1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Bolandi

Beiträge von Bolandi

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 5. März 2004 um 23:16

    Hallöchen zusammen!

    Kontrollierte Undichtigkeit + Bassreflex geht schon. Erst ´ne Gehäusereflexabstimmung wählen, die durch zu hohe Abstimmfrequenz, zu kleines Gehäuse oder zu hohe Güte des Chassis überschwingt und dann durch die KU bedämpfen. Wie schon erwähnt, ist das allerdings im Vergleich zu ´ner optimalen Abstimmung deutlich unvorteilhafter; bei vorgegebenen ungünstigen Umständen aber trotzdem sinnvoll.

    cyberlight: Wenn Du aber möglichst tiefen Bass aus möglichst kleinem Gehäuse holen willst, würd´ich Dir eher ein geschlossenes Gehäuse mit vorgeschaltetem Hochpass 1.Ordnung empfehlen, also mit vorgeschaltetem Kondensator. Bei Einbaugüten zwischen 0,9 und 1,2 im geschlossenen Gehäuse erzielt das deutlich tieferen Bass als Einbaugüte 0,7, eher wie Bassreflex, bei gleichzeitig aber kleinstmöglichem Gehäuse... Nur aktiv ginge kleiner/tiefer...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 5. März 2004 um 23:16

    Hallöchen zusammen!

    Kontrollierte Undichtigkeit + Bassreflex geht schon. Erst ´ne Gehäusereflexabstimmung wählen, die durch zu hohe Abstimmfrequenz, zu kleines Gehäuse oder zu hohe Güte des Chassis überschwingt und dann durch die KU bedämpfen. Wie schon erwähnt, ist das allerdings im Vergleich zu ´ner optimalen Abstimmung deutlich unvorteilhafter; bei vorgegebenen ungünstigen Umständen aber trotzdem sinnvoll.

    cyberlight: Wenn Du aber möglichst tiefen Bass aus möglichst kleinem Gehäuse holen willst, würd´ich Dir eher ein geschlossenes Gehäuse mit vorgeschaltetem Hochpass 1.Ordnung empfehlen, also mit vorgeschaltetem Kondensator. Bei Einbaugüten zwischen 0,9 und 1,2 im geschlossenen Gehäuse erzielt das deutlich tieferen Bass als Einbaugüte 0,7, eher wie Bassreflex, bei gleichzeitig aber kleinstmöglichem Gehäuse... Nur aktiv ginge kleiner/tiefer...

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 3. März 2004 um 19:00

    Hi!

    Berechnen kann sowas zum Beispiel AJHorn... Grundsätzlich ist eine KU vor allem dann problemlos einsetzbar, wenn Du den Bereich um die einbaufrequenz des Treibers eh´nicht nutzen möchtest, z.B. bei Subankopplung. Dann hat die KU sogar den grossen Vorteil, daß sie bei entsprechender Auslegung die Impedanz linearisiert und damit eine passive Trennung durch Hochpass ohne großen Bauteileaufwand möglich ist. Für wirklich präzise Basswiedergabe eignet sich das Prinzip aber weniger. Je nach auslegung kannst Du die Gehäusegüte selbst noch auf Werte um 2 legen ohne das es zum typischen wummrigen Überschwingen kommt.
    Desweiteren sind die KUs auch schon leicht über´s Gehör abstimmbar (also die notwendige Bedämpfung), vorteilhaft ist aber natürlich eine Messung der Impedanz oder aller Parameter (Gehäusegüte usw.)...
    Bin die nächsten Tage online nicht erreichbar, kann aber Mails an meine Direktmail beantworten, wenn Du noch Fragen hast, oder etwas berechnet haben möchtest... (Ars.Bolandi@t-online.de)

    Schöne Grüße, Günther

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Bolandi
    • 3. März 2004 um 19:00

    Hi!

