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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • digital und herkömmliches dimmerpack. wo ist der unterschied

    • yamaha4711
    • 5. November 2007 um 15:44

    Tacho!

    Mal ein Versuch um es auf den Punkt zu bringen:

    Analog-Dimmer
    Im herkömlichen Sinne wird hier der Lastteil voll analog gesteuert, also pro Triac oder Thyristor je ein Rampengenerator/Nullduchgangsdetektor. Ganz klassisch eben. Die Steuerspannung (meist 0-10V) wird aus dem DMX Signal generiert; dazu braucht es aber einen intergrierten DeMux, der eben digital ist.
    Im engeren Sinne ist ein Analog-Dimmer eben frei von jeglicher Digitaltechnik und somit benötigt dieser dann auch per Definition eine analoge Steuerspannung (0-10V) pro Kanal. Macht aber mächtig wuchtige Leitungen zur Ansteuerung des selbigen (Socapex läßt grüßen).

    Digital-Dimmer
    Hier wird, wie schon öfters in diesem Thread erwähnt, der Zündzeitpunkt des Triac/Thyristor sowie die Zünddauer auf digitaler Ebene generiert bzw. gesteuert.
    Meist hat diese Dimmerklasse ein LCD-Display und man kann eine bestimmte Anzahl an Chaser bzw. Scenen im internen Speicher des Dimmers ablegen. Damit kann das Teil auch Standalone betrieben werden. Auch sind spielerein mit dem DMX-Signal (patching) möglich, was aber auch obige Analog-Dimmer mit int. DMX-Teil können - abhängig eben von der Software des DMX-Teils.

    Letztendlich ist diese Unterscheidung Humbug. Richtiger wäre es zu sagen, daß der eine Dimmer eine interne Steuerung besitzt ("digital")oder nicht (analog). Letztendlich sind beide Arten, sofern sie DMX verstehen, digital bzw. hybrid.

    Grundsätzlich wichtig an einem Dimmer ist so oder so sein Entstörgrad sowie die Lastfestigkeit.
    Was bringt es, wenn sich der Dimmer digital schimpft und DMX vorwärts und rückwärts versteht, der Triac/Thyristor im inneren aber max. 12A kann, da das dem max. des Dimmers entspricht und nur Minidrosseln und Billigkondensatoren verbaut sind.
    Lieber hab ich da, wenn der Triac/Thyristor ordentlich überdimensioniert ist und eine ordentlich Ladung Kupfer für die Drosseln, sowie vernüftige Kondensatoren zur Entstörung verbaut sind.

    Grüßle,
    michael

  • Fehler bei MX8000, Pult oder Netzteil defekt?

    • yamaha4711
    • 2. November 2007 um 23:56

    Tacho!

    Miss doch einfach mal die entsprechenden Spannungen nach. Es sollten sich folgende Spannung an den entsprechenden Ausgängen messen lassen:
    +5V
    +18V, -18V
    +12V
    +48V

    Falls das was nicht stimmt ist einer der Spannungsregler durch.

    Wenn die sym. Spannungsversergung (+/- 18V) kolabiert ist, dann kann ich mir gut vorstellen, daß das Pult solch einen Unfug macht. Den OP's fehlt ja ein Arbeitsbereich.

    Die Mutetaste bzw. PFL sollten davon aber unabhängig arbeiten.

    Naja... auf jedenfall mal die Ausgangsspannungen prüfen.

    Grüßle,
    michael

  • Merkwürdiges Zerren

    • yamaha4711
    • 1. November 2007 um 23:15

    Tacho!

    Also bei mir war's mal ein wankeliger OP-Amp im Aux-Weg vom Pult.

    Einfach mal die gesamte Signalkette von Anfang bis Ende durchgehen und mit dem Kopfhörer oder mit LS reinhören.

    Grüßle,
    michael

  • Img stage Line Nebelmaschine/Pumpe

    • yamaha4711
    • 30. Oktober 2007 um 11:04

    Wie lange hat das Teil denn funktioniert?
    Wieviel Zeit hast du seit dem Defekt investiert?
    Wie hoch ist der Aufwand um an einen günstigeren Ersatz zu kommen?
    Was hat die Maschine gekostet?
    Was hat sie schon verdient?

