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Beiträge von Bolandi

  • Doppel 21 Zoll Bandpass und Horn

    • Bolandi
    • 22. März 2004 um 00:36

    Hallöchen, Dirk!

    Ehrlich gesagt, finde ich Deine Informationen immer noch reichlich dürftig. Keine Frage, das Interesse an echten Infras ist hoch und für den Subbassbereich ist ein Konzept, wie das von Dir annoncierte sicher mehr als berechtigt... Leider fehlt aber jede Information über die von Dir verwendete Messmethode, über den Messaufbau u.u.u.; alles was vorliegt ist ein sehr selektiver und nur auf wenige Frequenzpunkte bezogenener reiner Schalldruckvergleich mit einer nicht recht objektiv zu beurteilenden Bassreflexbox. Bei den von Dir gemachten Angaben fällt es mir schwer, mir den Charakter Deiner Konstruktion vorzustellen: weder weiß ich ob und in welchem Bereich das Horn linear läuft, noch weiß ich etwas über das Verhalten unter 40 Hertz, noch weiß ich auch nur die geringste Kleinigkeit über das Ausschwingverhalten im angedachten Frequenzbereich. Natürlich hören sich 14 dB mehr an Schalldruck erstmal gewaltig viel an, aber ist dieses mehr an Pegel auch tatsächlich nutzbar, oder handelt es sich nur um eine relativ schmalbandige Überhöhung ohne echten Nutzen oder sogar um eine eher schädliche Resonanz mit mässigem oder tatsächlich miserablen Ausschwingen...? Da Du in Deinem ersten Post ja noch einen Einsatz bis 160 Hertz protegiert hast, obwohl ganz offensichtlich das Horn hier nicht optimal ausschwingt (und der Bereich zwischen 100 und 200 Hertz ist bei schlechtem Impulsverhalten wahrlich unangenehm), erscheint mir das Nachhaken in diesem Punkt schon gerechtfertigt.
    Bitte versteh´das nicht falsch: ich möchte Deine Konstruktion keinesfalls abwerten oder miesmachen, im Gegenteil interessiert mich das Horn durchaus und einen ausgiebigen Test fände ich sehr reizvoll, ich befürchte nur, daß ohne objektiv zu beurteilende Informationen die möglicherweise vorhandenen Qualitäten der Box nicht ins rechte Licht gerückt werden können... Schließlich interessiert mich an einer Box nicht, was die Konkurrenz falsch macht, sondern was diese Konstruktion richtig macht... :wink:

    Schöne Grüße, Günther

  • Doppel 21 Zoll Bandpass und Horn

    • Bolandi
    • 21. März 2004 um 07:26

    Hallöchen!

    Naja, der ganze Vergleich ist ja eh´eigentlich für die Katz´, wenn keine einzige der messrelevanten Parameter preisgegeben werden und noch nicht mal die Daten der zum Vergleich herangezogenen BR angegeben sind, das BR-Volumen allein hat ja überhaupt keinen Informationsgehalt... Von ´ner viel zu hoch abgestimmten Boombox bis zu ´ner viel zu tief abgestimmten Box, die wie´n geschlossenes Gehäuse funktioniert wäre ja, so gesehen, alles möglich... :wink:
    Was mir aber auch noch auffällt, ist die eklatante "Welligkeit": angenommen die BR ist halbwegs normal abgestimmt, sollte sie ja zumindest zwischen 70 und 140 Hertz vergleichsweise linear sein, dann müßte aber das BP-Horn einen Pegelanstieg von 10dB in diesem Bereich aufweisen, hier sollte auch das Ausschwingen dann deutlich verzögert sein. Ähnliche Effekte treten bei Hörnern und Hybriden ja öfters auf und sagt nichts über die Qualität des Konzepts aus, trotzdem ist das allemal ein weiteres Argument gegen den Einsatz bis 160 Hertz, bei 100 Hertz sollte wohl spätestens getrennt werden.
    Sollte die BR aber sogar bis ca. 50 Hertz oder tiefer linear laufen, dann würde das beworbene BP-Horn ein zweites Aufschaukeln mit ca. 10 dB bei 40 Hertz besitzen... Das würde mich dann aber, ehrlich gesagt, eher an die typischen Bläheffekte mässig abgestimmter BP erinnern... Die ganze Präsentation sollte vom Vertrieb also schon deutlich nachgebessert werden, wenn man um seriöse Kundeninformation bemüht sein will...

