Hm. Das ist echt das letzte - Abzockerei bis zum Gehtnichtmehr! Habe ich doch alles richtig gemacht: all die Jahre nie was angemeldet und schwarz gefunkt auf allen möglichen Bändern, und vor anderthalb Jahren alles verkauft (seitdem nur noch kabelgebunden). Nie Ärger gehabt, keinen Stress, keine Kosten. Verfahre mit dem Thema GEZ schon seit fast 15 Jahren so: Briefchen öffnen, lächeln und ab zum Altpapier. Ich werde als arbeitender Mensch, als Autofahrer, als Pommesesser, als angehender Erbe, als ... ohnehin schon abkassiert, dass es eine Pracht ist. Und da nehme ich die Hintertürchen, die mir offenbleiben, doch gerne mit. Irgendwo muss das hier auch Grenzen haben, und so langsam finde ich das geschmacklos, wenn ich Sachen lese wie hier in diesem Thread. Umso unbeschämter werde ich dann am Wochenende wieder mal einen Gig zelebrieren, für den ich keine Rechnung schreibe und der aus dem Schankumsatz bezahlt wird: brutto gleich netto, gut für mich, gut für den Veranstalter, gut für Deutschlands Wirtschaft, denn für das Geld kauf' ich mir neue Mikrofone und Ersatzdiaphragmen. Und eine Tankfüllung Diesel für meine Ameise. Mittlerweile ist mir da das Hemd näher als die Hose - habe die Schnauze voll so langsam!
Beiträge von Audiowerk
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Vielleicht hier mal mitbieten... (?)
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Ich kann da nur beipflichten. So auf die Schnelle an Geld zu kommen, ist in dieser Branche eigentlich nicht möglich. Schon gar nicht mit dem Material und der Menge, die du da anführst. Bedenke auch, dass das noch lange nicht alles ist. Cases, Mikrofonie, NF-Kabel, Hardware und die Kleinigkeiten wie Adapter, Gaffa, Batterien etc. gehen gerade am Anfang derart krass ins Geld, dass man das Weinen anfangen möchte. Ich erinnere mich, dass ich am Anfang mal 300m NF-Kabel plus Armaturen geordert habe, dazu Lautsprecherleitungen zu 2,5mm² fürs Monitoring und 4mm² für das Rockholz usw., Kleinzeug halt. Alles dann im Keller selbst konfektioniert natürlich - Lötorgien bis zum Morgengrauen waren das. Dafür habe ich damals insgesamt über 2000 Mark ausgegeben, die Rechnung habe ich heute noch. Aber erst damit konnte ich überhaupt auf Bühnen gehen, wo mehr als zwei Leute standen, die Gitarre spielten und dazu sangen. Und mit meinem alten, lustigen 16er-Studiomasterpult und dessen 3-Weg-Grafik-EQs war auch bald Ende der Fahnenstange. Selbstbewusst weiter oben mitspielen konnte ich dann, als ich das Teil überteuert an eine Schülercombo verkloppt und mir eine 32er-Konsole gekauft habe, die auch eine wichtige Eintrittskarte war, bestimmte Gigs überhaupt durchführen zu können.
Sicher kann man das auch im ganz kleinen Maßstab durchziehen, aber mehr als ein Taschengeld für eine Kiste Pils ist dann nicht drin. Noch übler wird das, wenn du auf mobile Diskothek machst. Sowas hat heute jeder dritte Jugendliche im Vorratskeller stehen - und der macht es die ganze Nacht für drei Flaschen Cola und Würstchen mit Senf im Brötchen.
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Habe bei einem Kollegen in der Werkstatt mal das Picoscope gesehen. Hat mich durchaus beeindruckt.
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Zitat von "gert"
Da kommt einer und hat sich seinen Gig vorbereitet mit ein paar Specials und sich erlaubt endlich mal Effekte pro Song zu programmieren und schon ist er ein alberner Wichtigtuer.
Gert, langsam, dass wir uns nicht falsch verstehen... so war das von mir gar nicht gemeint. Nicht die Tatsache, dass jemand mit einem USB-Stick zu mir käme, klassifizierte ihn als Wichtigtuer! Das hat damit nichts zu tun, sondern mit einem eventuell damit verbundenen Auftreten ("hoppla, der König kommt"). Ich würde jedem Kollegen, der mit so etwas zu mir käme, erst einmal wertfrei gegenübertreten - und dann halt gucken, was er drauf hat! Und ob mit File oder ohne File, Deppen oder eben Wichtigtuer gibt es überall, wie Stefan es auch schon beschrieb. Oft ist da viel Schaumschlägerei um nichts...@ Gylo: Danke für den Hinweis, ist mir klar, worum es geht!