    Berechnen kann sowas zum Beispiel AJHorn... Grundsätzlich ist eine KU vor allem dann problemlos einsetzbar, wenn Du den Bereich um die einbaufrequenz des Treibers eh´nicht nutzen möchtest, z.B. bei Subankopplung. Dann hat die KU sogar den grossen Vorteil, daß sie bei entsprechender Auslegung die Impedanz linearisiert und damit eine passive Trennung durch Hochpass ohne großen Bauteileaufwand möglich ist. Für wirklich präzise Basswiedergabe eignet sich das Prinzip aber weniger. Je nach auslegung kannst Du die Gehäusegüte selbst noch auf Werte um 2 legen ohne das es zum typischen wummrigen Überschwingen kommt.
    Desweiteren sind die KUs auch schon leicht über´s Gehör abstimmbar (also die notwendige Bedämpfung), vorteilhaft ist aber natürlich eine Messung der Impedanz oder aller Parameter (Gehäusegüte usw.)...
    Bin die nächsten Tage online nicht erreichbar, kann aber Mails an meine Direktmail beantworten, wenn Du noch Fragen hast, oder etwas berechnet haben möchtest... (Ars.Bolandi@t-online.de)

    Schöne Grüße, Günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 15:28

    Ich fürchte, so fest kannste die Watte gar nicht stopfen... Selbst bei einem Dämpfungskoeffizienten von Beta>1000 kannste noch deutlich die kontrollierte undichtigkeit an der Impedanzmessung ablesen. messen oder mit´nem geeigneten Programm simulieren hilft. :wink:

    Schöne grüße, günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 15:28

    Ich fürchte, so fest kannste die Watte gar nicht stopfen... Selbst bei einem Dämpfungskoeffizienten von Beta>1000 kannste noch deutlich die kontrollierte undichtigkeit an der Impedanzmessung ablesen. messen oder mit´nem geeigneten Programm simulieren hilft. :wink:

    Schöne grüße, günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 15:00

    Hi!
    Im HiFi-Bereich gab´s zu dem Thema "Flüssigkeitsgefüllte Weichbehältnisse zur Volumenveränderung oder Bedämpfung" :D schon ernsthafte Versuche, die gezeigt haben, daß sowas eher als schweres Dämpfungsmaterial, ähnlich Schwerschaum, anzusehen ist. Natürlich wirkt der Druck im Gehäuse auf alle freiliegenden Verpackungsflächen gleich (ideale Strömungsverhältnisse im Gehäuse vorausgesetzt), aber der Druck im Gehäuse ändert sich ja laufend, um nicht zu sagen, er kehrt sich laufend um, dabei kommt es zu ausgleichsschwingungen in der Flüssigkeit... zugegebenermassen hier vielleicht eher von theoretischem Interesse... :wink:

    Grüße, Günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 15:00

    Hi!
    Im HiFi-Bereich gab´s zu dem Thema "Flüssigkeitsgefüllte Weichbehältnisse zur Volumenveränderung oder Bedämpfung" :D schon ernsthafte Versuche, die gezeigt haben, daß sowas eher als schweres Dämpfungsmaterial, ähnlich Schwerschaum, anzusehen ist. Natürlich wirkt der Druck im Gehäuse auf alle freiliegenden Verpackungsflächen gleich (ideale Strömungsverhältnisse im Gehäuse vorausgesetzt), aber der Druck im Gehäuse ändert sich ja laufend, um nicht zu sagen, er kehrt sich laufend um, dabei kommt es zu ausgleichsschwingungen in der Flüssigkeit... zugegebenermassen hier vielleicht eher von theoretischem Interesse... :wink:

    Grüße, Günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 14:34

    Noch ein Nachtrag: hab´vorhin die Empfehlung überlesen, ´ne Bassreflexöffnung mit Watte zuzustopfen; leider ist das nicht dem Verschliessen der Öffnung gleichzusetzen!
    Das Verstopfen mit schalldurchlässigen Materialien, wie z.B. Polywatte, erzeugt nur eine Bedämpfung der Öffnung. Sie wirkt dann zwar nicht mehr als Bassreflexöffnung, aber als kontollierte Undichtigkeit, die scheinbar die Gehäusegröße vergrößert. Sowas wurde früher von Dynaudio unter dem Namen Variovent verwendet; heute findet man das fast nur noch bei Billigmaterial, wenn Treiber mit viel zu kleinen Magnetsystemen verbaut werden müssen. Diese Methode kann man verwenden um Treiber mit eigentlich zu großer Güte in eigentlich zu kleinen Gehäusen zu verwenden, ohne das der Bass unkontrolliert ausschwingt und überschwingt, also dröhnt und wummert... Allerdings machen sich die ausgleichströmungen zwischen kontrollierter Undichtigkeit und Membran negativ in Bezug auf die Basspräzision bemerkbar: der bass wird eher weich... Zum tatsächlichen Verschluß von BR-Öffnungen benötigt man also auch schallharte Meterialien, ein kleines vorgeschraubtes Brettchen (Dichtstreifen nicht vergessen) oder ´nen Korkstöpsel z. Beispiel...
    Viel Spaß beim Basteln, Günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 14:34

