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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Controllersetup in Turnhalle erstellen?

    • yamaha4711
    • 12. November 2011 um 10:54

    Tacho!

    Warum möctest du eine Raumantwort eines bestimmten Raumes im Controller abbilden? Das macht nur dann Sinn, wenn die Boxen dort fest installiert werden oder du jede Woche dort eine VA hast.

    Das Controllersetup soll primär dafür sorgen, dass dir niemand die Anlage überfahren kann, sprich Limiting und das hat nun mal gar nichts mit dem Raum zu tun sondern von der Konstellation Box - Amp.
    Dann soll der Controller noch dafür sorgen, dass die Box an sich im Freifeld neutral klingt. Das ist dann auch schon alles.
    Ein wenig Delay evtl. um Laufzeitanpassungen vorzunehmen sind auch schön.

    Sicher kannst du die Parameter des Controllers so verbiegen, dass die Box in der Halle tut, aber das ist dann eben nur für diese bestimmte Anordnung in dieser bestimmten Halle wirklich gut.

    Zum Thema Turnhalle...
    die Akustik die man hier oftmals vorfindet erinnert mich immer an Schuhkarton und ist nicht wirklich schön. Vor allem wenn die Halle leer ist. Das ganze Bild verändert sich radikal sobald eine größere Ansammlung von Personen sich darin befinden. Das lässt sich vorab aber nicht abschätzen und lässt sich damit auch nicht im Controller abbilden. Da hilft nur adaptives Eingreifen, wenn es denn soweit ist.
    Beim Messen wird lediglich versucht die 3-4 gröbsten Raummoden zu eliminieren und die Schallverteilung neutral zu machen. Ebenso passt man evtl. Delaylines in der Laufzeit an bzw. passt die Laufzeiten zwischen Bässen und Topteilen an.

    Aus diesem Grund würde ich dafür plädieren ein Grundsetup so neutral als nur möglich zu implementieren und alles andere vor Ort der Situation entsprechend anzupassen.

    Grüßle,
    michael

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • yamaha4711
    • 11. November 2011 um 17:04

    Tacho!

    Ich möchte mal eine Frage in den Raum stellen: Wieviele der hier im Thread mitdiskutierenden können von sich behaupten, dass sie in der oberen Liga mitspielen und mind. einmal im Monat eine VA in der Größenordnung TUI Arena oder Olympiastadion München mit Acts der Güte Tina Turner, Rollings Stones, Brayn Adams haben?
    Wieviele der hier im Thread mitdiskutierenden machen 10 VA's im Monat in der Größenordnung 1500-4000 PAX?
    Und wieviele der hier im Thread mitdiskutierenden machen 10 VA's in der Größenordnung 150-800 PAX?

    Hand auf's Herz: viele von uns hier sind im unteren bis höchstens mittleren Segment zu sehen. Hier ist der Konkurrenzdruck und damit der Preiskampf am härtesten, da wir uns tag täglich mit Privatleuten, Städten, Gemeinden und max. mittelständischen Unternehmen herumschlagen müssen, die eben auch jeden Pfennig fünf mal herumdrehen.
    Bei dieser Klientel kommt es auf den Preis an und nicht auf die Qualität. Diese Klientel ist der Meinung, dass das eh niemand hört.

    Wohl dem, der sich eine Stammkundschaft aufgebaut hat, die immer wieder gerne kommt und auch gerne den entsprechenden Preis bezahlt, anstatt zu einem anderen, billigeren Dienstleister zu gehen.

    Ich für meinen Teil kann auf Laufkundschaft, die einmal für billig Geld etwas mietet und dannach mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch das Material verdreckt oder gar kaputt wiederbringt (wenn überhaupt) verzichten. Genau dafür sind die Billiganbieter da, die dann mittelfristig einsehen werden, dass man so kein Geld verdienen kann bzw. davon nicht leben kann. Das kann ich für meinen Teil im übrigen auch nicht, deswegen mache ich das auch nebenberuflich.

    Ich habe meinen Kurs und wenn es jemand erheblich billiger macht, dann bitte. Die Zeiten, dass ich mich darüber aufrege, sind vorbei.

