Tacho!
Es ist ein grober Denkfehler, wenn man meint gleiche Mikros haben gleiche EQ-Einstellungen. Das hängt doch auch bitte sehr von der Person ab, die da reden tut. Die eine Stimme ist basslastig, die andere nasal, die andere piepsig.
Gerade bei Lavaliers hängt es auch sehr von der Positionierung des Mikros und der Kinematik des Redners ab. Ob er nun den Kopf extrem hin und herdreht oder geradeaus redet. Auch ob und wie er durch den Raum geht oder auf einem Fleck stehen bleibt (warum braucht's dann ein Lavalier???).
Gleiche Mikros zu nehmen ist in jedem Fall der richtige Ansatz, denn dann weiß man wie man mit den Brüdern verfahren muß. Gemeinsamkeiten gibt es allemal, doch die Hauptsache daran ist, daß der Ch.EQ den bestmöglichen Klang (mit Auge auf gain before feedback) herausholt.
Wenn das Stimmt dann kommt der SummenEQ, um Feedbacks zu dämpfen und am meisten gain before feedback herauszukitzeln. Am besten dann vollparametrische, um möglichst wenig am Klang zu verdrehen.
Damit bekommt man in 99% der Fälle eine vernüftige und funktionierende Lösung hin, auch wenn sich mal mehr Figuren um des Kaisers Bart streiten.
Ansonsten hilft ein gut justiertes Noisegate, welches den Pegel in den Sprachpausen zurücknimmt oder eben der schnelle Finger am Fader.
Grüßle,
michael