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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 25. Mai 2015 um 13:21

    Eben darum ging es:
    Die Vorgaben bei DD I waren und sind immer noch:

    Zitat


    Priorität 1: Unversorgte Regionen (Städte, Gemeinden oder zusammenhängende bebaute Ortsteile mit einer Einwohnerzahl bis zu 5000)
    Priorität 2: Als grundsätzlich unterversorgt geltende Regionen (Städte, Gemeinden oder zusammenhängende bebaute Ortsteile mit einer Einwohnerzahl von mehr als 5000 und bis zu 20.000)
    Priorität 3: Als grundsätzlich versorgt geltende Regionen (Städte, Gemeinden oder zusammenhängende bebaute Ortsteile mit einer Einwohnerzahl von mehr als 20.000 und bis zu 50.000)
    Priorität 4: Als grundsätzlich flächendeckend versorgt geltende Regionen (Städte, Gemeinden oder zusammenhängende bebaute Ortsteile mit einer Einwohnerzahl von mehr als 50.000).


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Dividende

    Es sind Steuergelder dafür geflossen, welche sich die Unternehmen einverleibt haben ohne etwas dafür zu tun. Ich finde so etwas nicht wirklich witzig und es ist eines von vielen klassischen Beispielen wie der Steuerzahler veralbert und verprellt wird.

    Durch die Vorgabe war den Unternehmen klar, dass sie zunächst keine, wenn überhaupt, Gewinne einfahren. Allerdings kann man hier eher üben und Kinderkrankheiten ausmerzen. Die Entscheidung den Ausbau jedoch in den gewinnträchtigen Zonen voranzutreiben (und dadurch vermehrt Wellensalat zu verursachen mit all den negativen Auswirkungen) müsste rigeros Bestraft werden und zwar so, dass es wirklich weh tut, denn letztendlich ist es Vertragsbruch. Die Entscheidung der Unternehmen war willentlich und die Regeln waren klar.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 24. Mai 2015 um 16:58
    Zitat

    Berlin (dpa) - Die lästigen "Funklöcher" im Mobilfunk sollen nach Worten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in etwa drei Jahren Geschichte sein.


    und weiter

    Zitat

    ...sagte Dobrindt der "Bild am Sonntag". "Klar ist: 2018 sind dann auch alle lästigen Funklöcher in Deutschland geschlossen."


    Quelle: http://www.gmx.net/magazine/digit…chland-30662582

    Sollte das nicht schon längst erledigt sein. Ich meine Breitbandnetz auch in ländlichen Gegenden usw. Anno 2009 proklamierte unsere immer noch regierende Bundeskanzlerin

    Zitat

    High-Speed-Anschlüsse für 75 Prozent der Haushalte bis 2014. Wo derzeit ein bis sechs Megabit pro Sekunde durch die Leitungen rieseln, sollen bis dahin 50-Megabit-Ströme rauschen, und zwar "mindestens", so Merkel.


    Quelle: spiegel online
    (http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/…e-a-610503.html)

    Zur Auflage der DD I, soweit ich mich entsinne, wurden die Gewinner der Frequenzversteigerung dazu angehalten dies so schnell als möglich umzusetzen. Dafür erhielten die Unternehmen Subventionen in nicht weiter bezifferte Höhe.

    Nun haben wir 2015 und wie sieht's aus?
    Geschehen ist nichts und die Funklöcher wuchsen statt dessen noch an. Bei mir am Wohnort kommen immer noch nicht mehr als 2MBit aus der DSL Leitung und D1 ist vollkommen tot im Ort. Dies ist kein Einzelfall sondern - vor allem auf dem Land - Normalzustand.

    Uns werden die Frequenzen weg genommen, vor allem die, die man noch zur DD 1 als sicher (700 - 800 MHz) für die nächsten Jahre ausgewiesen hat. Nun fallen auch diese weg. Es bleiben zwar irgendwelche Mittenlücken, welche aber defiinitiv nicht für professionelles Arbeiten zu verwenden sind. Also haben die Kollegen und Kolleginnen wieder Altmetall in mehrstelligen Eurobeträgen rumstehen.

