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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • db forty line

    • yamaha4711
    • 12. Februar 2008 um 23:12

    Jens
    Ganz genau hab ich auch nicht hingeschaut.... es war definitiv von dB (nicht d&b) und es war definitiv ein Doppel12 Top. War auch schon etwas älter.
    Der Baß war nicht berauschend reichte aber. Meine B1 (d&b) macht da schon mehr Laune *grins*

    Grüßle,
    michael

  • db forty line

    • yamaha4711
    • 12. Februar 2008 um 21:15

    Tacho!

    Hab vor ca. 1 1/2 Monaten auf eine db Fourty gemischt - live.
    Ich war positiv überrascht. Es handelte sich um 1x Doppel12/1" oder 2" Topteil und 2x 18" Baß pro Seite. Gesang sowie die gesamte Band kam sehr authentisch rüber und es war nicht sehr viel am EQ zu ziehen. Auch bei Konserve war das System recht nett.
    Rein für Disco mit Tiefbaß wird es wohl nicht so der Bringer aber für Rock'n'Roll sehr nett. Vor allem das Topteil drückte sehr nett.

    Grüßle,
    michael

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • yamaha4711
    • 12. Februar 2008 um 21:09

    Echt? Na danke daß du mich auf den neusten Stand bringst.

    Dazu hätte ich noch ein paar Fragen bevor man mit vagen Aussagen umherwirft:
    Was ist denn bitte an einem DAT empfindlicher als an einer Festplatte?
    Eine Audio-CD hat doch eine Samplerate von 44.1kHz bei 16Bit, oder?
    Hörst du den Unterschied zwischen 16Bit und 24Bit bzw. den Unterschied zw. 48kHz und 96kHz (um bei deinen Zahlen zu bleiben)?
    Die DVD vernichtet die CD, die CD vernichtet die LP... wieviele CD's und vor allem noch LP's gibt es heute noch?
    Schon mal gesehen wie sich ein IPod oder das ganze andere neue Zeugs aufhängt, nur weil die Hardware nicht zur passt Software und letztere schlampig programmiert wurde?

    Aber lassen wird das... Hauptsache neu und hipp sein.

    Grüßle,
    michael

  • Club Umbau, komplett neues Licht & Ton ???

    • yamaha4711
    • 12. Februar 2008 um 18:13

    Dann bestell dir auch gleich ein 25er Pack Ersatzschwingspulen für die MRX's oder mach zumindest einen vernüftigen Controller mit Limiter rein. Die Teile sind nicht für Dauerstressdiscopegel geeignet ganz zu schweigen von der Flughardware.

    Ein Doppel-18 für 900€ - da würde ich aber dreimal hinsehen was das für ein Teil ist.


    Grüßle,
    michael

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • yamaha4711
    • 12. Februar 2008 um 17:55

    Tacho!

    Für mich ist ein normaler DAT das Maß der Dinge. Ansonsten hat man sicher auch des öfteren einen Laptop dabei. Für einen einfachen Mitschnitt kann man das also auch über den Laptop erledigen. Qualitativ sollte das reichen.
    MD würde ich eher nicht nehmen, von wegen Datenreduktion.

    Grüßle,
    michael

  • Club Umbau, komplett neues Licht & Ton ???

    • yamaha4711
    • 12. Februar 2008 um 14:36

    Tacho!

    Laßt uns mal rechnen:
    DJM600 neu um die 700-800€
    Die beiden Technics kommen auf 900€
    Die beiden CD-Player kommen auf 1200-1300€
    Macht schon mal zusammen round about 2900€ inkl. MwSt.

    Hast doch bestimmt auch schon selbst nach Preisen geschaut, oder?
    In diesem Fall Frage ich mich wie du auf 5-10k€ kommst, für das alles. Deswegen die Frage: soll das alles Neuware sein oder darf's auch gebraucht sein und was ist von dem alten Material noch da bzw. verwendbar, falls das wieder benutzt werden soll?!

