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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 9. Oktober 2009 um 11:28

    mringhoff

    Zitat


    das war sicherlich nicht mutwillig, der Kunde dachte wohl, daß er durch den Schalter vielleicht mehr Power rausholen hätte können. "Aktiv" klingt so ähnlich wie "Power"...


    Das war als allg. Antwort auf den Post von billbo gemünzt. Ich unterstelle dem Kunden ja keine mutwillige Fehlbedienung sondern einfach eine Fehlbedienung.
    Mein Gedanke geht in ähnliche Richtung wie du es hier beschreibst... akitv = mehr power.

    Die Schalter lahmzulegen geht nicht, da ich die Boxen auch aktiv betreibe. Für lautes Bühnenmonitoring unerlässlich. Genau aus diesem Grund wurden die Teile ja auch angeschafft.

    Mittlerweile habe ich mich mit dem Kunden ja auch schon geeinigt. Sollte also kein Thema mehr sein.

    Andererseits... warum müssen wir als kleine handelstreibende eigentlich immer klein beigeben, vor allem wenn die Beträge eher kleinerer Natur sind? Wenn ein größeres Telekomunikationsunternehmen einen Fehlbetrag von 50 Cent auf dem Buchungskonto feststellt werden doch auch alle erdenklichen Mitteln eingesetzt, um an den Fehlbetrag zu kommen.

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 9. Oktober 2009 um 00:32

    billbo
    ...und wieder irgendwie nicht nachvollziehbar, unverständlich und ein Statement das du selbst negierst. Naja, vielleicht kannst du mir es ja erklären.

    Du schreibst selbst, dass das Material so gut wie nicht kaputt zu bekommen ist, außer durch massive Fehlbedienung oder mechanischer Einwirkung (Sturz). Prima!
    Damit sagst du ja indirekt, dass es ein Bedienfehler des Kunden war, oder?!

    Alterschwäche haben die Chasis, Treiber und das Holz drumherum noch nicht. Sind gerade mal 9 Jahre alt.
    Betriebssicher im Sinne des normalen Betreibens sind die Teile und die gesamte Anlage - so wie sie vermietet wird - auch und ich vertraue auf die Schutzelemente, die der Hersteller dafür vorgesehen hat. Haben bisher auch immer das schlimmste verhindert. Da will ich ja auch nicht maulen, wenn mal ein Lämpchen das Wolfram abwirft.
    Was da als Brot und Butter Anlage rausgeht ist das was der gemeine Alleinunterhalter oder Privat DJ braucht. Eine kompakte Anlage, die Pegel bringt und einfach zu transportieren und aufzubauen ist; also ein Powermixer mit 2 Boxen. Einmal Netzstecker rein, 2 Leitungen zu den Boxen und das Ding spielt.

    Das Betreiben einer simplen MuFu Box im aktiven Modus halte ich für eine gute, aber nicht praxisorientierte Idee. Zum einen hat der Kunde ein Gerät mehr das er fehlbedienen oder ganz umgehen kann, zum anderen ist der Kostenaufwand höher. Nicht zu vergessen die 2. Endstufe.

    Der Umschalter an der Box halte ich nun nicht für unverzichtbar und im Normalfall ist es auch nicht sofort ersichtlich, dass da Schalter sind, die zudem versenkt sind und nur mit guten Fingernägeln oder einem Schraubendreher in eine andere Position bewegt werden können. Letztendlich sind die Schalter und dein Controller dasselbe... wer sich daran vergeht muss Buse tun.
    Ich weiß nicht genau wie die Schalterchen intern verknuddelt sind und das ist wohl vom Hersteller nicht ganz zu Ende gedacht. Aber wie schon gesagt... wer sich an Dingen vergeht die er nicht kennt muss eben Buse tun. Denn wie heißt es so schön: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Mein Kunde braucht das nicht Wissen und soll genau aus diesem Grund die Finger weg lassen. Als Nichtelektriker darfst du ja auch privat in deiner Steckdose rumrühren, ohne einen Schimmer davon zu haben was da denn nun passiert, doch dann nicht maulen, wenn's zippt macht. Als Privatpyrotechniker darfst du am Silvester ja auch Böller anzünden (vielleicht auch zwei Böller aufmachen und zu einem großen mutieren lassen oder die Zündschnur kürzen), ohne zu Wissen was da dahinter steckt doch bitte nicht maulen wenn der Finger oder die Hand weg ist. Hat hier dann auch der Energieversorger oder der Hersteller der Böller versagt, wenn man sich daran vergeht und Unfug damit treibt?
    In den USA sicher, denn da muss ja auf der Bedienungsanleitung der Mikrowelle stehen, dass man keine Kleintiere darin trocknen soll und beim Fahren eines Wohnmobils mit Tempomat nicht nach hinten gehen darf, um sich Kaffee zu kochen.

