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Beiträge von Audiowerk

  • Arbeitshandschuhe in Echtleder

    • Audiowerk
    • 29. Dezember 2011 um 13:38

    Ich hatte eine Zeitlang diese hier von Thomann:

    Und die waren auch echt spitze vom Handling her, sehr angenehm zu tragen, griffig und durch den Lederbesatz federten unangenehm zu packende Dinge auch etwas ab. Leider taten sich wie bei vielen Modellen irgendwann die Nähte auf, und in der Spanne und an den Fingerkuppen schaute das arbeitende Fleisch dann hervor. Da musste ich sie dann wegwerfen.

    Ich habe jetzt mal einige Paare von Adam Hall bestellt, die Stefan anregte. Mal schauen, ob die Dinger länger halten. Problematisch ist bei mir auch, dass ich halt so riesige Pranken habe (keine Wurstfinger, einfach *groß*). Aber damit kann ich in der Branche doch unmöglich der einzige sein? Optimal passende Handschuhe für meine Flossen habe ich bislang jedenfalls noch nicht gefunden... dürfte so 3XL aufwärts sein :oops:

  • Wie mikrofonieren

    • Audiowerk
    • 29. Dezember 2011 um 13:12
    Zitat von "wora"

    da hätte man dann doch vielleicht mit schoeps... :D:D:D aber lassen wir das :roll:


    *räusper*

    LOL :D

  • "wir machen das immer so...."

    • Audiowerk
    • 27. Dezember 2011 um 14:24
    Zitat von "klauston"

    dann kann das jeder Andere auch, der den Finger aus dem Arsch nimmt und ernsthaft was machen will


    Das ist des Pudels Kern: die Problemfälle *wollen* nichts machen, weil sie den Finger nicht aus dem Arsch nehmen wollen (und können). Sie wissen nicht wozu, es erscheint ihnen auch nicht erstrebenswert und sie wissen auch nicht, wie es ginge. Leute, die ihnen dabei helfen wollen oder sie dazu drängen, sind oft lästig und versauern einem das Leben. Konsequenz: sie zeigen mit der noch freien Hand den Stinkefinger und sind weg. Damit ist das Thema für die erledigt.

  • "wir machen das immer so...."

    • Audiowerk
    • 27. Dezember 2011 um 14:21

    Klaus, es ging mir nicht um irgendeine "Teilleistungsschwäche" oder eine temporäre Faulheit. So etwas hat wohl jeder in seiner persönlichen Geschichte stehen. Und wenn man später feststellt, dass man da aus welchen Gründen auch immer etwas aufholen muss / sollte / könnte, und man ist *gewillt* / motiviert, das zu tun, dann geht das auch. Sehe ich auch so!

    Ich dachte aber an ganz andere Fälle - nämlich an solche, die nach zehn Jahren aus der Schule kommen und inhaltlich auf dem Niveau der dritten Klassen stehen, was Rechtschreibung, Beherrschung der Grundrechenarten und allgemeine Denkfähigkeit angeht - kognitive Defizite sind das. Wenn dazu die Leute aber auch noch aus Elternhäusern kommen, wo Selbstbestimmung, Anstrengungsbereitschaft, Verantwortung etc. nie vorgelebt wurden, als erstrebenswert markiert wurden usw., dann haben die Leute ein Defizit, das sie in der Regel noch mit ins Grab nehmen.

    Warum geben viele Industriebetriebe auf, wenn sie nach zwei Jahren der harten Indoktrination des Lehrlings feststellen müssen, dass der Bursche banalste Dinge wie Pünktlichsein (8 Uhr heißt 8:00 Uhr, nicht 8:05 Uhr oder 9:37 Uhr) oder "Ich darf den Meister nicht mit Schimpfwörtern titulieren, und den Kunden schon gleich gar nicht" oder die Tatsache, dass man fürs Arbeiten bezahlt wird, nicht kapiert hat und da absolut lernresistent ist? Warum kommt mancher Lehrling nach drei Monaten plötzlich nicht mehr, trotz Ausbildungsvertrages und ohne irgendetwas zu sagen? Warum brechen so viele junge Burschen ab?