    Ich reg mich jetzt nicht über den Wegfall und den Umstand auf, dass die Funkfrequenzen einem kurzem Wechselintervall unterworfen sind, nein. Ich reg mich über die Unverfrorenheit von Politik und der Telekommunikationsunternehmen auf, da diese Milliarden so gesehen veruntreuen und sich selbst die Taschen füllen, ohne nun wirklich etwas von den Auflagen, welche daran gebunden sind, umzusetzen.

    Ich zähl mal auf:
    DAB - totgeburt
    DVB-T - totgeburt
    DVB-T2 - wird wohl auch eine totgeburt (dafür sollen ja gerade die 700 - 800 MHz genutz werden)
    LTE - offensichtliche totgeburt (zumindest für mich)
    UMTS - mehr als wackelig mit zu vielen weißen Stellen

    Ich frage mich allen ernstes wie ein Herr Dobrint der Meinung sein kann, dass etwas was in 6 Jahren nicht funktioniert hat nun innerhalb der Hälfte der Zeit funktionieren soll, vor allem da seine Chefin es nicht geschafft hat.

    Tatsache ist, dass die Telekommunikationsunternehmen kein Interesse daran haben ländliche Gegenden mit Breitband zu versorgen und Funklöcher zu stopfen, da hier kein entspechend monitärer Benefit dahinter steckt. Also werden auch diesesmal alle Auflagen ignoriert und gemachte Versprechen vergessen. Hauptsache man hat den Finger drauf und die Kohle im Sack.

  • LED Stufenlinsen / Theaterstrahler

    • yamaha4711
    • 22. Mai 2015 um 12:08

    Gerade in kleinen Locations oder eben Kirchen und Gemeindehallen (Altbau) fehlt es immer wieder mal an entsprechendem Strom. Wenn man da dann mit normalen Dimmer mit 32A Anschluß aufschlägt sieht man meist nur ein Achselzucken.

    Auch verbrennt man sich nicht die Flossen an den LED's. Einleuchten nach 10 min Heizung an ist nur mit Handschuhen möglich (ich übertreib mal).

  • LED Stufenlinsen / Theaterstrahler

    • yamaha4711
    • 21. Mai 2015 um 01:03

    Der entscheidende Vorteil bei LED ist ja offensichtlich: viel kleinerer Stromverbrauch und damit auch in stromtechnisch sparsam bestückten Orten einsetzbar und man muss nicht zusätzlich noch einen Dimmer mit rumschleppen.

    Ich bin auch ein verfechter der konventionellen Technik, aber so langsam bin selbst ich an der Weggabelung angelangt.

    Eine vernüftige Lampe ist zwar 2-3 mal so teuer doch wenn es gleichwertiges Licht macht. Ist ein Rechenexempel.

  • LED Stufenlinsen / Theaterstrahler

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2015 um 20:43

    nasi
    Danke für die Einschätzung. Ich hätte schon gerne preisgünstig gepaart mit Qualität. Bei den Chinamodelen habe ich immer bauchweh. Ein Kollege hat sich vor 2 Jahren mal Eurolight LED PAR Kannen mit unzähligen LED's angeschafft. Das Ende vom Lied war, dass die gestorben sind wie die Fliegen und auf Nachfrage hieß es, dass die Geräte nicht für den Dauerbetrieb geeignet sind. Geht also gar nicht.

    Zoom per DMX ist sicherlich eine feine Sache. Allerdings könnte man dann auch gleich zu einem Washer greifen. Meint ihr, dass das ein Ersatz für eine vernüftige Stufe wäre?

    DTS hab ich schon im Stall und bin zufrieden damit. Arri, Selcom u.ä. wird nicht bezahlt, daher Mid-Class.

