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  2. Audiowerk

Beiträge von Audiowerk

  • FI und Unterstromverteilung

    • Audiowerk
    • 7. Juli 2004 um 16:04
    Zitat von "rockline"

    Voraussetzung ist immer eine einwandfreie Erdung an allen Geräten, perfekte Kabel usw. ABER: auch euer hochgelobter FI kann nicht abschalten, wenn die Erdung am Gerät fehlerhaft (offen) ist!

    Wenn es um die Gefahren eines Körperschlusses geht, ist das iirc schon der Fall. Angenommen, es tritt der von Dir skizzierte Defekt auf, ein Außenleiter kommt mit dem Metallgehäuse eines Gerätes in Verbindung. Ist das Gehäuse nicht geerdet, kann der FI nicht auslösen, weil kein Fehlerstrom fließt (wohin auch). Wird das Gehäuse aber von jemandem berührt, entsteht ein Kurzschluss, der Strom fließt durch den betreffenden (oder betroffenen? *g*) Körper und in die Erde ab. Ohne FI dauert es eine ganze Weile, bis der durch den starken Widerstand bspw. eines menschlichen Körpers hervorgerufene Strom entsprechend hochgelaufen ist, um die Standardsicherung ansprechen zu lassen. Ein FI entdeckt aber dieses Leck, denn die Magnetfelder der Betriebsströme im Außenleiter und im Neutralleiter kommen innerhalb des FIs aus dem Gleichgewicht - das Prüfrelais löst aus und es wird allpolig abgeschaltet.

    Im Übrigen geb' ich Dir aber völlig Recht - bei einer funktionierenden Erdung der Gehäuse (und einer korrekten Erdung am Stammverteiler des Subnetzes auf der Baustelle!) besteht die Gefahr des Körperschlusses nicht, da im Fehlerfall die eigentliche Sicherung binnen winziger Sekundenbruchteile ansprechen muss. (Denkbar wären aber noch andere Fälle - irgendein armer Mensch langt in ein Amprack oder sonstworein und greift versehentlich an die Lüsterklemmenverdrahtung von Bastlern... wenn's plötzlich enorm kribbelt, zieht man die Hand vielleicht wohl zurück; kommt man da nicht mehr zu, ist man hinterher evtl. froh, wenn der FI bei 30mA eine Abschaltung bewirkte.)

  • Verschraubbare 3.5mm Klinkenstecker

    • Audiowerk
    • 6. Juli 2004 um 01:14

    Habe mir, als ich die Dinger brauchte, auch den Arsch abgesucht danach. Ich hatte Sennheiser angeschrieben, die haben sich nicht einmal gemeldet, geschweige denn etwas zu Bezugsquellen oder Preisen verlauten lassen. Über den Oliver-BW habe ich dann diese verschraubbaren Klinkenstecker bekommen können - sind natürlich nicht ganz billig, aber preislich voll im Rahmen des Erträglichen. Sie sehen nicht sehr schön aus, aber wen kümmert's? Sind aus Vollmetall, stabil und tun bei mir jetzt schon geraume Zeit ihren Dienst. Die elende Gurkerei mit den normalen Klinkensteckern, mit Draht und / oder Gaffa fixiert, hat damit auf jeden Fall ein Ende.

  • Sagt mal gibt es von Behringer Geräte die was taugen?

    • Audiowerk
    • 2. Juli 2004 um 00:43

    Mit der Forensuche wird man auch noch manches finden. Über das eine oder andere Gerät vom Ohrenmann wurde schon eifrig diskutiert. Die Geräte, die ich kenne, sind folgende:

    - Ultragraph GEQ3102; 2x 31 Bänder auf 2HE, schönes Gimmick: Low- und High-Cut-Filter. Ist nach Forenmeinung messtechnisch völlig einwandfrei. Das Problem sind eben - wie bei allen 2HE-EQs - die extrem kurzen Fader. Man kann den Arbeitsbereich von 6 auf 12db umschalten, aber wirklich präzise lässt sich damit nichts einstellen. Das Gerät funktioniert aber gut und ist für den Preis eh unschlagbar. Momentan läuft es gerade aus und wird durch eine neue Serie mit Feedback-Finder-System ersetzt. Wenn ich mir neue EQs kaufe, dann deswegen, weil ich die Diskussionen wirklich leid bin (gibt es von DBX auch etwas mit Feedbackfinder?).

