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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Mischlult - Effectgerät - wie am besten verbinden?

    • yamaha4711
    • 10. Oktober 2011 um 12:59

    Wenn's Keyboard neben dem Pult steht würde ich die Klinkeneingänge nehmen.
    Wenn's Keyboard ein paar Meter weit weg steht oder wenn es Einstreuungen gibt, per DI-Box symetrieren und die XLR Eingänge nehmen.

    Grüßle,
    michael

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • yamaha4711
    • 8. Oktober 2011 um 13:33

    DV-DOSC für ne Firmenfeier und vor allem in der Tiefgarage bei 3,5m Deckenhöhe. Das Werkzeug ist OK, nur der Raum ist falsch. Das ist das was auf der anderen Seite steht: planlos übertriebene PA zu stellen.

    Ich persönlich habe mit den Bands die ich betreue auch schon mit 1x 15/1 und einem 18" Bass pro Seite Gigs durchgezogen und es war gar nicht so schlecht, wenn ich das mal anmerken darf.
    Ich denke für so eine Location wäre etwas in Richtung PA Sys One oder ein anderes System in der Klasse 2x12" Horn mit 2x Doppelfünfzehner drunter in Ordnung gewesen. Warum immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen?

    Genau deswegen gehen auch die Vorstellungen von Veranstalter und Dienstleister immer mehr auseinander.

    Und zum Ergebnis, von wegen mit guter Anlage. Es erinnern sich genau (nach ca. 3-4 Tagen) NULL Personen daran, dass das eine super Beschallung war. Selbst wenn es mangelhaft war so wie gehabt. Es interessiert niemanden. Nur Piepen darf es nicht. Das fällt immer negativ auf.
    Positive Dinge bleiben einfach viel kürzer im Gedächtnis und werden definitiv schneller verdrängt, als negative.

    Grüßle,
    michael

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • yamaha4711
    • 7. Oktober 2011 um 13:36

    Tacho!

    Ich weiß nicht was ihr wollt. War doch alles korrekt. Es stand eine Anlage da, die irgendwie irgendwas überträgt.
    Wenn man damit nicht kann muss man eben selbst Material mitbringen, was ja auch geschehen ist. Hat ja nicht mal was gekostet, oder?
    Ich behaupte mal, dass es bei 90% aller Stadt-, Gemeinde-, Firmen- und Vereinsfesten genau so abläuft. Und woran liegt das? Das ist auch schon genannt worden: billig, es darf ja nichts kosten. Beschallung - wozu, was ist das? Das kann auch der Dorfelektriker.

    Deswegen bringt heute so ziemlich fast jede Band selbst ihr Zeug mit.

    Dass der Rest der Firmenfeier gut organisiert war ist auch logisch, denn das dient ja der Firmenpräsentation und dafür wird intern Personal abgestellt.

    Dass die Leute spass hatten zeigt auch, dass die Qualität der Beschallung überhaupt keine Geige spielt. Stell 4 Boxen hin und mach dass irgendwas raus kommt, egal wie und was hauptsache dass. Den Leuten ist es in 90% der Fälle wurscht, hauptsache Essen und Trinken ist gut und man kann sich unterhalten.

    Es gibt ein einfaches und allgemeingültiges Statement dazu: you get what you pay.

    Und wenn man dann noch dem Veranstalter mitteilt, dass der Dienstleister mist ist, dann wirst diese Band das nächstemal nicht mehr gebucht, denn die anderen Bands vorher kamen damit alle prima klar. Ist ja nicht das erstemal dass wir das so machen.

    Ich kann den Ärger verstehen und nachvollziehen und mir geht es oftmals genauso, wenn ich ein Angebot mache und mir dann die Baustelle ansehe, da ein Mitbewerber den Auftrag bekommen hat. Oftmals sind das dann genau solche Aufbauten wie beschrieben. Die Bands und Künstler können einem schon leid tun nur hilft es eben nichts, solange die Entscheidungsträger sich für LowBudget entscheiden.

    Grüßle,
    michael

  • Beleuchtung von Jazz Duo und Quartett

    • yamaha4711
    • 6. Oktober 2011 um 13:59

    Floorspots ist hauptsächlich als Effektlicht zu betrachten.