    Wenn man bei Ersatzteilkosten von 35€ rumjammert und sich selbst eine Differenz von 25€ zur Schmerzgrenze einräumt, dann sollte man mal anfangen darüber nachzudenken, ob das ganze denn Sinn macht.
    Rechne mal deine Zeit und den evtl. ärger nach nicht fachgemäßer Reperatur mit Billig-Bastel-Ersatzteil und vergleich das dann mal zu den 35€.

    Sorry, aber dieser Thread ist irgendwie für den Container. Ich kapier nicht was der Eröffner möchte.
    Gut, eine funktionierende Maschine... kleiner Tip: für knapp 35€ gibt es bei Monacor eine Ersatzpumpe. Falls dir das zu teuer ist hast du einen wirtschaftlichen Totalschaden. Dann eben eine Neue zu 69€.

    Ich kann da MI Acoustics nur beipflichten.

    Grüßle,
    michael

  • Tascam DM-24 als Livepult?

    • yamaha4711
    • 30. Oktober 2007 um 10:42

    Tacho!

    Also wir benützen das DM24 ausschließlich für Live und was soll ich sagen: es klingt sehr gut, verzeiht Fehler (von wegen Übersteuerung) und ist meiner Meinung nach vollkommen easy in der Bedienung. Exot wohl deswegen weil die ganze Welt nur die Yamis kennt, was eigentlich schade ist und dem Pult in keinster Weise gerecht wird.

    Warum sollen die AUX-Wege denn nicht für Monitoranwendung genügen? Also bei uns tun sie. Man braucht halt einen Outboard EQ - ist eben kein PM5D. Aber das war es dann schon.

    Ein DM24, einmal EQ Siderack und gut ist.

    Hmm... für Volksmucke mit Playback ist es wohl doch zu schade. ;)

    Grüßle,
    michael

  • Mikrofon und Vorverstärker mit +48 Phantompower gesucht!?

    • yamaha4711
    • 29. Oktober 2007 um 15:45

    Tacho!

    Zunächst stellt sich mir die Frage WARUM bitte ein Mikro mit Nierencharakteristik. Wieviele Mikro's sind pro Raum geplant?
    Das genannte Mikro ist im Raum sichtbar und baumelt wohl von der Decke herunter, oder? Es handelt sich wohl um eine Festinstallation, oder?
    Ich bekomme auch bauchweh beim Gedanken an das Auspegeln. Wenn eine Person ziemlich nah am Mikro steht, dann wird das ziemlich laut werden, wobei eine Person, die sich vom Mikro abwendet nur noch schemenhaft zu hören sein wird. Das kann allerhöchstens suboptimal sein.

    Es geht um Abnahme des Raumes! Von daher würde ich eine Kugel bzw. Halbkugel nehmen. Für solche Zwecke eigent sich eine Grenzfläche (wie hat die denn in deinem Test abgeschnitten?) mit entsprechender Charakteristik sehr gut. Zudem ist es äußerst dezent, da man die Dinger in die Decke eingelassen kann.
    Pro Raum (kommt auf die Größe an) dann 2-4 solcher Mikros und diese über einen Automatikmischer laufen lassen. Wird aber auch nicht billig(er) werden. Das wäre zumindest meine Alternative.
    Als Mikro z.B. beyerdynamic Opus51 oder das MPC70, welches direkt auf USB (sehr komfortable bei direkter Aufnahme per PC) ausgibt. Bei AKG wäre es einC562CM zum direkten Einbau/Versenken in der Decke.
    Ansonsten gibt es von den div. Herstellern sicher komplette Konferenzsets oder auch Dolmetschersets.