    - Ultrafex 3200; Psychoakustikprozessor, kopiert recht präzise die Möglichkeiten des Urvaters von Aphex, erweitert mit Parametern der Geräte von spl. Damit ist es wie mit allen PAPs: zuhause an schrabbeligen Boxen oder schlechten / alten Aufnahmen auf uralten Kompaktkassetten ist das Ding unglaublich. Ist man auf der Straße mit einer guten Anlage zugange, macht sich das Gerät von selbst überflüssig. Wie bei allen anderen Geräten auch pisst mich die Potentiometer-Rasterung extrem an.

    - Autocom 1400; Zweikanalkompressor mit geklauter OverEasy-Funktion und aufgebläht mit so irren Goodies wie der sensationellen, alles revolutionierenden IKA-Schaltung. Das ist, was stört: dieses total überzogene PRO- und ULTRA-Gehabe und der unglaublich dick auftragende Formulierungsfuror. Der Kompressor komprimiert, geht dabei aber nicht besonders zimperlich zugange. Damit muss man vorsichtig sein. Würde ich mir nicht noch einmal kaufen - die Geräte von dbx (als 166xl, der gar nicht *so* teuer ist) können das besser, und es gibt keine blöden Kommentare.

    - Ultra-Q 2200; das ist was Schönes. Vollparametrisches Regelwerk mit fünf weit überlappenden Bändern. Kostet nicht viel Geld und arbeitet prima. Bei ganz kleinen Geschichten (Sprachbeschallung, Konferenz, 4 Leute am Tisch mit zwei Condensern) und in unangenehmen Situationen auf großen Bühnen (irgendwelche komischen akustischen Instrumente ohne Pickup, aber bitte mit viel Monitorsound und dann via Clip oder Condenser) kommt so ein Teil in den Subgruppen- oder auch in den Channelinsert, und die ganz ekligen Frequenzen werden schmalbandig einfach ins akustische Nirvana weggefiltert. Wenn es an einer ganz engen Stelle hupt oder pfeift, muss ich das nicht mit dem graphischen Höhenregler machen oder eines der semiparametrischen Mittenbänder vergeuden, was auch eh viel unpräziser wäre.

    - Virtualizer 1024; ein ganz billiges Hallgerät mit viel Multieffektgezumpel drin. Sah damals mit der grüngelben LED-Anzeige und den flachen Jogwheel total abgefahren aus. Den neuen 2048 (oder wie er heißt) finde ich vom Design noch exorbitant viel schräger. Dieses merkwürdig ausschauende Drehrad und schon wieder eine abnormale Anzeige... ein anständiges, gut auflösendes Display ist zu dem Preis einfach nicht drin. Im Vergleich zu anderen Hallgeräten (LXP-1 und andere Konsorten von Lexicon, M-One) klingt der Hall vom Virtualizer furchtbar unedel und primitiv. Werde ich mir nie wieder kaufen.

    - DI-100; eine belustigende Kopie dieses BSS-Prototyps AR, der ungleich teurer ist. Ist aktiv und supergünstig, sehe ich auf allen möglichen Bühnen ständig. Die Kiste arbeitet imho wirklich sehr gut. Mit den Pegelabschwächern gibt's schon mal Probleme, denn wenn man die Kiste irgendwo schräg abstellt oder in Cases packt, drücken die sich heimlich, und wenn dann auf dem nächsten Gig alles schnell gehen muss, ist auf der akustischen Gitarre plötzlich so wenig Pegel... aber man weiß, woran es liegt und wirft beim Verkabeln eben einen kurzen Blick auf die Knöpfchen. Ich habe schlechte Erfahrungen mit der Potentialtrennung gemacht. Weil die Kiste aktiv ist, gibt es eben keinen echten Groundlift, da liegt iirc nur ein Widerstand (100 Ohm oder sowas) zwischen den Massepotentialen. Da muss man dann mit einer passiven Variante ran, sonst verzweifelt man, weil das Brummen nicht aufhören will.

