Beiträge von Audiowerk
-
-
Die Discokugel in Verbindung mit dieser Wildwest-Schriftart des Logos ist wirklich nicht professionell, das sehe ich auch so. Und man fragt sich, warum du auf der ersten Unterseite über dich selbst in der ersten Person schwadronierst, auf den Folgeseiten dann aber das Unternehmen mit 20 Mitarbeitern suggerierst (selbstverständlich bieten wir ihnen... etc). Zumal fraglich ist, ob auf einer seriösen Unternehmenshomepage so ein privater Lebenslauf vom Geschäftsführer stehen muss. Mit der Preisliste schließe ich mich auch an. Entweder, man hat eine, dann geht sie online, oder man hat keine, und dann lässt man die Rumsalbaderei von wegen individuelle Kurse, blubber bla schwaller. Das kann man auf jeder Diskobubenseite so lesen, diese sinnlosen Schwafeleien. Unseriös - weg damit! Seriöse Kunden melden sich und holen ohnehin ein Angebot ein. Wir verkaufen hier keine Currywurst mit Pommes, sondern individuelle Dienstleistungen. Das impliziert eine variable Preisgestaltung.
Und es fehlen doch so dreißig, vierzig Kommata in den Texten.
-
Ahem... ich glaube, dass sowas nicht ins Warnungsbrett gehört :roll:
-
Dann frage ich auch noch mal: was hat man davon, Mitglied in dieser Gewerkschaft zu sein?
Was tut sie für die Branche, was tut sie für mich? Was bewegt sie? Welchen Einfluss auf Politik hat diese Gewerkschaft?
Ich ahne es: wenig bis keinen. Und dann ist eine Mitgliedschaft sinnlos.
-
Der Rider ist absolut edelst. Das ist großes Tennis

-
Naja, aber der sagt ja schon seit 'nem Monat nix mehr

-
-
Das ist aber doch auch so herrlich unspezifisch. Was heißt schon Grundbildung? Ist das ein intensives Selbststudium der Materie? Oder ein Workshop auf der Prolight&Sound? Mich würde interessieren, welche handfesten Voraussetzungen man mitbringen muss, um dieses Material zu warten und entsprechende Sticker draufkleben zu dürfen.
-
Der Versand kostet Geld. Die bairische Firma Thomann liefert gratis. Thema erledigt, Shop demnächst auch
-
Böte sich nicht auch hier Gebrauchtware an?
-
Heißt der Laden dann ab jetzt "Fa. Kai Müller - Fritzlar"?