    Noch ein Nachtrag: hab´vorhin die Empfehlung überlesen, ´ne Bassreflexöffnung mit Watte zuzustopfen; leider ist das nicht dem Verschliessen der Öffnung gleichzusetzen!
    Das Verstopfen mit schalldurchlässigen Materialien, wie z.B. Polywatte, erzeugt nur eine Bedämpfung der Öffnung. Sie wirkt dann zwar nicht mehr als Bassreflexöffnung, aber als kontollierte Undichtigkeit, die scheinbar die Gehäusegröße vergrößert. Sowas wurde früher von Dynaudio unter dem Namen Variovent verwendet; heute findet man das fast nur noch bei Billigmaterial, wenn Treiber mit viel zu kleinen Magnetsystemen verbaut werden müssen. Diese Methode kann man verwenden um Treiber mit eigentlich zu großer Güte in eigentlich zu kleinen Gehäusen zu verwenden, ohne das der Bass unkontrolliert ausschwingt und überschwingt, also dröhnt und wummert... Allerdings machen sich die ausgleichströmungen zwischen kontrollierter Undichtigkeit und Membran negativ in Bezug auf die Basspräzision bemerkbar: der bass wird eher weich... Zum tatsächlichen Verschluß von BR-Öffnungen benötigt man also auch schallharte Meterialien, ein kleines vorgeschraubtes Brettchen (Dichtstreifen nicht vergessen) oder ´nen Korkstöpsel z. Beispiel...
    Viel Spaß beim Basteln, Günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 13:34

    `Tschuldigung, aber weder Tetrapacks noch der beinhaltete Saft sind schallhart, vor allem nicht im Bassbereich, und daher nur sehr bedingt zur versuchsweisen Verkleinerung des Gehäusevolumens geeignet! Es steht zu erwarten, daß sich durch Tetrapacks die Gehäusegüte ändert (mechanische Verluste...). Notwendig sind schallharte Füllmaterialien wie Ytong oder Ziegel, Styropor oder dergleichen. Der angesprochene ausgehärtete Bauschaum geht natürlich auch, ist aber schon schwerer wieder entfernbar, braucht lange zum Aushärten und ist obendrein teurer, also zum reinen Testen auch nicht ganz so praktikabel...

    Schöne Grüße, Günther

  • Nachbau - Thomas Ablussrohr Sub... etwa zu tief abgestimmt?

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 13:34

    `Tschuldigung, aber weder Tetrapacks noch der beinhaltete Saft sind schallhart, vor allem nicht im Bassbereich, und daher nur sehr bedingt zur versuchsweisen Verkleinerung des Gehäusevolumens geeignet! Es steht zu erwarten, daß sich durch Tetrapacks die Gehäusegüte ändert (mechanische Verluste...). Notwendig sind schallharte Füllmaterialien wie Ytong oder Ziegel, Styropor oder dergleichen. Der angesprochene ausgehärtete Bauschaum geht natürlich auch, ist aber schon schwerer wieder entfernbar, braucht lange zum Aushärten und ist obendrein teurer, also zum reinen Testen auch nicht ganz so praktikabel...

    Schöne Grüße, Günther

  • Neue Pläne !!

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 13:22

    Hallöchen!