    Nur eine Stufe macht, wie schon erwähnt, hässliche Schattenspiele, wenn man nicht gerade zentral von vorne auf die Künstler schießt.
    Dann lieber zwei Stufen und diese jeweils mit 650W Brennern bestücken. Mit diesen Brennern kann man auch 300W für die Floorspots nehmen.

    Grüßle,
    michael

  • Beleuchtung von Jazz Duo und Quartett

    • yamaha4711
    • 5. Oktober 2011 um 14:05

    Zu deinen Fragen

    1. Leistung der Floorspots
    Das hängt unter anderem von der Leistung der Stufenlinsen bzw. dem Einsatzzweck ab.
    Beispiel: Wenn man mit einer 2kW Stufen von Vorne auf die Bühne ballert, dann bringen 300W Brenner in den Floorspots nicht viel. Ebenso ist es nicht sinnig mit 1kW Floorspot zu arbeiten, wenn von Vorne nur 500W kommen.

    Wir verwenden in den Floorspots 500W Glaskolbenbrenner. In der Regel werden die Floorspots ja auch im Rudel eingesetzt. Dann reicht das und man erhält sichtbare Effekte.

    2. Einsatzzweck der Floorspots
    Man kann damit die Künstler als Effekt von vorne/unten anleuchten oder die Bühne von hinten, meist fächerartig als Effekt "ausleuchten". Was sehr oft gemacht wird, ist dass die Floorspots einen oder den (Bühnen)Hintergrund von unten nach oben bestrahlen. Das nette an den Floorspots ist eben, dass man vor Ort schnell adhoc ein paar Beleuchtungsszenarien ohne großen Aufwand durchspielen kann.

    3. Bei nur einer Phase wird es recht schnell eng. 4 Stufenlinsen sind das Höchstmaß und das auch nur mit Dimmer, welcher die Stufen "einbremst".
    Es gibt schon Dimmer, die entsprechend entstört sind, jedoch findet man diese nicht im unteren Preissegment. Da muss man schon zu Markenware wie z.B. MA, LLT, ETC, MajorOne und anderen greifen. Bei Chinaware erleidet man sehr oft Schiffbruch.

    Grüßle,
    michael

  • Sauberkeit und Getränke am FOH

    • yamaha4711
    • 5. Oktober 2011 um 10:39

    Ich denke nicht, dass es um eine zivile und verantwortungsvolle Nahrungs- oder Genußaufnahme geht. Ersters kann man niemanden verweigern und man soll ja pro Tag auch mind. 2-3l Trinken.
    Zu den 14 und Mehrstundentage... es gibt auf der Straße genügend Kollegen, die diesen Job machen wollen. So ist das nunmal auf der Baustelle.

    Es geht doch wohl eher um die Sauigel (davon habe ich schon mehrere gesehen und erlebt), welche ungehemmt ihren Genüssen freien Lauf lassen und direkt über dem Pult an der Fluppe ziehen, so dass die Asche auch direkt den Weg zwischen die Fader findet oder im besseren Fall auf der Pultoberfläche landet. Das kühle Blonde das man sich stratekisch korregt so positioniert hat, dass es beim nächsten Überraschungsangriff eines Musikers auch direkt in der Technik landet. Ich halte es sowieso für eine Unsitte während eines Jobs Alkohol zu konsumieren.
    Gerade bei DJ/Disco oder Newcommer Veranstaltungen ist dies sehr häufig zu finden.

    Es wird also wohl niemanden irgendwo am Kittel flicken wollen, wenn eine Wasserflasche so positioniert ist, dass es zu keinem Konflikt kommen kann und auch nicht, wenn man im Technikbereich sich eine freie Stelle schafft, um dort einen Teller mit Essen abzustellen und sich in der Pause diesem widmet.

    Andernfalls kann man ja dann das abgerockte Material rausgeben. Da kann man dann gerne mal ein wenig Hopfen und Malz darüber verlieren.

    Grüßle,
    michael

  • Sauberkeit und Getränke am FOH

    • yamaha4711
    • 5. Oktober 2011 um 09:41

    Ein Fremdtechniker ist wie ein Kunde, der das Material gebucht hat. Man erklärt die Spielregeln, die eben besagen, dass man an der Technik nicht rauchen und essen soll und dass Getränke so abzustellen sind, dass keine Möglichkeit einer Kontamination besteht.
    Falls es zu Verunreinigungen kommt, so trägt der dafür verantwortliche Techniker bzw. der Veranstalter die Kosten zur Reinigung.