    Pro Mikro einen ChannelStrip zu verwerden wird sicher recht teuer werden. Aber bitte: DBX286A
    Idealer wäre da ein Tascam MA-8, denn der bietet gleich 8x MikroIn -> LineOut. Aber eben auch nur dieses, falls man am pro-Raum-ein-Mikro-Konzept festhalten möchte. Ansonsten eben Automatikmischer, z.B. beyerdyanmic MIX 10NG oder AKG AS8TC.

    Grüßle,
    michael

  • x

    • yamaha4711
    • 25. Oktober 2007 um 19:40

    Tacho!

    Irgendwie fischt es sich im trüben Wasser ziemlich schlecht, will sagen: brauche mehr input.

    Was sind das für Geräusche, welcher Hintergrund (sowohl naturell als auch sozial gedacht)? Sind das Außenaufnahmen von Tier- und Natur oder dann doch zum Spionieren?
    Indoor oder Outdoor, Theater, Film,....

    Jedesmal andere Anforderungen an die Mikros.

    Bei Außenaufnahmen kann man auf Störgeräusche wie z.B. Wind mit einem entsprechenden Mikroschutz (z.B. ein Windjammer - diese felligen Puschelverhüterli auf dem Mikro) wirksam verringern. Das fällt mitunter auch in die Sparte Filter rein.

    Bei großer Reichweite ist ein Richtrohrmikro zu empfehlen. Bei extremer Reichweite kann man schon an ein Mikro innerhalb eines Parabolspiegels denken. Aber das fällt dann fast schon in den Bereich Abhören und Spionage.
    Evtl. etwas in dieser Ecke wie z.B.
    beyerdynamic MCE836, MCE837, MCE86II,MCE86SII

    Um das Signal bei der Aufnahme oder auch im Nachhinein zu filtern eignen sich vor allem vollparametrische EQ's. Auf'm Computer gibt es entsprechende Software, die alle möglichen Arten von Filtern zur Verfügung stellt. Mit der entsprechenden Software ist es sogar möglich per FFT Analyse den Hintergrund herauszurechnen. Die Qualität leidet aber darunter und es hört sich hinterher ziemlich dumpf und tonnig an.
    Aber auch für das Mikro selbst gibt es aufsetzbare Filter, wie z.B der oben angesprochene Windjammer oder z.B. der Präsenzfilter bei einem AKG C1000S.

    Man braucht bei solchen Sachen auch einen guten und rauscharmen Mikrofonvorverstärker. Sonst hilft das beste Mikro nicht.

    Grüßle,
    michael

  • Scheinwerfer zum idiotensicheren Anschließen ausrüsten

    • yamaha4711
    • 24. Oktober 2007 um 17:13

    Naja... wie man's eben so nimmt. Ich habe damit immer noch so mein Problem.
    Sicher ist ein CEE blau nicht in jedermann's Dose einzustöpseln und von daher wird man gezwungen diese Apperatur dort zu betreiben wo man entsprechenden Anschluß findet. Andererseits ist eben das auch ein Handicap. So seh ich die Sache.

    Wenn man zu dämlich ist Leistungsangaben aufzusummieren und nicht in der Lage ist die max. zulässige Leistungsabgabe (Physik Klasse 9 Realschule bzw. Natur und Technik) einer Schuko auszurechnen, dann sollte man generell die Finger davon lassen.

    Beim CEE Verteiler auf Schuko hat man ja auch jede Phase auf je einer Schuko liegen. Und wenn man die drei Funzeleimer je in eine Schuko steckt hat man auch eine symetrische Belastung. Der Umbau auf die dusseligen blauen CEE's entfällt, man kann nach Lust und Laune mit Standardschuko verlängern und man kann das Zeug auch anderswo einsetzen ohne gleich haufenweise mit Adaptern um sich zu werfen. Ist somit der Weg des geringsten Widerstandes.

    Aber macht wie ihr meint....

    Grüßle,
    michael

  • sub

    • yamaha4711
    • 24. Oktober 2007 um 16:16

    Von d&b die B1 oder den C7 Sub
    Beides Direktstrahler mit ordentlich Bums.
    Vielleicht wäre auch der J-Sub was. Würde aber wohl dann doch den Rahmen sprengen. ;)

    Ansonsten den Meyersound HP600 oder HP700. Auch beidesmal Direktstrahler.