    Abgesehen von oben genannten, sollte man sich auch mal das Abstrahlverhalten insgesamt vorstellen. Mir ist weder klar, für welche Anwendungszwecke der schmale abstrahlwinkel des horns vorteilhaft sein sollte, noch wie man solche Tops sinnvoll zur Nutzwinkelverbreiterung stellen können soll: entweder gibt´s enorme Phasenprobleme, also Unlinearitäten im gesamten Übertragungsbereich der Tiefmitteltöner oder breite löcher im Einsatzbereich des Hochtonhorns. Auch das zu erwartende vertikale abstrahlverhalten erscheint mir nicht gerade vorteilhaft. Sollten doch mal die 35° des Horns eines Tops ausreichen, bleibt immer noch das unhomogene abstrahlverhalten ausserhalb des dann genutzten Bereiches mit den (je nach Location) möglicherweise auftretenden störenden Reflektionen...

    Schöne Grüße, günther

  • Neue Pläne !!

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 13:22

    Hallöchen!

    Abgesehen von oben genannten, sollte man sich auch mal das Abstrahlverhalten insgesamt vorstellen. Mir ist weder klar, für welche Anwendungszwecke der schmale abstrahlwinkel des horns vorteilhaft sein sollte, noch wie man solche Tops sinnvoll zur Nutzwinkelverbreiterung stellen können soll: entweder gibt´s enorme Phasenprobleme, also Unlinearitäten im gesamten Übertragungsbereich der Tiefmitteltöner oder breite löcher im Einsatzbereich des Hochtonhorns. Auch das zu erwartende vertikale abstrahlverhalten erscheint mir nicht gerade vorteilhaft. Sollten doch mal die 35° des Horns eines Tops ausreichen, bleibt immer noch das unhomogene abstrahlverhalten ausserhalb des dann genutzten Bereiches mit den (je nach Location) möglicherweise auftretenden störenden Reflektionen...

    Schöne Grüße, günther

  • Schluss mit lustig Shearer

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 00:28

    Hallöchen!

    Hätt´ja nicht gedacht, daß sich irgendwann mal wieder Interessenten an shearern finden... :wink: Zuletzt hab´ich welche gesehen, als sie auf´n Laster nach Polen geladen wurden... :D:D
    Aber im Ernst: ich hab´in meinen "Jugendjahren" auf ´ner Shearer-Anlage gelernt und hatte´damit zwei Jahre von Top40 über Stadtfest bis Rave so ziemlich alles vorstellbare laufen. Wenn das enorme Volumen nicht stört sind die Shearer durchaus noch empfehlenswert: sie laufen tief, trocken und druckvoll bei eher geringem Leistungsbedarf... Für typische Dissen-Mucke sind se fast zu schade... :wink: Allerdings sollten sie möglichst früh eher steil getrennt werden, sehr viel höher als 100 Hertz sollten sie wirklich nicht laufen, darüber werden sie eher schwammig und unkonturiert und können vor allem auf kurze Distanzen keinen rechten Druck erzeugen. Desweiteren darfst Du beim Aufbau auf keinen Fall am Holz sparen: die sehr großen Holzflächen neigen massiv zum Mitschwingen! Ich würde Dir empfehlen möglichst viele Verstärkungen und Versteifungen vorzusehen und das Holzmaterial nicht zu dünn zu wählen; ansonsten verlierst Du viel an Druck und vor allem jegliche Präzision. Mitschwingende Holzflächen lassen sich auch nicht durch ´ne Frequenzweiche beeindrucken, d.h. selbst bei´ner Trennung unter 100 Hertz kann das Horngehäuse munter noch im Mitteltonbereich mitspielen. Die mir bekannten Baupläne berücksichtigen dies leider alle nicht, vor allem der Hornmund bedarf dringend der Aussteifung. Wenn du die Trümmer wirklich baust und noch Fragen zum mechanischen Aufbau hast, darfst Du mich gerne anmailen, ich kann Dir auch ´nen optimierten Bauplan senden...
    Zum andern solltest Du überprüfen, ob Deine vorhandenen 15" überhaupt in die Shearer passsen...

    Schöne Grüße, Günther

  • Schluss mit lustig Shearer

    • Bolandi
    • 2. März 2004 um 00:28

    Hallöchen!