    Schöne Grüße, Günther

  • Doppel 21 Zoll Bandpass und Horn

    • Bolandi
    • 21. März 2004 um 07:26

    Hallöchen!

    Naja, der ganze Vergleich ist ja eh´eigentlich für die Katz´, wenn keine einzige der messrelevanten Parameter preisgegeben werden und noch nicht mal die Daten der zum Vergleich herangezogenen BR angegeben sind, das BR-Volumen allein hat ja überhaupt keinen Informationsgehalt... Von ´ner viel zu hoch abgestimmten Boombox bis zu ´ner viel zu tief abgestimmten Box, die wie´n geschlossenes Gehäuse funktioniert wäre ja, so gesehen, alles möglich... :wink:
    Was mir aber auch noch auffällt, ist die eklatante "Welligkeit": angenommen die BR ist halbwegs normal abgestimmt, sollte sie ja zumindest zwischen 70 und 140 Hertz vergleichsweise linear sein, dann müßte aber das BP-Horn einen Pegelanstieg von 10dB in diesem Bereich aufweisen, hier sollte auch das Ausschwingen dann deutlich verzögert sein. Ähnliche Effekte treten bei Hörnern und Hybriden ja öfters auf und sagt nichts über die Qualität des Konzepts aus, trotzdem ist das allemal ein weiteres Argument gegen den Einsatz bis 160 Hertz, bei 100 Hertz sollte wohl spätestens getrennt werden.
    Sollte die BR aber sogar bis ca. 50 Hertz oder tiefer linear laufen, dann würde das beworbene BP-Horn ein zweites Aufschaukeln mit ca. 10 dB bei 40 Hertz besitzen... Das würde mich dann aber, ehrlich gesagt, eher an die typischen Bläheffekte mässig abgestimmter BP erinnern... Die ganze Präsentation sollte vom Vertrieb also schon deutlich nachgebessert werden, wenn man um seriöse Kundeninformation bemüht sein will...

    Schöne Grüße, Günther

  • Doppel 21 Zoll Bandpass und Horn

    • Bolandi
    • 21. März 2004 um 00:07

    Hallöchen!

    Nichts für ungut, aber ´nen 21" bis 160 Hertz betreiben zu wollen, find´ich reichlich vermessen... Sicher kann die Konstruktion auch in diesem Bereich noch vollen Pegel leisten, das Impulsverhalten läßt aber sicher schon zu wünschen übrig.

    Schöne Grüße, Günther

  • Doppel 21 Zoll Bandpass und Horn

    • Bolandi
    • 21. März 2004 um 00:07

    Hallöchen!

    Nichts für ungut, aber ´nen 21" bis 160 Hertz betreiben zu wollen, find´ich reichlich vermessen... Sicher kann die Konstruktion auch in diesem Bereich noch vollen Pegel leisten, das Impulsverhalten läßt aber sicher schon zu wünschen übrig.

    Schöne Grüße, Günther

  • Aktive Splitsysteme

    • Bolandi
    • 20. März 2004 um 22:36

    Hallöchen!

    Noch ein kleiner Einwand zur Rundfunktauglichkeit: bei allen Veranstaltungen, bei denen ich mit Rundfunk in den letzten Jahren zusammengearbeitet habe, hatten die Jungs ihre eigenen aktiven Splitter dabei und hätten bestimmt keinen zusätzlichen Trafo im Weg haben wollen oder ein ihnen unbekanntes System eingesetzt...