    Anyway... es bleiben dann noch 2000-8000€ für den Rest.

    Rechnen wir mal den Ton durch, der dir so vorschwebt:
    für ein vernüftiges Topteil (12"/1") kann man von rund 1500€ pro Stück ausgehen. Macht bei 8 Top Teilen schon mal alleine 12k€.
    Dazu noch die Bässe (pro Baß zw. 1200 - 1800€) macht bei 4 Stück auch nochmal runde 5k€.
    Dann fehlen noch die kleinen Satelliten und die entsprechenden Endstufen. Da braucht man nun gar nicht mehr weiterrechnen....
    Alleine das Holz kommt auf satte 18k€. Stufen noch dazu bist du bei mind. 20k€ und es fehlen noch die Controller. Na dämmerst.....

    Sicher nicht, denn das Licht fehlt ja noch gänzlich.
    Also da wären Dimmer, Leitungen, Pult, Gehäuse und Leuchtmittel. Da kommt gut und gerne nochmal dasselbe zusammen.... so um die 10k€ wenn man vorsichtig rechnet.

    Grüßle,
    michael

  • Musik aus laptop zu leise

    • yamaha4711
    • 10. Februar 2008 um 10:47

    Tacho!

    Es gibt an den meisten Pulten ein sogenanntes GAIN. Damit werden die Eingangspegel der versch. Geräte aneinander angeglichen.
    Zum anderen solltest du mal nachsehen ob alle internen Regler an deinem Laptop auf sind. Je nach Abspielsoftware wird direkt auf den Windows Soundmischer zugegriffen oder es wird nochmals getrennt geregelt (z.B. bei WinAMP).
    Also erst mal nachsehen ob der Soundmischer (das nette kleine Lautsprechersymbol rechts unten in der Taskleiste) voll auf ist (Main als auch Wave).

    Eine externe Soundkarte braucht es nicht unbedingt und die meisten internen Karten liefern heute schon recht gute Qualität.

    Läßt du dasselbe Material laufen, also z.B. CD in Laptop und dann vom CD-Player? Manche CD-Player sind recht hochpegelig eingestellt. Falls es unterschiedliches Material ist, dann braucht man sich nicht wundern. Viele MP3 sind nicht normalisiert. Damit handelt man sich massive Pegelsprünge ein.
    Vielleicht hat auch deine Leitung einen Knacks.

    Grüßle,
    michael

  • Musik aus laptop zu leise

    • yamaha4711
    • 9. Februar 2008 um 21:04

    Tacho!

    Vielleicht liegt das evtl. daran, daß dein Player einen Kopfhörerausgang hat und damit definitiv mehr Pegel bringt als der Laptop, der einen Lineausgang hat.
    Was sagt den der Pegelmesser am Mischpult?

    Grüßle,
    michael

  • AMP Preisklasse bis: 600 EURO -> T.AMP, qsc, crown?

    • yamaha4711
    • 9. Februar 2008 um 19:57

    Tacho!

    Ich werf' einfach mal Dynacord L1000 oder P1050 in die Runde.
    Beide Amps machen 2x500@4Ohm bzw. bisschen was über 1kW@4Ohm Brücke, klanglich sehr präzise (machen auch als Baßendstufe nicht schlapp) und sind eigentlich unkaputtbar.
    Gebraucht für um die 400€.

    Grüßle,
    michael

  • Chöre abnehmen

    • yamaha4711
    • 8. Februar 2008 um 17:04

    Tacho!