    Wenn sich eine Verleihbude das leisten kann, dass die Techniker das Material verunreinigen, dann bitte.
    Ich jedenfalls möchte das nicht haben.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 5. Oktober 2011 um 09:34

    Die Belastungen in Deutschland steigen immer mehr und wenn man sich mal seinen Lohnzettel ansieht, dann sieht das schon ziemlich Mau aus, was denn da so unter dem Strich übrig bleibt. Das wäre ja nun gar nicht mal so schlimm, wenn denn die Kohle auch dafür ausgegeben wird, wofür sie letztendlich eingenommen wurde. Leider ist das eben nicht so.

    Das ist nun zwar OffTopic aber kurz zur PKW Maut.
    Seit der letzten Woche scheint die PKW Maut heiß zu werden. Ich Frage mich ob denn diese Einnahmen denn dem Straßennetz zugute kommen. Ich bin der Meinung: nein, denn auch die LKW Maut versickert in ganz anderen Löchern und nicht in denen auf der Straße.

    Tobias
    Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht wie und wo denn der Autofahrer zur Kasse gebeten wird?
    Mineralölsteuer, Ökosteuer, KFZ-Steuer, Mehrwertsteuer und nun auch noch die PKW Maut.
    Denkst du der Staat macht abstriche in den schon eingeführten und lohnenswerten Abgaben?
    So langsam wird es wahrlich ungerecht, denn die anderen Ländern erheben entweder deutlich niedrigere Abgaben an Steuern bzw. haben ein Teil gestrichen.

    Aber wie du schon sagtest... jammern auf hohem Niveau. Nur wenn ich in meinen Kühlschrank blicke sehe ich nur, dass der Füllstand immer niedriger wird in den letzten Jahren.

    Grüßle,
    michael

  • Sauberkeit und Getränke am FOH

    • yamaha4711
    • 4. Oktober 2011 um 22:54

    Tacho!

    Ich halte es für eine Unsitte
    a) im Umkreis der Technik, vor allem über Pulten, zu rauchen.
    b) Getränke neben oder über der Technik abzustellen
    c) über Pulten oder über der Technik zu essen

    Leider gibt es Mitmenschen, die das ignorieren und meist sind es nicht die Techniker. Gerade bei Clubgigs interessiert es die meisten Besucher überhaupt nicht und schwups hat man 3-4 Bierflaschen oder Gläser auf dem Siderack stehen oder die Bassboxen werden als Getränkeständer missbraucht. Wenn dann mal was passiert war es keiner.

    Ich versuche in solchen Fällen freundlich aber bestimmt darauf hinzuweisen, dass dies so nicht geht. Wenn es Diskussionen gibt, dann wäre es Sache des Veranstalters dies entsprechend Durchzusetzen. Falls das alles auch nicht fruchtet heißt es Augen zu und Durch, die Reinigung versuchen in Rechnung zu stellen und das nächste mal einen gesonderten Punkt im Mietvertrag zu fixieren.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 4. Oktober 2011 um 17:17

    Naja... die Personen in Griechenland, Frankreich, Italien oder auch Spanien haben eine grundsätzlich andere Mentalität und auch ein anderes Temperament als wir Deutschen. Schimpfen und Zetern können wir, aber auf die Straße gehen, um sich entsprechend gegen so einen Nonsens zur Wehr zu setzen, das können wir nicht.

    Im Bereich von Funkstrecken und vereinnahmten Frequenzen.... wenn bzw. wieviele Personen interessiert das denn überhaupt?

    So ist das eben... jammer jammer jammer

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 4. Oktober 2011 um 15:40

    Super... das heißt im Umkehrschluß: man baut gerade mal soviel neu, damit das Soll erfüllt ist und schert sich hinterher dann einen Dxxxx drum. Naja, wir sind es ja gewohnt andauerend veräppelt und verschauckelt zu werden. Siehe ebenso Griechenland, E10 Sprit, Glühbirnenverbot und nun ganz neu dabei die PKW Maut.

    Letztendlich gehört den Oberen mal kräftig der Hintern stramm gezogen.

    Grüßle,
    michael

  • Beleuchtung von Jazz Duo und Quartett

    • yamaha4711
    • 3. Oktober 2011 um 18:28

    Hmm... also ich weiß nicht ob die LED's als Standlicht funktionieren bzw. ob die sich über irgendein Mäuseklavier nebst Mäusekino auf Standlicht konfigurieren lassen.

