Dazu hatten wir schon Threads. Bemüh' doch mal die Suchfunktion. :smile:
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Philipp
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: starstage am 2002-12-01 17:09 ]</font>
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Philipp
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Der CEE-blau ist dreipolig: P+N+E. Einfacher einphasiger Wechselstrom geht da durch. Mit dem Stecker kannst Du natürlich nicht direkt an einen Drehstromanschluss - allein schon, weil die Stecker inkompatibel sind (aus gutem Grund). Entweder baust Du Dir jetzt einen Adapter mit CEE-Stecker rot einerseits und CEE-Buchse blau andererseits (wovon ich energisch abraten würde), oder Du besorgst Dir ein Stück fünfadrige Leitung (Querschnitt!) und einen CEE-Stecker rot und verdrahtest den Pilz neu. Da wäre es evtl. günstig, wenn das ein Fachmann macht. Versteh das nicht falsch, aber ich bilde mir ein, dass Dir das dringend erforderliche Fachwissen im Umgang mit Drehstrom fehlt. Bei solchen Geschichten hört der Spaß auf, wenn man da nicht firm ist und Bescheid weiß, kann das sehr schnell drastische Folgen haben.
Was mir stichwortartig einfällt:
- VHF offiziell genehmigungspflichtig, Genehmigungen sind örtlich beschränkt; kaum ein Schwein schert sich drum und es wird schwarz gefunkt, was praktisch ebenfalls kein Schwein interessiert
- UHF in den bei diesen Funkgeschichten benutzten Frequenzbereichen genehmigungs- und zulassungsfrei
- UHF suggeriert durch kurzwelligere Übertragung bessere Ü-Qualität, die jedoch primär mit der Frage nach Non-Diversity, Diversity und True-Diversity steigt und fällt. Dies betrifft nur das eigentliche Funksignal; die Tonqualität ist von VHF- oder UHF-Übertragung unabhängig (wird aber natürlich durch die Wertigkeit und das eventuelle Vorhandensein beispielsweise von Kompanderstufen im Empfänger beeinflusst)
- Heutige UHF-Non-Diversity-Systeme arbeiten schon recht zuverlässig; mein Primärkriterium wäre aber trotzdem Diversity-basierter Empfänger
- Dropouts ist imho ein etwas häßliches Wort, weil's so erschreckend klingt; ich benutze seit vielen Jahren VHF-Diversity-Systeme verschiedener Hersteller, und die Erfahrung zeigt, dass (von Ausnahmen bei leerer Batterie etc. mal abgesehen) die sog. "Dropouts" statistisch zwar durchaus vorhanden sind, jedoch praktisch unhörbar bleiben, weil sie zu kurz sind (es ist ja nicht so, dass bei einem Funkgeiger plötzlich drei Töne im Solo fehlen, weil der sich einen Schritt nach rechts bewegt hat)
- Probleme in bautechnisch problematischen Umgebungen spielen bei beiden Systemen durchaus eine Rolle, sind aber bei UHF-Übertragung nicht ganz so kritisch; in Stahlbetonhallen können sich bei Benutzung von Non-Diversity-Anlagen die Frequenzen im ungünstigsten Fall am Empfänger durch unterschiedliche Reflexion gegenseitig auslöschen
- Non-Diversity: eine Antenne (oder eine Doppelantenne (billige AT-Systeme iirc), ein Empfangsteil
Diversity: zwei Antennen, ein Empfangsteil, das das stärkere Signal jeweils verarbeitet
True-Diversity: zwei Antennen, zwei getrennte Empfangsteile
- Erfahrungen und Einschätzungen sind auch hier (wie bei Tonsystemen, Kompressoren, Stufen und all' dem Zeux eigentlich) subjektiv. Ich hab' lieber ein Diversity-VHF-System als ein gleichteures UHF-System mit bloß einer Antenne. Die eigene Erfahrung beweist mir, dass man mit VHF-Material auch gescheit arbeiten kann (obwohl der Trend jetzt langfristig natürlich ausschließlich zur UHF-Übertragung gehen wird).
Oh Mann, das ist *echt* weird. Lebensgefährlich :sad:
Hey, die haben keine Stradi-Geigen, da geh' ich mal von aus. Die werden halt solide Instrumente besitzen, vllt. sechs- bis zehntausend Mark an Wert oder so.
Mh, der erste Gig mit der Strings-Kapelle ist am Wochenende. Stefan oder ich werden dann berichten, wie's war und was es gab. :smile:
Gib mal "zeck daisy" in der Thomannsuche ein. Der spuckt Dir die TDS-10 und die TDS-20 unter den ersten zehn Hits aus. Die Keywords für diese beiden Anlagen enthalten auch in der Tat beide Begriffe. Ich geh mal schwer davon aus, dass Thomann da nachbaut. Wenn Du jetzt nachkaufst, musst Du halt bloß auf die Frequenz schauen.
