Liebe Kollegen,
wer hat praktische Erfahrungen mit dem VS P6 575 HMI EB von JB Lighting sammeln können? Wie macht sich die Lampe denn so?
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Liebe Kollegen,
wer hat praktische Erfahrungen mit dem VS P6 575 HMI EB von JB Lighting sammeln können? Wie macht sich die Lampe denn so?
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Ich hatte neulich ein Konzept zu einem ähnlichen Problem zu entwickeln. Eine kurze Anmerkung: Lampen, die in einem Raum mit Pool verwendet werden, müssen nicht nur spritzwasser-, sondern strahlwassergeschützt sein. Desweiteren gibt es da noch div. Vorgaben bzgl. der Entfernung der Lampen vom Wasser (die, oh Wunder!, aus den Installationsvorschriften für Badezimmer kommen). Natürlich muß hier um so mehr auf korrekte Erdungsverhältnisse und die einwandfreie Funktion der FIs geachtet werden. Alternativ könnte man jede Lampe noch über einen eigenen Trenntrafo versorgen... (Das war nicht meine Idee!) Also alles ganz schön knifflig, weil leider auch ziemlich gefährlich.
MfG Tobias Zw.
Echt passiert:
Neulich im Restaurant. Lichtmann fragt die Bedienung: "Was ist denn der Unterschied zwischen Ihrem Mett und dem Tartar?"
Die überlegt kurz und antwortet dann: "Ein Euro fünfzig..."
MfG Tobias Zw.
Zitat von "Sashx1"...was trotzdem nicht ganz in meinen kopf will ist die tatsache das die herren ausbilder lieber typen mit abi nehmen die aber bis dato null ahnung haben und im besten falle mal nen scanner aus 3m entferung gesehen haben anstatt einen der direkt einsatzfähig is und muco von insertcore unterscheiden kann :?
ich persönlich würde ganz klar den letzteren davon nehmen weil der schon fit genug is um beim einleuchten mal am pult zu sitzen oder so!
versteh ich echt nich warum hier dummheit belohnt wird....ich hab doch die letzten 8 jahre nicht umsonst kataloge gewälzt und foren gefrühstückt nur um mit dem wissen jetzt nix ausser mobildisco machen zu können
mfg Sash
Wenn hier mal der "Herr Ausbilder" antworten darf:
a) Wenn Du das den anderen "Herren Ausbildern" so unverblümt sagst, wundert mich nicht, daß Dich bis jetzt keiner genommen hat.
b) Der Auszubildende ist Auszubildender, weil ihm etwas beigebracht werden soll. Dafür muß er kein Pult bedienen können - das lernt er in der Ausbildung. Ich erwarte aber erhöhtes Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Zusammenhängen, eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung und gleichzeitig ein ausgeprägtes künstlerisch-ästhetisches Wahrnehmungs- und Beurteilungsvermögen. Ein Auszubildender ist keine Arbeitskraft, die vom ersten Tag an eingesetzt werden kann, sondern eine Investition in die Zukunft - er muß also nicht "fertig ausgebildet" am ersten Tag ankommen, sondern nur die Voraussetzungen für das Verständnis mitbringen.
c) Diese Ausgangsposition als "dumm" zu bezeichnen, ist dumm. Und genau das wird wohl keiner belohnen wollen.
d) Ich empfehle Lektionen in Demut.
MfG Tobias Zw.
Zivis, ja sogar komplett Ungediente
kein Problem...
Nachtrag: Ein Praktikum in der Firma, bei der man sich bewirbt, ist unglaublich hilfreich!
MfG Tobias Zw.
"Tungsten" ist wirklich der englische Begriff für Wolfram.
Tatsächlich sind die Glühwendel in Glühleuchten aus Wolfram.
Halogenide sind keine Edelgase - dann würden sie nämlich genau Nichts bewirken. Halogenide in der Gasfüllung sind Spuren von Jod, Brom oder ähnlichen Elementen in dieser Gruppe, die den Halogen-Wolfram-Zyklus zum Laufen bringen. (An dieser Stelle nochmal ein herzliches "Hallo" an den Prüfer in Darmstadt, bei dem ich diesen kompletten Zyklus zum Abschluß der Beleuchtungsmeisterprüfung an die Tafel malen durfte. Danke!!!)
Im englischen Sprachraum wird "Tungsten" gerne als Slangbegriff für die Qualität des Lichtes, vor allem die Farbtemperatur, genutzt - im Gegensatz zu "discharge lamps". Im Deutschen entspricht "Tungsten" also dem Begriff "Kunstlicht" oder "Glühlicht".
Wo allerdings der Unterschied zwischen diesen beiden Leuchtmitteln liegen soll?...
MfG Tobias Zw.
