Zitat von "freeze"sonst wird noch Vorsatz draus.
Das ist es doch wohl auch, oder nicht?
Zitat von "freeze"sonst wird noch Vorsatz draus.
Das ist es doch wohl auch, oder nicht?
Das scheint's zu sein - tausend Dank für den kompetenten Rat!
Oh, ja, das ist die Norm am Empfänger. Ich meinte aber das kleine Ding am *Sender*. Da habe ich mich womöglich unklar ausgedrückt :oops:
Hier:
Liebe Kollegen,
wer die alte Shure-EC-Serie noch kennt, also die alten VHF-Wirelessanlagen mit den robusten Handsendern, der erinnert sich womöglich auch noch an die kurzen, anschraubbaren Gummiantennen. Meine Frage: ist dieser Antennenanschluss (Gewinde mit Pin in der Mitte) genormt, und wenn ja, wie heißt der? Oder ist / war das eine Shure-Eigenentwicklung?
Danke für Tips und Hinweise,
Zitat von "4Art"Uebrigens: Der Stecker - bereits mit drei Kabeln konfektioniert - kostet bei BKL 26 Cent. XLR-Buchse kostet 2.50 Euro, vielleicht noch 5 Minuten Lötarbeit
Na, da lag ich ja mit dem Pfennigsbereich gar nicht so verkehrt. Okay, die XLR-Armatur ist natürlich ein erheblicher Kostenfaktor, den es zu berücksichtigen gilt. Damit kostet das Kabel unter Berücksichtigung der Margenrabatte der Einfachheit halber 2,50 Euro in Einkauf und Herstellung. Man rechne sich mal den Prozentsatz aus - eine schöne, runde Zahl gibt das :twisted: :roll: :twisted:
Zitat von "4Art"ein spezieller Kabelsatz vorhanden sei - Kosten: 50 Euronen
Das ist wirklich eine bodenlose Frechheit angesichts des tatsächlich banalen Käbelchens, das man mit Zeug aus der Computergrabbelkiste in fünf Minuten selbst gebaut hat. Man mag für Originalzubehör vom Vertrieb / Hersteller immer mehr auf den Tisch legen müssen, und wären 25 Euro angesagt worden, hätte ich mich ebenfalls schon empört, wenngleich leiser. Aber fünfzig Euro für *sowas* - das ist Pfennigsware im Einkauf. Gewinnspanne wird bei mehreren tausend Prozent liegen bei dieser Kalkulation - Respekt :shock:
¿
Powercon rockt derbst. Diese herausfallenden IEC-Stecker in meinem Frontrack sind zum Mäusemelken - echt!
Wenn ein Technikerkollege zu mir kommen und mir erklären würde, dass sein Pultfile von nennenswerter geistiger Schöpfungshöhe sei und unter Copyright stehe, müsste der damit rechnen, dass ich mich an meiner CPM verschlucke und ihm (natürlich nur versehentlich) ein Paar Pommesbröckchen ins Gesicht pruste. :shock:
Tut mir Leid... 'ne Mischpultkonfiguration als "schöpferisches Werk" zu bezeichnen, ist für mich Kindergarten hoch drei :lol:
:shock: Ich dachte, das mit der Bierschluckerei auf'm Bau sei seit Jahren vorbei? Ich höre seit Ewigkeiten nichts anderes als "ach waaas, das gibt's doch heute nicht mehr... Kiste Bier aufm Bau und so... zum Frühstück das erste Maurergeschütz weggehämmert, und dann um halb zwölf weiter, alles längst Geschichte & vorbei..."