    Denen fehlen einfach Grundeinstellungen und ein Wertesystem. Wie will man eine in unseren Köpfen tief verwurzelte Weisheit wie "man muss arbeiten, um Geld zu verdienen und sich davon etwas zum Fressen kaufen zu können" in einen 25-jährigen reinkriegen, der 25 Jahre etwas anders vorgelebt bekommen hat und wunderbar damit durchkam? Das *geht* nicht. Und ich sag's noch einmal: man kann es ihnen in vielen Fällen nicht einmal zum Vorwurf machen. Es gibt das Schmarotzerpack, keine Frage - aber es gibt leider auch stetig steigend Viele, die's niemals gelernt haben. Und das Prozentrechnen oder das Logarithmieren kriegt man in eine Lehrlingsbirne schon noch rein, wenn das sein muss. Kapiert der Lehrling, dass er nur damit zum Erfolg und Abschluss kommen wird, ist das gar kein Problem. An der Stelle stehen sie aber leider nicht alle. Wenn die anderen Sachen fehlen, kann man Bimsen wie bescheuert - es bringt einfach nichts.

  • "wir machen das immer so...."

    • Audiowerk
    • 27. Dezember 2011 um 13:43

    Was ihr über die schulischen Ausbildungsgänge feststellt, trifft größtenteils zu. Nicht jedoch gilt das Gesagte für das deutsche Gymnasium. Was hier seit zwei, drei Jahren an Druck und inhaltlichem Niveau an den Tag gelegt wird, ist mit dem abituriellen Ausbildungsgang der letzten dreißig Jahre nicht zu vergleichen. Was Schüler der neunten Klasse Gymnasium heute in Englisch und Mathematik in Klassenarbeiten schriftlich nachweisen müssen, hat in den Achtzigern und Neunzigern in Klasse 11 seinen Platz im Lehrplan gehabt. Diese Schüler haben ja ein Jahr weniger Ausbildungszeit und treten von Klasse 9 in Klasse 11. Manche von euch wissen ja, dass ich da berufsbedingt ein bisschen das Ohr am Puls der Zeit habe, und es ist geradezu erschreckend zu sehen, wie gute Schüler, ihre Familien, die Ehen daheim etc. daran kaputtgehen. Das habe ich keineswegs übertrieben dargestellt; hier in der Gegend explodiert die Zahl der Abgänger vom Gymnasium nach unten. Kinder, die irgendwann zerbrechen und wo im Einvernehmen mit Eltern, dem Kind und den Lehrern gesagt wird: beenden wir's. Ist besser so für alle.

    Schaut man nun auf die andere Seite, und auch das wurde schon angesprochen: wir haben in NRW (wie auch an anderen Orten) die Hauptschule faktisch abgeschafft, indem Löhrmann / Kraft die Bestandsgarantie aus dem Gesetz getilgt haben. Jetzt ist aber offenbar nur wenigen Leuten klar, dass damit *zwei* Schulen abgeschafft wurden: die höchst erfolgreiche Realschule gibt es damit natürlich auch nicht mehr. Dort landen nämlich jene Hauptschüler und solche, die gerade daran arbeiten, es zu werden. Die Abschaffung einer Schulform bewirkt leider nicht die Abschaffung der Schüler darin - die gibt es immer noch. Folge: die Institution, die diese Kinder aufnimmt und künftig aufnehmen wird, wird keine Realschule mehr sein. Das sind dann die sog. Sekundarschulen, Mittelschulen, Oberschulen usw.