Ein qualifizierter Beitrag, Mr. Anonymus. In jeder Hinsicht :roll:.
Ihr könnt es mit Eurem kranken Stolz und Eurer eingebildeten Eitelkeit aber auch nicht zugeben, dass Behringer was Brauchbares auf dem Markt hat, hm? Dem Teil Tauglichkeit zusprechen zu müssen, das ist ein bohrender, eiternder Stachel in Eurer Seele. Gebt's zu. ![]()
:wink:
Wie ich oben schon andeutete - imho sind weder der UG noch der 2031 ridertauglich. Beim UG gibts aber mehr fürs Geld. Und hier geht's um den privaten Sektor.
Hm. Wenn überhaupt, dann iirc Schwellenwert ("Threshold"). :smile:
Ja, man hat was auf dem Papier. Aber auch nur da. Und dass man da irgendwann drauf zurückgreifen kann, möchte ich bezweifeln. Ich glaube nicht, dass Leute mit Titel "VT" auf einmal zwanghaft vom Stagehand-Job zum eigenverantwortlichen Toni aufsteigen.
Ich halte den Titel-Hype in dem Bereich für *wirklich* lästig, sowohl was den Veranstaltungstechniker (früher schlicht "Geselle") als auch den "Meister für VT" angeht. Auch der Titel zeugt noch lange nicht vom flinken Finger für den guten Ton. Darüberhinaus lebt die Branche imho gerade davon, dass es hier keine ausgebildeten Facharbeiter gibt - die wären nämlich für's Business einfach zu teuer.
Wenn wir von den dickeren Buden wie N&M, B&H oder Pool mal absehen, handelt es sich in der Branche doch meist um lokale Firmen, die auch lokal am aktivsten sind (ok, mal ein paar externe gigs sind mit drin). Unbestritten kann man auch da gutes Geld verdienen, das sehe ich selbst und weiß es auch aus eigener Erfahrung.
Trotzdem dürfte es doch in den allerwenigsten Betrieben der Fall sein, dass ein Meister für VT den Laden führt bzw. mehrere Veranstaltungstechniker als solche (!) dort arbeiten - weil es einfach zu teuer ist. Solange wir nicht die anvisierten Änderungen vor die Nasen kriegen (wovor mir jetzt schon graust), dass nur noch Läden am Start sind, wo auch wer als Meister drinsitzt, wird die Szene imho weiterhin von den hineingewachsenen Kräften dominiert werden - Leute, die R/FT-Geselle gelernt oder als Siebzehnjährige auf 12/2er-Systemen ihre ersten Erfahrungen gemacht haben.
Versteht mich *bitte* nicht falsch, aber seien wir doch mal ehrlich. Wem kann den nach kritischem Blick auf die gegenwärtige Situation und realistischer Einschätzung des status quo noch mit gutem Gewissen geraten werden, einen Lehrgang als Veranstaltungstechniker zu machen? Die Hoffnung, danach als Facharbeiter bzw. gelernter Geselle beschäftigt zu werden, tendiert m. E. gegen Null. Man wird die üblichen Jobs bekommen, in denen man sein erworbenes Wissen gewiss auch anbringen und gebrauchen kann und wo man entdeckt, dass vielleicht nicht alles Schwachsinn war, was man gelernt hat. Da aber auf sichere Jobs als Fachmann hoffen zu können, ist imho eine Annahme, die an der Realität vorbeigeht.
Über den 2031 gibt's an anderer Stelle hier auch viel zu lesen. Suchfunktion hilft da weiter. Ist ein recht verbreitetes Teil, aber niemand arbeitet gern damit (was sich ja eigentlich widerspricht). Hab' auch schon Rider gelesen, wo drum gebeten wurde, keine 2031 hinzustellen (Formulierung: "...alles außer..."). Btw, der Ultragraph ist echt besser als der Yam-EQ. :smile:
Der Behringer Ultragraph ist in jedem Fall eine ausführliche Überlegung wert. Ich bin nicht der einzige, der dem Teil eine wirklich (zu dem Kurs) hervorragende Audioqualität bescheinigen würde.
Hab' ich was anderes geschrieben??
Ja. Kenn' ich. Ist der hier:
Wenn man mal schnell Wasser auf der Bühne braucht.
Wirklich gut ist aber nur, wer *alles* dabei hat. Auch sowas:
CerwinVega ist iirc für Konservenmusik prädestiniert, was v. a. die Bestückung angeht. Im Großbeschallungssektor mit Livegeschichten hat die Marke eine Verbreitung gleich null. Wie sieht das btw bei euch aus mit der Trennung? Passi`v oder aktiv?
Bin kein Freund von zig Adaptern. Scheußlich, sowas. Aber sei's drum.