    Preise beim Fachhändler oder beim einschlägig bekannten Auktionshaus.

    Grüßle,
    michael

  • Scheinwerfer zum idiotensicheren Anschließen ausrüsten

    • yamaha4711
    • 24. Oktober 2007 um 16:02

    Steffen
    Was soll das denn bitte bringen?
    Das ist doch gehüpft wie gesprungen, aber ändern wird sich auch nichts. Also das ist absoluter Humbug.

    Grüßle,
    michael

  • Scheinwerfer zum idiotensicheren Anschließen ausrüsten

    • yamaha4711
    • 24. Oktober 2007 um 15:59

    Tacho!

    Zunächst mal: wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, denn du scheinst auch nicht die "Ahnung" zu haben.

    Zum einen darfst du nie nicht das Zeug umklemmen oder einen Verteiler basteln, oder bist du Elektrogeselle oder ähnliches? Vor allem nicht, wenn es sich um öffentliche Träger handelt wie z.B. Schulen handelt.
    Als nächstes muß beachtet werden, daß die ganze Verteilung symetrisch belastet wird und das kannst du so auch nicht sicherstellen, denn die Leute werden wohl die Stecker nach gutdünken reinstecken. Ist also Lottospielen und auf kurz oder lang fliegt wieder die Sicherung, wenn nicht gar schlimmeres passiert.
    Mein Tip: lass da die Finger davon. Solange die "Techniker" meinen sie müssen alles in einen Schukoverteiler reinstecken dann sollen sie doch. Im besten Fall fliegt die Sicherung, im schlimmsten Fall verdünnisiert sich der Mehrfachverteiler. Aber das ist dann nicht dein Problem.

    Was man machen kann ist sich einen Verteiler von CEE 16A auf 3x Schuko käuflich zu erwerben. Die Schukos sind meist nummeriert und an auf den Schukostecker der DMX-Fluter kommt eben auch ein Kleber mit eben dieser Nummer drauf. Das sollte dann auch der hinterletzte verstehen. Damit muß nichts gebastelt werden und du bist auf der sicheren Seite, vor allem wenn der Verteiler auch Sicherungsautomaten und eine RCD beinhaltet.
    Um es absolut DAU-tauglich zu machen kannst du noch ein Karton bemalen, auf welchem das ganze bildhaft dargestellt ist und man dort nochmals den Hinweis unterbringt, daß pro DMX-Fluter eine Schukodose des Verteilers zu benutzen ist, falls jemande nicht bis auf 3 Zählen kann.

    Grüßle,
    michael

  • kosten für anbotserstellung

    • yamaha4711
    • 24. Oktober 2007 um 11:35

    Tacho!

    Warum trifft es denn meist die Branche Veranstaltungstechnik, die finanziell durch die Kundschaft "ausgebeutet" wird? Sind wir denn nicht auch ein wenig selbst schuld daran?

    Ich für meinen Teil seh das so, daß ein Angebot kostenfrei zu sein hat, wenn es sich eben nur um ein Angebot handelt, d.h. Datenbank aufmachen, Equipment zusammenklicken und abschicken per FAX oder Mail. Kosten für die Kommunikation sind unerheblich, da die meisten eh Flatraten haben. Papier und Porto kann man sich mit dem FAX oder mit der eMail sparen. Letztendlich ist nur der Faktor Zeit da und das sollte man einem Kunden schon schuldig sein.
    Im weiteren Verlauf lässt es sich doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit herausfinden, ob der Kunde das Angebot annimmt oder nicht. Falls dieser nur auf Kostendrückung aus ist, dann stellt sich das meist sehr schnell heraus und dann sage ich von meiner Seite aus eben bis hierhin und keinen Cent weniger.

    Wenn man eine Ortsbegehung macht, dann sollte dies eigentlich auch noch mit drin sein, außer wenn der Ortstermin nicht gerade 20km vor der Haustüre liegt. Hier kann man Fahrtkosten ansetzen und die würde ich dann sofort verlangen - eine Anrechnung auf den Auftrag als Option evtl. Wenn es dem Kunden wichtig ist, dann geht er auch darauf ein. Ansonsten: der nächste bitte.