    Schöne Grüße, Günther

  • Yamaha M 3000 oder ähnliches

    • Bolandi
    • 20. März 2004 um 22:27

    Hallöchen!

    Bei den ersten M3000 gibt´s massive Probleme mit dem Eingangsgain und Clipping: schon weit vor Aufflackern der Clip-LED oder Zeigerausschlag um 0dB zerrt das Pult gewaltig, sollte man vor dem Gebraucht-Kauf also mal checken..., naja, und die Fader machen halt eher ´nen billigen Eindruck, d.h. hakeln recht gerne... ansonsten aber ´ne ganz nette und vielseitige Konsole, die sich auch gut als Monitorpult missbrauchen läßt...
    Persönlich gefällt mir aber das Soundcraft trotz der Unübersichtlichkeit am besten...

    Schöne Grüße, Günther

  • Wer hat Erfahrung mit Chevin Research Amps?

    • Bolandi
    • 17. März 2004 um 19:03

    Hallöchen!

    Ob chevin pleite ist, weiß ich leider auch nicht, würde mich aber eigentlich wundern... Ich kenn´eigentlich niemanden der mit seinen chevins nicht zufrieden gewesen wäre und mit GAE gibt´s ja sogar ´nen angesehenen "Holz-Fabrikanten", der jahrelang (und soweit ich weiß, noch immer...) mehr oder weniger komplett auf Chevin setzte... Und der Internetauftritt war schon immer eher besch... :wink:
    Ich kenn´die Q6, die A750, A1000, A2000, A3000, A4000, A6000 und die A2500 Monoblöcke, alles in Verbindung mit GAE-Holz: die amps sind ausgesprochen robust und ausgesprochen stabil und sind für alle Beschallungszwecke von Gala, Event, Sprache über monitor bis heftigsten Fronteinsatz uneingeschränkt empfehlenswert, einzig die A6000 hat Probleme mit grenzwertigen Lasten, mit zwei director doppel-18ern (also ´ner 2-Ohm-Last mit gleichzeitigem herzhaften Controllerboost im niederohmigen Bereich...) gab´s wiederholt Probleme (mit ´ner digam7000 laufen die Director-Bässe jedenfalls sehr viel kontrollierter...) Der einzige Nachteil, der mir bei den Amps so einfällt, ist die Größe und das Gewicht, den Preis finde ich durchaus leistungsgerecht angemessen... (also zwar nicht billig, aber preiswert...)

    Schöne grüße, Günther

  • 2 Chassis BP (eine oder zwei Rückkammern)

    • Bolandi
    • 14. März 2004 um 17:12

    Hallöchen!

    So ein Mist... Keine 20 Beiträge und schon unglaubwürdig... :D:D
    Ich zwing´doch keinen; ich glaub´halt noch an das, was ich glaub´zu hören oder messen... :wink:

    Schöne Grüße, Günther

  • 2 Chassis BP (eine oder zwei Rückkammern)

    • Bolandi
    • 14. März 2004 um 17:12

    Hallöchen!

    So ein Mist... Keine 20 Beiträge und schon unglaubwürdig... :D:D
    Ich zwing´doch keinen; ich glaub´halt noch an das, was ich glaub´zu hören oder messen... :wink:

    Schöne Grüße, Günther

  • Kennt jemand die Firma RED SUN ???

    • Bolandi
    • 14. März 2004 um 13:14

    Hallöchen!