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An der Stelle möchte ich als digital Unbeteiligter ja doch mal genauer nachfragen; nennt mich blöde, aber es ist mir nicht klar: was gäbe es denn für einen Grund, einem Kollegen das Einladen eines Presets in mein Pult zu verwehren? Kann doch hinterher normal gelöscht werden etc... warum stellen sich Leute da an? Ich kann doch trotzdem meinen, da einen albernen Wichtigtuer vor mir zu haben, wenn es denn so ist, aber warum soll der als Gasttechniker nicht eben sein Zeug ins Pult laden dürfen? Mir fiele da jetzt gar kein Argument ein, was ich demjenigen sagen sollte... Ich komme doch auch ständig auf fremde Baustellen und sage, Kollegen, schöne PA, aber wir benutzen unsere eigene Mikrofonie und Kabelage, und Stative haben wir auch selber dabei (was mit der Spezialisierung der Musikrichtungen zusammenhängt, die ich so vertrete - und es heißt eigentlich dann immer: joo, kein Thema, machs dir so bequem, wie du es willst, macht uns ja sogar noch weniger Arbeit) - habe nur selten Stress gehabt, weil irgendwelche Sturköpfe da meinten, es besser zu wissen. (?)
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Zitat von "gert"
Was passiert den wenn das Festival am Tag vorher ne komische Situation war. Dann ist in Analog die Startposition auch erstmal wieder komisch.
Ja... aber genau das meine ich doch! Man kann - meiner bescheidenen Meinung nach - keine einzige Beschallungssituation 1:1 wiederholen und übertragen, selbst mit gleichem Pult, gleicher Mikrofonie, gleichem Holz nicht. Neuer Gig heißt neuer Mix, der sich nach den unzähligen Parametern der ihn umgebenden Realität richten muss. Und da setze ich lieber wieder von vorn an. So allgemeiner Klingklang wie "dreh dem 58 erst mal ein bisschen Bass weg, und bei den meisten parametrischen Mittenbändern analoger Tische ist die Stellung 12h oder knapp daneben des Eckfrequenzpotis in der Regel zufälligerweise genau die Ätzfrequenz, die 3dB weg muss" oder "gute Snare am Set heißt: 200Hz +3dB, dann macht sie richtig Freude und hat Eier" meine ich gar nicht, das haben wir doch alle als Handwerkszeug drauf. Nun sei auch dabeigesagt, dass ihr andere Jobs in anderen Ligen spielt. Da könnte ich mir auch nicht vorstellen, an ein Pult zu kommen und ich darf mein Setup nicht einladen. Nachdem ich von der tendentiell friedlichen Fraktion bin, würde ich deswegen kein Fass aufmachen, schon um des lieben Friedens willen... aber unter professionellen Ansprüchen sollte man schon erwarten dürfen, dass das Material nach freier Vorliebe und ohne Rechtfertigung konfiguriert werden darf. -
Ich weiß nicht recht. Ich sehe genau da auch eine Gefahr drin. Das gab's schon auf den analogen Tischen ("wir lassen alles nach'm Gig so, wie es jetzt steht, übermorgen müssen wir ja wieder ran, dann brauchen wir's Zeug bloß noch hinzustellen und es spielt"). Je mehr man dann über die Wochen, Monate, vielleicht Jahre dran dreht, desto kruder wird die Sache. Automatisch anzunehmen, das müsse immer besser werden, hielte ich für gefährlich. Wenn der Koch stundenlang vor der Suppe steht und abschmeckt, ein Gewürz nach dem nächsten hernimmt und immer weiter "verfeinert", muss das am Ende nicht auch automatisch einen Gaumenschmaus abgeben.
Für Patchings, InEar-Settings etc. mag das sicherlich dienlich sein, aber ich empfinde es durchaus als wohltuendes Gefühl, bei derselben Kapelle am gleichen (natürlich analogen!) Tisch zwei Tage später wieder mit genulltem Setup anzufangen. Vielleicht lasse ich die Subgruppenzuweisung drin - aber selbst bei den Gains erlebt man manchmal Überraschungen. Und nicht zuletzt kommen dann zu allem Überfluss auch noch Musiker, die Einfluss nehmen (hey, ich hab heute keine Cajon dabei, aber ein Hihat... ey Phil, und ich wollte mal das Banjo ausprobieren, haste noch 'ne DI und 'nen Kanal frei?... Sicher, Jungs...)
Mit meinen analogen Konsolen komm' ich mir echt mehr und mehr deplaziert vor - aber Musik kommt immer noch raus, und die Leute klatschen auch. Ich halt's wie mit meinem Auto, dem unsterblichen Astra Diesel: wird gebraucht, bis es mir unterm Arsch wegrostet und ich auf der Straße sitze

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Aceton gibt es kanisterweise in jedem Baumarkt zu kaufen. Ich benutze es für alles und jedes als Entfettungsmittel. Bei manchen Kunststoffen muss man aufpassen, z. B. bei Abdeckrahmen von Schaltern im Wohnbereich. Das Zeug ist aber ein echtes Wundermittel und auch für die wenigen Fälle, wo Benzin es als Etikettenlöser nicht mehr tut (Typenschildetiketten z. B.) die Alternative schlechthin.
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Es handelt sich um italienische Treiber von RCF, um die N681 mit Diaphragma M59.
Setzt man die Boxen unter Strom, spielen die erst einmal, und es klingt auch nicht seltsam. Nun höre ich deren Sound aber halt schon kontinuierlich über 15 Jahre, so dass ich befürchte, dem ganz normalen Phänomen der schleichenden Verschlechterung eventuell zu unterliegen, die man ja wegen ihrer langsamen Kontinuität gar nicht wahrnimmt.