    Ich sehe keinen Fehler meinerseits, als dass ich es vernachlässigte hätte alles gegen eine Fehlbedienung zu tun. Im Gegenteil: ich baue mit dem Kunden zusammen die Anlage im Lager auf, eben damit keine Missverständnisse aufkommen.

    Im übrigen: gegen mutwillige Fehlbedienung ist kein Kraut gewachsen. Wie verfährst du mit deiner Kundschaft, wenn sie dir die dein Material zurück bringen mit der Aussage (falls sie dies überhaupt machen, die Aussage)... wir haben einen anderen Amp (HiFi Amp mit 1000W) benutzt oder wir wollten mal sehen ob man die 50Hz aus der Steckdose direkt hören kann.

    Sag doch mal... was ist dein ultimatives Sicherheitsmerkmal das deine Gerätschaften vor allem möglichen und unmöglichen Ideen deiner Kundschaft schützt. Ich denke der einzige Schutz hierfür ist nichts zu vermieten.

    Zu deinem Fragezeichen am Eingang deines Post... ja, echt!

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 8. Oktober 2009 um 22:31

    Danke nochmals für all die Antworten und die rege Diskussion. Ich wollte letztendlich nur eine Einschätzung bzw. Strategienen dazu hören wie es die Kollegen solch ein Problem lösen. Hierzu wurden ja schon viele Ansätze geliefert. Danke.
    Die nächsten Tage werden es zeigen wie es ausgeht.

    mringhoff
    Ich weiß nicht was sich der Hersteller dabei gedacht hat. Ich weiß nur, dass im Normalbetrieb das Halogenarray öfter mal den Wolframdraht wegwirft. Das ist ne Krankheit bei der Box. Es ist aber komisch, dass es immer nur bei einem bestimmten Kundenkreis passiert und mir selbst bisher nur ein einziges mal und das auch nur weil der Monitorweg und das Mikro recht gut auf waren und ich den Muteschalter gefunden habe. *fiiiiiep*
    Als Nutzer erwarte ich von einer solchen Box, dass sie funktioniert und bisher hat die Sofitte den Hochtöner auch geschützt aber auch nur wenn niemand an besagtem Schalterchen herummanipuliert.

    Auf der Weiche sind sonst keine weiteren Bauteile defekt. Lediglich die Sofitte ist hoch gegangen und da ist eben nun auch ein Brandfleck. Bild stelle ich wie schon gesagt die Tage ein.

    DJ JAJA
    Sicher ist die Welt nicht gerecht, aber man kann ja sein Recht einfordern. Solange der Kunde zu einem Kompromiss bereit ist seh ich kein Problem und wenn es ein Nullgeschäft oder wenigstens nur ein bisschen Minusgeschäft ist, dann soll es so sein. Nur sehe ich nicht ein, dass ich dafür gerade stehe, was andere verbockt haben.
    Lehrgeld habe ich schon mehr als genug bezahlt und für einen kleinen Verleih wie es meiner ist sind 200€ nicht Existenzbetrohend aber tun doch unangenehm weh.