-
Was qualifiziert denn diesen Mann in Bamberg, diese Stative reparieren zu dürfen? Hat der entsprechende Konzessionen vom Hersteller, darf der hinterher abnehmen (sofern das bei dem Modell erforderlich ist, kenne mich mit dem Lichtgeraffel nicht aus)? Oder ist das einfach ein Schrauber mit Garage?
-
Zitat von "skyper"
Fürs Löten würde ich mir ein Holzklötzchen mit diversen Bohrungen in etwa mit Pindurchmesser anfertigen.
Dann kannst Du mehrere Pins gleichzeitig verarbeiten, hast keine Wärmeabfuhr über Zange oder Schraubstock, verbrennst Dir nicht die Griffel und hast beide Hände für Lötkolben und Kabel zur Verfügung.
So wird hier im Hause ebenfalls verfahren - und das finde ich eine sehr komfortable Art der Konfektionierung. Wüsste nicht, wo das aufwendiger oder zeitraubender sein sollte als bei Crimpung - und das gute Gefühl kommt eben noch dazu. :wink: Wobei ich gestehen muss, dass ich damals nicht extra für ein Holzklötzchen aufgestanden bin, sondern mit dem 2mm-Bohrer direkt ein Sackloch in die Werkbank gedreht habe. Das ist nach einigen hundert Kontakten mittlerweile nun zwar auch ein wenig häßlich verfärbt, aber nach wie vor funktional
-
Argh - Wolfgang, den deutschen Genitiv bildet man ohne Apostroph :oops: :oops:
Das angesprochene Problem bzgl. Wertschätzung / Bezahlung wird eben dadurch vornehmlich erzeugt, dass es viel Nachwuchs gibt, der es für eine Kiste Bier oder ganz umsonst macht. Da kann bzw. muss bei allen Beteiligten nur der Eindruck entstehen, dass es sich um Tätigkeiten handelt, die a) jeder Kackspecht ausführen kann, weil b) weder besondere Qualifikationen oder Nachweise erforderlich sind (zulassungsfreies Handwerk), c) große Boxen schon billig kaufbar sind und sich d) eine Betätigung in der Branche mit großer Breite von einem Voll- oder zumindest Nebenerwerb hin zu einem beliebten völkischen Hobby (und das ist qua definitionem kein Erwerbs-, sondern tendentiell immer ein Zuschussgeschäft) verschoben hat.
Jetzt mag man argumentieren, warum sich obiger Arbeitgeber nun diesen ach so ausbeuterischen, linkischen Methoden verschreibt (wenn das denn überhaupt so ist, was nach wie vor nicht geklärt wurde). Die Antwort ist ganz einfach: weil es geht! Ich habe das schon mal irgendwo hier geschrieben: wer glaubt, dass sich auf solche Annoncen nur 10A-Hauptschüler melden, die ein Kabel nicht von einem Gartenschlauch unterscheiden können, der irrt. Es gibt eine Menge fähiger Leute in unserem Geschäft (oder zumindest welche mit gerüttelt Fachwissen am Leib; natürlich daneben auch eine überbordende Anzahl Paradiesvögel und Möchtegerns), die für wenig Geld viel leisten. Nicht, weil sie sich nicht gerne auch teurer verkaufen würden, sondern weil die Konkurrenz einfach zu breit aufgestellt ist. Es gibt sooo viele Burschen mit Mikrophonen und Boxen und ein bisschen Bandbetreuungsroutine, dass der Markt solche Mechanismen einfach erlaubt. Wie man darüber moralisch urteilen will, ist eine ganz andere Frage. Wieder eine andere Frage ist, was man davon hat, darüber zu lamentieren.
Man muss einfach festhalten, dass es, um Geld zu verdienen, nicht mehr ausreicht, eine Visitenkarte als Beschaller feilzubieten und große Boxen mit einem Mischpult in der Garage stehen zu haben. Das war vielleicht 1983 so, als es kaum Leute gab, die in der Branche aktiv waren und man die Nummern guter Beschaller unter Veranstaltern auf dem Bierdeckel weitergab. Das ist aber doch längst vorbei. Ich will damit nicht sagen, dass ich das gut finde - ich sehe nur etwas nüchterner die vorherrschende Realität.