Da möchte ich als Ausbildender mal meine ganz persönliche Meinung zum Besten geben - voll im Bewußtsein des Umstandes, daß diese wieder bei vielen anecken wird, aber das sind die Kriterien, nach denen ich einen Bewerber bewerten würde.
- Auftreten: gepflegt, aber nicht zu stylish. Selbstsicher, aber nicht absolut von sich selbst überzeugt. Lieber ein bißchen zu still, als ein unnötiges Wort zuviel gesagt. Punks haben ebensowenig eine Chance wie gegelte Kleiderpüppchen und Typen, die sich wie Ochsenfrösche aufblasen und mir erzählen, was sie schon alles gemacht haben. Schön sind Bildung, Humor, Schlagfertigkeit und die Fähigkeit, all' das vor dem Gegenüber zu verbergen. Schließlich wird der Bewerber auch irgendwann mal mit einem Kunden kommunizieren müssen.
- Schulbildung: bevorzugt Abi. Gute Noten in den einschlägigen Fächern sind auf jeden Fall förderlich, eine gute Schulbildung sowieso. Bei einer fünf in Physik erwarte ich von dem Bewerber eine einleuchtende Erklärung, wie's dazu kommen konnte, und wie er das in der Berufsschule wieder wettmachen will. Oh, und die Begründung: "Da hatte ich einfach keinen Bock mehr drauf" ist nicht sehr intelligent.
- Führerschein: Mindestens PKW, jedes Mehr ist natürlich förderlich. Aber ganz sicher keine alleiniger Anstellungsgrund: Ich suche einen Azubi und keinen Trucker.
- Alter: sowieso mal mindestens 18, am liebsten mit abgeleisteten Wehrdienst. Falls Wehrdienst abgeleistet, interessiert mich auf jeden Fall, in welcher Einheit - da kann man auch viel über die Menschen lernen (es gibt feine Unterschiede im Denken und in der Belastbarkeit zwischen Panzergrenadieren, Feldjägern und - sagen wir mal - Gebirgsjägern oder Fernspähern).
- vorherige Ausbildungen: Aber Ja! Gerne in einschlägigen handwerklich-technischen Berufen, aber jede absolvierte Ausbildung bringt Lebenserfahrung, und die hilft in dem Gewerbe unbedingt.
- bisherige Erfahrungen in der Veranstaltungstechnik: zählen für mich kaum. Natürlich ist's schön, wenn der Bewerber schon mal in's Gewerbe reingeschnuppert hat, aber es ist leichter, einem unbeeinflußten Menschen etwas beizubringen, als vorher irgendwelche Discoteam-Marotten austreiben zu müssen. Von daher beeindrucken mich bisherige Kleinunternehmungen kaum. Ausnahme: Tätigkeit für mir bekannte und qualifizierte Kollegen oder Firmen, bei denen ich weiß, daß der Bewerber nicht nur Mist erzählt und Shit zu rauchen bekam.
- und ganz wichtig: Die Form der Bewerbung. Auch wenn jetzt hier wieder das große Gemaunze der Einfingertipper losgeht: Ja, Rechtschreibfehler in der Bewerbung bringen Punktabzug, Lücken im Lebenslauf ebenso. Und wer - wie neulich hier im Forum gelesen - einen Ausbildungsplatz sucht und dabei das Wort "Veranstaltung" falsch schreibt, beweist mir eine Einstellung zur Arbeit, die ich nicht haben will. Reißt Euch am Riemen.
Und, alle desillusioniert?
Na, dann mal ran an die Ausbildungsplatzsuche. Und viel Glück!
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
@ Schorsch:
Für diese Worte muß ich Dir Dank sagen und natürlich auch mit Dir anstoßen... (M. Basler)
@ mediennutte:
Ich hatte eigentlich noch nie Probleme mit mangelnder Akzeptanz oder fehlendem Verständnis in meinem Umfeld, und ich wohne auf dem ganz, ganz flachen Land. (ok, ziemlich hügelig, aber Land.) Wenn ich der Meinung wäre, der Job wäre etwas anderes oder weniger wert als jeder andere Job, dann wäre ich im flaschen Beruf.
Ich empfehle Lektionen in Demut.
MfG TZw
:shock:
Und wer verschiebt bitte das nach party-pa?
MfG Tobias Zw.
- der das beruflich macht und auf den ersten Automechaniker- oder Metzgereifachverkäuferwettbewerb wartet -
Ich war vor kurzem mit Colosseum im T1 im Theaterhaus. Der Kollege, der die Front gemacht hat (ich war monitormäßig unterwegs) sprach von einigen Resonanzproblemen im Tiefmittenbereich, was ich auch auf der Bühne mitbekam. Allerdings beschallten wir mit eigener PA.
Sehr knuffig ist's da, wenn man 48-Kanal-Pult und zwei 20HE-Racks plus ein paar kleinere Sachen an den Frontplatz bringen muß... Sehr schön, wie die Kollegen vom Haus das mit dem Kran gelöst haben.
