*Doppelpost, sorry*
Beiträge von Audiowerk
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Ich fürchte, das kann man heute nicht mehr verallgemeinern. Oben hatte das schon mal jemand angedeutet - der Stand der Technik ist, gemessen am Maßstab Geld, heute ein ganz, ganz anderer als noch vor zehn Jahren.
Einfach zu sagen, den billigen Jakob erkennst du an den Schukodosen, die aufs Holzbrett genagelt sind, an den bunten Kabeln etc... nein, das lässt sich nicht halten, die These. Rückwärts mag das gültig sein - mit Holzverteilern und regenbogenbunten XLR-Kabeln hat man mit recht hoher Treffsicherheit einen Vollidioten aus dem Beschallersegment vor sich. Umgekehrt ist es aber lange schon nicht mehr so, dass man nach Schrott suchen muss, um einen Deppen zu identifizieren. Da sucht man oft ins Leere!
Wie war das Anfang der Achtziger, als z. B. das weiße Mitec 1602 (oder wie es hieß) auf den Markt kam? Wer sich das als lokaler Beschaller leisten konnte, der war landauf, landab der König! Ich weiß nicht, wie viele tausend Mark das seinerzeit gekostet hat, aber wir reden hier von einem Tisch, der unter heutigen Maßstäben als Lachnummer durchgehen würde, seinerzeit aber sündhaft teuer war.
Heute sieht das doch völlig anders aus. Die Weiterentwicklung der integrierten Schaltungen, die gefallenen Rohstoffpreise, die SMD-Technik, die maschinenfähig ist, und die Fertigung in Asien dank Globalisierung machen es doch möglich, dass man, selbst wenn man Inflationsfaktoren runterrechnet, heute für erheblich weniger Geld einen mordsmäßigen Materialpark anhäufen kann. Wenn man wirklich ganz unten anfängt, steht noch Omnitronic oder DAP oder Phonic drauf. Damit zieht man los und macht lecker Disko. Was stellt man fest? Das Zeug macht tatsächlich laute Musik. Und? Kunde zufrieden, Geld verdient.
Als nächstes kommt vielleicht Behringer, und man kauft für billiges Geld sich das Siderack voll mit EQs und Kompressoren. Dazu ein Yamaha-Mischpult, und schon ist der Frontplatz fertig.
Hinzu kommen heute die modernen Methoden der Kommunikation und des Handelns via Internet. Preisvergleiche ohne Ende, daraus resultierend harter Preiskampf der Hardwareanbieter, daneben noch Ebay und B2B, wo Material verdealt wird... das darf man nicht unterschätzen, was da für eine Macht hintersitzt! Ich habe schon unzählige Tausende gespart dadurch, dass ich gezielkte Netzrecherchen betrieben habe, ein gebrauchtes Teil im guten Zustand für einen guten Kurs kaufen konnte etc. Letzte Tage erst habe ich einen neuen EQ gekauft - Altair 230. Der kostet neu 1100€ und ein paar Zerquetschte. Über zwei Ecken hatte ich mit einer Bude Kontakt gekriegt, die das Ding loswerden mussten, ganz schnell gegen bar. Ich habe noch 500€ bezahlt, und das Ding sieht aus wie neu. Sowas wird auch erst möglich durch die engmaschigen Kontaktnetze via Mobilfunk und E-Mail.
Das ist, was auch bereits beschrieben wurde, natürlich nur die halbe Wahrheit. Hinter dem Gerätepark steht nämlich derjenige, der's bedient. Und entweder hat der Knowhow, oder er ist dumm. Und man kann mir erzählen, was man will, Blödheit und Talentfreiheit in Bezug auf den Mixdown wird sich langfristig nicht durchsetzen, auch nicht zum billigen Kurs. Spätestens nach der zweiten versauten Veranstaltung und vielleicht einer bösen Pressemeldung überlegt sich der Veranstalter ganz genau, ob am Personal und an der Technik gespart werden soll.