    Grüßle,
    michael

  • Dimmer blinkt

    • yamaha4711
    • 17. Oktober 2007 um 20:44

    Auch ne Möglichkeit... damit sind es dann schon drei.

    Fehlersuchansetz für die dritte Möglichkeit "Leuchtmittel blinkt":
    Falls der Dimmer über einen "manualmode" verfügt würde ich mal direkt am Dimmer dimmen.

    Grüßle,
    michael

  • Dimmer blinkt

    • yamaha4711
    • 17. Oktober 2007 um 19:23

    Tacho!

    Zum einen - was blinkt denn genau? Was steht denn bei dem Lämpchen, welches da dann so schön blinkt?
    Und wo blinkt's denn? An den Dimmern oder am Pult?

    Zum anderen - wieso beschwert man sich zunächst über "zuviel" Leistung für ein Schultheater (14kW), um dann im zweiten Atemzug festzustellen, daß die Hälfte zu dunkel ist/wäre.
    Das mit den Energiesparlampen soll wohl ein Witz sein?! Zum einen ist das eine ganz andere Farbtemperatur und zum zweiten wird man die nicht so einfach Dimmen können.

    Noch so ein Gedank von mir selbst: wenn man ein MA LC24/6 II sein Eigen nennt, dann sollte der Rest auch dazu passen.

    Grüßle,
    michael

  • d&b ohne Systemamp

    • yamaha4711
    • 12. Oktober 2007 um 13:40

    A little outtake from the post before:

    Zitat

    (sens drive ,membran auslenkung, swingspulentemeratur)

    Ist das dann Slowfox oder Quickstep was die Swingspule tanzt?
    aber zurück zur Temera(tur) *lol*

    Also d&b ist eben d&b und bleibt d&b. Also Schwabe kann ich da nicht anders.... so isch's hald ond eba drom goht des fei nur so wia's mer ausdiffdelt hend. Sodele!

    Andererseits wird da auch nur mit Wasser gekocht... der Grundbestand ist eben nun mal ein Schallwandler wie bei zick anderen Holzkisten auch.
    Was Auslenkung und Temperatur angeht: aktiv gemessen wird da null komma gar nix. Da wurde evtl. vielleicht mal gemessen und das wurde dann in Silikon gegossen sprich als Parameter dem Controlleramp anvertraut. Dieser SIMULIERT das ja nur. Machen aber viele andere Amps (z.B. die Systemstufe eines XA Systems von Dynacord - XA2600) auch.
    Für die Auslenkung müsste man ja einen Sensor (induktiver oder optischer Art) am LS selbst anbringen. Wird also auch bestenfalls nur simuliert bzw. durch den Controlleramp berechnet.
    Die omiöse Senseleitung ist da schon wahrer Natur, doch dafür braucht es entsprechende Rückleitungen, die man dann vorfindet, wenn man EP5-Anschlüsse benutzt. Dadurch wird dann die Impendanz angeglichen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Die Settings sind sehr gut ausbalanciert und eben auf den jeweiligen Boxentyp/Systemtyp abgestimmt. Ist wie bei einem Auto: das Fahrwerk eines Benz oder eines Porsche ist eben das maßgebende. Und es hilft einfach nix einen anderen Motor mit mehr oder weniger Leistung da reinzubauen. Letztendlich ist das Fahrgefühl und vor allem die Fahrsicherheit abhängig vom Fahrwerk und nicht in erster Nährung durch den Motor gegeben.
    Ich sehe das auch als eine Art Kopierschutz, denn wer Boxen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte in Umlauf bringt muß sich mit Defekten Chasis und zweiklassigem Klang rumärgern. Darum geht es doch meist, oder? Billiger, aber in gleicher Qualität als Do-It-Yourself.

    Grüßle,
    michael

  • Welche aktive klein PA?

