Tacho!
Mal ein Versuch um es auf den Punkt zu bringen:
Analog-Dimmer
Im herkömlichen Sinne wird hier der Lastteil voll analog gesteuert, also pro Triac oder Thyristor je ein Rampengenerator/Nullduchgangsdetektor. Ganz klassisch eben. Die Steuerspannung (meist 0-10V) wird aus dem DMX Signal generiert; dazu braucht es aber einen intergrierten DeMux, der eben digital ist.
Im engeren Sinne ist ein Analog-Dimmer eben frei von jeglicher Digitaltechnik und somit benötigt dieser dann auch per Definition eine analoge Steuerspannung (0-10V) pro Kanal. Macht aber mächtig wuchtige Leitungen zur Ansteuerung des selbigen (Socapex läßt grüßen).
Digital-Dimmer
Hier wird, wie schon öfters in diesem Thread erwähnt, der Zündzeitpunkt des Triac/Thyristor sowie die Zünddauer auf digitaler Ebene generiert bzw. gesteuert.
Meist hat diese Dimmerklasse ein LCD-Display und man kann eine bestimmte Anzahl an Chaser bzw. Scenen im internen Speicher des Dimmers ablegen. Damit kann das Teil auch Standalone betrieben werden. Auch sind spielerein mit dem DMX-Signal (patching) möglich, was aber auch obige Analog-Dimmer mit int. DMX-Teil können - abhängig eben von der Software des DMX-Teils.
Letztendlich ist diese Unterscheidung Humbug. Richtiger wäre es zu sagen, daß der eine Dimmer eine interne Steuerung besitzt ("digital")oder nicht (analog). Letztendlich sind beide Arten, sofern sie DMX verstehen, digital bzw. hybrid.
Grundsätzlich wichtig an einem Dimmer ist so oder so sein Entstörgrad sowie die Lastfestigkeit.
Was bringt es, wenn sich der Dimmer digital schimpft und DMX vorwärts und rückwärts versteht, der Triac/Thyristor im inneren aber max. 12A kann, da das dem max. des Dimmers entspricht und nur Minidrosseln und Billigkondensatoren verbaut sind.
Lieber hab ich da, wenn der Triac/Thyristor ordentlich überdimensioniert ist und eine ordentlich Ladung Kupfer für die Drosseln, sowie vernüftige Kondensatoren zur Entstörung verbaut sind.
Grüßle,
michael