Ich weiß nicht. Wenn man sich die Leute ansieht, die heutzutage die Briefkästen der guten alten Deutschen Bundespost abends leeren, wundert man sich nicht, warum Tante Lisbeth den Kleinen keinen Zehner mehr in die Karte tut wie früher. Ich halte die Entstaatlichung von Post, Fernmeldewesen und Bahn für einen sehr großen Fehler, nach wie vor. Und was hilft es einer noch so großen Bude, egal ob Hermes, DHL, DPD, UPS, GPS und wie sie alle heißen, mit zigtausenden Mitarbeitern und Paketzentren und Fahrzeugen, wenn der Kundenkontakt auf der "letzten Meile" von Leuten erledigt wird, die aus dem Mund riechen, marode Privatkarren für ein börsennotiertes Unternehmen fahren und sich nur eingeschränkt artikulieren können, weil sie nicht mehr alle Zähne im Oberkiefer haben, aber mitunter Waren im Wert von mehreren tausend Euro übergeben? Das trägt nicht zur Vertrauensbildung bei, zumindest meinerseits nicht. Vielleicht sind andere da toleranter, aber wenn sich Unternehmen nach außen hin zum Endkunden so vertreten lassen, finde ich das nicht seriös. Ganz ehrlich: mein Pizzabote aus der Kapuzinerstraße ist da anständiger, seriöser und gepflegter im Auftreten, wenn er mir die Ware überreicht. Und die kostet immer bloß vierzehnfuffzich.
Beiträge von Audiowerk
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Ich muss gestehen, dass ich nur spärlich verglichen habe. Und ich habe den Einstieg in miCal parallel zum Einstieg in die Smartphonewelt an sich gemacht. Ich komme aber mit der App hervorragend klar. Sie ist einfach, selbsterklärend, bietet nützliche Funktionen und ist überschaubar. Ich wüsste nichts, was mir da konkret fehlen würde. Worauf würdest du denn speziellen Wert legen bei einer Kalender-App?
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Bei drei Condensern? Ganz einfach: links - Mitte - rechts

Im Ernst, alles andere außer dem Naheliegenden ist Blödsinn und bringt nichts, erst recht nicht, die Dinger in der Tiefe variierend in die Szene zu setzen. Damit fängst du dir nämlich horrende Laufzeitfehler ein, die den Sound tonnig, hohl und blechern machen (zurückzuführen auf Kammfiltererscheinungen). Die drei Teile kommen auf eine Linie, gleiche Höhe, dann wird so gut es geht gefiltert, und mehr ist nicht zu machen. Alles andere endet in Frustration oder derben Peinlichkeiten vor Publikum.
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Am Terzband-EQ kannst du den Trittschall bis 80 Hz wegfiltern bei solchen Jobs... und dann die nächsten drei, höchstens vier Pfeifer. Dann ist Ende - macht man weiter, fängt es auf zwei Frequenzen gleichzeitig zu heulen an oder das Radio klingt schon wie eine alte Badewanne. Die Physik hat nunmal Grenzen.
PS: die "Einzelbearbeitung" deiner Darsteller, an die du da denkst, nützt dir gar nichts. Der Gewinn durch Einsatz von Funkstrecken liegt darin, dass man wesentlich mehr Nutzsignalpegel hat, weil jeder, der was sagt, ein Mikrofon direkt vor der Freßluke hat und nicht drei Meter vom nächsten entfernt steht. Der Preis allerdings ist dafür nicht zu verachten, und wie ich schon schrieb: das muss man erstmal geregelt kriegen, den (technischen) Aufwand.
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Funkstrecken in der Menge zuzumieten für solcherlei Produktionen ist vollkommen weltfremd. Mal abgesehen davon, dass man zehn Strecken auch erst mal zum Spielen bekommen muss (Frequenzwald), bezahlt einem das kein Mensch. Dazu der immense Aufwand mit Darsteller verkabeln, Batteriemanagement usw. Mit drei C1000 hat man doch schon drei recht empfindliche Kleinmembrancondenser am Start, wenngleich dieses Mikrofon auch nicht richtig fein klingt, so kann man doch damit arbeiten.
Es ließen sich seitenweise Ratschläge auflisten, was nun alles getan werden könnte, um der Sache Herr zu werden. Das Thema kommt in den Foren auch immer wieder mal auf und nicht zuletzt haben wir alle in unseren Anfängen mal mit sowas zu kämpfen gehabt. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass der ganze faule Zauber einen überhaupt nicht weiterbringt. Man kann konventionell mit EQs filtern, entweder steckt man irgendwas Externes in die Inserts, oder man macht es mit der Vierband-Semiparametrik des Pultes, und man kann zusehen, dass man die Mikrofon- / Lautsprecheraufstellung soweit optimiert, wie es die Situation zulässt. Dann ist mit den ernstzunehmenden Maßnahmen, die was bringen, auch schon Schluss. Alles andere bringt - wenn überhaupt messbar - nur homöopathische Verbesserung, in der Regel jedoch wird durch Einsatz von noch mehr Zeug die Sache schnell zur totalen Katastrophe. Schlussendlich landet man an dem Punkt, den man auch dem Veranstalter bzw. der Abendspielleitung zu kommunizieren hat: es geht so laut, wie es geht und die Physik es zulässt, und danach ist Ende (bzw. Pfeifkonzert). Wer mehr Lautstärke will, muss entweder mehr Nutzsignalpegel bringen (d. h., die Darsteller sprechen lauter) oder unverhältnismäßig mehr Kohle investieren.
Man muss sich als Tontechniker hüten, diese Grenzen (v. a. während der Veranstaltung) überschreiten zu wollen. Fixe Ideen, Drehen hier und Rumspielen dort bei vollem Saal bringen meist nur grausige Resultate, die man so gar nicht haben wollte. Wenn der Laden stabil (aber leise) läuft, lehnt man sich zurück und lässt die Finger vom Pult. Und genießt die Show.
Es gibt aber eben auch so Erfahrungen, die muss man selber machen. Stichwort: Kind, fass die Brennnessel nicht an - du tust dir weh! :roll:
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Sowas... da reicht einer den kleinen Finger, und ihr wollt wieder gleich die ganze Hand. Ansprüche haben die jungen Leute heutzutage... unerhört