    Hätt´ja nicht gedacht, daß sich irgendwann mal wieder Interessenten an shearern finden... :wink: Zuletzt hab´ich welche gesehen, als sie auf´n Laster nach Polen geladen wurden... :D:D
    Aber im Ernst: ich hab´in meinen "Jugendjahren" auf ´ner Shearer-Anlage gelernt und hatte´damit zwei Jahre von Top40 über Stadtfest bis Rave so ziemlich alles vorstellbare laufen. Wenn das enorme Volumen nicht stört sind die Shearer durchaus noch empfehlenswert: sie laufen tief, trocken und druckvoll bei eher geringem Leistungsbedarf... Für typische Dissen-Mucke sind se fast zu schade... :wink: Allerdings sollten sie möglichst früh eher steil getrennt werden, sehr viel höher als 100 Hertz sollten sie wirklich nicht laufen, darüber werden sie eher schwammig und unkonturiert und können vor allem auf kurze Distanzen keinen rechten Druck erzeugen. Desweiteren darfst Du beim Aufbau auf keinen Fall am Holz sparen: die sehr großen Holzflächen neigen massiv zum Mitschwingen! Ich würde Dir empfehlen möglichst viele Verstärkungen und Versteifungen vorzusehen und das Holzmaterial nicht zu dünn zu wählen; ansonsten verlierst Du viel an Druck und vor allem jegliche Präzision. Mitschwingende Holzflächen lassen sich auch nicht durch ´ne Frequenzweiche beeindrucken, d.h. selbst bei´ner Trennung unter 100 Hertz kann das Horngehäuse munter noch im Mitteltonbereich mitspielen. Die mir bekannten Baupläne berücksichtigen dies leider alle nicht, vor allem der Hornmund bedarf dringend der Aussteifung. Wenn du die Trümmer wirklich baust und noch Fragen zum mechanischen Aufbau hast, darfst Du mich gerne anmailen, ich kann Dir auch ´nen optimierten Bauplan senden...
    Zum andern solltest Du überprüfen, ob Deine vorhandenen 15" überhaupt in die Shearer passsen...

    Schöne Grüße, Günther

  • vollbereichs-trichter-lautsprecher

    • Bolandi
    • 29. Februar 2004 um 22:02

    Hi, Tobi!

    Grundsätzlich ist es nicht verkehrt so einen Einbau mit Magnetsystem nach vorne in Erwägung zu ziehen, im Zweifelsfall hilft nur ausprobieren (und messen)... Meiner Erfahrung nach ist ein solcher Einbau aber eher bei reinen Tieftonhörnern möglich, die eine Trennung unterhalb des Stimmbereichs und die eine der Membranfläche vergleichbare Hornhalsfläche haben. Bei Hörnern, die auch den Mittelton abstrahlen, sollte der Korb möglichst wenig Strahlungswiderstand bieten, d.h. erstens möglichst schmale, zweitens möglichst strömungsgünstige Korbstege haben, ansonsten kann es zu Auslöschungen im Frequenzgang, also zu starken Unlinearitäten kommen. Bei den von Dir verwendeteten 8-Zöllern von Eminence ist der Blechkorb leider ausgesprochen ungünstig geformt, ich vernute, daß Du bei der von Dir angestrebten Trennfrequenz doch schon erhebliche Probleme bekommst. Ein weiteres mögliches Problem sind Laufzeitunterschiede zwischen Membranrand und Membranmitte zur Druckkammeröffnung/Hornhals, die weitere Unlinearitäten im Stimmbereich verursachen können.
    Auf jeden Fall solltest Du bei entsprechenden Versuchen das Magnetsystem strömungsgünstig überformen, d.h. zumindest eine entsprechende Abdeckung aufkleben. Eine Styroporhalbkugel vom Durchmesser des Magnetsystems oder noch besser eine Hartgummihalbkugel leistet da schon gute Dienste. Allerdings darfst Du dabei natürlich nicht etwaig vorhandene Magnetsystembelüftungen verschliessen (z.B. nicht die Polkernbohrungen Deiner Alphas) Natürlich kannst Du Dir auch die Mühe geben und des gesamten Korb strömungsgünstiger gestalten...
    Desweiteren sollte die Querschnittsverengung des Horns oder der Druckkammer durch den Korb und das Magnetsystem unbedingt mit in die Hornberechnung einfliessen.