    Red Sun ist eines dieser typischen Billig-Fernost-Importlabeln mit vollem Programm von HiFi, über Car-HiFi bis PA; je nach Importeur gibt´s die gleichen Teile auch unter anderem mehr oder weniger wohlklingendem Namen... Die kleineren Treiber sind überwiegend für kleinere Ansprüche genügend ihren Preis wert, die großen Treiber haben größtenteils eher Schrottwert: mässige Verarbeitung (z.B. ungenügende Zentrierung), schwachbrüstige Magnetsysteme mit viel zu breiten Magnetspalten, kaum linearer Hub, mässige elektrische Belastbarkeit, labile Blechkörbe, im Verhältnis zur Größe viel zu weiche Membranen u.u.u.
    Die genannten Daten in dem E-Bay-Angebot sind mit Sicherheit an den Haaren herbeigezogen: da ist ja selbst ein Neodym-Magnetsystem noch größer, woher soll da denn der Qts von 0,2sonstnochwas kommen...? Das wahrscheinlich nicht nur optisch identische Car-HiFi-Modell ist vom entsprechenden Importeur mit Qts 0,92 als Free-Air-Woofer mit 300 watt Musikbelastbarkeit angegeben und soll EK 39,-- kosten...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kennt jemand die Firma RED SUN ???

    • Bolandi
    • 14. März 2004 um 13:14

    Hallöchen!

    Red Sun ist eines dieser typischen Billig-Fernost-Importlabeln mit vollem Programm von HiFi, über Car-HiFi bis PA; je nach Importeur gibt´s die gleichen Teile auch unter anderem mehr oder weniger wohlklingendem Namen... Die kleineren Treiber sind überwiegend für kleinere Ansprüche genügend ihren Preis wert, die großen Treiber haben größtenteils eher Schrottwert: mässige Verarbeitung (z.B. ungenügende Zentrierung), schwachbrüstige Magnetsysteme mit viel zu breiten Magnetspalten, kaum linearer Hub, mässige elektrische Belastbarkeit, labile Blechkörbe, im Verhältnis zur Größe viel zu weiche Membranen u.u.u.
    Die genannten Daten in dem E-Bay-Angebot sind mit Sicherheit an den Haaren herbeigezogen: da ist ja selbst ein Neodym-Magnetsystem noch größer, woher soll da denn der Qts von 0,2sonstnochwas kommen...? Das wahrscheinlich nicht nur optisch identische Car-HiFi-Modell ist vom entsprechenden Importeur mit Qts 0,92 als Free-Air-Woofer mit 300 watt Musikbelastbarkeit angegeben und soll EK 39,-- kosten...

    Schöne Grüße, Günther

  • 2 Chassis BP (eine oder zwei Rückkammern)

    • Bolandi
    • 14. März 2004 um 02:26

    Hallöchen!

    Meiner Meinung nach macht es schon einen Unterschied, ob die BP-Treiber ´ne gemeinsame Rückkammer haben oder nicht... selbst bei strenger Selektierung wird man nie zwei exakt identische chassis finden; arbeiten zwei in einer Kammer kommt es immer zu zumindest geringen Ausgleichseffekten, die die Qualität der Wiedergabe negativ beeinflussen. Je größer die Fertigungstoleranzen desto extremer die Klangverschlechterung. Als Beispiel: es gab mal von GAE einen 3X15"-BR-Sub mit drei getrennten Kammern mit RCF-Treibern mit erstaunlichen Qualitäten. Bei ´nem kleinen regionalen Verleiher, für den ich damals mehrfach tätig war, wurden diese Subs mit der identischen Gehäuseabstimmung und demselben Treibermodell kopiert, klangen aber im Vergleich deutlich weicher und schwammiger und waren zugleich deutlich früher im Grenzbereich... (und RCF ist nun wirklich keine Firma, die sich überdurchschnittliche Serienstreuungen erlaubt) Um solche Ausgleichseffekte weitestgehend verhindern zu können, würde ich sogar die Vorkammer für beide Treiber getrennt aufbauen.

    Bei der Gehäusebedämpfung für reine Subs hast du eine große Bandbreite an Möglichkeiten; für einseitig ventilierte Bandpässe empfiehlt sich aber eine Lage Schwerschaum auf alle Gehäusewände (ich meine den kunterbunten Schaumstoff aus kleinen Reststückchen, mit dem man gemeinhin Flight-Cases auskleidet, z.B. von AdamHall), da dieser auch im Grundtonbereich schon recht gute Absorptionswerte hat und in der geschlossenen Kammer zusätzlich eine lockere Füllung mit Polyesterwatte. Die Gehäusebedämpfung muß aber als virtuelle Volumenveränderung in die Gehäuseberechnung mit einfliessen...

