Problem exists between keyboard and chair :roll:
Nichts ist alberner als Win/MAC/*nix-Fehden. Das ist doch nicht das Heiseforum hier.
Problem exists between keyboard and chair :roll:
Nichts ist alberner als Win/MAC/*nix-Fehden. Das ist doch nicht das Heiseforum hier.
Hier wäre der Spruch vielleicht: "hey, wenn du labern willst, warum bist du dann nicht Friseur geworden?" :grin:
Das sind wohl noch die Relikte aus der Zeit der Ostschallplattenunterhalter, die seinerzeit noch eine Musikabspielerlaubnis mit pickeligem Foto drin erwerben mussten - in der Pappe stand iirc sogar drin, wie viel die Anlage gekostet hat (oder wie groß die war), die man aufzubauen gedachte... :lol:
Hier am anderen Ende der Republik - im äußersten Westen - gäbe es auch peinlichen Ärger, wenn ein CD-Onkel plötzlich den Pausenkasper spielen würde. Der hat Musik zu spielen und sich nicht selbst zu produzieren, schon gar nicht mit zwangsbeglückenden Spielchen auf der Tanzfläche. Wo kämen wir da bloß hin :shock:
Nein, ideologiefreie Lebenserfahrung ![]()
Okay - jetzt schmeiße ich es weg, 2014 ist da, jetzt wird aufgeräumt ![]()
Und was mag in der Scheune für eine PA zu stehen gekommen sein, die würdig wäre, an einem 63er-Ballermann spielen zu müssen? Muss rein hinsichtlich der Lautstärke das Inferno der tausend Grausamkeiten gewesen sein :lol:
Die genannten "Kleinmembrancondenser" habe ich auch alle, auch das ECM, und in 2013 habe ich vier ATM450 gekauft. NT5 und ECM-270 verwende ich quasihomonym, da kann ich weder bei z. B. Konzertgitarre noch Percussion (auch Drums) oder über einem Chor hängend signifikante Soundunterschiede ausmachen. Das ECM klingt vielleicht ein bisschen müder, aber mir geht es da wie Stefan, es mangelt einem schon an Worten, um den Unterschied angemessen zu beschreiben, vielleicht genau deswegen, weil er so marginal ist. NT5 und ECM-270 hatte ich beides auch schon an der Hi-Hat, das macht für mich keinen Unterschied, mit ATM450 kam ich da nicht so gut klar, was vielleicht an der Einsprechrichtung liegen mag; es war irgendwie nicht praktikabel. Andere Sachen wie Akkordeon, Gitarre oder abgefahrenes Zeug wie Dudelsack kann ich damit aber ohne großes Schrauben sehr laut machen, die Charakteristik von dem Ding fasziniert mich total bei diesen Anwendungen. Ich weiß nicht genau, warum das damit so gut geht, aber ich hatte damit selbst auf kleinsten Bühnen, wo nahe der Boxen musiziert wird (anders als mit NT5 & Co.) schon die Möglichkeit, auffallende Lautstärken ohne Gepfeife zu realisieren.
Ich habe kondensertechnisch damals mit C1000 angefangen (hatte vier Stück) und die alle verkauft, danach kamen NT5, von denen ich einige heute habe, später ergänzt durch ECM-270 und seit einiger Zeit ATM450. Ich habe keinen Bedarf an noch mehr Kleinmembrancondensern und kann damit alles Notwendige abdecken, was hier anfällt, würde aber das ECM bedenkenlos wieder kaufen, wenn ich plötzlich eines Blumenstraußes voller Condenser bedürfte. Cool finde ich ansonsten Pro35 und AE3300, die hier auch jeweils mehrfach vorhanden sind, aber für andere Zwecke herhalten - für Hi-Hat sind die nix :wink:
Hochzeit um 12 zu Ende oder alternativ mit Smartphones gerettet ist natürlich richtig, richtig peinlich. Wobei das in andere Zuständigkeiten fällt - insofern verstehe ich da dein Unbehagen gar nicht. Ziehst du da so viel persönliche Motivation draus, wenn der Mob rockt? Klar ist es schön, wenn die Leute Spaß kriegen, aber mein Mitleid hielte sich da im gegenteiligen Falle in Grenzen, es wäre mir, muss ich ehrlich zugeben, weitgehend egal. Ist schade für die Gastgeber, aber wenn der Fetenverantwortliche es verbockt, machste da nichts dran. Ich habe in diesem Jahr z. B. mehrere Abibälle betreut, die teils richtig gut waren und wo extrem gefeiert wurde - einer war eine Riesenveranstaltung von 1600 zahlenden Gästen (doppelter Abijahrgang), wo das Orgateam nachmittags um Fünf den Dispo für den Abend umgestellt hat, obwohl von uns als (in dieser Frage nicht zuständigen) Technikdienstleistern freundlich und eindringlich davon abgeraten wurde. Ergebnis war, dass als krönender Programmabschluss die recht talentbefreite und musikalisch gänzlich unbeleckte Abiband aufspielte, bei der die Frontfrau schon so mit Puffbrause zugedröhnt war, dass sie keinen Ton mehr traf. Und das vor fast 2000 Personen in der Halle - um elf hatten die meisten Leute sich dann fahrtechnisch organisiert und der nächsten Disko zugewandt.
Deswegen habe ich aber keine Sekunde Frust geschoben - mir tat's Leid um die vielen zahlenden Gäste und die wirklich furios aufspielende Lehrerband, die an dem Abend ein richtig gutes Pfund einschenkte und eigentlich den Schluss hätte rocken sollen. Nachdem der DJ dann den Abgesang übernommen hatte, habe ich meinen Krempel eingepackt und bin gegangen - zwei Wochen später war die Kohle auf meinem Konto. ![]()
Zitat von "ewok"Auf einer Silvester-Party mit Ü40-Publikum beschwert sich ein etwas älterer Gast, ich soll doch nicht nur was für die "jungen Leute" spielen. Es ertönen gerade die Rolling Stones
*Wie viel* älter war der? Vielleicht war der noch die Generation Hans Albers :grin:
Zitat von "ewok"Eine Firmen-Weihnachtsfeier, auf der man als DJ komplett ignoriert wird. Ok, es gibt Veranstaltungen mit wenig Stimmung, aber eine Feier mit KEINER Stimmung habe ich bisher noch nicht erlebt. Die Leute haben da gesessen und geredet. Keine Musikwünsche (doch, einer, der war aber beim besten Willen nicht spielbar), keiner tanzt, kein wippender Fuß unterm Tisch.
Leicht verdientes Geld, würde ich mir da sagen. Ich krieg' meine Kohle auch, wenn nur 50 Mann vor der Bühne stehen - und du auch dann, wenn keiner tanzt. Man sollte so etwas nicht auf sich beziehen, wir machen bloß unseren Job, fertig. Jeder Arzt weiß: du kannst nicht jedem das Leben retten; jeder Lehrer weiß: aus einem Dackel machste keinen Polizeihund, einige bleiben doof... Deutschland braucht auch Bäcker und Metzger. Naja, und unsereins passiert es auch schon mal, dass ein Gig besser nicht stattgefunden hätte, aus welchem Grunde auch immer. Also locker bleiben, sein bestes geben, die nächste Veranstaltung, bei der die Wände wackeln, kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. ![]()
Liebe Kollegen,
hier lag noch ein Karton OVP auf dem Regal, der eine originale NEC-Wandhalterung für Projektoren der Typen U300X / U250X / U310W / U260W enthielt...
uswusf ![]()
Aber sicherlich eine ernstzunehmende Alternative zum Gebastel mit irgendwelchen Überziehern. Im Partyforum will einer seit Wochen eine ganze Trommel voll davon verkaufen, wird die aber irgendwie nicht los... steht da wie Sauerbier ![]()
Und der Versand ist da auch schon drin :shock:
Och, so ein guter Kocher sollte schon seine 80 Watt haben und damit auf 450°C kommen, wenn's um die Erhitzung solcher Flächen geht. Löten ist natürlich schon irgendwo auch 'ne Kunst (und das kommt von 'Können'); mit etwas Erfahrung weiß man bei der Rumbraterei an solchen Kawenzmännern, wann der Laden heiß genug geworden sein sollte, um tabula rasa zu machen - und wann man besser den Kolben abzieht, um nicht auch noch die umliegenden Lötaugen wegzustochen. Aber hey... sowas muss man lernen, und das geht nur durchs Tun. Was hast du denn da für einen Lötkolben? Doch wohl nicht so einen mit Holzgriff, oder? :?
Zitat von "david anhäuser"Praktikanten sollen ja auch in erster Linie LERNEN und nicht Arbeitskraft ersetzen
Und wie lernt man am nachhaltigsten? Durch Mitmachen, Selbermachen, Tun. Nicht durch zugucken und drüber nachdenken. Erkläre mir, und ich vergesse; zeige mir, und ich erinnere mich - lass es mich tun, und ich verstehe. Das soll keine Aufforderung sein, theoretische Unterweisung jeder Art auszublenden. Die meisten von uns dürften das am eigene Leibe irgendwann einmal so erfahren haben (wenn sie Glück hatten im Leben). Konsequenz wäre für mich von daher, an anderer Stelle mit der Argumentation anzusetzen: wenn jemand unter den genannten Bedingungen gut mitmacht, gelehrig und fleißig ist und seine Position im Gefüge nicht aus den Augen verliert, gehört der dafür angemessen entlohnt. Nicht wie einer, der Geselle ist - aber auch nicht wie einer, der bloß zuguckt und Maulaffen feilhält.
Gut, wenn unter dem Metallkästchen das Lötzinn sich großflächig ausgebreitet hat, ist das natürlich ärgerlich, aber dann würde ich es machen, wie Jürgen es sagte: sanft anhebeln mit dünner Klinge und dann heißkochen, soweit es eben nötig ist, dabei gleichzeitig weiter nachspannen. Dann muss das Ding eigentlich runterkommen, ob es nun will, oder nicht. Wenn man an die Bodenfläche zum Zwecke des Erhitzens besser rankommen will, kann man die ganze Dose auch aufmachen (Spitzzange) oder notfalls in zwei Teile sägen (Dremel) und dann aufklappen wie eine Tafel Ritter Sport. Anschließend alles bis zur Bodenfläche rausoperieren und verfahren wie oben. Das braucht ein wenig Fingerspitzengefühl, ist aber wahrhaft kein Hexenwerk. Und wäre für mich alternativlos, gerade wenn das passende Ersatzteil bereits auf dem Tisch liegt.
Syrincs Q12 und Q15 haben heute BMS 4550 hinter dem Horn sitzen (war bis zur Abkündigung RCF N681). Bestückung ist bei der kleinen Box im Mittelton Kappa Pro 12A, bei der großen RCF L15P530. Hervorragend klingendes Material, geht für die Größe ungewöhnlich laut.
Dann kann man sie doch nach dem Entlötvorgang vorsichtig abhebeln... oder?
Vielleicht bin ich irgendwie postweihnachtlich verpeilt, aber warum kann man diese kaputte Buchse nicht auslöten? Alle Fahnen mit Sauglitze freikochen (auch links und rechts), dann sollte das Ding doch wohl abzuhebeln sein... und sei es mit dem Schraubendreher.
Von den Arris gibt es auch attraktive Kopien zu kaufen... sind wunderlich gut gemacht!
M. E. ist es bei allen Armaturen das gleiche Kreuz mit dem billigen Kram. Die billigen Speakons verlieren mitunter ihre Verriegelung, ich hatte auch schon welche an 4mm²-Draht, wo sich die innenliegenden Kontakte ablösten und man das ganze Ding wegschmeißen konnte; bei billigen XLRs hat man entweder keine gescheite Zugentlastung oder man zieht beim Ausziehen aus dem Gegenstück den ganzen Stecker in seine Einzelteile, weil die Hülse vom Schaft rutscht. Auch billige XLR-Einbauversionen sind nicht gut, weil die Männchen mitunter nicht passgenaue Verriegelungen haben, so dass das eingesteckte Weibchen nicht sicher arretiert; Einbauweibchen habe ich Noname an einer Stagebox (die sonstigen Komponenten dadran sind aber erste Sahne), da sind nach zwei, drei Jahren des Gebrauches schon alle Entriegelungsmechanismen defekt, die muss man beim Ausstecken mühselig an die passende Stelle fummeln, damit man den Stecker herausziehen kann. Ich wollt's immer mal richten und alles austauschen, aber wie das so ist - wenn's elektrisch noch tut, schiebt man das gerne auf. Ansonsten gibt es hier aber schon lange nur Neutrikarmaturen an den NF-Kabeln, egal ob Speakon, Klinke oder XLR. Sie sind absolut stabil und bühnentauglich, man kann sie zigfach ab- und wieder dranbauen zur Reparatur... viele Leitungen meines ersten "teuren" Kabelsatzes habe ich seit über zehn Jahren in Gebrauch und noch kein Mal nachlöten müssen. Die Sparerei an der Stelle bringt es nicht, vor allem, wenn man weiß, dass man sich auf der Baustelle nicht hundertprozentig drauf verlassen kann. Und sowas kann ich gar nicht leiden... von daher hier nur gutes Zeug!