Jetzt muss man aber auch sagen: je besser das Material, desto leichter wird der Job. Gute Mikrofonie mit ausgeklügelten Charakteristiken, gute Boxen mit definierter Schallabstrahlung und sehr hochwertigen Chassis nehmen sehr viel Rückkopplungsneigung weg. Wer jetzt noch weiß, dass man eine dynamische Frontstimme mit einem Kompressor lautstärkemäßig glattbügeln kann und dass man sparsam mit dem Tanzmusikhall sein sollte (bitte keine 3,5sec Decay...), der hat schon gute Voraussetzungen. Dazu braucht es nur noch ein solides Grundlagenwissen um das Zusammenspiel der Komponenten und deren Funktionsweise - und das lässt sich anlesen und daheim im Keller ausprobieren.
Wora war es glaube ich, der dabei einen wichtigen Hinweis gab: paart sich das heute günstig zu bekommende Material (neu oder v. a. vom Gebrauchtmarkt) mit einer gewissen Knowhowbasis und einem einigermaßen guten Ohr, dann können diese Leute den Etablierten durchaus gefährlich werden. Das hier oft gelesene Argument "das geht zu Lasten der Sicherheit... bla" ist m. E. ein hilfloser Versuch, die Wahrheit auszublenden bzw. mit Schlamm werfen zu wollen. Jaja, wir kennen alle die Murksbaustellen, da brauchen wir gar nicht drüber zu reden. Fakt ist: der Markt verschiebt sich, und zwar nicht erst seit fünf Jahren, und das Establishment wird darauf reagieren müssen. Und es gibt Mittel und Wege, sprich: Firmenphilosophien, mit denen man sich die Kundschaft hält. Die liegen aber sicherlich nicht darin, dem Kunden jedes Kabel mit Barcodescanner auf die Rechnung zu setzen oder ihm Kopien der Baubücher und sämtlicher BGV-A3-Scheine zuzufaxen. Und einfach nur billiger werden ist auch nicht der Weg. Entweder, man ist besser, oder man bleibt hängen. Was dieses Wörtchen dann genau bedeuten soll, das obliegt der Geschäftsführung, das zu definieren.
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Zitat von "Mechwerkandi"
Manch einem stünde das besser zu Gesichte wie irgendwelche 15/2 Kisten.
Ich beiß' mir fast die Zunge ab dabei, weil ich Zeck ja echt zum K*tzen finde, aber ich muss Andis Aussage beipflichten. Vor Jahren hatte ich noch gelegentlich auf dem Dorf mit den Kisten zu tun - sind die unverbastelt und originalbestückt, klingen die *wirklich* gut. Das schreibe ich zu einem Gutteil der Audaxpappe zu, die fand man ja nicht so oft in solchen Konstrukten. Besser als viele andere Allesdrin-Kisten war dieses Zeck-Quadrat auf jeden Fall! -
Fallen die großen RCF-Pappen jetzt auch schon unter Party-PA?
Ich kann mir nicht helfen, ich finde es befremdlich, was hier bisweilen abläuft.
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Ich denke auch, dass hier mit Clip und Kleben nicht wirklich was gerockt werden kann. Manchmal muss man back to the roots - und früher war ja nicht alles schlecht. Gib dem Kerl die Fahrradlampe in die Hand, und alles wird gut.
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Irgendwie habe ich befürchtet, dass der Stefan hier schreibt... das ist die Altersklasse

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Bemüh' mal die Suchfunktion, das Thema haben wir hier schon ein paar Mal durch. Es gab früher halt diese wunderlichen Rasierer (Martin-Mitteltonkabinette), Bass-Badewannen (W-Bins) und diese riesigen Trötenhörner, manchmal mit Diffusor, manchmal mit Lamellen... die Endstufen waren im Vergleich zu heute lächerlich schwach, hatten oft beleuchtete Drehspulinstrumente (was man speziell in den 80ern wohl sehr cool fand), von Phasing sprach keiner, Hauptsache war, man hatte genug Chassis zusammengestellt. Fünfzig, sechzig Pappen pro Seite waren auf einem guten Event keine Besonderheit. Gerockt hat das sicherlich auch. Nun, und dann gab es sowas wie das S2 von Clair, da war alles auf einmal drin, und andersherum die Idee, jeden Lautsprecherweg in ein eigenes Gehäuse zu bauen. Dann wurden riesige Holzkisten übereinander gestapelt, unten die Bins, dann die Mitteltönerkisten, manchmal noch extra Kartons für den Hochmittelton, dann so ein lustiges Horn und als Krönung obendrauf ein hanebüchenes halbrundes Ding mit sechs, sieben Treibern fürs Gezischel. Sah gewiss wunderlich albern aus, zumindest mit meinen Augen betrachtet