    Schließe mich meinen Vorschreibern an:
    Wenn Monitor, dann nur für Begleitinstr., damit der Chor diese hört. Den Chor nicht auf den Monitor geben, sonst piept es furchtbar.
    Als Mikrofonierung idealerweise Kleinmembran Kondensator - Neumann KM184 ist eine gute Wahl. SM58 und andere dyn. Mikros mit Nahbesprechungseffekt gehen hier nicht.
    Andere Verdächtige:
    Schoeps
    beyerdyanmic MC930 oder MCE84, MCE93/MCE94
    AKG C1000S (auch wenn einige wieder meckern.... das Teil funktioniert und hat seine Berechtigung)
    Dazu die entsprechenden Stative. Nach Möglichkeit entspr. Chorstative verwenden.

    Je nach Größe des Chores je 1-2 Mikros für Baß, Tenor, Alt und Sopran
    Gruppenbildung und Aufstellung des Chores ist mind. genauso wichtig. Am besten Chortreppen oder andere Podest verwenden, damit der Chor gestaffelt stehen kann.

    Grüßle,
    michael

  • PA-System für öffentliche Party

    • yamaha4711
    • 7. Februar 2008 um 18:35

    Hallo Stephan,

    eine Anlage, die eine Party in dieser Größenordnung meister ohne gleich kaputt zu gehen kostet round about 5000-6000€ GEBRAUCHT.
    Neu bekommt man das nicht 12.000€ hin. Das ist aber nur die Tonanlage, ohne Mischpult, CD-Player, Leitungen usw.

    Schau mal nach folgenden Anlage:
    Dynacord XA5
    Dynacord XA2
    JBL SRX7
    JBL MRX6
    Syrincs MPA
    HK Actor
    Seeburg TSM Serie

    Das wäre ungefähr die Liga und Preisordnung.
    Ansonsten gut beraten lassen.

    Grüßle,
    michael

  • DBX 266XL Trafo Defekt

    • yamaha4711
    • 7. Februar 2008 um 17:34

    Soll doch wohl ein Witz sein, oder?
    Für FAST!!! 25€ (also Endbetrag < 25€) gehts selbst nicht billiger. Die sollen dir wohl noch Geld dafür geben, daß sie es reparieren dürfen oder wie.
    *kopfschüttel*

    Grüßle,
    michael

  • Reparatur-Frage

    • yamaha4711
    • 7. Februar 2008 um 17:22

    Tacho!

    Eigenreparatur an der Litze ist eigentlich keine große Sache. Hochflexible Leitung oder Entlötlitze dran und gut ist. Muß eben sorgfältig gelötet werden.
    Die Spule kann, muß aber nicht gelitten haben. Man bedenke wie hoch die mechanische Belastung (Biegung, Streckung) ist. Das kann auch Materialermüdung sein.
    Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Speaker recont wird. Das lohnt sich bei RCF in jedem Fall und ist billiger als ein neuer, obgleich das Teil hinterher neuwertig ist.

    kiwi
    Warum soll ein 12" heikler sein als ein 15"?
    Wenn man nicht das entsprechende Werkzeug und Wissen hat ist das in jedem Fall murks. Egal ob 8", 10", 12", 15", 18" oder 21". Ich sehe da keinen Unterschied.

    Grüßle,
    michael

  • PA Anlage in einem Alternative-Club mit Live betrieb

    • yamaha4711
    • 7. Februar 2008 um 11:42

    Hallo Marcel,

    zu 1.
    Nein - warum denn auch?
    Der DJ stöpselt sich genauso wie die Band in die Stagebox ein. Ich nehme an, daß irgendwo auch ein Mischpult im Raum steht. Für die Liveband ist ja klar wie das dann abläuft. Bei DJ-Betrieb Ausgang des DJ-Mixers auf 2 Kanäle geben und evtl. noch den Monitorausgang des DJ-Mixers auf einen dritten Kanal geben. Die beiden entsprechenden Kanäle am Hauptpult auf 0dB und den dritten Monitorkanal auf den Monitor routen und auch auf 0dB pegeln. Dann kann der DJ walten wie er möchte.
    Ohne Hauptpult ist das auch kein Problem. Ausgang DJ-Mixer auf Front-PA und Monitorausgang auf Monitorendstufe.
    Evtl. kann man - wenn den vorhanden - den Master-EQ ein wenig discomässig einstellen (die Wanne in Reinstform eben *grins*).

