Scheiß auch. Wora war schneller. Wora, warum bist Du um diese unchristliche Zeit noch wach?! :cool:
Beiträge von Audiowerk
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Dann mach' ich das mal eben. :smile:
Dynamische (Tauchspulen-)Mikrofone besitzen ein gutes bis sehr gutes Klangbild und sind grundsätzlich auf jeder Bühne anzutreffen. Sie bereiten in der Handhabung keinerlei Probleme und sind relativ unempfindlich und robust. Arbeitsweise: An einer dünnen Membran aus Kunststoff ist eine Schwingspule befestigt. Diese befindet sich gleichzeitig im Feld eines Permanentmagneten. Treffen nun Schallwellen auf die Membran, wird diese in Schwingungen versetzt. Auch die Spule schwingt mit - und zwar im Permanentmagnetfeld. Gemäß dem Gesetz der magnetischen Induktion wird nun in der Spule ein Strom erzeugt (induziert). Dieser (Wechsel)strom bildet die auftreffenden Schallwellen ab.
Von allen am Markt erhältlichen Mikrofonen (dynamische Tauchspulenmikrofone, dyn. Bändchenmikrofone, Kondensatormikrofone, Kristallmikrofone, Elektret- und Kohlemikrofone) haben die Kondensatormikrofone mit Abstand die beste, detailreichste und naturgetreueste Klangqualität. (Daher setzt man sie vorwiegend im Studiobereich ein.) Arbeitsweise: Ein Kondensatormikrofon ist - den Schallwandler betreffend - einem Plattenkondensator nachempfunden. Es existiert eine feste Primär- (oder Gegen-) Elektrode, der eine Membran als zweite Elektrode gegenübersteht. Mit einer Spannung wird dieser Kondensator aufgeladen. Treffen nun Schallwellen auf die Membran, ändert sich der Abstand derselben zur Primärelektrode. Die hat eine Kapazitätsänderung des Kondensators zur Folge. Mit einem Impedanzwandler (auf elektronischer Basis realisiert) wird diese Kapazitätsänderung in eine elektrische Spannung gewandelt. Die für diese Mikrofone zwingend benötigte Spannung bezeichnet man als "Phantomspannung" (früher "Tonaderspeisung"). Sie liegt im Bereich zwischen 9 und 52V (9V meistens bei Mikrofonen, die man mit einem Batterieblock betreiben kann - 48V immer dann, wenn die benötigte Spannung vom Mischpult kommt). "Phantom"spannung heißt sie deshalb, weil sie auf den beiden Tonadern quasi "versteckt" ist. Das hat zur Folge, dass auch dynamische Mikrofone problemlos an einer mit Phantomspannung gespeisten Leitung betrieben werden können (der interne Trafo trennt dann nämlich die Phantomspannung ab; es handelt sich um Wechselspannung, die nämlich nicht über Trafos geleitet werden kann) - eine symmetrische Leitungsführung vorausgesetzt. Vorsicht: unsymmetrische Leitungsführung (ohne zwischengeschaltete DI-Box beispielsweise) schließt eine vorhandene Phantomspannung kurz.
HTH
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Ist das ein FI in Eurer Verteilung oder ist der in der Installation drin?
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Das sollte wohl in einen Thread...? :roll:
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Die VC2400 ist ein Lizenznachbau der AP4040 von Yorkville, und das ist Material vom Allerfeinsten. Wenn Du jetzt auf t-amps umrüstest, ist das echt ein gewaltiger Schritt zurück.
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Mann, das ist jetzt schon das zweite Crossposting diese Nacht. Es reicht völlig aus, wenn ihr einen Thread einmal erstellt - und zwar im richtigen Forum. Den werden dann auch die richtigen Leute lesen. So gibt es zwei Halbdiskussionen, und das macht wenig Sinn. :oops:
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Ein icq von mehr als 60?
Spar Dir doch Deine destruktiven Kommentare, aw-audio, wenn die das einzige sind, was Du zur aktuellen Themenstellung beizutragen hast. :oops:
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Kotec wurde früher iirc mal vom Elektronikramsch-Dealer Völkner vertickt (bis Conrad den schluckte *g*). Ist vom Niveau her halt billiges Zeug ohne Name, so im Eigenmarken-Stil. Nichts amtliches, riderfest schon gar nicht (but who cares?).
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Unterm Sitz? Kenne mich im Carhifi gar nicht aus... aber Abwärme...?
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Zitat
Behringer DX1000 dafür sorgt, daß sogar eine JBL schlecht klingt
Wie? Ich kann gar nicht glauben, dass die Konsole derart verfälschen soll. Wenn die wirklich hörbar anders klingt als ein anderer Tisch bei Lineareinstellung, würde ich mich schon fast hinreißen lassen zu behaupten, das Pult sei kaputt. Btw, JBL ist auch kein Maßstab. Das Material klingt schon von sich aus schlecht.
scnr
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Eine 16A-Steckdose ist als Drehstromsteckdose nicht mit einer, sondern mit drei Sicherungen ausgestattet (für jeden Außenleiter eine). Ansonsten gilt, was Farad schon sagte. Alles im grünen Bereich.
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Live würde man ungefähr 3:1 fahren...
