNC-Verlängerungsstück
1 x DMX-Teststecker (bicolor-LED)
1 x DMX-Terminator
1 x XLR-Stecker alle Pins kurzgeschlossen für Kabeltests
... und jeder Adapter wurde bis heute schon mindestens einmal gebraucht!
MfG Tobias Zw.
Pfrz, hier isses nicht mal Feiertag... :cry:
MfG Tobias Zw.
Ich wüßte auch nicht, warum ein Trenntrafo vor Überspannung schützen sollte - höchstens in seiner Eigenschaft als Induktivität vor ganz hochfrequenten Netzanteilen, aber das dürfte kaum geplant oder vorhersehbar sein.
MfG Tobias Zw.
@ Manuela: Welches Strobo verwendest Du denn? Alle mir bekannten leistungsstarken Stroboskope haben mehr oder weniger lange Röhren. Diese zu einem (annähernden) Punkt zu fokussieren, dürfte sich als unmöglich erweisen, da die Ausdehnung der Lichtquelle in einer Achse zu groß ist. Im besten Fall könntest Du mit einer konvexen Linse ein Abbild der Röhre auf die Kugel projizieren.
Wie Sven M würde ich bei dieser Aufgabenstellung zu drei oder vier handelsüblichen Multifunktionsscheinwerfern mit schnellem Shutter greifen, auch wenn sie zugegebenermaßen nicht den Effekt eines Strobes im Dauerfeuer erreichen.
MfG Tobias Zw.
Zitat von "mringhoff"was mich wundert ist, daß diverse "Profis" bereits mehrere Tausend Beiträge geschrieben haben, obwohl sie erst seit wenigen Monaten dabei sind. Da muss ja der Laptop mit dem offenen PA-Forum gleich neben dem FOH stehen....
Gar kein Problem... letzten Samstag Livesendung im Bella Center Kopenhagen gemacht, offenes WLAN gefunden und wunderbar in der laufenden Veranstaltung gepostet...
Aber ich weiß, was und wen Du meinst :wink:
MfG Tobias Zw.
Zitat von "Manuela"sound products in Allendorf/E (eigentlich noch Battenfeld) ist auch cool und nicht so weit weg
... und meines Wissens nach nicht mehr als PA-Verleih tätig. Machen nur noch Car-HiFi.
MfG Tobias Zw.
Ist das großartig! Und so aus dem wahren Leben...
ROTFLASTC
Sechs von fünf möglichen Sternen.
MfG Tobias Zw.
Tut's auch ein Meister?
MfG Tobias Zw.
Eine mögliche Lösung ist, den "heißen" Leiter des symmetrischen Signals auf die Spitze des Klinkeneinganges zu legen, den "kalten" auf Sleeve (Masse) anzuschließen und den Schirm am Pultende des Kabels offen zu lassen. Dann darf allerdings die symmetrierende DI-Box auf der Bühne nicht auf Ground Lift stehen, da sonst der Kabelschirm komplett in der Luft hängt.
MfG Tobias Zw.
ZitatParty im Sauerland: http://www.alkbrueder.de
Na dann Prost.
Ich verstehe leider einen Großteil Deiner Fragen nicht.
Meines Wissens nach werden die drei Phasen im Drehstromnetz mit den Farben braun, schwarz und grau gekennzeichnet; N ist blau und PE gelb/grün. Bei Steuergeschichten bin ich nicht so firm, aber in meiner Erinnerung sind die Niedervolt-Steuerleitungen rot.
Und welche VDE-Vorschrift meinst Du?
Bei den von Dir gestellten Fragen möchte ich dringend zu einer Kooperation mit einem fähigen, qualifizierten Elektromeister/Energieanlagenelektroniker o.ä. raten.
MfG Tobias Zw.
Hi Dennis,
gültig ist die 2002er VStättVO - so, wie Du sie auch bei der DTHG 'runterladen kannst. Die Website der DTHG ist auch immer eine ganz gute Infoquelle bei solchen Fragen.
Grüße vom ca. 8 km Luftlinie entfernten
Tobias Zw.