    zu 2.
    Zunächst einmal Analyse des Systems:
    SRX8 bedeutet pro Seite 1x SRX722 (Doppel 12" / 1,5") und 1x SRX728S (Doppel 18"). Dazu ein Rack mit 2x XTi4000.
    Ein Rack wird auf die Linke seite gestellt und betreibt dann komplett die linke Seite und dasselbe eben auch rechts. Eingang Links von Amprack Links auf Eingang Rechts Amprack Links durchschleifen. Auf der rechten Seite genauso.
    Die Monitorendstufe hat mit den Endstufen der Front-PA nix zu tun. Die Monitorendstufe ist unabhängig, d.h. sie bekommt ein komplett getrenntes Signal.

    zu 3.
    Je nach dem ob man JBL mag oder nicht... Laut kann das Teil in jedem Fall und klangmässig muß man halt ein wenig am EQ schrauben. Ansonsten halte ich 2x Doppel-12 pro Seite für überdimensioniert, aber jeder wie er mag. Andererseits muß man ja auch nicht vollgas geben.
    Bei einem Öffnungswinkel von 75x50° muß man die Topteile zwar ein wenig gegeneinander verbiegen (wie du schon beschrieben hast), sollte aber machbar sein. Evtl. die Teile vertikal einfliegen.

    Noch was zu den Endstufen. Meiner Meinung nach sind die XTi's unterdimensioniert - vor allem für die Bässe. Aber das nur so am Rande.

    Was hat denn der "Tontechnik-Ausstatter" so angeboten?

    Grüßle,
    michael

  • Dynacord Amps

    • yamaha4711
    • 4. Februar 2008 um 14:10

    Tacho!

    Das ist wie bei Vorgängern, den Serie S und L Amps: die Serie S (S900 / S1200) waren eben günstige Arbeitstiere. Die L Serie (L500 / L1000 / L1600 / L2400) waren die edleren Arbeitstiere: enger selektierte Bauteile, mehr Endtransistoren, besseres Netzteil.

    Bei den CL und LX ist es wohl ähnlich:
    Die CL ist das günstige Arbeitstier - konv. Netzteil, Class H, übliche Schutzschaltungen
    Die LX ist auch Class H, hat aber neben den üblichen Schutzschaltungen noch einen dyn. Limiter (finde ich in der Beschreibung der CL z.B. nicht) und eben ein Schaltnetzteil. Ich denke, daß auch hier mehr Endtransistoren verwendet werden, das Netzteil ein wenig aufwendiger ist und die Bauteile strenger selektiert sind.
    Bei Schaltnetzteilen bekomme ich immer wieder bauchweh. Ich hasse die Dinger. Wenn kaputt kann man gleich alles wegwerfen. Ein konv. Netzteil kann ich noch selbst wiederbeleben. Lieber schlepp ich ein paar kg mehr rum (ist eh alles im Rollcase) als daß ich leichtbauweise durch die Gegend roll.

    Ansonsten einfach mal in Straubing anrufen oder eMail.
    Manchmal ist es auch nur Marketing.

    Die EV-Amps sollten baugleich sein. Zumindest ist eine Dynacord L2400 absolut bauglich zu einer EV P3000.

    Grüßle,
    michael

  • Suche Lautsprecher für Partyraum

    • yamaha4711
    • 3. Februar 2008 um 16:10

    Tacho!

    Aktiv und gut... da fällt mir direkt Meyersound ein. Kostet aber ein bisschen. Ne UPA-1 z.B.

    Andernfalls -> Party-PA

    Grüßle,
    michael

  • PA-Leistung und Strom

    • yamaha4711
    • 3. Februar 2008 um 16:04

    Tacho!