Ich weiß nicht so recht. Manchmal denke ich mir, vielleicht wäre es cool gewesen, wenn ich das früher alles mitgemacht hätte. Andererseits sehe ich heute sowas wie KF650, Hawkwind, MSL3, Vertec usw. und bin froh, dass ich nicht diese multiplen kleinen und großen Holzkisten laden und verbauen muss. Und ich glaube, einen besseren Ton hat's auch. Aber das müssen die Leute beurteilen, die früher mit dem alten Kram gerockt haben. Die sind natürlich selber schon abnormal alt, so dass man ihren Worten manchmal nur mit Vorsicht Glauben schenken sollte... sie kommen einfach aus einer anderen Zeit

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Der 2142 ist so'n Versuch, einen Übertrager in ein IC-Format zu bringen

Das Ding ist letztlich ein Kleinverstärker mit Differenzausgang... genau das, was du suchst. Die übliche Betriebsspannung liegt bei dem Ding bei max. +/-20V, so dass du mit den in EQs normalerweise zu findenden +/-15V oder +/-18V da wirklich leichtes Spiel hast, was bwaack ja auch schon angedeutet hatte.
Der IC ist allerdings nicht ganz leicht erhältlich... als ich den mal von Conrad kaufen wollte, gab's den da nicht. Ich denke, man dürfte auch heute noch bei Farnell oder bei Segor fündig werden.
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Das Millennium-Teil von Thomann hat eine Co-Firma hier im Einsatz, für das schwere Soundcraft Europa. Soweit ich das weiß, gibt es überhaupt keine Probleme damit, und gescheit verarbeitet ist es auch. Konnte keine Schwachstellen entdecken. Ist das jetzt nur wieder deshalb schlecht, weil das von Thomann kommt?
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Hui, hier geht es ja doch recht bollerig zur Sache. Zur selbigen möchte ich mich gar nicht äußern - aber ich stelle fest, dass trotz der doch massiven und sehr deutlich geäußerten Vorwürfe hier der Jürgen Schwörer bemerkenswert ruhig und sachlich argumentiert. Meinen Respekt für diese Professionalität!
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Ja, das sind halt Monosubgruppen. Hat ein Group-Aux-Flip-Modul zwangsläufig an sich. Entweder Monoausspielweg oder Monosubgruppe. Panning geht damit nicht mehr, völlig richtig.
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Zitat von "Campfire"
dass man entweder Gruppen oder auxe nutzen kann jeweils
Das stimmt natürlich. Für jede Gruppe geht ein Auxweg flöten. Nutzt man also vier Gruppen, bleiben sechs Auxwege, die paarweise pre-post-schaltbar sind. Das sind dann wohl A9 und A10 für die Effektsektion und A5-A8 für vier Monitorwege. Und diese Standardkonfiguration deckt sich mal wieder mit dem Zielgruppensegment, für das der Tisch gebaut ist.
Der Nachfolger heißt übrigens Yamaha IM8-32. Das hat Phantom pro Kanal, Overeasy-Kompressor pro Kanal, acht Auxlines, 8 Subs, Monobus, Stereobus, vier Mutegruppen und absolut herkömmliches Routing mit vielen kleinen Knöpfchen am Fader. Und Dreier-LED-Ketten pro Zug. Konnte leider noch nirgends herausfinden, was das Ding kostet.
Mal gucken, was dann darüber Böses verzapft wird

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Zitat von "Basti2003"
Wobei ich mal davon ausgehe, dass die beiden Pulte in einer ähnlichen liga spielen und sich da nicht soooo viel tut?
*hihi* Da werden jetzt unsere Experten hier natürlich ganz laut "JA" schreien.Wenn du bereit bist, den nicht ganz übersteuerungsfesten Headroom in Kauf zu nehmen, also dir vor dem ersten Gig mal anguckst, wie weit man pegeln kann, damit der Masterbus am Ende nicht clippt (was sich beim GA wirklich böse anhört, das verzerrt nämlich nicht, sondern es kracht ganz gehörig), dann kann man da durchaus mit arbeiten. Das ist die gleiche Sache mit der GA-Diversity-Schaltung. Man muss das kennen, und dann kann man damit arbeiten. Die Massen an Ausspielwegen sind ein echtes Argument.