Ich weiß wohl, dass ich gleiche Boxen nicht als 12" / 1", sondern als 15" / 1" im Range habe. Deren Treiber ist erst vier Jahre alt, und der macht einen gänzlich anderen Sound (es ist aber auch nicht mehr der RCF, sondern ein BMS4550). Da es sich nicht mehr um den gleichen Treiber handelt, ist der Vergleich schwierig. Ich vermute schon, dass der 4550 qualitativ hörbar mehr drauf hat als der N681.
Rein optisch wirkten die Diaphragmen intakt. Ich habe allerdings nicht bei starkem Licht oder mit Lupe draufgeschaut - nur bei normaler Neonfunzel. Vielleicht lass' ich mir wirklich mal zwei neue Burschen kommen und baue die ein.
Danke vorab für die Postings.
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Liebe Kollegen,
der Threadtitel sagt es im Prinzip bereits, was mich interessiert: ich frage mich, ob bei den heutzutage üblichen Diaphragmen in Hochton-Kompressionskammertreibern ein Alterungsprozess einsetzt, der z. B. dazu zwingt (oder zumindest es empfehlenswert macht), diese nach einer gewissen Spieldauer auszutauschen. Konkret habe ich z. B. Hochtonkabinette, die jetzt circa 17 bis 18 Jahre alt sein dürften und in denen immer noch die erste Diaphragmenbestückung spielt. Die Kisten sind irre viel herumgereist und haben dementsprechend was mitgemacht - mechanisch wie elektrisch. Nicht, dass die jetzt merkwürdig oder in irgendeiner Weise auffällig klängen oder sowas... ich frage mich aber, ob es eventuell einen Aha-Effekt gäbe, wenn ich da jetzt zwei neue Diaphragmen für 170 Euro einschrauben würde (ups, klingt ja plötzlich so crisp).
Für Meinungen und Erfahrungen bin ich dankbar!
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Dass es an der Stelle zu heiß wird, das wissen wir aber schon eine halbe Ewigkeit. Auch, dass die umliegenden Bauteile nach einigen Jahren des Gebrauchs gut durchgeschmurgelt sind. Es wurden bereits erprobte Reparaturanleitungen hier veröffentlicht.
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Albertine? Is dat die Omma?
Der Laden ist doch eine echte Krankheit

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Der Jürgen Schwörer schreibt hier mit... den würde ich antickern, damit der das nicht versehentlich übersieht.
Gleichermaßen dreist wie dumm und niveaulos.
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Ich habe nichts übrig für Sennheiser-Mikrofonie. Aber mit dem alten Mann stirbt eine große Koryphäe, deren Forscherdrang und Entwicklergeist über Jahrzehnte wir heute viel zu verdanken haben.
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Vielleicht bist du nur nicht cool genug dafür :oops:

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Ääh... Adam Hall?
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Mann, da haben sich aber ein paar Platinen ordentlich gesetzt :shock:
Was brauchst du jetzt genau? Einen KVA für eine Reparatur? Sowas kann wohl nur eine konzessionierte Bude ausstellen.
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Ich sehe das ähnlich wie Obi. Arglistig verschwiegener Mangel etc. kennen wir ja, und dass das verboten ist und böse, das wissen wir auch. Ich fürchte aber, dass die Tatsache, dass das Core von dir persönlich in Empfang genommen und bar bezahlt wurde, große Probleme machen wird. Natürlich kannst du dich hinstellen und sagen, du hast auf Treu und Glauben gekauft. Fakt ist: du hattest ausgiebig Gelegenheit, die Ware zu prüfen. Du hast freiwillig darauf verzichtet. Das macht die potentielle Lüge des Kollegen, es handele sich um 50m (was ja immer noch nicht als solche herausgestellt wurde, womöglich wusste er das selbst gar nicht genau), zwar nicht legaler, aber wie gesagt - geht die Gegenseite hin und behauptet, dass das zum Zeitpunkt der Übergabe 50 Meter waren, hast du wahrscheinlich schlechte Karten.
Bin aber trotzdem sehr gespannt, was weiter passiert. Wäre ich der Gearschte, hätte ich mir nie im Leben so viel Kopf darum gemacht, soviel Zeit und Energie hätte ich gar nicht. Dann feste auf den Tisch hauen und ein Mal scheiße brüllen, anschließend den Frust runterschlucken und das Core weiterverkloppen. Im Leben hat man manchmal Pech :?
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Oben im Header... "LED-Technik" schreibt man entweder zusammen oder besser: mit Bindestrich. Sonst musst du dir die Verwendung von Deppenleerzeichen unterstellen lassen. Äußerst peinlich. Auch sonst müsste man da und dort auf Groß- und Kleinschreibung achten (Verben werden z. B. klein geschrieben) - und nach Satzzeichen wie Punkten lässt man grundsätzlich eine Lücke (z. B. in der Adresse des Impressums). Ich ahne außerdem, dass deine Adresse "St.-Peter-Straße" lautet (höchstens aber "St. Peter-Straße")...