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Beiträge von Audiowerk

  • Speakon Stecker welcher ist der beste?

    • Audiowerk
    • 18. Februar 2014 um 22:13
    Zitat von "Ulf Klüpfel"

    Über die Tatsache was das "Original" ist ließe sich trefflich streiten


    Das ist wahr. Als in den Achtzigern die Gummistiefel noch aus Holz waren, nannte man die XLRs auch 'Cannon-Stecker'. Letztlich geht's gar nicht um die Frage, wer es erfunden hat. Es ist m. E. einfach zu konstatieren, dass mit Blick auf sämtliche Maßstäbe heutzutage an Neutrik gemessen wird und sich Konkurrenzprodukte daran messen lassen müssen.

    Und wer wollte heute noch Cannon-Stecker, Switchcrafts usw. verbauen - die Kameraden musste man mit Werkzeug aufschrauben, es gab eine lächerliche Zugentlastung mit Madenschräubchen und einem Stückchen Schrottblech oder man durfte Spannzangen mit der Kombizange zusammenkneifen. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind :|

  • Speakon Stecker welcher ist der beste?

    • Audiowerk
    • 18. Februar 2014 um 13:45

    Naja, sparen kann man ja durchaus noch mehr, es gibt XLR-Armaturen für einen Euro das Stück, das summiert sich bei der Ausrüstung einer Bude schon auf. Aber man zahlt hinterher doppelt, drei- und zehnfach wieder drauf, wenn man den Schrott austauschen und wegschmeißen muss, und man lässt Nerven und Wut auf der Bühne, die auch zu Buche schlagen. Wer immer mich fragte, dem habe ich abgeraten, etwas anderes zu kaufen als das Original aus Liechtenstein.

  • Wer kennt diese beleuchteten herabhängenden Deckenfäden?

    • Audiowerk
    • 17. Februar 2014 um 19:43

    Oha, da tun sich für die geneigte Rentalbude ja völlig neue Verdienstmöglichkeiten auf. Ein Teil, tausend Möglichkeiten! Und ich hab's erfunden! :lol:

    Lizenzgebühren hier hinein: [__]Þ

  • Kann gelöscht werden

    • Audiowerk
    • 17. Februar 2014 um 19:38

    Mit eigenem Namen Schrott verticken tun Tausende im Netz. Das ist nichts besonderes. Ob das hier so ist, weiß ich nicht, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Allerdings ist auch ein Multimetertest u. ä. ungeeignet, um die Funktionalität eines LS-Chassis utner Beweis zu stellen. Da hilft nur eine geschlossene Kiste und ein Frequenzgenerator nebst Verstärker, mit dem man das gesamte bauartbedingte Spektrum durchsweept. Erst dann zeigt sich, ob irgendwas auf halb neun hängt und ob das Chassis noch arbeitet. Ungeachtet solcher Maßnahmen kann man trotzdem auf der Straße später dann bei alten Recken merken, dass sie spielmüde sind. Wenn so ein Teller erst mal zehn Jahre oder länger hin- und hergewabbelt ist, sehen Spider und Sicke einfach nicht mehr so aus wie frisch aus dem Karton. Die Tests überstanden sie klaglos, aber man hört es im Direktvergleich mit einem frischen Teil dann doch.

    Kurz gesagt: man muss, will man wirklich sicher gehen, die Probe aufs Exempel machen. Gerade bei Chassis allerdings kann man sich schnell "verkaufen", bei Mischpulten, Stativen, Alu oder Kompressoren hat man das Problem so nicht. Grundsätzlich würde ich aber unterstellen, dass die hier schreibenden Kollegen nicht per se betrügen und einem irgendwelchen alten Kappes unterjubeln wollen. Wenn hier wer schreibt, dass ein Chassis in Ordnung ist, glaube ich es ihm, und wenn es bei mir zuhause ankommt, baue ich es ein und checke das. Spielt es nicht, gibt's kurze Meldung mit der Bitte um Rücknahme und -überweisung, und wenn man dann an ein *****loch geraten ist, das sich nicht mehr meldet oder rumzickt, kann man das immer noch hier öffentlich machen, damit nicht noch mehr Leute reinfallen - scheint recht wirksam, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Aber wegen hundert Euro oder so dann die Axt rauszuholen, macht ja auch keiner. Bisschen Risiko ist bei sowas immer dabei, das war früher bei den Kleinanzeigen in der Zeitung oder auf dem Flohmarkt auch nicht anders.