    Hinsichtlich Strom und Wärmeentwicklung sind LED's sicher den konventionellen Brennern deutlich vorraus, aber eben nicht was das Licht und vor allem den Bedienkomfort angeht. Konventionelles Licht steckts du ein und es leuchtet hell. Punkt. Falls doch konventionelles Licht würde ich dir dennoch einen kleinen Dimmer empfehlen, einfach um die Helligkeit anzupassen.

    Vergiss nicht, dass die LED's auch gerne Kühlung haben wollen und das geht dann auch wieder zu lasten des Gewichts. Eine Stufenlinse inkl. Brenner kann da schon mal leichter sein als ein HighEnd LED Kopf.

    Leiht euch doch einfach mal LED und Stufen aus oder stellt diese in einem Geschäft eures Vertrauens mal nebeneinander und macht einen A/B Vergleich. Vor allem wenn es noch ein wenig hell ist, denn da sieht man sehr schnell ob's funktioniert oder nicht.

    Grüßle,
    michael

  • Beleuchtung von Jazz Duo und Quartett

    • yamaha4711
    • 3. Oktober 2011 um 13:56

    Tacho!

    Standardmässig würde ich sagen pro Seite 2-3 Stufenlinsen oder für Budget 2-3 Fluter (asymetrisch) und 2-4 PAR 56 oder sogar PAR64.
    Mit den Stufenlinsen kann man ein sehr schönes und weiches Weiß machen und man kann zur Not auch Farbe per Filterrahmen machen. Die PAR's als Effekt bzw. Akkzentuierung nutzen und hier dann auch gerne Farben.

    Statt den PAR's kann man auch LED nehmen. Als flächiges Weiß würde ich dennoch bei normalen Brennern bleiben. Da es ja auf die Lichtqualität ankommt ist das in jedem Fall die wirtschaftlichere Alternative, denn bei qualitativ hochwertigem LED wird es sehr schnell teuer - im Vergleich zu einer Stufenlinse. Zudem braucht es für LED's meist auch ein recht fähiges Pult, denn pro Scheinwerfer gehen eben mal mind. 3 Kanäle drauf.
    Man kann auch über Floorspots nachdenken.

    Von nur einer Seite zu beleuchten zieht immer sehr unschöne Schattenspiele mit sich, außer das Duo steht in einer Ecke.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 30. September 2011 um 19:21

    Das ist mir schon auch klar... in Ballungsräumen ist mehr Kohle zu machen nur widerspricht das eben dem vollmundig angepriesenem Erstausbau der ländlichen Gegenden. Es ist wie so immer: da wo man die Kohle macht, da schlägt man zuerst zu.

    Auf dem Land würden wohl die 800-820MHz Funkstrecken auch weniger beeinflusst und in den Ballungsräumen könnte man dann auch wohl irgendwie bis 2015 auskommen. Aber so...

    Eigentlich sollte man den Anbietern entsprechende Vertragsstrafen aufbrummen, da sie sich ja nicht an die Vereinbarungen halten. Die Kohle könnte man dann denn geprellten betreibern von Funkstrecken zugute kommen lassen.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 30. September 2011 um 15:03

    Das mag ja in der Theorie auch alles so sein, nur in der Praxis sieht es anders aus.
    Ergo: vor den Toren Kölns (ca. 30km) Entfernung, gibt es kein DSL, kein UMTS, kein LTE. Und nun?

    Ich bin in der Hinsicht sowohl von der Regierung, die das ja zur Chefsache gemacht hatte, als auch von den Anbietern mehr als enttäuscht. Zum einen werden uns die Frequenzen gezogen und zum anderen wird das versprochene dann nicht umgesetzt.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 30. September 2011 um 10:54

    Wenn das denn so wirklich stimmt, dann habe ich bisher noch nichts davon mitbekommen.
    Weder in der Nähe von Köln, noch in der Nähe von Heilbronn ist irgendwas am funken - zum Glück, denn damit funkt meine Drahtlosanlage doch noch länger. Was ich allerdings merke ist, dass die "weißen" Flecken viel Größer sind als behauptet. Dies gilt sowohl für GSM (EDGE) als auch für UMTS. Jedenfalls habe ich hier am 1. Wohnsitz keinen vernüftigen GSM Empfang und in Heilbronn ist es mit UMTS am Lager auch essig. Vielleicht liege ich einfach nicht in den auserwählten Gebieten.

