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Beiträge von Bolandi

  • Coax Topteil bau.

    • Bolandi
    • 29. Februar 2004 um 12:02

    Hi, KlangTerrorist, hallöchen zusammen...

    Also, ich will mal versuchen Deine letzten Fragen zu beantworten. Da Du ja schon Hörner entwickelt hast, wie mir scheint, sind Dir die meisten von mir genannten Punkte bestimmt schon bekannt, für etwaige noch unbedarfte Mitleser :wink: fang´ich trotzdem mal mit Grundlagen an:

    Die Übertragungsfunktion eines Horns ist erstmal unabhängig vom verwendeteten Treiber von verschiedenen Faktoren abhängig:

    - der für die Berechnung zugrundegelgten Formel, also ob einfach nur konisch (öffnet sich gleichmässig/geradlinig), ob exponentiell (wie der Name schon sagt :wink:, das üblichste...), hyperbolisch (öffnet sich zum Anfang sehr langsam, dann sehr schnell), parabolisch (öffnet sich zum Anfang sehr schnell, dann langsam), ob Kugelwellenhorn (auch Tractrix genannt oder sonstwas. Je nach verwendeten Typ ändert sich der Volumenbedarf eines Horns mit vergleichbarer Übertragungsfunktion, das Verhalten im Bereich der unteren Grenzfrequenz, das Richtverhalten und die Verzerrungswerte...

    - der für die Berechnung zugrunde gelegte Öffnungsfaktor, dieser bestimmt die bei idealer Dimensionierung theoretisch erreichbare untere Grenzfrequenz...

    - für Dich besonders wichtig: der Größe des Hornmundes, also der Hornöffnung im Verhältnis zur gewünschten Grenzfrequenz. Diese bestimmt im wesentlichen die tatsächlich erreichbare untere Grenzfrequenz, die Linearität des Übertragungsverhaltens (ganz besonders im unteren Bereich) und die entstehenden Verzerrungen (auch besonders im unteren Bereich), aber auch das Richtverhalten (je nach Größe schon ab dem oberen Bassbereich). Für ein ideales Verhalten des Horns muss dabei der Umfang des Hornmundes der Wellenlänge der zugrundegelegten Grenzfrequenz haben! (theoretisch... :wink: ) Deshalb sind Hochtonhörner auch meist kleiner als Basshörner... :D:D Für angrenzende schallharte Flächen darf die Hornöffnung jeweils halbiert werden, d.h. bei Bodenaufstellung halbiert sich der erforderliche Hornmund, bei Boden-Wand-Aufstellung kann der Hornmund nochmals halbiert werden usw. Dabei gilt auch ein deutlich kürzerer Abstand als die Wellenlänge zur Wandfläche schon als benachbart... (theoretisch gilt der Fußboden also auch als angrenzende Fläche, wenn Dein Top auf ´nem Bass steht...) Für Beschallungszwecke kannst Du also grundsätzlich mit halbierter Mundfläche rechnen, trotzdem ist klar, daß für die Übertragung von echtem Bass die Hornöffnung sehr sehr groß sein muß (Hornkonstrukt-Sonderformen von eigentlichen Bandpässen mit angesetztem Hornresonator u.ä. seien hier ausdrücklich ausgenommen..)
    Bei zu kleiner Hornöffnung entsteht eine sehr starke Welligkeit mit schmalbandigen Resonanzspitzen von bis zu 18 dB und starken Verzerrungen und einem frühzeitigem Pegelabfall, ab ´ner bestimmten Frequenz arbeitet das Horn dann gar nicht mehr, die Übertragung wird nur noch durch die restliche Konstruktion bestimmt, also in Deinem Fall durch das geschlossene Gehäuse, damit fällt aber auch die Schutzfunktion des Treibers durch ein ideal arbeitendes Horn völlig weg (soviel zum Thema "Hörner sind zum Boosten gebaut...)...
    Da Dein Top ja nicht übermässig groß sein soll, schätze ich mal, daß Deine Hornöffnung höchstens ca. 60cm mal ´nem Meter ist, damit arbeitet Dein Horn aber frühestens ab dem Grundtonbereich linear. Da auch Dein geschlossenes Gehäuse nicht allzu groß sein kann, hat der Treiber mit Sicherheit eine Einbaufrequenz von über 70 Hertz, darunter fällt der Pegel dann mit 12 DB/Oktave ab, bei 50 Hertz-Boost wird der Treiber dann sehr schnell mechanisch überlastet... Für den Fullrange-Betrieb scheint mir Dein Top nur mit ´nem Hochpas bei mindestens 60- 70 Hertz geeignet, für reinen Topteil-Betrieb, steilflankig getrennt irgendwo zwischen 120 und 200 Hertz mag´s aber für Deine Zwecke ideal sein...
    Dein Vergleich mit dem Handtrichter vor dem Mund erscheint mir eher lustig, wenn Du nicht Ivan Rebroff bist, erzeugst Du beim Schreien sowieso keinen Bass; mess das mal nach, so ein Handtrichter wirkt erst im (stimmrelevanten) Mitteltonbereich...
    Richtwirkung usw. lass ich jetzt erstmal raus, ist für Deine Frage jetzt ja nich´so relevant...

    Schöne Grüße, Günther

  • Coax Topteil bau.

    • Bolandi
    • 29. Februar 2004 um 12:02

    Hi, KlangTerrorist, hallöchen zusammen...

    Also, ich will mal versuchen Deine letzten Fragen zu beantworten. Da Du ja schon Hörner entwickelt hast, wie mir scheint, sind Dir die meisten von mir genannten Punkte bestimmt schon bekannt, für etwaige noch unbedarfte Mitleser :wink: fang´ich trotzdem mal mit Grundlagen an:

    Die Übertragungsfunktion eines Horns ist erstmal unabhängig vom verwendeteten Treiber von verschiedenen Faktoren abhängig:

    - der für die Berechnung zugrundegelgten Formel, also ob einfach nur konisch (öffnet sich gleichmässig/geradlinig), ob exponentiell (wie der Name schon sagt :wink:, das üblichste...), hyperbolisch (öffnet sich zum Anfang sehr langsam, dann sehr schnell), parabolisch (öffnet sich zum Anfang sehr schnell, dann langsam), ob Kugelwellenhorn (auch Tractrix genannt oder sonstwas. Je nach verwendeten Typ ändert sich der Volumenbedarf eines Horns mit vergleichbarer Übertragungsfunktion, das Verhalten im Bereich der unteren Grenzfrequenz, das Richtverhalten und die Verzerrungswerte...

    - der für die Berechnung zugrunde gelegte Öffnungsfaktor, dieser bestimmt die bei idealer Dimensionierung theoretisch erreichbare untere Grenzfrequenz...

    - für Dich besonders wichtig: der Größe des Hornmundes, also der Hornöffnung im Verhältnis zur gewünschten Grenzfrequenz. Diese bestimmt im wesentlichen die tatsächlich erreichbare untere Grenzfrequenz, die Linearität des Übertragungsverhaltens (ganz besonders im unteren Bereich) und die entstehenden Verzerrungen (auch besonders im unteren Bereich), aber auch das Richtverhalten (je nach Größe schon ab dem oberen Bassbereich). Für ein ideales Verhalten des Horns muss dabei der Umfang des Hornmundes der Wellenlänge der zugrundegelegten Grenzfrequenz haben! (theoretisch... :wink: ) Deshalb sind Hochtonhörner auch meist kleiner als Basshörner... :D:D Für angrenzende schallharte Flächen darf die Hornöffnung jeweils halbiert werden, d.h. bei Bodenaufstellung halbiert sich der erforderliche Hornmund, bei Boden-Wand-Aufstellung kann der Hornmund nochmals halbiert werden usw. Dabei gilt auch ein deutlich kürzerer Abstand als die Wellenlänge zur Wandfläche schon als benachbart... (theoretisch gilt der Fußboden also auch als angrenzende Fläche, wenn Dein Top auf ´nem Bass steht...) Für Beschallungszwecke kannst Du also grundsätzlich mit halbierter Mundfläche rechnen, trotzdem ist klar, daß für die Übertragung von echtem Bass die Hornöffnung sehr sehr groß sein muß (Hornkonstrukt-Sonderformen von eigentlichen Bandpässen mit angesetztem Hornresonator u.ä. seien hier ausdrücklich ausgenommen..)
    Bei zu kleiner Hornöffnung entsteht eine sehr starke Welligkeit mit schmalbandigen Resonanzspitzen von bis zu 18 dB und starken Verzerrungen und einem frühzeitigem Pegelabfall, ab ´ner bestimmten Frequenz arbeitet das Horn dann gar nicht mehr, die Übertragung wird nur noch durch die restliche Konstruktion bestimmt, also in Deinem Fall durch das geschlossene Gehäuse, damit fällt aber auch die Schutzfunktion des Treibers durch ein ideal arbeitendes Horn völlig weg (soviel zum Thema "Hörner sind zum Boosten gebaut...)...
    Da Dein Top ja nicht übermässig groß sein soll, schätze ich mal, daß Deine Hornöffnung höchstens ca. 60cm mal ´nem Meter ist, damit arbeitet Dein Horn aber frühestens ab dem Grundtonbereich linear. Da auch Dein geschlossenes Gehäuse nicht allzu groß sein kann, hat der Treiber mit Sicherheit eine Einbaufrequenz von über 70 Hertz, darunter fällt der Pegel dann mit 12 DB/Oktave ab, bei 50 Hertz-Boost wird der Treiber dann sehr schnell mechanisch überlastet... Für den Fullrange-Betrieb scheint mir Dein Top nur mit ´nem Hochpas bei mindestens 60- 70 Hertz geeignet, für reinen Topteil-Betrieb, steilflankig getrennt irgendwo zwischen 120 und 200 Hertz mag´s aber für Deine Zwecke ideal sein...
    Dein Vergleich mit dem Handtrichter vor dem Mund erscheint mir eher lustig, wenn Du nicht Ivan Rebroff bist, erzeugst Du beim Schreien sowieso keinen Bass; mess das mal nach, so ein Handtrichter wirkt erst im (stimmrelevanten) Mitteltonbereich...
    Richtwirkung usw. lass ich jetzt erstmal raus, ist für Deine Frage jetzt ja nich´so relevant...

    Schöne Grüße, Günther

  • Stark gebrauchter Tontekki (FoH u. Mon.)

    • Bolandi
    • 28. Februar 2004 um 14:29

    Hi...!
    Na, das Gerät ist quasi selbststeuernd selbstverschickend... :D Entweder im vorhandenen Staucase (Marke Suzuki...) oder 2.Klasse ÖBB... :wink:
    Grüße, Günther

  • Stark gebrauchter Tontekki (FoH u. Mon.)

    • Bolandi
    • 28. Februar 2004 um 09:55

    Vielleicht sollte ich´s dann ja nochmal bei "Dry Hire" versuchen...? :D

  • Stark gebrauchter Tontekki (FoH u. Mon.)

    • Bolandi
    • 28. Februar 2004 um 01:01

    Spielverderber! :roll: War doch lustig... Vor allem Deine Frage ob Verkauf oder Vermietung... :D
    Grüße, Günther

  • Stark gebrauchter Tontekki (FoH u. Mon.)

    • Bolandi
    • 27. Februar 2004 um 16:53

    Staucase ist vorhanden und kann mitgeliefert werden, normalerweise wohnt das Gerät aber im Molton-Case... :D Aber seid wann ist Sachsen denn Österreich beigetreten...??? :D

    Schöne Grüße, Günther

  • Stark gebrauchter Tontekki (FoH u. Mon.)

    • Bolandi
    • 27. Februar 2004 um 12:45

    :D Also, eigentlich handelt es sich ja beim angegebenen Preis um Tagespreise, aber wenn irgendjemand den Tagespreis für die restliche zu erwartende Einsatzdauer (so ca. 25 Jahre; aber natürlich gibt´s dann auch Mengenrabatt) blechen will, würde ich auch die Wiedereinführuing der Sklaverei befürworten... :D Obwohl, wenn ich mir so einige meiner bisherigen Jobs ansehe, wurde die im Veranstaltungsbereich ja eh´nie abgeschafft...

    Schöne Grüße, Günther

  • Stark gebrauchter Tontekki (FoH u. Mon.)

    • Bolandi
    • 27. Februar 2004 um 12:18

    Biete ´nen über 10 Jahre im Dauereinsatz gewesenen Tontekki, mit den üblichen starken Gebrauchspuren, aber gut erhalten und voll einsatzfähig... :)
    Das Gerät war in wirklich allen Teilbereichen der Beschallung erfolgreich im Einsatz (auch Live-Recording mirt eigenem Equipment und technische Produktionsleitung im Event- und Festivalbereich) und wird jetzt nach Umzug aus Norddeutschland nach Salzburg im österreichischen Raum tagesweise für VB 180,-- verscherbelt (nach Aufwand und Art des Einsatzes usw., wie üblich...)...

    Kontakt: Ars.Bolandi@aon.at oder Ars.Bolandi@t-online.de

    Schöne Grüße, Günther

  • freischaffender FoH-/Monitortontekki, Zielgebiet Österreich

    • Bolandi
    • 27. Februar 2004 um 12:08

    Nach Umzug aus privaten Gründen aus Norddeutschland nach Salzburg suche ich noch neue Auftraggeber aus dem österreichischen Raum. Habe über 10 Jahre (Vollzeit-)Berufserfahrung aus wirklich allen Teilbereichen der Beschallung, sowohl als FoH- als auch als Monitormischer, als Live-Recorder (mit eigenem Equipment) aber auch als technischer Produktionsleiter im Event- und Festivalbereich... Alle Aufträge erwünscht, natürlich auch Tourbetrieb...
    Kontakt über Ars.Bolandi@aon.at oder Ars.Bolandi@t-online.de...

    Schöne Grüße, Günther

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