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Beiträge von Audiowerk

  • K&M Stative: Qualitäts/Materialproblem

    • Audiowerk
    • 7. November 2012 um 14:32

    Genau an solchen Sachen, Manuel, merkt man das. Nach kurzer Nutzungsdauer kriegt alles Bewegliche plötzlich mehr und mehr Spiel... Schraubverbindungen latschen aus, Gewinde sind dullgedreht. Und durch billiges Rohr ist schnell auch alles krumm und schief, alle zehn Minuten sinkt der Mikrogalgen auf halb neun, weil die Klemmung nicht gescheit funktioniert. Das verärgert auch den Kunden, sowas sehen auch Laien, dass sie da mit billigem Schrott abgespeist werden.

  • Reconer/-in

    • Audiowerk
    • 6. November 2012 um 22:27

    Ich kann California Music in Mönchengladbach empfehlen. Nicht irritieren lassen, da jobbt eine Frau (*g*) als Präsidentin, und die Homepage ist genau so laienhaft gestylt wie das Ladenlokal. Handwerklich wird da aber allerfeinste Arbeit geleistet, und alleine das zählt.

  • K&M Stative: Qualitäts/Materialproblem

    • Audiowerk
    • 6. November 2012 um 22:21

    Ich tue das auch nicht ohne Grund. Mein allererstes Mikrofonstativ 1993 war von Völkner Elektronik (gabs damals noch), Jahre später habe ich ein zweites angeschafft von Art of Sound aus Köln (leider auch schon weg vom Fenster), auch günstige Ware. Die sind natürlich schon Ewigkeiten auf dem Schrott, und seit Jahr und Tag gibt es hier ausschließlich K&M 210/2 und die kleinen Ausführungen dazu. Nur allerbeste Erfahrungen damit, man kann wirklich jedes Teil nachkaufen. Früher gab es die vollständigen Teilelisten bei K&M auf der Homepage, leider haben die die vor einiger Zeit herausgenommen, was ich nicht freundlich fand. Das Eisen ist allerdings auch extrem formstabil, ich habe die Bude voll davon, egal ob Mikrofonstative, Lautsprecherstative, Distanzstangen etc. Was anderes gibt es hier nicht (mehr). Der ganze billige Schrott taugt einfach nichts. Ich habe fast auf jeder Bühne irgendeinen Gast, der ein billiges Ding dabei hat (Musicstore, Millennium, Noname), egal ob Gitarrenständer, Mikrostativ oder sonstwas. Und egal was man sich anschaut (Formstabilität, Lackierung, Anbauteile), ob das Weichmetall und die Dünnwandigkeit der Rohre, die Standfestigkeit der Gewinde, das billige Plastik der Armaturen oder die minderwertigen Verschraubungen - ich habe noch nicht ein Konkurrenzprodukt gesehen, das man ernsthaft hätte vergleichen können.

    Man kann Teile am Karriereanfang günstig kaufen, wenn nicht viel Geld da ist; auch ein billiger Behringerkompressor oder eine Thomannendstufe machen erst einmal anständigen Sound. Aber wer billige Kabel, Stecker, Stative kauft, der wird zwei Mal kaufen und sich ärgern, davon bin ich felsenfest überzeugt. Nicht zuletzt, weil ich es vor langer Zeit selbst erst lernen musste. Das ist definitiv sparen am falschen Ende.

  • Technische Daten Klotz Nanno 800?

    • Audiowerk
    • 6. November 2012 um 22:04

    Ich bin mir recht sicher, dass in diesem Kabinett Chassis von Electrovoice sitzen, iirc einfache 15L. Der Kompressionskammertreiber war ein Renkus Heinz Einzollböller, wahrscheinlich der SSD 1800, und die Box brachte enorm was auf die Waage. Man musste aber einen Controller verwenden, wenn man die Leistung dieses Konstruktes (besonders viel Energie vertrug das Topteil nicht) adäquat abrufen wollte.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • Audiowerk
    • 6. November 2012 um 17:42

    Ich glaube nicht an die Existenz solcher Quellen. Da macht sich jemand wichtig mit markigen Sprüchen der altbekannten Art "ich krieg's nochmal billiger". Angeberei von Leuten mit zu dicker Hose ist das, sonst nichts. Wie viele Pulte wollen die denn wohl abgenommen haben, um noch bessere Konditionen zu kriegen? Muss im Bereich von mehreren tausend Stück liegen - wer kauft denn sowas seefrachtcontainerweise ein und erzählt niemandem etwas davon? :roll:

    Kauft das Ding bei Thomann, und gut ist. Der Hinweis auf drei Jahre Garantie gerade bei den fragilen Computermöhren ist doch absolut entscheidend in der ganzen Affäre.