    Behringer-Pulte habe ich gar keine. Das ist aber auch die Gruppe von Geräten, über die ich die meisten Klagen höre und die scheinbar auch am häufigsten ausfallen. (Ich habe noch kein kaputtes Ohrengerät gehabt!) Und weil das Pult auch das Herzstück der Übertragungskette ist, an dem am meisten passiert, habe ich da auf andere Hersteller zurückgegriffen. Gleiches gilt für Mikrofone und Lautsprecher. Die Schallwandler - vorwärts wie rückwärts - bestimmen hauptsächlich die Qualität der Übertragung. Man muss sich bloß mal den Frequenzverlauf eines Mikrofones oder gar einer Lautsprecherbox angucken und ihn mit dem eines Pultes oder Siderackgerätes vergleichen. Da kommt insofern nur das sogenannte "amtliche" Zeug an den Start, was sich eben seit langem bewährt hat.

    In dem Segment, in dem die Ohrenfirma aktiv ist, halte ich die Geräte hinsichtlich dessen, was mit ihnen möglich ist, für unschlagbar. Sie erfüllen alle ihren Zweck und tun - im Rahmen ihrer Möglichkeiten -, was sie sollen. Leider ist der Ruf der Firma vollends ruiniert aus verschiedenen Gründen, und das wird sich in Zeit und Ewigkeit auch nicht ändern. Akzeptanz wird man damit in hundert Jahren nicht erreichen, wenn nicht mindestens der Name geändert wird. Ich muss zugeben, dass manche Geräte anderer Hersteller schon anders arbeiten - was aber am meisten nervt, sind eben diese blöden Diskussionen, die man sich immer wieder anhören muss. Und - last but not least: niemand wird sich auf irgendeine Baustelle begeben können, um hinterher festzustellen, dass da mit Sicherheit auf einem Eurorack gemixt oder mit einem Autocom komprimiert wurde - das hört kein Mensch! Mehr noch - machen wir uns doch nichts vor: wenn wir hören, dass irgendwo zu grob komprimiert wurde, ein Kompressor anfängt, irgendwelchen Brei nach oben zu pumpen oder sonstwas, und wir haben die Möglichkeit, mal vorn gucken zu gehen... wie oft sieht man da dann Opal- oder dbx- oder ...-Kompressoren? Da liegt das Problem dann doch wohl wieder mal außerhalb des Gerätes! Schön, wenn man mit dem Riderpapier so teures Zeug anfordert, und dann -20db Threshold oder 8:1-Ratio einstellt... aber anderswo groß rumkotzen, dass Ohrengeräte ja einen gruseligen "Sound" haben und zu nichts zu gebrauchen sind... diese Typen habe ich gefressen! *hmpf*

  • Gibt es Eine Checkliste für den Anschluss einer PA

    • Audiowerk
    • 30. Juni 2004 um 23:58

    Wenn Du meinen Stil noch mal mit den vom Herrn t² vergleichst, mach' ich Mitteilung an die Staatsanwaltschaft wg. Rufmords. :evil: Aber ich tu Dir den Gefallen und baue ein paar Absätze nachträglich ein. Extra für Dich. :wink:

  • Gibt es Eine Checkliste für den Anschluss einer PA

    • Audiowerk
    • 30. Juni 2004 um 22:40

    Sowas gibt's nicht. Der erfahrene Tonmann / Backliner zeichnet sich eben genau durch seine Erfahrung und die technische Kenntnis des Aufbaus und des Maschinenparks aus. Wenn etwas nicht funktioniert, heißt die Devise: Fehlersuche mit System.

    Wenn es irgendwo plötzlich losbrummt, ein Instrument ausfällt oder sonstwas, bricht bei vielen Leuten die totale Hektik aus. Das ist schon verständlich, schließlich ist man als Techniker gebucht und wird dafür bezahlt, dass alles reibungslos funktioniert. Da kann man schonmal Stress kriegen. Trotzdem ist es wesentlich besser, in solchen Situationen erst einmal Ruhe zu bewahren und zu überlegen, woran es liegen kann bzw. was als Fehlerquelle auszuschließen ist. Dann kann man sich an die Untersuchungen machen.

    So etwas muss aber von Fall zu Fall, von Gig zu Gig neu entschieden werden - deshalb gibt's auch keine Checkliste. Jeder Bühnenaufbau ist anders, jeder Gig unterscheidet sich von allen anderen, die man vorher gefahren hat. Man hat selbst die PA hingebaut und die Strippen gezogen, und dann weiß man auch, wo der betreffende Fehler evtl. zu verorten ist.