    rockline
    Es ist eine ganz normale und eigentlich DAU-sichere Anlage
    Dynacord Powermate 1000 und 2 VM15 als MuFu auf Stativen. 2x 500W @ 4 Ohm und die PM hat ja auch einen Limiter. Die VM15 haben für die beiden Wege Schutzelemente. Die Anlage spielt und ist wahrlich nicht Billig. Eben die Butter und Brot Anlage.
    Der Schalter zur Passiv/Aktiv Umschaltung war ja auch nur an der nun defekten Box manipuliert. Zudem weiß ich ja nicht ob beide Box auch richtig eingesteckt waren. Ich habe schon Kunden gehabt die angerufen haben "...die Anlage ist kaputt, da kommt nix raus". Beim unweigerlichen Besuch der Baustelle stellte sich heraus, dass die Speakon's zwar eingesteckt waren, aber nicht gedreht wurden. Das kann nicht gehen. Soviel dazu.
    Begrenzer ist auch sinnfrei, wenn man nicht daneben steht. Jeder Karl Friedrich kann das umgehen, auch wenn er noch so wenig Ahnung hat. Dafür reicht es dann doch meistens, aber hinter dann die Krokodilstränen rollen lassen.

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 8. Oktober 2009 um 20:34

    billbo
    Das ist freundlich gesagt totaler Unsinn den du da von dir gibst.
    1. War die Anlage aufeinander abgestimmt
    2. Geht die Anlage mehrmals im Monat so raus, ohne dass ein Defekt auftritt.
    3. Kann ich sehr genau erkennen ob das Material durch Unverstand geschlachtet wurde oder nicht.

    Es sollte auch jedem DAU-Kunden bewusst sein, dass eine rote Lampe bedeutet: Ende der Fahnenstange.
    Wenn du dein Auto im 1. Gang bis 140 drehst fliegt dir auch der Motor um die Ohren. Gehst du dann denn auch zum freundlichen und beschwerst dich warum denn der Motor im Eimer bist. Der Drehzahlbegrenzer sollte dich greifen und den Motor schützen. *blubb*

    Zum anderen ist die Justiz, wenn sie denn eingeschaltet werden müsste genau dafür da.
    Ein Ladendiebstahl von einem Päckchen Kaugummi, welches 0,40€ kostet wird ja auch mit aller Härte verfolgt.

    mringhoff
    Da das vorhandene Mikro oder die Leitung, welches zum Testen verwerndet wurde, einen Defekt hatte, hat die eine Box eben im Bassbereich gezerrt und gescheppert. Nichts desto trotz ist an der anderen Box der HT geflogen - wie eben beschrieben.
    Schau dir einfach mal die VM15 genauer an, dann weisst du was passiert, wenn man an der Box rumspielt und die eines der Schalterchen von passiv auf aktiv schaltet. Damit wird die Weiche, aber nicht die Sofitte umgangen und die gesamte Leistung liegt am HT an.
    Rechnung schreib ich erst, wenn ich die in Mitleidenschaft gezogenen Bauteile und deren Preise kenne. Von daher kein Problem.

    Letztendlich ist es mir auch egal wie und was da passiert ist. Das Resultat ist eben eine verkokelte Weiche nebst geschossenem HT. Und mal Hand auf's Herz... eine Weiche verkokelt nicht einfach so, vor allem entstehen keine Temperaturen welche selbst das Lot auf der Platine schmelzen lassen. Ein solcher Schaden lässt sich auch nicht wegdiskutieren von wegen Laie am Werk. Nächstens schreib ich auf den Mietvertrag mit drauf, dass man die Box in keinem Fall direkt an die Steckdose anschließen darf. *grmpf*


    @DA JAJA
    Nein, es waren keine Jugendlichen und der Kunde hat sich ausdrücklich als Fachmann dargestellt. Und ja... ich kenne auch das Wort nein.
    Es ist im übrigen auch nicht meine Philosophie dem Kunden körperliche Gewalt anzudrohen. Das würde in jedem Fall nach hinten los gehen und ich habe keine Lust darauf wegen Körperverletzung dran zu kommen.

    Wenn der Kunde den Controller umgeht, umgeht er eine maßgebliche Schutzeinrichtung und ist für alle daraus resultierenden Schäden haftbar zu machen. Ist dasselbe wie wenn du in deiner Wohnung die 16A Sicherung gegen eine höhere oder gar gegen ein Alupapierchen tauschen würdest. Keine Versicherung übernimmt da die Kosten im Schadensfall. So etwas läuft unter grob fahrlässig.