    Schöne Grüße, Günther

  • 2 Chassis BP (eine oder zwei Rückkammern)

    • Bolandi
    • 14. März 2004 um 02:26

    Hallöchen!

    Meiner Meinung nach macht es schon einen Unterschied, ob die BP-Treiber ´ne gemeinsame Rückkammer haben oder nicht... selbst bei strenger Selektierung wird man nie zwei exakt identische chassis finden; arbeiten zwei in einer Kammer kommt es immer zu zumindest geringen Ausgleichseffekten, die die Qualität der Wiedergabe negativ beeinflussen. Je größer die Fertigungstoleranzen desto extremer die Klangverschlechterung. Als Beispiel: es gab mal von GAE einen 3X15"-BR-Sub mit drei getrennten Kammern mit RCF-Treibern mit erstaunlichen Qualitäten. Bei ´nem kleinen regionalen Verleiher, für den ich damals mehrfach tätig war, wurden diese Subs mit der identischen Gehäuseabstimmung und demselben Treibermodell kopiert, klangen aber im Vergleich deutlich weicher und schwammiger und waren zugleich deutlich früher im Grenzbereich... (und RCF ist nun wirklich keine Firma, die sich überdurchschnittliche Serienstreuungen erlaubt) Um solche Ausgleichseffekte weitestgehend verhindern zu können, würde ich sogar die Vorkammer für beide Treiber getrennt aufbauen.

    Bei der Gehäusebedämpfung für reine Subs hast du eine große Bandbreite an Möglichkeiten; für einseitig ventilierte Bandpässe empfiehlt sich aber eine Lage Schwerschaum auf alle Gehäusewände (ich meine den kunterbunten Schaumstoff aus kleinen Reststückchen, mit dem man gemeinhin Flight-Cases auskleidet, z.B. von AdamHall), da dieser auch im Grundtonbereich schon recht gute Absorptionswerte hat und in der geschlossenen Kammer zusätzlich eine lockere Füllung mit Polyesterwatte. Die Gehäusebedämpfung muß aber als virtuelle Volumenveränderung in die Gehäuseberechnung mit einfliessen...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 11. März 2004 um 17:11

    Hallöchen!

    Ich halte den möglichen Einsatzbereich für breiter: z.B. für Kneipenbeschallung oder für kleine günstige DJ-Anlagen im Verleih. Tops und Subs wären problemlos PKW-tauglich (für die Selbstabholer...; die ganze Kombie könnte ja ähnlich groß werden wie ein typisches 12"/1"Fullrange), die Tops schon hochpassgefiltert und sogar die Subs durch den Filter vor den Bass-Boost-Orgien geschützt...
    Oder auch für´ne hochwertige kompakte Sprachbeschallung mit definierter Richtwirkung und guter Reichweite (z.B. der von mir erwähnte 12" im 10liter -Gehäuse)...

    Beim Vergleich zwischen BR und der hochpassgefilterten geschlossenen Box darf man nicht ausser acht lassen, daß der Membranhub der BR unterhalb des nutzbaren Bereiches ja schon extrem werden kann (je nach Steife und Progression der Aufhängung) und den erreichbaren Maximalschalldruck ohne aktive Filterung stark herabsetzen kann, während die HP-Box unterhalb des nutzbaren Bereiches ja sowohl durch das Gehäuse als auch den Filter wirkungsvoll entlastet wird. Und gerade bei typischen Bass-Boostern wird die BR ja gerade im gefährdeten Bereich stark gefordert...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 11. März 2004 um 17:11

    Hallöchen!