    Wenn man mit mehreren Leuten auf dem Gig zu tun hat, hat jeder eben seinen Bereich, um den er sich zu kümmern hat. Wenn ich den Monitormix auf einem Festival mache, dann weiß ich, wie ich die Strippen wo umpatchen muss, wenn eine neue Kapelle anrückt und eine neue Monitorsituation fordert. Fahre ich als FoH-Mann irgendwo hin, bin ich für den Frontplatz zuständig, und ich weiß, was da geht und was nicht, denn ich habe ihn vor Ort aufgebaut. Und wenn ich als Backliner für das reibungslose Geschehen auf der Bühne zuständig bin, dann weiß ich - zumeist auch als einziger - genau, was ich wo und wie installiert habe und kümmere mich auch darum - und nur darum. Wenn es plötzlich irgendwo lospfeift oder ein Instrument nicht zu hören ist, ist das nicht mein Problem - dann muss der FoH-Mann ran, und es interessiert mich dann auch nicht, wie er das Problem beseitigt, da rede ich ihm nicht rein (das gibt nach eigener Erfahrung eh nur riesige Probleme - also kümmert man sich um seinen Zuständigkeitsbereich, in dem man Bescheid weiß).

    Lange Rede, kurzer Sinn: Problemlösungsstrategien haben viel mit Erfahrung, Besonnenheit und Nachdenken zu tun, aber nur sehr wenig mit hektischem Aktionismus. Zur Erfahrung gesellt sich auch immer ein gewisses Maß technisches Wissen - einen Laien, der nicht weiß, was ein Groundlift an einer DI-Box ist (und sich folglich nicht mit symmetrischer / unsymmetrischer Signalführung, Störeinstreuung usw. auskennt), den kann man nicht auf die Bühne schicken, weil irgendwo eine Gitarre oder ein Bass plötzlich brummt. In solchen Situationen muss man sich darauf verlassen können, dass die Leute wissen, was sie tun - und im besten Falle auch unaufgefordert aktiv werden, weil sie selbst gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt.

  • Wie zügelt ihr laute Drummer?

    • Audiowerk
    • 26. Juni 2004 um 16:25

    Das Problem kennt hier wohl jeder Tonmacher. Vor einiger Zeit habe ich noch viel mit Crossoverkapellen gearbeitet, da sind diese Probleme Standard. Die Becken sind schlecht ausgewählt, klingen erbärmlich miserabel, klirren und plärren; auf die Snare wird draufgedroschen, dass der Ständer kurz vom Boden abhebt. Und das Schlagzeug ist bei weitem nicht das einzige Problem. Die Gitarristen in dieser Klientel sind auch so drauf - da werden die Endröhren im Marshall- oder Engl-Top zum Arbeitslicht auf der Bühne, und die 4x12er-Kisten darunter lassen die Balkone wackeln. Man kommt selbst mit grobem und reichlich bemessenem Material kaum über den widerlichen Geräuschpegel, der von der Szenenfläche brüllt.

    Man kann da nur versuchen, mit den Leuten zu reden, ihnen alles zu erklären. Der Mix wird schlecht, es wird zu laut, man hat nichts mehr unter Kontrolle als FoH-Mann... manchmal klappt das, wenn man halbwegs denkfähige Leute auf der Bühne hat, die jedoch in diesem musikalischen Subsegment eher selten sind. Meistens heißt es dann in der typischen Arschproletenmanier, "DAT MUSS SO!" - und wenn die ersten Sprüche dieser Art kommen, weiß man, dass es nichts mehr bringt. Da ist es vorprogrammiert, dass irgendwann die Schnittlauchs auflaufen und den Laden dichtmachen - entweder mitten im Gig oder sogar noch vor dem eigentlichen Beginn.