    Die bisher eingesetzten Stufen sind von Ultralite und die funktionieren ganz ordentlich (konventionell). Allerdings versuch ich nun doch auch auf LED umzustellen. Ich denke so langsam sind die Kinderkrankheiten beseitigt oder wie seht ihr das?

    Spotlight werde ich mir mal ansehen.

  • LED Stufenlinsen / Theaterstrahler

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2015 um 15:53

    Wo würde man die Lampen von DTS (Scena LED Serie) ansiedeln?

  • Tips und Tricks für Soundverbesserung in einer Halle?

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2015 um 15:46
    Zitat

    Ich habe den Gesamtmix auch an meinem Monitor anliegen...


    Keine wirklich gute Idee und letztendlich auch wieder ein Kardinalsfehler. "Gib mir einfach von allem etwas auf den Monitor" ist da die typische Mukkeraussage.
    Auf den Monitor gehört dein Signal, also Stimme und evtl. Instrument. Dann erst mal nix. Und dann noch mehr nix. Erst dann die notwendigen Instrumente, an welchen du dich noch orientierst und welche nicht sonst so zu hören sind.

    Grundsatz beim Monitor:
    Nur wirklich das drauf geben, was die Person/Gruppe (wenn man mehrere Monitore auf einen Weg legt) benötigt und das auch nur so laut wie wirklich notwendig.

    Das macht den Bühnensound deutlich präziser, ein Zusammenspiel ist deutlich einfacher und der Tonmann im Raum kann dann auch wirklich Ton machen und muss nicht gegen den zu lauten und unpräzisen Bühnensound angehen.

    Gerade bei solch akustischen Trockenfrüchtehallen muss der Bühnensound deutlich im Zaum gehalten werden, noch mehr als normal üblich. Dies trägt dann auch zu einem besseren Gesamtklangbild bei.

    Wenn ihr schon einen Tonmann an der Hand habt, dann setzt den auch konsequenz ein und eben nicht nur für ein Bier sondern bezahlt den Mann vernüftig und schlagt das eben auf eure Gage auf. Er ist schliesslich auch Teil der Band und trägt zum Gelingen der Veranstaltung bei. Wenn der Veranstalter den Geldbeutel hierfür nicht auf macht, dann muss man eben auch mal nein sagen. Wie schon gesagt: Ihr macht euch eueren Namen ansonsten damit kaputt.

  • Tips und Tricks für Soundverbesserung in einer Halle?

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2015 um 07:59
    Zitat

    Also sowas wie das hier reicht nicht?


    Hat halt nur zwei Kanäle und wie geht es nach dieser Kiste weiter?
    Wenn schon, dann gleich die olle Behringer Kiste DCX2496.

    Bevor ich mir Gedanken über eine Delayline mache, sollten erst einmal die Grundlagen verstanden worden sein. Das Buch ist eine sehr gute Basis hierfür.

    Ansonsten mal bei sengpielaudio.com auf der Homepage blättern. Die Seite ist zwar echt konfus aufgebaut, doch die Informationen sind hilfreich.

    Auch Tante google weiß zu "live mixing" ein paar Anlaufpunkte.

  • Tips und Tricks für Soundverbesserung in einer Halle?

    • yamaha4711
    • 19. Mai 2015 um 16:04
    Zitat

    ...ein Kollege (der zugegebenermaßen auch nicht wirklich Profi ist), meinte, dass man Delay-Lines erst ab 15 Metern Abstand braucht.


    Er meinte damit den absoluten Abstand und auch das ist je nach LS, Raum und Anwendung unterschiedlich. Man kan eine Delayline auch schon nach 3m setzen. In Kirchen wird das sehr gerne gemacht. Bei OA Anwendung steht der Delayturm dann eben erst nach 70m.
    ABER und jetzt kommt das was dir der Kollege womöglich verschwiegen hat und was die Kollegen hier auch schon geschrieben haben. Die Laufzeitanpassung, d.h. pro Delayline benötigt man einen extra Endstufenkanal nebst einstellbarer Verzögerung, sonst wird das nix und dann ist es auch keine Delayline.

