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  2. Tom Wantler

Beiträge von Tom Wantler

  • Empfehlungen & Fragen rund um 3to Transporter?

    • Tom Wantler
    • 23. November 2018 um 08:26
    Zitat von wora

    .

    ich bin übrigens seit ende 2012 mit Ford Transit unterwegs.

    Der neue Transit wurde mir auch von einem KFZ Betrieb wärmstens empfohlen. Die alten Kinderkrankheiten sollten weitestgehend behoben sein. Die enorme Rostanfälligkeit soll wohl auch der Vergangenheit angehören.

    4Art:
    Ja definitiv Hängerbetrieb! Aber worauf ist denn da großartig zu achten?

  • Empfehlungen & Fragen rund um 3to Transporter?

    • Tom Wantler
    • 22. November 2018 um 22:38

    Vielen Dank für die bisherigen Tipps!

    Die ungünstigen Abmaße des Laderaumes wären mir sicherlich erst beim beladen aufgefallen. Der Gedanke ist schon sehr viel Wert!

    Eurer Erfahrung nach spricht also in erster Linie nichts gegen den Peugeot Boxer?
    Es ist natürlich auch richtig das Fahrzeuge die sehr häufig verkauft werden auch entsprechend häufig im Netz bezüglich möglicher Fehler auftauchen.

    Hat der Sprinter eigentlich noch immer das Problem so unheimlich schnell zu rosten?

  • Empfehlungen & Fragen rund um 3to Transporter?

    • Tom Wantler
    • 22. November 2018 um 17:34

    Hallo in die Runde,

    im Frühjahr soll ein größeres Transportfahrzeug angeschafft werden und ich denke das gerade in unserer Branche der 3to Transporter sehr üblich ist.
    Daher bin ich auf Eure geballte Erfahrung gespannt!
    Von der Größe her soll es ähnlich in die Richtung des Ducato L4H2 gehen: Laderaumlänge 2,5-3m, Höhe 1,7m - 2m.

    Die Frage die sich mir als erstes stellt:
    Welches Modell/Hersteller ist auf lange Sicht am vielversprechensten?

    Ich habe Hersteller und Transporter mal aufgelistet:

    • Merzedes Sprinter
    • VW Crafter
    • Fiat Ducato
    • Ford Transit günstig
    • Iveco Daily günstig
    • Renault Master
    • Nissan NV400
    • Peugeot Boxer
    • hyundai h350
    • Citroen Jumper

    Im allgemeinen wird mir der Sprinter am ehesten empfohlen, welcher allerdings aufgrund seiner Beliebtheit auch sehr teurer ist.
    Der Peugeot Boxer soll wohl nur in der Garantiezeit brauchbar sein und anschließend schnellstmöglich abgestoßen werden?! Jedenfalls habe ich da die meisten Negativberichte bezüglich Schäden an Motor und Antriebsstrang gelesen.


    Die zweite Frage - Frontantrieb oder Heckantrieb?
    Gerade im Winter stelle ich mir die Frage was wohl am besten wäre? Aufgrund der Masse der Ladung sollte doch an der Hinterachse die beste Bodehaftung sein oder?


    Die dritte Frage - Gebrauchtkauf, Neukauf oder Leasing?
    In erster Linie favorisiere ich den Gebrauchtkauf eines Fahrzeuges nicht älter als 5 Jahre. Vor dem Neukauf schrecke ich noch etwas zurück, da die Kiste eben massiv abgenutzt wird und somit jeder Kratzer zu schade wäre. Auf der anderen Seite profitiert man erheblich von der Garantie sollten Schäden auftreten.
    Bezüglich dem Leasing habe ich überhaupt keine Erfahrungen. Die Gefahr ist natürlich groß das man nach 4-5 Jahren bei einem Fahrzeugwechsel für sehr viele Schönbheitsfehler (Lackpatzer, Kratzer, Verbrauch der Bezüge) teurer aufkommen darf.

    Wie es denn grundsätzlich Eure Meinung und Erfahrung?

  • Tutorial: AKAI LPD 8 Wireless via Bluetooth mit Windows verbinden

    • Tom Wantler
    • 11. September 2018 um 12:56

    Hallo in die Runde,

    worum geht es:
    Das Akai LPD 8 Wireless ist eines der ersten MIDI-Controller, welches sich auch via Funk bedienen lässt. Die Bluetoothschnittstelle erlaubt eine Distanz von bis zu 30m zum Laptop, was ich ganz gerne bei der Programmierung von Lichtszenen direkt vor der Bühne verwende.

    Das große Manko: Der Hersteller AKAI hält nur Treiber für iOS und Android-Systeme bereit, die Wirelessverbindung war mit Windows bisher nicht möglich.

    Wie das nun über Umwege funktioniert zeige ich euch hier. Die Einrichtung dauert etwa 5 - 10 Minuten.


    Anleitung:

    Da die Anbindung via Bluetooth 4.0 (LE) erfolgt, benöigt Ihr Windows 8 oder höher.
    Weiterhin muss natürlich der Rechner über die Schnittstelle Bluetooth 4.0 (Low Energy) oder höher verfügen, um das Protokoll des LPD 8 auch anwenden zu können. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube ab 2013 wurde das standartmäßig in den Handys und Laptops verbaut.

    Ein entsprechendes Dongle kostet etwa 4-5€

    Software:

    1. Das AKAI LPD 8 einschalten und die Taste "Select" + "Taste 4 - PAIR" drücken. Bei gedrückter Select Taste blinkt nun der entsprechende Taster nummer 4.