    Ich hatte irgendwann auf solche Diskussionen keinen Bock mehr. Ich bin nach wie vor mit Bands unterwegs, die in völlig (!) anderen musikalischen Bereichen spielen, bei denen diese Probleme aber auch auftreten. Meistens kriegen die das auf die Kette, wenn man denen sagt, dass es draußen einfach schlecht klingt, wenn am Backlinesound nichts geändert wird - aber das ist nicht immer der Fall! Das hat nichts damit zu tun, wie klug die Leute tatsächlich sind - und sollten sie studiert haben! Wenn das Ego mit den Bühnenmenschen durchgeht, ist es vorbei - keiner würd's zugeben, nichtmal vor sich selbst allein aufm Klo, aber es geht immer nur darum, seine eigene Position zu zementieren. Da ist ständig Angst, man würde nicht gehört, wäre zu leise usw. - das disqualifiziert den FoH-Mann dann immer gleichzeitig auch als Nixkönner. Dem Tontechniker wird keinen Meter über den Weg getraut - wäre es anders, käme es nicht zu diesen Problemen! Ihm wird so vollends die Kompetenz abgesprochen, einen eigenverantwortlichen, homogenen und musikalischen Mixdown abzuliefern - Motto: bevor der mich draußen (oder im Monitor, auch eine ganz beliebte Sache!) zu leise mischt, nehm' ich das lieber selbst in die Hand, da weiß ich, wie's gemacht ist. Sowas läuft mitunter äußerst subtil ab - da wird beim Soundcheck und Monitormix absichtlich leise in die Mikros gesäuselt, um hinterher richtig Gas geben zu können, oder die Gitarren(pre)amps werden ein gutes Stück leiser angespielt, um dann zum Gigbeginn das Volumepoti ganz heimlich nochmal 45° weiterzudrehen... vorn am Tisch ist man ständig nur mit der Gainnachregelei beschäftigt und wird für dumm verkauft!

    Solange sich die Musiker für erheblich schlauer halten als die Techniker, bleibt die Kommunikation und das Vertrauen zwischen den Parteien gestört - und dann kann es nichts werden. Sind Musiker und Techniker langfristig miteinander unterwegs, bessert sich diese Situation zusehends. Wenn man dann aber wieder mal ein Festival macht, und irgendwelche Deppen schlagen da auf, die zehn Jahre an tollen russischen Konservatorien studiert, in ihrem Leben aber noch auf keiner OA-Livebühne gestanden haben und *alles* besser wissen (Mikrofonierung, Ausrichtung, Monitoring, Mixing...), dann hat man schnell wieder die Situation da und die Schnauze entsprechend voll. Und manche Leute kann man auch nicht belehren - wie soll das gehen? Manche wollen es nicht verstehen, und laut oder unverschämt kann man auch nicht werden, das gibt Stress mit'm Veranstalter. Also versucht man rauszuholen, was rauszuholen ist - und fährt den ganzen Gig über die Nullbockschiene, weil es scheiße klingt. Sowas ist superpeinlich, und man schämt sich dafür, was man da hinmixt.

    Am Anfang hat mir sowas noch sehr zu schaffen gemacht, und ich habe noch tagelang Frust geschoben - irgendwann aber steht man da auch drüber, weil man weiß, dass man es selbst nicht verbockt hat. Wir sind nun einmal keine Zauberer, und auch wir setzen das Prinzip shit in - shit out nicht außer Kraft. Und wenn eine Scheißkapelle Scheiße von der Bühne spielt, ist der Gig... scheiße! Da kann man halt nichts dran ändern, man bringt es hinter sich und verschwendet keinen weiteren unnützen Gedanken mehr daran.

    Was mich angeht - ich habe z. B. von dieser Nur-laut-und-hässlich-Schiene Abstand genommen. Ich brauche die Gigs nicht, ich muss nicht davon leben, also tu' ich mir diesen musikalischen Müll mit derart unterbelichteten Deppen nicht mehr an. Das können andere machen.

  • Winkelgummistecker ?

    • Audiowerk
    • 26. Juni 2004 um 01:02

    Beim "Schnappwulst" fing meine Phantasie auch an zu galoppieren... :oops::mrgreen:

  • I don´t need THAT!!!

    • Audiowerk
    • 26. Juni 2004 um 00:55

    Das ist zweifelsohne das Material, von dem hier die Rede war... das ist sogar derselbe Gig, den cen-music gemixt hat! Kann man an dem Kleinzeug rechts neben dem Stack sehen. Und innerhalb der ersten zwölf Stunden isses schon ganz feist von einem auf hundert Euro hochgeschossen. Na, wer von Euch war's? :mrgreen::mrgreen:

  • Winkelgummistecker ?

    • Audiowerk
    • 24. Juni 2004 um 22:23
    Zitat

    mit Schnappwulstrand

    Dieses Wort fasziniert mich irgendwie. :shock:

  • Power Conditioner - Einsatz und Erfahrungen ???