    Und um es mal ganz klar zu sagen: eklatante Unterschiede in sozio-emotionaler Reife, eklatante Unterschiede in intellektueller Begabung und (durch Sozialisation geprägte) unterschiedliche Fähigkeiten, etwas (Kogntivies) leisten zu können und zu wollen führen nicht zu einer erfrischenden Heterogenität und Bereicherung einer Schulklasse, von der alle so megatoll profitieren. Das ist die größte Lüge, die hinter dem Inklusionsstreben in mehreren Bundesländern steht und die seit über zehn Jahren lautstark in Politik, Lehre (Lehrerausbildung) etc. propagiert wird. Es ist heute schon nahezu unmöglich, dreißig bis fünfunddreißig Schüler (das sind die üblichen Klassengrößen in allen Schulformen hier in der Gegend, egal ob Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Grundschule (!)), deren Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein könnten, nach Ende der gemeinsamen Ausbildungszeit auf ein gemeinsames Mindestniveau zu bringen (und das ist in NRW vorgeschrieben, man schaue mal in die Ausbildungsrichtlinien unter "verbindliche Kompetenzerwartungen"). Wir haben Schüler aus Mittelschichtelternhäusern, aus asozialsten Verhältnissen, aus Kinderheimen, aus elitären Elternhäusern, aus Elternhäusern, in denen unglaubliche Armut herrscht... alleine das ist, weil sich nach wie vor *ein* Lehrer pro Zimmer darum kümmern muss, schon (fast) unmöglich bzw. meist unmöglich, da jedem Kind gerecht zu werden.

    Wenn in Zukunft jetzt auch noch z. B. die Sonderschulklientel (bzw. "Förderschule" --> Begriffseuphemismus) hinzukommt, dann kriegen Lehrer und Schüler noch mehr Spaß an der ganzen Sache. Bei "Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf" denkt mancher vielleicht an ein liebes mongoloides Kindchen oder an eines im Rolli oder eines, was nur mit zwei Hörgeräten halbwegs was verstehen kann. Das sind ja auch die Fälle, von denen die wohlfeile Frau Löhrmann stets spricht, wenn sie anklagt, dass man solche Kinder "abschiebt" und "aussondert". Nun, dass sich so etwas mit etwas Aufwand integrieren ließe (bei angemessen kleinen Klassenstärken <= 20SuS), das ist unbestritten. Wovon aber niemand spricht, das sind die Leute, die die Sonderschulen der Ausrichtung LB/E bevölkern, namentlich die (früher so bezeichneten) Lernbehinderten und Erziehungsschwierigen. Da sitzen nämlich schon lange keine Kinder mehr wie 1970: dumm aber lieb. Wer heute mal so eine Klasse gesehen hat, mit sechs oder acht Schülern darin (gerne bevorzugt in einem Ballungsraum wie Berlin oder Duisburg-Süd), der ist um einen tiefsitzenden Schreck im Leben reicher. Wir haben aktuell an diesen Schulen keine förderbedürftigen Kinder mehr, sondern nur noch Psychos, die hochgradig aggressiv sind, multiple psychische Störungen haben (vorrangig vertreten sind Autismus, paranoide Störungen und Wahnvorstellungen, Schizophrenie - um nur mal ein paar Diagnosen ins Feld zu führen), die unter starken Psychopharmaka stehen, die ihnen teils unter Zwang eingeflößt werden müssen, damit sie sich und andere nicht gefährden; viele Suizidgefährdete sind dabei und der Großteil von ihnen geht paradoxerweise noch lieber zur Schule als zu Hause sitzen zu müssen, wo die Quelle in Form von Gewalt und Suff, kurz: Verwahrlosung auf allerhöchstem Niveau sich befindet, die die Kinder zu dem gemacht hat, was sie sind. Und wir haben demnächst alles in einem großen Topf und rühren ein paar Mal kräftig drin rum, und dann wird schon alles gut werden, denn die Schwachen können ja von den Starken lernen...

    Wenn Klaus nun etwas von 17- und 25-jährigen schreibt, so hat er teils damit Recht. Der angesprochene Unterschied zwischen einem Jugendlichen und einem Erwachsenen ist zweifellos da und den kann man offenbar auch erwarten. Nun zeigt aber die Erfahrung, und ich denke, das ist den meisten auch klar, dass junge Erwachsene, die eine so katastrophale Vorgeschichte haben, sich eben *nicht* einfach so an den Haaren aus dem Sumpf ziehen können. "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" bewahrheitet sich dabei einfach allzu oft (nicht immer). Und das kann man diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen. Deren Start ins Leben war so verpfuscht, dass es fast aussichtslos und unmöglich erscheint, die Defizite in allen Bereichen der menschlichen Sozialisation (um gesellschaftsfähig zu werden) wieder aufzuholen. Diese Menschen hatten von vorneherein keine Chance und sind eine verlorene Generation, wenn ihnen nicht auf irgendeine Weise besonderes Glück im Leben zuteil wird (und das sind Einzelfälle). Daran vermag auch die Schule meist nichts zu ändern, so gern die Politik das auch hätte. Einfaches Rechenbeispiel: wenn ein Kind von acht bis eins in der Schule ist, entspricht das circa einem Fünftel vom Tag. Die anderen vier Fünftel des Tages verbringt es zu Hause bzw. in der Zuständigkeit der Eltern. Na, wer hat da den größten Einfluss und die größten Möglichkeiten??