    Grüßle,
    michael

  • Spinnen die bei K&F??

    • yamaha4711
    • 11. November 2011 um 16:47

    Tacho!

    Vielleicht sollte man auch die Marge, sprich produzierte oder besser verkaufte Einheiten nicht ausser acht lassen.

    Nehmen wir mal ein Handy oder ein modernes Bildschirmsichtgerät sprich TV. Alles in allem Hightech Produkte, an welchen auch hochbezahlte Ingeniere arbeiten und entwickeln. In diesem Segment werden eben nicht 1000 Einheiten sondern mehrere 10.000 Einheiten abgesetzt. Dadurch wird das Produkt billig.

    Bei einer Lautsprecherbox sieht das schon anders aus. Hochleistungslautsprecher gibt es von der Stange, doch die Kosten ihren Teil eben weil diese nicht in 10.000 Einheiten produziert werden. Das Holzgehäuse, wenn es denn richtig konstruiert ist, kostet auch seinen Teil. In den meisten Fällen wird das auf einer CNC Maschine gefräst aber zusammenschrauben muss man es dann doch manuell. Dann muss das ganze lackiert werden und die Fittings sollten auch stimmig, passend und logisch sein.
    Die Weiche macht wohl den kleinsten Teil aus. Sicher muss diese Entwickelt und getestet werden, doch wenn sie mal da ist dann ist es doch eher der kleiner Teil der Produktionskosten.
    Achja, dann sind da noch die Hörner, Wellenformer und sonstiger Schnick-Schnack der verbaut wird und manchmal wirklich funktioniert oder doch nur Marketing ist. Auch diese Teile werden wohl eher in kleineren Stückzahlen produziert bzw. extra gefertigt und produzieren damit erhöhte Kosten, die der Hersteller an den Kunden weitergibt. Da ist ja auch nichts verwerfliches dran.

    Unangenehm wird es nur dann, wenn eben dann noch zusätzlich ein überteuerter Systemamp fällig wird (der meist gar nicht so viel macht) oder die Box so konstruiert wurde, dass diese dann auch nur an diesem einen Systemamp funktioniert (das hat ja ein alteingessener schwäbischer Boxenhersteller vorgemacht).
    Dass man den Markennamen mitbezahlt ist normal. Das hat uns ja vor allem die Bekleidungsindustrie vorgemacht.

    Vergesst auch nicht, dass hochpreisige Produkte in der Regel auch höhere Wiederverkaufswerte erzielen und in der Regel beim Kunden eine höhere Aktzeptanz haben.

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 7. November 2011 um 19:12

    Steckerziehenderweise halte ich für einen groben Eingriff und darf auch nicht durch die Exekutive - zumindest nicht im Alleingang - durchgeführt werden. Was ist wenn etwas von der Elektronik schaden nimmt? Wer zahlt denn dann den entstandenen Schaden?

    Letztendlich wäre es ein Eingriff in eine elektrotechnische Anlage durch eine nicht unterwiesene Person. Ich denke aber auch, dass die Damen und Herren von der Polizei auch nicht ganz so aggressiv vorgehen würden. Da wird man als Fachpersonal doch lieber darum gebeten selbst mit Hand anzulegen.

    Grüßle,
    michael

  • Neues Analogpult gesucht

    • yamaha4711
    • 7. November 2011 um 19:04

    Naja... bei den anvisierten 6k€ ist das ja schon fast der Neupreis einer GB. Hierfür sollte ein sehr wertiges MH doch drin sein zumal die großen Analogtische eh gegen digital getauscht werden, oder?

    Wegen Gewicht würde ich mal sagen sekundär, da der Threadstarter eh schon mit dem MH liebäugelt. Also warum nicht gleich das wertigere Pult nehmen? Vor allen Dingen ist ein MH noch quasi aktuell. Allein auch wegen evtl. Wiederverkauf.

    Grüßle,
    michael

  • Neues Analogpult gesucht

    • yamaha4711
    • 7. November 2011 um 15:54

    MH2 und MH3 sind wesentlich stabiler verbaut als die GB Serie. Ist einfach ein ganz anderes Fehling.

    Aktuell steht in der Bucht eine XL200 für knapp 8k€. Ist halt ein 44+4er Tisch.

    Grüßle,
    michael

  • Neues Analogpult gesucht

    • yamaha4711
    • 7. November 2011 um 13:10

    Tacho!

    Bei Soundcraft wirst du wohl im Bereich MH2 bzw. MH3 fündig werden. Die Tische gehen zur Zeit zu ganz ordentlichen Kursen.
    K3 wäre evtl. noch eine alternative ist aber eben eine Generation vor MH3.

    MIDAS Verona wäre eine Alternative.

    Bei Allen&Heath eben ML3000er bzw. 4000er. Sind aber schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber in jedem Fall noch brauchbar wenn gepflegt.

    Grüßle,
    michael

  • Analoger 31Band EQ am Digitalpult - Insert oder einschleifen

    • yamaha4711
    • 2. November 2011 um 19:36

    Tacho!

    Pult MainOut -> EQ -> Multipair
    Ist das einfachste, ist transparent und hat weniger Fehlerquellen.

    klauston wird wohl den EQ des obligatorischen Controllers der PA nutzen bzw. davon ausgehen, dass der SysTech alles richtig eingestellt hat. Ansonsten kann man mit den vollparametrischen EQ's im Kanal ja auch einiges reißen.

    Grüßle,
    michael

  • Kurzer, galaktischer Frusttest...

    • yamaha4711
    • 31. Oktober 2011 um 12:32

    Tacho!

    Ich habe (immer noch) ein ähnliches Erlebnis: nie mehr Apple!
    Das 3GS, welches ich vor knapp 2 Jahren erstanden habe ist ein absoluter Fehlkauf, da das Gerät in seiner Grundfunktion nicht funktioniert, das heißt telefonieren ist nur eingeschränkt möglich.
    Ja, das neuste Update ist drauf und nein das Gerät ist nicht runtergefallen oder gejailbreakt.
    Fakt ist, dass Gespräche immer wieder abbrechen bzw. das Gerät einfach rebootet und das mitten im Gespräch. Was hilft es mit, wenn ich ein ach so tolles Display habe und andere Gimmicks, die auch wirklich funktionieren, jedoch eben die Grundfunktion eines Mobiltelefons nicht verfügbar ist.

    Meine Siemens Mobiles oder auch das vorhergehende HTC hatten solche Probleme nie.

    Ich für meinen Teil: nie wieder Apple.

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 30. Oktober 2011 um 18:36

    Die heimische Landjungend wird besonders beäugt. Wenn die über die Stränge schlagen ist eben sense.
    Der Sportverein, Musikverein, Schützenverein und Feuerwehr sind etabliert und können sich entsprechende PA's eh nicht leisten bzw. halten sowieso davon Abstand. Zudem sind sie dem Gemeinderat/Stadtrat/Kirchenrat bekannt und werden unterstützt.

    Frischlinge die auf's Land ziehen werden sich entweder damit abfinden müssen - der Gemeinderat wird entsprechend intervenieren - oder ziehen kurzfristig wieder Leine, außer das finanzielle Polster ist ausreichend groß.

    Wer die Kohle hat macht die Regeln!

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 30. Oktober 2011 um 11:22

    Es ist doch so einfach, schon mehrfach genannt worden nur manche verstehen es einfach nicht.

    Im Vorfeld alle möglichen und unmöglichen Eventualitäten versuchen abzuklären, d.h.
    1. Beantragung der VA beim Ordnungsamt.
    2. Beantragen, dass die Sperrstunde verlängert wird.
    3. Beantragen, dass die Lärmschutzvorschriften evtl. verringert werden.
    4. Mit der zuständigen Polizeidienststelle in Kontakt treten und verfühlen wie die sich verhalten werden bzw. gezwungen sind sich zu verhalten.
    5. Anwohner freundlich per Rundbrief auf die kommende VA hinweisen und evtl. einen Gutschein beilegen.
    6. ca. 30min vor Sperrstunde bzw. Lärmschutz die Musik langsam nach und nach zurück fahren. Das ist für die Anwohner gut und für das Partyvolk auch, denn die gewöhnen sich dann an den niedrigeren Pegel.
    7. Eroieren, ob die VA überhaupt gewollt ist oder nur geduldet wird. Also am besten auch mal beim Gemeinde- oder Stadtrat dafür Werbung machen oder mal sondieren.