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 4. November 2012 um 23:11

    Schön ist es auch, wenn man feststellt, dass es tatsächlich solche Edel-E-Pianos neuester Fabrikation mit stilsicheren Holzseitenteilen gibt, die von Herrenchordirigenten auf Konzertveranstaltungen mitgeschleppt werden und keinen brauchbaren Ausgang besitzen außer einer 3,5mm Stereoklinke. Ich habe dafür mal ein iPod-Autoradiokabel auseinandergeschnitten und die offenen Enden dann mit Gaffa um einen 6,35mm-Stöpsel gedreht. Das funktionierte tatsächlich einen ganzen Abend lang lötfrei. :D Es war aber gleichzeitig der Tag, an dem die Kabel 3,5mm Klinke stereo --> 2x 6,35mm Klinke mono und der Parallelbau mit 2x Cinch r/w dauerhaft ins Adaptercase einzogen.

  • iLive Stereo Matrix Frage

    • Audiowerk
    • 4. November 2012 um 11:42

    Dumme Frage vom Analogen... was zum Teufel ist "gangen"??

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • Audiowerk
    • 3. November 2012 um 22:59

    Den versicherungsrechtlichen Hintergrund kenne ich zwar nicht, aber ich denke, dass jeder halbwegs bühnenerfahrene Musikant / Techniker weiß, dass bei Open Airs zuerst all das nass wird, was am Bühnenrand steht. Wie sollte es auch anders sein, der Übergang zwischen Wand und Dach ist ja an der Stelle offen (Trussing), und die "Wand" an sich ist i. d. R. ja auch bloß Gaze, durch die jeder Nieselregen sofort durchsuppt. Am sichersten ist das Equipment mitten auf der Bühne direkt unterhalb des Planendaches. Womöglich wird die Versicherung argumentieren wie der Veranstalter auch: dass man hätte wissen müssen, dass es an dieser Stelle keinen geeigneten Wetterschutz gibt. Klingt für mich nach fahrlässigem Handeln und riecht extrem nach "keine Leistung möglich".

    Wasser ist *der* Feind des Digitalpultes überhaupt. Wenige Tropfen in Jogwheels und Tastern reichen, um das gesamte Gerät verrückt spielen zu lassen. Und womöglich hätte man - wenn ich jetzt mal weiter wie die Versicherung vielleicht argumentiere - frühzeitig merken können, dass Regen aufzieht bzw. Wasser vom Himmel zu fallen beginnt. In so einem Fall kann man sicherlich beim OA durchaus noch ein bisschen weiterrocken, aber es sollte alles, was gefährdet ist, zunächst mal gesichert werden. Ich kenne es auch nicht anders, als dass beim Platzregen sofort die Bühne geentert und alles von den Rändern weggezogen wird in Richtung Innenbereich - Stagebox, Wirelesskram, Amptown, MHs auf Cases usw.

  • Wieviel mehr Material, Zeit und Geduld plant ihr ein?

    • Audiowerk
    • 2. November 2012 um 21:43

    Grundsätzlich mag ich da zustimmen. Trotzdem bin ich auch selbst immer wieder gern zuvorkommend, wenn ich noch ein weiteres Mikrofon oder ein weiteres Stativ aufstelle, ohne dass davon vorher die Rede war, einfach weil es sowieso dabei ist. Auf normalen Jobs habe ich einen Koffer voller DI-Boxen dabei, und es ist mir vollkommen wurst, ob ich drei davon benötige oder zehn. Wenn der Job zehn erfordert, wird der Koffer geleert, fertig.