    Zitat

    Bis zu 300 Leutens. Hat bis dato sehr gut funktioniert, nur mit den zwei 12"-RCFs.


    Wie ich schon schrieb: sehr sportlich. Wenn es für euch passt. Ich hätte da sehr viel Bauchweh dabei nach dem Motto Klirr lass nach.

    Anheben ein wenig bei 8 kHz ist OK, sofern das der HT bei dem Pegel kann. Bringt Brillianz in das ganze. Man muss aber vorsichtig sein, denn das fängt auch sehr schnell an zu zischeln und klingt dann spitz.
    4 kHz würde ich eher flat lassen, da unser Gehör hier doch noch recht empfindlich ist.

    Zitat

    ...soviel Kohle hamma nun mal nicht.

    und

    Zitat

    Das mit dem Engagement eines eigenen Tonmannes ist natürlich auch relativ: Klar hätten wir den gerne, aber dann bleibt nicht nur vom Honorar nichts mehr übrig, sondern wir würden sogar noch draufzahlen. Ist leider so.


    Zumieten und auf die Gage aufschlagen.
    Engagieren und ebenfalls auf die Gage aufschlagen.
    Ihr habt dann eben eueren Preis und liefert dafür dann auch Qualität. Anderesherum macht man sich nur den Namen kaputt.

  • Tips und Tricks für Soundverbesserung in einer Halle?

    • yamaha4711
    • 18. Mai 2015 um 23:46

    Zunächst mal ist es sehr vermessen zu meinen, dass man mit 2 12" RCF Tröten und ner "wir-haben-die-Physik-neu-erfunden" Säulensystem irgendwas bei 400 Pax in so einer Halle etwas zu reissen. Selbst bei nur Hintergrundbeschallung muss das in einem mehr oder minder großem Desaster enden.

    Der Reihe nach was ihr so falsch gemacht habt:
    Die Aufstellung der LS sollte immer zielgerichtet sein. Wenn man LS auseinander stellt, dann müssen diese in ihrer Laufzeit angepasst werden. Bei 12m Distanz ist das Weglassen eines Delays mehr als suboptimal. Warum?
    Reflexionen und die damit einhergehenden Interferenzen bzw. bei nicht angeglichener Laufzeit Kammfiltereffekte, Echos und Matschsound, von einer nicht mehr vorhandenen Sprachverständlichkeit mal ganz zu schweigen.

    Wenn die Halle eh schon hallt und die Boxen es einfach nicht hergeben, dann ist Hall auf der Front der endgültige Tod einer noch irgendwie vorhandenen Sprachverständlichkeit.

    Dass du dann auch noch die unteren Mitten gezogen hast und damit zum Teil den Grundtonbereich gekillt hast.... aber lassen wir das. Die Böxleins waren halt am Ende, gell?
    Das sinnvollste war es den Hall raus zu nehmen.
    Wo hast du angehoben?

    Das beste ist, man hat nur eine Punktschallquelle. Damit ist jeder Ärger bezgl. Laufzeiten und damit Interferenzen und all den anderen Unzulänglichkeiten vom Tisch. Jede weitere Schallquelle macht eben ärger und man muss sich dessen bewusst sein. Ich empfehle daher sich einfach mal mit den Grundlagen der Akustik auseinander zu setzen.

    Was du hättest machen können:
    Wenn ihr keine Subs (die von dem Bose Dingens zählen nicht) habt, dann wäre das erst die Bässe so grob bei 180 Hz abzuschneiden. Damit entlastest du deine Topteile und sie können "mehr" in dem relevanten Frequenzbereich leisten. Der Bass kommt dann eben nur vom Instrument auf der Bühne.

    Wie schon angemerkt die Bose Dinger als Frontholz nehmen. Allerdings erreichen die eben nur die Leute bis zur 5 Reihe. Dann wirds mau wegen dem großen Öffnungswinkel. Da ist nix mit in die Tiefe. Die Frage ist, wie man die Dinger zum Teufel noch eins auf Höhe bringt.