    Je mehr Leute man auf seiner Seite hat, desto stressfreier funktioniert das ganze. Dann kann auch ein einzelner nichts dagegen machen. Ich glaube so etwas nennt sich Demokratie.

    Falls dann doch die Amtsmacht kommt und darauf drängt abzubrechen sollte man dem nachkommen, aber am nächsten Tag dann versuchen das Gespräch zu suchen, um herauszufinden was denn falsch gelaufen ist. Wenn das nicht fruchtet, dann ist klar, dass die VA nicht gewollt war. Also andere Gemeinde oder Stadt/Stadtteil suchen.

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 30. Oktober 2011 um 09:13

    Bürgerinitiative gründen, Unterschriften sammeln, lokale Politikier ansprechen.
    So der Gang... wird aber nicht viel bringen und genauso verhält es sich bei unerwünschten Veranstaltungen.
    So ist das eben und den Wasserkopf abdampfen würde auch nix bringen, da die nächsten Wasserköpfe schon in Lauerstellung sind.

    Aber zumindest haben die in Frankfurt ruhe.

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 29. Oktober 2011 um 19:12

    Ja, genau und dann auch noch die Vögel und anderes Getier, wie z.B. sich streitende Katzen.

    Mit Verlaub, Fluglärm ist gerade aktuell am Flughafen Frankfurt. Hier wird über Nachtflugverbot für bestimmte Flugbahnen diskutiert. Solche Diskussionen gab es schon und wird es auch immer wieder geben. Auch wurden schon Nachtflugverbote verhängt.

    Züge bzw. generell öffentliche Verkehrsmittel schränken ihren Betrieb auch des Nachts ein. Ist das denn noch niemanden aufgefallen?

    Das Hotel kannst du dir als Gast ja aussuchen. Manche suchen sich ja bewusst Radauhotels (Ballermann). Andererseits sind halt die "Billighotels" eben am Rande der Stadt kurz neben dem Industriegebiet oder eben direkt neben der Bahnstrecke.
    Im nächsten Gedankengang steht hinter den öffentlichen Verkehrsmitteln eben auch ein stark öffentliches Interesse im Gegensatz zu so mancher Veranstaltung mit eher privatem Charakter.

    Im Gegensatz zu dem Gast der sich das Hotel aussuchen kann, kann so mancher Anwohner sich es nicht aussuchen, dass nebenan eine Party gefeiert wird. Verständlich, dass man da (wenn es übertrieben wird) auf die Barrikaden geht.
    Andererseits versteh' ich auch den Gedankengang, wenn sich die Amtsmacht unbegründet bzw.willkürlich einmischt bzw. die Gemeinde oder besser der Gemeinde- oder Stadtrat sich gegen eine solche Veranstaltung ausspricht, aber mangels Argumentation diese nicht einfach boykotieren kann. Also sucht man sich andere Möglichkeiten, um den Veranstalter zu vergraulen. Dass das untere Schublade ist OK, aber was will man dagegen machen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen?

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 29. Oktober 2011 um 17:04
    Zitat

    Der Einzelne Anwohner fühlt sich in seiner Ruhe gestört; OK
    Partylärm 00:30 h beendet; OK


    Die Polizei muss dem Nachgehen und wird auch entsprechend handeln, auch wenn sich nur eine einzelne Person gestört fühlt. Das ist halt nun mal so und da wird es auch keine Diskussionen geben. Nach 22:00h ist eben definitiv Nachtruhe.

    Dass es immer wieder Mitbürger gibt, die das sehr kritisch sehen (in Bezug auf Störungen) wird man das auch nicht in den Griff bekommen. Ich erinnere nur an das total unsinnige, aber deswegen auch sinnige Gesetzt von wegen Ruhestörung in Bezug auf Kinder"lärm". Dies gilt aber eben nur für Kinder dem biologischen Alter entsprechend und nicht für große Spielkinder.