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Audiowerk
    • 24. Dezember 2011 um 13:17

    Auweh, Klaus, getroffene Hunde bellen :P

    Ich befürchte allerdings, dass ein Karlsruher Schallwandlershootout gerade für einen unbedarften Neuling ein wenig einseitig ausgehen dürfte, wenn der hinterher auf hohem Niveau demoralisiert nach Hause kommt und eventuell noch drei Jahre auf sein erstes Mikrofon sparen muss :D

    Ich vermute, dass ihr mangels Möglichkeiten auch kaum in der Lage gewesen wäret darzustellen, dass es heute erschwingliche Mikrofone für lächerlich wenig Geld zu kaufen gibt, die gerade auf Bühnen eine hervorragende Figur abgeben, v. a. wenn man als junger Spund experimentiert und das Budget hart begrenzt ist. Womöglich reicht es beim Threadautor noch nicht einmal für's NT5, was ja nach mehreren Posts im PA-Forum offenbar am untersten Ende des zumutbar Billigen liegt - dass es einen genialen Nachbau von Monacor gibt, der nur zweistellig kostet und live vom Original akustisch nicht unterscheidbar ist (schon gar nicht ohne Kopfhörer), wird möglicherweise gar nicht angesprochen... um jetzt mal nur ein Beispiel zu nennen.

    Sicherlich würde eine Mikrofonvorführung in Karlsruhe interessant werden. Ob danach aber die tatsächliche Ausgangsfrage des Threadautors für ihn zufriedenstellend geklärt ist, das weiß ich nicht so recht 8)

    So, und ich verabschiede mich jetzt aus diesem Thread und auch für die Feiertage. Hier geht es mir ausgewiesen zu wenig besinnlich zu :D

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Audiowerk
    • 24. Dezember 2011 um 12:27

    Nein, die Erfahrung aus vielen, vielen Jahren Jahren des seligen Triumvirates wora-guma-klauston :D

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Audiowerk
    • 24. Dezember 2011 um 02:16

    Sei aber nicht traurig, wenn du hinterher weißt, dass man gute Beschallung nur mit Schoeps realisieren kann, andere Mikrofontypen nur von Idioten benutzt werden und Niveau stets auch eine Frage des Portemonnaies ist :)

  • "wir machen das immer so...."

    • Audiowerk
    • 23. Dezember 2011 um 23:50

    hihi - SAE wieder

    Ich empfehle mal einen nüchternen Blick in die Realität: recht viele (ich will nicht sagen 'die meisten') guten Tontechniker, die einen geilen Mix machen, haben es eben nicht ausbildungsmäßig *gelernt*. Gelernt haben sie ihr Handwerk auf den Bühnen dieser Welt. Und das ganz ohne irgendein $tück Papier.

    Natürlich stimmt, was Tobias sagte, dass es viele ungelernte Idioten gibt, die auch miesen Sound machen. Hält sich ungefähr die Waage mit SAE-Diplomlern, die viel Geld für ein wertloses $tück Papier abgegeben haben, allen das stolz erzählen und trotzdem nur akustischen Müll fabrizieren

    Ich würde nur gern statistikhalber auch mal einen Tonmann erleben, der ein SAE-Diplom hat und auch praktisch was kann. Aber vielleicht hänge ich bloß mit den falschen Leuten zusammen, kann auch sein


    Btw: woran erkennt man einen Tontechniker mit SAE-Diplom?

    ... Den braucht man nicht zu erkennen. Er sagt es dir :D

  • Kurzer, galaktischer Frusttest...