An dieser Stelle mag man argumentieren, warum solchen Zuständen noch Vorschub geleistet bzw. die Realität noch ausgenutzt wird. Nun... schön blöd, wer es nicht täte, denn zu verschenken hat niemand was. Wer möchte denn freiwillig als Märtyrer vorgehen und alle Tonler fortan fest einstellen zum ihnen zustehenden Gesellengehalt, damit die Branche und ihre Arbeiter endlich die Wertschätzung erfahren, die sie verdient haben? Abgesehen davon - würde sich in der Breite wirklich etwas ändern? Nee. So lange unsere Kunst völkisches Hobby ist, so lange haben wir auch mit den Schattenseiten zu tun. Wer weiß, was 2020 sein wird. Die Mode ändert sich bisweilen ja auch mal. Vielleicht machen dann alle Jungtechies in Zahnheilkunde oder verkaufen nebenberuflich Versicherungen oder etablieren den Industriezweig der Haustierlackiererei. Das wird man dann sehen. Im Moment ist Diskomachen und bunte Lichter steuern schwer in Mode - ähnlich wie die Mediengestaltung. Man frage mal fünfzehnjährige, westdeutsche Buben mit Carharttpullovern und pickligen Gesichtern an Bundesbildungsinstituten, die zur mittleren Reife führen, nach ihren Zukunftsvorstellungen. Ungefähr die Hälfte von denen, die sich halbwegs gesittet in der deutschen Standardlautung artikulieren können, äußert sinngemäß "was mit Medien". Jeder Schwanz programmiert heute Homepages, kann PHP, MySQL, HTML, Typo3 und Hartz4 - wat will man da machen?
-
Genaugenommen steht da ja nicht, dass das unbezahlt sein soll (auch wenn man das automatisch annehmen mag und - so vermute auch ich - wohl so gemeint war / ist). Einerseits ist da Lieschen & Wölfchen Recht zu geben, denn renommierte Leute haben sowas nicht nötig und werden sich tatsächlich an die Stirn fassen. Andererseits will man sich jetzt auch nicht irgendeinen Suppenkasper ins Haus holen, der zwar viel dummes Zeug daherquatschen, aber nicht gescheit arbeiten kann oder der bloß ein Stück Seife im Kopf hat oder sowas. Und hinzu kommt, dass es gerade bei Festanstellungen auch von der Nase her passen muss. Ein guter Techniker ist eine feine Sache, aber wenn der nicht hoffähig ist oder aus dem Mund riecht, will man sowas ja dann doch nicht auf Jahre im Betrieb haben. Also heißt es, genau hinzuschauen. Für mich bedeutete dies: drei oder sechs Monate Probezeit. Und dann weiß man, wen man vor sich hat. Wenn in dieser Zeit vernünftig gearbeitet wird, dann hat selbstverständlich auch eine adäquate Entlohnung zu folgen, unabhängig davon, ob eine Einstellung erfolgt oder nicht.
-
Zitat von "madmax"
Bei Kabelschuhen mit Plastekragen bin ich mir irgendwie nie sicher, wie fest das wirklich ist oder ob der Halt eher von der eingeklemmten Isolation herrührt. Quetscherei gehört bei mir in die KFZ - Elektrik.
Dem kann ich nur uneingeschränkt beipflichten - ich hasse diese Kabelschuhe. Ich habe noch nicht einen in meinem Leben so zusammenkneifen können, dass ich ein gutes Gefühl dabei gehabt hätte, dass die Verbindung auch wirklich elektrisch gut und mechanisch stabil ist. Jedes Mal immer der Eiertanz mit vorsichtigem Dranziehen und Rütteln, ob nicht doch wieder alles herausflutscht - und es dann mit einem neuen Exemplar von vorne losgeht. Deshalb bin ich auch bei Speakon & Powercon recht früh schon aufs Löten mit dem 100W-Kocher umgestiegen. Da weiß man, was man hat. Auf solchen Verbindungen in Ampracks etc., die ja nun auch viel durch die Gegend holpern, im Anhänger getipped werden usw., also mechanisch schon stark was aushalten müssen, rocke ich teilweise seit zehn Jahren herum, ohne dass es je irgendein Problem gegeben hätte. Ein Hoch aufs Löten! -
Was rufst du denn angesichts der vorherrschenden Zustände in der Republik auf? Würde mich interessieren :?
-
Die war nich billich :o
Ich steh' ja trotzdem nach wie vor mehr auf Löten... kann mich mit dieser Klemmerei und Quetscherei nicht recht anfreunden

-
Hm, das finde ich jetzt aber etwas sehr spekulativ. Wer schon mal ordentlich mit Uhu rumgesaut hat, der weiß, dass solche eingeschlossenen Luftbläschen da in großer Zahl entstehen. Das würde ich jetzt nicht auf große Wärmeeinwirkung zurückführen. Dass eine Frequenzweiche warm wird, ist normal. Weggekochte, also thermisch / elektrisch verheizte Weichen / Bauteile sehen aber anders aus (wie der ehemals offenbar gelbe Varistor, der scheinbar sogar Schmauchspuren an dem NL4MP zurückgelassen hat) - bis hin zu auffallender Ähnlichkeit mit einem Stück Grillkohle, wenn das Feuerwerk ganz hart war.
-
Oder ein Weidezaungerät? Spart das Putzen hinterher und fasst sich auch sehr unangenehm an

Und dann gibt's da doch auch noch diese Laternenringe mit den abstehenden Pickern, damit da keine Spinner dran hochklettern:
Man erkennt: es gibt keine wirklichen Probleme, nur Lösungen