    Ab 8-10m die Delayline stellen (die RCF's) und diese dann auch per Delay an die Front angleichen. Pegel kann hier schon mehr sein als nur Stütze und Aufholung des Pegelverlustes. Damit hätten auch die weiter hinten sitzenden Gäste etwas gehabt. Zudem werden dadurch die direkten Reflexionen von den Wänden in diesem Bereich ein wenig überdeckt.
    Man sollte sich immer über das Verhältnis Direktschall zu Diffusschall im Klaren sein.

    Die LS grundsätzlich auf Höhe bringen (über die Köpfe) und nach unten neigen, also auf das Publikum bzw. die zu beschallende Fläche ausrichten. Damit verhindert man Reflexionen an schallharten Auf- und Anbauten wie Glasscheiben, Betonmauern, etc.

    Die Bühne hinter dir mit Molton (sofern vorhanden nebst Hebevorrichtung) abhängen. Damit werden auch Reflexionen (vor allem die von den Instrumenten auf der Bühne) geschluckt und es macht den Raum trockener.

    Hoffen auf viel Publikum in so einer Hütte, denn je weniger Publikum, desto mehr Hall. Das Publikum wirkt als Diffusor und Absorber. Allerdings ist dann halt auch der Grundpegel entsprechend hoch und die PA muss da eben erst mal drüber. Bei dem genannten Equipment eine sehr unangenehme Aufgabe.

    Stimme grundsätzlich bei so etwas direkt und nach vorne mischen. Ja nicht die Grundfrequenzen killen. Präsenzanhebung vorsichtig dosieren. Lowcut!

    Je kleiner die Anlage, desto weniger unnütze Signal auf diese geben. Letztendlich hätte es wohl mit nur Gesang am besten funktioniert.

    Sich einen Tonmann suchen, welcher sein Handwerk versteht und euch vom Raum aus mischt. Das Mischen von der Bühne in Selfmade manier ist eben auch suboptimal, denn du hörst nicht wie es unten klingt.

    Fazit: sieh es sportlich. Edision (der mit der Glühbirne) hat auch nach jedem Fehlversuch gesagt: Und wieder kenn ich eine weitere Möglichkeit wie es nicht funktioniert.

    Zitat

    Sowas veranstalten wir dann selber, und vorzugsweise im Sommer im Freien...


    mit demselben Equipment? Oh, sehr sportlich. Wieviele Zuhörer habt ihr da?

    Zitat

    Und zum Delay: Braucht man sowas bei bloß 12 Metern Abstand wirklich schon? Oder anders formuliert: Ab welcher Distanz braucht man Delays?


    In der Regel ja. Selbst wenn man nur 0,5m Distanz hat. Kammfilter ich hör dich. Wenn man ohne Laufzeitanpassung so etwas macht, dann spart man sich den Phaser im Effektrack.
    Wie schon gesagt: Grundlagen der Akustik.

  • Dynacord CMS1600-3 Tips und Tricks?

    • yamaha4711
    • 17. Mai 2015 um 11:33

    Tacho!

    Dieser Voicefilter ist ein dynamischer Filter/EQ, welches den Präsenzbereich anhebt und eben dadurch die Stimme nach vorne bringt. Je nach Stimme kann dies sinnvoll/hilfreich sein.

    Die Effekte sind nach Gruppen sortiert und nehmen an Intensität bzw. Länge aufsteigend innerhalb der Gruppe zu.
    Es gibt Effektkategorien wie Room, Plate, Echo, Delay, Hall, Hall/Delay, etc. Je nach Gusto und Instrument ist es sinnvoll die Standardeinstellung zu verlassen.

    Ansonsten ist es eben ein Mischpult, welches durchaus anständig ist.

