Wenn er was von HK und / oder Klingenthaler ins Auge fasst, kommt KS wohl kaum in Frage... :roll: (Wobei das Session-System *wirklich* toll ist.)
Beiträge von Audiowerk
-
-
Eminence?? Bist Du Dir sicher, dass Syrincs so einen Käse verbaut? :eek:
-
kai: Im Fronteinsatz verbietet sich ein FBD imho von selbst. Wenn überhaupt mit FBD's praktiziert wird, dann in Monitorwegen. Und selbst da rechtfertigt der Nutzen nicht den Aufwand.
-
Iirc verarbeitet Syrincs in den Würfeln tatsächlich RCF.
-
Das geht jetzt aber offtopic hier. :wink:
Ein FBD im Mains wäre ein Kapitalfehler. Der Einsatz solcher Geräte bietet sich imho eh nur in Monitorwegen an; gezielt im Kanalinsert wäre die in meinen Augen einzig brauchbare Methode. Im Gruppeninsert ist ein FBD schon überfordert.
-
Production Partner hat das Neom auch mal getestet.
http://www1.production-partner.de/themen/1000/foeoen.htm
So richtig hat es der Solinger Bastler iirc aber nie geschafft, damit das große Geld zu machen. *g* -
In unserer Gegend kenne ich viele Musiker, die sehr, sehr lange schon in der Szene aktiv sind und in teilweise mehr als zwanzig Jahren on stage gewiss verdammt viel mitgemacht haben. Größtenteils können die über diese Beton-Aversionen Behringer (und anderem, so genannten "Schrott") gegenüber nur lächeln. Ich besitze selbst einiges an Behringer-Material und habe mich damit auseinander gesetzt und bin der Ansicht, dass man mit dem Zeug - inbesondere live - durchaus arbeiten kann. Wer meint, er müsse in acht Monitor- und zwei Frontwegen jeweils 'nen eigenen DN360 haben (aber dann mit zwei kaputten 18"-Subs, verbeulten und angerosteten 58er-Mikes und 'nem an sich schweineteuren Modularpult mit acht defekten (von 32) Kanälen ohne Potikappen daherkommen, weil für solche Sachen einfach kein Geld da ist! - alles schon erlebt), um richtig guten Ton zu machen, der betreibt imho Schwanzverlängerung.
Auch ist Behringers Firmenkonzept sicherlich kein Geheimnis. Die alten Geräte gingen teilweise auf dbx zurück, teilweise auf Drawmer, wie schon wer schrieb, und die relativ neue DI-100, die (nicht zu Unrecht!) sehr beliebt ist, ist nichts anderes als ein Surrogat der wesentlich teureren 133er aus dem Stalle BSS. Man sieht schon, wo die ihre Ideen her haben. Nicht umsonst produzieren die auch in bestimmten Gebieten in Fernost (u. a. eben weil genau dort die kleinen, schwarzen IC-Chips mit den vielen Beinchen auch herkommen).
In ihrem Preissegment sind Behringer-Geräte imho unschlagbar. Natürlich kann man sich differenzierter unterhalten und festmachen, dass der Hall vom Virtualizer nicht so toll klingt und die Gates der Ohrfirma teilweise etwas rustikal auf- und wieder dichtmachen. Ein REV-100 von 'ner Weltfirma wie Yamaha klingt aber auch äußerst bescheiden (dafür bauen die imho Spitzenpulte), und ein Klark-Equalizer in der Preisregion von dreitausend Mark hat unsymmetrische Anschlüsse. (Wie bitte?!) Btw, ein 166XL kostet auch nur unbedeutend mehr als ein Ohrfirma-Kompressor und genießt einen völlig anderen Ruf (weil ein anderer Name drauf steht?). Geht's hier denn dann jetzt um den Namen, um die Gehäusefarbe, um den Preis oder um die Qualität oder um ...?Schwierig ist es imho, wenn man alles glauben muss, was so geflüstert wird und nicht auf das vertrauen kann, was einem der eigene Eindruck vermittelt. Bei uns in der Gegend sagte Rami (Insider *g*) schon vor Jahren, ob analog und dann digital oder andersherum, und egal was dazwischen ist - wenn Du vorn was rein schickst und hinten kommt was raus, was klingt, was musikalisch ist, dann spielt's letztlich überhaupt keine Rolle, was dazwischen hing. Das deckt sich auch mit dem, was ich, wenn gefragt, gern antworte. Man kann mit teuerstem, bestem, akzeptiertem Material Ton machen, der wie 'ne Badewanne klingt, der piepst oder röhrt, der schwebt oder wummert, der einfach nicht klingt und den Gig zum Alptraum werden lässt. Man kann aber auch mit weniger teurem Zeug an den Start gehen, gute Beschallung fahren, an 'nem schönen Abend schönen Sound auf tollem Konzert machen, sein Mat hinterher wieder einpacken und sich freuen, dass das Zeux seinen Job gemacht hat, obwohl nicht Klark oder BSS drauf stand. Es kommt halt drauf an, was man wie draus macht. Und für guten Ton braucht's imho primär ein gutes Ohr und die Erfahrung (und kein teures Blech im Frontrack). Ich bin vorsichtig geworden, was die Statements der Firmen, der "Großen", der "Experten" betrifft. Und was sie einem glauben machen wollen.
Just my 0.02€ :smile: -
Eigentlich bin ich kein Behringer-Feind und arbeite ganz gern mit den Geräten (nein, schlagt mich nicht). Den FBD von denen habe ich auch ausprobiert (wenn's auch schon wieder 'ne ganze Zeit her ist). Man kann sich in der Live-Situation letztlich aber nicht drauf verlassen, weil das Gerät einfach zu langsam ist. Bei einer mittenstarken Anlage in mittelgroßem Saal habe ich es auch schon erlebt, dass ein offenbar zusammenhängender Block Kernfrequenzen im Bereich 1-3 KHz durch Kombination mehrerer Filter völlig ausgeblendet wurde und am Analyzer ein sichtbares Loch hinterließ (ähnlich wie Tobias es auch beschrieb). Interessant an diesem Gerät ist eigentlich nur der EQ-Bereich. Irgendwo hab' ich mal gelesen, dass das Teil deswegen im HiFi-Bereich beliebt sein soll (hab' aber noch niemanden gesehen, da drauf rumjuckt). Empfehlen könnte ich das Gerät letzten Endes auch nicht, in dem Sektor gab's imho nur einen Pionier, der ernstzunehmende Geräte gebaut hat - und zwar Sabine. (Die haben zwar auch in günstigeren Klassen gebaut, aber richtig brauchbar sind auch nur die teuren Teile der Serie.)
-
Sollte das nicht in den "Empfehlung für Kondensator Mikro"-Thread? :smile:
-
Und angemeldet haste Dich auch noch nicht. *grummel* :wink:
-
Zitat
rockline schrieb am 2002-09-16 22.01:
Martin Bins, Rasierer und VitavoxRasierer? Was zur Hölle war denn das?
-
In einem sog. Fachbuch las ich mal wo, der optimale Platz für's FoH sei der Stirnpunkt eines gleichseitigen Dreiecks, bezogen auf die beiden Schallquellen (Boxenstacks). Ich hab' auch keine negativen Erfahrngen damit gemacht (mal abgesehen davon, dass in den meisten Fällen eh da aufgebaut wird, wo noch Platz ist *seufz*).