    Letztes Wochenende kamen Zusatzmusikanten (unabhängig von uns) und kriegten ihre komische Dynacord-PA nicht ans Spielen. Außerdem funktionierte irgendein silbernes Shure-Glitzermikrofon BJ. 1958 nicht gescheit. Da bei uns alles nach Plan lief, haben wir uns zu zweit um die technisch überforderte Combo gekümmert und mit Fußkuss zwei SM57 auf Stativ ausgeliehen.

    Als man vor Anpfiff backstage zusammensaß, wurde vom Bandleader der Gasttruppe ein spezieller Toast ausgebracht auf die "außergewöhnlich hilfsbereiten und professionellen Techniker" und den exzellenten Eindruck, den sie hinterließen. Wie schön, dass Veranstalter und Financier sich zu diesem Zeitpunkt im gleichen Raum befanden.

    Ob nun die beiden SM57 samt Stativen an diesem Abend ihr Dasein in verschlossenen Cases fristen oder ich die eben irgendwohin baue, macht wohl keinen Unterschied. Verschleiß? Zu vernachlässigen. Zusätzliche Arbeit? Ebenfalls. Aber den Job habe ich im nächsten Herbst wieder in der Liste - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

    Gleiches gilt für 3er-Verteiler, Klinkenkabel, Kaltgerätekabel usw. Ich liebe den Moment, wenn ein Musiker kaltschweißig wird, weil irgendetwas fehlt oder defekt ist. Dann spaziere ich wie King Louie zu meinen Kisten und hole mit Gönnermiene das benötigte Ding heraus. Im Leben käme ich nie auf die Idee, dafür hinterher etwas extra aufzuschreiben. Im Gegenteil - ich lebe schon zu einem Gutteil davon, dass die Leute wissen: der Phil, der hat alles dabei, und wenn das Gitarrenkabel am Arsch ist, hat er sofort ein neues in der Hand.

  • Abnahme Karnevalssitzung

    • Audiowerk
    • 1. November 2012 um 09:42

    So dachte ich irgendwann einmal auch - aber das ist sehr lange her. Ich muss bei jedem neuen Redner bei Veranstaltungen wie letztes Wochenende (Wechsel im Zehnimnutentakt) das Headset umpflanzen, das Beltpack befestigen, dann rutscht der Bügel doch wieder werweißwo unters knorpelig-speckige Doppelkinn, man fummelt den alten Rentnern am Vatermörder herum und muss sich dämliche Sprüche und Kommentare anhören. Das Auditorium langweilt sich dazu und bestaunt die alberne Vorstellung, die ich da mit den Laienschauspielern gebe. Schön auch die konstant laute Übertragung der Räusperer (und das können die alten Zossen donnernd laut) oder des über Jahrzehnte mit Overstolz antrainierten Hustens. Hinzu kommen die Geschichten mit Batterielaufzeit und Funk, wo es vermeidbar ist.

    Was das Andiewandrennen angeht: am Ende ist es immer den Toner schuld, wenn es nicht klingt oder nicht zu verstehen ist. Aber niemals der Akteur, das Mikrofon etc. Dann hat man schlechte Arbeit abgeliefert, es gibt Genöle und Gemotze, man steht unter Rechtfertigungsdruck (und wenn solche Leute eines nicht hören wollen, dann, dass man die Verantwortung für den Murks von sich weist... sie erwarten da keine Widerworte) und womöglich keinen Folgeauftrag. Das liegt auch nicht in meinem Interesse.

    Nein danke... das Mikro an der Bütt kennen die Herrschaften schon aus dem Fernsehen von Mainz bleibt Mainz 1963. Da kommen die - meiner Erfahrung nach vielfach besser drauf klar, als wenn man denen was ins Gesicht fummeln will. Und wenn ich für eines keine Zeit habe (und noch weniger Bock), dann für Überzeugungsarbeit auf der Veranstaltung.

  • Abnahme Karnevalssitzung

    • Audiowerk
    • 30. Oktober 2012 um 17:55
    Zitat von "wora"


    vorsicht, das AE3000 ist ein anderes mikrofon!
    audiowerk meinte das AE3300


    Genau - hier gibt's ein Pressefoto vom diszipliniertesten Akteur mit der durchsetzungsfähigsten Stimme - und er war der einzige diesseits der 60:

    So wird das auf dem Lande mit wenig Aufwand realisiert... ob das "bezahlt" wird oder nicht, ist mir ziemlich egal - ich habe so einen lauen Lenz auf einem gemütlichen Job bei Kaffee und Kuchen. Muss nur Lebendkompressor spielen (Fader rauf, Fader runter, Fader rauf, ...)