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Oh. Wir scheinen hier im Forum die stärkste Fraktion zu stellen. *g*
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Ups, Nachtrag: Erfahrungen zum ESW sind mir natürlich auch sehr willkommen...
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Möchte evtl. mal einer was zur Event1000 sagen? Ist 'ne kleine 12"/1"-Kiste von denen, die meist mit dem ESW1018 verkauft wird, als kleines Clubgeschirr. Ich hab' bei RCF (will sagen: Mackie) mal vor Monaten alles denkbare Mat angefordert, aber speziell dazu gibt's offenbar weder Prospekte noch Datenblätter / Testberichte. Die haben mir Zeux zur Performerserie geschickt; die ist aber imho uninteressant. Vielleicht hat wer hier Erfahrungswerte, was die RCF-Böxchen anbelangt...?
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Ich glaube, wir haben vor kurzem telefoniert. Da hab' ich mich schon gefragt, warum Du so komisch klingst. Dass Dir das jetzt erst aufgeht, das ist weird. :cool:
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Danke für den Tip, Kai. Aber so einfach war das damals alles nicht. :wink:
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Naja, das wesentliche Charakteristikum steht doch dort oben: Es handelt sich um Drehstrom mit isoliertem Sternpunkt bzw. ohne Nullleiter. Konkret sieht das so aus, dass Du in eine alte Scheune beim Bauern reinkommst, die als Werkstatt gebraucht wird, und es steht ein altes Lichtbogenschweißgerät Marke Gründerzeit in der Ecke, und vielleicht hängt unter dem Boden noch eine Güllepumpe im Güllekeller. Und diese Teile brauchen Strom. Viel Strom. Du lässt Dir den "Kraftstromanschluss" zeigen, und entdeckst eine oft ovalförmige Steckdose mit drei Löchern drin. Verwirrt suchst Du nach dem passenden Stecker und findest ein Mordsgerät, ebenfalls ovalförmig und mit drei Stiften drin. Ok, sagst Du Dir, die drei Stifte werden wohl für die drei Phasen sein... und der Rest? - Naja, vielleicht fällt Dir dann auf, dass das Steckergehäuse aus massivem, schweren Gußmetall besteht. Du schraubst es auf und entdeckst eine vieradrige Leitung, von der drei Adern mit drei Stiften verbunden sind und die vierte Ader ans Steckergehäuse geklemmt wurde. *shocked*
So ging's mir, als ich meine erste Begegnung mit Bauerndrehstrom hatte. Die Sache ist schnell erklärt: Statt den üblichen fünf Polen hast Du hier bloß vier Stück. Grund: Man hat den Neutralleiter (der heute vor dem Split als PEN-Leiter bezeichnet wird, kommt von 'Protection Earth', Erdung, und 'Neuter', Neutralleiter) nicht im Verteilerkasten in jeweils einen separaten Null- und Schutzleiter aufgeteilt. Es liegt klassische Nullung vor; das kann in herben Fällen bestimmte Komponenten extrem schädigen. Stattdessen hat man den Neutralleiter 'ungeteilt' zu den Anschlussdosen geführt. Man hat früher auch Wohnhäuser so verdrahtet, bis man sich überlegt hat, dass diese Form der Nullung eine Menge Nachteile hat und es wesentlich sinnvoller ist, den Neutralleiter im Verteiler in zwei getrennte Adern aufzuspleißen (und zwar in einen Null- und einen Schutzleiter).
HTH
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Philipp<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: starstage am 2002-10-14 00:28 ]</font>
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Lineeingänge können bei günstigen Tischen unsymmetrisch ausgeführt sein. Darüberhinaus erwarten die ja meist bereits vorverstärkten Pegel, so dass - je nach verwendetem Mikrofon - Du den Gain evtl. arg aufreißen musst. Wenn's dann bei 'ner schlichten Konsole ein SM58 am Lineeingang ist, könnte es, sofern es überhaupt zu 'nem brauchbaren Pegel kommt, übel rauschen. (Ich erinnere mich an einen Gig, wo ein Werkstattfritze uns eine Peitsche mitgegeben hatte, bei denen die letzten vier Channels auf Klinke ausgeführt waren. Blöderweise waren das unsere vier Vocal-Kanäle. Wir fuhren ein GA von Yamaha, und es klang etwas komisch. *g*)
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SPL ist für mich Referenz in dem Segment. Ich benutze seit langem schon den Vitalizer, und - egal ob Transistor- oder Röhrenversion - es ist unglaublich, was dieses Gerät aus Aufnahmen herausholen kann. Auch live tut der wirklich gute Dienste. Das Teil stellt imho jeden anderen Psychoakustikprozessor in den Schatten - das Ding klingt genial. Besonders krass ist es, wenn man eine alte, rauschige Compactcassetten-Aufnahme mal durch das Ding schickt. Vorher übelstes Dynamikverhalten, Klangbrei, Wischiwaschi, Eindruck hinterher 'uuh, i think i heard god'. Den Transient kenn' ich leider nicht, aber er wird - zumindest meinen Erfahrungen nach - gewiss zu empfehlen sein.
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Philipp<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: starstage am 2002-10-13 23:20 ]</font>