    Ein Tip wäre noch das Kerbfilter (Feedbackfilter) im Monitorweg. Hilftreich wenn's mal pfeifft. Aber das hast du sicherlich auch schon herausgefunden, da du die Betriebsanleitung zunächst sorgfältig und aufmerksam gelesen hast. ;)

  • Probleme bei Monitorpositionierung

    • yamaha4711
    • 14. Mai 2015 um 20:05

    Gute Idee... und nach dem Gig einfach die Cover auf den Monitor und ab ins Case damit. Dann weiß man auch wo der Musiker ist und es gibt keine Ausreden wie ich habe die Location nicht gefunden. Zudem spart es Transportvolumen.

    Eine andere Sache wäre, sich aus 2 potenten 15"/2" Floorwedges mit einem Bühel zu verdinden. Dies bekommt der Musiker dann als Kopfhörer auf die Ohrlappen. Dass das evtl. ein wenig auf's Hirn drückt ist da dann eh egal.

  • Versteckte Anstecker

    • yamaha4711
    • 13. Mai 2015 um 08:12

    Richtig oder Falsch... Wenn das Ergebnis in Ordnung ist war es richtig. ;)
    Es gibt kein Generalrezept hierfür und jeder hat so seine Vorlieben.

    Am Nasenflügel wird eben eine Minikapsel alla Crown GLM100 oder AKG CK77 angeklebt und abgeschmikt. Kabelführung entlang der Nase nach oben und über den Kopf wieder nach unten zum Sender. Letztendlich ist es Sache der Maske das Mikro (sofern es eben dazu von der Größe geeignet ist) "verschwinden" zu lassen und sollte nicht dein Problem sein.

    Je nach Akteur ist es sinnvoll zunächst unterschiedliche Positionen zu testen. Nicht jede Person erzeugt an einer bestimmten Stelle eine geeignete Quelle. Das kann auch von der Stimmlage abhängig sein. Wenn der Kollege sehr basslastig ist, dann lieber nicht an die Nase oder Stirn gehen sondern eher an die Wange und da den Knochen meiden (Körperschall).
    Bei Frauenstimmen eher Nase oder Stirn. An der Wange ist das meist etwas dünn. So zumindest meine Erfahrung. Kann aber auch Vodoo sein. Die Unterschiede sind nicht wirklich signifikant.

    Es ist jedenfalls wichtig, dass der Akteur sich damit wohl fühlt und es ist immer eine Kompromisslösung.

  • Versteckte Anstecker

    • yamaha4711
    • 12. Mai 2015 um 12:46

    Das kann man nicht pauschal sagen, denn es hängt davon ab,

    was für ein Job das ist
    ob bei dem Job nur das Signal für die Übertragung abgenommen wird oder ob das Signal auch im selben Raum wiedergegeben wird
    was da für eine Kapsel werkelt
    wie gut ausgebildet der Sprecher ist
    und welche Stimmlage dieser hat.

    Grundsätzlich würde ich klassisch ein Lavalier an die Krawate oder ans Rever machen. Bei Frauen mit Ausschnitt eher ein Headset.
    Das Anpappen ist manchmal auch nicht erwünscht und für dann zu sinnfreien Diskussionen. Ebenso wenn die Sendeteinheit samt Mikro umgesteckt werden soll/muss weil zu wenig Sender vorhanden sind/bezahlt wurden.

    Die Ohrposition kenn ich nicht wirklich, jedoch die Positonen Stirn, Wange und Nasenflügel (hier muss die Kapsel aber wirklich klein sein). Je näher an der Quelle (Mund) desto besser.

  • I don't need that, 2.0

    • yamaha4711
    • 5. Mai 2015 um 11:28

    Man kann die Konzerte ja auch mit Kopfhörer ausrichten. Jeder bekommt so ein Ding um die Ohren und gut ist. Dann hat man geringste Expositionen und über Feedback muss man sich auch keine Gedanken machen. Jedenfalls werden die Anrainer dann sicherlich nicht damit (elektr. verstärkter Musik) belastet.

