Beiträge von Tom Wantler
-
-
Bitte löschen...
-
Zitat
Der Trick ist es, dass Messmikrofon möglichst nahe an der Emissionsquelle, die es steuern soll, zu platzieren (also vor dem Lautsprecher).
Solang es um die selbige Location geht und man tatsächlich alleinig das Setup der Lautsprecher ändert, würde das ja so funktionieren. Abstand Lautsprecher - Messmikrofon müsste dann aber jeweils gleich bleiben, da der Pegel am Mikrofon ja den Ist-Wert zum Limiter bestimmt.
Da wir immer wieder verschiedene Lautsprecherkonfigurationen haben wäre es immer extrem aufwendig die dsp's anzupassen.
-
maaatin
Was darf es denn kosten?
Hier in der Gegend habe ich in Festinstallationen immer mal den Dateq SPL-5 gesehen. Das Gerät macht genau das was du möchtest: Messmikrofon dran und entsprechend dem Signal wird limitiert.
Allerdings ergeben sich hierbei für mich ein paar Fragen:
Kann der von den Gästen erzeugten Pegel (Schreien, Glas gegen Traverse schlagen, etc.) den durch den Limiter festgelegten Maximalpegel überschreiten und diesen damit unvermeitlich auslösen?
Oder kann man davon ausgehen das die Anlage definitiv lauter sein wird?
Nicht das es dann mehr einem "Talkover" gleichkommt
Weiterhin sollte meiner Meinung nach der Monitorbereich für den DJ soweit dimensioniert sein, dass er garnicht wissen kann wie laut es tatsächlich auf der Tanzfläche ist. Aber klar, die "VollgasDJs" welche meinen das Rot die schönste Farbe der Welt ist, kann man erziehen wie man will...
Das Konzept der Idiotenbremse finde ich hierfür sehr schön! Vielen Dank dafür! -
-
... nach Tom s Aussage ist der tse unkomplizierter wenn ich das richtig verstehe und der Infra sollte dann auch schon mit entsprechenden Setup s getrennt an einer fp6400 Laufen.
Nein bitte nicht falsch verstehen!
Der B2 ist in Sachen Funktionalität deutlich einfacher und sicherer! Wie gesagt handelt es sich dabei um ein bereits voreingestelltes Setup aus Verstärker und Treiber. Außer die Kiste an das bestehende System anzukoppeln (Delay, etc) musst du nichts mehr machen.
Bei dem TSE hingegen fängst du mit den Grundeinstellungen wie der Frequenzweiche, Limiter, Delay, etc. erstmal an und riskierst bei unzureichender Limitierung dir die Treiber im schlimmsten Fall zu zerstören. Dafür ist die Kiste günstiger.
Wie meine Vorredner bereits sagten ist das mischen wirklich schwierig. Den B2 Sub habe ich eigentlich immer in bestehende Systeme aus F, B und C Serie von d&b integriert. Hierfür gibt es bereits funktionierende bestehende Setups. Das einzigste was man anpassen sollte ist der Delay und je nach Umgebung und Genre der Veranstaltungen auch den Equalizer.
Ich habe auch schon mehrfach den B1 und B2 mit Material von db technologies kombiniert. Das geht jedoch nur mit sehr viel messen und verbiegen. Einfach mal Plug&Play ist da nicht ohne weiteres möglich.
PS: Könnte die fehlende Performance auch an deiner Umbestückung liegen? Hast du die g-Subs mal in Original gehört?Spoiler anzeigen
Wenn wir hier gerade über 2x18" Kisten sprechen, hat hier jemand mal zufällig die PSSO Prime-182 gehört? -
Ohne den g-Sub oder TSE Infra zu kennen, kann ich dir jedoch etwas zu den B2 Subs sagen.
Neben dem Sound würde ich noch folgende Punkte in meinen Überlegungen einbeziehen:
- auf dem Gebrauchtmarkt ist der Infra von Seeburg meist deutlich günstiger als der B2 Sub- wenn du sowieso neu kaufen möchtest, kannst du bei d&b von einer gewissen Wertstabilität ausgehen und das Material zu einem guten Preis später verkaufen. Die Nachfrage nach B2 Subs ist nach wie vor sehr goß!