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 8. Oktober 2009 um 13:51

    So, ich habe mir mal die Sache angesehen...

    Für die eine Box gibt es Entwarnung, da das Mikrokabel oder das Mikro ein Schaden hatte. Mit einer anderen Leitung/Mikro und auch mit Mukke von CD läuft das Teil.
    Die andere Box ist aber definitiv vergewaltigt worden bzw. es lag eine Fehlbedienung vor. Die Weiche ist zu 1/4 in rauch aufgegangen. Da drin muss es gebrannt haben, denn sogar das Lot ist davongeflossen und findet sich in kleinen Zinnkugeln in der Box wieder. Die Sofitte ist mehr oder weniger explodiert und der 2" Treiber hat auch das zeitliche gesegnet. Ich stell mal die Tage ein Bild ein. Die Box läst sich sowohl aktiv als auch passiv getrennt betreiben. Dazu gibt es zwei Schalter, welche man umstellen muss. Für den Kunden war es auf Passivbetrieb eingestellt. Bei der genaueren Betrachtung stellt ich nun fest, dass ein Schalter umgelegt auf Aktivbetieb umgestellt war. Da der Schalter sich nicht von alleine Bewegt denke ich dass da jemand rumgespielt, mit der Vermutung mehr Power zu bekommen. Das ist definitiv kein Verschleiß!

    Mal sehen was der Spaß so in der Summe kostet. Ich werde in jedem Fall die Materialkosten - in diesem Fall die Weiche und die Ersatzspule des 2" Treibers zu holen. Arbeitsaufwand sei mal meine Sache.

    Kracky
    Ein Leuchtmittel ist ein Verschleißteil und ich nehme es keinem Kunden krumm, wenn die 6er Bar mit 1-2 kaputten Leuchtmitteln zurück kommt. Das ist meine Sache und wird ohne zu maulen getauscht. Wenn der Fader anfängt zu kratzen ebenso... Verschleiß.
    Anders sieht es bei Lautsprechern aus... sicher ist ein Verschleiß vorhanden. Die Sicke kann bröseilg werden und der Kleber an der Spule macht schlapp. Kein Thema. Aber wenn jemand die Box vergewaltigt und es eindeutige Schmauchspuren oder gar Brandspuren gibt und wenn die Spule durchgebrannt ist, dann ist das definitv kein Verschleiß mehr.
    Ich habe Boxen die gut und gerne ihre 25 Jahre auf dem Buckel haben, bei denen noch niemals ein Defekt auftrat und die noch ihre Erstbestückung haben. Mir ist es bisher nur ein einziges Mal passiert, dass ich selbst eine Sofitte geschossen habe. Die Mehrzahl meiner Kunden haben es auch nicht geschafft und bringen das Material in einem funktionsfähigen Zustand zurück. Leider ist es signifikant, dass ein bestimmtes Clientel es immer wieder schafft die Sofitte der Hochtöner zu schiessen.
    Zu den Boxen: eine VM15 mit 15" / 2" ist wahrlich kein Billigheimer. Du weißt wohl selbst in welche Liga dieses Böxlein einzuordnen ist.

    mringhoff
    Dem Kunde wurde explizit bei Übergabe die möglichen Fehlerquellen mitgeteilt, z.B. Feedback, keine roten Lampen, nicht mit dem Mikro auf die Box zielen. Der Kunde bestätigte dies alles und laut seiner Aussage ist er ein Profi. Was soll ich dazu noch sagen.

    DJ JAJA
    Es geht mir nicht allein um die Sofitte. Wenn's nur die wäre wie es sich nun herausgestellt hat.
    Auf solche Kunden kann ich dankend verzichten. Wenn der Kunde Spitz auf Knopf ne Anlage möchte, bei der Übergabe meckert von wegen zu wenig Bass und frech weg für den Betrag noch zusätzlich ein Mikro und ein Keyboardständer haben möchte blablabla kostet alles so viel und ich leihe wieder und viel mehr blablablubb. Ne, so nun nicht.