Sind die Maurer immer noch so hart am Saufen?? :o
Zitat von "rockline"Als während der Aufbauphase der Himmel beschloss von Sonne auf Hagel umzuschalten, und unsere Motivation bereits vor Beginn des Stadtfestes auf Level "-9" angelangt war, beschlossen wir kurzerhand den einzig erreichbaren Platz im trocknen zu nehmen. Material kostet Geld, und auf Wasser und Bier in den Plörren hatte ich auch keinen allzu großen Bock gehabt. Irgendwie ist unsere lokale Crew (einschließlich dazu gebuchtem Kollegen "Audiowerk") aber dennoch mehr schlecht als recht durch die Nummer gekommen. Platz 1 auf der nach oben offenen Richterskala der Soundpolizei hatten wir an den Tagen an dieser Bühne mit Sicherheit nicht erreicht, aber der feierwütige Mopp hatte dennoch seinen Spaß.
Dann meldet sich der zitierte Kollege doch auch noch mal zu Wort - das war zum Stadtfest an der Bühne wirklich kein entspanntes Arbeiten! Der zweite Tag war schon durchsetzt mit äußerst mittelmäßigen Schülerbands ortsansässiger Schulen und ihren engagierten Fachlehrern. Ihr kennt die überarrangierten Geschichten der Musik-AGs: drei E-Gitarren und fünf kleine 8"-Verstärker, asiatische Akustikgitarren- und Schlagzeugfellexemplare, drei bis sechs Keyboards aus dem Musikraum der Realschule mit Netzteilen mit Wackelkontakt und eine Horde interessierter, aber rockfreier Mittelstufenschüler. Das alles dann auf einer kleinen Pocketbühne... der mir zur Seite gestellte Mitarbeiter und ich hatten alle Hände voll zu tun, über Stunden des Schülercoverrocks (mit ansprechenden Titeln wie 'Wir lagen vor Madagaskar' unter Zuhilfenahme der Yamaha-Begleitautomatik... spiele mit deinen zwei Händen wie ein richtiges großes Orchester!) diverse Kleinamps auf- und wieder wegzubauen, Keyboards gegen E-Pianos auszutauschen und dann alles wieder von links hinten in die Mitte, dann wieder einer mit Gitarre und der soll schnell das Handheld von der äußerst uneloquenten und moderationstechnisch gänzlich unbeleckten, aber blonden Mittelstufenkonzertpräsentatorin aufs Stativ gesteckt bekommen. Dazu eine Prise engagierten Mädchengesang (drei junge Dinger, sechs Mikrofone ¿?¿, bitte keine Nachfragen dazu), leider so leise, dass die Wedges mit ihrer Physik am Ende waren... zwischendurch vermutete ich technische Probleme der Monitorendstufe und griff in einer Umbaupause selbst noch mal zur Funke, um einen herzhaften Gruß an meinen FOH-Kollegen zu schicken und mal zu checken, was denn da monitortechnisch nicht in Ordnung sei... da föhnt mich das bei Ranzig am Vorabend noch ausreichend laute, am Folgetage jedoch seltsam zu leise spielende Drumstack des Aux4 mit einer Lautstärke zu, dass es jenseits von Hammer, Amboss und Steigbügel nur so klingelte... aber gut, unsereins hat mit 196cm / 110kg natürlich eine andere Rockröhre als so ein zartbesaitetes Dingchen, die sich mit Hingabe an 'Zombie' versucht. Naja.
An dem Tag habe ich um nichts in der Welt mit dem zu bedauernden FOH-Kollegen tauschen wollen... wenngleich ich sonst auch gerne selbst am Tisch stehe! Die Abendkapellen waren zwar wesentlich professionellerer Natur und spielten sehr gut auf den Punkt, aber bei sechs Musikern auf der Bühne mit vier In-Ears, von denen man keinen kennt, fällt es bei der oben sichtbaren Position des 01V doch sehr schwer, wenn irgendeine Stimme gerade um mehr Gesang vom Bassisten in seinem InEar bittet, aber etwas weniger von der Backgrounddame, und unmittelbar darauf der Gitarrist aber weniger Bass in den Floorwedges wünscht. Das war für den Mischer an dem Abend Stress pur - Abhörposition ohnehin scheiße, dann Kapellen, die man nicht kennt und die einen aufwendigen InEar-Mix erwarten, das ganze hektisch und unter den Augen von sicherlich dreihundert wartenden Leuten mit Biergläsern in der Hand. Da kann man schon mal unter Druck geraten.