- bei dem TSE Infra kannst du Controller und Verstärker selbst bestimmen, der B2 Sub ist an eine kleine Anzahl Endstufen (A1, D20, D80) gebunden
- zwar gibt es bei dem TSE Infra auch gewisse Vorgaben seitens des Setups vom Hersteller, trotzdem können diese von dir oder deinen Kollegen "überfahren" werden, das ist so bei dem d&b Setup aus Endstufe + B2 nicht möglich. Hier sind Limiter und Frequenzweiche fest eingestellt!
- bei d&b bist du bezüglich der Anzahl aus der Kombination Bass und Endstufe immer gebunden. Entweder 1x A1 pro Bass oder 2x Bass auf eine D20. Bei einer größeren Anzahl Bässe musst du daher auch mit mehr Truckspace und Gewicht für die Endstufen rechnen
- da du das Setup beim TSE Infra selbst bestimmen kannst, wäre rein rechnerisch ein Monsterverstärker (QSC PL 380?) an 2 Ohm für 4 Bässe denkbar! Das spart natürlich Gewicht, jedoch in Sachen Ausfallsicherheit sind 4 oder 8 Verstärker bei 8 Bässen von d&b natürlich eher zu empfehlen
- solltest du sehr viel RnR Betrieb haben, so würde ich auch mal nach Cardioidsubs Ausschau halten. Gerade der B4 Sub von d&b macht wirklich Spaß!
- wenn Geld und Gewicht eine untergeordnete Rolle spielen, so schau dir mal den J-Infra an
Ist es dir denn nicht möglich dir mal beide Infras aus der näheren Umgebung zu leihen und zu testen? Wenn ich mir die Datenblätter der g-Subs anschaue, so scheint mir auch eine größere Anzahl selbiger Exemplare geeigneter zu sein als in die Infras zu investieren. -
Zitat
Die 1-Mann Treppenlocationlösung:
"Liftkar SAL" bis 170kg - na also, geht doch:
Ein sehr schönes Teil! Ich glaube damit ist man bezüglich unterschiedlicher Treppenabsatzlängen und -Höhen etwas unabhängiger als mit der Raupe.
-
Ich begrüße in erster Linie das rege Interesse an diesem Thread! Es freut mich wirklich das doch recht viele Meinungen und Tipps zu dem oben genannten "Problem" zusammen getragen wurden. Auch wenn es eher sehr eintönig zugeht.
1:0 für die "4-Mann-4-Ecken" Praxis.
Wo fange ich an?
Ihr habt natürlich recht, es handelt sich um ein Problem dessen Lösung bereits gefunden wurde. Mir geht es hier rein um eine Effizienzsteigerung.
Analog dazu wurde sicher auch mal früher irgendwann das Thema "Trailerbühne" besprochen. Auch hierbei handelte es sich in erster Linie um ein Konzept dessen Lösung gar nicht zur Debatte stand. Bühnen aus Truss, Plane, Spannmaterial und Ballastierung gab es ja schon lange. Was der Band hingestellt wurde war sowohl Künstler, als auch Veranstalter schlicht egal. Trotzdem sind heute die Trailerbühnen in einer gewissen Größenordnung nicht mehr wegzudenken. Auch damals wird es sicher Nörgler gegeben haben, die sich zum Thema Dachlast und Standsicherheit mehr als ausgiebig geäußert haben. Trotzdem gehört es heute zum Standart und dient praktisch "nur" der Steigerung der Effizienz einer Handlung (Aufbauzeit/Materialaufwand).Aus genau diesem Grund kam mir auch die Idee über einen Treppensteiger nachzudenken.
2-Man-Power:
Das 2 zusätzliche Arbeitskräfte auch immer eine signifikante Steigerung der Produktivität bedeuten, sollte auch so sein! Wäre schlimm wenn nicht! Ein klassischer Widerspruch wäre, dass das Erklären meiner Handlung mehr Zeit aufbringen würde als wenn ich es gleich selber mache. Daher sprechen wir hier von Hands die in erster Linie nur be- und entladen sollen. Soweit so gut.
Zusammengefasst können wir also sagen das 2 zusätzliche Arbeitskräfte schneller sind als der Treppensteiger. Sind Sie denn aber auch mehr Wert? Genau darum geht es nun!Lasten halbieren:
Ihr habt recht oft vorgeschlagen das man die großen Lasten in mehrere kleine Portionen aufteilen sollte. Aus den 60kg schweren doppel 15er werden dann 2 leichte single 15er. Schon Galileo Galilei wusste das ich nun bei halbierten Gewicht doppelt so oft laufen muss. Das funktioniert in der Praxis wenn ich die Jobs tatsächlich nur allein bewältigen müsste und das Gewicht der Technik nicht mehr tragen könnte. Die Frage wäre nun ob der eine schwere Gang körperlich auf Dauer anstrengender wäre als die Treppe zweimal hoch und hinunter zu laufen.
Gehen wir jetzt aber nochmal von dem 2-Mann Job aus: Dann muss ich euch ganz klar zustimmen:
Jede Person muss den Gang insgesamt nur einmal bewältigen. Entweder zusammen die 60kg stemmen oder jeder für sich allein mit 30kg am Bauch. Hier macht es eher Sinn!
Mehrfach die gleiche Location:
Die Idee bestehende oder günstige Technik generell vor Ort zu belassen ist absolut plausibel und auch die einfachste Lösung! Nur ist das hier in meinen Beispielen nicht möglich. Die Anlagen sollen ja auch unter der Woche nicht herum stehen, sondern Geld verdienen. Alles andere was vor Ort bleibt fasse ich unter der Rubrik "Haustechnik" und gehört in den Verantwortungsbereich des Lokalinhabers.
Zumal in der Location X jede Veranstaltung ein individueller Zuschnitt für den Kunden bedeutet. Daher habe ich auch gar keine Lust darauf auf einen bestehenden eingeschränkten Pool an Technik zurück greifen zu müssen
Zumal man sich meine Jobs auch nicht unbedingt als klassische 1-Tages-Veranstaltung vorstellen darf. Ich fahre zum Teil an einem Freitag die Technik für 3-5 Hochzeiten aus. Davon ist ein gewisser Teil Kleinkram den man in wenigen Minuten in die Lokalität geräumt und installiert hat. Auf der anderen Seite müssen anschließend noch die gößeren VAs mit mehreren hundert Kilogramm Gewicht Material gestemmt werden. Dann jedes mal für 30-45 Minuten Abladen die Leute extra auf das Dorf "ArschderWelt" hin zu ordern ist auch nicht Sinn und Zwecks der Sache. So bleibt mir nichts anderes übrig als den jeweiligen Helfer seinen Tagsessatz zu zahlen und diesen auch auf die anderen 3 Miniaufbauten mitzunehmen. Stichwort Effizienz!
Ja ich habe auch noch Spaß an dem Beruf! Ich hoffe das kommt gerade nicht falsch rüber
Treppenzerstörung/Defekt
Der erhöhte Verschleiß welcher sicher mit einer Holz- oder Sandsteintreppe einhergehen könnte, ist defintiv ein sehr ernst zu nehmendes Thema! Hier muss man sicher vorab mal testen wie sich die Struktur der Ketten und das Gesamtgewicht auf die Treppenstufen auswirkt.
Weiterhin ist zu planen wie man bei einem plötzlichen Defekt des Steigers Maßnahmen ergreifen könnte. Ich glaube aber, dass das Gleiche auf den Hand der nicht erscheint zutreffen könnte. Nur ist ihm es möglich seine Fehlzeit vorab anzukündigen, der Steiger macht das sicher nicht
ZitatTechnik wird immer billiger, menschliche Arbeitsleistung immer teurer. Das führt mitunter auch zu ziemlich skurrilen Gedankengängen beim Versuch, den Arbeitsalltag zu organisieren bzw. wirtschaftlich zu gestalten.
Dabei ist 'Vier Mann – vier Ecken' (danke skyworker
) in viele Fällen auch heute noch ein wirklich hervorragend bewährter Lösungsansatz.
Ganz richtig erkannt! Auch die Steiger gibt es für einen sehr guten Kurs auf dem Gebrauchtmarkt!
Allerdings habe ich etwas gegen diese "Das haben wir schon immer so gemacht"-Politik. Daher ist diese Diskussionsrunde mit all seinen kompetenten Mitgliedern genau das richtige dafür. -
Aber für Veranstaltungen in euerer Größenordnung würde ich eher darüber nachdenken, die Geräte in kleinere und leichtere Cases zu packen, die sich streßfrei zu zweit tragen oder notfalls per Sackkarre transportieren lassen.