    Immer wieder edelst: wirklich *jeder* alte Knabe muss einmal mit der Hand aufs Mikro klopfen: "*plopp plopp* Hallo Hallo? 1-2-3 *pust-sabber-prust* Kann man mich hören?" Und jedes Mal zuckt Tante Lisbeth mit Atomvorbau und Häkelpullover, die leider vor der delayten Box sitzt, zusammen und verschüttet einen Schluck Kaffee :lol:

  • Abnahme Karnevalssitzung

    • Audiowerk
    • 29. Oktober 2012 um 17:34

    Ich habe am Wochenende eine vierstündige Veranstaltung betreut - knapp zwanzig verschiedene Redner jedweder Couleur wurden durch die Bütt geschleust, allesamt denkbar mikrofonunerfahren (sämtlich Rentner jenseits der 60, Generation MD421). Wie hier schon so oft zu lesen war, war ich mit AE3300 auf Stativ der Gewinner, selbst wenn die bierbäuchigen Herren sich 90° drehten, um irgendwas neben / hinter dem Rednerpult zu zeigen. Die kommen teilweise schon allein wegen der fetten Nachkriegswänste nicht nahe genug an die Bütt (wobei sie das auch gleichzeitig zum freien Sprechen zwingt, denn ablesen ist dann auch nicht mehr drin). Es wird natürlich im Sound indirekter, aber bleibt zumindest stets verständlich, ohne dass ich jedem einzelnen noch mal die grundlegenden Dinge über das Vortragen mit Mikrofon darlegen hätte müssen (darauf hätte ich bei solchen Veranstaltungen grad mal gar keinen Bock - die alten Säcke lassen sich meist sowieso nichts sagen... kommt immer irgendwas mit "junger Mann, schon früher *blablubber*...")

  • Oxidation von Casebeschlägen

    • Audiowerk
    • 22. Oktober 2012 um 14:42
    Zitat von "guma"

    Unverständlich dabei ist mir jedoch, dass schwergängige Butterflies auch ein Jahr nach "WD40 only Behandlung" noch wunderbar leicht gehen, obwohl die ursprüngliche Fettung ja schon längst im Eimer ist


    Die Erfahrung teile ich. In diesem Sinne kommt mir das Öl sehr ergiebig vor... ich brauche es für diese Einsätze nur extrem selten. Dann wird gleich alles nachgesprayt, und man hat über lange Zeiträume Ruhe.

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • Audiowerk
    • 21. Oktober 2012 um 20:13
    Zitat von "billbo"

    Mein Job ist nicht das Fordern, Rummäkeln oder Ablehnen. Mein Job ist es, unter jeder dieser Voraussetzungen einen mindestens anständigen FOH Sound für die Band herauszuholen. Bei jeder einzelnen der 30 Shows sind dafür 100 wichtigere Dinge und Probleme verantwortlich als das zur Verfügung stehende Mischpult. Die habe ich zu berücksichtigen bzw. zu lösen - und genau dafür bekomme ich meine Gage


    +1
    mit Sternchen und Glanzbild. Ich seh's nicht einen Deut anders.

  • PAForum auf dem Iphone berachten

    • Audiowerk
    • 21. Oktober 2012 um 12:13

    Neiiiiin

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • Audiowerk
    • 21. Oktober 2012 um 11:59
    Zitat von "marcoboy"

    Der einzige Punkt warum man es ablehnt oder externe Geräte zustellt wären die Effekte.


    Das finde ich interessant - ist das so? Ich meine, dass Digitaltische als Alles-drin-Kisten schon abgelehnt werden mit der Begründung, dass ein bestimmtes Feature nicht so arbeitet, wie man es gern möchte?

    Man hat also an sich ein gut funktionierendes Pult, das optimal für den Einsatz geeignet wäre, aber es kommt einer und mäkelt, die Gates schlössen zu schnell oder zu vernehmlich. Oder ein anderer sieht seinen individuellen Geschmack mit den internal FX nicht getroffen. Oder ein anderer moppert an der Art, wie in den Kanälen komprimiert wird. Dann bleibt das Gerät eben zuhause?