    Schöne Grüße und viel Erfolg, Günther

  • vollbereichs-trichter-lautsprecher

    • Bolandi
    • 29. Februar 2004 um 22:02

    Hi, Tobi!

    Grundsätzlich ist es nicht verkehrt so einen Einbau mit Magnetsystem nach vorne in Erwägung zu ziehen, im Zweifelsfall hilft nur ausprobieren (und messen)... Meiner Erfahrung nach ist ein solcher Einbau aber eher bei reinen Tieftonhörnern möglich, die eine Trennung unterhalb des Stimmbereichs und die eine der Membranfläche vergleichbare Hornhalsfläche haben. Bei Hörnern, die auch den Mittelton abstrahlen, sollte der Korb möglichst wenig Strahlungswiderstand bieten, d.h. erstens möglichst schmale, zweitens möglichst strömungsgünstige Korbstege haben, ansonsten kann es zu Auslöschungen im Frequenzgang, also zu starken Unlinearitäten kommen. Bei den von Dir verwendeteten 8-Zöllern von Eminence ist der Blechkorb leider ausgesprochen ungünstig geformt, ich vernute, daß Du bei der von Dir angestrebten Trennfrequenz doch schon erhebliche Probleme bekommst. Ein weiteres mögliches Problem sind Laufzeitunterschiede zwischen Membranrand und Membranmitte zur Druckkammeröffnung/Hornhals, die weitere Unlinearitäten im Stimmbereich verursachen können.
    Auf jeden Fall solltest Du bei entsprechenden Versuchen das Magnetsystem strömungsgünstig überformen, d.h. zumindest eine entsprechende Abdeckung aufkleben. Eine Styroporhalbkugel vom Durchmesser des Magnetsystems oder noch besser eine Hartgummihalbkugel leistet da schon gute Dienste. Allerdings darfst Du dabei natürlich nicht etwaig vorhandene Magnetsystembelüftungen verschliessen (z.B. nicht die Polkernbohrungen Deiner Alphas) Natürlich kannst Du Dir auch die Mühe geben und des gesamten Korb strömungsgünstiger gestalten...
    Desweiteren sollte die Querschnittsverengung des Horns oder der Druckkammer durch den Korb und das Magnetsystem unbedingt mit in die Hornberechnung einfliessen.

    Schöne Grüße und viel Erfolg, Günther

  • Coax Topteil bau.

    • Bolandi
    • 29. Februar 2004 um 12:49

    PS: In der Praxis findet man gerade bei Basshörnern meist einen mehr oder weniger gelungenen Kompromiss aus idealer Hornfunktion und in Kaufnahme kleinerer bis mittlerer Nichtlinearitäten und erhöhten Verzerrungswerten durch Reduzierung der Hornöffnung auf praxisgerechte Werte, die teilweise deutlich unter dem Ideal liegen... Da hilft aber nur noch Simulieren mit ´nem geeigneten Programm und/oder Ausprobieren, welcher Kompromiss denn noch tragbar erscheint.
    Wenn Du mir die genauen Werte Deines Horns und des Treibers mal mailst, kann ich´s gerne mal durch die Simulation jagen... Ich werd´s auch keinem weitersagen... :wink:

    Ciao, Günther

  • Coax Topteil bau.

    • Bolandi
    • 29. Februar 2004 um 12:49

    PS: In der Praxis findet man gerade bei Basshörnern meist einen mehr oder weniger gelungenen Kompromiss aus idealer Hornfunktion und in Kaufnahme kleinerer bis mittlerer Nichtlinearitäten und erhöhten Verzerrungswerten durch Reduzierung der Hornöffnung auf praxisgerechte Werte, die teilweise deutlich unter dem Ideal liegen... Da hilft aber nur noch Simulieren mit ´nem geeigneten Programm und/oder Ausprobieren, welcher Kompromiss denn noch tragbar erscheint.
    Wenn Du mir die genauen Werte Deines Horns und des Treibers mal mailst, kann ich´s gerne mal durch die Simulation jagen... Ich werd´s auch keinem weitersagen... :wink:

    Ciao, Günther

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™