    Physik ist einfach, das kann doch jeder.
    P = U * I - wenn P_Amp > P_Steckdose = Sicherung fliegt oder Leitung raucht. Und durch den Crestfaktor kann man Energie aus dem Nichts schaffen... perpetum mobile 1. Art.

    Nein! So ist es natürlich nicht.
    Es wird in keinem Fall Leistung oder allgemein Energie aus dem Nichts erschaffen.
    Lassen wir mal den Crestfaktor außer acht.

    Also.... in der Regel geben die Hersteller von Endstufen Leistungsentnahmen aus dem Netz bei x/y Leistungsabgabe der Endstufe an LS-System an, z.B. 10A bei 2/3. Daneben steht auf dem Typenschild meist eine Nennleistung oder max. Stromaufnahme, z.B. max. 12A.
    Mit diesen Werten kann man sehr gut rechnen. Wenn man also 2 Stufen mit 10A bei 2/3 an eine 16A Schukodose hängt, dann darf man sich nicht wundern wenn der Automat den Anker wirft. Dies wird zwar nicht dauernd passieren, aber die Wahrscheinlickeit daß es passiert, vor allem wenn man das System am Limit betreibt ist sehr hoch.
    Bei 2 Stufen, die max. 12 (pro Stufe) ziehen dürfte die Schukodose dies aber noch schaffen. Das Geheimnis liegt im Netzteil bzw. in den verbauten Elkos.

    Die Frage warum eine Stufe 5kW abgeben kann, obwohl eine Schukodose nur knapp 3.7kW (230V * 16A) max. zur Verfügung stellen kann ist damit auch schon klar: die Elkobatterie in der Stufe.
    Je nach verwendetem Netzteil und Güte desselbigen können höhere Spitzenleistungen für ein paar ms abgegeben werden. Musik ist ja sehr dynamisch. Genau darauf zielt auch der Crestfaktor ab. Die Spitzenleistung liegt ja nur zeitlich begrenzt an.
    Zudem hat der Sicherungsautomat eine Hysterese, welche dafür sorgt, daß das Ding nicht sofort bei 16A abschaltet sondern erst nach einer bestimmten Zeit (Charakteristik des Automaten).

    Also: maßgeblich für die Berechnung der Leistungsaufnahme aus dem Netz ist die max. mögliche Stromaufnahme bzw. die Stromaufnahme bei x/y Leistungsabgabe der Stufe. Damit kann man sehr bequem abschätzen was man zur Verfügung stellen sollte ohne auch nur das Wort Crestfaktor zu kennen oder zu benutzen.

    Das ganze wurde aber auch schon zickmal hier diskutiert. Ist denn die Suchfunktion kaputt?

    Grüßle,
    michael

  • 18" Zoll Subwoofer

    • yamaha4711
    • 31. Januar 2008 um 16:56

    Wieso neu????
    Schon mal was von reconen gehört?

    Grüßle,
    michael

  • Unterschied zwischen bandpass und bassreflex subwoofer

    • yamaha4711
    • 31. Januar 2008 um 14:15

    Tacho!
    Also liebe Kollegen.... ein bisschen mehr konstruktiv kann man schon sein.

    Erst einmal herzlich willkommen hier im PA-Forum!

