Mag sein, dass OFC Kupfer robuster beim Biegen ist, also nicht so schnell bricht. Doch nach der wie vielten Stelle nach dem Komma ist das ersichtlich und hat es wirklich praktischen Nutzen? Meine ersten, selbstgebauten Mikrofon- und Lautsprecherleitungen aus den 80ern sind immer noch immer im Einsatz und noch ist da nichts gebrochen. Materialermüdung... nö. Da hatte ich mit käuflich erworbenen Produkten schon eher mal ärger, wobei sich das meist in der nähe der Steckverbindung manifestierte. Ich denke, dass wenn man eine Leitung pfleglich behandelt und entsprechend sauber wickelt und lagert, dies eher lebensverlängernd wirkt, als so ein Marketinggag wie OFC. Elektrisch ist das sowieso einerlei und nur unter Laborbedingungen messbar, in keinem Fall aber hörbar.
Wasserstoffversprödung.... interessant.
78% N2
21% O2
1% Edelgase, CO2 und sonstiger Kram.
H2 Konzentration in der Atmosphäre: 0,55ppm
Das Kupfer sieht den Wasserstoff überhaupt nicht. Wie soll das denn dann verspröden?
Die Reinheit von Industriekupfer in der E-Technik liegt sowieso bei 99,9%. Ich sehe also darin keinen Sinn, ergo Humbug.
Grüßle,
michael