MfG Tobias Zw.
Schließt man eigentlich die legendären Marzi-PAn mit Schokosteckern an?
Helft mir, ich habe das Wortspiel nicht krokant!
MfG Tobias Zw.
Zitat von "MirkoT"Sprachverständlichkeit ist ja auch immer das wichtigste bei Discos...
Du wirst lachen, aber: Ja! Es gibt solche Discoveranstaltungen.
I don't need: Künstler, die auf einer Open-Air-Bühne stehen und sich beschweren, daß die PA nix taugt, weil man sie auf der Bühne nicht hört... Dumpfbacken. Fünfzehn Meter vor der Bühne hatten wir lässige 115dB.
MfG Tobias Zw.
Hi Giftatombombe,
ich glaube, das Thema gehört eher in das Party-PA-Forum, und Hauptsätze sollten nicht mit einem "weil" beginnen. Auch wenn sie angehängt werden.
(Aaaahg, Englischunterricht-Flashback: "Never start a sentence with 'because'." - "Why?" - "Because it's bad.")
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Zitat von "mediennutte"Christina Ag. genie in a bottle: nerviges "klingeln" "pfeifen" in den höhen, was scheinbar sogar absicht ist
Das ist eine hochgepitchte Triangel. Und Absicht. Schätze ich mal. Außer der Studioschimpanse hat in der Kaffeepause wieder mal unbeobachtet am Protools rumgespielt.
Ich weiß gar nicht, was Ihr alle habt - das ist doch alles noch im Bereich des künstlerisch Gewollten. Solange keine digitalen Übersteuerungen drin sind, akzeptiere ich das alles als gewollt (ob's mir gefällt, ist ein anderes Problem). Wer bin ich, um darüber zu urteilen, ob das, was der Herr Produzent oder Künstler da macht ok ist oder nicht? Ich kann nur unterteilen in "gefällt" und "gefällt nicht". Und so manches, was heute für uns klanglich Standard ist, wurde noch vor wenigen Jahren als unhörbar und unkünstlerisch verdammt.
Erlaubt ist, was gefällt, und de gustibus non disputandem.
MfG Tobias Zw.
Ich sag mal... :wink:
...ja. Bloß wegen der Kapseln sollte man dann noch mal mit dem Kollegen von Desch konferieren, was man wohl am besten nimmt, wenn so viele Lärmmacher mit auf der Bühne sind.
MfG Tobias Zw.
Der Kurs wird - entsprechende Mindestteilnehmerzahl vorausgesetzt - am 19. und 20. November stattfinden. Anmeldeformulare zum Download gibt's unter http://www.beleuchterkurs.de.
MfG Tobias Zw.
Jup, wir benutzen es auch regelmäßig und haben nur gute Erfahrungen damit gemacht (mal vom Gewicht eines Packcases abgesehen...). Es kann auch dann absolut überzeugen, wenn auf Grund von Kommunikationsdefiziten auf einmal deutlich mehr Musiker auftauchen als geplant und die Mikropositionen dann "Gestreckt" bzw. "verdünnt" werden. ![]()
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Letztes Wochenende: Mache eine kleine Veranstaltung, die von einem 100kVA-Generator gespeist wird. Brauche den Strom um 15:00 Uhr, der Mann mit dem Generator erscheint um 17:00 Uhr... Kaum hat er den Generator abgeladen, erklärt er mir, daß er das Gerät zwar ausliefern, aber nicht anschließen darf, weil er kein E-Meister ist. Erkläre ich ihm, daß ich's zwar anschließen dürfte, aber nicht machen werde, weil ich mein 0100-Prüfgerät nicht dabei habe und erkläre das Ganze damit zum PAL. Was wird gemacht? Man holt den dicken, alten E-Meister aus dem Nachbarort, der sich das Aggregat anguckt, am Kopf kratzt, zweimal drumrumläuft, Stecker aufsteckt, startet und sagt: "Geht doch." Sch... auf Schleifenimpedanz und Erdungswiderstand! Nicht mal 'nen Duspol hat der Sack in die Dosen gehalten! Was lernen wir daraus?
Der Elektriker ist der Offizier des Handwerks.
MfG Tobias Zw.
Wenn Du bei langen Kannen einen Brennpunkt auf Höhe des Farbfilters hast, ist höchstwahrscheinlich die Raylight-Fassung falsch im Reflektor montiert. Evtl. mußt Du für die von Dir verwendeten Brenner die Abstandshülsen mit einbauen, damit der Mittelpunkt des Leuchtmittels genau im Brennpunkt des Reflektors liegt.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Was spräche denn gegen dichroitische Filter? Das ist flexibler und einfacher (und auf lange Sicht wahrscheinlich günstiger).
MfG Tobias Zw.