Zu den oben erwähnten Dingen: Lowcut ist schaltbar, Phantomspeisung ist in Vierergruppen rückseitig schaltbar, Phasendreher pro Kanal ist da, Pad ist da. Es gibt keine Direct Outs, aber jeder Kanal und die ersten vier Auxwege sind insertierbar (wobei die ersten vier Auxwege ja per Knopfdruck zu Monosubgruppen werden, einzeln schaltbar). Die Potis sind nur durchgesteckt und nicht zentralverschraubt, was in der Preisklasse aber auch kaum möglich ist. Meterbridge pro Kanal fehlt, und das ist neben der Headroomsache das einzige, was ein bisschen nervt. Aber man hat dafür im Center zehn plus zwei große Ledketten, die auf jedem Bus deutlich zeigen, was gerade passiert.
Zwei ganz klare Vetos muss ich aber in Bezug auf Audioqualität und Verarbeitung einlegen. Da gibt es wirklich nichts zu bemängeln. Das Gerät ist ordentlich gebaut und auch stabil, und die Audiowerte sind vollkommen in Ordnung.
Ich kenne beide Pulte auch schon recht lange. Auf die genannten wesentlichen Unterschiede wurde bereits hingewiesen, stellenweise habe ich noch ergänzt. Du musst gewiss die Argumente mit einbeziehen, die du im letzten Post genannt hast. Wer keinen Rider zu erfüllen hat, selbst an der Konsole steht und um die etwas zurückhaltende Pegelung weiß, der kann mit dem GA zweifelsohne ein ansprechendes Klangbild mischen, genau wie das mit dem GL auch ginge. Ich habe selbst ein GA, und es war keine allzu große Herausforderung, sich an den Tisch zu gewöhnen. Man hat ein gutmütiges Arbeitstier vor sich. Man kriegt mit dem Ding ziemlich viel Pult für ziemlich wenig Geld, ohne dass Behringer, Phonic, Omnitronic oder sonstwas draufsteht.
Die Diskussion ist v. a. hier beeinflusst von viel Diva-Geziere. Es gibt klare Kritikpunkte, die Fakt sind, und es gibt Ausstattungsmerkmale, die das Ding nicht hat, weil sie zu teuer sind. Und entweder legt man da Wert drauf oder eben nicht. Ganz viel für ganz wenig Geld gibt es leider nicht. Dieses Pult ist ein klarer Kompromiss, und in vielen Fällen auch ein guter, finde ich. Die Suchfunktion hilft dir da auch noch etwas weiter, wes gibt mehr Threads, die noch mehr Informationen dazu enthalten. Entscheide am Ende selbst!
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Hoffentlich können dann wenigstens die neuen Azubis fünf Sätze fehlerfrei aufnotieren :roll:
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Diese Billig-Geschichten mit Vereinen und der Kirche kann ich nur bestätigen, das kenne ich seit Jahren genau so. Unglaublich, was die einem für dreiste Angebote machen, wenn sie mal Boxen brauchen - glatt unchristlich muss man das nennen. Früher habe ich mich noch auf solche Kuhhandel eingelassen, aus good will und falsch verstandener karitativer Barmherzigkeit. Da wurde dann mit einfachstem Grundstock an Material eine eher aufwendige Veranstaltung beschallt, und die bunten Lampen, die nicht mehr im Budget drin waren, hatte dann einer im Jugendraum abgeschraubt und an ein Stativ gebastelt... dementsprechend fielen der Erfolg und das technische Ergebnis der Veranstaltungen aus.
Das waren so die ersten Gigs meiner Laufbahn, in denen ich kapierte, dass *alles*, aber auch wirklich *alles*, was schief geht, nicht funktioniert etc., auf mich als Techniker hinter dem Pult zurückfällt. Natürlich - im Publikum weiß ja niemand, dass Zeug aus zehn Ecken zusammengeliehen wurde, dass der Job 100 Mark gekostet hat, aber ein Volumen von mindestens 600 Mark hätte aufweisen müssen usw... und für alles muss der Mann hinterm Pult mit seinem Gesicht geradestehen. Der ist schließlich der Fachmann, der sogenannte, der's grad verbockt!