    • yamaha4711
    • 12. Oktober 2007 um 12:23

    Und wieder eine Endlosdiskussion in welcher alles und nichts sein kann.

    Ich werf mal Seeburg in die Runde
    TSM Serie mit aktivem Woofer
    Geht wie Hölle und ist eine ganz andere Dimension als JBL EON oder Mackie. Eher die Klasse von Foohn (auch ganz lecker).
    Oder du nimmst d&b E-Serie (z.B. E3 mit E12 oder E15)

    Grüßle
    michael

  • Powermixer oder Mixer + Endstuffe ??

    • yamaha4711
    • 10. Oktober 2007 um 13:21

    Naja, wenn man sich das Datenblatt der D-12/3 ansieht klingt es schon logisch:
    350W RMS
    700W Programm
    1400W Peak

    Ein Amp mit 500W RMS @ 8Ohm macht schon Sinn bezgl. eines entsprechenden Headrooms. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß man so ein Dingelchen als Front oder Monitor auf einer großen Bühne bei entsprechendem Pegel einsetzen möchte, denn dafür ist die Box letztendlich nicht konstruiert.
    Bei Disco braucht man das nicht so sehr, da die Konserven eh totkomprimiert sind. Man bedenke immer: doppelte Lautstärke braucht 10-fache AMP-Leistung. Was machen als 120W weniger aus?

    Auserdem kommt es auch auf die empfohlene Stufe an. Die Powermate-2 hat ja nunmehr eine 2x700W (@4 Ohm) respektive 2x500W (@8 Ohm)Stufe drin, ähnlich einer CL-Serie.
    Es stellt sich immer die Frage, ob die Stufe das auch wirklich ausgeben kann - auch unter Stress.

    Grüßle,
    michael

  • Powermixer oder Mixer + Endstuffe ??

    • yamaha4711
    • 9. Oktober 2007 um 21:36

    Mei... ist doch klar, daß dir Dynacord zu Dynacord oder EV rät.

    Die neuen Powermate's bzw. CMS sind so ziemlich bauglich zu MIDAS Venice (hab ich mir sagen lassen).

    Grüßle,
    michael

  • Mikro für chor und "rednerpult"

    • yamaha4711
    • 9. Oktober 2007 um 10:36

    Aber sicher doch ist Location, PA und der Act selbst, neben den entsprechenden Mikros, wichtig.

    In einer Lagerhalle mit viel Glas und Betonwänden wird man ohne entsprechende Dämpfung lediglich suboptimale Ergebnisse erzielen.
    Wenn die PA bei CD nur Mulm bringt, dann wird das mit dem besten Chor nebst optimalsten Mikros nix.
    Wenn der Chor Mist ist, dann heißt es eben: shit in - shit out. Wie war das noch gleich mit Pult und Klärwerk?

    Foohn sollte soweit tun und wenn du weißt was du tust, dann weißt du sicherlich auch, daß man mind. einen 31-Bänder zum entzerren und ziehen der gefährlichen Frequenzen braucht.
    Wenn man ein wenig mehr an Materialaufwand betreiben möchte, dann finde ich eine Gruppierung des Chorgesamtsignales oder sogar eine Gruppierung der Chorgruppen (Sopran, Alt, Tenor, Baß - falls es das so in dem Chor an sich gibt) recht nett. Für die Gruppen dann einen 5-fach parametrischen EQ oder eben auch einen 31-Bänder als Groupinsert einschleifen, um dort im Ansatz schon die Piepfrequenzen zu ziehen.
    Am besten arbeiten hier auch digitale EQ's, da diese nicht so viele Phasensauereien anstellen.
    Ansonsten gibt es von Sabine so kleine FBX Solo. Pro Kanal einschleifen und sich freuen. Bei entsprechend vielen Mikros ist das dann aber schon eine Materialschlacht.