    Falls der Einsatz ungerechtfertigt ist, weil eben sich ein Amtsinhaber oder ein Bekannter von diesem sich profilieren möchte, so hat man da auch nur wenig handhabe, außer man lässt es eskalieren und das heißt eben auch rechtliche Schritte einleiten. Nur was ist mit dem Kosten-Nutzen-Effekt?
    Dasselbe gilt, wenn sich eben die Gemeinde quer stellt. Dann versucht man eben auch eine andere Gemeinde auszuweichen, die gewillt ist damit ihre Einnahmen aufzubessern. Ist doch eingentlich recht einfach, oder?

    Grüßle,
    michael

  • DPA Headset - passender Taschensender ?

    • yamaha4711
    • 26. Oktober 2011 um 20:12

    Tacho!

    Die Taschensender der WMS300 Serie von AKG haben einen solchen Anschluß.

    Grüßle,
    michael

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • yamaha4711
    • 21. Oktober 2011 um 09:47

    Tacho!

    Ziel ist es, dass alle Membranen in die gleiche Richtung auslenken. Für ein Push-Pull-System in welchem die Chassis sich gegenüberstehen heißt das, dass eines der beiden Chassis verpolt werden muss.

    Ob du nun Parallel oder Serie verschaltest hängt von der notwendigen Mindestimpendanz bzw. der max. möglichen Belastung ab.

    Grüße,
    michael

  • Analog vs. Digital - wieder einmal

    • yamaha4711
    • 19. Oktober 2011 um 16:57

    Eben drum schrieb ich "wenn es wichtig ist"!!!!!
    Bei Klein- und Mittelgroßen VA's wird niemand sich den Stress machen ein Sparepult mitzunehmen.

    Netzteiltod kann auch dem digitalen Pendant drohen, denn Strom brauchen sie alle und ein Sparenetzteil ist erheblich einfach mitzuführen als ein komplettes Pult.
    Es ist wie es ist: digital bzw. alles in einer Kiste ist immer risikobehafteter als einzelne Komponenten. Ist doch auch bei unseren Ampracks so. Lieber 4 2-Kanalstufen als 2 4-Kanalstufen, oder?

    Und das mit den äußeren Einflüssen. Meine Digitalkonsole ist mir ausgestiegen, als ein paar Tropfen Regenwasser den Weg in das Innenleben gefunden hatten. Da ging dann eben nichts mehr und wir waren gezwungen die Analogkonsole raus zu kramen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass dies bei der Analogkonsole passiert wäre ist sehr gering. Es hätte evtl. einen Ausfall gegeben, jedoch nicht komplett.

    So etwas wie Netzwerkproblem zähle ich nicht zu Ausfallproblemen und da hilft dann auch kein Sparepult, wenn sich der Benutzer nicht damit auskennt.

    Grüßle,
    michael

  • Analog vs. Digital - wieder einmal

    • yamaha4711
    • 19. Oktober 2011 um 16:21

    Tacho!

    Digital ist mittlerweile frei von Kinderkrankheiten und zeitgemäß in Bezug auf Stellfläche, da ja so ziemliches alles in einer Kiste drin ist. Man braucht also kein Outboard Equipment oder fast keines, ebenso EQ's für Monitoring und/oder Delay's. Ebenso verhält es sich mit flexiblen Ausspielwegen und routbaren Inputs. Dann nicht zu vergessen die Möglichkeit eines Snapshots, wenn man mehrere Bands an einem Abend durchschieben darf. Jede Band kann sich ihr Setup zusammenstellen und kann es stressfrei benutzen.
    Das sind die Vorteil und gleichzeitg die Nachteile der Analogkonsolen. So sehe ich es zumindest.