  • Wer kennt diese beleuchteten herabhängenden Deckenfäden?

    • Audiowerk
    • 17. Februar 2014 um 19:22
    Zitat von "Heini"

    Ich hätte auch noch eine Frage. Denke das passt hier am besten rein.

    Irgendwie erinnert mich das an den Ikea Spieltunnel - da kann man bestimmt mit etwas Lichtschlauch oder LEDs auch was GOA-taugliches draus klöppeln :grin:

  • Rosa oder Weiss... Rauschen ?

    • Audiowerk
    • 16. Februar 2014 um 18:49
    Zitat von "willaudio"


    Was ist denn nun relevant ?


    Du entscheidest das. Du bist der Toningenieur. Du drehst das so hin, dass es gut klingt. Was irgendwelche Messgeräte, Analyzer oder Laptops verkünden, mag zwar durchaus wahr sein, aber es ist alles für die Füße, wenn es scheiße klingt und nicht rockt. Da kann man noch so brav rumlinearisiert und gemessen haben - der härteste Maßstab und die letzte Instanz ist das Ohr des Zuhörers bzw. deines. Daran wird gemessen - nicht an irgendwelchen Kurven oder Graphen auf einem Digitalmischpultbildschirm!

  • Rosa oder Weiss... Rauschen ?

    • Audiowerk
    • 16. Februar 2014 um 11:54

    Beim weißen Rauschen werden gleiche lineare Bandbreiten stets leistungsäquivalent dargestellt. Die Energie zwischen 40 und 50 Hertz ist dieselbe wie zwischen 8,04 und 8,05 Kilohertz zum Beispiel. Da nun im Bereich der tiefen Freuqenzen z. B. zwischen 20 und 40 Hertz eine Oktave liegt, im Bereich der hohen Frequenzen eine ebensolche Oktave eine Breite zwischen 2000 und 4000 bzw. zwischen 10000 und 20000 Hertz einnimmt (logarithmische Skala), ist dort die insgesamt vorhandene Leistung wesentlich höher als untenherum. Weißes Rauschen klingt daher ziemlich scharf.

    Beim rosa Rauschen nimmt genau diese Leistung mit (erinnere ich mich recht) 3 dB pro Oktave nach oben hin ab. Wenn du das zur Messung heranziehst, scheint dir natürlich wirklich deutlich etwas in den Höhen zu fehlen.

    Die spiegelglatte Frequenzganglinearisierung sieht auf dem Analyzer zwar schön aus, ist aber für den PA-Mann und das Publikum eben *nicht* das anzustrebende Maß der Dinge, weil ein menschliches Ohr nun einmal nicht präzise gleich über das ganze Frequenzspektrum hört bzw. das Gehirn es wahrnimmt. Google dich da mal schlau. Das Geradebiegen von PAs auf Teufel komm raus nur weil man die Geräte hat, ist in der Regel voll fürs Klo.

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Audiowerk
    • 4. Februar 2014 um 16:11

    Hm, mit diesen Klappgeräten habe ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn man nicht bloß ein Köfferchen oder irgendein Weichcase drauflädt, machen sie im Roadbetrieb früher oder später irreversible Kaltverforumngen durch. Habe ich auch viel bei dann fluchenden Musikern gesehen. Von daher habe ich nach wie vor alles auf Bluewheels, da weiß man wenigstens, was man hat :)

  • Stabiles Boxenstativ

    • Audiowerk
    • 1. Februar 2014 um 15:36
    Zitat von "skyworker"

    - irgendwo in diesem Satz ist der Fehler versteckt...
    Bitte wann setzt endlich so was wie gesunder Realismus ein? Nur weil ich etwas kann, muss ich es nicht automatisch tun, richtig?