Spaß gemacht hat's mir trotzdem, wenngleich die Verantwortung, dass unter solchen Bedingungen alles vernünftig spielt, schon schwer auf meinen Schultern lastet. Den Kollegen vom FOH hätte man keine Sekunde dort wegbemühen können, war viel zu beschäftigt. Alles, was vorneherum also nicht sofort funktioniert, bedarf der direkten Klärung bzw. Inaugenscheinnahme. Da komme ich dann auch ins Rotieren, wenngleich ich mich schon seit einigen Jahren da nicht mehr zur unproduktiven Hetze und Hast verleiten lasse. Nächstes Jahr muss die Konsole nach Gegenüber, oder die Bühne wird 90° gedreht - das war in den Achtzigern auch so, wenn man durch die "Glockengasse" (so der Name der deutschlandweit bekannten Rocklocation) schlenderte! War vom Veranstalter wohl so aber nicht gewünscht. Mal sehen, was die Zukunft bringt! Vielleicht ruft der Kollege rockline wieder an und bittet um Hilfe - und wie könnte ich da 'Nein' sagen, gerade angesichts einer schon lange andauernden, freundschaftlichen Verbundenheit .
Viel besser hatten es die anderen Rockliner aber auch nicht, die an dem Tag parallel Außendienst schoben... es wurden über mehrere Stunden Shantychöre mit Schifferklavier geboten! Xantener Südsee... ahoi :lol: Preisfrage: was spielt man auf solchen Gigs als Pausenmusik? Da hätte ich mal gar nichts Passendes im Regal :lol:
Man kommt in diesen Fragen immer wieder auf das Eine zurück: in unseren Ligen lassen sich die Funksysteme nicht wirtschaftlich umkonfigurieren. Dafür ist die HF-Technik einfach zu komplex. Allein der Umbau einer Festfrequenzanlage auf eine benachbarte Frequenz ist so zeitaufwendig und benötigt derart viele teure Gerätschaften zum Abgleich, dass das heutzutage ein Fass ohne Boden darstellt. Von einem Wechsel in andere Frequenzspektren mal ganz zu schweigen...
Die Feinsicherung ist da drin, weil englische Regelwerke das so vorschreiben. Dafür fehlt sie dann in den Stammverteilungen in den Hausbauten. In Großbritannien ist es üblich, dass direkt am Verbraucher gesichert wird, nicht irgendwo in der Hausinstallation. Das Konzept ist einfach ein anderes auf der Insel. In Frankreich, um ein anderes Beispiel zu bemühen, war es jahrzehntelang üblich, Steckdosen und Lichtschalter in den UP-Versionen mit Sicherung auszustatten. Wenn man dann mal eine Dose überlastete, ballerte man direkt vor Ort die Schmelzsicherung durch und musste nicht erst in den Keller / in den 1. Stock / sonstwohin an den Stammverteiler, um dort nachzuschauen, welche Sicherung nun kaputtgegangen und auszutauschen war (das war, bevor es den guten Leitungsschutzschalter gab).
Die eigentlichen Geräte haben, sofern das Schaltungsdesign das vorsieht, sowieso noch einmal eine weitere Feinsicherung eingebaut.
Der sinnvollste und auch vorschriftsmäßig konforme Weg ist der Austausch des Steckers. Da hat der Till schon recht. Btw: Geräte von Peavey z. B. werden über England aus in Europa vertrieben - die kommen stets mit zwei Netzleitungen im Karton. Eine mit Netzstecker G auf IEC60320, die herkömmliche Kaltgerätebuchse, einmal von Netzstecker F (Schuko) auf IEC. Die falsche Netzleitung schmeißt man nach Öffnen des Kartons weg oder bastelt sich ein Mobilé für's Kinderzimmer draus.