    • Audiowerk
    • 24. Juni 2004 um 22:21

    Solche Teile im Frontrack sind imho so unnötig wie ein Kropf... kenne auch niemanden, der sich sowas ins Rack geschraubt hätte.

    ((Power Conditioner im Lichtbereich??))

  • HT-Treiber BMS 4550 - gibt es Erfahrungen?

    • Audiowerk
    • 23. Juni 2004 um 14:33

    Hallo Forumstechniker,

    ich bin auf der Suche nach short facts zum Hochtontreiber 4550 von BMS. Hat den jemand in seinen Systemen drin, kennt den jemand, hat ihn gehört, arbeitet (viel) damit? Mich würde lediglich interessieren, ob es irgendwelche (positiven wie negativen) Auffälligkeiten gibt - es sind ja Treiber am Markt, die einen entsprechenden Ruf haben, sei es, dass sie aggressiv klängen, zu sehr plärren oder brüllen würden oder unheimlich schwer zu entzerren wären (aktiv oder passiv, wie auch immer). Motto: Ich kenn' das Ding, das und das muss man dazu sagen, das muss man bemängeln, das muss man positiv hervorheben etc.

    Danke für Eure Mühen,

  • Powercon wie steht ihr dazu ?

    • Audiowerk
    • 23. Juni 2004 um 00:46
    Zitat von "KlangTerrorist"

    Auf der Seite von Neutrik ist angegeben das man die Stecker bis 300V nutzen kann. Also ist Neutrik mit Schuld.....

    Zitat von "KlangTerrorist"

    Wenn Neutrik solche Werte nicht angeben würde dann würden wohl weniger Leute auf die Idee kommen sowas zu machen.

    Zitat von "KlangTerrorist"

    [...] DJ´s die kucken das es möglichst billig ist. Sie sind wohl der Hauptbenutzer des Speakon Stromsystems.


    Mich grausts, wenn ich sowas lese. Wie kannst Du Dich zu Dingen äußern, von denen Du *nichts*, wirklich aber auch *gar nichts* weißt? Warum hältst Du nicht den Rand, wenn Du keine Ahnung hast? Jeder Außenstehende siehst so doch sofort, wie erbärmlich dumm Du bist. Ist Dir das nicht peinlich?

  • was macht ihr mit freakigen PA-verleihern?

    • Audiowerk
    • 23. Juni 2004 um 00:27
    Zitat von "KlangTerrorist"

    Sind wir nicht alle etwas schwierig.......

    Dass *Dir* diese Einsicht kommt...

  • Flügel aufnehmen

    • Audiowerk
    • 23. Juni 2004 um 00:17

    Geht es hier ums Aufnehmen oder ums Abnehmen?

  • Socapex / ICP Stecker gesucht

    • Audiowerk
    • 21. Juni 2004 um 20:29

    Wenn Du mit Spoerle schon Kontakt aufgenommen hast und die verneint haben, ist da wohl nichts zu machen...

  • Aderendhülsen

    • Audiowerk
    • 21. Juni 2004 um 16:33

    Ich hab' bloß sowas:

    Und meine Strom- und Lautsprecherleitungen funktionieren auch... ist es wahr, dass durch Sechskantpressungen, vertikal unter UV-Licht ausgeführt und anschließend in Frequenzwasser getaucht, bei 4mm²-Adern die Tiefbasswiedergabe der Subwoofer begünstigt wird? Ich hab' da mal sowas gehört...

  • Socapex / ICP Stecker gesucht

    • Audiowerk
    • 21. Juni 2004 um 16:16

    Hast Du mit Spoerle schon gesprochen? Da kenn' ich jemanden, den könnte ich mal anfragen...

  • Entfernung (m) -> Delayzeiten

    • Audiowerk
    • 20. Juni 2004 um 21:18

    Wie kann man so erbärmlich faul sein, Oliver? *eg* :mrgreen:

  • Kabel beschriften

    • Audiowerk
    • 18. Juni 2004 um 13:26

    Warum willst Du das tun? Willst Du künftig beim Truckloading vor jedem Gig jedes einzelne Kabel abscannen? Das ist doch total praxisfern...

  • Leichte Caseschubladen

    • Audiowerk
    • 15. Juni 2004 um 23:50

    Aus Kunststoff hab' ich noch nie sowas gesehen. Ich vermute auch, dass das einfach nicht haltbar genug wäre...

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