    Für mich jedenfalls ist LTE die gleiche Totgeburt wie seinerzeit UMTS. Wie lange hat es gedauert, bis es endlich mal vernüftig funktionierte? Dann auch immer wieder so tolle Marketinggags wie Videotelefonie und vieles mehr... solche Reden schwingen die Betreiber schon seit über 20 Jahren und länger.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 30. September 2011 um 06:14

    Tacho!

    Ich meine mich zu Erinnern, dass es großspurig immer wieder hieß, dass zuerst die ländlichen Gebiete "angeschlossen" werden sollen. Naja, Köln ist ja auch ein Dorf und von daher...

    Die Mobilfunkbetreiber scheren sich also nicht nur um die Übergangsfrist, sondern auch um die Anforderung/Aussage zunächst die ländlichen Gebiete mit LTE zu versorgen. Vielen Dank auch dafür ihr lieben Mobilfunkunternehmen.

    Grüßle,
    michael

  • Instrumente per Filter begrenzen ?

    • yamaha4711
    • 28. September 2011 um 09:14

    Tacho!

    Vermatschter Sound ist meist eine Frage der Disziplin. Miteinander spielen heißt die Devise und nicht gegeneinander, d.h. der Gitarrero sollte nicht auf den Mördersound mit brachial Rechtsanschlaglötung bestehen. Ebenso ist der Basser besser bedient, wenn er nicht gerade volle Pulle spielt. Fundament ja, dröhn nein.

    Was du meinst nennt sich "auf Lücke mischen". Dabei werden gewisse Frequenzbereiche der Instrumente per parametrischem Filter abgedämpft, um z.B . dem Sänger "luft" zu verschaffen. Ebenso kann man über eine gewisse Anhebung des Präsenzbereiches beim Sänger nachdenken.

    Das sind allerdings sekundäre Maßnahmen. Primär sollte mal der Grundsound der Band stimmig sein und das ist eben nur mit einer gewissen Disziplin zu erreichen und dass man eben miteinander spielt. Auch das Arragement ist wichtig, denn es bringt nix, wenn der Sänger durch ein Gitarrensolo weggefegt wird bzw. die Bratgitarre ständig brät.

    Die Band sollte versuchen erstmal ohne Verstärkung zu spielen. Nur die Vocals sollten verstärkt werden. Dann langsam die gesamte Band mit einbinden. Ihr werdet sehr schnell feststellen, welche Instrumente gepuscht werden müssen und welche nicht, bis sich ein stimmiger Gesamtsound ergibt.
    Ebenso sollte der Sänger auf eine klare und deutliche Artukulation achten.

    Grüßle,
    michael

  • Welches ist für uns die optimale PA ?

    • yamaha4711
    • 28. September 2011 um 07:49

    Also die großen Läden, z.B. die Jungs in Karlsruhe, das große T und natürlich MP haben z.B. Seeburg am Start und auch kleinere, kommunale Läden haben oftmals diverese "Edelhersteller" im Programm und als Vorführanlage am Start. Ist also kein Problem.

    KME ist soweit OK und sollte auch funktionieren.
    Letztendlich geht es doch nur um eine Holzkiste mit Pappe drin.
    Ob das ganze dann stimmig ist entscheidet heute mehr der Mann an den Knöpfen, sprich der Techniker. Eine falsch aufgestellte Anlage, welche nicht korrekt Betrieben wird spielt immer danneben, egal von welchem Hersteller. Damit ist auch die korrekte Auswahl der LS (Single Point, Stack, Array) gemeint. Manch einer Personengruppe würde ich nie eine Anlage ohne Techniker rausgeben.