    Die Mikros selbst sind eben aufgrund des Acts auszuwählen. Bei einem Drunter-und-Drüber-Kinderprogramm wo in der Summe die ganze Bühne abgenommen werden soll kann man sich überlegen, ob man die Bühne mit 6-8 Mikros abhängt oder eben Grenzflächen am Bühnenrand verwendet.
    Bei einem guten Chor könnte man auch abhängen oder eben entsprechende CHORSTATIVE benutzen. Die normalen Stands sind hier einfach nicht angebracht. Schön ist es, wenn man dem Chor auch eine entsprechende Chortreppe anbietet. Das sieht nicht nur optisch schön aus, sondern ist auch für die Akustik hilfreich. Je nach größe des Chores reichen pro Singgruppe 1 bis max. 3 Mikros. Man bedenke: jedes zusätzliche Mikro steuert auch einen gewissen Beitrag an Interferenz bei.
    Tagung hört sich nun nach Rednerpult mit oder ohne Vortrag an. Hier bewährt sich meist am Pult selbst 1-2 Mikro(s) anzubringen und dem Vortragenden ein Lavalier zu verpassen. Meist eiern die Leute eh neben dem Pult rum, wenn man sie dort nicht mit Gaffa fixiert.
    Im übrigen: bei Renterchören auf keinen Fall mit großem Licht auffahren - das mögen die nicht. Da kommen dann öfters mal bemerkungen wie: Hilfe ich seh nichts mehr, ich bin blind. Aber das ist OT.

    Die Frage ob es drinnen anders ist als draußen: JA!
    Außen kommt es schon mal vor, daß der Wind in die Mikros geht und man sich Nebengeräusch von z.B. Singvögeln einfängt die dann sehr klar über die PA zwitschern.
    Dafür hat man im Außenbereich weniger mit Feedback zu kämpfen als innen.

    Die Aufstellung der PA ist auch immer so eine Sache. Bei entsprechendem Programm lohnt es sich nicht eine Wall-of-Sound aufzubauen. Lieber mit dezentraler Beschallung und Delaylines arbeiten. Ist angenehmer und stressfreier, da man nicht so ein Brett fahren muß.

    Das CHM21 (AKG) kenn ich nun nicht, aber ich denke daß es funktioniert. Einfach mal austesten, wie schon des öfteren erwähnt.
    Da du immer mal wieder auf "weite" abhebst solltest du dir auch mal Rohrrichtmikros antun und antesten. Sehen zwar nicht hübsch aus, machen aber auf Strecke eine gute Figur. Man muß eben - auch bei normaler Mikrofonierung - aufpassen, daß das ganze nicht nach Schuhkarton und Abfallcontainer klingt. Eine Kombination mit Grenzflächen könnte ich mir vorstellen. Hier muß dann aber definitiv ein Delay als Insert her.

    Grüßle,
    michael

  • Powermixer oder Mixer + Endstuffe ??

    • yamaha4711
    • 8. Oktober 2007 um 23:28

    Tacho!

    Naja, der A&H Wizard ist ein nettes Teil und was man hat das hat man.
    Mit einem Powermixer geht der Aufbau auch nicht viel schneller... es sind ja nur zwei Leitungen mehr (Mixer -> Stufe). Zudem hat man das Problem, daß man dann Lastleitungen rumziehen muß und bei Längen >30m geht die Dämpfung der Stufe in die Knie. Hat also alles Vor- und Nachteile.

    Ich an deiner Stelle würde mir ne passende Stufe kaufen und dies dann wie in alter Mannier in nächster Nähe zu den Böxleins stellen. Damit sind die Lastwege kurz und die Leitung Mixer -> Stufe ist leichter und dezenter.

    Als Stufe eignet sich so ziemlich alles, z.B. QSC (PLX oder Powerlight), Crown (K-Serie oder Macrotech), LAB, Carver,...
    Ich persönlich würde zu einer P1050 (Prozessorpendant der L1000) tendieren, wenn schon Dynacordstufe. Eine L1000 oder baugleiche EV tut es auch. Machen alle 2x500W@4Ohm, was ausreichend ist. Das weniger an Leistung wirst du nicht merken, allerhöchstens wenn man wirklich Headroom braucht. Aber das haben die Teile auch so schon eingebaut.

    Grüßle,
    michael

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