    Ich halte den möglichen Einsatzbereich für breiter: z.B. für Kneipenbeschallung oder für kleine günstige DJ-Anlagen im Verleih. Tops und Subs wären problemlos PKW-tauglich (für die Selbstabholer...; die ganze Kombie könnte ja ähnlich groß werden wie ein typisches 12"/1"Fullrange), die Tops schon hochpassgefiltert und sogar die Subs durch den Filter vor den Bass-Boost-Orgien geschützt...
    Oder auch für´ne hochwertige kompakte Sprachbeschallung mit definierter Richtwirkung und guter Reichweite (z.B. der von mir erwähnte 12" im 10liter -Gehäuse)...

    Beim Vergleich zwischen BR und der hochpassgefilterten geschlossenen Box darf man nicht ausser acht lassen, daß der Membranhub der BR unterhalb des nutzbaren Bereiches ja schon extrem werden kann (je nach Steife und Progression der Aufhängung) und den erreichbaren Maximalschalldruck ohne aktive Filterung stark herabsetzen kann, während die HP-Box unterhalb des nutzbaren Bereiches ja sowohl durch das Gehäuse als auch den Filter wirkungsvoll entlastet wird. Und gerade bei typischen Bass-Boostern wird die BR ja gerade im gefährdeten Bereich stark gefordert...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 10. März 2004 um 20:53

    Hallöchen!

    Das Ausschwingverhalten im unteren Grenzbereich einer hochpassgefilterten geschlossenen Box stellt einen kompromiss zwischen BR- und idealer geschlossener Box dar.
    Bei idealer Filterauslegung sinkt die Impedanz nur in der bereits ansteigenden Flanke des Einbauresonanzmaximums und sinkt dabei nur wenig unter das Impedanzminimums des Chassis, bleibt wie bei meinem Beispiel also völlig im grünen Bereich. Die Leistungssteigerung wird durch diese Impedanzreduzierung erzeugt.
    Allerdings verändert sich nicht der maximal erreichbare Schalldruck im nutzbaren Frequenzbereich gegenüber einer geschlossenen Box, da dieser nur von der mechanischen Belastbarkeit des Chassis abhängt; dem möglichen Membranhub wird ja nichts zugefügt... Mit einer geschlossenen Box könnte man mit ´nem EQ also den gleichen Frequenzverlauf und den gleichen Maximalpegel erreichen, allerdings mit der entsprechenden Ausschwingverzögerung im Bereich der Einbauresonanz bei zu hoher Güte, die durch die passive Hochpassfilterung wirkungsvoll eingeschränkt wird.
    Ein aktiver Hochpass, der die Wechselwirkung mit der Treiberimpedanz ja nicht aufweist, wirkt nur als Hochpass, läßt also die Ausschwingverzögerung bestehen und reduziert noch den Basspegel.
    Natürlich erhöht sich im unteren nutzbaren Frequenzbereich der Membranhub bei der passiven Hochpassfilterung, unterhalb des nutzbaren Frequenzbereichs wird der Membranhub aber wirkungsvoll reduziert...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 10. März 2004 um 20:53

    Hallöchen!

