ZitatHatte mal 'ne Freundin, die das zur Aufbesserung gemacht hat. Nachdem ich ihr mal vorgerechnet habe; das sie außer dem Trinkgeld eigentlich so gut wie nichts verdient, hat sie's gelassen.
Also das ist scho a weng Blech, oder? Man kann alles klein und mies rechnen.
Für meinen letzten Job (Ich rede jetzt als Arbeitnehmer und nicht als Selbstständiger!) hatte ich pro Woche 300km einfach mehr auf der Uhr und eine Pendlerwohnung in der Nähe der Arbeitsstätte zu unterhalten. Dafür gab es eine halbe Stelle zu einem Kurs der zuletzt unterirdisch war. Das was nach Abzug von Steuern, Miete und Spritkosten, etc. übrigblieb war ein deutliches Minusgeschäft. Dennoch habe ich es wegen der Krankenversicherung gemacht, denn die hätte mir (als Selbstständiger nun wieder) deutlich tiefer in die Tasche gegriffen, als das was so an Minuns im Monat auf dem Konto stand. Daher kann es sich schon "lohnen", einfach um sich irgendwie über Wasser zu halten.
Aufstockung vom Staat war auch nicht drin, denn meine Frau verdient dazu zu "viel".
Wenn ich mir unsere Ausgaben pro Monat (Miete, Auto, Krankenversicherung!!!!, Lebensmittel usw.) und dazu unsere Einnahmen (Gehalt) so ansehe, dann treibt es mir nur die Tränen ins Gesicht.
Gerade Institutionen wie Krankenversicherungen sind die größten und durch den Staat legalisierte Geldeintreiber. Durch die Gesetzliche Regelung ist jeder verpflichtet sich zu Versichern und damit dürfen Krankenversicherungen jedem in die Tasche greifen, egal ob und wieviel im Monat rein kommt. Ich halte diese gesetzliche Regelung für totalen Schwachsinn - die Versicherungspflicht. Ich brauche so etwas überhaupt gar nie nicht und wäre eher für eine Regelung, wer möchte und vor allem kann, der darf oder die Krankenkasse selbst muss eben - vor allem in Anbetracht auf die reellen Kosten und die sich dadurch ergebende monitäre Lücke - dafür sorgen, dass sie ihren staatlichen Auftrag erfüllen. Vor allem auch in Bezug auf die stetig steigenden Beiträge in Relation zu den immer geringeren Leistungen.
Ein Bekannter von mir hat sich beim Renovieren seiner Hütte eine Stahlstange in den Fuß gerammt. Also ab zum Notdienst. Die Tante am Empfang maulte ihn sogleich an, ob er nicht vorher hätte anrufen können (Notdienst!!!!). Der Arzt kam total Verschlafen aus seinem Dienstzimmer und meinte dass dies ein Fall für die Notaufnahme im Krankenhaus ist. Er hätte dazu jetzt keine Zeit. Dennoch wird dieser Arzt, da die Maultante das Kärtchen schon durchgezogen hatte, Kohle von der Kasse bekommen. Im Krankenhaus durfte mein Bekannter erst mal 3 Stunden warten und bei der Nachuntersuchung, wo er einen Termin gar hatte, 4 Stunden.
Deswegen IDNt: Krankenkassen, welche sich die Taschen füllen, es keinen Riegel gibt (jede Kasse darf ja ihre Beiträge nach gut dünken erhöhen) um die Beiträge festzuschreiben und die Leistungen im Gegenzug stetig zurück gefahren werden.