    Dazu die Probleme mit unterschiedlichen Bedienkonzepten der Hersteller (a) und unterschiedlichen Softwareversionen ein und desselben Pultes (b).

    Das wächst sich ja dann langsam echt zur Manie aus, was diese neue Technologie so an Nebenwirkungen mit sich bringt :shock:

  • PAForum auf dem Iphone berachten

    • Audiowerk
    • 21. Oktober 2012 um 00:23

    Das ist diese Software, die unter alles, was derjenige vom Lokus aus ins Forum stellt, die wahnsinnig wichtige Information druntersetzt

    Code
    Sent from my iPhone using Tapatalk

    richtig?

    Das kenne ich schon aus anderen Foren. Geht einem tierisch auf den Geist, wenn man's unter jedem dritten Beitrag lesen muss. So wie früher hier Krackys dämliche Signaturaugen :twisted:

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • Audiowerk
    • 20. Oktober 2012 um 20:48
    Zitat von "wora"

    bin ich AT-händler
    aber ich bin kein mitarbeiter von A&H


    Ernstgemeinte Frage *ohne* Hintergedanken: hast du schon mal darüber nachgedacht, Schoepshändler zu werden? Oder machen die nur Direktvertrieb?

  • Oxidation von Casebeschlägen

    • Audiowerk
    • 20. Oktober 2012 um 20:46

    Aber wenn man die Ecken mit Schleifpapier oder einer Strubbel oder mit Watte wieder glänzend poliert, setzen die doch nach kürzester Zeit erneut Patina an. Das ist doch vergebene Liebesmüh. Ich seh's wie André: es sind Spuren des häufigen Gebrauchs. Wer mit geleckten Cases ankommt, macht mich in der Tat misstrauisch.

    Das Gleiche ist es doch auch mit Boxen, Stativen & Co. Das vermackt auch alles stetig. Gut, wenn es allzu runtergerockt ist, nimmt man die Dose Autolack und macht es wieder fein, wenngleich das Kosmetik ist. Auf Stativen hält sowas, wenn man den Rost an den Macken vorher nicht richtig gut wegmacht, nur mäßig lange und effektiv. Als ich demletzt die Kabel hier in der Bude auf dem Tisch hatte und reparierte, was wackelig oder kaputt war, hatte ich bei irgendeinem Teil auch einen NC3MX in der Hand, den ich mir unterm Licht der Werkbankleuchte mal verträumt genauer besehen habe... das musste einer aus der ersten Generation dieses Hauses sein, die Kontaktstifte waren hinten schon ganz dunkel geworden, das ganze Gehäuse war so verkratzt und vermackt, dass man kaum den Schriftzug noch erkennen konnte. Wenn ich mir dann überlege, auf wie vielen Bühnen der gelegen haben mag, über wie viele Böden der geschlört wurde, und was über diesen Steckkontakt vielleicht schon Geniales oder Grässliches an Signal gelaufen ist... und jetzt ist er frisch verlötet wieder am Start, um die nächsten Jahre Dienst zu tun. Das Zeug erzählt wirklich Geschichten.

    So, genug des romantischen Ausfluges und wieder zurück in die Wirklichkeit :shock:

    @ Gunther / Sodbrennen: ich war vor Zeiten mal in einem Hotel, wo es nach dem Job an der Bar noch eine zünftige Sause gab, der Alkohol floss in Strömen. Und irgendwas Atemberaubendes schenkte der Tresenmann als Cocktail unter dem Namen "WD40" aus. Ich kann mich aber nicht mehr im Geringsten daran erinnern, was drin war, es schmeckte jedenfalls, als sei es nicht nur gut gegen Sodbrennen, sondern löse auch Zahnstein und Nebenhöhlenvereiterung. Daher die Assoziation :D

  • Oxidation von Casebeschlägen

    • Audiowerk
    • 18. Oktober 2012 um 22:09

    Mhm. Ich tu da immer WD40 drauf. Das ist auch gut gegen alles Mögliche, vom Quietschen über Festklemmen bis zum Sodbrennen. Und Überschüssiges ist schnell abgewischt.

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