    Gab es ja auch schon: http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/ma…rid,268295.html

    Wird halt bei Publikumszahlen > 500 ein wenig schwer werden. Allerdings würden die Konzerte dann familiärer und kuscheliger. Die Bands hätten mehr Auftritte (bei 5000 PAX müssten die dann schon 10 mal Spielen) und das Publikum kann die Akeure auf der Bühne auch ohne Leinwand direkt sehen. Letzteres finde ich auch so ein IDNT.

    Wäre mal ein Rechenexempel was es kostet anstatt einem dicken LA und megagroßer Bühne das ganze down zu sizen und entsprechend Kopfhörer auszugeben, Schwund mit einkalkuliert. Wo wäre da denn der Breakevenpoint?

  • ... wenn nahezu die komplette Anlage abraucht ...

    • yamaha4711
    • 2. Mai 2015 um 14:16

    Nullleiterabriß, vor allem im Betrieb, ist sehr unschön und kommt meist unverhofft. Falls der Defekt aber schon vorher da war, ebenso wie bei falsch angeklemmter CEKON oder falsch verstöpselter Unterverteilung, Verlängerung, what ever gilt eben immer vorher testen.

    Ich habe da auch schon leidvolle Erfahrung sammeln dürfen, also wir unbedarft unser Equipement bei einem Festival in den zur Verfügung gestellten Hauptanschluss eingesteckt hatten. Peng und bei zwei Dimmern waren die Netzteil im Eimer. Vorher hat es noch die daran angeschlossenen Lampen teilweise erwischt. Bezahlt hat es keiner und mit der Versicherung streiten hatte bezüglich des endstandenen Schadens keinen Sinn, obwohl es nachweislich am durch den Veranstalter gestellten Übergabepunkt lag. Hier waren mal wieder Phase und Null vertauscht.

    Deswegen gilt ab dato immer vorher messen und jeder Hauptverteiler hat ein entsprechendes Messgerät drin. Seitdem ist auch nichts mehr passiert bzw. wurde im Vorfeld erkannt.

    Kracky hat da schon recht, wenn er sagt, dass man letztendlich selbst dafür verantwortlich ist. Allerdings ist so ein Nullabriss eben auch während des Betriebs möglich und dann? Ja dann siehts dumm aus, außer man hat auch hier entsprechend vorgesorgt.

  • Bose F 1 812 + Sub wird interessant

    • yamaha4711
    • 2. Mai 2015 um 13:53

    Der Pedant im IT Bereich zu Bose heißt glaub' ich Apple.

    Marketing ist eben alles, dann kannst du die ältesten Hüte als neuste Innovation für teures Geld verkaufen. Die meisten Leute gehen eben Blind und Taub durch die Welt und folgen dem durch cleveres Marketing entfachten Hype und stellen so Zeug dann ohne Sinn und Verstand auf. Wie war das mit dem richtigen Werkzeug zur entsprechenden Baustelle? War bei den LA ja auch so und ist auch noch so.

  • 4 Kanal Endstufe > 1000W/8Ohm

    • yamaha4711
    • 30. April 2015 um 11:06

    Beide Amps machen aber weniger als 1000W @ 8 Ohm. Ist also vollkommen unterdimensioniert. Ansonsten könnte man auch so einen netten Powerschlumpf ala Powersoft M50Q nehmen oder eben gleich 'n Hoellstern Amp, wobei hier der Parameter bezahlbar aufkommt.

  • LLT Dimmer Service

    • yamaha4711
    • 22. April 2015 um 16:34

    Oh, danke. Kannte ich so bisher noch nicht. Die LLT's die ich bisher hatte waren alle mit den magnet-hydraulischen Automaten bestückt.

  • LLT Dimmer Service

    • yamaha4711
    • 22. April 2015 um 14:10

    Hmm... hab ich gerade gemacht und ich habe bisher noch keinen Didi mit normalen Automaten entdecken können. Hast du mal ein Beispiel?

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