    Zunächst einmal zu deiner Frage Bandpaß/Baßrefelex:
    eine Baßreflexbox (BR) erkennt man daran, daß man den Lautsprecher sehen kann, was beim Bandpaß (BP) meist nicht so ist. Das letztere ist meist einfach eine Kiste mit ein paar Löchern drin.
    Ganz grob zu den Prinzipien:
    Der BR ist ein sogenannter Direktstrahler, wobei der Raum noch zusätzlich über einen Port (Baßreflexport) akustisch angekoppelt wird. Damit erhält man einen höheren akustischen Output.
    Beim BP wird dies durch 2-3 Kammern gelöst. Der Lautsprecher selbst gibt seine akustische Leistung in eine der Kammern ab, die dann wiederum an die Außenwelt über div. Ports angekoppelt wird. Der Effekt dabei ist, daß beim BP - wie der Name schon sagt - die Schallenergie innerhalb eines nach oben und unten begrenzten Rahmens unterstützt wird.
    Klangtechnisch sind BR-Boxen eher trocken und impulstreu. BP-Kisten sind eher unpräziser, dafür kann man aber sehr guten Tiefbaß machen. Das hilft aber nur, wenn man schon ein gutes und impulstreues Baßfundament hat.
    Ein weiterer Punkt ist die Laufzeitverzögerung bzw. Phasenverschiebung. Es ist dringend empfohlen eine BP-Kiste mit einem Delay an das Topteil anzupassen. Vor allem dann, wenn noch andere Bässe im Spiel sind und/oder das Topteil Fullrange betrieben wird. Bei einer BR-Box braucht man dies in den allermeisten Fällen nicht, da es hier eine einheitliche akustische Ebene gibt/geben sollte.
    Für weitere Informationen seist du auf einschlägige Literatur verwiesen.

    Soundmässig solltest du dir die Teile - wie schon vorher gepostet - in Verbindung mit deinen Topteilen anhören. Ich persönlich tendiere zum BR, da er ein sauberes und impulstreues Fundament liefert.
    RCF ist ein renommierter Hersteller von Lautsprechern (Chassis) und kann auch Boxen bauen. Damit bist du sicherlich nicht ganz falsch.

    Zu deiner nächsten Frage - was brauche ich noch:
    eigentlich nichts mehr....
    X-Over ist in den Bässen eingebaut und alles andere hast du im Pult.
    Es kommt einfach auf die Ansprüche an, die man an sich selbst hat oder die erwartet werden. Ich für meinen Teile hätte da zumindest gerne noch einen externen 31-Band MasterEQ (der im Pult ist einfach zu unpräzise), um die Anlage zu entzerren und an den Raum anzupassen. Damit kann man auch Feedbacks auf der Summe ein wenig vorbeugen.

    Grüßle,
    michael

  • allgemeine fragen "Direct Out"

    • yamaha4711
    • 30. Januar 2008 um 18:53

    Tacho!

    Direct out heißt für mich eben Direct out... nur wird das von Mixer zu Mixer verschieden sein. Allen Mixern gemein sollte sein: Kanal x wird an dieser Stelle das Signal von Kanal x ausgeben.

    Meiner persönlichen Auffassung nach sollte Direct out heißen: direkt nach dem Vorverstärker, evtl. noch wahlweise vor oder hinter dem EQ. Leider wird das Signal bei vielen Pulten nach dem Fader auf den Direct out gelegt ohne eine Möglichkeit für einen anderen Abgriffpunkt. Ob das Sinn macht hängt von der geforderten Aufgabenstellung ab. Es ist durchaus sinnvoll, wenn man ein FX dediziert für diesen Kanal verfügbar machen möchte.
    Für eine Aufnahmesituation mit einem Multitracker sollte das Signal so unverfälscht wie möglich, also direkt nach der Eingangsstufe (Pre Fader, Pre EQ) abgegriffen werden. Das wäre ein echter Direct out. Damit kann ich mir die Aufnahme später so zusammenschieben wie ich es mir vorstelle/gerne hätte. Bei einer Livesituation ist man öfter mal gezwungen den Pegel extrem anzuheben oder abzusenken bzw. den EQ ziemlich zu verbiegen, was sich bei den üblichen Direct outs dann nicht mehr richtigstellen lässt.
    Sicher muß man dann darauf achten, daß die ganzen Kanäle nach der Eingangsstufe auch ungefähr denselben Pegel haben, aber darauf achten wir doch sowieso alle.

    Grüßle,
    michael

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