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Zitat von "julian knödler"
Ich weiß jetzt wo die ganzen Hobbystromer ihr Handwerk lernen [...]
Der Mann macht das echt gut ... vor allem der Anfang dieses Videos ist klasse gemacht.
Und zum Schluss seines Clips sagt er ja das Wichtigste auch noch einmal ganz deutlich. Ich find' dat auch nett gemacht
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Zitat von "leopold hollerith"
Für Packete und Sachen die man tragen kann, haben sich nach meiner Erfahrung nur DHL, Hermes und UPS bewährt
Hermes? Bei uns in der Straße kommt immer so eine alte, wurschtige Hausfrau mit ihrem durchgerosteten VW Passat und einem selbstausgedruckten Hermesschild im Kofferraumfenster vorbei und bringt die Sendungen. Das Auto kommt aus den frühen Neunzigern, die Polster sind durch und der Aschenbecher wurde zuletzt zur Wiederwahl Obamas ausgeleert. Das spricht rein von der Außenwirkung her m. E. nicht unbedingt für einen vertrauensvollen Logistikdienstleister des 21. Jahrhunderts. Gut ist allenfalls, dass die am nächsten Tag ungefragt wiederkommen und man ihnen eine einmalige Abstellerlaubnis für die Terrasse erteilen kann. Das ist äußerst praktisch.UPS finde ich gut, bei denen ist das nächste Paketzentrum allerdings 30 Kilometer Landstraße entfernt. Das kann viel Fahrerei nach Feierabend bedeuten, wenn man die Sendung abholen will / muss.
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Zitat von "wora"
kennt jemand eine gute (deutsche) kalender-app?
miCal. Seitdem habe ich keine Papierkalender mehr. Verbindet sich mit dem Apple-Kalender, ist aber eine eigenständige App. Kostet auch fast nichts. -
LT ist der Name hinter den Thomann-Cases, das stimmt. Wer mal einen Blick in die Fertigung werfen will, kann das hier tun.
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Dafür gibt's auch so konische Weichgummihülsen von Neutrik. SDCR heißen sie, ist eine absolut sichere Sache.
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Was hast du denen erzählt? Dass du dich mit dem LKW in eine Schlucht stürzt, und das gleich unversichert?