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 7. Oktober 2009 um 10:31

    binson
    Ich muss die Box aufmachen, die Weiche ausbauen, die Sofitte auslöten, die neue Einlöten, die Weiche einbauen und die Box wieder zusammenschrauben. Macht 30min. Arbeit die ich hier mit eingerechnet habe. Lass doch mal bei deinem Freundlichen die Zündkerzen wechseln...
    Die Sofitte selbst kostet 18€... keine Ahnung warum die Teile so teuer sind. Da musst du Dynacord fragen. Ich versteh' es auch nicht so ganz. Sind zwei schnöde Halogenbirnchen auf einem Träger.

    Grüßle,
    michael

  • PA Anlage der Schule

    • yamaha4711
    • 6. Oktober 2009 um 23:37

    Tacho!

    Wenn ich dir einen gut gemeinten Tip geben darf: lass die Finger davon. Es gibt nur mecker, ärger und frust.
    Lass es die Hampelmänner von der Verwaltung selbst durchfechten. Gutes Material kostet gutes Geld, nur ist in den Gemeinde- und Stadtkassen im Allgemeinen ebbe und das wenige das da ist wird anderweitig verbraten.
    Statt dessen lieber das Material anmieten oder zur Band sagen, dass sie das Gerödel selbst mitbringen sollen. Ist auf Dauer effektiver und kostengünstiger.

    Falls du dir doch die Finger daran verbrennen möchtest und man dir die Augen öffnen soll:
    1. Wer billigt kauft, kauft zweimal.
    2. Finger weg von den Billiganbietern und Chinaböllern
    3. lieber gebraucht statt neu, dafür aber Qualität
    4. Wer billigt kauft, kauft zweimal

    500W ist immer so eine Aussage... welcher Pegel wird bei Nennleistung erreicht und wie klingt das dann?!
    Ich würde hier auf mind. 4 Lautsprechersysteme gehen. Zwei größere Systeme (12" oder gar 15" / 1 - 1.4") und 2 kleiner (10" / 1")als Delayline für die Sporthalle. RCF ist im mittleren Segment ganz nett und brauchbar. Später kann man bei Bedarf mit einem oder zwei Subs aufstocken. Mit 1k€ wírd das aber nix. Da sollte schon das 1.5-fache veranschlagt werden. Alles darunter ist für die Tonne.

    Bei den Lavaliers rate ich dir folgendes zu überdenken: Feedback!
    Die Funkstrecke ist hier meist noch das beste Glied in der Kette. Das Mikro muss was taugen und das Lautsprechersystem. Zum Abfangen der Feedbacks ist eine Filterbank notwendig, z.B. 31-Bänder oder einen vollparametrischen EQ mit 4-5 Bändern.
    Als Funkstrecke etwas in der Art beyerdynamic OPUS300, Sennheisser EW100, AKG WMS400, Shure PGX oder SLX. Man sollte auch den Hickhack um die Frequenzen im Hinterkopf haben, da diese nur bis 2015 sicher sind.

    Multipair würde ich dir Sommer oder Klotz empfehlen.

    In der Summe liegst du nun deutlich über deiner Grenze von 1k€. Ich schätze mal den Gesamtwarenwert auf 3-5k€. Das sollte die Gemeinde/Stadt mind. in die Hand nehmen, um das ganze wieder vernüftig auf die Beine zu stellen.

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 6. Oktober 2009 um 20:07

    Dankeschön für die Antworten!

    Ich werde in jedem Fall eine Rechnung nach Begutachtung des Schadens schreiben und diese versuchen per Mahnbescheid (worauf es wohl rausläuft) durch zusetzen.
    Es ist einfach so, dass der Schaden locker doppelt so hoch ist wie das was der Auftrag letztendlich abgeworfen hat, vor allem da ich dem Kunde auch noch sehr entgegen gekommen bin.

    Das mit Vorschäden kann ich definitiv ausschließen, denn wenn's in der Box geschmort hat (und es riecht sehr streng danach) ist das definitiv Fehlbedienung bzw. brutale Überlastung.