    Der entscheidende Vorteil einer Analogkonsole ist aber und das ist der gravierende Nachteil einer Digitalkonsole, dass wenn ein Kanal ausfällt oder Mist macht, der Rest in der Regel tut. Bei Digital ist das meist ein Totalausfall und das heißt wiederum mind. ein Sparepult mitzuführen, wenn es wirklich wichtig ist.
    Die Elektronik und vor allem die Software kann und wird nie vollständig fehlerfrei funktionieren. Viele Fehler fallen erst nach ein paar Monaten oder gar Jahren Benutzung auf. Andererseits ist dieser Fehler dann auch nicht so relevant. Dennoch ist es eine Unsitte die Fehlersuche immer mehr in den Bereich Nutzer zu verschieben. Eigentlich obliegt dies ja den hochbezahlten Entwicklern und der Qualitätssicherung.

    Ein weiterer Nachteil ist zum Teil die Teils mehr oder weniger eingedampfte Benutzeroberfläche, d.h. mir fehlen ab und an ein paar Drehknöpfe und Schalter, die in irgendwelchen Untermenüs dann zu suchen sind. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Grüßle,
    michael

  • Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

    • yamaha4711
    • 18. Oktober 2011 um 11:53

    Tacho!

    Soweit mir bekannt muss die Polizei bei "Anzeige" einer Belästigung durch z.B. Lärm (Musik) dem nachgehen. Es ist dabei unerheblich ob und wie sich jemand belästigt fühlt. Da Lärm sehr subjektiv wahrgenommen wird, ist ein Messen auch nicht maßgeblich, denn der Anwohner fühlt sich dennoch belästigt und das ist entscheidend.

    Letztendlich kann es mir als Beschaller egal sein, ob die VA bis 2:00h geht, der Lautstärkepegel durch eine Amtsperson erheblich begrenzt wird oder doch schon um 23:00h beendet wird. Solange ich mich an die rechtlichen Beschränkungen in Bezug auf den Lärmschutz gehalten habe kann mir niemand was und wenn die Amtsgewalt eben meint, dass nun Schluß ist, dann ist eben Schluß. Dann bin ich eben früher zuhause und freu mich. Letztendlich ist es des Veranstalters Bier und wenn dieser seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, dann kann ich nur mit den Schultern zucken.
    Die andere Seite der Medaille ist, dass eben wie schon erwähnt VA's wegbrechen (könnten). Doch ist das wirklich so? Ich behaupte mal nein, denn wie ebenfalls erwähnt kann ja die nette Nachbargemeinde ein höheres Interesse an kulturellen VA's haben.

    Ich mache mir also über solche "ungerechtfertigten Polizeieinsätze" überhaupt keine Gedanken mehr. Wenn die meinen, dass das so sein muss, dann muss das so sein.
    Anders würde es aussehen, wenn die Polizei aus irgendwelchen Gründen Material beschlagnahmen würde oder selbstständig eingreifen würde, also z.B. den Stecker ziehen würde.

    Was mich viel mehr wundert oder auch ärgert, ist die Tatsache, dass man gerade im Urlaub sich zum Teil bewusst Oasen des Lärmes aussucht, um Party nonstop zu haben. Da kann es dann nicht laut genug sein, bzw. der Gast, welcher die Ruhe sorgt, kann dagegen nichts machen, wenn aus dem Partykeller noch Musik in nicht unerhelblicher Lautstärke ans Ohr des Ruhesuchenden gelangt.
    Es gibt sehr viele Hotelanlage, in welchen das genau so abläuft und da schreitet eben niemand ein.

    Grüßle,
    michael

  • Instrumente per Filter begrenzen ?

    • yamaha4711
    • 10. Oktober 2011 um 13:15

    Die EV nur mit Gesang füttern und die Subs aus lassen. Sollte schon merklich helfen.
    Im Gesangskanal alles unterhalb von 120Hz wegschneiden und oberhalb von 12kHz. Präsenzbereich um 3,4 - 4,2 kHz versuchen anzuheben.
    Voraussetzung hierfür ist eben eine deutliche Artikulation des Sängers.

    Die Marschallstacks auf Halbgas drehen oder weniger.

    Das sollte helfen, um im Proberaum einen halbwegs akzeptablen Sound hinzubekommen. Zudem lernen die Musiker dann auch miteinander zu spielen.

    Wie sind denn die EV's ausgerichtet?

    Grüßle,
    michael

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