    • Audiowerk
    • 23. Dezember 2011 um 17:04
    Zitat von &quot;Thomas&quot;

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    Die Leute werden immer bekloppter. Erst wurde in Bus und Bahn telefoniert, dann während Konferenzen oder Vorstellungsgesprächen, dann in Theatern und Kirchen (!), und jetzt verdrückt sich ein Feldspieler einer Fußballelf während eines laufenden Matches. Die sind doch nicht mehr frisch in der Birne, oder?? :shock:

  • Neues von Allen & Heath?

    • Audiowerk
    • 21. Dezember 2011 um 23:10
    Zitat von &quot;wikinger&quot;

    Würde mich dann wohl endgültig von meinem analogen Krempel verabschieden.


    Ganz so weit bin ich auch nach mehrmaligem Überschlafen nicht - aber aufgrund der Bilder bin ich schon sehr aufmerksam geworden. Wenn dieses Teil in der Realität angekommen ist, werde ich das genauestens unter die Lupe nehmen.

  • Kabelwahl

    • Audiowerk
    • 21. Dezember 2011 um 18:40

    Ich habe welche von Audioteknik (4x4mm², MP). Die werden jetzt auch schon zehn Jahre alt und sind hervorragend in Schuss. Immer noch prima wickelbar und fehlerfrei.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Audiowerk
    • 21. Dezember 2011 um 18:16
    Zitat von &quot;wora&quot;

    ein extrem flexibles multitalent unter den instrumentenmikrofonen ist das AE3000 von audio-technica. [...]
    durch die seitliche einsprache lässt es sich wirklich platzsparend unterbringen und macht auch optisch eine gute figur.

    Das AE3300 (ein etwas anderes Teil) wäre meine Empfehlung gewesen - es ist verrückt, was man mit diesem Ding alles anfangen kann. Konzertgitarre, Geige (Clip war nicht gestattet... grummel) und Exoten wie Klarinette und Hackbrett, aber auch Backgroundgesang und Chöre habe ich damit schon durch, sogar am Rednerpult macht es eine gute Figur... wie das geht, weiß ich selbst nicht, aber es klingt immer super. Leider hat es echt seinen (stolzen) Preis.

    Budgetlösung wäre für mich einmal mehr NT5 gewesen. C391 würde ich nicht mehr empfehlen, das Rode-Teil klingt besser.

  • technik bei kabarett ect.

    • Audiowerk
    • 20. Dezember 2011 um 18:47
    Zitat von &quot;Jeremy&quot;

    Ein Paradebeispiel, wie es gehen sollte


    Das ist ein Angebot - perfekt! Etwas Vergleichbares hatte ich vor einiger Zeit mit Serhat Dogan: eine CD, ein Zettel, ein mitgebrachtes Headset. Der Mann war früh genug da, wir haben in Ruhe eq't, bis es koppelfrei fein klang... anschließend hatte ich das DIN-A4-Blatt auf dem Pult und konnte cue-genau die Einspielungen machen. Künstler zufrieden, ich selbst ein gutes Gefühl am Abend (man kann nichts falsch machen) - warum ist das nicht immer so? Ich kenne auch die handbekritzelten Bierdeckel und Servietten, oder Ansagen wie "wenn ich das und das sage, dann musst du noch kurz warten, und dann..." oder "ich mache erst das, dann das, und dann klatscht das Publikum, und dann kommt Track 3, aber erst ab 1:23 min, und wenn die aber nicht klatschen, mache ich erst noch das, und dann kommt Track 3 schon ab 00:47 min" bis hin zu den altbekannten "wenn ich mit dem Daumen das mache" / "wenn ich mir an die Brille fasse und dazu sage..." usw... da könnte ich echt aus dem Anzug fahren!

  • Display Ausfall Yamaha M7

    • Audiowerk
    • 20. Dezember 2011 um 18:07
    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Sehr blödes Argument. [...] Und ich habe selbst schon erlebt, wo Analog nichts mehr ging.


    Klar gibt's das. Ich habe auch nichts Gegenteiliges behauptet. Wobei ich auch mehr und mehr glaube, dass deine digitale Verehrung wirklich hart an der Grenze zur Manie ist. Deine digitalverliebten Urahnen am Apple II haben schon 1985 das papierlose Büro prophezeiht. Und wir sind heute immer noch so weit davon entfernt wie vom papierlosen Klo. Aber das sei dir unbenommen.

    Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass es analog wesentlich mehr Defektszenarien geben wird, die man (ohne dass das Publikum groß Notiz davon nehmen würde) irgendwie umgehen kann. Andersherum gesagt: die digitale Lösung hat wesentlich mehr Potential für Fehler, die das Aus bedeuten (und konzeptionelle Erweiterungen wie digitales Core verschlimmern dieses Problem), weil man eben dort weniger Möglichkeiten hat, es "irgendwie anders" ans spielen zu kriegen.

    Davon abgesehen muss ich ausnahmsweise wora auch beipflichten: wir dürfen nicht vergessen, dass das Digitalgezumpel im Prinzip gerade erst am Markt und gekauft ist. Das *wird* erst noch alt - momentan ist es ja noch quasi neuwertig. Und dann wollen wir mal sehen, was die nächsten jahre so an Überraschungen bereithalten :D

  • Allround Headset

    • Audiowerk
    • 19. Dezember 2011 um 22:03
    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Jedes Teil des Headsets ist als Ersatzteil erhältlich. Das macht dann den kleinen Unterschied zu den IMQ's aus


    Joo - und jedes Ersatzteil kostet preislich inkl. Steuern und Versand circa so viel wie ein neues Headset im Karton aus Bremen :roll:

  • Display Ausfall Yamaha M7

    • Audiowerk
    • 19. Dezember 2011 um 19:54

    Nun, wir hatten es schon mehrmals: die Vorgehensweise beim Digitalen ist dann in der Regel "bring das Ding weg und stell ein anderes hin". Bei analogen Lösungen eben so, wie Wora es schon schrieb. Und ich könnte im schlimmsten Fall auch noch über den Kopfhörerausgang als Masterbus ein Konzert mixen, wenn das nötig wäre. Aber bei einem kaputten Bildschirm ist die Kirmes gefeiert und man kann abbauen.

    Viel Glück weiterhin für alle digitalen Mutigen, dass sowas nicht mal passiert, wenn man kein Sparepult im MAN stehen hat 8)

  • Multitools - Welche sind die Besten für ca. 100€?

    • Audiowerk
    • 18. Dezember 2011 um 20:31

    Ich reihe mich in die Victorinox-Fraktion ein. Benutze ich jetzt seit zehn Jahren und ist immer noch fein. Habe seinerzeit meinen Namen draufgravieren lassen und musste hinterher zwanzig Mark Aufpreis zahlen beim Graveur - der hatte für meinen Vor- und Nachnamen drei oder vier Gravierspitzen am Material kaputtgedreht :lol:

  • Der "Druckempfängerthread"

    • Audiowerk
    • 18. Dezember 2011 um 20:21

    Ich habe es noch nie erlebt, dass sich die Musikanten stelltechnisch vom Techniker hätten beraten lassen. Im Gegenteil, die probieren oft über Jahre aus, wer wo stehen soll, damit man welches Instrument noch wie laut aus fremden Monitoren / fremder Backline mithört... oder damit der Bassist direkt neben dem Schlagzeug steht, weil es dann am besten groovt, oder... die haben mitunter die krudesten Gründe (bis hin zu der Variante, dass der Bandleader nicht mehr neben dem Schlagzeug stehen will, weil der Drummer mal dessen Freundin geknallt hat und man seitdem nicht mehr allzu positiv aufeinander zu sprechen ist). Ich würde mich nie trauen, den Künstlern da ins Handwerk zu pfuschen oder schlaue Kommentare abzugeben. Die machen daoben ihren Job, und ich draußen den meinigen, und man redet sich nicht gegenseitig rein, wie der andere wohl seine Arbeit korrekt zu machen hat. Das ziemt sich nicht.

  • Suche dringend RCF N681 Treiber oder eine Syrincs Box

    • Audiowerk
    • 18. Dezember 2011 um 10:55

    Weil sie schon recht alt sind. Sie funktionieren durchaus noch, sind aber eben gealtert.

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