    Mechwerkandi
    Wer ist Versicherungsnehmer in diesem Fall? Der Kunde oder der Vermieter?
    Welche Gesellschaft bietet dies denn an und wie hoch sind die Kosten?

    Grüßle,
    michael

  • Defekt durch Kunde

    • yamaha4711
    • 6. Oktober 2009 um 13:29

    Tacho!

    Es ist mal wieder soweit; das übliche Leid. Kunde mietet etwas und bringt es defekt zurück und keiner will es gewesen sein.
    Ich habe die Suche schon bemüht, habe aber nichts wirklich hilfreiches gefunden, deswegen explizit die Frage hierzu.

    Folgender Fall: Kunde bucht eine Anlage und holt diese bei mir persönlich ab. Bei Abholung wird die Anlage komplett angeschlossen, erklärt und vorgeführt - alles in Ordnung (Zeugen vorhanden). Dies wird auch so auf dem Mietvertrag bestätigt und unterschrieben.
    Nun kommt die Anlage zurück. Bei der Rückgabe der Anlage war ich nicht anwesend und so wurde diese auch nicht sofort im Beisein des Kunden getestet. Die Überprüfung fand direkt am nächsten Tag statt. Währenddessen war die Anlage einfach im Lager, so wie sie der Kunde zurück gebracht hat. Nun stelle ich einen Defekt an beiden Boxen fest (unabh. Zeugen vorhanden): einmal ist der Hochtöner geschossen (wahrscheinlich die Sofitte) und die andere Box klingt im Bassteil recht zerrig, wie wenn die Spule angeknackst wäre. Das ganze bei Zimmerlautstärkepegel. Zudem riecht die eine Box verschmort.
    Ich hatte bisher die LS noch nicht geöffnet, damit der Kunde auch die Möglichkeit hat sich dies anzuhören.
    Ich teilte dem Kunden sofort telefonisch den Zustand mit und laut AGB (wurden dem Kunden bei Übergabe/Abholung ausgehändigt) ist er dafür verantwortlich. Er wurde sogar noch mehrmals mündlich darauf hin gewiesen, dass im Schadensfall er haftbar ist. Dies geschah aus voraussicht, da der Kunde sich nicht wirklich auskennen scheinte und sich mehrmals auch verzettelt hat was den Lautstärkepegel angeht. Letztendlich gab mir der Kunde nun zu verstehen, dass er sich weigert den Schaden zu übernehmen. Er hätte keine Möglichkeit gehabt dies in meinem Beisein zu hören.
    Schaden: ich schätze mal 45-50€ für die Sofitte (wenn es nur diese ist) und 120€ für das Reconen des 15"ers.

    Was meint ihr wie die Chancen sind hier den Schadensersatzanspruch durch zu bringen?
    Für mich ist es ein klarer Fall: Überlastung der Anlage, sprich alles auf rechts und rot.

    Grüßle,
    michael

  • suche Boxenstativ zum kurbeln

    • yamaha4711
    • 5. Oktober 2009 um 22:12

    Tacho!

    Ansonsten bei der Höhe und dem Gewicht doch auch über ein Manfrotto Windup nachdenken.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 4. Oktober 2009 um 12:02

    Hier der Link zur Bundesnetzagentur zur Verordnung der Zuteilung:
    http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/16321.pdf

    Letztendlich ist es egal welches Frequenzband man nimmt, da ja laut Verordnung diese Bänder wegfallen werden. Im Moment ist gar nichts zukunftsicher.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 28. September 2009 um 12:00

    ERICH
    Nachdem die Regierung wegen der Krise Milliardenbeträge an Subventionen, die auch schon im Vorfeld geflossen sind, den Unternehmen hat zukommen lassen, sehe ich mich als Bürger schon irgendwie veräppelt. Ich frage mich echt wo das Geld hinfließt?!
    Dauernd ist die Rede von VDSL und Breitbandverbindungen, Erschließung ländlicher Gegenden und Flächendeckung, doch nichts von alle dem geht wirklich vorwärts.
    Die Werbung geht sicher nur die Unternehmen etwas an. Doch dahinter steht auch der Einsatz von Steuergelder und ich glaube nicht, dass ein ehemaliges Staatsunternehmen, welches immer noch sehr gut mit dem Staat verflochten ist, auf Subventionen in diesem Bereich verzichtet. Die anderen großen Anbieter sind da auch nicht anders, denn in jedem Großkonzern sitzen ja auch eine Handvoll an Politikern.