Es ist unbestritten, dass man auch mit wenig Aufwand eine Veranstaltung bedienen kann, ohne dass es allzu groß auffällt. Aber was ich seinerzeit in den Sektoren geboten bekam und teils auch selbst gesehen habe als Zuhörer, das geht wirklich auf keine Kuhhaut. Irgendwann habe ich dann vor Jahren den Entschluss gefasst, mich darauf nicht mehr einzulassen. Seitdem ist hier nichts mehr mit Lowbudget und "wir könnten doch da noch Lampen herholen", mit Benefiz und "ist für die Kirche" usw. Erstens mache ich mich betriebswirtschaftlich nicht länger zum Löffel, zweitens ist der ganze Kram massiv imageschädigend. Und insbesondere deshalb habe ich heute schon lange kein Problem mehr damit, klipp und klar zu sagen, entweder die Kohle kommt an die Sonne, und dann gibt es das technische Knowhow, das hier gebraucht wird, verbunden mit dem Material, das in Menge und technischer Hinsicht der Veranstaltung gerecht wird, oder die Kohle wird nicht bezahlt - dann kann der Frager seine Augen schließen und sieht dann, was er von mir kriegt.
Viele Kollegen weiter oben haben es schon auf den Punkt gebracht, diese Dumperei und das Sich-überreden-lassen bringt (zumindest langfristig) nichts außer bösen Überraschungen. Und die geläuterten Veranstalter, die das "wer billig kauft...", irgendwann auch selbst kapiert haben, gibt es durchaus. Vor sechs Wochen hatte ich eine Anfrage für ein Konzert mit Leuten im Anzug und teurem Parfum, die richtig Eintrittsgeld bezahlen und das vor einem guten Jahr mit zwei RCF-Plastikboxen aktiv beschallt worden war. Ich hatte damals ein Angebot abgegeben, das auf Unverständnis traf, war vieeel zu teuer, und sooo viel Zeug brauchen wir doch gar nicht... dann hat das eben einer gemacht, der die RCF und ein Achtkanalpult im Keller stehen hatte. Der hat dann seine 50 Euro dafür bekommen. Auf der Homepage des Veranstalters sind heute noch böse und enttäuschte Reaktionen zu lesen... man fragte mich jedenfalls an, ob ich zum Kurs vom letzten Jahr bereit wäre, die VA in 2008 zu fahren.
Bezahlt wurde unmittelbar nach der VA in bar, mit Lächeln und dem Hinweis, dass das nächste Kammerkonzert im Stadtmuseum für Juni zu erwarten sei.
Okay, das hat man natürlich nicht immer so schön. Mancher Kunde geht verloren, das ist einfach so. Aber lieber so eine VA und allseits zufriedene Gesichter (meins eingeschlossen), als drei VA, die mit Hängen und Würgen für dreist kleines Geld durchgekloppt werden.
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Neee, keinen Mikrofonvergleich jetzt hier machen. Nur das BK-1 ist interessant

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Ich hatte auch mal daran gedacht, das einer Solo-Frau vor einem Chor hinzustellen. Funktionieren tut mein Exemplar schon noch, aber allein mir fehlt die Traute :roll:
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Da schließ' ich mich mit einer leicht offtopic-geratenen Frage an...
Ich würde gerne wissen, wofür man früher, als die Welt noch gut war und alles aus Holz, das ElectroVoice BK-1 eingesetzt hat. Speziell eine Frage an alle über 40, die die Blütezeit dieses Dings mitgemacht haben. Vielleicht kann jemand etwas über Anwendungen und eigene Erfahrungen posten (was geht gut, besonders gut, gar nicht...)?
Danke im Voraus!
EDIT KRE: aus http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=69128&highlight=
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Rechne Einfuhr und Gebühren gegen - man vertut sich da schnell, denkt, o Wunder, was kriegt man das billig, und am Ende hat man noch draufgezahlt. Die Dinger kriegt man ja nicht in der Hosentasche importiert, das heißt, Zollschmuggel unmöglich. Vorher genau informieren diesbezüglich - kenne mehr als einen Kollegen, der bei Klein- wie auch Großteilen am Ende draufgezahlt hat.
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Du guckst auch nur Scheiß