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Zitat von "djobi"
Ich finde ja diese ganze Schönrechnerei hier immer nett und vorbildlich, aber sie spiegeln halt nicht meine Realität wieder
Oh, nicht nur deine, da bin ich mir sicher. In solchen Diskussionen wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Höflich formuliert könnte man auch von Wunschdenken sprechen... ist wie in der Betriebskantine: die, die am lautesten schimpfen über den Fraß und sich in höchsten Tönen echauffieren, sind jene, die zuhause den Kitt von den Fenstern fressen. Solche Dinge lehrt einen doch das Leben
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Hübsches Licht. Aber kann es sein, dass da mal dringend ein Rasieren fällig wäre? :grin:
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Handgewebter Kabelmantel?
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Zitat von "rockline"
Es geht dabei auch nicht um "hört man das", sondern einfach um den Spaß an der Sache (Kabel) als solches.
Jetzt erklär mir bitte noch, welchen konkreten Spaß man an einem Stück Leitung hat? Wenn unsereins an einem geilen Effektgerät oder einem coolen Pult tagelang rumdreht und auf dem Job damit alle Erdenkliche ausprobiert, kann ich die Begeisterung nachvollziehen, das kenne ich von mir selber ja auch. Aber so ein halber Meter Draht, den schließt man durch Einstecken an beiden Enden an, und dann ist Schluss mit Spaß. Der hat ja noch nicht ein einziges Knöpfchen zum Drehen, geschweige denn ein Display. Was also bewegt Leute, für sowas vierstellige Beträge auszugeben? Da geht es doch, wenn ich jetzt mal mutmaße, weniger um die Frage des Spaßfaktors als vielmehr darum, sich im guten Gefühl wähnen zu können, dass man sich das leisten kann. Im Grunde also Protzertum und Freude am Geldausgeben. Wo ist der Spaßfaktor an einem Cinchkabel?? -
Diese Menschen sind raffinierte Betrüger, die mit Dummheit und Unmündigkeit anderer Menschen sehr viel Geld verdienen. Homöopathen zum Beispiel tun das auch, die werden dabei auch noch von den Sozialsystemen / Krankenkassen des deutschen Volkes beim großangelegten, gewerblichen Betrug querfinanziert. Und wie unsere Zeit zeigt, tun diese Menschen das sehr erfolgreich. Das sind Millionenmärkte!
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Ich mag's auch über die mittlere Maustaste. Seitdem es die Mäuse mit Scrollrad gibt, unter dem auch ein Button sitzt, nutze ich diese Technik. Früher musste man das bei den ersten Logitechmäusen dieser Bauart noch in so einer komischen Steuersoftware definieren, heutzutage ist das bei Mozilla & Co Standardeinstellung. Und gerade bei Foren- oder Newstickerlesen ist das genial, weil man sich flugs durch alle interessanten Meldungen geklickt hat, die komfortabel im Hintergrund laden und man schon die erste Meldung / den ersten Thread durchforstet. Insofern brauch' ich das Blank-Tag nicht, ich hab's zur spontanen Nutzung unter meinem Mittelfinger

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Radio- und Jinglesprecher haben aber in der Regel auch festgemachte Großmembraner vor sich - die halten nix in der Hand. Der Sound ist über alle Zweifel erhaben, der hat nicht nur Eier untenrum, sondern ist in einer Weise crisp und natürlich, wie man es on stage gar nicht hinbekäme. Und sowas per EQ "reinzudrehen", hielte ich für einen gefährlichen Tip. Da hat man schnell nur mumpfigen Rummel und tonnigen Spund gekurbelt, und am Ende dröhnt und hupt es bloß noch. Eine alte Technikerweisheit besagt, dass man nichts technisch herbeizaubern kann, was im Originalsignal so gar nicht vorhanden war. Die Versuche enden meist in einer Katastrophe oder in einer Orgie an aggressivster Verfälschung des Originalsignals, was nicht unsere Aufgabe als FOHler ist. Sowas sind typische Anfängerfehler.
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Nee, nicht nörgeln, keine Sorge, da haste mich falsch verstanden

Es kommt halt häufig bei solchen Anfragen vor, dass Leute vorgeblich Jahr und Tag was suchen, man es dann an der erstbesten Stelle für ein paar Mark vorfindet, dann darf es aber am besten gar nichts kosten und es heißt am Ende, nee, das ist mir viel zu teuer. Dann kann der Bedarf wohl doch nicht so vordringlich gewesen sein :roll:
Soweit ich weiß, kann man bei Amazon mit Kreditkarte, Bankeinzug, Paypal, Vorkasse und noch mehr komischen Systemen bezahlen. Da ist doch für jeden etwas dabei - ich wüsste nicht, was da Besorgnis erregen sollte. Seit der Gründung dieser Bude fährt Amazon Jahr für Jahr beste Kritiken ein, was Datenschutz, Sicherheit beim Bezahlen, Kundendienst usw. angeht (nein, Arbeitsbedingungen dort sind ein anderes Thema). Nichts gegen gesundes Misstrauen, und es soll ja auch jeder selbst entscheiden, ob er am Netcommerce teilnimmt oder nicht - aber ich fürchte, wer sich dem heute verschließt, der verzichtet auf nahezu unerschöpfliche Quellen, die zu Prä-Internetzeiten undenkbar gewesen wären. Bücher etwa konnte man früher monate- oder jahrelang in Antiquariaten suchen gehen, wenn es die nicht mehr gab. Heutzutage genügen ein paar Minuten der Suche, und man kriegt sie von irgendwo auf der Welt ins Haus. Ich finde das gut.

Also: nix für Ungut und viel Erfolg weiterhin bei der Suche auf konventionellen Wegen :wink: