Ich hatte das in einem Parallel laufenden Thread schon gefragt: Sind Probleme bei digitalen Midaspulten nun wirklich häufiger zu beobachten, als bei Produkten anderer Hersteller? Oder verführt der "Glance&Glory-Fakcor" dieser (ehemaligen?) Marke mehr Techniker zu Statements, zu zeigen, daß auch sie einmal an diesen Pulten vorbei gehen durften? Ich selbst betrachte nun Mischpulte als Werkzeug, mir angetragene Jobs zur Zufriedenheit des Kunden zu erledigen. Und diesen ignoranten Geldsäcken (vulgo Kunden) ist es in ihrer "Kulturlosigkeit" offenbar völlig egal, was für ein Logo da auf dem möglichst platzsparenden Pulte steht. Und die am besten bezahlten Aufträge sind immer noch die, bei denen das klassische Hintergrundquartett nicht einmal vom Klappern des Bestecks, sondern von den konkreten Essgeräuschen des ach so noblen Publikums derart übertönt wird, daß sich hier nicht die Frage nach den klanglichen Vorteilen einer Samplerate von 96KHz stellt (Für alle Graswachsenhörenden: Diese Frage ist in einer Studie der Uni Detmold schon lange beantwortet worden. Würdet Ihr sie kennen, würdet Ihr es auch nicht hören.)
Beiträge von Flugwuppich
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Soll in dieser Halle nur Hintergrundmusik und eventuelle Durchsagen eingespielt werden? Hängen die Lautsprecher von der Decke und strahlen senkrecht nach unten auf des zu beschallende Publikum? Dann kannst Du das mit einer handelsüblichen, professionellen(!) , 2-Ohm tauglichen Stereoendstufe bewerkstelligen (je vier Boxen parallel auf einem Endstufenkanal). Sofern die von Dir kalkulierten 2.400 Watt wirklich geliefert werden "sollen", achte hier auf die Daten des Endstufenherstellers, was dessen Endstufen an zwei Ohm zu geben in der Lage sind (wenn die Endstufe mehr Leistung bringt, schadet das nicht, bis zur doppelten Endstufenleistung ist bei sauberen (unverzerrten) Signalen für die Boxen unproblematisch). Sinn wird das in einer Halle, in der schon acht Boxen installiert worden sind, nicht machen, aber das wirst Du dann schon selber hören, wenn Du es ausprobierst. Und letztlich klingt das eher nach einer relativ tumben Aufgabe eines diesbezüglich tumben Aufgabenstellers. Sollten in dieser Halle auch noch eine Bühne oder ein Podest für zum Beispiel Reden haltende Kleinstadtbürgermeister geplant sein, wird das nicht mehr funktionieren, dann kommst Du um die weiter oben schon beschriebenen Delays nicht herum.
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Über Sinn und Unsinn von zwei Mischrechnern an einem Wandlerrack kann man bei einem herkömmlichen System ja streiten (obwohl man es eigentlich auch dort nicht sollte – ein Tabu ist ein Tabu). Aber was bitte sollte der Sinn von zwei Kabelfernbedienungen an einem Mischrechner sein?
Remote- Fingerhakeln vielleicht?

Ich dachte, gerechnet wird beim D-Live im (Stage-) Rack? Dann kann es Sinn machen, wenn die In's gesplittet werden und die Ausgänge partiell vom FOH und eben MON beschickt werden. Gerade in Zeiten immer knapper werdenden Budgets und demzufolge auch immer spärlicheren Truckspaces. ? Edit: Habe gerade noch einmal nachgesehen: Das "Gehirn" von D-Live-Systemen liegt wohl auf der Bühne (kann ja manchen Kapellen nicht abträglich sein
) Also in diesem Falle wären es wirklich nur mehrere Remotes für einen Rechner. -
So amüsant der Thread für kulleräugige Feld-Wald-und Wies'n-Mischer vom Dorfe wie mich auch ist: Ist Midas im Vergleich zu anderen Pulten denn nun vergleichbar zuverlässig oder für Ungeübte (sozusagen vom Schicksal vor das Pult gesch(m)issene) Tonleute nur vielleicht weniger intuitiv sicher zu bedienen? Vielleicht haben die Admins oder Profiforisten hier einen groben Überblick über ernst zu nehmende Meckerthreads bezüglich der Produkte anderer Hersteller? Wie sähe das dann im Vergleich aus? Das auch natürlich im Verhältnis zur Verbreitung der verschiedenen Marken hier! Ich selbst nutze seit der neuen Zeitrechnung dünnerer Multicore eigentlich nur A&H und Yamaha und hatte ausser einigen temporären Freezes (beim Ersten in den ersten Softwareversionen) und Fader/Grafikproblemen (beim Zweiten was kurz darauf verabschiedet wurde) keine größeren Probleme. Abgesehen von verschiedenen Philosophien bezüglich der Speicherroutinen sollte doch eine Fehlbedienung jedenfalls nicht zu diskussionswürdigen Freezes, Abstürzen oder Reboots führen können. Meine erste (und bislang einzige) Bekanntschaft mit einem digitalen Midas (Pro 6) verlief unspektakulär. Konzert in St. Petersburg mit einer "Eisenschwein-Bigband" (klingen von sich aus schon geil, kann man nüscht falsch machen), Ankunft nach russischen (offenbar direkt von der Relativitätstheorie inspirierten) Fahrplänen und insofern Zeitplanungen - also knapp zwei Stunden vor Konzertbeginn. Mikrofone standen schon komplett und liefen auf einen Studer-Trafosplitt (ohne Groundlift ...) des angeschlossenen lokalen Radiosenders, der das Ding live übertragen wollte. Das erwähnte Pro 6 schien früher geliefert worden zu sein - jedenfalls soweit früher, daß es schon aus seiner noch vor dem FOH liegenden Originalverpackung (ohne Kugelecken) herausgehoben worden war und die absolut liebenswürdigen Techniker des örtlichen Dienstleisters gerade euphorisch diverse (erstaunlich viele) wohl zugehörige 19"-Zubehörteile weiteren Pappkartons entrissen. Nun ist eine Pro 6 jedenfalls für jemanden, der noch nie Midas Digital vor sich hatte... durchaus ...respekteinflössend. Immerhin hatten wir ja noch Eineinhalb Stunden bis zum Beginn des wohl live im örtlichen Rundfunk zu übertragenden Konzertes. Leider entsprachen die Englischkenntisse meiner russischen Kollegen in etwa meinen rudimentären Russischkenntnissen. Nachdem sie dann offensichtlich rätselnd mit diversen Sub-D-Steckerbehafteten Kabeln (ich hoffe, so etwas gehört nicht notwendigerweise zum Lieferumfang eines höherpreisigen Live-Mischpultes!) hantierten und wir eigentlich den Soundcheck für das in nunmehr etwa Neunzig Minuten beginnen sollende Konzert schon hinter uns gebracht haben sollten, hatte man wohl ein Einsehen und schob eine wohl am Vortag schon benutzte alte Soundcraft 8000 vor. Aaaach.... Insofern lief und war dann alles gut. Und: ich kann gegen Midas Digital wirklich nichts Schlechtes sagen.

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Wenn man jetzt noch zwei surfaces an einem mixrack betreiben kann, also ein S und ein C dann haben sie fast den heiligen Mischpult Gral gebaut ?
Hm....auf deren Seite stehet geschrieben: dLive C Class and dLive S Class surfaces and MixRacks are fully compatible and can be mixed and matched according to the demands of the venue or performance.

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Ich bin gespannt auf die Preise

Pricing: dLive C Class systems range from $6500 for a CDM32 MixRack up to $21500 for a CDM64 + C3500.