Sind da nicht Chassis Typ EAS30PL-irgendwas dringewesen?
Wenn du *das* ernsthaft fragst, müsste man sich fragen, wie lange *du* schon dabei bist :oops:
Ich krieg' häufiger Sprüche zu hören wie "das war so laut, das hat man noch im Nachbardorf gehört" ![]()
Ich lass' die Leute reden - wenn sie das selig macht und sie sich dann erst ernstgenommen fühlen, bittesehr.
Von 2GB RAM kann ich nur *inständigst* abraten. Wer heute unter 4GB kauft, ist m. E. ein sehr törichter Mensch. Vor allem, weil es ein Butterbrot kostet und unter 64bit-Systemen ein wirkliches Pfund bringt. Kann nicht begreifen, wie man an so wichtigem Kleinkram sparen kann :oops:
Auch das spielt unter genannten Bedingungen keine Rolle. Ein klassisch deutsches Fräulein mit Dutt im Schuldienst lässt sich nicht erklären, wo es zu blasen hat ![]()
Vertrieb hat früher Taiyo gemacht. Ich weiß aber nicht, ob sie das heute auch noch tun. Ruf halt mal dort an.
Ramsa-Boxen lassen sich aber auch ständig über Ebay ersteigern, gehen dort dauernd durch.
Ist der II. Kanal denn noch funktionsfähig (auch unter Volllast)? Also abseits des Brummens... Und ist das eher lauter Natur oder im Verhältnis zum Musiksignal noch erträglich?
Schaltpläne kannst du vergessen, die werden strengstens unter Verschluss gehalten. Anfrage sinnlos!
Ich habe damals im gleichen Zuge auch jede Menge VHF-Material verkloppt. Gut, vieles davon war zusammengewürfelt, aber es funktionierte eben gescheit. Das EC-System, das ich heute im Rental habe, habe ich vor sechs Monaten auch für ein Butterbrot erstanden. Und bevor ich nicht am letzten Hungertuch nage, werde ich das garantiert nicht mehr hergeben, solange es technisch noch okay ist... betriebssichere HF-Technologie ist es in jedem Falle!
Das lässt sich bei Open-Airs leider nicht immer vermeiden. Ich versuche zwar auch immer, das zu vermeiden, aber wenn halt nach dem Aufbau noch der Pommeskutscher durch die Gasse muss oder der Gebraucht-CD-Dealer, dann geht es eben nicht anders. Ich beiße zwar auch jedes Mal die Zähne zusammen, es ist aber frappierenderweise noch nie etwas passiert. Ich habe gestern Abend an der Bude noch mal nachgesehen: das eine Core wurde unter dem Label 'Leem' verkauft, das andere stammt von bespeco. Beide stammen aus den Neunzigern, 1995 / 1996 ca.
Bei den "Cores von heute" kenne ich nur die 8er-Snakes von Thomann, die ich eine Zeitlang als Drumsubsnake nutzte. Auf dem dritten Gig konnte man die Stecker des Looms nicht mehr aus der Stagebox ziehen, ohne dass man reihenweise die Plastikschraubkappen der XLR-Armaturen von den Metallhülsen rödelte. Das war Marke Billig, wie man es aus dem Lehrbuch kennt. Nach dem Austausch gegen ein paar alte Switchcraft-Stecker aus der Wühlkiste gab es das Problem nicht mehr. Ich erinnere mich außerdem aber noch, dass nach drei, vier Jahren das Kabel etwas an einen Korkenzieher erinnerte. Auch dieses Problem habe ich bei meinen 90er-Jahre-Cores nicht, die sind nach wie vor sehr flexibel. Den Korkenzieher habe ich vor einigen Jahren bei Ebay verkauft.