Das geht schneller als mit dem Treppensteiger.
Je nach Location kann es zudem auch sein, daß dir der Betreiber die Ohren langzieht, wenn du seine historischen Treppen mittels Treppensteiger erklimmst.
Genau darin liegt das Problem. Das Thema Sackkarre ist raus wenn ich damit nur 5m weit komme und anschließend 20m Treppen erklimmen soll. Wenn ich dann ständig alles hoch buckeln, absetzen, fahren, hochziehen muss, kann ich auch gleich alles tragen. So sieht zumindest die bisherige Praxis aus.
Hier ein übliches Szenario wie es sehr häufig vorkommt:
Hochzeit mit 100 Personen, Beschallung möglichst Clubnähe; Lokation XY, Dj kommt als Kofferjob hinzu.
Aufbau erfolgt von mir allein.
Cases:1x Kabel (20kg), 1x XLR/DMX (10kg), 1x Verteilerdosen (10kg),1x Case mit Riggingzubehör (20kg), 2x Bässe (a50kg), 2x Tops (a15kg), Endstufen & Zubehör (20kg), Stativmaterial, evtl. Truss, 2x Kiste mit Floorspots (a20kg), Kiste mit kleinen MHs (10kg), Kiste mit Lichtgeraffel (geschätzt 3 Kisten jeweils 15kg), DJ Tische, Cover, Molton, Kleinkram
Nun möchte die Gesellschaft auch noch eine Außenbeleuchtung und LED Würfel. Die Dinger sind nicht schwer, jedoch im Verhältnis zum Rest sehr groß und unhandlich.
Daher nehmen wir nochmal ein Case mit 30kg für Außenbeleuchtung und 8x 40x40x40cm Kisten mit den LED Würfel her.
Normalerweise würde das ab Transporter auf einen Lastenkarren geschoben werden und zum jeweiligen Ort des Geschehens gefahren werden.
Nun haben wir aber das Treppenproblem.Grob über den Daumen gepeilt wären es damit etwa 500kg Gewicht. Für eine Person kann man da etwa 20x die Treppe hinauf und runter berechnen. Mit dem Treppensteiger mache ich das nur 5x mit einem Minimum eigener Muskelkraft.
Hier mal das bisherig schlimmste Szenario aus diesem Jahr
Weg von der Anlieferzone zum Aufbaubereich (die Meterangaben beziehen sich immer auf eine ebene Strecke):
Transporter -->2m --> Treppe 7 Stufen --> 1m --> Treppe 7 Stufen --> 10m --> Absatz 1 Stufe --> 2m --> Treppen 5 Stufen --> 2m --> Treppe 20 Stufen --> 2m --> Treppe 20 Stufen.
Wenn man so will muss man ab der Anlieferzone in den Keller und im Inneren wieder in den ersten Stock.
Diese Lokation gehört mit zu denen der exklusiveren dieser Art hier in der Region. Daher ist die Kundschaft auch bereit den Mehraufwand zu zahlen. Nur empfinde ich es als sehr Schade wenn man die Gage für den DJ und der Technik im Verhältnis zu dem Mehraufwand an Personal nur zum be- und entladen der Lokation bezieht.
Jedoch soll genau so etwas mit dem Treppensteiger ausgeglichen werden.Heist im Klartext:
Ich muss weniger Mehrwaufwand berechnen, das Angebot wird günstiger, Unterm Strich bleibt trotzdem mehr Geld in der eigenen Tasche! Der Treppensteiger würde sich schon recht früh amortisieren.
Allerdings hast du bezüglich der Zeitangabe natürlich recht. 4 Leute sind deutlich schneller als ein Treppensteiger! Das muss ich mir nochmal überlegen.
Deinen Hinweis bezüglich der historischen Treppe muss man natürlich berücksichtigen! Wobei ja das Gewicht der 100kg Last sich auf etwa 4-5 Stufen verteilt. Ich weiß nicht ob nun ich mit Stahlkappenschuhen der 20x die Treppe rauf und wieder runter jagt mehr Schaden anrichtet, als die Raupe die sich 5x da hoch zieht. -
Ich sehe das Problem eher beim Hotel als beim Kunden, denn es macht deren Angebot schlicht unattraktiver, wenn auf ein gutes Hotelangebot ein überteuertes Technikpaket draufgeschlagen wird. Warum soll der Kunde sich überhaupt mit der VT-Firma auseinandersetzen? Er kann den Preisaufschlag gegenüber selbst angemieteter Technik ja mit dem Hotel wieder runterverhandeln. Dann wird sich das Hotel irgendwann überlegen müssen, ob der Exklusivvertrag taugt, wenn er zu Preisverlusten im eigenen Geschäft führt.
Es heist doch so schön: Der Markt bereinigt sich selbst! Wenn man sich die Lokation jeweils anschaut welche (zum Teil sehr treuren) Exklusivverträge besitzt, ist meist der Service wichtiger als der Endbetrag. Der Gastronom mit seinen 100 Sitzplätzten, kleiner Tanzfläche und vielleicht 10 Hochzeiten im Jahr wird sowas sicher nicht anbieten wollen/können. Da versucht der Kunde sogar noch im zweistelligen Bereich zu feilschen.
Geht es allerdings um Messebau / Firmenevents oder exklusive private Veranstaltungen von denen der Mittelstand nur träumen kann, so schaut die Relation aus Leistung und Preis wieder anders aus.
Soll heißen: Wenn dein Hotel für den mittelständigen Kunden von vorn herein inklusive der Technik zu teurer wird, haben die es wahrscheinlich auch nicht nötig dich als Kunden haben zu wollen.
Da wird dann derjenige sein Event abhalten für den auch ein mittlerer 4-stelliger Betrag keine Unkosten darstellt.
Ein kleines Beispiel hier aus der Gegend:
Ein wunderschönes Schloss mit sehr großzügig angelegten Garten, wunderschöne Hochzeitslokation! Hier gibt es eine Technikpauschale in Höhe von 800€ einer Fremdfirma. Dabei ist es völlig egal ob der Kunde nur 4 PAR Strahler wünscht oder ein komplettes Beschallungskonzept möchte. Bei Beauftragung einer anderen Firma werden 200€ fällig.
Bei dieser besagten Lokation gibt es EINEN! Tag im Jahr wo man sich den Termin für das kommende Jahr geben lassen kann. Die Kunden stehen da zum Teil 8 Stunden in Schlange vor dem Büro!
Wer sich diesen Ruf und damit auch den Service und Preis leisten kann, macht sich um Exklusivverträge keine Gedanken mehr. Dem Kunden dem das nicht passt soll wo anders buchen
Zitat
Leute geben zig Tausende für Hochzeiten aus, für Technik bleibt nicht mehr viel übrig.Frag mal was der Fotograf kostet und welchen Mehrwert er zur Hochzeitsveranstaltung/Feier beiträgt. Die meisten überlegen es sich dann nochmal. Leider werden oft die Prioritäten für die Feierlichkeiten falsch verstanden und vergeben.
-
Hallo in die Runde,
aus aktuellem Anlass wollte ich euch mal fragen welche Erfahrungen Ihr bereits im Umgang mit elektrischen Treppensteigern sammeln konntet?
Dieses Jahr ist es bei uns sehr übel bestellt: 8/10 Aufträge mit unzumutbaren Lieferwegen, sehr viele Treppen die überwunden werden müssen, etc. Zum Teil auch oft defekte / außer Betrieb gesetze Fahrstühle, usw. Ich habe sellten so oft Aufschlag berechnen müssen, da der Weg vom Transporter zum Ziel entweder nicht wie abgesprochen ebenerdig war oder mehrere Stockwerke ohne Fahrstuhl überwunden werden mussten.
Um das Arbeiten trotzdem noch angenehm gestalten zu können wollte ich nun sehr gern in einen Treppensteiger investieren.
Hierbei gibt es zwei verschiedene Grundkonstruktionen:
1. mit Ketten ausgestatteter Lastenkarren
2. Steiger ähnlich einer Sackkarre
Wichtig wäre mir das die Kiste Lasten bis 100kg auch auf einer kurvigen Treppe hoch und herum bekommt.
Was meint Ihr was hier am besten geeignet wäre? -
Hallo Tom,
was heißt leisten?
Ich will mich nicht mit Leuten ärgern, die keine Ahnung von Technik haben.
Früher, vor vielleicht 20 Jahren, habe auch ich manchmal an Privatpersonen etwas vermietet. Bei jeder 2. oder 3. Vermietung war etwas kaputt.
Habe damals beschlossen - so nicht mehr.......
Oha, was ist denn da wie zerstört worden? Aber das ist mal wirklich ein heftiger Schnitt!
Bei mir kommt von etwa 100x Miete ein (teil)defektes Gerät zurück. Große teure Defekte wie die hier beschriebenen Treiber treten vll. nur alle 3-4 Jahre mal auf.ZitatAnders rum wird ein Schuh draus.
Die Kleinanlagenvermietung an Privatkunden muß er sich leisten können.
Genau das Teilen dieser Ansichten empfinde ich als einen der vielen Vorteile nach der Zusammenführung des Forums. Vielen Dank an dieser Stelle das sich auch die "Großen" in den Hobbybereich verirren
Wobei du "Hell&Dunkel" auch schon vorher sehr aktiv warst/bist
-
Das mit der Gleichspannung ist quatsch auch wenn es wie mit der Spinne in der Yucca immer wieder erzählt wird. Es entsteht eine rechteckige Signalform!
Das ist mir schon bewusst! Aber für den Zeitraum f/2 liegt praktisch eine Gleichspannung an, da der Anstieg gegen unendlich geht. So kann man auch aus der Schwingspule eine Glühwendel machen!
ZitatHallo,
ich vermiete an Privatpersonen nichts. (Genau aus diesen oben beschriebenen Gründen). An Kollegen vermiete ich nur an ausgesuchte...
Ansonsten nur mit Techniker.
Wenn du dir das so leisten kannst, dann meinen Glückwunsch!
-
Hi Kracky,
schön das du dich an unserer Diskussion beteiligst
Ich muss dazu sagen, dass ich solch eine zerstörte Technik das letzte mal vor etwa 5 Jahren abgebaut habe. Daher handelt es sich hier allein um einen Einzellfall!
Trotzdem kann man wohl Altersschwäche klar von mutwilliger Zerstörung unterscheiden.
Die Sicken waren in Ordnung, einzig die Schwingspulen sind komplett abgebrannt. Vor Ort steckte noch der DJM in dem Inputs der Mikrofone, alle Gains voll aufgedreht. Mehr als Gleichspannung ist da sicher nicht mehr an den Bässen angekommen.ZitatDann kann man von dir als Dienstleister erwarten das dein Material und die Anlage so ausgelegt sind das im angedachten Einsatzzweck nichts kaputt geht.
im "angedachten Einsatzzweck", genau das ist hier das Problem

-
Ich kenne solche Schäden nur von Kunden die meinen die Truss ohne Stapelleisten in den Transporter direkt auf dem Boden zu verfrachten und mit aller Kraft den Spanngurt darüber fest ziehen. Die aufretenden Impulse beim Fahren machen dann ihr übriges.
Ich würde die Truss an deiner Stelle behalten und für Sonderstücke aufheben. Evtl. kannst du mal die 16 Konusverbinder und Rohre zum verschweißen für ein Sonderteil benötigen. Da gibt es übrigens eine ganz nette Firma in Leipzig die dir das inklusive Zertifikat herstellen kann
Oder man macht die Truss einfach kürzer. Ob der Preis für das Verschweißen beim Fachmann dann gerechtfertigt ist kann ich dir jedoch nicht sagen
-
Im hauseigenen Forum von Jobst gibt es doch auch bereits einen Thread zu diesem Thema. Das einzigste was ich weiß ist nur das er mal vor Wochen ein Serverproblem hatte und dabei sehr viele Bestellungen verloren gingen (Gerüchte oder Wahrheit?!). Danach hatte er im Lautsprecherforum dazu aufgerufen ihm nochmal eine Mail mit den Daten zu senden.
Mein Tipp:
Gebe die Bestellung nochmals auf und verweise auf deine bereits getätigte Bestellung und der damit verbundenen Überweisung vom Datum xy. -
Hi,
ich bedanke mich bereits für das rege Interesse an diesem Beitrag!
Es heist doch immer wieder das "Unwissenheit nicht vor Strafe schützt". Sehr schwierig im Bezug auf die sachgemäße Verwendung der Technik. Dies sagte ja bereits yamaha4711:ZitatDas schwierige ist halt einen Defekt, so wie vom TS geäußert, vor allem
bei Laien hieb- und stichfest zu beweisen. Bei einem Profi sollte das
nicht passieren, doch heute sind doch alle Profis und Experten.Bei meinem speziellen Fall betonte der Vermieter einen gelernten VA Techniker bei sich zu haben der alles verkabelt. Daher hatte ich mich um den Afbau nicht zu kümmern und alles wurde ab Lager abgeholt. Als am Tag darauf der Anruf des Defekts bei mir einging bin ich zum Mieter gefahren (glücklicherweise nur 5 Minuten entfernt). Dort sah ich wie ein DJM 800 mittels XLR in die Mirofoneingänge des Mixers angeschlossen wurde. Die von mir mitgelieferten Kabel von XLR auf Klinke, um den DJM in den Line Kanal des MIxers zu stöpseln wurden dabei ignoriert. Mit +60dB am Gain des Vorverstärkers war bereits bei 10% des Masterreglers bereits alles auf Vollast. Da der Master jedoch auf 100% aufgedreht war, wundert es mich das neben der vielen Gleichspannung überhaupt noch ein Musiksignal heraus kommen konnte. Das nennt man dann wohl eine "modifizierte Musik(Sinus-)Welle"

Ich habe die Treiber nun zum EK in Rechnung gestellt, der Mieter zeigte sich damit einverstanden.ZitatVielleicht hast du den Kunden auch falsch beraten und du hast eine viel zu klein dimensionierte Anlage heraus gegeben.
Sehr schwierig! Die DJs wollen eine Anlage Größe 3, tatsächlich benötigt wird Größe 2, das Budget limitiert jedoch die Anlage auf Größe 1.
Da ich davon ausgehe das hier alle nach Gewinn wirtschaften bleibt die Frage ob Ihr die Anlage vermietet, obwohl Ihr wisst das diese nicht ausreicht und zu 100% ausgefahren wird. Wollt Ihr es nun einfach sein lassen und auf den nächsten Vermieter verweisen oder nehmt Ihr den Auftrag mit dem kleinen Hinweis auf die "Haftung für Beschädigungen seitens des Mieters" an?
-
Ich habe hier ganz genau 635V gemessen. Die Zündspannung schaue ich mir heute Abend mal an. Komisch ist nur das man das typische Klacken (sehr leise) beim zünden hört, jedoch das Leuchtmittel einfach nicht anspringen möchte. Eine defekte XOP bein Anlieferung ist sicher sehr selten, kann jedoch mal vorkommen oder?
-
Hallo in die Runde,
aus aktuellem Anlass wollte ich mal fragen wie Ihr bei folgenden beiden Beispielen vorgeht?
Ich lasse mir bei Vermietung der Technik immer einen Mietvertrag unterschreiben, in dem auch die Haftung für defekte oder zerstörte Technik geklärt wird.
Gerade bei zusammengewürfelten Musikanlagen ohne Limiter weiße ich auf die Limiter-Anzeige auf der Rückseite der Lautsprecher hin. Sollte diese dauerhaft blinken und damit der Lautsprecher zerstört werden, so trägt die Kosten der Mieter.
Hier nun folgende Frage: Wenn Ihr einen Satz Bässe mit zerschossenen Treibern zurück bekommt, berechnet Ihr dann den Neu- oder Zeitwert der Treiber?
(Ich setze mal voraus das man diese direkt beim Hersteller beziehen kann und es sich nicht um ultra seltene Chassis handelt)
Beispiel 2:
Ihr gebt nun eine Anlage mit einem von Euch eingestellten Limiter mit. Dieser ist für den Mieter unzugänglich verschlossen und wurde von Euch in Betrieb genommen.
Nun kommt die Anlage wieder mit defekten Treibern zu euch zurück. Wie weist Ihr nun nach das der Limiter nicht umgangen wurde oder schlicht falsch eingestellt war? Ist es sinnvoll den Limiter nur als ein Zusatzgerät zu sehen, jedoch ohne absolute Sicherheit und damit den Mieter trotzdem noch für defekte Treiber haftbar zu machen? (eine entsprechende Klausel im Mietvertrag vorausgesetzt!)