    Gewiss. Du hast aber auch die Intention des zitierten Posts nicht ansatzweise erfasst. Ich habe keine Empfehlung gegeben, irgendetwas zu tun, oder eine Absolution erteilt für nicht einwandfreie Aufbauten. Ich habe lediglich auf den Umstand hingewiesen, dass Boxenstative und Mischpulte heute in etwa so verbreitet verkauft werden wie Kaffeemaschinen und schon lange keine eng umgrenzte Käuferschicht mehr besitzen. Und mit Blick auf diese Tatsache, die uns allen bewusst ist, habe ich K&M zugute gehalten, dass die sich wohl nicht zuletzt vor diesem Hintergrund durchaus Gedanken darüber machen, wie welches Material belastet werden darf bzw. welche Belastungsgrenzen sie veröffentlichen, inklusive großzügig einkalkulierter Reserven. Ein Stativ, das für 50 kg freigegeben wurde von einem namhaften deutschen Hersteller, der seit Jahrzehnten im Business ist, wird auch von einem Laien bei Nutzung innerhalb der Freigabegrenzen nicht so ohne weiteres kaputtgerockt werden können, alleine schon, weil jeder Hersteller heute weiß, dass man viele Menschen vor sich selbst schützen muss (und die Company vor den Gerichten und Anwälten).

    Irgendwie zeigt sich hier einmal mehr, dass, wenn man schon nicht für etwas ist, man auf jeden Fall dagegen sein muss, um zumindest dabeisein zu können. Und man hat sich natürlich öffentlichkeitswirksam kompetenzbeflissen produziert. Naja :roll:

  • Stabiles Boxenstativ

    • Audiowerk
    • 1. Februar 2014 um 10:38
    Zitat von "skyworker"

    Man möge einfach mal einen Blick auf das Manfrotto U087 werfen - mechanisch eine ganz andere Klasse


    Das ist vollkommen unbestritten - trotzdem gehe ich davon aus, dass man bei K&M weiß, was man baut. Gerade in Zeiten, wo Hinz & Kunz damit rocken gehen, wird man sicherlich nicht übertreiben, was die Sicherheit betrifft.

  • Stabiles Boxenstativ

    • Audiowerk
    • 1. Februar 2014 um 00:52

    Der Hersteller wird das gewiss fundierter beurteilen können, was Konstruktion und Material aushalten, als du das kannst. Wenn der 50 kg freigibt, wird das schon seine Richtigkeit damit haben. Wer weniger draufstecken will, soll das tun, aber auch die Leute zufrieden lassen, die das Material nach Herstellervorgabe ausreizen. Auch da ist noch Reserve drin...

    Wie gut, dass alle, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, sich in diesem Internetforum aufhalten und wir von ihrem unersetzlichen Knowhow profitieren dürfen

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 31. Januar 2014 um 14:11

    Das ergibt dann weitergedacht auch eine Art Kreislauf, von dem alle profitieren. Ist doch schön :D

  • Verschiedene Impedanzen an einer Endstufe - Problem?

    • Audiowerk
    • 31. Januar 2014 um 14:08

    Och, dass man so eine Frage stellt, kann ich schon nachvollziehen. Halte ich auch für absolut legitim. Nicht jeder kann das Prinzip solcher Verstärkerschaltungen nachvollziehen.

    Praktischer Anwendungszweck für solche Mehrkanalstufen ist ja z. B. Monitoring - da hängt dann auf einem Kanal eine 8Ohm-Box, an einem anderen vielleicht der Doppelzwölferwedge mit 4 Ohm, am nächsten ein Wedgepärchen mit 2x 8Ohm parallel (= 4 Ohm), und wieder anderswo kämpft der Kanal mit drei Ballermännern parallel und 2,67 Ohm. Macht keiner Endstufe was aus, auch älteren Modellen nicht.