    2. Bei Windows das "Bluetoothgerät hinzufügen" und verbinden. Nun sollte bei gedrückter "Select" Taste die Taste Nummer 4 durchgehend rot leuchten.

    3. Das Programm "loopMIDI" von Tobias Erichsen herunter laden. Anschließend das Programm öffnen und mit einem klick auf das "+" Zeichen ein neues Profil anlegen. Dieses könnt Ihr auch anders benennen und müsst dann nichts mehr am Programm selbst verändern. In der Taskleiste sollte ein Häckchen bei "mit Windows starten" gesetzt werden, damit später zur Funktion des LPD 8 nicht erst alle Programme manuell gestartet werden müssen.

    4. Das Programm "MIDIberry" direkt von Microsoft herunter laden und installieren. Anschließend das Programm öffnen.
    Achtung: Wenn das Programm geöffnet wird, werden die Bluetoothverbindungen wieder unterbrochen. Das heist Ihr müsst nun das LPD8 erneut durch die Tasten "Select" + "Taste 4 - Pair" verbinden. Sobald Ihr "Pair" gedrückt habt, bleiben nur wenige Sekunden Zeit um bei "INPUT" den LPD8 Controller auszuwählen. Anschließend sollte die Bluetoothverbindung stehen.
    Wenn das Gerät richtig verbunden wurde, sollte bei gedrückter Select-Taste die Taste 4-Pair nun dauerhaft rot leuchten.

    5. Bei Output klickt Ihr nun doppelt auf "Loopmidi [xxxxxxxx]" (für das "x" stehen da diverse Zahlen). Wenn Ihr alles richtig gemacht habt, sollte nun bei drücken einer Taste am Controller im Protokoll-Monitor (unterer Bildschirmrand) der entsprechende Befehl und die MIDI-Note zu sehen sein. Alle anderen Programme können nun damit gesteuert werden.


    Ist diese Prozedur einmal erledigt, müsst Ihr in Zukunft nur noch MIDIberry öffnen, den Controller via PAIR verbinden und jeweils einmal auf den Input und Output klicken. Schon ist alles fertig8o

  • Topteile richtig angeschlagen? Hilfe erwünscht

    • Tom Wantler
    • 20. August 2018 um 17:24

    Bitte löschen

  • Besondere Versicherung für Trailerbühne?

    • Tom Wantler
    • 17. Juli 2018 um 07:59

    Hallo in die Runde,

    ich hoffe das ich mich hier in der richtigen Subgruppe befinde?!

    Meine Frage bezieht sich auf Eure Versicherung für Trailerbühnen?
    Wählt Ihr dabei eine "gewöhnliche" KFZ Versicherung für Anhänger oder gibts es dafür spezielle Versicherungen? Gerade die Punkte Diebstahl und Vandalismus kommen meiner Meinung nach bei den gewöhnlichen Anhänger-Versicherungen zu kurz.

    Wie schaut es denn weiterhin mit Teil- oder Vollkasko aus?

    Vielen Dank Euch!

  • Outdoor TV IP65 - Vorschläge?

    • Tom Wantler
    • 13. Juni 2018 um 12:44
    Zitat von HenrySalayne

    Ich würde stark bezweifeln, dass die Lösung mit dem Fernseher in diesem Budgetrahmen machbar ist. Ein 85"-Schirm allein frisst fast das komplette Budget. Fertige Outdoor-Displays in dieser Größe kosten min. das dreifache des Budgets.

    Hättest du eine Website oder Vorschlag für Anbieter fertiger Outdoor Displays?

    PS: Ich habe oben das Budget mal auf 10.000€ angepasst. Der Localbetreiber überlegt nun doch lieber zu mieten :D

  • Outdoor TV IP65 - Vorschläge?

    • Tom Wantler
    • 13. Juni 2018 um 12:04
    Zitat von B_West

    warum Kaufen und nicht mieten ??

    Das Gerät soll in der Lokalität dauerhaft genutzt werden. Neben den üblichen Events für Public Viewing können auch Hochzeitsgäste darüber Bilder zeigen, im Sommer laufen da Angebote durch, etc. etc.

  • Outdoor TV IP65 - Vorschläge?

    • Tom Wantler
    • 13. Juni 2018 um 11:28

    Hallo in die Runde,

    ich möchte Euch sehr um Rat bei einem Problem bitten und hoffe auf baldige Hilfe.

    Es geht um die Anschaffung für einen Fernseher oder Beamer, welcher Outdoor eingesetzt werden soll. Das größe Problem stellt dabei die IP65 Konformität dar. Das Material muss auch bei Starkregen noch funktionieren!

    Anforderungen:
    - Wiedergabe von Bildmaterial mit Laptop oder Receiver auf min. 85"
    - Helligkeit sollte bereits für die Dämmerungszeit genügen, der Ort liegt jedoch gut im Schatten
    - IP65 da Outdoor und ungeschützt
    - der Wind ist am Aufstellungsort ebenfalls nicht zu unterschätzen, das Konstrukt muss gut gesichert werden!