    Kurz und gut:
    Ich würde gerne sehen, dass es vorwärts geht und eine Verbesserung der Breitbandverbindungen stattfindet. Dann kann ich es auch akzeptieren, dass die Funkfrequenzen weg sind. Solange das aber nicht der Fall ist halte ich das für absoluten Unsinn.

    Grüßle,
    michael

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • yamaha4711
    • 27. September 2009 um 13:57

    Tacho!

    Als ich halte das ganze sowieso für vollkommenen usus.
    Zum Einen geht der Ausbau von sogenannten Breitbandverbindungen eher wieder schleppen bis gar nicht voran und zum Zweiten braucht es sicherlich nicht das Frequenzband um 800MHz -> siehe Österreich.

    Ich halte es vor allem für eine totale Verar.... (entschuldigt diesen Kraftausdruck), aber seit ich nun in NRW am ADW wohne ist mir hier folgendes aufgefallen: die Telekomiker haben kein Interesse ländliche Gebiete anzubinden, dennoch belegen sie "unsere" Funkstrecken.

    Ich bekomme hier und auch in HN lediglich EDGE. UMTS - Fehlanzeige.
    DSL kann man sich sowieso abschmicken und wenn, dann max. 1MBit (z.B. HN). Der Oberhammer ist für HN z.B. dass die olle Technik nicht aufgerüstet wird und man dennoch für 16MBit zur Kasse gebeten wird.
    Ein anderes Erlebnis erst diese Woche geschehen: im T-Punkt frägt ein Kunde nach dem Entertainment gedönse. Die Antwort des Beraters im Sinne von "wenn sie nicht mind. 16MBit haben können sie das vergessen". Aber dann großspurig Werbung machen. Da werden Steuergelder durch den Kamin geblasen.

    Ich frage mich also: wo sind denn die in der Werbung versprochenen Breitbandverbindungen?
    Meiner Meinung nach werden da einfach Frequenzen belegt und gesperrt, welche nicht oder nur punktuell genutzt werden. Es wird Technik eingesetzt, welche jetzt schon überholt ist und es fehlt an der Umsetzung und der Konsequenz eine echte Flächendeckung seitens der Anbieter anzustreben.
    In diesem Fall bin ich der Meinung, dass der Frequenzbereich für Funkstrecken, so wie er bisher vorliegt, für die Veranstaltungstechnik geschützt werden muss, denn wir haben ja schon darin investiert und wir haben auch unsere Kunden.

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 24. September 2009 um 07:40

    Tacho!

    Na das ist doch mal ein Ansatz, der sich auch logisch anhört. Da werde ich doch gleich mal Nachforschungen anstellen. Danke für die Info.

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 22. September 2009 um 09:21

    ...na da bin ich mal gespannt.

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 18. September 2009 um 13:06

    Ich weiß es nicht was es da zerbröselt. Auf dem Reparaturbericht steht lediglich "Netzteil instandgesetzt".

    Nochmal: das ganze ist alles auf einer Platine, also Netzteil, Logik und Lastteil. Ich fummel da sicher nicht rum, da es die Sache des Herstellers ist dafür zu sorgen, dass es funktioniert und nicht Sache des Kunden.

    Ich würde ja Hand anlegen, wenn es zumindest eine Platine für das Netzteil gabe.
    Was ich aber gar nicht verstehe... so groß ist die Leistung nun wirklich nicht, da man dem Netzteil abverlangt. Ein konventionelles wurde sicher weniger ärger machen, aber nochmal: ich bekomme das in die Kiste nicht rein, weil
    a) kein Platz
    b) alles auf einer Platine sitzt.

    Es geht mir lediglich darum zu sehen/hören/lesen, ob noch weitere Kollegen dieselben Probleme haben oder nicht. Vielleicht habe ich ja auch 4 Montagsgeräte erwischt.

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 18. September 2009 um 10:23

    Nein, der Fehler ist nicht temperaturabhängig. Die Elkos sind nach 4 Jahren bzw. nach 1 Jahr (eine der letzten Reparaturen) wohl noch nicht sooo alt und solten daher noch genügend Elektrolyt enthalten.
    Zudem werden die Geräte keinen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt.

    Die Kiste läuft und dann ist sie eben tot. Veranstaltung über zwei Tage Indoor... am 1. Tag läuft der Dimmer. Abschalten nach VA und am nächsten Tag: nix. Auch wenn die Kiste ein Tag am Netz hängt... nix. Tot eben.
    Ich denke auch nicht, dass es die Elkos sind sondern tippe eher auf den Schalttranistor.

    Danke für den Tip, hilft mir aber auch nicht.
    Wer hat sonst noch (Langzeit)Erfahrungen mit den Dimmern bzw. hat diese in der Vermietung?

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 18. September 2009 um 08:30

    marcoboy
    Zum einen sind die Dimmer ja nun nicht soooo alt (max. 4 Jahre) und es wurden ja schon Reparaturn daran durchgeführt. Da es sich um ein Markengerät handelt, das nicht gerade zu den billigsten gehört, sollten auch entsprechend hochwertige Bauteile Verwendung finden. Anscheinend wurde aber hier gespart.

    Zitat

    Ewt mal etwas mehr Geld aus geben für ein hochwertiges Netzteil.


    Wie schon gesagt ist alles auf einer Platine beheimatet und in der Kiste ist kein Platz für ein extra Netzteil. Daher ist dieser Vorschlag usus, aber danke.

    Sonst noch Erfahrungen, Anregungen oder Vorschläge?

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 17. September 2009 um 21:25

    Hmm...

    Zwei Kollegen, zwei Meinungen bei in 1. Nährunger gleicher Anzahl an Dimmern.
    Statistisch ein unentschieden, aber noch nicht aussagekräftig genug. Wer hat die Teile noch am Laufen und hat Erfahrungswerte?

    Grüßle,
    michael

  • SGM Powerlight D612D

    • yamaha4711
    • 17. September 2009 um 19:19

    Tacho!

    Wir haben am Lager mehrere der oben genannten Dimmer, die auch mehr oder weniger zufriedenstellend laufen. Mehr oder weniger heißt, dass wir jedesmal beim Einschalten zittern, ob denn der Dimmer anspringt oder nicht. Hintergrund ist das dusselige Schaltnetzteil in den Kisten, welches mehr oder weniger labil ist.
    Jetzt die Frage an die Kollegen: habt ihr damit auch solche Probleme oder stecken wir einfach falsch ein. Ich wüßte nur nicht wie man das machen könnte. Entweder Stecker rein oder eben den Hauptschalter der Verteilung umlegen, wenn mehrere im Einsatz sind.

    Es geht definitiv nicht um falsch angeschlossene CEKON Dosen, da wir diese IMMER vor in Betriebnahme messen. Diese Fehlerquelle ist also ausgeschlossen. Es geht lediglich darum, dass das Netzteil immer wieder in unregelmässigen Abständen den Geist aufgibt. Im übrigen habe ich das auch bei Netzwerkswitchen beobachtet... an meiner alten Wirkstätte ging regelmässige so ziemlich die Hälfte der Switches nach einem Stromausfall aufgrund eines defekten Schaltnetzteiles hops.

    Letztendlich wäre es keine große Sache... Netzteil ausbauen, neues rein. Kostet in der Leistungskategorie um die 30€. Leider sind die Dimmer doch recht kostenminimierend aufgebaut, und alles ist auf einer Platine beheimatet. Daher ist eine Reparatur recht aufwendig zumal die Teile sehr serviceunfreundlich zusammengeschraubt sind.

    Also nochmals die Frage... wer hat diese Dimmer im Einsatz und wie oft konnte ein Abrauchen des Netzeiles beobachtet werden?

    Grüßle,
    michael

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