  • Sänger bekommt Stromschlag durch Gerüst-Tower

    • Audiowerk
    • 30. Januar 2014 um 15:41

    Naja, geerdet worden ist der Typ in gewissem Sinne wohl auch :twisted:

  • Wer repariert alte Sennheiser Mikrofone???

    • Audiowerk
    • 29. Januar 2014 um 19:53

    Hmm... Bastelstunde? Die ollen Dinger haben doch Schräubchen unter dem Typenschild, soweit ich das weiß. Warum probierst du's nicht selbst einmal? Solange die einzelnen Komponenten in sich noch funktionieren, ist das doch wie Fischertechnik :)

  • Ursa Major

    • Audiowerk
    • 28. Januar 2014 um 22:02

    Och, Sammlerwert hat das bestimmt. Und wenn es dir nichts gibt, kannst du es auch verramschen. Oder stehst du auf Staubfänger?

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 26. Januar 2014 um 11:56

    In so einem Fall würde ich nicht nur die Schwachstelle in der Technik, sondern auch beim Personal beheben und den Typen zum Arbeitsamt schicken. Solche Idioten sind der Bremsklotz am Siegeswagen der Nation.

    Kaputte Leitungen werden auf dem Job hier entweder durch Zusammenstecken (XLR) oder Knoten (alles andere) gekennzeichnet, und meist landen sie dann auch an irgendeinem Ort, an den sie gar nicht hingehören, damit man sie auch nach Tagen in der Bude wiederfindet und sofort weiß, was es damit auf sich hatte.

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 26. Januar 2014 um 10:13

    Kabel abzwicken ist aber heftig. Sowas habe ich noch nicht erlebt, und ich weiß gerade nicht, ob ich spontan dumm aus der Wäsche schauen oder laut werden würde. Das ist ja wohl krank, anderer Leute Zeug kaputt zu machen.

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 25. Januar 2014 um 21:08

    Bei mir ist das genau andersherum - ich stelle immer alle Klinkenkabel zur Verfügung, einfach weil ich am Ende der Leidtragende bin, der zig Mal laufen muss, bloß weil wieder irgendein Signal nicht kommt, es knistert oder krackt oder brummt. Sowas geht mir mächtig auf die Nüsse, weil alle, aber echt alle Musiker nur Schrottkabel zu kaufen scheinen. Am häufigsten mit diesen Glanzmetallsteckern und Knickhülse, dann gibt's diese Musikervariante mit Gummisteckern, die so um die 20 cm lang sind (toller Hebelweg), und richtig scharf sind die selbstgelöteten Experimente mit den Teilen aus dem EP-Partner-Elektronikladen an der Hauptstraße. So mancher Kirmesgitarrist hat auch schon mal Spiralklinkenkabel dabei, wo ich mich frage, wer zum Teufel so einen Scheiß bloß erfindet, um ihn zu verkaufen.

    Nein, ich bin da abgebrüht und reise immer mit 20 Strippen aller Längen im Gepäck an. Da weiß ich, dass es am Klinkenkabel nicht liegt, wenn es nicht gescheit spielt.

    Ach, und einen 9V-Block hat bei mir bislang auch noch jeder bekommen, der danach gefragt hat. Das ist 'ne Frage der Erziehung. Wenn man mit einem Pfennigsteil einen Gig supporten kann, dann macht man das, das gehört sich so. Und ich schreibe das garantiert nicht mit auf die Rechnung. Sowas muss aber jeder für sich selbst zusammenfirmenphilosophieren, da mag es differierende Ansichten geben.

  • Tontechniker und Aufbauhelfer suchen Arbeit Mittebaden

    • Audiowerk
    • 25. Januar 2014 um 10:17

    Der Esel nennt sich selbst zuerst :D

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