    Nun zu der Schalldruckangabe. 130dB ist mehr als sportliche. Seit ihr euch darüber im klaren was das heißt und was ihr damit evtl. dem Publikum antut?
    Bei 6dB Dämpfung pro Verdoppelung der Entfernung im Feifeld müsste das System irre 150dB in 1m Entfernung liefern. Das ist utopisch und mit dem zur Verfügung stehendem Budget absolut unmöglich, sofern es noch nach etwas klingen soll.
    Habt Ihr euch schon einmal mit der Theorie der Elektroakustik beschäfftigt oder irgendwie praktische Erfahrung in dem Bereich Großbeschallung gemacht?
    Die J-Serie von d&b, welche zu einem der leistungsfähigsten Großbeschallungssystemen zählt kann pro Topteil (z.B. J8) 145dB auf 1m erzeugen. Bei 2 Topteilen und idealer Kopplung sind es dann schon 148dB (+3 dB im Hochtonbereich bei idealer Kopplung). Man braucht also schon mind. 3 dieser Topteile. Erschwerend kommt hinzu, dass der Schall dann auch sehr gerichtet abgestrahlt wird und man dadurch nur einen stark begrenzte Fläche beschallt. Kostenpunkt eines Topteiles liegt irgendwo bei 7-8k€.

    Ein weiterer und wesentlich wichtiger Punkt ist, dass solche Schallpegel gar nicht erlaubt sind bzw. gesundheitlich mehr als bedenklich sind.

    In der Regel wird man eine Anlage so einstellen, dass der Schallpegel möglichst gleichmässig über eine gewisse Fläche wirkt. Hier liegen dann meist 96-106dB an, was vollkommen ausreichend ist. Das hinzubekommen bedarf aber einer gewisser Erfahrung.

    Nachtrag
    Das SD5 Top kann 123dB. Da es sich um ein Stack pro Seite handelt bleibt es auch dabei, da keine vernüftige Kopplung erreicht wird.
    Das System strahlt eher breit ab (75-90° Coverage) und bündelt daher die Schallenergie nicht sonderlich gut.

    Für die angestrebten 130dB bei 10m solltet ihr dann pro Seite 512 Topteile haben, bei +3dB pro Verdopplung der LS. Diese können aber in keinster Weise vernüftig kopplen, daher deutlich mehr an Topteilen. Ich glaube nicht, dass das in irgendeiner Art und Weise noch nach was aussieht, geschweige denn wirtschaftlich wäre.

    Bei der Zusammenlegung von mehreren Systemen dieser Art werdet ihr auch nicht ganz an Interferenzen zwischen den Systemen vorbei kommen, da die Tops einfach zu breit strahlen. Das ist eine typische Single Anlage. Ich würde max. 2 dieser Anlagen pro Seite zusammen ziehen. Das müsste dann für 500-600 PAX in einer normalen Mehrzweckhalle oder im Freifeld bei einem typischen Stadtfest ausreichend sein. Eine dritte Anlage würde den Sound dann eher verschlechtern. Die Subs der 3. Anlage kann man jedoch in jedem Fall mit dazu nehmen, wenn es denn unten rum zu dünn sein sollte.

    Grüßle,
    michael

  • Welches ist für uns die optimale PA ?

    • yamaha4711
    • 27. September 2011 um 14:00

    Tacho!

    Das Lastenheft liest sich sehr anspruchsvoll und mit Verlaub gesagt sind 10k€ für diese Anforderungen sehr untertrieben, wenn es denn vernüftiges Material, z.B. von den "kleinen Herstellern" *lol* wie Seeburg oder Audio Zenit sein soll. Auch TW Audio oder d&b, EAW, Kling und Freitag sind ja Kleinhersteller, außer Ohm und Tasso (kenn ich leider nicht - wohl zu groß für uns) - das sind dann die Global Player.
    Bei den genannten Kleinherstellern investiert man die 10k€ (eher mehr) in ein System. Macht also bei 4 Systemen runde 40 - 50k€. Dazu kommen noch Kosten für Cases, div. Kabel und Hardware (z.B. Rigging).

    130dB Schalldruck... super. Wo sollen die denn anliegen? Direkt vor dem System oder in 10m Entfernung?

    Das ganze klingt sehr blauäugig und ich denke es Ihr wärt gut beraten, euch richtig beraten zu lassen.

    Ansonsten schaut euch mal folgendes Material an:
    TW Audio PA Sys One
    Seeburg TSM Serie
    JBL SRX oder VRX
    RCF TT

    Gebraucht:
    Dynacord V-System oder Cobra
    d&b C-Serie
    Kling und Freitag Access

    Das wären Systeme, welche eurem Lastenheft/Plfichtenheft gerecht werden würde.

    Ich denke aber eher, dass Ihr auf Systeme, wie z.B. HK Projektor oder JBL MRX. Das liegt dann schon eher in der gegnannten Preisklasse.

    Grüßle,
    michael

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