Du hast zwei Stereoeingänge. Nimm die doch beispielsweise für den Doppelcdplayer her. Die Eingänge werden wohl unsymmetrische Klinke haben, die Stereosignale vom CD-Player sind eh unbal, d. h., es reicht, wenn Du Dir zwei Stereokabel besorgst - zwei Klinkenstecker 6.35mm mono einerseits und zwei Cinchstecker andererseits. Kannst alternativ auch diese kleinen Adapter in Stiftform hernehmen. Die steckste in die Buchse, und schon hast Du statt dem Klinkenloch ein RCA-Weibchen an der Stelle. (Vorsicht. Diese Adapter bleiben gern schonmal in Teilen im Pult stecken, wenn man sie herausziehen will und sie dabei blöderweise kaputtgehen. Für einen, der sich nicht traut, das Teil ggf. aufzuschrauben und die Buchse auszutauschen, evtl. eine unangenehme Situation.)
Der Computer fährt ebenfalls ein Stereosignal, da braucht's dann ein Stereokabel mit 3.5mm Klinkenstecker stereo einerseits und zwei Klinkensteckern 6.35mm mono andererseits. Die Miniklinke gehört hinten in den Soundkartenausgang (Lineout), die beiden großen Plugs an der anderen Seite setzt Du in die Line-Eingänge zweier Mono-Kanäle; beispielsweise steck' die große Klinke mit dem Stereo(links)-Signal in Kanal 1, die Klinke mit dem Stereo(rechts)-Signal in Kanal 2. Vergiss nicht, dann den Pan-Regler im ersten Zug auf Linksanschlag, im zweiten Zug auf Rechtsanschlag zu bringen, sonst ist der Stereoeffekt futsch. Du musst dann das Signal des Computers auch immer an den Volumefadern beider Kanäle regeln.
Das Tapedeck könnte man ähnlich anschließen; man nimmt ein Kabel mit zwei Klinkenstecker 6.35mm mono einerseits und zwei Cinchsteckern andererseits her. Die Cinches gehören an den Tapeout, die beiden Klinken in zwei Kanäle (auch hier L/R-Panning nicht vergessen). Hat die Konsole einen eigenen TapeRec-Ausgang, wird der meist als Cinch ausgeführt sein. Dann reicht ein Cinch/Cinch-Kabel von dort zum TapeIn am Tape. So zeichnet man das Mastersignal der Konsole auf. Alternative wäre, das Tape an die Ausspielwege zu hängen, da bräuchte es dann zwei Pre-Auxe für. Hätte den Vorteil, dass man für die Bandmaschine einen eigenen Mix fahren kann. Nebeneffekt: es gehen zwei Auxe flöten, und der Tisch hat davon bestimmt nicht so viele. *g*
HTH
Zitatwora schrieb am 2002-11-10 18:50 :
gruppe von verleihern, die A&H verwendet, sind sehr kleine firmen, die sich einfach nix teureres leisten können
Ich kenn' eine befreundete Firma, die recht viel A&H fährt (ja, Olli, die mit dem GAE-Zeux *g*). Ich hab' insbesondere in den letzten Jahren in den Gegenden am Niederrhein und in Westfalen einiges gesehen und gehört. Da kenn' ich Firmen, die großes Meyerholz und den amtlichen DDA-Tisch auffahren und eine Ton machen, der zum Davonrennen ist. (Und kommt mir jetzt bitte nicht mit "Man kann mit gutem Zeug miesen Sound machen und umgekehrt genauso".) Subjektiv würd' ich urteilen, dass jene A&H-Firma mindestens 75% sämtlicher Anbieter hier in der Gegend alt aussehen lässt, was den guten Ton angeht, dafür kenn' ich die lang genug. Das Auftragsbuch spricht Bände, das glaub mir. Langsam geht's irgendwie übelst auf den Kranz, was die ekelhafte Geilheit auf Namen hier (und in der Branche allgemein) angeht. Wenn ein Techniker an meinen Frontplatz kommt und sich weigert, mit meinen Autocoms einen Gig zu fahren, weil das ja üüüberhauupt gaaar nicht ginge, ein anderer mir erklärt, meine Yorkville-Stufe sei Billigware, wieder wer anderes salbungsvoll die Konsolen von A&H in die Billigklasse unterordnet, sorry, dann setzt's aus. Ich bin gewiss keiner aus der Fraktion derer, die in alter, hetzender Tradition den Markenfetischismus öffentlich anprangern und dabei aufstampfen und ein rotes Gesicht kriegen, aber wenn ich Leuten gegenübertreten muss, die mir, noch bevor sie mal Guten Tag und ihren Namen gesagt haben anmerken, Behringer sei von sich aus pauschal unbrauchbar, auf Amps müsse Chevin oder Macrotech stehen und eine Frontkonsole mindestens neunundachtzigtausend Mark gekostet haben, dann deklassieren die sich in meinen Augen einfach nur noch zu erbärmlichen Dummköpfen und Möchtegerns. Aber was wär' die Branche ohne die Wichtigtuer. :roll: Hm, wora, von Dir hätt' ich ein umfassenderes Weltbild erwartet. :oops: