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  2. Audiowerk

Beiträge von Audiowerk

  • Testen mit Handy?

    • Audiowerk
    • 9. September 2007 um 00:47

    Bei uns dreht sich seit Jahren keine CD mehr auf der Baustelle - nur noch der iPod ist dabei. Und die 192er-Files der gängigen Stücke sind vollkommen ebenbürtiger Ersatz für die CDs, die früher dauernd verkratzten, die man verlor, die kaputtgingen, geklaut wurden... heute wird das 2auf1-Kabel gesteckt, die weiße Schachtel aus der Tasche gezogen, und die Musi spielt. Schön auch: mit 7500 Titeln habe ich quasi den ganzen CD-Schrank aus meinem Wohnzimmer gleich mitgebracht. Und er wiegt, oh Wunder, bloß 200 Gramm. Leute, man muss mit der Zeit gehen.

    Komme jetzt bitte niemand mit Gesülze von wegen Datenreduktion... dafür hat man hierzulande allenfalls ein mitleidiges Lächeln übrig!

  • Rednermikro.... Distanzeinsatz...

    • Audiowerk
    • 4. September 2007 um 19:43

    Wolfgang, nichts anderes sag' ich doch auch. Wenn man nicht gerade mit einem roten Philips-Plastikmikrofon anrückt sondern die einigermaßen eingeführten Standards dabei hat, dann kann man so einen Job ohne Probleme auf die Kette kriegen. Es ist doch letztlich wurstegal, was da vorne an Mikrofonen steht. Entscheidend ist doch: ist es verständlich, ist der Klang genehm, kriege ich es laut genug für das Volk. Ab einer bestimmten preislichen Basis kann man nehmen, was man will, es funktioniert einfach. Wir diskutieren hier doch nur noch, wo diese Basis anzusiedeln ist. Der eine schwört auf Gefell und Schoeps und legt 500€ für so ein Teil hin (Beispiel... habe keine Ahnung, was die angesprochenen Modelle real kosten), und ich finde ein Mikrofon für 170€ schon nicht mehr so ganz billig (auf Deutsch: 350 Mark!). Ich pflichte dir trotzdem vollkommen bei: ein gutes Mikro (und ein gutes Beschallungssystem!) erleichtern die Arbeit kolossal. Das ist unumstößlich wahr. Und während für euch dieser Qualitätsrahmen bei den Mikrofonen mit Umlaut im Namen anfängt, fängt er für mich dort an, wo man das o durchstreicht: ø. :lol:

    Also Kollegen, locker bleiben, jeder hat hier seine Kniffe und Manieren. Da muss man doch nicht gleich nervös werden, nur weil man zu hören kriegt, dass anderswo anders gearbeitet wird und man dort den gleichen Effekt erzielt. Durchatmen und den Kopf klarkriegen - alles wird gut! :)

  • Rednermikro.... Distanzeinsatz...

    • Audiowerk
    • 3. September 2007 um 14:33

    Es müssen sich Aufwand und Nutzen ja auch die Waage halten. Ich habe weder Gefell noch Schoeps, weil ich nicht bereit bin, so viel Geld auszugeben für Zeug, nach dem hier keine arme Sau fragt. Hier geht es nur darum, dass vorher vereinbart wird, dass man die Reden bitteschön gut zu verstehen hat. Nach einem Namen auf einem Mikrofon hat man mich bei einer derartigen Beschallungsaufgabe noch nie gefragt. An anderer Stelle vielleicht, wenn ein Musikant so gern das 609 über den Amp baumeln will, weil er die Brikettform so erotisch findet, oder der Bläsermann, der von diesem ach so vielseitigen Pro35 begeistert ist und das gern mal an den Trichter geklemmt kriegen will. Kriegen die Leute, bitteschön, ohne Aufpreis und mit Lächeln! Aber ein Rednermikrofon...?

    Dann lese ich hier was vom selbst gestellten "Anspruch" - bitteschön, wer sich mit teuren Mikros und dem supercalifragilistischen, sphärisch-transparenten Klangerlebnis ihrer 1000$-Wandlerkapseln profilieren will, weil das seiner Philosophie entspricht, der kann und soll das tun. Das mag ein Erfolgskonzept sein. Es gibt sicherlich einen Markt mit Käufern dafür. In meinem Fall fragt der Kunde aber nur, ob das zu demunddem Kurs möglich ist, eine Beschallung da hinzubauen, die für Sprachverständlichkeit sorgt. Mich hat allerdings noch nie einer gefragt, ob ich die Mikrofone aufstellen kann, die sonst immer im Fernsehen bei Christiansen benutzt werden. Liegt wahrscheinlich daran, dass unsereins in der Beschallungsgosse unterwegs ist, in der man für 500,-€ am Tag auch mit C1000 oder NT5 den Veranstalter glücklich machen kann.

    Dass das die "wahre Lösung" ist, habe ich nie behauptet. Es ist *eine* Lösung, die ich als praktikabel kennen gelernt und oft praktiziert habe.

    Macht ihr doch genau so, was ihr wollt, und baut eure Tausendmarkmikrofone an die Bütt - hoffentlich bezahlt euch der Kunde auch den dafür angemessenen Preis! Oder stellt ihr das gute Gefell für fünf Mark am Tag wohin? Sicher nicht - offenbar ist es in eurem Marktsegment wirklich üblich, dass der Kunde, der eine Rede halten will, dezidiert nach Rundfunkstandards in der Mikrofonierung fragt und sang- und klanglos bereit ist, den nach ökonomischen und unternehmerisch sinnvollen Gesichtspunkten angepeilten Bezahlkurs auf sich zu nehmen.

    Verzeiht, dass ich es wagte, als niederer Beschallungspöbel mit Billigschund am Lager einfach so die Erwachsenen anzusprechen. Kommt nicht wieder vor :roll:

  • Thema Werbung

    • Audiowerk
    • 3. September 2007 um 14:19

    Mundpropaganda ist und bleibt das einzig Wirksame! Wer mich wirklich kaufen will, weil er auf einer Veranstaltung war und ihm Ton und Ausführung des Jobs gut gefallen haben, der wird mich entweder selbst ansprechen oder baldigst herausfinden, wer da verantwortlich war. Ich bleibe dabei - wer wirbt, hat's nötig!

  • Rednermikro.... Distanzeinsatz...

    • Audiowerk
    • 2. September 2007 um 21:37

    Ich stand am Samstag auf einem westfälischen Marktplatz, den ganzen Tag wurden Reden geschwungen. Rednerpult war zwei Meter hinter der Beschallungslinie, hatte ein NT5 ohne Windschutz gesteckt. Alles Mögliche präsentierte sich da... Leute, die teils noch nie vor einem Mikrofon gestanden hatten bis hin zum Radiomoderator. Um mir die Arbeit etwas zu erleichtern, habe ich noch einen Kompressor direkt in den Kanal gesetzt (so muss ich nicht dauernd nachregeln bzw. aufpassen wie ein Wachhund!) und den Lowcut auf 125Hz geschraubt.

    Sogar das hier tierisch unbeliebte C1000 hatte ich am Start, auf einem kleinen Tischstativ für einen, der sitzend was erzählte. Gleiches Setup im Channelstrip wie oben. Machte den Job vor Ort nicht minder gut!

    PA war passiv, zwei Subs, zwei Tops (15" / 1"), ordentlich hochgestackt, 2x 1,2kW. Ich hatte null Probleme, die Redner irre laut zu machen, ohne dass es auch nur ansatzweise gepfiffen hätte. Da war in 20m Entfernung noch jedes Wort zu verstehen... bei letztlich lächerlich kleinem Aufwand.

    Begreife auch nicht so ganz, was hier debattiert wird über Gefell und Schoeps für horrende Tarife, über Schwanenhälse, zwei Mikros, drei Mikros, EQing und dem ganzen Brimborium. Ich würde mal dazu raten, tief durchzuatmen und wieder auf den Teppich zu kommen. An das Naheliegende, Einfache, Bewährte denken und vor allem den Kopf klarkriegen! Entscheidend ist letztlich nur, was an den beiden Enden der Übertragungskette arbeitet. Mit guten Schallwandlern, die anständige Chassis, vernünftige Trichter und hohe Empfindlichkeiten aufweisen, hat man die halbe Miete drin - die andere Hälfte ist dann (zum Beispiel) das gar nicht so teure Rode-Mikrofon, das sich gegen andere hier genannte Dinger geradezu billig ausnimmt. Alles andere ist uninteressant. Konnte noch nie die Sorgen der Kollegen verstehen, wenn es hieß, oben steht eine Bütt und der Herr Bürgermeister kommt. Solche VAs sitze ich auf einer Arschbacke ab...

  • Thema Werbung

    • Audiowerk
    • 2. September 2007 um 12:44
    Zitat von "Gast"

    ein schöner aber nicht zu aufdringlicher Banner ist auch immer gut


    Pfui Deibel. Wenn ich auf irgendeine Baustelle komme und ein Logo, einen Schriftzug etc. entdecke, der größer als 30cm² ist, weiß ich sofort, dass da eine unseriöse Kirmesbude am Start ist. Bei uns ist der größte Kleber mit dem eigenen Namen 2x5cm groß, das reicht. Weniger ist mehr - dezent und unauffällig bitteschön. Das Oberpeinlichste sind die Buden, die z. B. von den Boxenstacks Banner herunterhängen lassen - oder klassisch hinten in die Bühne so ein schönes Quertransparent mit riesigem Companynamen plus Handynummer und Webadresse hineinbasteln. Einfach widerlich - wer sowas macht, hat's nötig! Krankhaftes Geltungsbedürfnis ist das. Meist sieht dann der mitgebrachte Sprinter auch dementsprechend aus (riesige Schriftzüge links und rechts, oben in der Windschutzscheibe auch noch mal Namen + Mobilfunknummer, hintenraus sowieso, dort noch mit kompletter Anschrift und Adresse, und wo dann noch Platz ist, kommt sowas Tolles hin wie "SHOW - LICHT - TON" oder "MUSIK MIT SPAß - FÜR JEDEN WAS!".

  • VW T4 Dachträger

    • Audiowerk
    • 31. August 2007 um 15:05

    Klar, aber vertikal natürlich, damit nichts passiert

  • Vereine gegen GmbH

    • Audiowerk
    • 23. August 2007 um 14:54
    Zitat von "treibsand"

    Ich habe einen ( 1 !!) lokalen Mitbewerber, der 1 (eine) Anlage deutlich günstiger anbieten kann, als ich.
    Dann muss ich mich eben so am Markt positionieren, dass ich die anderen Aufträge abgreifen kann.


    Wäre an sich auch meine Meinung, aber in diesem Fall darf man das so imho nicht sehen.

    Hier geht es darum, dass Techniker von dem, was sie mit ihrer Dienstleistung und PA erwirtschaften, leben müssen. Sie bezahlen Einkommens- und Gewerbesteuern davon, müssen das Material in Schuss halten und neues anschaffen. Gut und schön.

    Wenn jetzt aber ein Verein hingeht, sich mit Hilfe öffentlicher Gelder eine PA anschafft und diese zum Witzpreis vermietet, um die Vereinskasse aufzubessern, ist das geschäftstechnisch schlau, moralisch aber eine echte Schweinerei. Damit wird der lokalen Branche das Wasser abgegraben - in welcher Dimension, das ist doch egal!

    Der feine Unterschied: es handelt sich hier ja nicht um lauteren Wettbewerb, bei dem derjenige den Job bekommt, der mehr Leistung für's Geld bietet. Den lokalen Buden kann man deshalb doch keine Fehlkalkulationen vorwerfen oder sagen, sie wären zu teuer. Wenn ich eine 400Mann-PA irgendwo hinstelle und dafür 400€ kassiere, dann stecken alle Kosten mit drin in diesem Kurs. Stellt einer etwas Vergleichbares zum Lautmachen auf und verlangt 150€, weil das Zeug von Leuten bedient wird, die zwar keinen Sachverstand besitzen, aber in ihrer Freizeit gerne den Kirmesmann geben und laute Musik machen, kann ich dagegen nicht anstinken! Schon gar nicht, wenn das Material dafür nicht auf normalem Wege durch Firmenkapital erwirtschaftet wurde, sondern (zu einem zumindest nicht unerheblichen Teil) von der öffentlichen Hand bezahlt wurde. Der Verein wirtschaftet damit natürlich lecker in die eigene Tasche, gibt das vermutlich noch nicht einmal bei der Steuer an (brutto = netto). Da kann etwas nicht stimmen - das kann nicht Aufgabe eines subventionierten Vereins sein, sich auf diese Weise zu bereichern!

  • Recording 4-Spur

    • Audiowerk
    • 22. August 2007 um 14:19

    Gibt's nicht auch im Mehrspurbereich irgendsoeine freie Scheiße a la Linux und Konsorten? Cooledit ist doch so ein Umsonstprogramm zum Aufnehmen, keine Ahnung, wie viele Spuren das kann. Vielleicht bloß stereo... Letztlich geht aber doch nichts über Cubase imho :roll:

  • Recording 4-Spur

    • Audiowerk
    • 21. August 2007 um 18:51

    Ich benutze das FA-101 mit Wavelab und mit Cubase von Steinberg. Lächerlich einfach einzurichten, läuft irre stabil (noch nie einen Absturz gehabt) auf XP, Latenzzeit über 1394 praktisch vernachlässigbar. Man braucht im Gegensatz zum UA-25 (hatte ich vorher, auch von Edirol) leider ein externes Netzteil, weil der kleine 1394-Bus am Laptop nicht gespeist wird. Das nimmt man angesichts der vielseitigen Einsetzbarkeit, schaltbarer Phantomspeisung, großer In/Out-Zahl und hervorragenden Fremdspannungsabständen aber gerne in Kauf, denke ich. Einfach nur zu empfehlen! Kriegt man bei Ebay in sehr gutem Zustand gelegentlich auch für 150€ unter Ladenpreis von privat.

    Protools ist m. E. das falsche Werkzeug draußen auf der Baustelle, zu unübersichtlich und kompliziert. Mit Garageband auf dem Apple sollen sich auch ganz easy Aufnahmen machen lassen (Edirol ist da 100% kompatibel!), aber das erzählte mir nur ein Musikant (der sonst technisch eher unbeleckt ist), ich selbst kenne das Programm nicht.

  • Community PA-Boxen

    • Audiowerk
    • 21. August 2007 um 18:46

    Jau, hifimäßig ist ein gutes Stichwort, beschreibt es recht treffend. Es fällt nicht schwer, bei mäßigem Pegel schnell einen guten Mixdown hinzulegen auf den CSX. Abstrahlverhalten sollte man lieber gar nicht von reden... aber für den kleinen Gig ohne anspruchsvolles Tonmaterial am FoH etc - warum nicht?

  • Recording 4-Spur

    • Audiowerk
    • 21. August 2007 um 14:10

    Wäre für mich auch ein klarer Einsatz mit Notebook und Edirol FA-101... ich liebe das kleine rote Ding! Acht Kanäle simultan rein, zehn raus, das ganze über 1394 groß / klein. Läuft mit den Edirol-ASIO-Treibern unter Windows XP mordsmegastabil, nicht ein einziger Ausfall. Und das Laptop ist ein vier Jahre altes Gericom... bei sowas würde ich nicht mehr mit irgendwelchen HD-Recordern oder ähnlichem Gezumpel ausrücken. Komfortabler geht's doch gar nicht mehr, alles direkt digital, synchron und als Wavefiles im Rechner. Das FA-101 läge hier auch voll im Budget!

  • Cajon - Abnahme mit 2 Mikros

    • Audiowerk
    • 21. August 2007 um 14:00

    Hatten auch oft Cajons auf der Bühne... kann man im Grunde mit jeder Brot&Butter-Mikrofonie machen, die da ist. Entweder e604 oder Pro35x, aber 57 tut genau so gut. Man schraubt es am EQ passend, und die Kirmes ist gefeiert! Den Riesenaufwand mit Grenzfläche und / oder zwei Mikrofonen würde ich mir nie machen. Das bringt mir zuwenig Audionutzen, als dass ich da zwei Kabel durch den Staub legen würde. Am liebsten nehme ich immer noch Pro35, die sorgen für *buff* und auch für *schepper*. Was will man mehr?

  • Community PA-Boxen

    • Audiowerk
    • 20. August 2007 um 14:32

    Da geb' ich dem Mann mit den langen Haaren voll und ganz Recht... kostet nicht viel, und CSX52/S2 ist ein (gemessen am Konzept der Fullrangedose) riesiges Standalone-Top mit 3 Wegen, das für die Größe recht ordentlich Alarm macht. Klingt gar nicht schlecht, als Einsteigerserie konzipiert, was Olli auch sagte.

    Network ist gut gebaut, hat eine Menge Sofitten drauf, die bei Überlast wegbrennen. Ich hatte nach einem Liveeinsatz vor zehn Jahren draußen sogar mal eine nicht rücksetzbare Sicherung auf der Weiche zusätzlich mit weggeballert, so hart war das Feuerwerk... *g*

    Der Hochtöner ist ein sehr kaputtgehanfälliges Teil. Das Ding geht immer als erstes hops, wenn es zu laut wird, dann sind die Leuchtsofitten dran (die sieht man dann durch die Reflexslots in dem riesigen GFK-Trichter innendrin stimmungsvoll flackern), zum Schluss die Endsicherung, und dann kommt kein Ton mehr heraus. Der Tweeter ist ein ganz billiges Ding von Motorola, lässt sich aus Bremen für ein paar Pfennige beziehen.

  • Livepult für semiprofessionelle Zwecke

    • Audiowerk
    • 20. August 2007 um 14:18

    Für Allen&Heath GL schreib doch mal meinen Kollegen Stefan an, der ist hier als "rockline" aktiv. Der hat da eventuell noch so einen Tisch abzugeben. Weiß aber gerade nicht genau, ob das Ding schon vertickt ist...

  • ist das Rosa Rauschen optimal zum einstellen der PA?

    • Audiowerk
    • 19. August 2007 um 03:28

    Hm, hier ein Thread, wo nach PA-Config via Pinknoise gefragt wird, oben ein anderer mit Request nach dickstem vDosc. Irgendwie kommt mir das albern vor.

  • I don´t need THAT!!!

    • Audiowerk
    • 14. August 2007 um 22:34

    Kommt aber häufiger vor, Kollege Eli!

    Ich erinnere mich an einen Job, wo eine Beschallung zu machen war, es wurden Reden geschwungen vom Bürgermeister und der Frau Vereinsvorsitzenden... und ebendiese meinte während des gesamten Aufbaus auch, ich sei nicht bloß für Ton & Ampschleppen zuständig, sondern sollte ihr bitte auch den Stehtisch für's Gespräch auf die Szenenfläche verbringen, anschließend mit Tischdecke und Blümchen dekorieren, hier mal die Friteuse verschieben und dort den Pavillion befestigen. Das ganze delegiert von Frau Vonundzu in einem arroganten Kommandoton, der einem echt die Ohren klingeln ließ. Ich bin ja ein sehr gutmütiger und hilfsbereiter Mensch, aber nachdem ich dann vor VA-Beginn noch fegen sollte (ehrlich!!), hatte ich echt die Schnauze voll. Und dann hat sie 'nen Spruch gedrückt gekriegt, der sich gewaschen hatte.

    Bisweilen finde ich es echt unverschämt, was man sich bieten lassen muss. Ich bin hauptberuflich im öffentlichen Dienst und führe am Wochenende mit Brüllmöbelstellenundlautmachen darüber hinaus eine weitere Tätigkeit nebenberuflich aus... da bilde ich mir auch nix drauf ein! Mit Abi und Uni-Examen tapezier' ich mir das Klo, scheiß' drauf. Aber es kotzt mich an, wenn ich herumkommandiert werde wie der letzte Hartz4-Lakaie von der Sonderschule, nur weil ich beim Job einen schwarzen Pulli anhabe, meine Jeans vom Bühnenbau, Rigg-Gekletter, Boxenstacking, Strippenziehen etc. fleckig ist und ich große Kisten durch die Gegend buckele. Und dass ich mich blöd anmachen lassen muss von Leuten, die meinen, sie seien etwas Besseres.

    Mittlerweile lass' ich sowas gelassen an mir vorbeiziehen - aber wer mir mit Kommandoton auf der Baustelle blöd kommt, der kriegt auch 'nen Konter präsentiert... ich habe da nämlich über die Jahre die Fresse echt dick von gekriegt.

  • Was haltet ihr von diesem Rider????

    • Audiowerk
    • 14. August 2007 um 22:22

    carlo: Form follows function. Ist Ansichtssache, weiß ich. Wer keinen Wert auf sowas legt, okay... der wird auch so glücklich. Ich gehör' aber nicht dazu - und wer mir mit solchen Albernheiten oder eben einer fehlerhaften Schreibe ankommt, der landet in der passenden Schublade. Das brauch' ich hier auch nicht weiter zu diskutieren - es macht meine Welt bloß ein wenig unkomplizierter. War insofern gar nicht als Diss gedacht.

  • 3 phasen steckdosen-starkstrom-CEE Tester 16A

    • Audiowerk
    • 14. August 2007 um 21:51

    Warum solltest du keinen Hyperlink zum Produkt posten dürfen? Wie sollen wir uns so ein Bild davon machen können...?

  • Was haltet ihr von diesem Rider????

    • Audiowerk
    • 14. August 2007 um 01:28

    Comic Sans ist unseriös. Kommt mir einer mit einem offiziellen Dokument und einer solchen Type, weiß ich direkt, dass ich wen mit Nullniveau vor mir habe. Entsprechend wird er / sie auch behandelt. Es gibt einfach Konventionen der Seriösität, die zu wahren sind. Und dazu gehört auch, keine Albernheiten im Schriftverkehr zuzulassen (vgl. Rechtschreibung / Zeichensetzung).

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