    - der Untergrund besteht aus Holzdielen und Balken, lt. Statik mit 250kg/m² belastbar

    - es muss von zwei Personen am besten Werkzeuglos und unkompliziert abbaubar sein

    - Budget 10.000€


    Eigene Ideen:
    - Standart Fernseher mit 85"
    - verbaut in einer Art Glasvitrine um das Teil vor Regen zu schützen (gibt es da etwas Fertiges?)
    - Halterung als Traversenstempel mit F34 auf 2m Höhe
    - Fuß bestehend aus Stahlplatte ??kg schwer und ?m Kantenlänge (die Windlast müsste natürlich nachdem ich weiß was gekauft wird entsprechend berechnet werden)

    Alternative:
    - Ultrakurzdistanzbeamer mit IP65 Gehäuse und extra Belüftung --> Da stellt sich mir die Frage ob man dafür die Basisplatte eines Airdome verwenden könnte?!
    - 4000 Ansi Lumen
    - die Leinwand ließe sich recht unproblematisch am 2,5m hohen Sichtschutzzaun montieren. Gibt es da etwas wasserbeständiges?

    So bin ich auf Eure Antworten sehr gespannt!

  • Blinde Vermietung in der VA Technik - Meinungen?

    • Tom Wantler
    • 29. Mai 2018 um 12:40

    Vielen Dank für die rege Resonanz!

    Ich sehe ich muss weiter differenzieren:
    Mir geht es nicht um die Vermietung für größere Veranstaltungen, wo der Faktor entsprechendes Material welches vorher vom Kunden nicht eingelant wurde zu vergessen (wie Klinkenkabel, Bolzen, Verbinder, etc.) sehr hoch ist.

    Mir geht es um den ganzen Kleinkram für den mir die Zeit zu schade ist, aber denoch genügend Geld zusammen kommt.

    Mittlerweile schaut bei mir ein typisches Wochenende wie folgt aus:
    Kunde 1: Hochzeit Aufbau durch mich mit größerem technischen Bedarf, Zeit ca. 3h (Aufbau Vormittag)
    Kunde 2: Firmenevent mit technischen Bedarf um 2h Aufbauzeit abzudecken (Aufbau Mittag)

    Kunde 3: benötigt nur eine LED Bar mit Stativ
    Kunde 4: möchte zwei UV Strahler mit Stativ
    Kunde 5: möchte eine PA Anlage für seine Geburtstagsparty und kann diese nur Vormittags abholen
    Kunde 6: ruft hecktisch am Abend zuvor an und benötigt noch 2x TTs + Mixer (Abholung Mittag am Tag darauf)

    Die Kunden 3-6 könnten nun ihre Sachen 24/7 abholen und zurück bringen. Das anze jongliere mit dem Abholzeitpunkt würde wegfallen. Die hierfür benötigte Fläche beläuft sich auch nur auf wenige m².

    Mit gefällt die Idee von Nasi, das bereits registrierte Bestandskunden diese Box nutzen könnten. So würde zumindest schon ein Teil der Zeit abgefangen werden und die Vertrauensbasis aufgrund vorhergehender Jobs wäre geschaffen.

    Zitat von zegi

    Wie oft schon musste ich den Kunden bei der Übergabe darauf aufmerksam machen, dass er für sein Vorhaben noch dies oder das benötigt? Solche Dinge erfährt man oft erst, wenn man sich gegenüber steht und sich noch kurz unterhalten kann.


    Hiermit habe ich mittlerweile keine Probleme mehr. Die wichtigsten Dinge können bereits via Mail oder telefonisch bei Anfrage hinterfragt werden. Die Anlagen bringen alle hauptsächlich benötigten Kabel (XLR, Chinch, Klinke) mit, die Aufbauanleitung gibt es als Video online. Den von dir angesprochenenen Punkt sehe ich da noch eher als unproblematisch.

  • Blinde Vermietung in der VA Technik - Meinungen?

    • Tom Wantler
    • 29. Mai 2018 um 07:17

    Guten Morgen in die Runde,

    da mich der Gedanke schön länger quält, möchte ich mal gerne Eure Meinungen einholen.

    Worum geht es?
    Sicher haben es die einen oder anderen schon gesehen, das sich Autos oder Fahrräder blind mieten lassen. Blind heist in dem Moment das der Vermieter den Mieter nicht zu Gesicht bekommt. Es gibt keinen direkten Kontakt, sondern nur indirekt über diverse Medien wie Internet oder Telefonie. Dadurch das man selbst nicht vor Ort sein muss um die Technik heraus zu geben, spart dies deutlich Zeit und man erreicht einen Zugewinn an Flexibilität!

    Wie könnte das umgesetzt werden?

    Ich stelle mir einfach mal pauschal ein Schließfachsystem vor. Dies könnte mit einem elektronischen Zahlencode gesichert werden. Der Mieter stellt seine Anfrage am Tag 1 und möchte die Technik an Tag 2 abholen. Am Tag 1 wird das Schließfach mit der Technik bestückt und mit einem Code versehen. Der Mieter wird anschließend über den Code informiert und kann sich die Geräte selbstständig abholen.

    Nun wäre die Frage wie man sich selbst am besten absichert. Ob man den Kunden nun persönlich trifft oder nicht ist in der realen Welt leider ziemlich egal, unterschlagen oder beschädigen kann er die Technik schließlich immer!

    Kameraüberwachung Indoor?
    Kameraüberwachung Outdoor und Nummernschild notieren?

    Das erfassen der Daten für Name und Anschrift halte ich für wenig sinnvoll, da sich diese sehr einfach fälschen lassen. Eine Kopie des Ausweises ist aus Datenschutzgründen ja auch nicht mehr zulässig.

    Was gibt es noch?

    EC oder Kreditkartenpflicht zum öffnen des Spind? So könnte auch gleich der Artikel bezahlt werden und man erhält echte Daten vom Mieter.

    GPS Transmitter in den Geräten fals diese nicht mehr zurück kommen? Hier ließe sich sogar ein Geozaun einrichten, so das die Technik entsprechend der Angaben des Mieters die Stadtgrenze nicht überschreitet. Fals doch, gibt es einen Alarm auf das Handy des Vermieters mit entsprechenden Koordinaten.

    Was ist Eure Meinung hierzu?
    Ist dieser Gedanke in der Zukunft umsetzbar? Macht es Eurer Meinung nach Sinn um die logistischen Gegebenheiten zu entlasten?

    Vielen Dank Euch!

  • Reparatur Botex SP 1500 alte Röhre funktioniert, Neue nicht?!

    • Tom Wantler
    • 24. April 2018 um 07:42

    Hallo in die Runde,

    es geht darum das ich hier ein Botex SP 1500 Stroboskop habe, wo ich jedoch die Lampenstundne nicht genau kenne. Um einem Ausfall vorzubeugen wollte ich diese nun tauschen.
    Hierbei habe ich mich für die Omnilux XOP-15 entschieden. Da diese nicht funktionierte habe ich nun eine zweite neue Röhre ausprobiert, womit es ebenfalls nicht blitzen möchte.
    Bei der originalen Lampe gibt es jedoch keinerlei Probleme!

    Rein optisch sind beide absolut identisch. Die alte Lampe besitzt jedoch leider keine Beschriftung, daher kann ich auch nicht sagen woher diese stammt.

    Wisst Ihr noch einen Rat?


    PS:

    An der Röhre messe ich exakt 612V

    Am Impulsgeber sind es 96V ohne Blitzfunktion. Beim blitzen sinkt die Spannung auf bis zu 82V ab.

    Mein Augenmerkt gilt nun der Zündspule, da mir die Spannung doch etwas niedrig erscheint!

  • Welcher Beamer für mobile Zwecke? Ultrakurzdistanz?

    • Tom Wantler
    • 17. April 2018 um 11:10

    Vielen Dank für Eure Hilfe und Tips,

    ich werde mir morgen einen "Benq MW853UST" anschauen und ausgiebig testen.
    - 3200 Ansi Lumen
    - 1280 x 800px
    - Variables Weitwinkelobjektiv zum einstellen des Projektionsverhältnis 0,35 - 1
    - Lensshift für Feineinstellung

    Eine Halterung für die Wand ist bereits dabei. So werde ich mir bei der Leinwand eine gewöhnliche Rollleinwand im Aluminiumgehäuse kaufen und eine entsprechende Halterung bauen. So das die Leinwand nach dem ausfahren rückseitig gegen Wind fixiert wird und sich das Teil noch immer an einer Truss oder Windup hochfahren lässt.

    Dazu aber später mehr.

  • Welcher Beamer für mobile Zwecke? Ultrakurzdistanz?

    • Tom Wantler
    • 16. April 2018 um 10:20
    Zitat von yamaha4711

    Welche Bilddiagonale/Breite/Höhe wird denn max. angestrebt?

    Evtl. wäre ein entsprechend großes Display (oder auch mehrere) eine alternativ bessere Lösung. Gut, vom Transportvolumen her ist die Beamergeschichte nicht wirklich zu toppen.


    Ich bewege mich immer im Bereich um die 2m (90%) - 3m (10%) Bildbreite. Für Projektionen auf 1m Leinwänden habe ich einen Beamer für Rückprojektion.

  • Welcher Beamer für mobile Zwecke? Ultrakurzdistanz?

    • Tom Wantler
    • 15. April 2018 um 10:05

    Hallo in die Runde,

    es geht mir darum zwei neue Beamer für die kommende Saison anzuschaffen.
    Der Einsatzzweck sind hauptsächlich Präsentationen auf privaten Veranstaltungen wie Hochzeiten, Geburtstage & Firmenevents.
    Bei dem Videomaterial handelt es sich zu 99% um durch den Kunden eingespielten Content (Bilder, Videos, Präsentationen). In Vergangenheit war das meiste nicht HD tauglich, weshalb ich auch keinen großen Wert auf HD Auflösung lege.
    Eine native Auflösung mit 1280 x 800px genügt mir völlig.
    Bezüglich der Helligkeit werden die Geräte meist im Sommer (sehr späte Dunkelheit) in der Dämmerungszeit eingesetzt, oder zumindest in einem leicht abgedunkelten Raum. Ich dachte hierbei an Minimum 3000 Ansi Lumen, da ich mit dem Wert bisher sehr gut gefahren bin.

    Nun bleibt die Frage nach einer praxisgerechten Beamertechnologie.

    Grundsätzlich steht der Beamer direkt vor der Leinwand immer im Weg. Stellt man diesen auf den Boden, können die Gäste darüber stolpern, befindet er sich auf einem Stativ, ist dieses meist direkt im Sichtbereich der Gäste auf die Leinwand.

    Daher empfand ich den Ultrakurzdistanzbeamer mit Projektionsabstandswerten weit unter 0,5:1 wirklich praktisch. Der Beamer könnte an einem stabilen Stativ oder Traverse direkt vor der Leinwand auf entsprechender Höhe montiert werden. Das Teil ist damit niemals im Weg und der Projektionsabstand bleibt äußerst gering. Daher wird nicht zu viel Raum eingenommen.

    Nun habe ich allerdings gelesen das aufgrund des hohen Lichtaustrittswinkels des Bildes aus dem Objektiv des Beamer bereits wenige Millimeter Veränderung der Leinwand das Bild unbrauchbar machen.

    Das klingt für mich so als müsste die Leinwand möglichst starr und stabil sein, was bei einer einfachen ausziehbaren Leinwand nicht gegeben ist. Hier punktet der "normale" Beamer, da diese Veränderungen weniger problematisch sind.
    Oder ich muss eben eine zusätzlich stabile Konstruktion für die Leinwand bauen.

    Was meint Ihr? Wie praxistauglich sind Kurzdistanzbeamer für den mobilen Anwender?

    Vielen Dank Euch!


  • Airbeat One 2016 - ein kleiner Erfahrungsbericht

    • Tom Wantler
    • 15. April 2018 um 09:38

    Hi madmax,

    vielen Dank für deine Berichtigungen! Ich eben den obigen Beitrag hierzu editiert. Genial das der Text mit seinen 13000 Zeichen aus dem party-pa-forum übernommen wurde und nun nach der neuen 10k Zeichenbegrenzung nicht mehr richtig korrigiert werden kann.

    Daher habe ich den restlichen Text hier unten hinein gepackt.

    madmax:
    Ich gehe mal davon aus das du jedes Jahr beim Festival dabei bist? Wie ist denn dein Eindruck mvon der Crew und den Gästen? Ist es für dein Gefühl eher grenzwertig oder läuft alles sehr gesittet ab?
    Wie sind denn die eingeladenen Acts so drauf?

    Vielen Dank Dir!


    _________________________________________________________________________________________________________
    Textanhang zu Beitrag 1:

    Mainstage

    Der große Hauptbereich erstreckte sich auf genau 130m Breite und 30m Höhe. Jedes Jahr gibt es ein neues Ländermotto, wodurch wir 2016 bei Asien angekommen sind. Das Design der Hauptbühne erinnert stark an einen industriellen Wohngebäudestil. Oder nennen es wir einfach "Blockbauten". Viele der Leute mit denen ich da sprach hätten sich lieber ein Bauwerk ganz im Sinne des japanischen traditionellen Baustils gewünscht (z.B. Kohfuki-ji Pagode in Nara). Allerdings hätte das dann so gut wie keinen Bezug mehr zur neuen modernen elektronischen Tanzmusik, weshalb ich die Wahl eines industriellen Stils durchaus verstehen kann.

    Folgende Daten der Bühne kann man der Website entnehmen:

    - 120m breit, 30m hoch

    - 50.000m³ Layer Gerüst

    - 4800m² Dekorationsplatten

    - 24 Lasersysteme

    - 500 Lampen

    - 100 Flame Jets

    - 6000 Pyro Shots

    - 12 Tonnen CO2

    - 38 Stromaggregate

    An Ton habe ich hier genau 4 Hangs gradeaus mit K1 (ca. 20 Stück) für die ca. 130m breite und 90m tiefe "Tanzfläche" sehen können. Es war ausgewogen und laut genug. Hier wurde auch auf das zusätzliche Delay verzichtet! Demnach musste das Array auch über 200m Entfernung tragen können. Das funktionierte hervorragend! Der Pegel war bis etwa 100m vor der Bühne ausgesprochen ausgewogen.

    Für den nötigen Bass sorgten 70-80 Stück Sw28. Wenn ich jetzt nichts durcheinander werfe dürfte das eine CSA Anordnung nach George Augspurger gewesen sein. Sprich die 18er wurden in einer Zahnlücke nebeneinander aufgestellt, wo in einem bestimmten Abstand direkt dahinter noch eine weitere Linie lag. All in All hatte man bereits am Eingansbereich schon ordentlich Druck in der Magengrube :D

    Negativ viel mehr allerdings der zum Teil viel zu laut gefahrene Pegel auf. Die Hauptakteure bekamen teils noch ein paar mehr dB zugesprochen. Gerade bei Tiesto mussten wir dann ein ganzes Stück nach hinten gehen, da das Gefühl sämtlichen Ohrenschmalz aus den Gehörgängen heraus zu spülen einfach nicht aufhören wollte.

    Am Rande fällt mir gerade ein das das Monitoring der DJs durchweg mittels JBL VTX umgesetzt wurde. Das mag evtl. am Rider der Akteure liegen, wer weiß 8)

    Zum Licht weiß ich nicht wie ich das beschreiben soll. Viel hilft viel? Es war jedenfalls immens!

    Ihr müsst euch einfach mal 1-2 Videos auf Youtube anschauen und selbst entscheiden was Ihr davon haltet. Ich empfand es zumindest der Größenordnung und der Musik passend angemessen. Gerade mit der enormen MH Anordnung hat man hier wirklich viele schöne Szenen auffahren können.

    Die Laser gingen zum Teil schon stark unter der Lichtgewalt vom Grundlicht und der MH´s unter. Auch der Wind meinte es nicht immer gut wenn der Nebel gefahren wurde.

    Trotzdem ist es all in all eine tolle Show gewesen. Der großzügige Einsatz von FlameJets und Pyrotechnik passte ebenfalls schön hinein.

    Zum Abschluss gab es ein Feuerwerk mit Lichtshow. Wenn man dieses nun mit Parookaville vergleicht wirtd man sicher sehr entäuscht sein. Es ist wesentlich kleiner und nicht so sehr beeindruckend. Unter der Lichtgewalt der Bühne ging meiner Meinung nach auch einiges unter. Trotzdem war es eine willkommene Abwechslung mitten in der Nacht.



    Pleiten | Pech | Pannen in der Veranstaltungstechnik

    Es sollte klar sein das man als VT Hobbyist etwas genauer hinschaut. Aber was sich mir hier an Ausfällen geboten hat empfand ich schon als sehr sportlich.

    Grundsätzlich hat für mich als Gast im Bereich Tontechnik alles wunderbar funktioniert. Zumindest konnte ich hier nirgends Defizite ausmachen.

    Aber das Licht ... meine Güte wo fange ich an.

    Hier und da haben sich mal einzellne LED´s verabschiedet. Da kam dann eben keine Lila Farbmischung sondern Blau heraus. Das geht zu verschmerzen und stellt eigentlich auch kein Problem dar.

    An der Hauptbühne sind allerdings einige Sachen schiefgelaufen.

    Ich hatte das Gefühl das wenn um so mehr Niederschlag auf die LED Wände fiel, sich vermehrt einzellne Pixel oder gar Sektionen verabschiedet haben. Der allererste Abend glich mehr einem großen Testlauf.

    Beim Grundlicht gab es am ersten Abend nur 2 Flat Pars bei denen die Farbmischung nicht mehr hinhaute, diese ließen sich diese jedoch noch herunter dimmen. Später am Abend viel der gesamte linke Turm beim Grundlicht aus.

    Als die Blinder eingeschaltet wurden viel auf das nur etwa 60% der Geräte funktionierten, alles andere blieb für den Rest der Nacht dunkel.

    Hier und da reagierte ein MH nicht mehr, was aber bei der Masse an Geräten nicht wirklich ins Gewicht viel.

    Am zweiten Abend viel gleich auf: Die Defizite vom Vortag wurden behoben. Grundlicht finktionierte, sämtliche MH´s in Funktion. Später am Abend verabschiedeten sich noch 1-2 Linien der Blinder. Es wurden dann mehr und mehr die Stroboskope als kurzfristige Blinder missbraucht. Kurz vor Schluss ist eine kleinere Sektion der LED Panels ausgefallen.

    Am dritten Abend funktionierte von Beginn an eine 4er Linie der MH´s nicht mehr. Aber gut, viel nicht so sehr auf. Die beiden Flat Pars vom ersten Abend wollten auch nicht mehr und leuchteten nur noch in einer festen Farbe. Das Problem der Blinder trat an anderer Stelle auch hier wieder auf!

    Ganz ärgerlich ist hier eher ein einziger Spot gewesen, dessen Shutter sich nicht mehr bewegen wollte. Es war ein MH direkt vor dem DJ. Ich weiß bis heute nicht warum die das Gerät nicht einfach abschalten konnten/wollten? Jedenfalls sah man so jeden Farbwechsel, bei jeder Positionsänderung der gesamten Linie leuchtete das Teil willkürlich umher und zum Teil eben auch direkt in die DJ Booth. Ich bin dann auch nicht mehr lange dabei geblieben und weiß daher nicht ob das Problem noch behoben wurde.

    Und trotzdem muss ich dazu sagen das es die Stimmung der Gäste nicht beeingeflusst hat. Ob da nun der Spot oder die Pars nicht richtig mitmachen wollten viel entweder überhaupt nicht auf oder viel nicht zu sehr ins Gewicht!


    Insgesamt war es ein wirklich schönes Festival mit vielen Höhepunkten und nur weniger Kritik :D

  • Nebelmaschine ohne Verdampfer?

    • Tom Wantler
    • 17. März 2018 um 22:02

    Nebel Nebel Nebel ;)

  • Nebelmaschine ohne Verdampfer?

    • Tom Wantler
    • 17. März 2018 um 18:25

    Hallo Ihr Lieben,

    hier sind ja einige sehr stark vom Thema abgekommen. Ich glaube zum Thema "Rauchmelder" finden wir hier unzählig viele Beiträge im Forum.

    Zurück zum Thema:

    Ich habe mich mal über stromsparende Maschinen informiert und nun folgendes herausgefunden:

    1. Es gibt Haser die mittels Kompressor das Fluid mit einem hohen Druck nach außen pusten und damit das Fluid verdampfen/zersteuben. Aber scheinbar ist der Output derart gering das es gerade Outdoor definitiv nicht funktioniert und man in größeren Hallen eine entsprechend hohe Anzahl solcher Geräte benötigt.
    Weiterhin muss das Fluid sehr teuer sein (auf Ölbasis).
    Daher wäre das keine Lösung für mich.


    Um so interessanter finde ich die zweite Lösung:
    Wir bleiben beim Verdampferprinzip und verabschieden uns vom Gedanken ein Heizelement dauerhaft mit Energie versorgen zu müssen, wenn man das Gerät doch nur zum sporadisch nebeln nutzt.
    So gibt es ein paar (völlig überteuerte) Geräte, welche nicht vorheizen, sondern auf Knopfdruck heizen und gleichzeitig nebeln.
    Ich könnte mir vorstellen das die dafür benötigte Wärme auf einen kleinen Punkt für eine kurze Dauer konzentriert wird. Das könnte man sich so vorstellen, als würde man eine heiße Glühwendel (z.B. zum vorheizen von Dieselaggregaten) in ein Rohr stecken und dort das Nebelfluid via Pumpe hindurch leiten. Das Nebelfluid würde schlagartig verdampfen und sich damit Rauch bilden. Die Glühwendel würde nur während des Knopfdrucks mit Energie versorgt werden, dann nicht mehr.

    Das wäre doch mal eine nette Idee für kleinere Experimente :D

  • Akku-PAR im DIY | Gedanken über Sinn und Unsinn

    • Tom Wantler
    • 12. März 2018 um 19:29

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    schon seid längerer Zeit denke ich über Akku-betriebene Scheinwerfer nach.

    Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Lampen sind sehr schnell definiert:

    - kein ewiges legen von Stromkabeln

    - dadurch auch optisch ansprechender

    - meist mit Funk-DMX ausgestattet

    - es spart beim Aufbau unheimlich viel Zeit!

    Nachteile:

    - teilweise sehr schlechte Akkulaufzeiten, die in der Praxis noch nicht einmal stimmen. Dazu aber später mehr!

    - die Akkukapazität ist temperaturabhängig!


    1. Die Recherche:

    Hier mein erster Hinweis! Ebenso wie bei Lautsprechern werden die Daten der Lampen zum Teil sehr großzügig von den Herstellern geschönt.

    Insofern es sich nicht um einen Dokumentationsfehler handelt, wäre der "Eurolite LED SLS-7 HCL Floor" ein sehr gutes Beispiel:

    Diese Lampe wurde mit 7x10W RGBAWUV LEDs ausgestattet. So sollte der Gesamtanschlusswert inkl. Controller und Wirkungsgrad irgendwo bei 75W liegen. Laut Datenblatt verbraucht die Lampe allerdings nur 20W. So kann ich davon ausgehen das die verbauten 7W LEDs wahrscheinlich kühlungsbedingt nur mit etwa 2W befahren werden. Also wäre "7x2W LEDs" richtig gewesen. Bitte hier bei der Suche unbedingt vergleich und aufpassen. Ich habe hierzu mal ca. 20 LED Lampen beim großen T verglichen und nur etwa 50% hatten realisitische Angaben wo die LEDs auch tatsächlich so belastet wurden wie in der Produktbeschreibung angegeben.

    Bei den Akkuscheinwerfern habe ich mir mal den "Varytec Akku PAD" heraus gesucht. Mit "annähernd realistischen" 7x10W LEDs (65W Gesamtanschlusswert) in RGBAW UV ist das eine richtig helle Lampe, die via Remote Control und Wireless DMX gesteuert werden kann. Die Akkulaufzeit beträgt bei voller Lichtleistung etwa 5h. In der Praxis werden meist nur zwei Farben gemischt, wo wir bei etwa 7h Laufzeit heraus kommen sollten. Die realistische Akkulaufzeit habe ich nicht getestet, jedoch genügt mir diese Angabe erstmal als Referenz. Der Presit beträgt pro Gerät genau 249€


    2. Die Praxis:

    Betriebsdauer:

    Gehen wir mal davon aus das die Scheinwerfer für eine Feier (z.B. Hochzeit) bereits vorab installiert werden. Wenn der Raum auch noch schlecht beleuchtet ist, werden diese mit Ankunbft der erste Gäste eingeschaltet. Gehen wir mal von einer Zeit um 15 Uhr aus. Bei normaler Farbmischung mit zwei Farben wäre die Lampe gegen 22 Uhr am Ende. Demnach unbrauchbar.

    Gehen wir mal davon aus das der Raum super beleuchtet ist und das Tageslicht in der Sommerzeit diesen erhellt. So werden die Lampen für die Raumbeleuchtung erst gegen 21 Uhr eingeschalten.

    Je nachdem wie gut die Feier läuft, gehen die Lampen gegen 4 Uhr Nachts aus. Zwischen 5 und 6 Uhr wird es jedoch erst wieder hell. Das mag im Sommer noch gerade so gehen, aber zu keiner anderen Jahreszeit. Sonst sitzen wir im dunkeln!

    Sollte die Feier schon eher zu Ende sein, ist das natürlich auch noch immer in der Praixs einsetzbar.

    Kommen wir zum zweiten Problem - temperaturabhängige Gesamtkapazität der Akkumulatoren:

    Die Kapazität der verbauten Akkus ist temperaturabhängig! Wenn die Geräte also auch Outdoor eingesetzt werden sollen oder gerade im Winter in einer kalten Umgebung stehen, ist mit einer geringeren Laufzeit zu rechnen. Je nachdem ob Blei-Säure Batterien wie so oft verwendet als AGM zum Einsatz kommen oder Lithium-Ionen-Akkumulatoren, können bei 0°C nur noch 50-80% Gesamtkapazität genutzt werden.

    Noch einen Hinweis beim Einlagern:

    Stehen die Geräte in einem nicht beheizten Lager im Winter und werden dort bei niedrigen Außentemperaturen (z.B. 0°C) am Netz aufgeladen, wird auch die Ladeschlussspannung der Akkus eher erreicht und damit die Geräte nicht voll aufgeladen. Soll heißen wenn ich die Akku-PARs anschließend mit in die beheizte Lokation nehme und diese sich dort aufwärmen, diese trotzdem nur mit etwa 50% Gesamtkapazität geladen wurden. Man müsste diese also entweder generell in warmer Umgebung laden oder am Veranstaltungsort nochmal nachladen. Das bringt dann doch mehr Nachteile als Vorteile!


    Die Alternative?!

    Fakt ist das beinahe alle am Markt erhältlichen Geräte eine für die Praxis zu geringe Laufzeit besitzen! Mit größeren Akkus werden diese auch deutlich größer, teurer und schwerer und ließen sich wohlmöglich auch schlechter verkaufen.

    Einzig Varytec hat hier etwas ganz interessantes entwickelt. Hier sind die Akkus der BAT-Serie nicht fest verbaut, sondern lassen sich ähnlich einem Akkuschrauber wechseln. Da man meist auch zwei einschübe findet, funktioniert das nahtlos.

    Die Frage ist halt ob man sich bei 10 verbauten Lampen für einen Abend mit 30 Akkus bewaffnen möchte und diese alle 3h austauscht?! Auch das halte ich noch für praxisfern.

    Einzig der Hersteller "Ape Labs" kann meiner Meinung nach mit Produkten punkten die auch in der Praxis betriebssicher eingesetzt werden können. Aber auch hier bezahlt man einen meiner Meinung nach sehr hohe Preis dafür.


    So kommen wir nun zum DIY-Bereich:

    Wie sind die Gegebenheiten und was möchte ich erreichen?

    - Lampe mit hohen Output (>50W LED Power)

    - mindestens 12h Laufzeit im "Full On" Betrieb (maximaler Gesamtanschlusswert, wenn nur wenige Farben dann auch deutlich länger einsetzbar)

    - preislich im Rahmen, idealerweise angelehnt am fertige Produkt (am Beispiel des Varytec Akku Pad mit 249€/Gerät)

    Möglichkeiten:

    1. Einen fertigen Akku-PAR um weitere Zellen erweitern!

    So könnte man die interne Ladeleketronik gleich mit nutzen und hätte muss auch auf den restlichen Funktionsumfang wie Remote-Control und Wireless DMX nicht verzichten.

    Allerdings muss man preislich das jeweilige Gerät berechnen und zusätzlich die Zellen + Gehäuse einplanen.

    2. So stellt sich die Frage ob man nicht günstiger kommt einen einfachen normalen LED PAR zu kaufen und diesen Akku-fähig zu machen

    Überlegungen:

    Meine erste Idee bestand nun darin einen Sockel für die Lampe zu bauen. Das könnte dann in etwa so aussehen:

    [attachment=0]schema par akku.jpg[/attachment]

    In diesem Sockel findet nun die Technik und der Akkumulator Platz.

    Als Beispiel würde ich hier mal die "Eurolite SLS7 QCL" nehmen, da sich die Lampe in Sachen Preis-Leistung und Output am besten geschlagen hat.


    verwendete Technik, Akku und preisliche Aufstellung

    89€ - Eurolite SLS-7 QCL

    119,90€- Akkumulator (12V, 60Ah um eine Laufzeit von mindestens 12h gewährleisten zu können)

    15€ - Battery Guard von Kemo als Tiefentladeschutz

    (25€ - einfacher Wechselrichter Fraron 150, man könnte so normalen Netzstrom nutzen bei nur 7% Verlustleistung, der Tiefentladeschutz ist bereits integriert)

    13,49€ - Ladegerät mit 5A Ladestrom

    10€ - Holz ( Reste) aus Multiplex

    3,60€ - 12V Sicherungshalter inkl. Sicherung 10A

    1€ - Ein/Aus Schalter

    10€ - Funk DMX Modul aus China

    Gesamtpreis: 261,99€ für eine Lampe mit 70W LEd Power und mindestens 12h Akkulaufleistung!

    Allerdings wird der Sockel dann etwa 20kg wiegen. Da fliegt nichts weg :lol2:

    Würde man das als 4er Case mit Lampe verpacken, kommen so schnell 90-100kg zusammen. Das sollte man sich dann schon genaustens überlegen.


    Eine weitere Rechnung habe ich mit einer 21W Lampe "Stairville Mini Stage 7x3W" gemacht:

    Bei 12h Laufzeit im Full On komme ich auf einen Preis für den Sockel von 155€ mit einer Batterie 12V/23Ah. Sockel wiegt hier etwa 10kg.

    Zum Vergleich: Varytec BAT PAR 3 (24W LED Leistung) mit 5h Betriebsdauer (gehts noch?!): 99€


    Weitere Überlegungen:

    Mit dem Fraron Wechselrichter hätte ich so nicht nur Akku-PARs, sondern könnte den vefügbaren Strom auch anderweitig für andere Geräte einsetzen (Lichteffekte, etc.). Es wäre ebenfalls möglich die Akkupacks via Buchse und Anschlusskabel (Powercon-grau?!) parallel miteinander zu verbinden, damit sich die Kapazitäten addieren und man so deutlich längere Laufzeiten erreicht. Mit 8-10 solcher Packs kann man schon einen Raum sehr schön beleuchten oder auch mal Outdoor in den Wald mitnehmen. Weiterhin ist es möglich darüber andere Geräte (Lautsprecher, etc.) zu betreiben. Die Kombination der Packs untereinander ist denkbar einfach und die Erweiterbarkeit schier unendlich.


    Ob das mal von mir umgesetzt wird steht noch in den Sternen. Es war eine Überlegung der letzten Tage, die ich gerne mal mit Euch teilen wollte. Ihr könnt mir auch sehr gern mal eure eigene Erfahrungen mit Akku-Lichtgeräten und Lautsprechern mitteilen.

    Bis dahin wünsche ich ein frohes lesen und überlegen :catch:

  • Nebelmaschine ohne Verdampfer?

    • Tom Wantler
    • 2. März 2018 um 18:40

    Hallo in die Runde,

    ich wollte Euch mal fragen ob es in der Nebelmaschinentechnik auch stromsparende Geräte ohne Verdampfer (Heizung) gibt?

    Ich habe mal von Geräten gehört die den Nebelausstoß über sehr hohen Druck, ähnlich einer Kompressorpumpe, realisieren.
    Kann mir hierzu jemand weitere Informationen geben?

    Vielen Dank Euch!

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  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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