    Das Ausschwingverhalten im unteren Grenzbereich einer hochpassgefilterten geschlossenen Box stellt einen kompromiss zwischen BR- und idealer geschlossener Box dar.
    Bei idealer Filterauslegung sinkt die Impedanz nur in der bereits ansteigenden Flanke des Einbauresonanzmaximums und sinkt dabei nur wenig unter das Impedanzminimums des Chassis, bleibt wie bei meinem Beispiel also völlig im grünen Bereich. Die Leistungssteigerung wird durch diese Impedanzreduzierung erzeugt.
    Allerdings verändert sich nicht der maximal erreichbare Schalldruck im nutzbaren Frequenzbereich gegenüber einer geschlossenen Box, da dieser nur von der mechanischen Belastbarkeit des Chassis abhängt; dem möglichen Membranhub wird ja nichts zugefügt... Mit einer geschlossenen Box könnte man mit ´nem EQ also den gleichen Frequenzverlauf und den gleichen Maximalpegel erreichen, allerdings mit der entsprechenden Ausschwingverzögerung im Bereich der Einbauresonanz bei zu hoher Güte, die durch die passive Hochpassfilterung wirkungsvoll eingeschränkt wird.
    Ein aktiver Hochpass, der die Wechselwirkung mit der Treiberimpedanz ja nicht aufweist, wirkt nur als Hochpass, läßt also die Ausschwingverzögerung bestehen und reduziert noch den Basspegel.
    Natürlich erhöht sich im unteren nutzbaren Frequenzbereich der Membranhub bei der passiven Hochpassfilterung, unterhalb des nutzbaren Frequenzbereichs wird der Membranhub aber wirkungsvoll reduziert...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 9. März 2004 um 18:38

    Hallöchen!

    Mal ein Beispiel zu ´ner hochpassgefilterten Box:
    günstiger Standard-12"er mit rel. hohem QTS um 0,4, als Bassreflex erst ab 200 Litern aufwärts zu gebrauchen...
    In geschl. Box von nur 10 Litern untere Grenzfrequenz von 115 Hertz mit Impedanzminimum von 6,0 ohm und ´ner 2,83Volt-Membranamplitude von 0,225 mm; hochpassgefiltert mit 470 Mykrofarad untere Grenzfrequenz von 80 Hertz, Impedanzminimum 5,8ohm, Ampl. 0,27mm
    In geschl. Box 30 Liter untere Grenzfrequenz 90 Hertz, Impedanzmin. 6ohm, Membranampl. 0,45mm; hochpassgefiltert mit 470Mykrofarad untere Grenzfrequenz 48 Hertz (!), Impedanzmin. 5,5 Ohm, Ampl. 0,58mm
    Bei beiden Konstruktionen verringert der Hochpass die Membranamplitude unterhalb der Grenzfrequenz deutlich gegenüber der geschl. Box.
    Hört sich doch durchaus praxisgerecht an, oder...?
    Bei einem optimal eingestelltem Hochpass wird übrigens nur die Impedanz in der bereits zur Resonanzfrequenz ansteigenden Flanke verringert und das Impedanzminimum bleibt relativ gleich, wie bei dem gezeigten Beispiel...
    Schöne Grüße, günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 9. März 2004 um 18:38

    Hallöchen!

    Mal ein Beispiel zu ´ner hochpassgefilterten Box:
    günstiger Standard-12"er mit rel. hohem QTS um 0,4, als Bassreflex erst ab 200 Litern aufwärts zu gebrauchen...
    In geschl. Box von nur 10 Litern untere Grenzfrequenz von 115 Hertz mit Impedanzminimum von 6,0 ohm und ´ner 2,83Volt-Membranamplitude von 0,225 mm; hochpassgefiltert mit 470 Mykrofarad untere Grenzfrequenz von 80 Hertz, Impedanzminimum 5,8ohm, Ampl. 0,27mm
    In geschl. Box 30 Liter untere Grenzfrequenz 90 Hertz, Impedanzmin. 6ohm, Membranampl. 0,45mm; hochpassgefiltert mit 470Mykrofarad untere Grenzfrequenz 48 Hertz (!), Impedanzmin. 5,5 Ohm, Ampl. 0,58mm
    Bei beiden Konstruktionen verringert der Hochpass die Membranamplitude unterhalb der Grenzfrequenz deutlich gegenüber der geschl. Box.
    Hört sich doch durchaus praxisgerecht an, oder...?
    Bei einem optimal eingestelltem Hochpass wird übrigens nur die Impedanz in der bereits zur Resonanzfrequenz ansteigenden Flanke verringert und das Impedanzminimum bleibt relativ gleich, wie bei dem gezeigten Beispiel...
    Schöne Grüße, günther

Anstehende Termine

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    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
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